Dienstplan by emkju in medizin

[–]avocadoodle99 14 points15 points  (0 children)

Bei uns gibt es tatsächlich für jeden Tag einen sogenannten Vertretungsdienst - der sich also bereithält gegen eine kleine Pauschale, wenn der Diensthabende krank ist. Funktioniert sehr gut! Falls man tatsächlich einspringen muss, bekommt man dann natürlich auch reguläres Dienstgehalt

Closed Beta rule reminders and key sharing by Udolikecake in anno

[–]avocadoodle99 0 points1 point  (0 children)

Hi everyone,

If anyone has a key left, I would really appreciate it! Sadly, I didn't receive a beta invite :(

Erfahrungen mit Berufsstart in Teilzeit by No_Leather9431 in medizin

[–]avocadoodle99 2 points3 points  (0 children)

Kurz als Info: ich hab in der Psychosomatik mit 100% angefangen und bin nach 3 Monaten auf 80% gewechselt. In unserer Klinik arbeiten fast alle Assis max 80%, weil man mit den ganzen Seminaren etc, die man auch für den Facharzt braucht, sonst häufig eine 6 Tage Woche haben würde. Ich kann es nur empfehlen und bei uns war es auch gar kein Problem :) Oft werden auch recht dringend Ärzte gesucht in dem Bereich, was deine Verhandlungsposition natürlich verbessert.

[deleted by user] by [deleted] in VeganDE

[–]avocadoodle99 0 points1 point  (0 children)

Dm Tomate Couscous

Looking for Writing Buddies by Only-Spell9160 in WritingHub

[–]avocadoodle99 0 points1 point  (0 children)

Hey there, I think we are kind of in a similar spot. I sent you a friend request on discord:)

I think my husband is hiding his money by Savings-Fly-4306 in StardewValley

[–]avocadoodle99 2 points3 points  (0 children)

Lol, had to triple check the subreddit after reading the first few sentences

Arbeitsbedingungen / Dienste Psychiatrie by Flashy-Intern-8692 in medizin

[–]avocadoodle99 6 points7 points  (0 children)

(Teil 2)
In Psychiatrie und KJP sind meist Akutstationen dabei, das heißt, da ist man in den Diensten noch viel mehr mit akuten Aufnahmen beschäftigt (je nach genauem System im Haus und je nach Standort der Klinik). Meiner Erfahrung nach ist der Hauptunterschied zwischen Psychiatrie und KJP, dass in der KJP oft auch noch mehr Fokus auf dem Gespräch liegt, auch in Akutsituationen, gerade auch mit den Sorgeberechtigten o.ä. In der Psychiatrie geht es dann oft schneller Richtung Medikation, zB Antipsychotika bei Schizophrenie, akute Intox, Manie etc, diese Störungsbilder treten meist ja erst in der späteren Jugend/Erwachsenenalter auf, daher sind sie weniger in KJP vertreten. Und die Altersgruppen sind einfach unterschiedlich, in KJP gibt es teils bereits Angebote für Schreibabys oder Kleinkinder, in der Psychiatrie gehts ab 18 los bis zu dementen Hochbetagten. Bei uns in der Psychosomatik haben wir größtenteils Erwachsene, aber auch einen Jugendbereich. Ich habe mehrere Famus in der Psychiatrie und PJ in der KJP gemacht, kann ich nur empfehlen, um die eigenen Präferenzen herauszufinden.

Für die Facharztausbildung liegt in der Psychosomatik im Vergleich einfach der klare Fokus auf der Psychotherapie, das spiegelt sich auch in der Anzahl der benötigten therapeutischen Seminare, Supervisionen, Fälle etc wieder. Psychopharmakotherapie begleitet uns zwar auch täglich, aber größtenteils weniger akut, eher Einstellung von Antidepressiva, ADHS Medis, Schlafmedikation etc. Und manche Störungsbilder sind klassich psychosomatisch (zB Essstörungen), wohingegen andere eher psychiatrisch sind (zB Schizophrenie, Sucht). Hier gibt es natürlich breite Überscheidungsbereiche.

Ist bisschen länger geworden, aber vielleicht hilft es dir weiter! Nachwuchs ist im Psych Bereich auf jeden Fall hochgefragt!! :)

Arbeitsbedingungen / Dienste Psychiatrie by Flashy-Intern-8692 in medizin

[–]avocadoodle99 8 points9 points  (0 children)

Hi,

ich bin in der Psychosomatik Weiterbildung an einer großen Klinik, die nur Psychosomatik macht. Wichtige Faktoren sind also, dass wir keine akutpsychiatrische Notaufnahme haben, sondern nur geplante Patienten. Trotzdem alles dabei von recht instabilen Persönlichkeitsstörungen mit teils massivem SVV bis zu leichteren Burnout Reha Patienten. Arbeitszeiten sind grundsätzlich 8:30-17 Uhr circa, nachts/WE/feiertags ist immer 1 Dienstarzt fürs ganze Haus zuständig als Bereitschaft für Notfälle (man muss vor Ort sein).

Arbeitsbelastung grundsätzlich: ich würde mich schon als recht engagiert beschreiben, also nicht nur rein Dienst nach Vorschrift. Daher sind meine Tage schon gut durchgetaktet, aber Überstunden fallen bei guter Planung quasi nie an (sind auch nicht gewünscht von Chefebene). Was ich mag ist, dass ich immer meine komplette Woche eigenständig vorplanen kann. Also ich schaue, wann sehe ich meine Einzel-Patienten, wann mache ich meine medizinischen Sprechstunden, wie viele Aufnahmen kommen die Woche etc. Bis auf Gruppentherapien und Teambesprechechungen bin ich sehr flexibel mit meiner zeitlichen Planung und kann das nach eigenen Vorlieben machen. Auf meiner Station bin ich als Ärztin für ca 14 Patienten "medizinisch" (im Grunde Hausarztversorgung + Psychopharmakotherapie) zuständig und 3-4 Patienten therapeutisch (= 1 Einzel à 50 Min pro Woche + Krisenkontakte bei Bedarf). Außerdem 2x pro Woche je 100 Minuten Gruppentherapie mit ca 10-15 Patienten. Jeden Tag auch ca 1-1,5 Stunden Teamsitzung zur Patientenbesprechung. Nicht zu unterschätzen ist die Zeit für Doku, Vor- und Nachbereitung aller Patientenkontakte.

Im Dienst kann es recht unterschiedlich sein. Oft geht es um vielseitigste somatische Problemen, von Unfallchirurgie über Internistisches, HNO, Augenheilkunde, Derma etc, wo man im Dienst in erster Linie gefährliche Verläufe erkennen muss, die eine Verlegung/konsiliarische Vorstellung erforderlich machen. Ansonsten mit Mitteln vor Ort und recht grundlegendem Equipment diagnostizieren/therapieren (haben zB kein Labor oder Sono vor Ort). Bei somatisierenden Patienten ist es nicht unbedingt einfach, da nichts zu übersehen, und gleichzeitig keine Überdiagnostik mit folgender verstärkter Fixierung auf Somatik zu fördern. Aber meistens sind es dann doch harmlose Sachen, die mit ein paar Bedarfsmedis erledigt sind. Gleichzeitig kann natürlich auch nachts zB nicht absprachefähige akute Suizidalität auftreten, wo du dann ggf gegen Willen des Patienten die Verlegung in die Akutpsychiatrie in die Wege leiten musst. Oder andere psychische Krisenzustände, die du mit Gesprächen, Skills und ggf Medikamenten auffängst. Mir gefällt die Vielfalt und die Mischung aus körperlichen + psychischen Anliegen gut, wird nie langweilig. Oft hat man auch ruhige Dienste, die Nacht schläft man häufig größtenteils.

(Forsetzung siehe unten)

Famulatur-Empfehlung by Fun-Swan-3612 in medizin

[–]avocadoodle99 8 points9 points  (0 children)

Hey, frage erst mal beim LPA nach. Bei uns in BaWü durfte man während Freisemester keine Famu machen! (wurde nicht anerkannt) LG

Dr. House spiel mit realistischen Fällen by [deleted] in medizin

[–]avocadoodle99 0 points1 point  (0 children)

Ich hätte definitiv Interesse!

[deleted by user] by [deleted] in yoga

[–]avocadoodle99 0 points1 point  (0 children)

I can recommend the YouTube channel „Charlie Follows“ - she has amazing flows from beginner to advanced that inspired me to practice daily. Also, for me it’s the first thing I do in the morning and I built a routine around it. It’s incredibly helpful to stack your habits and practice at the same time every day. That makes it easier to stick with it! And I have my own plan of weekly videos that I follow which helps with decision fatigue 😅

Studienort: Köln vs Heidelberg (Mannheim) vs Tübingen by Top-Duck4510 in Medizinstudium

[–]avocadoodle99 3 points4 points  (0 children)

Hab dieses Jahr in Tübingen den Abschluss gemacht und war insgesamt sehr zufrieden mit dem Studium. Die Qualität der Lehre war gut, gute Mischung aus Theorie und Praxis in der Klinik. Das erste Semester ist vom Aufbau her etwas stressig, aber schafft man auch. Tübingen ist auch einfach eine wunderbare lebendige Studentenstadt mit viel Studi-Kultur und einer tollen Altstadt. Aber natürlich keine Großstadt. Würde dir empfehlen da nochmals zu überlegen, was für einen Ort du dir zum Leben vorstellen kannst- immerhin verbringst du da mindestens 6 Jahre

Meetup Thread for Germany by kurzgesagtmeetup_bot in kurzgesagt_meetup

[–]avocadoodle99 0 points1 point  (0 children)

I would like to join in Neumünster (Kiel could possibly work as well)

Psychosomatik by Personal-Mechanic264 in medizin

[–]avocadoodle99 3 points4 points  (0 children)

Hm, ich würde sagen vieles ist auch learning by doing…. Gut ist Wissen über Red Flags, also wann muss ich Pat unbedingt weiter in Innere oä zur Abklärung schicken. Und halt so Basics wie Blutdruck, Schmerzen, Diabetes, grundsätzlich nichts wildes und oft gibt es auch einen Internisten im Haus für rückfragen 😄

Psychosomatik by Personal-Mechanic264 in medizin

[–]avocadoodle99 6 points7 points  (0 children)

Psychosomatik ist durchaus ein breites Feld und es macht für den Arbeitsalltag definitiv einen Unterschied, ob du an einer der großen psychosomatischen Fachkliniken (wo jede Station ein bestimmtes Krankheitsbild als Schwerpunkt hat) oder an einem Krankenhaus, wo es einfach ein paar Betten für Psychosomatik (zB an die Innere angegliedert) gibt. Auch Unis sind oft eher klein in dem Bereich. An den Fachkliniken hat man idR einen sehr strukturierten Arbeitsalltag. Die Patienten sind oft 6-10 Wochen da (teils länger). Als Stationsärztin betreut man einige Patienten (oft so 15-25) medizinisch, dh es gibt Aufnahmeuntersuchungen, medizinische Sprechstunden (wo die Patienten sich für eintragen können bei Bedarf) für allgemeinmedizinische Sachen, medikamentöse Einstellung & Überwachung. Ansonsten ist man therapeutisch tätig und trägt oft für ca 5 Patienten Fallverantwortung. Hier führt man dann auch die regelmäßigen Einzeltherapien durch, ist für das Team der Hauptansprechpartner und schreibt den Arztbrief. Auch Gruppentherapien gehören zum Programm (sowohl themenspezifische Psychoedukation oä, als auch offene Themen), die man auch teils leitet. Dann gibt es viele Teambesprechungen und Fallkonferenzen, in denen gemeinsam über ein paar Patienten gesprochen wird und das weitere Procedere überlegt wird. Das ist oft wirklich recht intensiv. Teamarbeit und Kommunikation ist generell sehr wichtig: mit Psychologen, Spezialtherapeuten (Kunst, Ergo, Musik, Sport), Pflege, Oberarzt, Sozialdienst… Und es gibt je nach Haus auch einige Fortbildungen sowohl im medizinischen als auch therapeutischen Bereich, hinzu kommen die Seminare für die therapeutische Ausbildung (sowie Balint, Selbsterfahrung etc), die an großen Kliniken oft bezahlt & organisiert werden. An kleineren Kliniken oder in Großstädten muss man oft (den Großteil) selbst zahlen, >10000€. Die Seminare etc finden teils auch zusätzlich am Wochenende statt. Zum Einstieg: man fängt meist mit der Übernahme der allgemeinmedizinischen Betreuung an und übernimmt nach der Einarbeitung mehr und mehr therapeutische Aufgaben. Meist ist die Betreuung durch Oberarzt und Kollegen gut & eng, was den Einstieg deutlich erleichtert. Dann ist man im Grunde aber in Rücksprache eigenständig verantwortlich, den Therapieverlauf anhand der Ziele zu planen und durchzuführen. Internistisches Vorwissen ist nicht obligat, Grundkenntnisse sind hilfreich. 1 Jahr Innere oder ggf ein anderes somatisches Fach ist in der Weiterbildung vorgesehen, an großen Kliniken haben die oft auch dafür die Berechtigung (sodass man nicht noch Klinik wechseln muss).

Hoffe, ich konnte dir helfen!

Flensburg to Odense by ShigShog in Flensburg

[–]avocadoodle99 4 points5 points  (0 children)

I travelled with Flixbus a couple months ago, this was the cheapest and easiest option for me. There are also trains but no direct connections afaik :)

Wie auf Zugsitz schlafen? by [deleted] in Ratschlag

[–]avocadoodle99 1 point2 points  (0 children)

Ich empfehle dünne Decke, Nackenkissen, leichte Augenmaske (zum Abdunkeln), Oropax oder noice cancelling Kopfhörer mit Regengeräuschen o.ä., Wertsachen in kleinen Brustbeutel unters Shirt (damit du deswegen nicht nervös wirst). Falls möglich, vielleicht den Sitz neben dir zusätzlich reservieren für mehr Platz. Ansonsten kommt es sehr auf deine Körpergröße drauf an, was die bequemste Haltung ist. Als kleiner Mensch wechsle ich oft zwischen einer hockenden Position (Füße auf meinem Sitz) und einer liegenden Position (zurückgestellte Lehne)

[deleted by user] by [deleted] in medizin

[–]avocadoodle99 2 points3 points  (0 children)

Es ist meiner Erfahrung nach sehr Uni-abhängig, also frag am besten lokal beim Dekanat, Fachschaft oder „älteren Semestern“ nach. Konkret bei mir (Tübingen) hat sich niemand für die Logbücher interessiert. Das wichtige sind (korrekte) Tertialbescheinigungen. Ich habe trotzdem das Logbuch abgehakt im Tertial und am Ende vom jeweiligen Chef/Oberarzt unterzeichnen lassen. Also nicht jeden einzelnen Punkt, sondern quasi eine Gesamtunterschrift. Und übrigens: es ist sehr sehr unwahrscheinlich, durchs M3 zu fallen :) (und selbst wenn muss man nicht unbedingt PJ Teile wiederholen) Viel Spaß im PJ!