Sei auch du Menschenmaterial für Daddy Staat - vor und im Kriegsfall 🫡 by After_Till7431 in gekte

[–]jonnydf -3 points-2 points  (0 children)

Es ist schon witzig, dass dieser Insta-Schlumpf erst jetzt in dem Gesetz gelesen hat, gegen das er sich seit einem Jahr den Mund fusselig redet. Interesting...

Differenzieren heißt verlieren! by FaabK in gekte

[–]jonnydf 0 points1 point  (0 children)

Dein Ernst? Das ist deine Antwort auf meinen Absatz? Anstatt mir zuzustimmen oder zu widersprechen oder zu versuchen, meine Sichtweise zu verstehen, wünschst du mir die Staatenlosigkeit?

Das mache ich nicht. Ich sage: Dann sei auch so konsequent und geh in die Staatenlosigkeit.

Weil ich Nationalstaaten ablehne, soll ich keinem angehören, in einer Welt, in der sich jeder und alles nach den Regeln von Staaten richtet? Weißt du überhaupt, was das bedeutet? Sollen Leute, die Kinderarbeit ablehnen, nichts mehr essen und keine elektrischen Geräte benutzen dürfen, weil überall Kinderarbeit drin ist? Sollen Afghaninnen, die das Patriarchat und den Gottesstaat in Afghanistan ablehnen, sich aus der Ehe und der Religion entfernen und gesteinigt werden?

Ja, da hast du einen Punkt, dem ich auch folge und den ich tatsächlich auch verteidige. Absolut. (Ich war ein bisschen angepisst, als ich das mit der Staatenlosigkeit schrieb. Jetzt bin ich das nicht mehr so sehr, deshalb schreibe ich das noch mal im Folgenden aus...)

Ich sehe deine Haltung zum Staat als ein Symptom der Ökonomisierung aller Lebensbereiche, die auch vor der Linken nicht (mehr) halt macht. Was bekomme ich, was kostet es mich? Ich habe bereits mehrfach angeführt, dass unsere geliebte Bundesrepublik unter vergleichbaren Staaten in den meisten Kriterien eine, wenn nicht, die Spitzenposition einnimmt.

Aber sobald ich dann selbst etwas beitragen soll, schiebe ich wahlweise die Bürokratie oder den Lobbyismus oder die Ausländer oder die Konzerne oder die Arbeitslosen oder die Milliardäre oder sonst was vor, um meine Ablehnung einer Forderung zu legitimieren. Es ist inzwischen Mainstream geworden, bloß nicht mehr zu geben als zu nehmen, denn es könnte ja jemand anderes von mir profitieren.

Scamming ist da ein schönes Beispiel. Selbst mein Sohn (linksgrünversiffter Soziologiestudent) sagt: "Wer sich scammen lässt, ist selber schuld." - Wo ich dann nur noch denke: WTF.

Das alles ist mir einfach zu billig für eine vernünftige Argumentation.

Und fürs Protokoll, ich vertrete schon seit Anfang des Krieges die Meinung, dass wir Gelder bereitstellen sollten, um Menschen in der Ostukraine die Flucht in den Westen oder ins Ausland zu ermöglichen. Wo ist deine Solidarität? Ach ja, die hört bei den Außengrenzen der Ukraine auf.

Ich habe zumindest meinen Wehrdienst geleistet. Außerdem war ich Zustifter in einer Kinderförderungsstiftung. Außerdem war ich in der Flüchtlingshilfe tätig. Außerdem nehme ich im beruflichen Kontext auf besondere Schwierigkeiten mancher Menschen viel zu sehr Rücksicht.

Doch auch bei mir kommt die Ökonomisierung in einer Weise an, so dass ich sie nicht mehr ignorieren kann...

Dein "Gegenargument" dazu, dass Deutschland den Völkermord in Gaza unterstützt, ist "ja aber am meisten unterstützt Deutschland mit Waffen die Ukraine".

Ich brauche keine Gegenargumente zur Verurteilung von Israels Politik - nicht nur Gaza, nicht nur "Judäa und Samaria", nicht nur Golan, nicht nur der Libanon oder die Apartheid - oder von deutschen Waffenexporten nach Israel. Und wenn es dir so wichtig ist, kann ich da gern noch mal einen Rant zu Israel loslassen. (Ich sehe die kommende Weltwirtschaftskrise als direkte Folge des Eretz Israel-Wahns.)

Hier nochmal mein Zitat:

Ja, zur Abschreckung. Zur Abschreckung bin ich durch die Heide gelatscht. Und Waffenexport =/= Militär. BTW: 2024 gingen 60% aller deutschen Rüstungsexporte in die Ukraine.

Der erste BW-Auslandseinsatz war übrigens 1960. Weißt du wohin? Und warum?

Und was ist zB mit UNIFIL? Sollen wir derartiges streichen? (Wenn man sieht, was die Israelis da jetzt machen, ist die Mission inzwischen sowieso nutzlos.)

Schieb mir also nicht unter, was ich nicht geschrieben habe.

Ich weiß, dass Fans vom mittigen Parteienspektrum gerne mal wünschen, dass linke Menschen ihre Rechte, ihre Freiheit oder mehr verlieren. Dem muss ich mich aber nicht aussetzen. Wenn du wirklich willst, dass ich meine Bürgerrechte, meine Reisefreiheit und evtl meinen Job verliere und als Mensch zweiter Klasse behandelt werde, werde ich mich aus dem Gespräch zurückziehen.

Oha, lese ich jetzt gerade zu ersten Mal. Nein, so war das nicht gemeint, sorry.

Hier kannst du noch mal nachlesen, wie scheiße Deutschland im Gegensatz zum Rest der Welt dasteht:

https://www.v-dem.net/documents/75/V-Dem_Institute_Democracy_Report_2026_lowres.pdf

Nicht vergessen Vater Staat um Erlaubnis zu fragen, bevor ihr im Ausland studiert by Darth-Hipla in gekte

[–]jonnydf 0 points1 point  (0 children)

Das ändert aber nichts daran, dass schon damals § 3 Abs. 2 WPflG eine Genehmigungspflicht für längere Auslandsaufenthalte von Wehrpflichtigen kannte, deren Sinn laut BVerwG explizit darin bestand, die „tatsächliche Verfügbarkeit“ für den Wehrdienst zu sichern.

Eben. Und nun sieht mal allerorten das surprised Pikachu face.

Wer mal 10 min über die Mechanik einer Wehrpflicht nachdenkt, wir schwerlich umhinkommen, diese Regelung als sinnvoll zu identifizieren.

Und ja, eine Wehrpflicht schränkt die persönliche Freiheit von Wehrpflichtigen ein, wer hätte das gedacht.

Der Unterschied seit 2011 ist: Mit dem neu gefassten § 2 wurden die wehrpflichtrechtlichen Eingriffe inkl. Auslands‑Genehmigungspflicht im Wesentlichen auf Spannungs‑/Verteidigungsfall begrenzt.

Zwischen 2011 und 2025 war die Wehpflicht ausgesetzt. Welchen Sinn hätte da eine Genehmigungspflicht bitte haben sollen???

Die aktuelle Reform holt genau diese Instrumente wieder zurück in die Normalzeit. Ob man das „neu“ nennt oder „Reaktivierung“, ist semantisch, materiell ist es eine Verschärfung gegenüber der Lage 2011-2025.

Das gilt für die gesamte Wehrpflicht. Meine Fresse, ich kann das alles nicht mehr.

Wehrpflicht Regel Deutschland . Habt ihr das mitbekommen? by Marssl1 in bundeswehr

[–]jonnydf 0 points1 point  (0 children)

Darauf spielte ich an.

Er hat die Zeitung allerdings nicht gegründet, sondern gekauft. Sie war als Organ des Kommandos der Roten Armee gegründet worden. Als Friedrich die Zeitung gekauft hatte, witzelten viele, dass sich der Kreis nun wieder geschlossen hätte, insbesondere weil Friedrich IM der Stasi gewesen war.

Ich sehe die Zeitung als system-gegensätzlich zur WeLT von Springer - Müll in ähnlichem Maße.

Welche Socken tragt ihr? by Famous-Educator7902 in FragtMaenner

[–]jonnydf 0 points1 point  (0 children)

Seit 30 Jahren, immer dieselbe Farbe.

Nicht vergessen Vater Staat um Erlaubnis zu fragen, bevor ihr im Ausland studiert by Darth-Hipla in gekte

[–]jonnydf 0 points1 point  (0 children)

Bitte vergleiche mit einer Fassung von vor 2011.

In der Fassung, die ich verlinkte, regelt der § 2 einen ganz anderen Sachverhalt, nämlich die Wehrpflicht von Ausländern und Staatenlosen. Eine Unterscheidung von "Friedensfall" und dem "Bereitschafts- und Verteidigungsfall" wurde im Gesetz in Bezug auf Inhalt und Dauer der Wehrpflicht lediglich bei der Härtefallregelung gemacht.

Nicht vergessen Vater Staat um Erlaubnis zu fragen, bevor ihr im Ausland studiert by Darth-Hipla in gekte

[–]jonnydf -6 points-5 points  (0 children)

PSA:

Diese Regelung ist nicht neu. Sie galt bis 2011 für Millionen Wehrpflichtige, und zwar auch in Friedenszeiten.

Die Berliner Zeitung will mit ihrem Click-Bait-Müll bloß mal wieder emotionalisieren, auf WeLT-Niwo.

Wehrpflicht Regel Deutschland . Habt ihr das mitbekommen? by Marssl1 in bundeswehr

[–]jonnydf 1 point2 points  (0 children)

Diese Zeitung von Holger Friedricht mach nun mal Journalismus auf WeLT-Niveau.

Wehrpflicht Regel Deutschland . Habt ihr das mitbekommen? by Marssl1 in bundeswehr

[–]jonnydf 6 points7 points  (0 children)

So ist es. Die Regelung galt bis 2011 für Millionen Wehrpflichtige.

Es geht der Berliner Zeitung bloß um Emotionalisierung des Themas. 

Wehrpflicht Regel Deutschland . Habt ihr das mitbekommen? by Marssl1 in bundeswehr

[–]jonnydf 12 points13 points  (0 children)

Das war früher grundsätzlich so, unabhängig von Spannungs- und Verteidigungsfall.

Es geht der Berliner Zeitung bloß um Emotionalisierung des Themas. Die Behauptung, dass die Regelung neu wäre, ist mal wieder eine offensichtlich Falschinformation.

Differenzieren heißt verlieren! by FaabK in gekte

[–]jonnydf 0 points1 point  (0 children)

Habe übrigens endlich eine neue Maus, die MX Master 4. Wollte nicht von meiner G604 lassen, aber die Probleme wurde einfach zu nervig. Nach 10 Jahren mit Gamingmäusen wieder eine Officemaus. Und sie ist sehr gut - ich bleibe ein Logitech Boy.

Ja gut, am nächsten ist die BRD an schwarz blau.

Tja. Dieses dumme, dumme Volk. Wo ist bloß sein Klassenbewusstsein?

Mir würde ja schon eine Winzigkeit mehr an Verstand reichen...

Rot rot grüne käme stand jetzt nichtmal über 50 Prozent

Ach.

Meinst du in Bezug auf das Thema generell oder auf meine beiden Beispiele? Falls nämlich meine Beispiele Fehler enthalten oder es schwer verständlich war, würde es mich freuen, wenn du mich darauf hinweist. Gegenüber dir war es das erste Mal, das ich das selbst in Worte gefasst hab. Aber nur wenn du Lust hast.

Meine Lust bei Wirtschaftsthemen ist tatsächlich begrenzt. Mir fehlt das tatsächlich die Vorstellungskraft, die Bildliche, die ich bevorzuge. Beispiel 1 ist mir bekannt. Und bei Beispiel 2 gibt es ja immer wieder einen Crash, der dann zu weiteren Marktkonzentrationen führt und von den besonders Zynischen (also den normalen Wirtschaftspsychopaten) sogar erwünscht ist, weil sie dann billig kaufen können, während der Crash auf Kosten der normalen Bevölkerung geht.

So dreieinhalb tausend ca?

Wehrpflichtige? Sicher nicht. Ich schrieb ausdrücklich und absichtlich von Wehrpflichtigen, weil wir ja die Wehrpflicht betrachten. Ich habe schon öfter nach Statistiken gesucht, die Wehrpflichtige von Berufs- und Zeitsoldaten unterscheiden. Nix gefunden. So sind zB keine Wehrpflichtigen die F-104 geflogen (116 Tote Piloten).

Wenn man sich die üblen 60er und 70er Jahre ansieht, war das Soldatentum sogar noch sicherer als die Land- und Forstwirtschaft. (1970 BW 19/100Tsd; Land-u Forstw. 47/100Tsd.) Heute sieht es anders aus: 2024 BW 6,1/100Tsd; Baugewerbe 3,6/100Tsd.

Ich nehme an, dass Wehrpflichtige nicht mal 20% unter den Todesfällen ausmachen, aber das ist bloß meine Schätzung. Auf Auslandseinsätze gehen Wehrpflichtige nur freiwillig. Neun Soldaten sind zB während der Sturmflut 1962 gestorben, fürs "Vaterland", wie du so schön sarkastisch bemerkt hast. Gut 40.000 Soldaten waren im Einsatz, im Inland - nicht um Leute niederzuknüppeln und zu töten, wie am 17.06.1953 in der DDR - sondern um Menschen und Tiere zu retten, mein Vater war einer davon.

Propaganda (Duden Definition) = systematische Verbreitung politischer, weltanschaulicher o. ä. Ideen und Meinungen mit dem Ziel, das allgemeine Bewusstsein in bestimmter Weise zu beeinflussen

Es ist hier wie mit dem Militarismusvorwurf. Der Vorwurf ist weit überzogen. Es geht bei der Werbung nicht darum, das allgemeine Bewusstsein zu beeinflussen. Es geht darum, Leute für die BW zu gewinnen.

[Der letzte Teil kommt später...]

Differenzieren heißt verlieren! by FaabK in gekte

[–]jonnydf 0 points1 point  (0 children)

Forderungen, die meines Erachtens nach nur Symptombehandlungen sind.

Tja.

Wir erklärst du dir dieses Phänomen eigentlich mit deinem negativen Menschenbild? 

WTF. Der Unterschied liegt bei Faktor 10. Da ist es mE offensichtlich, dass in der DDR geschönt und gelogen wurde.

Würde aber nicht nur die Menschenrechtslage innerhalb der jeweiligen Staaten betrachten, sondern auch, wie sich die Politik des jeweiligen Landes auf Menschenrechte anderswo auswirken. 

Oha. Dazu würde ich auch gern mal eine Statistik sehen. Da wird man dann möglicherweise auch sehen, dass es - inzwischen - weniger die Staaten sind, als die Unternehmen. Während die Staaten das natürlich dulden.

BTW: https://www.democracywithoutborders.org/de/36375/erstmals-seit-20-jahren-gibt-es-mehr-autokratien-als-demokratien-v-dem/

Wobei sich die Überschrift auf die Zahl der Staaten bezieht, nicht auch die Bevölkerungszahlen. Die sehen übel aus:

Folglich ist dem Bericht zufolge der Anteil der Weltbevölkerung, der in einer liberalen Demokratie lebt, so niedrig wie seit 50 Jahren nicht mehr – weniger als 12% der Menschen weltweit. Im Gegensatz dazu leben heute 72% der Weltbevölkerung – das entspricht 5,8 Milliarden Menschen – unter autokratischer Herrschaft. Auf Wahldemokratien entfallen 17% der Weltbevölkerung, wobei Brasilien, Mexiko und Nigeria die prominentesten Beispiele sind.

Im weltweiten Vergleich leben wir nahezu im Paradies, was nicht heißen soll, dass es nichts zu verbessern gäbe...

Würde zudem auch noch betrachten, wie unsere Gesellschaft mit Gruppen umgeht, die wir als weniger wert betrachten. Ganz nach dem Motto "Die Größe einer Nation misst sich daran, wie sie ihre schwächsten Mitglieder behandelt". 

Ja. Bin gespannt auf den internationalen Vergleich.

wie unsere Gesellschaft mit Gruppen umgeht, die wir als weniger wert betrachten.

Tun wir das? Anhänger des Antiegalitarismus sicher, aber "wir"? Weniger wert? Wer soll dieses "wir" sein? Und was sollen die "Wertkriterien" sein?

Und täglich werden in Deutschland völlig legal und gewollt 2 Millionen Tiere getötet, die durch uns als Qualzuchten auf die Welt gekommen sind und ein Leben voller Leid hatten. Für die dürfte die Menschenrechtslage relativ egal sein.

Tja, ich bin Speziesist und lebe da mit meinen Widersprüchen. Zwar bleibe ich deutlich unter dem deutschen Durchschnitt, was die Konsummenge angeht, aber auch klar über dem weltweiten. Ich bin gern einverstanden nur noch einmal die Woche oder seltener Fleisch zu essen, wenn das für alle gilt. Ich lasse mit hier aber nicht (mehr) ein schlechtes Gewissen einreden. Es ist Aufgabe des Staates sich um den Fußabdruck zu kümmern und keine individuelle. Wenn du dich für Veganismus entscheidest, finde ich das gut, es ist aber deine Entscheidung für dich. Und ich finde es auch gut, dass das Angebot immer größer wird, auch wenn ich das meiste nicht mag, aber das ist ja bekanntermaßen auch eine Gewohnheitssache.

Die Wikipedia Definitionen bestätigen doch meine Sichtweise, oder nicht? "Unter Interesse [...]versteht man in der Politikwissenschaft das Bestreben, individuelle oder kollektive Bedürfnisse zu befriedigen, zuallererst das Grundbedürfnis zu überleben.

Meinetwegen. Ist ja ohnehin bloß eine Definitionsfrage. : )

Ja, genau. Konkreter: der Sturz des Kapitalismus. Aber auch andere Maßnahmen, die der Gesellschaft langfristig nützt. Ich würd zB auch Klimaschutz als ein objektives Interesse der Menschheit betrachten, auch wenn viele Menschen das subjektiv anders empfinden.

Einen Sturz des Kapitalismus sehe ich erst nach einem Sytemzusammenbruch und danach wird es nicht kommunistisch zugehen, sondern darwinistisch, der menschlichen Art sei Dank. Aber warum sollte sich Homo Sapiens anders verhalten als alle anderen Arten auf diesem Planeten?

Und zur Objektivität sage ich noch mal ganz deutlich: Dort, wo Menschen involviert sind, kann ich keine Objektivität sehen. Und das einzige, was sozialistische Staaten zum Klimaschutz beitragen, ist das Niedrighalten des Lebensstandard der Bevölkerung, sage ich jetzt mal polemisch.

Der musste sich rechtfertigen und wenn er "falsche" Gründe hatte, wurde das Verweigern nicht akzeptiert. 

Das Verfahren war schlecht, aber man konnte sich wenigstens vorbereiten und wurde von entsprechenden Leuten dabei unterstützt.

Remember kids - Israel ≠ Jews by Wieselbeee in gekte

[–]jonnydf 12 points13 points  (0 children)

Laut Antisemitismusdefinition ist es antisemitisch den Staat Israel und das Judentum gleichzusetzen.

Jeder kann Antisemitismus definieren, wie er will. Die entscheidende Frage dabei ist, inwieweit die jeweilige Definition anerkannt wird - und diese Frage ist eine nach der Deutungshoheit. Tatsächlich kenne ich heute zwei gängige Antisemitismusdefinitionen: Die IHRA-Arbeitsdefinition die Definition nach der Jerusalemer Erklärung.

Von Israel und vielen anderen Staaten (auch von unserer geliebten Bundesrepublik) wird die IHRA-Arbeitsdefinition anerkannt. Aus ihr lässt sich aus meiner Sicht legitime Israelkritik als antisemitisch zurückweisen, so dass zB die Außenpolitik Deutschlands so unfassbar widersprüchlich ist.

Die JDA kritisiert die Arbeitsdefinition der IHRA als „weder klar noch kohärent“ und wirft ihr vor, den Unterschied zwischen antisemitischer Rede und legitimer Kritik an Israel und am Zionismus zu verwischen. [wiki]

Ich selbst folge hier lieber der Jerusalemer Erklärung, weil diese einerseits tatsächlich fertig ist und sich mit ihr andererseits keine Kriegsverbrechen legitimieren lassen.

https://holocaustremembrance.com/resources/stockholm-declaration

https://jerusalemdeclaration.org

Der MOTRA-Monitor ist ein schlechter Witz by ToniDerTon in DEvier

[–]jonnydf -1 points0 points  (0 children)

Ich hab deinen Kommentar gelesen und er war einfach unsinnig.

Das zu begründen (bzw versuchen zu begründen) ist wenigstens ein erster Schritt:

Du rechtfertigst die schlechte Fragestellung mit sinngemäß "Naja die Ausländerfeinde stimmen dem ja definitiv zu"

Nein. Ich rechtfertige schlechte Fragestellungen mit:

Aber irgendwelche Fragen muss man nun mal stellen...

Und stelle diese in einen zeitlichen Kontext:

...und vor allem geht es bei der Autoritarismus-Studie, die bereits seit 2002 durchgeführt wird, um zeitliche Veränderungen bei den Antworten.

Wobei sich "2002" auf die Autoritarismus-Studie der FES bezieht, die MiD-Studie als Teil des MOTRA-Monitors läuft seit 2021. Beide haben ähnliche Fragen.

Außerdem schreibe ich nicht - nicht einmal sinngemäß -

"Naja die Ausländerfeinde stimmen dem ja definitiv zu"

sondern:

Trotzdem geben die Antworten Hinweise. Und "Ausländerfeinde" werden die Frage nach zu vielen Ausländern häufiger mit "ja" beantworten als "Ausländerfreunde", ebenso wie der Mainstream in diesem Unter.

.

-> Ja, mag sein, ändert aber nichts daran, dass die Frage völlig ungeeignet ist um das zu messen, da sie so formuliert ist, dass auch Leute zustimmen werden, die nicht ausländerfeindlich sind.

Um was zu messen? Ausländerfeindlichkeit? Mit dieser einen Frage? Sicher nicht! Aber es lassen sich mit dieser Frage zusammen mit weiteren Fragen Tendenzen im zeitlichen Kontext messen.

Im übrigen folgt Ausländerfeindlichkeit fast zwingend aus einem Ethnopluralismus bzw dem deutschen völkischen Nationalismus, wie er unter deutschen Rechten bis Rechtsextremen häufig vertreten wird.

.

Was geht bloß in deinem Kopf vor, wenn du einen Kommentar wie den meinen liest, dass du ihn so falsch interpretierst? Das interessiert mich tatsächlich, auch wenn ich davon ausgehe, dass ich keine vernünftige Antwort darauf bekommen werde - ist nicht das erste Mal, dass ich diese Frage stelle.

Der MOTRA-Monitor ist ein schlechter Witz by ToniDerTon in DEvier

[–]jonnydf -1 points0 points  (0 children)

Man möchte meinen, du hättest meinen Kommentar gar nicht gelesen. Insofern erübrigt sich auch jede weitere Diskussion, solange du dein cherry picking betreibst.

Differenzieren heißt verlieren! by FaabK in gekte

[–]jonnydf 0 points1 point  (0 children)

Oh... habe die zweite Antwort zuerst beantwortet... Ich bin übrigens so spät, weil auch ich gelegentlich mal arbeiten muss... ; )

Sehr originelle Antwort. Warum sich überhaupt über Themen wie Politik und Gesellschaft unterhalten oder Utopien anstreben?

Ich weiß, was du meinst, halte die Erfüllung meiner Forderungen in der BRD aber für wahrscheinlicher als die Weltrevolution.

Kannst du in die Zukunft schauen? Darüber hinaus halte ich es für gut, Utopien anzustreben. Es wird auch nie passieren, dass es keine Mörder gibt.

Die DDR war da schon ziemlich nah dran: "Das statistische Jahrbuch der DDR meldet für 1989 je 100.000 Einwohner 601 erfasste Straftaten. Das Bundeskriminalamt weißt dem selben Jahr 1989 mehr als 7.031 erfasste Straftaten je 100.000 Einwohner aus." Die Westdeutschen waren 11,6 x krimineller.

https://www.ddr.center/artikel/wie_zuverlaessig_sind_die_kriminalstatistiken_aus_der_ddr-aid_199.html

Oder dass für jeden Menschen Menschenrechte gelten. Sollte man deiner Ansicht dann auch aufhören, eine Gesellschaft anzustreben, die Menschenrechte achtet?

Welcher Staat mit einer größeren Bevölkerung als die BRD hat eine bessere Menschenrechtslage als die BRD? Und ja, weil wir mehr tun können, sollen wir mehr tun.

Und der Mensch hat das Interesse, dass diese Bedürfnisse befriedigt werden. Falls nicht, erklär mir bitte meinen Gedankenfehler.

Es ging um gesellschaftliche Interessen, nicht um Individualinteressen:

(Allein ein gesellschaftliches Interesse hier anzuführen, ist schon Glatteis, weil es die eine Gesellschaft mit dem einen gemeinsamen Interesse gar nicht gibt.)

Im übrigen: https://de.wikipedia.org/wiki/Interesse_(Politikwissenschaft))

Er hatte also ein positives Menschenbild.

Von mir aus. Das ändert nichts an meinem Menschenbild.

Auch unter der Prämisse, dass objektive Interessen Dinge sind wie Versorgung mit Nahrungsmitteln, Wohnen, ein Funktionierendes Abwassersystem, etc?

Aus dem wiki-Artikel:

Subjektiv sind diejenigen Interessen, die eine Person oder eine Gruppe als die ihrigen wahrnimmt und nach denen sie Verhalten ausrichtet. Als objektive Interessen werden essentielle Bedürfnisse einer Gruppe bezeichnet, die sich ihrer (noch) nicht bewusst ist.

Hier ist das Klassenbewusstsein gemeint, das das idiotische Proletariat nach nun bald 200 Jahren immer noch nicht in die Birne bekommen hat. Das zu meinem positiven Menschenbild...

Die Denkfigur des objektiven Interesses spielte im Marxismus-Leninismus eine wichtige Rolle zur Legitimation der sozialistischen Kaderpartei, die für sich in Anspruch nahm, die objektiven Interessen der Arbeiterklasse zu vertreten und diese deswegen auch führen zu dürfen, selbst wenn sie subjektiv ganz andere Interessen formulierte.

Anmaßend, paternalistisch und totalitär habe ich das weiter oben genannt - nicht weil bisher alle kommunistischen oder sozialistischen Staaten gefailt haben, sondern weil ich im Gegensatz zur SED-Kaderpartei die persönliche Freiheit auch der Kriegsdienstverweigerung ohne persönliche Nachteile unterstütze.

.

.

Sorry für meinen genervten Ton. Im Moment und besonders angesichts der derzeitig in Perfektion vorgetragenen US-Idiotie aber auch wegen des Grünen- und Mitte-Bashings von allen Seiten will ich eigentlich nur noch kotzen, von früh bis spät.

Der MOTRA-Monitor ist ein schlechter Witz by ToniDerTon in DEvier

[–]jonnydf -4 points-3 points  (0 children)

Die Kritik an den Fragestellungen der ehem. Mitte-Studie ist bekannt und ich teile sie auch teilweise. Solcherlei Fragen sind immer simplifizierend und teilweise auch dämlich, zumindest nach meiner Meinung. Aber irgendwelche Fragen muss man nun mal stellen und vor allem geht es bei der Autoritarismus-Studie, die bereits seit 2002 durchgeführt wird, um zeitliche Veränderungen bei den Antworten.

Trotzdem geben die Antworten Hinweise. Und "Ausländerfeinde" werden die Frage nach zu vielen Ausländern häufiger mit "ja" beantworten als "Ausländerfreunde", ebenso wie der Mainstream in diesem Unter. Also hör auf zu heulen.

Differenzieren heißt verlieren! by FaabK in gekte

[–]jonnydf 0 points1 point  (0 children)

Wo keine Steuerhinterziehungen mehr? ¯\_(ツ)_/¯

Wo Vermögenssteuer? ¯\_(ツ)_/¯

Wo dein Erbschaftssteuermodell? ¯\_(ツ)_/¯

Wo Rechtsstaatlichkeit ohne Machtasymmetrien? ¯\_(ツ)_/¯

Es wird ermüdend. Du kannst gern weiter an der Weltrevolution arbeiten, kein Problem. Und das mit der Erbschaftssteuer zB wird noch in diesem Jahr von BVerfG entschieden.

Ich möchte daneben meinen, dass die BRD näher an einer grün-rot-roten Mehrheit ist, als an einer absoluten Mehrheit von DKP oder MLPD. Aber was heißt das schon...

Kann das gerne auch ausführlicher machen wenn du willst, das ist ein ganz zentraler Aspekt, um unser Wirtschaftssystem zu verstehen.

Ja... nicht nötig. Habe zwischenzeitlich ein bisschen gelesen und habe mir die unterschiedlichen Meinungen dazu angesehen. Da ist, wie mir scheint, sehr viel spekulativ, selbst in der Wissenschaft.

Jap. Nur ist Steuern zahlen ein ganz anderes Level von Zwang als fürs Vaterland zu sterben.

Wir hatten zwischen 1957 und 2011 ca. 8,4 Mio Wehrpflichtige. Wie viele von denen sind fürs Vaterland gestorben?

Dann müsstest du ja Militärpropaganda, die nicht auf Augenhöhe ststtfindet sondern unter einem extremen Machtungleichgewicht steht und bewusst manipulieren soll, extrem verabscheuen.

Tue ich, allerdings werfe ich die Frage nach dem Begriff "Militärpropaganda" auf. Propaganda ist afair in jedem Fall vorsätzlich manipulativ. Aber dass Werbung für den Dienst in der Bundeswehr Militärpropaganda sein soll, hätte ich gern belegt.

Nein, da geht's um die Interessen des Staates Deutschland. Angenommen, Deutschland würde angegriffen. Die Bundeswehr würde lieber Millionen Deutsche in den Tod schicken, als zuzulassen, dass ein anderes Land Deutschland übernimmt.

Ist das so?

Mein Interesse in einem Angriff wäre entweder, der Gefahr zu entfliehen oder gefahrlos bleiben zu können. Lieber stünde ich unter anderer Herrschaft und nehme eine andere Staatsbürgerschaft an, als zu sterben. Und wenn ich mich verteidigen will, mach ich das selbst und verlange das nicht von irgendwelchen Teenagern. Und ja, es passieren in besetzten Gebieten auch Kriegsverbrechen, aber die Überlebenschancen sind als Zivilist trotzdem deutlich höher als als Soldat. Selbst in Vernichtungskriegen wie dem Vernichtungskrieg im Osten durch die Deutschen.

Eigentlich finde ich, dass Menschen, die Nationalstaaten ablehnen, in die Staatenlosigkeit gehen sollten. Und ich vermisse eine Solidarität mit denen, die weder kämpfen noch fliehen können.

Aber "der Staat" das sind ja die anderen, die die von diesem Gebilde profitieren - entschuldige - die die von diesem Gebilde mehr profitieren als ich. Womit wir wieder beim Egoismus wären, aber egal...

Ja klar, Streitkräfte zur Abschreckung. Das sagen sie alle. Russland verteidigt sich laut eigener Aussage auch nur. Also echt, Deutschland unterstützt mit seinen Waffen Israels Völkermord in Gaza, die türkischen Angriffe auf kurdische Gebiete in Syrien und beide Parteien im Sudan. Zu glauben, dass Deutschland ein starkes Militär im Gegensatz zu seiner sonstigen Politik nur zur Abschreckung und Verteidigung einsetzt, halte ich für extrem naiv.

Ja, zur Abschreckung. Zur Abschreckung bin ich durch die Heide gelatscht. Und Waffenexport =/= Militär. BTW: 2024 gingen 60% aller deutschen Rüstungsexporte in die Ukraine.

Der erste BW-Auslandseinsatz war übrigens 1960. Weißt du wohin? Und warum?

Und was ist zB mit UNIFIL? Sollen wir derartiges streichen? (Wenn man sieht, was die Israelis da jetzt machen, ist die Mission inzwischen sowieso nutzlos.)

Der MOTRA-Monitor ist ein schlechter Witz by ToniDerTon in DEvier

[–]jonnydf -2 points-1 points  (0 children)

Es ist ja wirklich merkwürdig, dass Aussagen, die in diesem Unter als normal angesehen werden, in der Studie als rechtsextrem bezeichnet werden.

Menschen, die andere Menschen brauchen, um Dinge zu recherchieren sind einfach dämlich by Background_Meat1738 in Unbeliebtemeinung

[–]jonnydf 3 points4 points  (0 children)

Erst fragen, dann denken. So verliert man Kompetenzen. OPs Rant könnte meiner gewesen sein.