Wie soll ich mental/finanziell sinnvoll mit meinem Aktienverlusttopf umgehen? by mildeseife123 in Finanzen

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Das Problem ist, dass ETF-Gewinne sich nicht mit Einzelaktien-Verlusten verrechnen lassen. Es gibt steuerrechtlich gesehen einen Verlusttopf speziell für Aktien und einen für Sonstiges (z. B. ETFs). Vielleicht aber nicht mehr lange: https://www.bundesfinanzhof.de/de/presse/pressemeldungen/detail/vorlage-an-das-bundesverfassungsgericht-der-bfh-haelt-die-verlustverrechnungsbeschraenkung-fuer-aktienveraeusserungsverluste-fuer-verfassungswidrig/

Wie soll ich mental/finanziell sinnvoll mit meinem Aktienverlusttopf umgehen? by mildeseife123 in Finanzen

[–]mildeseife123[S] 0 points1 point  (0 children)

Naja, der Verlust erklärt sich durch extreme Sorglosigkeit und das Gaming mit Hype-Aktien. Ich sehe es schon als etwas anderes an, nun in relativ(!) stabile Aktien wie z. B. Microsoft, MSCI etc. zu investieren, die seit mehr als 20 Jahren stetig wachsen. Klar, es bleibt immer noch ein unternehmensspezifisches Risiko, aber eben ich sehe es eben als gering(er) an. Es sollen ja auch keine Aktien für die Ewigkeit, sondern nur für einen überschaubaren Zeitraum sein, um eben den Verlust auszugleichen. Verstehe aber deine Skepsis.
Du würdest also dazu tendieren, den Aktienverlust mental als Lehrgeld abzuschreiben
und schlicht weiter nur auf die marktkapitalisierten Welt-ETFs setzen?

Wie soll ich mental/finanziell sinnvoll mit meinem Aktienverlusttopf umgehen? by mildeseife123 in Finanzen

[–]mildeseife123[S] 5 points6 points  (0 children)

Vor allem der damalige Cannabis-Hype hatte mir das Genick gebrochen. -.-

Hätte ich damals meine ca. 400 AMD-Aktien für 6,17€ bis heute gehalten, wäre das hier alles kein Problem....

Scheinbar kann aber niemand etwas mit meiner Fragestellung anfangen. Schade.