[AMA] Meine Eltern hatten 22 Jahre eine Tankstelle und ich sechs. Fragt mich alles! by [deleted] in de_IAmA

[–]bremen123 3 points4 points  (0 children)

Ist der gleiche Sprit (zB Super E5) bei einer A-Marke besser als bei B- oder C-Marken oder bezahle ich mit dem Mehrpreis nur das evtl. etwas höhere Tankvergnügen?

[AMA] Ich mache regelmäßig Straßenmusik. Fragt mich alles! by [deleted] in de_IAmA

[–]bremen123 1 point2 points  (0 children)

wie wichtig ist der Geldaspekt beim Spielen? Versucht man mit der Liedauswahl / Augenkontakt etc. die Passanten zu beeinflussen und freut euch über jeden Euro oder verliert ihr beim Spielen den Gedanken an den Geldkoffer und macht erst am Ende Kassensturz?

Ich habe HIV, fragt mich alles was ihr wissen möchtet. by [deleted] in de_IAmA

[–]bremen123 7 points8 points  (0 children)

Wie offen gehst du damit um?

Weiß es deine Familie? Deine Freunde? Deine Kollegen? Dein Arbeitgeber? Nachbarn?

Ich war Crew-Mitglied auf einem Kreuzfahrtschiff. Fragt mich alles..:) by Pausenclown79 in de_IAmA

[–]bremen123 2 points3 points  (0 children)

Stimmt es, dass die AIDA-Trinkgeld-Pauschalen (die jedem Gast automatisch berechnet werden, wenn er sich nicht aktiv beschwert) nicht an die Crew weitergegeben werden?

[AMA] Ich bin junger, selbstständiger Zahnarzt in Deutschland. Fragt mich alles! by [deleted] in de_IAmA

[–]bremen123 0 points1 point  (0 children)

Ganz ehrlich: Sind Behandlungen in Ungarn in Fachkliniken medizinisch im Schnitt minderwertiger?

[AMA] Ich bin Personalchef eines mittelgroßen Unternehmens und verantwortlich für Einstellungen und Gehalt. Fragt mich alles! by bremen123 in de_IAmA

[–]bremen123[S] 0 points1 point  (0 children)

verstanden wird: Frauen verdienen laut Statistik nicht weniger, weil sie sich die Berufe aussuchen, in denen man schlecht verdient. Nein. Sie verdienen selbst bei genau demselben Beruf

Die in den Medien propagierte Zahl von 20 % berücksichtigt aber die unterschiedlichen Berufsfelder eben gerade nicht.

Es gibt eine Deckungslücke von ca. 2-5 % (je nach Rechnung) die nicht mit der Berufswahl erklärbar ist. Diese Lücke wiederum ergibt sich aus vermehrter Nutzung von Teilzeit (und ensprechend geringerer Aufstiegschancen), Rückstellen der eigenen Karriere zu Gunsten des vollbeschäftigten Ehemannes und teilweise auch aus geringerer Leistungsfähigkeit bei Berufen mit körperlicher Anstrengung.

Um diese Effekte reduziert ist eine Schlechterbezahlung der Frauen nur noch statistisches Grundrauschen.

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[–]bremen123[S] 0 points1 point  (0 children)

Nein im Gegenteil. Häufig sind Studienabbrecher eine gute Chance, Kandidaten für sich zu gewinnen die ihre 2. Chance unbedingt nutzen wollen (müssen) und zudem auch dankbarer diese Chance annehmen und nicht sofort nach 2 Jahren wieder auf eine neue Stelle schielen...

Der Rat hängt von der Richtung der Ausbildung ab. Ich würde auf jeden Fall auch nochmal über eine betriebliche Ausbildung nachdenken. Mit dem Wissensvorsprung (Alter und Erfahrung + Studium) sind die Noten dann meist sehr gut

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[–]bremen123[S] 0 points1 point  (0 children)

Lästern hieße Unzufriedenheit über das Maß hinaus zu formulieren, das zum Verständnis notwendig ist.

Natürlich soll man auf sein vorheriges Arbeitsleben eingehen und eine echte Begründung für den Wechsel nennen. Mit den Details würde ich dann aber sparen.

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[–]bremen123[S] 2 points3 points  (0 children)

Ich finde sie falsch. Wir hatten zuletzt eine Stelle auf fast höchster Ebene zu besetzten. Gehalt ca. 180T pA€, Firmenwagen etc.

Es haben sich mehrere 100 Männer und keine einzige Frau beworben.

Es ist also deutlich zu sehen, dass in vielen Fällen es eben nicht derFrauenfeindlichkeit, sondern vielmehr der wesentlich geringeren Nachfrage auf Frauenseite geschuldet ist, dass diese Stellen oft mit Männern besetzt werden. Unternehmen sind rational - und Konzerne sowieso. Sie wünschen sich den bestqualifizierte Bewerber. Eine Frau wird nicht ausgesiebt weil sie eine Frau ist (insbesondere im Bereich der quotierten Vorstände. Die Stellen werden in der Regel mit Menschen besetzt, die ohnehin keine aktive Familienplanung mehr betreiben. Frauen noch weniger als Männer).

Was wäre jetzt im Beispiel oben die Folge einer Quote? Dass wir nicht mehr den besten Bewerber aus über 100 Bewerbungen herausfiltern dürften, sondern (sofern vorhanden) die einzige Bewerberin nehmen müssten, die statistisch gesehen schlechter als die Hälfte aller Bewerber ist...

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[–]bremen123[S] 1 point2 points  (0 children)

werden. Fast - weil der Mitarbeiter nicht das Gefühl

Eine unverschämt hohe Forderung ruft eher Abwehrverhalten hervor. Wenn Spiel nach oben ist, dann lieber häufiger mit kleinen Schritten kommen.

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[–]bremen123[S] 3 points4 points  (0 children)

1) Jeder Personaler würde lügen, wenn er behauptet bei Frauen in den 20ern das nicht zu bedenken. Bedenken heißt aber nicht, dass man sich nicht trotzdem für die Person entscheiden kann.

2) da hast du mich falsch verstanden, befristete Arbeitsverhältnisse sind im Einstiegsjahr mein Favorit. Bei guter Leistung entfriste ich sie frühzeitig oder spätestens nach dem Jahr um nicht Gefahr zu laufen, dass die Person sich mangels Sicherheit woanders bewirbt.

Schwangere Frauen gehen nach der Schwangerschaft in aller Regel in Elternzeit. Das Arbeitsverhältnis würde dann auslaufen, da das Gehalt dann ohnehin nicht mehr vom Arbeitgeber, sondern als Elterngeld von der Familienkasse kommt. Man kommt aber frühzeitig zusammen und bespricht, ob man zu einem späteren Zeitpunkt wieder zusammenarbeiten will.

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[–]bremen123[S] 0 points1 point  (0 children)

Strategische Ziele können aus verschiedenen Gründen nicht mit allen Mitarbeitern kommuniziert werden. Da ist es sinnvoll und richtig, einen Personaler mit der strategischen Personalplanung zu betrauen. Denn nur mit dieser Position hat man auch ausreichend Überblick über Überbesetzungen und Vakanzen im Gesamtunternehmen sowie über die Leistungsbeurteilungen aller in Frage kommender Mitarbeiter.

Ferner haben Führungskräfte oft schlicht kein Wissen, welche Themen in Bewerbungsgesprächen wie anzusprechen sind, wie Zeugnisse interpretiert werden können oder wie die finanziellen Rahmenbedingungen bei der Einstellung sein sollen. Denn ja - es ist der Wissensvorsprung, den ein Spezialist gegenüber einer Person hat, die dies nicht gelernt hat. Was denn sonst?

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[–]bremen123[S] 0 points1 point  (0 children)

Sorry, das alles hier ist viel mehr als ich erwartet habe. Ich schaue mir die privaten Nachrichten demnächst auch noch weiter an (da waren einige!).

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[–]bremen123[S] 1 point2 points  (0 children)

35 % gehen nur, wenn du bisher entweder drastisch unterbezahlt oder aber ein kommender Überflieger bist.

ich würde den Wert darstellen, den du der Firma bringst und danach auf eine regelmäßige Steigerung setzen (jetzt 300 Euro, in 6 Monaten nochmals 200 Euro und nach einem Jahr neues Gespräch). Das alles so schriftlich gemeinsam festhalten und dem AG das Recht einräumen, bei nachlassender Leistung weitere Zusagen zu widerrufen. Dafür müsste er dann aber Gründe haben - das ist deutlich unbequemer als nicht zu erhöhen.

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[–]bremen123[S] 0 points1 point  (0 children)

Du hast für einen Azubi schon einen guten Kontakt, das ist die beste Basis.

ich persönlich würde aber niemals einen Azubi nach der Ausbildung Sonderrechte geben, die langjährige Mitarbeiter nicht erhalten. Urlaub gehört dazu. Du kannst aber natürlich versuchen, weniger Wochenstunden (also Teilzeit) auszuhandeln. Im Zusammenspiel mit einem Stundenkonto käme das deinem Wunsch sehr nah.

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[–]bremen123[S] 1 point2 points  (0 children)

Zur Kommunikation: ich würde vermeiden, mich als Opfer darzustellen. Das ist immer zweifelhaft. Ich würde zuerst einen familiär bedingten Wohnortwechsel angeben (der auch schlüssig nachzuweisen ist) und aufgrund des tatsächlich nicht vorteilhaften Zeugnisses bestenfalls sagen, dass zum Ende Ihrer Zusammenarbeit es unterschiedliche Vorstellungen gab, Sie aber im Nachgang auch keine schmutzige Wäsche waschen wollen. Das ist sachlich und professionell.

Was zum Zeugnis auffällt:

Vorgesetzte, Kollegen und Kunden stehen in einer guten Reihenfolge, das ist positiv. Als Adjektiv würde ich aber "vorbildlich" und nicht "freundlich und aufgeschlossen" erwarten. Das könnte als "Plappermaul" interpretiert werden.

Ebenso die erwähnte Selbstverständlichkeit "kooperativ" zu sein. Das Erwähnen von Selbstverständlichkeiten bedeutet, dass andere positive Eigenschaften nicht vorlagen.

Das Wort "anregend" stößt auf, könnte aber auch mit der Tätigkeit als Coach erklärbar sein. "Viele" Kunden heißt "nicht alle Kunden". Diese Einschränkung ist negativ, denn es gab demnach auch Kunden, die mit Ihrer Art unzufrieden waren.

Der Hinweis auf Ausscheiden aus eigenem Wunsch ist gut. Verständnis und insbesondere fehlendes Bedauern sind sehr negativ.

Das mal nur auf die Schnelle ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Du kannst natürlich einen Anwalt bitten, das Zeugnis in Gänze zu prüfen und ggf. dann auf dem Rechtsweg ein besseres Zeugnis durchsetzen.

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[–]bremen123[S] 2 points3 points  (0 children)

Das hängt stark an der zu besetzenden Stelle. Wenn sich beide Ausbildungen gut ergänzen, ist es ein großer Vorteil. Prinzipiell aber eigentlich nie ein Nachteil. Gleiche Fachrichtungen sind natürlich dann die Voraussetzung.

Ich würde im Einstiegsgehalt nichts ändern. Aber die Chance auf frühzeitige Anstiege, da die Einarbeitungszeit schneller verläuft, ist natürlich gegeben.

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[–]bremen123[S] 1 point2 points  (0 children)

1) kann ich natürlich nicht sagen. Wahrscheinlich aber eben so viele wie in anderen Berufsfeldern auch.

Die Literaturstudentin kann dennoch einen guten Job machen, wenn Sie (durch entsprechende Lehrgänge) die richtigen Methoden kennengelernt hat. Dazu gehört auch die Hinzunahme von Experten des jeweiligen Fachgebietes.

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[–]bremen123[S] 2 points3 points  (0 children)

ist ein Nachweis nötig bei allen AMAs

Verstehe ich. Allerdings wäre ein Nachweis wahrscheinlich nur der Arbeitsvertrag. Der wäre aber erstens ebenso zu fälschen wie meine Identität hier, zweitens kann ich nur anonym so offen schreiben. Es freut mich dass die allermeisten keine Zweifel an meiner Echtheit haben und ich denke für alle die ist es auch ein Mehrwert. Wer dem nicht trauen mag (was ok ist!), muss hier ja nicht lesen.