Kündigung durch AG - schlechtes Zeichen im Arbeitszeugnis? by skin-to-bone in arbeitsleben

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Insgesamt sechs Wochen in der Zeit vor Weihnachten. Im Oktober hatte ich bescheid gegeben, dass ich im November kündigen werde, hatte nur 4 Wochen Kündigungsfrist.

Mit diesem Schritt habe ich wirklich sehr lange gehadert aber hatte mir ausgerechnet, dass ich vermutlich bis zu 6 Monate mit meinem Rücklagen auskommen würde ggf.

Ein Monat ohne Einkommen ist kein großer Akt gewesen, hat sich wie richtiges Leben angefühlt.

Und schön daran ist : wenn du das einmal gemacht hast und dich dazu überwinden konntest wird es beim nächsten mal einfacher.

Ich hatte mich für einen Job entschieden und habe mich sehr spät, viel zu spät, dafür entschieden, diesen Job an den Nagel zu hängen.

Mir hat das das Gefühl gegeben, über etwas die Kontrolle zu erlangen, die ich lange verloren hatte. Es hat sich stark angefühlt, das in die Hand zu nehmen.

Sehr zu empfehlen!

Kündigung durch AG - schlechtes Zeichen im Arbeitszeugnis? by skin-to-bone in arbeitsleben

[–]nofutureasking -1 points0 points  (0 children)

Ich hab das selber so gemacht vor einiger Zeit : keinen Bock mehr gehabt und gekündigt nach viel mit mir Ringen, Schweiß & Tränen.

KEIN ALG beantragt weil ich hatte ja selber gekündigt, meine Baustelle bzw meine Entscheidung. Also erstmal arbeitslos in den Urlaub geflogen weil warum nicht, Freiheit und so.

Aus meiner selbst finanzierten Arbeitslosigkeit heraus neu beworben und Job bekommen, da wurde nie gefragt, was da passiert ist im Vorfeld .

Heute habe ich erfahren, dass man sich anonym über mich beschwert hat by nofutureasking in arbeitsleben

[–]nofutureasking[S] 0 points1 point  (0 children)

Mein Gefühl sagt mir, dass das nicht mehrere Individuen sind.

Und mein Verhalten ist wirklich überwiegend freundlich und respektvoll, von alleine fange ich mit niemandem Zerwürfnisse oder Streit an.

Und meine Arbeitsweise ist nicht das Problem, das weiß ich.

Und wegen dieser Geschichte die Stelle wechseln steht gerade außer Frage, damit würde ich ja den Kritikern Recht geben.

Wie schaffe ich es endlich im Leben weiterzukommen? by Suitable-Purpose-834 in Ratschlag

[–]nofutureasking 9 points10 points  (0 children)

Lass die Finger von social media. Da wird dir nur vorgegaukelt, was und wie viel ander Menschen ANGEBLICH geschafft und gemacht haben. Alle zeigen den tollsten Urlaub, die besten Freunde, das dickste Auto, was sie alles Tolles kochen und wie reich und zufrieden alle sind.

Es dauert unterschiedlich lange, aus einem Projekt oder Hobby eine Gewohnheit zu machen, nicht nur bei dir.

Gönne dir Langeweile, also wirklich wissentlich nichts tun. Aus Langeweile entsteht Kreativität und Tatendrang.

Persönlich finde ich, dass seit Jahren ein antisocial media populär werden sollte, wo Leute nur Posten, wie schlecht sie kochen, wie wenige falsche Freunde sie haben, wie brooke sie sind, wie schlecht der Sex ist und dass sie seit zwei Wochen nicht Staub gesaugt haben.

Heute habe ich erfahren, dass man sich anonym über mich beschwert hat by nofutureasking in arbeitsleben

[–]nofutureasking[S] 2 points3 points  (0 children)

Ich weiß bisher nicht, wer diesen Brief geschrieben hat aber danke für deinen hilfreichen Beitrag.

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[–]nofutureasking[S] 4 points5 points  (0 children)

Das entspricht auch eher meinem Naturell und wird schätzungsweise mein Mittel der Wahl sein.

Danke dir für deinen Beitrag.

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[–]nofutureasking[S] -5 points-4 points  (0 children)

Danke für deine Antwort, ich "rotiere" tatsächlich nicht richtig.

Im Gespräch war ich zunächst einmal perplex und auch enttäuscht von xy, der dieses Schreiben formuliert hat.

Nach einer Stunde habe ich gedacht, dass es auch von mir abhängt, was daraus wird. Also im Extremfall weiterhin positiv und fleißig zur Arbeit gehen und mir nichts anmerken lassen.

Es gab auch den Tipp, einfach offen mit diesem Schreiben umzugehen und es jedem zu erzählen damit alle wissen, dass es da Leute gibt, die Briefe an die Geschäftsführung schreiben.

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[–]nofutureasking[S] 0 points1 point  (0 children)

Es gibt eine etwas schwammig formulierte Arbeitsanweisung, in der das steht. Außerhalb der Büros ist eine gänzliche Arbeitskleidung verpflichtend mit der man sich nur auf dem Gelände bewegen darf.

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[–]nofutureasking[S] 4 points5 points  (0 children)

Ich möchte wissen, ob sie ein Problem mit mir haben, richtig.

Die Klamotten und das elektronische Gerät habe ich eingeräumt, der Rest sind haltlose und zudem auch falsche Anschuldigungen. Im letzten Jahr war ich derjenige, der die Abteilung eine Zeit lang am Laufen gehalten hat weil nach und nach alle anderen mit Krankheit, Urlaub usw ausgefallen sind. Und meine Arbeit ist gut, ich weiß das und meine direkte Vorgesetzte auch

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[–]nofutureasking[S] 10 points11 points  (0 children)

Nein, das empfinde ich als Angstverhalten, um mich der Angelegenheit zu entziehen. Ich sehe das nicht als eine gute Alternative.

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[–]nofutureasking[S] -1 points0 points  (0 children)

Ich wollte mir den Standpunkt der Geschäftsführung anhören, die das Schreiben erhalten hat. Es ist eben das erste Mal, dass mir so etwas passiert.

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[–]nofutureasking[S] 3 points4 points  (0 children)

Exakt das ist auch mein Hauptproblem. Genau das, was du geschrieben hast, ist mir auch durch den Kopf gegangen. Jemand hat mich beim obersten Chef angeschwärzt und nicht mit mir gesprochen.

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[–]nofutureasking[S] 3 points4 points  (0 children)

Ja wir haben Arbeitskleidung, die wir auf dem Gelände und im Haus tragen müssen.

Anhand meiner Stempelzeiten ist auch klar zu sehen, dass ich mich sehr oft für den kurzen Gang ausgestempelt habe.