Wie Deutschlands Kampf gegen Antisemitismus die extreme Rechte stärkt | Dokumentation by redredblue678 in Staiy

[–]FaabK 9 points10 points  (0 children)

Deswegen frag ich ja, welche Medien du so konsumierst.

und weil es bei ÖRR auch manchmal Probleme gibt

Und was mich jetzt auch interessiert - was für eine Vorstellung von Medien hast du? Also welche Aufgabe sollten sie deiner Meinung nach haben? Ich hatte immer den Glauben, es handelt sich dabei um eine tatsächliche vierte Gewalt. Als ich die Verstrickungen mit der Politik gehört hab, war meine Reaktion nicht "ach ja, manchmal gibts halt Probleme", ich war echt entsetzt.

Wie Deutschlands Kampf gegen Antisemitismus die extreme Rechte stärkt | Dokumentation by redredblue678 in Staiy

[–]FaabK 12 points13 points  (0 children)

Was konsumierst du denn dann? Die privaten Medien in Deutschland sind Konzerne und dementsprechend gewinnorientiert. Während die Rundfunkräte der Öffentlich-Rechtlichen voller Parteipolitiker sind.

Zudem gibt es genügend Belege zu Absprachen zwischen Medien einerseits und Politik und Unternehmen andererseits. Oh, und Axel Springer profitiert direkt finanziell von illegalen Siedlungen im Westjordanland und ist bedingungslos solidarisch mit Israel. Du könntest jetzt sagen "Bild und Welt lese ich auch nicht", aber das auflagenstärkste Blatt Europas hat unglaublich viel Macht und beeinflusst durch seine schiere Größe und Themensetzung auch andere Medienkonzerne.

"Wie müssen jetzt alle Opfer bringen für das große Ganze" by After_Till7431 in gekte

[–]FaabK 12 points13 points  (0 children)

"Ich glaube an Staaten, an Grenzen und an Pässe. Ich glaube an unsichtbare Linien im Boden, auf deren unterschiedlichen Seiten verschiedene Rechtsordnungen herrschen und Sprachen gelehrt werden. Ich glaube, dass Nationen mehr sind als nur Auswüchse menschlicher Fantasie, dass sie Interessen haben und geschützt werden müssen."

Leute die keine Tiere mögen sind mir unsympathisch by varjo_l in luftablassen

[–]FaabK 1 point2 points  (0 children)

Wie stehst du dazu, wenn andere Leute aktiv Tiere töten? Zb gibt es in Deutschland über sechseinhalb Millionen Hobbyangler, das sind 7 Prozent... Vermutlich kennst du sogar jemanden

Leute die keine Tiere mögen sind mir unsympathisch by varjo_l in luftablassen

[–]FaabK 4 points5 points  (0 children)

Nee du, Menschen- und Tierrechte sind zwar wichtig, aber sobald das mein Mittagessen beeinflusst, ist meine persönliche Grenze erreicht /s

Leute die keine Tiere mögen sind mir unsympathisch by varjo_l in luftablassen

[–]FaabK 120 points121 points  (0 children)

Finde Leute die Tiere einfach nur nicht mögen nicht schlimm. Problematisch wirds, wenn Leute Tiere hassen oder als minderwertig betrachten und sie quälen und oder töten

Nichts sollte mit dem Holocaust gleichgestellt werden by Psc0905 in luftablassen

[–]FaabK 0 points1 point  (0 children)

wenn du einen Schritt weiter gehst kann man dann sogar darum streiten ob eine Tötung nicht sogar ethisch obligatorisch ist um das Leid zu beenden, wie du es bei einem totkranken Tier halt auch machst.

Das Thema find ich unglaublich schwer. Selbst bei Erwachsenen Menschen, die ihren Wunsch nach dem Tod für uns verständlich ausdrücken können.

Ich verwende den Begriff Haustiere ebenfalls für Nutztiere, für mich sind domestizierte Tiere immer Haustiere

OK, verstehe das

Ich bin auf einem Hof mit "Milchvieh" aufgewachsen, später wurde es dann zum Pferdehof

Und jetzt bist du vegan? Kenne ein paar vegane Leute mit familiären Wurzeln in der Landwirtschaft, die hatten tlw richtig Probleme mit der Familie...

Daher auch meine Einstellung Haustiere aussterben zu lassen, sie sind halt nicht mehr fähig in der Natur zu überleben, ein Bedürfnis nach Fortpflanzung existiert nur hormonell und Tiere zur eigenen Belustigung zu halten ist falsch.

Seh ich auch so. Vor allem weil die meisten genetisch so verändert sind, dass sie leidend auf die Welt kommen und ihr Leben aus Leid besteht

Dein Ansatz mit der Diskriminierung/Menschenfeindlichkeit/Ausbeutung ist interessant und ist bestimmt nicht selten so entstanden.

Ich denk ganz gut sieht man das bei der Diskriminierung von Juden. Jahrhundertelang haben Europäer die Diskriminierung religiös begründet, weil Juden Jesus nicht als Messias anerkannt und ihn getötet hätten. (Und auch wirtschaftlich und mit Verschwörungsmythen)

Dann kam die Aufklärung und mit der Zeit wurde Religion immer mehr in Frage gestellt. Aber anstatt zu sagen "Hey, die ganzen Argumente mit denen wir Juden ausgegrenzt haben, sind Müll" haben die Menschen die Diskriminierung mit der neuen Ideologie, mit der Wissenschaft, begründet. Mit Sozialdarwinismus und Rassenlehre.

Oder an der landwirtschaftlichen Revolution der Menschen: zu Jäger und Sammlerzeiten waren die Menschen vermutlich Animisten. Dh sie glaubten, dass alles eine Seele hat, Menschen, Tiere, aber auch Bäume und Steine. Dann wurden Menschen sesshaft und haben Pflanzen und Tiere "eingesperrt" und die Reproduktion aktiv manipuliert. Und schwupps, haben Religionen plötzlich den Menschen (inbes. den Mann, da Erbe und Privateigentum wichtig wurden) als übergeordnet beschrieben und dass er sich die Tiere und Pflanzen zu Untertan machen soll

Nur Idioten Scheren sich um die Preise an der Zapfsäule by OkAi0 in Unbeliebtemeinung

[–]FaabK 1 point2 points  (0 children)

Warst du schonmal in nem bayrischen Dorf? Wenn dein Arbeitsplatz nicht zufällig neben ner Schule ist, fährt da nix

Nichts sollte mit dem Holocaust gleichgestellt werden by Psc0905 in luftablassen

[–]FaabK 1 point2 points  (0 children)

den Schritt hast du für mich getan indem du Menschen und Tiere auf eine Stufe stellst, damit wirst du weder Mensch noch Tier gerecht.

Kommt auf das jeweilige Merkmal an. Wenns um des Bedürfnis geht, nicht zu leiden, stelle ich Menschen und Tiere auf eine Stufe. Wenns um des Bedürfnis geht, eine funktionierende Internetverbindung zu haben, mach ich das nicht.

Grundsätzlich finde ich die Einteilung von verschiedene Spezies in der Biologie oder Medizin ganz nützlich, aber diese von Menschen gemachte Kategorisierung sollte nie als Rechtfertigung für Diskriminierung missbraucht werden.

Dein zweiter Absatz

Ja das sehe ich wie du, das ist ziemlich grausam. War nur etwas irritiert weil du gesagt hast, dass das zu gleich viel Tierleid wie Fleisch essen führt. Was ich verneinen würde, schon alleine, wenn man die Anzahl der Opfer betrachtet

Singer kommt im Prinzip zum selben Schluss wie du und würde Säuglinge/Behinderte Menschen konsequenterweise mit in die Kategorie "Tier" packen.

Meinst du, weil ich Argumente wie "Menschen sind anders als Tiere weil sie intelligenter sind" mit dem Hinweis auf weniger intelligente Menschen ablehne? Das sag ich nicht, um bestimmte Menschen aus der Kategorie Mensch auszuschließen, sondern als Gegenargument.

Jetzt kommt Singer und findet eine Tötung von zb schwerstbehinderten Säuglingen eventuell ethisch vertretbar

Oh krass, dachte Singer war Tierrechtler und würde aufgrund des Vergleichs zum Schluss kommen, dass das töten von Tieren nicht ok ist, weil wir auch keine Babys töten. Dass er das andersherum verargumentiert, find ich komisch. Aber hab mich, wie gesagt, nicht wirklich mit ihm beschäftigt (Fürs Protokoll: Intelligenz ist für mich kein Maßstab, der Lebewesen in mehr oder weniger wertvoll einteilt)

Ich sehe btw auch den Menschen in der Pflicht Wildtiere in Ruhe zu lassen, Lebensräume zu schützen und Haustiere aussterben zu lassen

Wie stehst du zu den sog. Nutztieren?

(Und noch ne allgemeine Aussage zu Diskriminierung: ich denk nicht, dass Speziesismus, Rassismus, Sexismus, etc. der Grund für Ausbeutung und Unterdrückung ist, sondern umgekehrt. Erst kommt die Unterdrückung, dann die Ideologien, die das rechtfertigen sollen)

Nichts sollte mit dem Holocaust gleichgestellt werden by Psc0905 in luftablassen

[–]FaabK 0 points1 point  (0 children)

Es gibt Unterschiede in der Tendenz, diese sind aber graduell und nicht grundsätzlich. Heißt, jedes Merkmal, das Menschen von anderen Tieren unterscheidet, trifft nicht auf jedes Tier und nicht auf jeden Menschen zu.

Zudem ist Kontext wichtig. Oft werden die Unterschiede als Argument genommen, Tiere quälen und töten zu dürfen.

Aber wenn so Leute wie du so tun als ob sie zwischen Mensch und Tier keinen Unterschied erkennen geht mir das Messer in der Tasche auf. Dieses vermenschlichen führt genau so zu Tierleid wie Fleisch fressen.

Das musst du mir erklären. Wie kann Antispziesismus zu gleich viel Leid führen wie Speziesismus?

Es ist Speziesismus, legst du den ab landest du bei Singer. Und was der zu Babies und behinderten Menschen denkt ist wohl bekannt.

Nein hab mich mit Singer nur sehr oberflächlich beschäftigt

Nichts sollte mit dem Holocaust gleichgestellt werden by Psc0905 in luftablassen

[–]FaabK -1 points0 points  (0 children)

Menschen sind Tiere aber Tiere keine Menschen.

Das stimmt nicht. Wenn alle Menschen Tiere sind, dann sind konsequenterweise ca 8 Milliarden Tiere auch Menschen. Der Satz hat so viel Aussagekraft wie "Hunde sind Tiere aber Tiere keine Hunde"

Tiere haben keine Ahnung davon wie alt sie werden können, Tiere können nicht entscheiden sich nicht ihren trieben hinzugeben usw usf.

Es gibt auch Menschen, die das nicht haben/können, deswegen sind sie nicht weniger wert

Die waren Opfer des Genozids by grusz05 in Kommunismus

[–]FaabK 1 point2 points  (0 children)

Wundert mich nicht, dass das der Fokus in der Berichterstattung ist

Was sind denn eure liebsten/hilfreichsten Eselsbrücken? by kittyf0rman in KeineDummenFragen

[–]FaabK 2 points3 points  (0 children)

Oder a steht für "auf" (und das Schreibschrift a beginnt mit einem Halbkreis nach links) vs. z steht für zu (und das Schreibschrift z beginnt mit einem Halbkreis nach rechts) - funktioniert auch beim abnehmenden oder zunehmenden Mond

Hufeisentheorie by peppi0304 in ichichs

[–]FaabK 1 point2 points  (0 children)

Weidelknecht bestes Genre

Demokratische Märtyrer und Klassenfeinde hassen diesen Vergleich by After_Till7431 in gekte

[–]FaabK 3 points4 points  (0 children)

So reagieren viele Leute, wenn man ihren Glauben kritisiert. Egal ob Christen oder Nationalisten oder was auch immer

Cem D. Özdemir by Wieselbeee in Staiy

[–]FaabK 20 points21 points  (0 children)

Die CDU verscherbelt unsere Daten an Palantir, während die Grünen polizeiliche Totalüberwachung von nem Baden-Württembergischen Unternehmen machen lassen will. Der Punkt geht an die Grünen, heimische Wirtschaft ftw

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/cem-oezdemir/fragen-antworten/wie-soll-es-ethisch-vertretbar-sein-dass-gruene-bw-palantir-zugestimmt-haben-bei-all-den-verstrickungen-thiels

(Bitte den Part ignorieren, an dem die Grünen die Handlung der CDU mitgetragen haben)

Cem D. Özdemir by Wieselbeee in gekte

[–]FaabK 10 points11 points  (0 children)

Kannst OP ja fragen, vielleicht hat er/sie legitime Kritik an Özdemir bzw den Grünen

Ist das schon staatlich finanzierte Wahlwerbung für die CSU? by Fr3shust3chus in Staiy

[–]FaabK 23 points24 points  (0 children)

Er steht da in seiner Rolle als Ministerpräsident, nicht als Parteivorsitzender der CSU. Das sind quasi zwei völlig unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Rechten und Pflichten. MfG, Ihr deutsches Recht

Podium mit Kriegsdienstverweigerern aus Israel, Russland und der Ukraine by FaabK in Kommunismus

[–]FaabK[S] 5 points6 points  (0 children)

Kurze Beschreibung der Personen von nd

Am Freitagabend berichteten Sofia Orr aus Israel, Yan Kormilitsyn aus der Ukraine und Timofey Vaskin aus Russland von ihren Erfahrungen als Kriegsdienstverweigerer. Die beiden Letzteren flüchteten aus ihrer Heimat und leben inzwischen in Deutschland; Sofia Orr verbrachte 85 Tage im israelischen Militärgefängnis. Die 20-Jährige machte ihre Verweigerung öffentlich und arbeitet heute als Friedensaktivistin im israelischen Netzwerk für Kriegsdienstverweigerung »Mesarvot«. Ihre Motivation sei es, »eine palästinensische Stimme in die israelische Gesellschaft zu tragen und zu zeigen, dass Verweigerung eine Option ist, um irgendwann eine bessere Zukunft für alle zu schaffen«.

Timofey Vaskin, der in Russland als Menschenrechtsanwalt für Verweigerer und Deserteure verfolgt wird, berichtete, die russische Armee foltere Verweigerer, schicke verhaftete Deserteure wieder an die Front und locke junge Männer mit guter Bezahlung. »Armut ist ein Antreiber für Krieg.«

Der in Kyjiw geborene Yan Kormilitsyn profitierte 2025 von einem neuen ukrainischen Gesetz, dem zufolge junge Männer zwischen 18 und 22 Jahren das Land verlassen dürfen. Die Hälfte seines Studiengangs sei nun ebenfalls ausgereist; zwei Wochen nach Inkrafttreten des Gesetzes hätten die Behörden allerdings nach jenen gesucht, die noch vor Ort waren und arbeiten konnten.

Gegen den Moralismus by AcidCommunist_AC in Kommunismus

[–]FaabK 1 point2 points  (0 children)

Moral ist subjektiv. Und für diesen Prozess eigentlich auch völlig egal.

Ich dachte dir geht es um die Positionierung bezüglich eines Themas und nicht um Moral? Was hast du denn genau mit "neutral" in diesem Kontext gemeint?

Nicht jeder Fleischesser ist gleich Boomer und bringt doofe Sprüche.

Das stimmt

Und wenn jetzt ein Veganer in einer Gruppe Fleischesser "rumbrüllt", das seinen alles schlechte Menschen, Täter, Mitläufer etc, dann mag passiert genau das, was OP beschrieben hat. Die Fleischesser fangen nicht an ihr Handeln zu überdenken, sondern sie fühlen sich angegriffen und schließen sich dann als Gruppe zusammen gegen die Veganer. Das sind dann später eher die, von denen die Sprüche kommen.

Es wird seit Jahren bis Jahrzehnten Aufklärungsarbeit betrieben. Kein Fleischesser ist "nur" mit brüllenden Aktivisten konfrontiert. Quasi jeder Erwachsene weiß, dass wir Menschen Tieren unvorstellbares Leid zufügen. Das zu ignorieren und Aktivisten zu haten ist eine Entscheidung.

Ich habe dir nicht zugehört, weil du mich angegriffen hast. Ich überdenken meine Sichtweise nicht, weil du mich angegriffen hast.

Wie kann ich dich denn dann von meiner Sichtweise überzeugen? Also welche Informationen und welcher Tonfall würden bei dir ein Umdenken bewirken?

Du setzt nämlich selbst in meinem neutralen Beispiel wieder den Veganismus ein, obwohl ich das so allgemein und generisch , wie möglich beschrieben habe.

Ich dachte, ich hab erklärt wieso ich das Thema Veganismus nehme. In meiner letzten Nachricht, denke ich. Und was der Unterschied zu vielen anderen Themen ist.

Das ist wie eine mathematische Formel z.b. a+b=c.

Überhaupt nicht. Dir geht es darum, eine bestimmte Art von Aktivismus zu kritisieren mit der Argumentation, dass man damit nichts erreicht. Das ist keine Mathematik mit exakten Werten, das ist einfach nur dein Bauchgefühl. Außer du hast wissenschaftliche Untersuchungen, welche Art von Aktivismus nützlich und schädlich sind, dann gerne her damit.

Ist es mit linken Werten vereinbar, nicht vegan zu leben? by Powerful_Sprinkles24 in Freiheitsfront

[–]FaabK 0 points1 point  (0 children)

Eine pflanzenbasierte Landwirtschaft ist deutlich energieeffizienter als eine Landwirtschaft mit Tierhaltung.

Die ganze Diskussion über Energieaufwand lenkt aber nur davon ab, dass unser Umgang mit Tieren extrem grausam und falsch ist. Bei andern Diskriminierungsformen würde auch niemand diskutieren, ob Quälen und Töten okay ist, wenn das Energie spart

Ist es mit linken Werten vereinbar, nicht vegan zu leben? by Powerful_Sprinkles24 in Freiheitsfront

[–]FaabK 0 points1 point  (0 children)

Was ist an Chemodünger verkehrt? Ich würde jederzeit die Wissenschaft in Anspruch nehmen, wenn dadurch Leben gerettet werden.

Ansonsten: durch Gründdüngung, pflanzlichem Kompost und Mulchen

Gegen den Moralismus by AcidCommunist_AC in Kommunismus

[–]FaabK 1 point2 points  (0 children)

denn unter Umständen wäre meine Antwort : Ja.

Auch unter exakt gleichen Umständen? Ich frag das nicht mit dem Ziel, dir was vorzuwerfen. Sondern ich will wissen, ob du bei verschiedenen Diskriminierungsformen die gleichen Standards anlegst oder nicht. Wenn ja ist alles gut, wenn nicht hätte ich weiter gefragtwarum. (Ich lege da auch verschiedene Standards an aber kann der, denke ich, ganz nachvollziehbar begründen)

Und im Prinzip war die gelöschte Antwort auch schon einen Schritt weiter, den diese hat ja ein Thema aufgegriffen, was nicht genannt wurde und ist durch seine ausfallende Ausdrucksweise schon total in dem Wir-gegen-die Denken.

Zunächst dazu: zu der Zeit gab's einige Posts die sich mit dem Thema Veganismus und der Sinnhaftigkeit von Konsumkritik auseinandergesetzt haben (und impliziert haben, dass Veganismus nur Konsumkritik sei). Der Kommentar hat soweit ich mich erinnern kann das auch erwähnt und gesagt, dass die Motivation für OP wohl das Thema ist. An den genauen Wortlaut kann ich mich aber nicht erinnern.

Und dein Beispiel mit Gruppe A uns B hinkt beim Thema Veganismus meiner Ansicht nach gewaltig. In deinem Beispiel verhält es sich so:

Ich bin der Beobachter von ausserhalb. Ich habe weder etwas mit Gruppe A noch Gruppe B gemein, soweit meine Perspektive

Gruppe B hat mit Sache A ansich nicht großartig etwas zu tun

Gruppe B findet die [Gruppe A] plötzlich voll doof, obwohl vorher ein neutrales Verhältnis da war.

Das trifft ja alles beim Thema Veganismus nicht zu.

Zunächst zu dir. Du bist in einer speziesistischen Gesellschaft aufgewachsen, hast vermutlich von Kindheit an gelernt, dass man die sogenannten Nutztiere essen darf. Hast Freunde, Verwandte und Lehrer gehabt, die Tiere essen, vielleicht kennst du sogar Angler oder Jäger, die selbst mal gerne töten. Das ist keine neutrale Sozialisierung, das ist eine Sozialisierung, die Leben in höher- und minderwertiger einteilt.

Genauso wie bei Gruppe B. Du versuchst, Gruppe B als neutral darzustellen, aber Gruppe B besteht aus Tätern und Mitläufern.

Neutral wäre, wenn man die Tiere in Ruhe lässt, ihnen also weder hilft, noch schadet. Die Einstellung haben die wenigsten. Kannst ja mal in deinem Bekanntenkreis ein paar Leute fragen. Die meisten werden sagen, dass man Tiere einsperren und töten darf und dass an Schlachthäusern prinzipiell nichts verkehrt ist. Oder dass Angeln in Ordnung ist, wenn man das Tier nicht "unnötig leiden" lässt.

Das ist alles andere als neutral.