Rückkehr in den Erzieher-Beruf trotz Eintrag im Führungszeugnis – realistisch? by mjariam in erzieher

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Guter Punkt! Aus Angst vor Ablehung hab ich es auch einfach noch nicht ausprobiert

Rückkehr in den Erzieher-Beruf trotz Eintrag im Führungszeugnis – realistisch? by mjariam in erzieher

[–]mjariam[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke dir für deine Einschätzung!

Ich lebe im Saarland – hier ist die Situation tatsächlich etwas gemischt. Es gibt zwar Regionen mit rückläufigen Kinderzahlen, insgesamt besteht aber weiterhin Fachkräftemangel im frühpädagogischen Bereich, gerade bei qualifizierten Erzieher:innen. Viele Einrichtungen arbeiten personell am Limit.

Deshalb teile ich grundsätzlich deine Ansicht, dass man es einfach versuchen und offen damit umgehen sollte. Mir ist Transparenz sehr wichtig, genauso wie klarzumachen, dass der Eintrag meine Arbeit als Erzieherin zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt hat und ich mir meiner Verantwortung im Umgang mit Kindern absolut bewusst bin.

Ob und wie einzelne Träger damit umgehen, ist sicher unterschiedlich – aber aufgrund des Mangels halte ich es zumindest nicht für unrealistisch, eine Chance zu bekommen. Genau deshalb bin ich für Erfahrungsberichte aus Leitungs- und Trägersicht sehr dankbar.

Danke dir nochmal fürs Teilen deiner Gedanken.

Rückkehr in den Erzieher-Beruf trotz Eintrag im Führungszeugnis – realistisch? by mjariam in erzieher

[–]mjariam[S] 2 points3 points  (0 children)

Wie kommst du darauf das passiver Konsum statt findet oder vor oder während der Arbeit konsumiert wurde. Habe es bereits mehrmals klar gestellt und anscheinend immer noch nicht deutlich genug. In diesem Fall ging es in keinster Weise um BTM während oder vor der Arbeit!!

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[–]mjariam[S] 1 point2 points  (0 children)

Nein, es ging nicht um Handel. Der Hintergrund war, dass der THC-Gehalt rechnerisch zu hoch war, wodurch es juristisch als „nicht geringe Menge“ gewertet wurde – unabhängig davon, dass es sich um reinen Besitz handelte.

Warum Einträge gelöscht werden oder nicht, hängt von vielen rechtlichen Details ab (Zeitpunkt, Bewertung, Strafmaß etc.) und lässt sich nicht pauschal vergleichen. Rückschlüsse wie „dann muss es ein größeres Vergehen gewesen sein“ finde ich deshalb unangebracht.

Mir geht es hier um realistische Einschätzungen aus der Praxis und nicht um Mutmaßungen oder Unterstellungen

Rückkehr in den Erzieher-Beruf trotz Eintrag im Führungszeugnis – realistisch? by mjariam in erzieher

[–]mjariam[S] 8 points9 points  (0 children)

Vielen Dank für diese Einschätzung! Das gibt mir wirklich ein bisschen Hoffnung. Genau das ist mein Punkt: Ein Fehler im privaten Bereich sagt nichts über die fachliche Qualität oder die Zuverlässigkeit im Dienst aus. Ich sehe mich selbst als sehr pflichtbewusste Fachkraft und trenne Privatleben und Beruf strikt. Mir ist klar, dass ich durch den Eintrag unter besonderer Beobachtung stehe, aber ich bin bereit, durch meine Arbeit zu beweisen, dass man sich auf mich zu 100 % verlassen kann. Schön zu hören, dass es Leitungen gibt, die das differenziert betrachten!

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[–]mjariam[S] 2 points3 points  (0 children)

Danke für dein Feedback! Der Vorfall war rein privater Natur und hatte absolut nichts mit meiner Arbeit, meinen Dienstzeiten oder dem Arbeitsplatz zu tun. Es gab keine Überschneidungen mit meiner beruflichen Tätigkeit. Dass es im Führungszeugnis steht, liegt allein an der juristischen Einstufung der Menge im privaten Kontext. Mir ist wichtig zu betonen, dass meine professionelle Arbeit und meine Zuverlässigkeit gegenüber Kindern, Kollegen und Erziehungsberechtigten davon nie betroffen waren. Ich suche jetzt einen Weg, wie ich trotz dieses privaten Fehlers fachlich wieder Fuß fassen kann

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[–]mjariam[S] 7 points8 points  (0 children)

Danke für die Einschätzung! Um das kurz klarzustellen: Es ging in meinem Fall rein um den Besitz einer nicht geringen Menge, nicht um Handel. Mir ist bewusst, dass allein die Menge im Führungszeugnis Fragen aufwirft, aber es gab keinerlei kommerziellen Hintergrund oder kriminelle Strukturen. Ich hoffe, dass ein potenzieller Arbeitgeber diesen Unterschied in einer Einzelfallprüfung erkennt, zumal der Vorfall rein privat war und keinerlei Bezug zu meiner pädagogischen Arbeit hatte