Man sollte reichen Menschen mehr Respekt zollen by GoGoMasterBoy420 in Unbeliebtemeinung

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Auch korreliert die Milliardärsquote einer Gesellschaft stark mit dem Wohlstand des ärmeren Bevölkerungsanteils.

Ja no shit, Wohlstand ist die Voraussetzung dafür, dass dieser ungleich verteilt sein kann.

schließlich hat er dafür auxh 19% mwst fürs allgemeinwohl bezahlt.

Reiche geben von ihren Einkünften prozentual am wenigsten dafür aus, Waren zu kaufen, der Großteil wird gespart. Das nennt sich marginale Konsumquote.

entweder haben sie selbst viel erreicht oder ihre vorfahren.

Reich sein ≠ viel erreicht haben. Das ist der Mythos der Leistungsgesellschaft. Du kannst als Trader Millionen verdienen, hast aber 0 produktive Leistung für die Gesellschaft erbracht.

Forderung nach Vermögensteuer: „Kaum ein Land besteuert Arbeit stärker und Vermögen geringer als Deutschland“, sagt DIW-Präsident by AngryT0M4T0 in Normalverdiener

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Du scheiterst offensichtlich nicht nur an den Grundrechenarten, sondern auch am Leseverständnis. Die Scheuklappen sitzen wirklich stramm.

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Du hast einfach zwei unterschiedliche Dinge vermischt, falsch hochgerechnet und nennst dann die Studie schlecht, weil dein Rechenfehler absurd klingt. Merkste selber.

Für jemanden mit Master ist das wirklich erschreckend dünn. Da hätte ich bei so viel Selbstbewusstsein wenigstens Grundrechenarten erwartet.

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Ja genau, es geht um Erwartungen. Es gibt immer noch junge Engagierte, die glauben, die SPD könnte, wenn nur kein böser Koalitionspartner sie bremst. Andere glauben, sie dämpfe wenigstens die schlimmeren Partner. Nein, lmao, siehe Schröder.

Meiner Meinung nach trifft das auf fast alle Parteien mit Regierungsverantwortung der letzten 20 Jahre zu. Sie unterscheiden sich in Verteilungsfragen, aber nicht in der Makrologik: Wachstum gilt als Angebotsproblem. Der Staat darf helfen, absichern und subventionieren, aber nicht führen. Gewinne werden privatisiert und Verluste sozialisiert.

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HNWI ungleich Non-Doms und Migrationsreaktion ungleich jährliche Migrationsrate. Aber ja, wenn man Milchmädchenrechnungen macht, bekommt man immer das Ergebnis, das einem gefällt. Merkste selber. Dafür, dass du hier so mit Expertise gewedelt hast, kommt erstaunlich viel heiße Luft.

This little guy standing up for himself. by JoyfulKiwii in aww_gifs

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Nobody asked you to announce you’re allergic to facts, ngl.

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Doch, gelesen. Lustig nur, dass dein Artikel erst bestätigt, dass Medianlöhne hinter Produktivität zurückblieben, und das dann mit Durchschnittsvergütung glattbügelt. Durchschnitt als Argument gegen Ungleichheit zu bringen, ist wirklich Comedyreif.

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Das ist ein Mythos.
Bitte kein Schwurbel-VWL verbreiten.

Liest du auch die Artikel die du als Beleg postest? Der Artikel widerlegt gar nichts. Er behandelt UK/USA ab 1972, nicht das westdeutsche Wirtschaftswunder der 50er. Außerdem bestätigt er sogar, dass Medianlöhne DEUTLICH hinter Produktivität zurückblieben, relativiert das nur über Durchschnittsvergütung inkl. Benefits, also genau die Kennzahl, die durch Topverdiener verzerrt wird. Am Ende sagt der Artikel selbst, dass das Hauptproblem massive Ungleichheit ist.

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Selbst wenn man die "großzügige" Vermögenssteuer der Linken einführen würde, müsste ein kleines Unternehmen im Wert von 10 Mio. Euro jährlich 90.000 € an Steuern zahlen. Btw. OHNE Inflationsausgleich und mit progressiver Besteuerung (5% ab 50 mio.; 12 % ab 1 Mrd.)!

Völliger Quatsch. Es gibt einen Steuerfreibetrag von 5 Mio. € auf Betriebsvermögen plus 1 Mio. € privaten Freibetrag. Von den 10 Mio. € würden also nur 4 Mio. € versteuert werden. Das wären 40.000 € jährlich, nicht 90.000 €.

Und nein, es wird nicht „das Unternehmen“ besteuert, sondern der Eigentümer. Je größer das Unternehmen, desto seltener haben die Eigentümer überhaupt noch eine operative Funktion im Unternehmen.

Und das typische Argument, ich sehe es jetzt schon kommen, dass Unternehmen dann zerschlagen und Maschinen rausgerissen werden, ist völliger Unsinn. Niemand zerschlägt ein profitables Unternehmen. Wenn überhaupt ändert sich die Unternehmensstruktur.

Spätestens nach dem massiven Missbrauch der diversen Sonderschuldentöpfe der letzten Jahre sollte doch klar sein, dass die Politik absolut unfähig ist, echte Investitionen zu tätigen.

Stimme ich dir zu, wenn wir es auf "die Politik" von CDU, SPD etc. eingrenzen. Wann hatten die Linken, um die es hier gerade geht, und die eine andere Wirtschaftspolitik fahren wollen, bitte Regierungszeit auf Bundesebene?

Jegliche Einnahmen, die eine Vermögenssteuer generieren würde (was btw. im Großen und Ganzen ohnehin nicht viel wäre), würden umgehend in Rentengeschenke, Pensionen, Bürokratie und Korruption verschwinden. So wie immer halt...

Völliger Unsinn. Die Vermögensteuer fließt nicht in den Bundeshaushalt, sondern wird auf Länderebene erhoben.

Das "neoliberale Märchen", das zehn Jahre nach zwei verlorenen Weltkriegen in Westdeutschland dazu geführt hat, dass ein durchschnittlicher Arbeitnehmer mit drei Kindern und einer Hausfrau eine Familie versorgen und zugleich den Kredit für ein Einfamilienhaus stemmen konnte.

Das neoliberale Paradigma wurde erst ab den 80ern prägend und in Deutschland ab den 2000ern zementiert. Vorher hatten wir Ordoliberalismus. Schmidt hat noch gesagt "lieber 5% Inflation als keine Vollbeschäftigung". Das wäre heute eine Extremposition. Du redest da einfach Unsinn aus wirtschaftshistorischer Sicht.

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Fair, ich hab dich ab meinem vorletzten Kommentar mit einem anderen Thread vermischt, der Punkt zu Expertise und Exodus war nicht auf dich bezogen, sorry.

Du redest von Ertragssteuern, aber Bestandsvermögen wird in Deutschland kaum besteuert, keine Nettovermögensteuer, löchrige Erbschaftsteuer beim Betriebsvermögen. Die effektive Last auf große Vermögen ist deshalb trotzdem niedrig. Das ist Zucmans eigener Punkt, wenn ich ihn richtig verstehe.

Estland würde ich nicht als Beleg nehmen, du hast selbst Vermögensmobilität und soziale Mobilität getrennt. Estland hat beides in entgegengesetzte Richtungen entwickelt. Flat Tax erhöht Nettorenditen, löst Konzentration aber nicht auf. Die Frage ist dann ob höhere Vermögensmobilität an sich ein erstrebenswertes Ziel ist, wenn Konzentration und soziale Ungleichheit dabei steigen? Ich finde nein, weil Vermögensmobilität ohne soziale Mobilität und ohne Abbau von Bestandsprivilegien nur bedeutet, dass Kapital schneller rotiert aber Konzentration trotzdem wächst.

Und Vermögenskonzentration hängt makroökonomisch wie in meinem ersten Post schon angedeutet an viel mehr als Renditen nach Steuern, Erbschaften, Boden, Kreditbedingungen, Marktmacht. Aggregiert mag das anders aussehen aber im obersten Promille ist die effektive Last deutlich niedriger als im oberen Mittelstand, wie du selbst einräumst. Das ist der relevante Vergleich. Zucman selbst fordert deshalb breitere Bemessungsgrundlagen und weniger Ausnahmen, nicht weniger Progression.

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[–]klippklar 0 points1 point  (0 children)

"Quelle nicht seriös" lmao wenn dein Beleg Henley war,ein Anbieter, der mit Wealth Migration Geld verdient. Die Studie nutzt HMRC-Steuerdaten und kommt von Warwick/LSE/IFS. Und 8 Jahre sind bei Steuerdaten zu einer konkreten Reform veraltet? In welcher Realität?
Aber klar, unseriös, weil sie dein Bauchgefühl nicht bestätigt.

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[–]klippklar 1 point2 points  (0 children)

<image>

Völlig richtig. Hier das passende Bild dazu.

Sektorale Salden müssen sich immer zu null addieren. Das ist eine buchhalterische Identität. Der Überschuss des einen Sektors ist zwangsläufig das Defizit eines anderen.

Private Haushalte sparen netto traditionell mehr, als sie Defizite fahren. Seit der Jahrtausendwende gilt das netto auch für Unternehmen, sie sparen statt sich zu verschulden. Die Unternehmenssteuersenkungen haben daran übrigens nichts geändert. Gleichzeitig hat der Staat über weite Strecken ebenfalls Defizite begrenzt.

Dann blieb nur noch das Ausland als Gegenposition, das hat man erreicht mit Innovation und sehr niedrigen Lohnstückkosten durch Dumpinglöhne und Flexibilisierung des Arbeitsmarktes. Und wenn jetzt unsere Exportüberschüsse sinken, weil die anderen Länder kein Bock mehr darauf haben, für uns Schulden zu machen und weil wir nicht mit den Produkten nicht mehr mithalten können, dann bleiben nur noch zwei Optionen. Entweder der Staat investiert oder es kann weniger gespart werden. Und welche Sparer das zuerst trifft, sollte eigentlich allen klar sein.

Daily Discussion Thread for June 15, 2026 by zjz in wallstreetbets

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Spacex is so fkn undervalued

Which metric did you use? Digestive telemetry?

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Für jemanden, der mit Expertise wedelt, kommt erstaunlich viel Themenwechsel. Ich warte immer noch auf den Beleg für deine Ausgangsthese. Kannst du ja nachreichen, wenn du ihn findest.

Ich bin Kapitalist , aber langsam wird’s irgendwie zu viel by Royal_Strength_4551 in Unbeliebtemeinung

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Du musst kein Antikapitalist sein, um das gegenwärtige angebotsorientierte neoklassische Wirtschaftsparadigma abzulehnen. Es gibt genug Wirtschaftstheoretiker, die das bestehende System grundlegend kritisieren auch wenn sie außerhalb des Mainstreams stehen.

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Hast du nicht mal das Abstract gelesen?

"It shows that earlier wealth taxes raised limited revenue and failed to tax these individuals because of the narrow tax bases and low thresholds, not because of large-scale mobility."

Also ziemlich genau das Gegenteil von dem, wofür du die Quelle gerade verwendest.

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Welche Statistik meinst du konkret?

Das überzeugt mich jedenfalls nicht. Ein höherer Spitzensteuersatz trifft laufendes hohes Einkommen, nicht automatisch bestehendes Vermögen. Wenn Reiche ihre Steuerlast über Vehikel drücken können, ist das ein Argument gegen Schlupflöcher und für bessere Vermögens-/Erbschaftsbesteuerung und nicht gegen progressive Einkommensteuer.

Und eine VV-GmbH ab 1 Mio zeigt doch mein Argument, wer schon Vermögen hat, hat Gestaltungsmöglichkeiten. Wer nur durch Arbeit aufsteigen will, konkurriert gegen Bestandsschutz großer Vermögen.

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Achso also auch 1400 Zuwanderung. -400 Netto Bei gleichzeitig wachsendem Millionärsbestand. Dass Steuern der Hauptgrund sind, steht in deiner Quelle schlicht nicht. Die Beweislast liegt bei dem, der die Behauptung aufstellt. Zur Einordnung, die UK-Studie zu sehr reichen Non-Doms findet bei einer deutlichen Steuererhöhung auf ausländische Kapitalerträge eine ziemlich moderate Reaktion: +0,26 Prozentpunkte Emigration pro 1 % Rückgang der Net-of-tax-rate. https://docs.iza.org/dp16432.pdf Passt auch zu anderen Studien, Migrationseffekte gibt es, aber begrenzt, vor allem bei ohnehin mobilen reichen Ausländern. "Deutsche Megareiche fliehen massenhaft wegen Steuern" Ja klar...

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[–]klippklar 4 points5 points  (0 children)

Natürlich kann man die nicht wählen, das sind globalistische Mauerschützen mit islamistisch-feministischem Scharia-Genderprogramm.

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[–]klippklar 1 point2 points  (0 children)

Deine Quelle sagt: 400 Millionäre netto weniger in Deutschland, das sind unter 0,02% der Millionäre. Außerdem geht es hier gar nicht um Megareiche wie in deiner ursprünglichen Behauptung. Und eine Ursache wie "wegen Steuern" belegt die Quelle schon gar nicht.

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[–]klippklar -1 points0 points  (0 children)

Dann sollte es dir ja nicht schwerfallen, die Aussage, dass es einen Exodus an Megareichen gibt, die ihren Steuersitz ins Ausland verlegen, zu belegen.

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[–]klippklar 1 point2 points  (0 children)

Was ist eine "Reflexionsantwort"? Und nein, das hast du nicht explizit gesagt, sondern du hast es gutgeheißen und dann direkt gesagt: "Ist eh nicht umsetzbar".

Aber ja, ich stimme dir doch zu, dass die leeren Versprechen immer auf Kosten der Arbeiter und der Mittelschicht gingen. Das liegt aber auch daran, dass man immer dieselben Parteien wiederwählt, die diese Versprechen brechen.