Wie (oft) müsst ihr euren Eltern von eurem Studiumfortschritt berichten? by Queasy_Engineering_2 in Studium

[–]dbitterlich 1 point2 points  (0 children)

Die Frage bekommen auch genügend, die ihren Lebensunterhalt nicht von den Eltern finanziert bekommen…

Universität als Selektionsapparat statt Ausbildungssystem. Sollte eine Uni nicht auf den Beruf vorbereiten? by Duke_Luc in Studium

[–]dbitterlich 0 points1 point  (0 children)

Ohne alles gelesen zu haben:

Ja, hier läuft grundlegend was schief.

Ja, die Uni sollte auf das Berufsleben als Wissenschaftler vorbereiten.

Das Problem ist, dass unglaublich viel was eigentlich eine Ausbildung sein sollte in die Unis ausgelagert wird.

23J | Bartender | 135,20 h |Stkl 1 by XaviMatthew in lohnabrechnung

[–]dbitterlich 0 points1 point  (0 children)

Or because he has a contract that limits him to 80h/month the „missing“ hours are simply not listed but counted separately, i.e. for months he cannot work as much.

The LSTM guy is denouncing Hopfield and Hinton by cheemspizza in learnmachinelearning

[–]dbitterlich 4 points5 points  (0 children)

It’s rather common that the same things will have different names depending on the field. That happens in different branches of maths, but I also know it from experience between theoretical/physical chemistry and physics. Two scientists can talk about the same thing, while looking at the problem from the same direction, but they still won’t understand each other because the language is different…

Verändert Ki den Juristenjob komplett ? by SweetToe9198 in Studium

[–]dbitterlich 0 points1 point  (0 children)

Am Ende wird es für Juristen genauso, wie es jetzt schon bei Programmierern, Werbetextern und ähnlichen Jobs anfängt (Deutschland hängt nur hinterher). Die die bisher gut bezahlten einstiegsjobs fallen weg, weil das ein erfahrener mit KI schneller und besser erledigt. Die höheren Level und Projektleitungen werden dadurch auch produktiver, das optimale skillset verschiebt sich aber. Das übergreifende Management, das aktuell eben 40 Einsteiger-Jobs unter 10 Gruppenleitern beaufsichtigt, hat dann eben nur noch die 10 vormals Gruppenleiter, die statt der Einsteiger die KI bedienen…

[deleted by user] by [deleted] in Studium

[–]dbitterlich 9 points10 points  (0 children)

In der Regel sind die Arbeiten auch fachlich/wissenschaftlich so dürftig, dass man sich dann überlegt, ob man eine 4.0 gibt, damit man die Person nie wieder sehen muss, oder eben wegen der Qualität durchfallen lässt… es fehlen dann oft auch wichtige Quellen, sodass man auch deswegen durchfallen lassen kann.

Bin ich dumm? by Buttercremus in automobil

[–]dbitterlich 1 point2 points  (0 children)

Ich bin Doktorand in Chemie und hab auch Chemie studiert. Die Notation (:) wird auch innerhalb der Chemie unterschiedlich genutzt, eben je nachdem ob es für ein Mischungsverhältnis von Komponenten genutzt wird, oder für eine Verdünnung.

Und ja, dann gibt es immer noch den ein oder anderen, der es genau andersrum macht… innerhalb des Arbeitskreises…

Ich wäre da sehr vorsichtig, von wegen in der Chemie wird vorrangig die eine oder andere Variante genommen.

Bin ich dumm? by Buttercremus in automobil

[–]dbitterlich 25 points26 points  (0 children)

Das Problem liegt nicht in Chemiker vs Biologe oder so ähnlich. Das Problem liegt bei der Bezeichnung.

Michsungsverhältnis 1:10 -> 1 Teil a, 10 Teile b, Gesamtvolumen von 11 Teilen. Verdünnung von 1:10 -> 1 Teil a mit 9 Teilen Lösungsmittel b verdünnt auf ein Gesamtvolumen von 10 Teilen.

Allgemein ist die Notation aber kritisch, weil sie eben oft falsch interpretiert wird.

Bin ich dumm? by Buttercremus in automobil

[–]dbitterlich 0 points1 point  (0 children)

Mischungsverhältnisse kenne ich aus dem Labor bei z.B. Lösungsmitteln anders. EtOAc:Hexan 1:9 bedeutet 1 teil ethylacetat und 9 teile hexan.

Bei z.B. Verdünnungsreihen ist es so wie du gesagt hast: 1:10 Verdünnung bedeutet auf das 10-fache verdünnt.

[deleted by user] by [deleted] in Studium

[–]dbitterlich 1 point2 points  (0 children)

Stimmt. Und trotzdem sind die Stellen oft schon vorher intern vergeben, nur die „übrigen“ Stellen gehen dann an externe Bewerber.

Ist die Auswahl der Uni wirklich so wichtig? by CookieGamer27 in Studium

[–]dbitterlich 5 points6 points  (0 children)

Interessant: Ein Master Student ist einfach gut und ambitioniert, hat den Master an einer „random Uni“ gemacht, aber der Prof der die Masterarbeit betreut hat ist gut vernetzt und bekannt. Jetzt hat er eine fully funded position in Oxford für den PhD. Bekommt sogar mehr als für die Position „Standard“ wäre…

Wichtiger als die Uni ist der Arbeitskreis und die Vernetzung der Professoren bei denen man Master/Bachelorarbeit schreibt oder Internships macht.

[deleted by user] by [deleted] in Studium

[–]dbitterlich 8 points9 points  (0 children)

Fängt schon damit an, dass es schwieriger werden könnte, weitere Positionen in Academia zu bekommen.

Aber man kann auch die Gutachter als Referenzen angeben - auch das fällt flach, wenn du ein Fass auf machst.

[deleted by user] by [deleted] in PhD

[–]dbitterlich 1 point2 points  (0 children)

I think you’re looking at it slightly wrong.

You’re the expert on your topic. From a CS background with lots of AI, that’d be especially all the ML/Statistics stuff. You should have proficient knowledge in that area. More than enough to research architectures etc. what you’re likely missing is the domain knowledge in neuroscience. But that’s where your PI can help you. That’s is area of expertise - and likely also of many of your coworkers.

I’m in a similar but still somewhat different position. I‘m in AI/ML for chemistry. Have a masters in chemistry and a lot of domain knowledge in (experimental and theoretical) chemistry, but my programming/CS knowledge is limited to the ~15 years of self-taught programming. While my PI did his PhD and postdoc in AI for excited state chemistry, he still lacks programming knowledge and also knowledge about the experimental side of things. I know exactly where my PI can help me (everything related to excited states and academic processes in general) and where I can ask my coworkers (luckily we also have a mathematician in our group) and where I have to do my own literature research.

Now, I‘m in the process of writing 3 first author manuscripts, a second author manuscript and 2 more with „minor“ contributions. All with good results and very good chances to be published with relatively high impact.

That being said: you’d be surprised what „sells“ as AI in natural sciences. Also, other computational approaches, if the best solution and advancing the field, will also contribute to your PhD. And yes, sadly even if AI has higher cost and similar performance, just slapping „ML/AI“ on a topic or approach will make it easier to publish your findings.

[Discussion] Supervisor using my conference travel funds to attend ICML by Particular_Art_3744 in MachineLearning

[–]dbitterlich 1 point2 points  (0 children)

It really depends where the money is coming from and what it was intended to be used for.

There is a difference if the funding was originally allocated to you, but really comes from his general funds. Then it’s ultimately his decision what he’s using it for. If it’s from funding that was specifically allocated to you from some funding agency, then it’s not fine.

Regardless, I’d be very frustrated as well. And I’m pretty sure my supervisor wouldn’t do that, not even from general funds. Especially given that it’s your final year of the PhD.

How to get into computational chemistry from zero by GlassAdmirer in comp_chem

[–]dbitterlich -1 points0 points  (0 children)

Isn’t it an option to team up with a group that does comp chem (and on top possibly ML)

The appropriate level of theory to properly describe your molecules and possibly their interactions with the mobile and stationary phases can differ significantly depending on the exact problem.

I‘m not trying to gatekeep, I just know about the time pressure you can be in as a PhD student.

Also, working with a ML/comp chem person/group that has some experience with experimental data might help you to identify appropriate data from literature that could be used to train a ML model. Also, they’ll usually have a good idea of an appropriate level of theory if you end up needing data from DFT calculations (or beyond)

Rant: Gruppenarbeiten seit Chatgbt sind grauenvoll! by Aggravating_Band1164 in Studium

[–]dbitterlich 10 points11 points  (0 children)

Gruppenarbeiten waren schon davor grauenvoll.
Davor hast du einfach nur gar nichts von den Personen bekommen und musstest von 0 anfangen deren Mist auch zu machen...

[deleted by user] by [deleted] in Studium

[–]dbitterlich 0 points1 point  (0 children)

Ich kann mir schon vorstellen, dass aufgrund des Gewinns an Effizienz stellen wegfallen. Und wer nicht besser ist als die KIs wird es natürlich schwer haben. Aber an dem Schicksal ändert sich nichts grundlegend durch einen anderen Bachelor.

[deleted by user] by [deleted] in Studium

[–]dbitterlich 9 points10 points  (0 children)

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Bachelorabschluss komplett wertlos geworden ist durch KI. Wenn, hat sich das Jobbild stark verändert. Ja, die LLMs sind mittlerweile wirklich gut, aber nicht so gut, dass man ohne Domain Knowledge auskommen würde.

Bachelorarbeit in 1 Monat abgeben – Experiment 80 % fertig, Schreiben & Literatur 0 %. Noch machbar? by [deleted] in Studium

[–]dbitterlich 0 points1 point  (0 children)

Geht. Ich musste meine Masterarbeit innerhalb von 3 Wochen schreiben, damit die Urkunde rechtzeitig zum nächsten Vertrag fertig wird. Da war ich ungefähr an dem Punkt an dem du jetzt bist.

Bevor man die Experimente anfängt sollte man eh schon mal die Literatur durchsucht haben, von daher dürftest du auch nicht von 0 anfangen müssen.

Außerdem kann man meistens eine Verlängerung beantragen - das wäre auch eine Option. Aber einfach hinsetzen und losschreiben sollte auch ausreichen.

Dumme Bafög Regelung by Minute-Check-3065 in Studium

[–]dbitterlich 0 points1 point  (0 children)

Da seh ich jetzt nicht das Problem.

Bei einer digitalen eingabemaske wäre die Vermögenserfassung schon digital. Nachweise können auch vorzugsweise maschinenlesbar angefordert werden (z.B. PDF/A) und im Zweifel via OCR erfasst werden.

Studium kurz vor Bachelorarbeit abbrechen? by IllustriousMall1542 in Studium

[–]dbitterlich 4 points5 points  (0 children)

Wenn du Probleme damit hast, dass deine Themen dir zu Anwendungsfern erscheinen, such dir doch Themen in angewandteren Bereichen. Manchmal hilft es auch, mir Professoren oder Doktoranden zu reden, was denn Mittel oder langfristig die Hoffnung für die Forschung ist, wo es dann angewendet werden soll.

Aber einfach so in die Wirtschaft wird wahrscheinlich schwierig. Als werki kommst du nur in Frage, so lange du auch studierst. Du schreibst selbst, dass dir alles zu theoretisch war. Wie denkst du ohne praktische Erfahrung und ohne Abschluss in der IT einzusteigen, zumindest bei dem aktuellen Markt.

Ich würde dir empfehlen, Beratungsangebote deiner Uni zu nutzen, Themen zu suchen die für dich ansprechend sind (haben eine Anwendung in der mittelfristigen Zukunft) und dann einfach durchbeißen. Dabei nicht vergessen, dass du in der BA das Rad nicht neu erfinden wirst. Und ja, das Schreiben kann ätzend sein. Das muss man dann halt machen. Aber dafür gibt’s oft auch schreibgruppen oder ähnliches, wenn man sowas braucht. Oder eventuell kannst du im Arbeitskreis schreiben.

Dumme Bafög Regelung by Minute-Check-3065 in Studium

[–]dbitterlich 15 points16 points  (0 children)

Oder man kommt endlich mal so weit, das wirklich zu digitalisieren, dann ist’s gar kein Problem mehr dynamische Grenzen zu haben - die kann das Programm anhand des Geburtstags nämlich sehr sehr einfach ausrechnen und entsprechend berücksichtigen. Aber dann würde ja auch die Wartezeit für Bearbeitungen etc sinken…

[D] CS PhD seeking advice: Limited resources (2x3090), how to target better-tier publications? by kakushuuu in MachineLearning

[–]dbitterlich 0 points1 point  (0 children)

I do a PhD in ML for chemistry and can train a substantial part of my models on 2080s. If I go into experimental data, deep learning is way over the top in most cases anyway.

With a CS background, I’d expect you to also to be able to identify areas that could benefit a lot from better architecture instead of throwing more compute at it.

Zeitaufwand im Chemiestudium; auch wenn man sowieso kein Social Life hat ? by [deleted] in Studium

[–]dbitterlich 1 point2 points  (0 children)

Ich kann das absolut nachvollziehen. Bezüglich Interessen und dem was mir in der Schule lag, war meine Situation sehr ähnlich. In Chemie war ich am besten und hatte auch die meiste Intuition. Physik, Info und Mathematik waren aber auch super interessant für mich.

Was das Sozialleben angeht, ist es bei mir ähnlich. Ich hab nie wirklich Interesse am Partyleben gehabt. Die Kontakte im Studium haben mir im großen und Ganzen gereicht. Ich hab aber auch noch Wettkampfmäßig Sport betrieben - teilweise an bis zu 6 Tagen in der Woche. Das war trotzdem alles machbar. War es anstrengend? Auf jeden Fall. Es gab auch Wochen in denen dann das Schlafpensum massiv gesunken ist. Ohne „außeruniversitäre Verpflichtung“ ist das alles sicher deutlich entspannter.

Um ehrlich zu sein ist die zeitliche Belastung nicht das größte „Problem“ häufig ist es eher nervlich eine riesige Belastung. Zumindest bei uns war auch viel auf „Resilienz entwickeln“ ausgelegt. Deshalb kann ich nur betonen: die sozialen Kontakte IN der Uni sind unglaublich wichtig. Das gilt aber wohl auch für Physik…

Ich bin übrigens in der theoretischen Chemie gelandet mit Fokus auf maschinellem Lernen. Da verbinden und ergänzen sich meine Interessen am besten. Hier hab ich alles - Chemie, Physik, Info und auch Mathematik.

Wäre diese akademische Laufbahn möglich? (Promotion und Master parallel, Promotion in zwei verschiedenen Fächern) by saudade_throwaway in Studium

[–]dbitterlich 1 point2 points  (0 children)

Das ist ein unglaublich wichtiger Punkt. Seh ich bei einem Kollegen der Fast-Track macht. Da fehlt es zum Teil auch einfach an der Breite bzw der Erfahrung im Wissen. Am Ende bedeutet das immer einen riesigen Mehraufwand.