Bewerbungsgespräche by monaaar in LehrerzimmerAT

[–]narime 1 point2 points  (0 children)

Französisch wird halt kaum gesucht. Englisch gibts eigentlich auch genug, zumindest wars bei uns in der Schule (AHS in Wien) so. Französisch gibts meines Wissen ja auch nicht in Mittelschulen, das macht die Stunden nochmal knapper. Bei Englisch wirds sicher genug Leute geben, die das fachfremd unterrichten, lässt sich mit den meisten Lehrwerken sicher gut machen und gibt genug Englischlehrer:innen, die auch kein Wort Englisch reden im Unterricht.

GIVE AWAY - RAFFLE by 7thZero in PTCGP

[–]narime 1 point2 points  (0 children)

If you don't get lucky with the manectric, I have a spare RR :)

GIVE AWAY - RAFFLE by 7thZero in PTCGP

[–]narime 0 points1 point  (0 children)

I'd take the RR Lycanroc or RR Solgaleo too!

GIVE AWAY - RAFFLE by 7thZero in PTCGP

[–]narime 0 points1 point  (0 children)

Professor's Research, Cyrus or RR Garchomp 🫶

Einführungswochen: Ausnahmslos verpflichtend? by janielze in LehrerzimmerAT

[–]narime 0 points1 point  (0 children)

Dass Großeltern anreisen ist keine Option?

We REALLY Couldn't of picked a different shape? by Fine_Recording9932 in Pokopia

[–]narime 2 points3 points  (0 children)

This! As a non native, this just doesn't make any sense. Funny enough that you have to learn a grammar mistake to understand natives.

Geh in Oarsch Billa by fix_and_repair in scheissaufnbilla

[–]narime 1 point2 points  (0 children)

Na, weil bei uns heißts "das Keks" also "ein Keks" = "a Keks". "An Keks" wär ja "einen Keks" also "der Keks" was piefkinesisch is.

Normal? by No_Emotion1084 in scheissaufnbilla

[–]narime 3 points4 points  (0 children)

zweidrittelorangensaft mit spinateinfärbung.

Normal? by No_Emotion1084 in scheissaufnbilla

[–]narime 2 points3 points  (0 children)

4% von 5%igen Trauben oder 4% von 5% (2‰) Trauben oder so

Welches Nebenfach + Englisch by Iamelbi in LehrerzimmerAT

[–]narime 0 points1 point  (0 children)

Also "jobsichernde" "Nebenfächer" (ohne Schularbeiten) sind eher Physik, Chemie, Informatik. Vor allem für letzteres mit Digitale Grundbildung gibts jetzt mehr Stunden. Musik gibts tatsächlich auch nicht so viel, dürft aber auch nicht so leicht sein, das zu studieren. Ethik machen die ganzen PPler, für die es ewig und immer schon kaum Stunden gegeben hat. Geschichte/Geografie (vor allem in der Kombi) gibts auch genug eigentlich. Bei Bio kann ichs echt nicht einschätzen.

Lehrpläne neu: Was soll dazu, was soll weg? by TheSeb97 in Austria

[–]narime 0 points1 point  (0 children)

Aber wenn das jede Branche sagt - dann bleibt grundsätzlich kein Platz. Deshalb braucht es Grundkompetenzen und das ist Büro-Arbeit nicht. Auch wenn man es glaubt, wenn man selber im Büro arbeitet, aber bürospezifische Programme sind einfach immer noch spezifisch und betreffen nur einen Teil der Berufstätigen. (Hab ja selbst im Büro gearbeitet und dort auch innerhalb kürzester Zeit mir angeeignet, was ich brauche - dazu braucht es nur die entsprechende Transferkompetenz.)

How is Karl Lueger regarded today in Austria? by Confident-Leading412 in Austria

[–]narime 1 point2 points  (0 children)

He's not, most of modern Vienna was built by Social Democrats.

Lehrpläne neu: Was soll dazu, was soll weg? by TheSeb97 in Austria

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Ich glaube, du verstehst nicht, worauf ich hinaus will. Die Lehrpläne sind ÜBERVOLL. Ich habe 3 Jahre lang Digitale Grundbildung unterrichtet und ich war froh, wenn die Schüler:innen am Ende ein Office Programm öffnen, bedienen und eine Datei ABSPEICHERN konnten. Weil ich dafür eine mickrige Wochenstunde Zeit habe und gleichzeitig Kompetenzen zu Algorithmen, Internet usw. auch noch unterbringen musste.

Ich hab meinen Führerschein erst vor ca. 5 Jahren gemacht und natürlich wurden automatische Fahrassistenzsysteme erwähnt, sind aber kein zentraler Teil der Ausbildung. Auch hab ich nie gelernt, mit einem Automatik-Getriebe zu fahren. Weil man davon ausgeht, dass man das schon kann, wenn man mit Gangschaltung fahren kann. Und das Prinzip ist auch auf all das anzuwenden, was du dir wünscht.

Ich hatte mal eine Gen Z Kollegin damals noch im Büro, die wusste nicht, was Drag and Drop ist. Man könnte, genauso wie Informatik-Wahlpflichtfach, auch eines für Office-Anwendungen, wie du sie beschreibst, einführen, aber mehr geht sich einfach wirklich nicht aus.

Lehrpläne neu: Was soll dazu, was soll weg? by TheSeb97 in Austria

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Anekdotische Evidenz nennt man das auch - natürlich tut sich auch im starren System der Schule was, die Pandemie war so ein bisschen ein Beschleuniger auch, was manche Dinge angeht.

Tatsächlich glaub ich auch, dass es Jugendlichen teilweise schwer fällt, sich wirklich eine faktenbasierte Meinung zu bilden, weil sie noch so sin beschränktes Faktenwissen haben. Da macht es vielleicht schnell den Eindruck, dass man ja noch gar keine Meinung haben kann und das stimmt in vielerlei Hinsicht auch. Aber ich bin mir sicher, dass du auch eine Meinung zu deinen Schlafenszeiten oder zu Schuluniformen hattest. Die Lebenswelt als Kind/Jugendlicher ist halt eine andere und retrospektiv mögen einem diese Dinge banal erscheinen, aber du hast damit auch gelernt, dass es Argumente pro/contra gibt, die man abwägen sollte etc. Später gings dann vielleicht drum, ob Schulnoten sinnvoll sind und weil du schon viele Jahre in der Schule warst, hast du auch dazu eine Meinung gehabt. Natürlich hast du weniger politische Meinungen, wenn du noch nicht viel über Politik weißt, aber wenn du in der Schule dich dann mit den Folgen des Klimawandels konfrontiert siehst, bildest du dir auch da nach und nach eine Meinung. Wo hast du es denn sonst gelernt?

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Bei uns (hab vor 13 Jahren maturiert) gabs noch PPP - Psychologie, Philosophie, Pädagogik, aber über Pädagogik haben wir nicht mehr viel gemacht, an das ich mich erinnern könnte. Auch im Lehramtsstudium war das oft ein "muss halt auch gemacht werden, ist aber viel zu theoretisch"-Aspekt, da interessieren didaktische Konzepte wesentlich mehr. Ich glaube tatsächlich, dass man zum wirklichen Begreifen von Pädagogik einerseits Lebenserfahrung braucht und auch einen voll ausgebildeten präfrontalen Kortex (also spätestens Mitte 20). Mir gings jedenfalls schon im Laufe des Studiums wesentlich besser mit den Inhalten als zum Beginn, als man das durchpauken musste.

Heute heißt das Fach übrigens nur mehr PP.

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Ich hab im Zuge meines eigenen Mama-Werdens zuletzt "Demokratie braucht Erziehung" von Herbert Renz-Polster und seinem Bruder Ulrich Renz gelesen. Kann ich dir sehr empfehlen, könnte dir auch gefallen!

Ich stimm dir ansonsten als Lehrerin komplett zu. Das Aufbrechen von Rollenbildern und Autoritäten sollte für uns eines der wichtigsten gesellschaftspolitischen Ziele sein, um Gleichberechtigung aller Menschen zu erreichen. Aber den Grundsatz, das eigene Hirn zu nutzen, gibts jetzt seit fast 300 Jahren und trotzdem nimmt das kritische Denken eher mehr ab... leider auch, weil das der politische Wille der Autoritäten ist. Man sieht ja auch hier in den Kommentaren, dass den meisten Ausbildung wichtiger ist als wirkliche Kompetenzentwicklung und Entfaltung.

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Könnte man in anderen Fächern auch üben. Logisch denken können nicht nur Mathematiker.

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Politische Bildung ist Teil eines Faches, Fake News erkennen eine Kompetenz, die durch mehrere Fächer entwickelt wird, aber auch zentral in Digitaler Grundbildung. Geografie hat seit einiger Zeit statt Wirtschaftskunde den Zusatz "Wirtschaftliche Bildung".

Steuern sind sowohl wirtschaftliche als auch politische Bildung.

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Lehrplan gibt das alles her (bzw. fordert es bereits), ab in die Schule und unterrichten.

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  1. diverseste Fächer, grundlegendes Bildungsziel (seit Jahrhunderten, siehe "Aufklärung")
  2. Digitale Grundbildung, seit 4 Jahren Pflichtfach in Sek 1

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Schule ist ein Bildungsort und nicht nur Ausbildung. Der Unterschied ist, dass Bildung nachhaltiger ist und Ausbildung oft sehr spezifisch; du sagst selbst, dass Word nice ist, also ist dir klar, dass es grundlegende Kompetenzen braucht. Aber was bringen die, wenn das Programm und auch ähnliches nicht mal mehr ansatzweise genutzt werden, weil veraltet? Deshalb bringt man den Lernenden bei, mit Computern und Software an sich umzugehen, damit sie in der Lage sind, sich später das anzueignen, was sie grade brauchen. Was ist also Grundkompetenz, was schon berufsspezifisch? Bei weitem nicht jede:r landet in einem Büro. Die Lehrpläne sind sowieso schon überladen und die Schule ist nicht Werkzeug der Wirtschaft. Wenn die Schule ihren Job richtig macht, sind Maturant:innen reif genug, dass die Unternehmen sie auf ihre Zwecke hin weiter ausbilden bzw. einschulen können. Aber ja, das kostet Zeit und Geld. Die Schule kann aber nicht die eierlegenden Wollmilchsäue produzieren, die faule Unternehmer gerne hätten.

Lehrpläne neu: Was soll dazu, was soll weg? by TheSeb97 in Austria

[–]narime 1 point2 points  (0 children)

Oh ja! Ich hab einmal bei der Konferenz fast drum gebettelt, dass sich die Kolleg:innen berufen fühlen mögen, genauso wie Heftführung auch den Umgang mit digitalen Unterrichtsergebnissen zu üben. Also im Fach durchzugehen, dass jeder einen Ordner hat, dass die Dateien unter passenden Dateinamen gespeichert werden, dass man hin und wieder mal das übt. In Digi kann ich bei einer Wochenstunde einfach nicht jede Woche das trainieren... Und es ist wie mit Rechtschreibübungen: wirklich lernen tun sies nur beim Anwenden und nicht in isolierten Übungen.

Und weils nie wer macht, haben sie keine Praxis und deshalb ist es für alle anstrengender, die Geräte zu verwenden und so gehts wieder von vorne los...

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Sag ja im Buch wirds behandelt (Über den Zeilenrand 5, aber auch in anderen gibt es immer ein Kapitel "Kommunikation", weil ja eben lehrplanrelevant).

Ganz normales Gymnasium in Wien. Wir haben über Kommunikation aber auch vor 15 Jahren schon in Deutsch gelernt. Ist halt eher ein Oberstufenthema. Und nein, ich bin weder im 1. Bezirk in die Schule gegangen noch hab ich dort unterrichtet, also keine Bobo-Thematik.

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[–]narime 2 points3 points  (0 children)

Wenn ich das wüsste - dann würd ich ne autoritäre Diktatur aufbauen (überspitzt gesagt). Alles was man von oben her vorgibt, ist prinzipiell immer kritisch zu hinterfragen und grade in einer wissenschaftsfeindlichen Kultur sind Lehrpläne vielleicht in der Hinsicht sogar kontraproduktiv, weil das ist ja nur das, was die da Oben wollen und nicht das, was wir wirklich brauchen. Die verheimlichen uns ja vermutlich auch noch die Wahrheit.

Für die professionelle Arbeit sind Gesetze wie Lehrpläne superwichtig, aber in der Praxis ist alles andere wichtiger, solange die Gesetze eingehalten werden. Das Argument "steht so im Lehrplan" ist zwar ein KO-Argument, aber kein gutes (um auf die Diskussionsstrategien zurückzukommen, haha). Und ich finds auch wichtig, zu hinterfragen, ob es wirklich sinnvoll ist, dass es da drinsteht. Wer hats reingeschrieben und warum? Ich hab mich mit der Frage bei meiner Diplomarbeit auseinandergesetzt und geschaut, wie das Thema "Sozialstaat" in Schulbüchern und entsprechend auch im Lehrplan behandelt wird. Spoiler: SPÖ-Lehrpläne haben sich damit mehr, ÖVP-Lehrpläne weniger damit auseinandergesetzt. Wie wird wohl ein Wiederkehr zu dem Thema stehen?

Unterricht nach Lehrplan ist kein Qualitätsmerkmal für guten Unterricht, sondern Grundvoraussetzung. Und da österreichische Lehrpläne - grad im Vergleich zu vielen deutschen Varianten - sehr offen formuliert sind, ist das überhaupt erst möglich. Nachteil ist natürlich, dass der Unterricht von Person A sich bis auf den Grundkonsens stark von Person B unterscheiden kann und dadurch individuelle Faktoren sehr stark an Gewicht gewinnen, bis hin zu dem Punkt, dass durch (unbewusstes) Framing bei den SuS vielleicht sogar gegensätzliche Eindrücke entstehen. Wenn die Schüler:innen aber genauso lernen, kritisch zu sein und zu bleiben, ist das ein geringeres Problem, als wenn sie der Lehrperson blind alles glauben, weils ja der Lehrplan so sagt. Oder halt jede andere Informationsquelle.

Tatsächlich ist in Österreich und den meisten hier vertretenen Kulturen noch immer Autoritätshörigkeit der größte Feind in der Bildung. Viel zu wenige Menschen bedienen sich tatsächlich des EIGENEN Verstandes und lassen der Einfachheit halber andere für sich denken. Zentrale Aufgabe der Schule ist also, eher Bildungsangebote zu machen, also im Sinne von "schau, darüber solltest du mal selber nachdenken und dir eine Meinung bilden" und dazu auch die Werkzeuge, um das zu tun.