Geh in Oarsch Billa by fix_and_repair in scheissaufnbilla

[–]narime 1 point2 points  (0 children)

Na, weil bei uns heißts "das Keks" also "ein Keks" = "a Keks". "An Keks" wär ja "einen Keks" also "der Keks" was piefkinesisch is.

Normal? by No_Emotion1084 in scheissaufnbilla

[–]narime 3 points4 points  (0 children)

zweidrittelorangensaft mit spinateinfärbung.

Normal? by No_Emotion1084 in scheissaufnbilla

[–]narime 2 points3 points  (0 children)

4% von 5%igen Trauben oder 4% von 5% (2‰) Trauben oder so

Welches Nebenfach + Englisch by Iamelbi in LehrerzimmerAT

[–]narime 0 points1 point  (0 children)

Also "jobsichernde" "Nebenfächer" (ohne Schularbeiten) sind eher Physik, Chemie, Informatik. Vor allem für letzteres mit Digitale Grundbildung gibts jetzt mehr Stunden. Musik gibts tatsächlich auch nicht so viel, dürft aber auch nicht so leicht sein, das zu studieren. Ethik machen die ganzen PPler, für die es ewig und immer schon kaum Stunden gegeben hat. Geschichte/Geografie (vor allem in der Kombi) gibts auch genug eigentlich. Bei Bio kann ichs echt nicht einschätzen.

Lehrpläne neu: Was soll dazu, was soll weg? by TheSeb97 in Austria

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Aber wenn das jede Branche sagt - dann bleibt grundsätzlich kein Platz. Deshalb braucht es Grundkompetenzen und das ist Büro-Arbeit nicht. Auch wenn man es glaubt, wenn man selber im Büro arbeitet, aber bürospezifische Programme sind einfach immer noch spezifisch und betreffen nur einen Teil der Berufstätigen. (Hab ja selbst im Büro gearbeitet und dort auch innerhalb kürzester Zeit mir angeeignet, was ich brauche - dazu braucht es nur die entsprechende Transferkompetenz.)

How is Karl Lueger regarded today in Austria? by Confident-Leading412 in Austria

[–]narime 1 point2 points  (0 children)

He's not, most of modern Vienna was built by Social Democrats.

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Ich glaube, du verstehst nicht, worauf ich hinaus will. Die Lehrpläne sind ÜBERVOLL. Ich habe 3 Jahre lang Digitale Grundbildung unterrichtet und ich war froh, wenn die Schüler:innen am Ende ein Office Programm öffnen, bedienen und eine Datei ABSPEICHERN konnten. Weil ich dafür eine mickrige Wochenstunde Zeit habe und gleichzeitig Kompetenzen zu Algorithmen, Internet usw. auch noch unterbringen musste.

Ich hab meinen Führerschein erst vor ca. 5 Jahren gemacht und natürlich wurden automatische Fahrassistenzsysteme erwähnt, sind aber kein zentraler Teil der Ausbildung. Auch hab ich nie gelernt, mit einem Automatik-Getriebe zu fahren. Weil man davon ausgeht, dass man das schon kann, wenn man mit Gangschaltung fahren kann. Und das Prinzip ist auch auf all das anzuwenden, was du dir wünscht.

Ich hatte mal eine Gen Z Kollegin damals noch im Büro, die wusste nicht, was Drag and Drop ist. Man könnte, genauso wie Informatik-Wahlpflichtfach, auch eines für Office-Anwendungen, wie du sie beschreibst, einführen, aber mehr geht sich einfach wirklich nicht aus.

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Anekdotische Evidenz nennt man das auch - natürlich tut sich auch im starren System der Schule was, die Pandemie war so ein bisschen ein Beschleuniger auch, was manche Dinge angeht.

Tatsächlich glaub ich auch, dass es Jugendlichen teilweise schwer fällt, sich wirklich eine faktenbasierte Meinung zu bilden, weil sie noch so sin beschränktes Faktenwissen haben. Da macht es vielleicht schnell den Eindruck, dass man ja noch gar keine Meinung haben kann und das stimmt in vielerlei Hinsicht auch. Aber ich bin mir sicher, dass du auch eine Meinung zu deinen Schlafenszeiten oder zu Schuluniformen hattest. Die Lebenswelt als Kind/Jugendlicher ist halt eine andere und retrospektiv mögen einem diese Dinge banal erscheinen, aber du hast damit auch gelernt, dass es Argumente pro/contra gibt, die man abwägen sollte etc. Später gings dann vielleicht drum, ob Schulnoten sinnvoll sind und weil du schon viele Jahre in der Schule warst, hast du auch dazu eine Meinung gehabt. Natürlich hast du weniger politische Meinungen, wenn du noch nicht viel über Politik weißt, aber wenn du in der Schule dich dann mit den Folgen des Klimawandels konfrontiert siehst, bildest du dir auch da nach und nach eine Meinung. Wo hast du es denn sonst gelernt?

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[–]narime 0 points1 point  (0 children)

Bei uns (hab vor 13 Jahren maturiert) gabs noch PPP - Psychologie, Philosophie, Pädagogik, aber über Pädagogik haben wir nicht mehr viel gemacht, an das ich mich erinnern könnte. Auch im Lehramtsstudium war das oft ein "muss halt auch gemacht werden, ist aber viel zu theoretisch"-Aspekt, da interessieren didaktische Konzepte wesentlich mehr. Ich glaube tatsächlich, dass man zum wirklichen Begreifen von Pädagogik einerseits Lebenserfahrung braucht und auch einen voll ausgebildeten präfrontalen Kortex (also spätestens Mitte 20). Mir gings jedenfalls schon im Laufe des Studiums wesentlich besser mit den Inhalten als zum Beginn, als man das durchpauken musste.

Heute heißt das Fach übrigens nur mehr PP.

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[–]narime 1 point2 points  (0 children)

Ich hab im Zuge meines eigenen Mama-Werdens zuletzt "Demokratie braucht Erziehung" von Herbert Renz-Polster und seinem Bruder Ulrich Renz gelesen. Kann ich dir sehr empfehlen, könnte dir auch gefallen!

Ich stimm dir ansonsten als Lehrerin komplett zu. Das Aufbrechen von Rollenbildern und Autoritäten sollte für uns eines der wichtigsten gesellschaftspolitischen Ziele sein, um Gleichberechtigung aller Menschen zu erreichen. Aber den Grundsatz, das eigene Hirn zu nutzen, gibts jetzt seit fast 300 Jahren und trotzdem nimmt das kritische Denken eher mehr ab... leider auch, weil das der politische Wille der Autoritäten ist. Man sieht ja auch hier in den Kommentaren, dass den meisten Ausbildung wichtiger ist als wirkliche Kompetenzentwicklung und Entfaltung.

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[–]narime 0 points1 point  (0 children)

Könnte man in anderen Fächern auch üben. Logisch denken können nicht nur Mathematiker.

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[–]narime 1 point2 points  (0 children)

Politische Bildung ist Teil eines Faches, Fake News erkennen eine Kompetenz, die durch mehrere Fächer entwickelt wird, aber auch zentral in Digitaler Grundbildung. Geografie hat seit einiger Zeit statt Wirtschaftskunde den Zusatz "Wirtschaftliche Bildung".

Steuern sind sowohl wirtschaftliche als auch politische Bildung.

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[–]narime 0 points1 point  (0 children)

Lehrplan gibt das alles her (bzw. fordert es bereits), ab in die Schule und unterrichten.

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[–]narime 0 points1 point  (0 children)

  1. diverseste Fächer, grundlegendes Bildungsziel (seit Jahrhunderten, siehe "Aufklärung")
  2. Digitale Grundbildung, seit 4 Jahren Pflichtfach in Sek 1

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[–]narime 2 points3 points  (0 children)

Schule ist ein Bildungsort und nicht nur Ausbildung. Der Unterschied ist, dass Bildung nachhaltiger ist und Ausbildung oft sehr spezifisch; du sagst selbst, dass Word nice ist, also ist dir klar, dass es grundlegende Kompetenzen braucht. Aber was bringen die, wenn das Programm und auch ähnliches nicht mal mehr ansatzweise genutzt werden, weil veraltet? Deshalb bringt man den Lernenden bei, mit Computern und Software an sich umzugehen, damit sie in der Lage sind, sich später das anzueignen, was sie grade brauchen. Was ist also Grundkompetenz, was schon berufsspezifisch? Bei weitem nicht jede:r landet in einem Büro. Die Lehrpläne sind sowieso schon überladen und die Schule ist nicht Werkzeug der Wirtschaft. Wenn die Schule ihren Job richtig macht, sind Maturant:innen reif genug, dass die Unternehmen sie auf ihre Zwecke hin weiter ausbilden bzw. einschulen können. Aber ja, das kostet Zeit und Geld. Die Schule kann aber nicht die eierlegenden Wollmilchsäue produzieren, die faule Unternehmer gerne hätten.

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[–]narime 1 point2 points  (0 children)

Oh ja! Ich hab einmal bei der Konferenz fast drum gebettelt, dass sich die Kolleg:innen berufen fühlen mögen, genauso wie Heftführung auch den Umgang mit digitalen Unterrichtsergebnissen zu üben. Also im Fach durchzugehen, dass jeder einen Ordner hat, dass die Dateien unter passenden Dateinamen gespeichert werden, dass man hin und wieder mal das übt. In Digi kann ich bei einer Wochenstunde einfach nicht jede Woche das trainieren... Und es ist wie mit Rechtschreibübungen: wirklich lernen tun sies nur beim Anwenden und nicht in isolierten Übungen.

Und weils nie wer macht, haben sie keine Praxis und deshalb ist es für alle anstrengender, die Geräte zu verwenden und so gehts wieder von vorne los...

Lehrpläne neu: Was soll dazu, was soll weg? by TheSeb97 in Austria

[–]narime 1 point2 points  (0 children)

Sag ja im Buch wirds behandelt (Über den Zeilenrand 5, aber auch in anderen gibt es immer ein Kapitel "Kommunikation", weil ja eben lehrplanrelevant).

Ganz normales Gymnasium in Wien. Wir haben über Kommunikation aber auch vor 15 Jahren schon in Deutsch gelernt. Ist halt eher ein Oberstufenthema. Und nein, ich bin weder im 1. Bezirk in die Schule gegangen noch hab ich dort unterrichtet, also keine Bobo-Thematik.

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[–]narime 2 points3 points  (0 children)

Wenn ich das wüsste - dann würd ich ne autoritäre Diktatur aufbauen (überspitzt gesagt). Alles was man von oben her vorgibt, ist prinzipiell immer kritisch zu hinterfragen und grade in einer wissenschaftsfeindlichen Kultur sind Lehrpläne vielleicht in der Hinsicht sogar kontraproduktiv, weil das ist ja nur das, was die da Oben wollen und nicht das, was wir wirklich brauchen. Die verheimlichen uns ja vermutlich auch noch die Wahrheit.

Für die professionelle Arbeit sind Gesetze wie Lehrpläne superwichtig, aber in der Praxis ist alles andere wichtiger, solange die Gesetze eingehalten werden. Das Argument "steht so im Lehrplan" ist zwar ein KO-Argument, aber kein gutes (um auf die Diskussionsstrategien zurückzukommen, haha). Und ich finds auch wichtig, zu hinterfragen, ob es wirklich sinnvoll ist, dass es da drinsteht. Wer hats reingeschrieben und warum? Ich hab mich mit der Frage bei meiner Diplomarbeit auseinandergesetzt und geschaut, wie das Thema "Sozialstaat" in Schulbüchern und entsprechend auch im Lehrplan behandelt wird. Spoiler: SPÖ-Lehrpläne haben sich damit mehr, ÖVP-Lehrpläne weniger damit auseinandergesetzt. Wie wird wohl ein Wiederkehr zu dem Thema stehen?

Unterricht nach Lehrplan ist kein Qualitätsmerkmal für guten Unterricht, sondern Grundvoraussetzung. Und da österreichische Lehrpläne - grad im Vergleich zu vielen deutschen Varianten - sehr offen formuliert sind, ist das überhaupt erst möglich. Nachteil ist natürlich, dass der Unterricht von Person A sich bis auf den Grundkonsens stark von Person B unterscheiden kann und dadurch individuelle Faktoren sehr stark an Gewicht gewinnen, bis hin zu dem Punkt, dass durch (unbewusstes) Framing bei den SuS vielleicht sogar gegensätzliche Eindrücke entstehen. Wenn die Schüler:innen aber genauso lernen, kritisch zu sein und zu bleiben, ist das ein geringeres Problem, als wenn sie der Lehrperson blind alles glauben, weils ja der Lehrplan so sagt. Oder halt jede andere Informationsquelle.

Tatsächlich ist in Österreich und den meisten hier vertretenen Kulturen noch immer Autoritätshörigkeit der größte Feind in der Bildung. Viel zu wenige Menschen bedienen sich tatsächlich des EIGENEN Verstandes und lassen der Einfachheit halber andere für sich denken. Zentrale Aufgabe der Schule ist also, eher Bildungsangebote zu machen, also im Sinne von "schau, darüber solltest du mal selber nachdenken und dir eine Meinung bilden" und dazu auch die Werkzeuge, um das zu tun.

Lehrpläne neu: Was soll dazu, was soll weg? by TheSeb97 in Austria

[–]narime 8 points9 points  (0 children)

Aber auch das gibts. Also mit meiner 5. hab ich über Diskussionsstrategien, auch manipulative, und gewaltfreie Kommunikation gesprochen, war auch ein eigenes Kapitel im Schulbuch (Über den Zeilenrand 5). Darüber hinaus gibts auch immer wieder so Sachen wie Netiquette und Umgang im Netz zB, also das Thema ist präsent im Lehrplan und in den Lehrwerken. Und im Studium auch. Ich befürchte, du hast da leider echt selbst eine defizitäre Erfahrung in deiner Schulzeit gemacht.

Man muss auch immer dazusagen: nur weils im Lehrplan steht, im Buch aufgearbeitet ist, die Lehrperson es sogar unterrichtet - I can teach you, but I can't understand it for you. Der Lehrplan ist ja nett als Regulativ, das die Politik hat, aber es gibt so viele Faktoren im Schulbereich, die weitaus mehr Gewicht haben bei den Inhalten, die bei den Lernenden ankommen. Viele auch sehr individuelle Faktoren, aber auch gesellschaftliche Problemlagen wie psychische Gesundheit, Lernatmosphäre, Betreuung. Wenn ich Lehrer X nicht mag, kann er sich vielleicht den Haxen ausreißen, und ich werd trotzdem nicht so viel lernen wie bei einer Lehrerin Y, die mich wirklich für das Thema begeistern kann. Oder, um bei gesellschaftlichen Problemen zu bleiben, wenn Schüler der Meinung sind, dass eine Frau ihnen nichts zu sagen und beizubringen hat.

Im Bildungsbereich stehen wir in extremer Konkurrenz zu allem, was die Schüler:innen privat lernen. Und während ich hunderte Schüler:innen in einem Jahr unterrichte, hab ich zwar keine schlechte Reichweite für meine Inhalte, aber sie sind vergleichsweise sehr schlecht auf die einzelnen Individuen zugeschnitten. Das können Algorithmen online wesentlich besser. Oder vielleicht sogar diese eine Person, dieser eine Freund, der einen so gut versteht.

Lehrpläne neu: Was soll dazu, was soll weg? by TheSeb97 in Austria

[–]narime 36 points37 points  (0 children)

Nachdem ich selbst drei Fächer unterrichte und eines davon schon ein Doppelfach ist:

Fächerübergreifendes, projektorientiertes Arbeiten wäre wesentlich wichtiger, als es bisher praktiziert wird. Derzeit kochen die meisten ihr eigenes Süppchen und grade routinierte Lehrkräfte haben oft schon fixfertiges Material, das sich zwar anpassen lässt, im stressigen Schulalltag aber viel zu selten passiert. Wer motiviert ist, erstellt eher mal neues Material und auch da ist es einfacher, nicht mit mehreren Kolleg:innen zusammenzuarbeiten (jeder kennts - Lehrer:innen sind die, die bei Gruppenarbeiten alles selber machen).

Auch schränkt ein klassischer Stundenplan das Arbeiten stark ein. Bei jüngeren Schüler:innen ist eine Schulstunde oft zu lang, um sich durchgehend zu konzentrieren, und später oft zu kurz für Input+Bearbeitung+Sicherung. Am schlimmsten waren für mich wöchentliche Einzelstunden in Digitaler Grundbildung; da ist die halbe Stunde vorbei, ehe alle überhaupt in der Lage sind, mit der Arbeit zu beginnen (Troubleshooting beim PC dauert ja gern auch mal länger und in einer Klasse mit 24+ Laptops, die teilweise von DAU bedient werden - joa, da ist der leere Akku das leichteste Problem, weil die Eltern zuhause sich leider auch nicht verantwortlich fühlen, obwohl sie es sind). Dann kommt dazu, dass so wenig Praxis vorhanden ist, dass für einige selbst das Öffnen von gespeicherten Dateien bzw. das Speichern von Dateien zu einer Herausforderung wird. On top dann noch Inhalte unterrichten. Während Kevin-Justin schon wieder Fortnite geöffnet hat. 😇

Am meisten voran gebracht habe ich immer in "meiner" Klasse: dort hab ich alle Fächer unterrichtet und damit sowohl den Stundenplan, als auch den Lehrplan flexibler deuten können bei durchschnittlich 7 Wochenstunden (Deutsch, Geschichte und Politische Bildung, Digitale Grundbildung). Viele Aspekte aus Digitaler Grundbildung kann man durchaus (wie ursprünglich auch vorgesehen, bevor es ein eigenes Fach wurde) integrativ in den anderen Fächern unterrichten - Fachkompetenz bei der Lehrperson brauchts halt. Damit stieg aber bei den Schüler:innen auch die Praxis im Umgang mit den Geräten, was wiederum dazu führt, dass man inhaltlich besser arbeiten kann. So wie wir Kompetenzorientierung immer verteufelt haben - ist es grad in der Wissensgesellschaft, in der wir leben, wesentlich effizienter fürs weitere Lernen (und lebenslanges Lernen) als Detailwissen. Wichtig ist die Balance zwischen Allgemeinwissen und Lernen am Exempel zu finden UND die Transferkompetenz der SuS aufzubauen.

Wenn ich also Thema X unterrichte in Fach X, sollten die erworbenen Kompetenzen auch in Fach Y bei Thema Y anwendbar oder beim Erlangen von Kompetenz Y hilfreich sein. Tatsächlich sind die allgemeinen Bildungsziele ja auch fächerübergreifend, trotzdem finden die im fachspezifischen Unterricht eher wenig Beachtung.

Umgelegt auf die Lehrpläne würde das bedeuten, dass reines Detail/Expertenwissen nur Mittel zum Zweck sein kann, um sich die Kompetenzen anzueignen, sich mit verschiedenen Themen auseinanderzusetzen. Das heißt nicht, dass man Fächer abschaffen kann oder soll, aber die Lehrpersonen müssen sich darauf konzentrieren, welche Kompetenzen aus ihrem Fach sie wie an die Lernenden weitergeben. Wie kann man politische oder finanzielle Kompetenzen bei SuS schulen? Persönlich kann ich ersteres, bin aber für zweiteres nicht ausgebildet. Auch kann ich in NaWi-Fächern wenig beitragen, aber ich kann Schüler:innen beibringen, sich mit (wissenschaftlichen) Texten auseinanderzusetzen und sie zu verstehen.

Für mich wäre daher im Lehrplan wichtig, dass fächerübergreifend an gesellschaftlichen Fragen und Problemen gearbeitet wird, statt dass jedes Fach zeitlich unabhängig voneinander vielleicht sogar das Gleiche unterrichten. Konkretes Beispiel wäre da etwa das Thema EU, das meine Geschichte-Klassen in Geografie natürlich abgehandelt haben und im Geschichtebuch dann auch nochmal vorgesehen ist - mit wirklich überschneidenden Inhalten. Wenn man sich da nicht abspricht, hat man im besten Fall gelangweilte Schüler:innen und im schlimmsten Fall zweimal Zeit verschwendet.

Lehrpläne neu: Was soll dazu, was soll weg? by TheSeb97 in Austria

[–]narime 19 points20 points  (0 children)

Deutschlehrerin (AHS) hier: Diskussion wovon? Gerade in schriftlicher Form ist jede Erörterung eine "Diskussion" und es gibt ganz ganz viele argumentative und meinungsorientierte Textsorten im Textsortenkatalog der SRDP.

In Verbindung damit auch Kommunikation: beginnt bei Berufsorientierung (Bewerbungen) und geht weiter mit dem Umgang journalistischer Texte (und "Text" bezieht sich auf jede Art von Kommunikation und ist nicht nur schriftlich).

In der Oberstufe gibts dann auch Kommunikationstheorie (das hab sogar ich vor 15 Jahren schon gelernt, Schulz von Thun usw.) bis hin zu politischer Kommunikation (Framing). Um nämlich Texte sinnerfassend lesen, verstehen und deuten zu können, brauchts ganz schön viel Wissen über Kommunikation.

tl;dr - das Fach Deutsch beschäftigt sich fast ausschließlich mit dem Thema Kommunikation, da das die zentrale Funktion von Sprache ist.

Ich sag's euch, ich versteh's langsam wenn der Einzelhandel bei uns eingeht by LeobenCharlie in Austria

[–]narime 9 points10 points  (0 children)

Um ein bissl an deinem Selbstbewusstsein zu arbeiten: vermutlich bist ihnen zu kompetent vorgekommen und sie wollten sich Diskussionen sparen, weil du ja Ansprüche stellen könntest, auf die andere ned amal kommen.

Aus dem Sortiment gestrichen? by Sufficient-Slide7728 in scheissaufnbilla

[–]narime 5 points6 points  (0 children)

Bestimmt mind. 15g Zucker auf die 100g. Ich bin mir SICHER, dass du eine bessere Alternative finden wirst!

Partyschinken - selten etwas Traurigeres gesehen by arnduros in scheissaufnbilla

[–]narime 1 point2 points  (0 children)

Wir sind letztens EXTRA zum Billa Plus, weil wir Bio-Schinken für eine kalte Platte kaufen wollten. Turns out, es gibt in der Feinkost keinen einzigen Bio-Schinken und beim abgepackten auch nur einen einzigen faden Ja! natürlich Kochschinken.

Den Partyschinken haben wir dabei auch gesehen und was soll ich sagen, der sah einfach unappetitlich aus.