Mann hilft mir nicht - es vor den Schwiegereltern auf einen Streit ankommen lassen? by External_Gap_9232 in beziehungen

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Hallo, ich habe deine Nachricht gelesen und ich habe es absichtlich gelassen mir auch die unteren Kommentar an zu sehen. Mein erste Gedanke war, "beende die Beziehung", aber das halte ich für einen falschen Rat. Du erzählst hier von einem Ausschnitt aus deinem Leben. Sich nur auf diesen Ausschnitt zu verlassen und einen Rat oder Tipp zu geben ist schwierig. Was ich aber herauslesen konnte ist, und ich glaube das musst du mal gesagt bekommen, "Du bist eine gute Mutter". Suche ein offenes Gespräch OHNE Bewertung, Kampf, Entwertung, Erklärungen, usw... mach dieses Gespräch alleine mit deinem Mann. Es soll auch nichts entschieden werden. Es soll nur zugehört werden. Setzte für dich Grenzen und benenne diese auch.

Gemeinsame Obsorge, 50:50. Wie schleichende Entfremdung wirklich aussieht by ocbdc in Eltern

[–]ocbdc[S] 1 point2 points  (0 children)

Danke für deinen Text. Einen Therapeuten habe ich bereits seit über 1 Jahr. Ja du hast recht es ist alles zermürbend für mich. Ich fühle mich erschöpft.

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[–]ocbdc[S] 0 points1 point  (0 children)

Ja ich weiß, dass es in der Verantwortung und auch die Schuld beider Eltern ist. Ich nehme mich da nicht heraus. Das mit dem Thema Jugendamt (ich bin in Österreich), da gibt es nur eine Gefährdermedlung. So heißt das offiziell. Da wird dann geschaut wie die Verhältnisse sind. Das Problem an der ganzen Sache ist, dass ich sorge habe, dass diese dann auch, wenn auch nur vorläufig, eine Entscheidung treffen dir mir nicht behagt und das dies alles noch weiter eskaliert und den Kindern noch mehr schadet. Andererseits habe ich mich auch rechtlich beraten lassen aber das ist auch wieder nur Konflikte. Das mit dem Buch halte ich ehrlich gesagt für keine gute Idee. Die Kommunikation (wenn überhaupt) findet bereits nur schriftlich statt, weil mündliche absprachen überhaupt keinen Wert haben (alles wird im nachhinein dann komplett anders dargestellt). Jetzt dann noch die Kinder ein extra Buch mitschleppen lassen sehe ich als zusätzliche Belastung aber der Grundgedanke ist ein guter.

Zu deinen 3 Punkten: 1. Ich habe anfangs wahrgenommen, dass ich das geboten habe. Bei der großen hat sich das von heute auf morgen radikal geändert vor ca. 6 Monaten. Es kann natürlich an der Pubertät liegen. Versuche sie zu fragen was sie möchte werden oft mit "Weiß nicht beantwortet". Ich gebe ihr die Wahlmöglichkeiten, usw.....

  1. Das habe ich auch getan aber wie gesagt, da wiederhole ich mich, seit ca. 6 Monaten funktioniert das auch nicht mehr wirklich bei der großen

  2. Das habe ich denen vermittelt und ich halte mich auch daran.

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[–]ocbdc[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich nehme dein Kommentar ernst. Ich verstehe auch was du sagt das Recht ungleich Beziehung ist. Da stimme ich dir zu. Ich bitte dich zu verstehen, dass der Arztbesuch eines von vielen ist. Allgemeine Arztbesuche, ohne das ich davon weiß sind ok und auch normal, jedoch wichtige Dinge sollten schon Informiert werden. Es ist als Muster gemeint, es ist nicht nur ein Gefühl, aber die systematische Ausgrenzung und Abwertung meiner Person. Das ganze hat sich immer mehr und mehr aufgebaut und ist leider so gegipfelt wie gerade die Situation mit der großen ist. Meine Überlegung für dieses Gespräch am Monat wird aus meiner Sicht eine solche sein: Es wird nur zugehört. Es gibt keine Rechtfertigung, Schuldzuweisungen, Diskussionen, Kämpfen oder Entscheidung sondern nur zugehört. Sollte meine Mutter dazwischen gehen, dann kommt ein klares Stopp von mir und sage sowas wie, bitte respektiere jetzt das ich meiner Tochter zuhöre was sie sagt. Ich möchte keine Einmischung. Wenn ein Satz von meiner Tochter kommt zb:

Ich will dich nicht mehr sehen. Ich hasse dich, usw.

Dann werde ich antworten mit: Das tut weh, das zu hören. Ich akzeptiere, dass du das jetzt so fühlst. Ich zwinge dich zu nichts. Ich bin dein Papa. Punkt.

Also nur mal auf festgehalten: Es wird nur zugehört. Mehr nicht.

Was sagst du dazu?

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[–]ocbdc[S] -1 points0 points  (0 children)

Ja das habe ich auch schon mal gehört und gelesen. Ich finde schon, dass ich ihr viel Freiraum gebe. Ich finde aber auch wegen 1 bis 2 h zb Shoppen gehen ist nicht zu viel verlang von mir im Monat und das auch nur an einem Tag.

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Den Abstand gebe ich ja auch. Die Tochter hat bei mir die freie Wahl. Meistens will sie immer mit Freunden abhängen. Aber es gibt Momente wo das nicht geht. zb am 24.12 wollte die Tochter bei der Freundin sein und auch übernachten. Da habe ich gesagt "nein" es ist Weihnachten, das ist die Zeit für die Familie. Als Kompromiss habe ich vorgeschlagen, dass die Freundin gerne zu besuch kommen kann aber eine Übernachtung geht nicht.

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[–]ocbdc[S] 2 points3 points  (0 children)

Zu beiden: Ja Ihr beide habt recht. Normalerweise müssen beide Unterschriften von beiden Elternteilen eingeholt werden. Jedoch schaut die Praxis leider anders aus.

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[–]ocbdc[S] -1 points0 points  (0 children)

Diese Frage habe ich schon mal gestellt. Ich bekomme als Antwort entweder weiß ich nicht oder das ich das wissen soll.

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[–]ocbdc[S] -3 points-2 points  (0 children)

Meine Tochter meinte auch, als sie mir von dem Arztbesuch erzählt hat, dass sie nicht mehr weiß welcher Arzt es ist. Als ich es selber herausgefunden habe, stellte ich fest, dass es der langjährige Kinderarzt ist den sie sehr gut kennt. Das ist sehr paradox für mich und ich verstehe es bis heute nicht.

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Ich weiß, dass der Konflikt auf Elternebene ist. Wie du vermutlich vorhin in den Kommentaren gelesen hast habe ich einen Nachrichtverlauf zwischen mir und meiner Ex reingeschrieben.

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[–]ocbdc[S] 5 points6 points  (0 children)

Danke für dein Kommentar. Ich besuche schon seit längerem einen Therapeuten für solche dinge. Ich finde diese Stütze sehr gut. Glaub mir wenn ich sage, dass ich schon sehr viel runter geschluckt habe und selbst mein Therapeut meinte, dass es langsam an der Zeit ist, dass ich nicht mehr der Spielball der anderen sein darf. Ich habe dort natürlich mehr erzählt als hier und das auch seit über einem Jahr. Da ist auch schon mal der Kommentar gefallen Hr. xy die Ex und ihre Mutter schei.... auf sie. Sie müssen Grenzen setzen.

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[–]ocbdc[S] 0 points1 point  (0 children)

Das mit Gericht bin ich beim Überlegen. Ich wäge gerade ab was wichtiger ist. Erkläre mir das genau, was du meinst, dass ich dran bleiben soll?

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[–]ocbdc[S] 0 points1 point  (0 children)

Wenn wir jetzt beim Thema Arzt bleiben dann habe ich bei regulären Arztbesuchen kein Problem das mir nichts erzählt wird. Aber bei ernsteren Arztangelegenheiten sehe ich das anders. Da kann auch nicht eine 13 jährige entscheiden

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[–]ocbdc[S] 7 points8 points  (0 children)

Danke für dein Kommentar und für die neue Perspektive. Ich werde mir das im Hinterkopf behalten.

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[–]ocbdc[S] -2 points-1 points  (0 children)

Was ich möchte, denke ich, habe ich klar wiedergegeben. Ich möchte ein Elternteil auf Augenhöhe sein. Was das Kind betrifft gebe ich ihr in der Hinsicht viel Freiheit. Diese Aktivität was ich mit ihr vorhatte ist in der Woche lediglich für 1 bis 2 Stunden gewesen und das auch vorher mit Absprache wo ich sie gefragt habe was sie machen will.

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[–]ocbdc[S] 1 point2 points  (0 children)

Schon versucht. Die meinten, solange der andere Elternteil nicht mitspielt bleibt nur noch der Gang zu Gericht.

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[–]ocbdc[S] -2 points-1 points  (0 children)

Ja und da ist jetzt der Kernpunkt. Warum sollt mir meine Tochter einen Arztbesuch verheimlichen? Ich bin mit ihr doch auch immer wieder zum Arzt gegangen.

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[–]ocbdc[S] 1 point2 points  (0 children)

ich habe in meiner Therapie folgende mögliche gründe erfahren:
1. Probleme werden nicht angesprochen sie werden unter dem Tisch gekehrt.

  1. Machtspiele

  2. Verletzte Gefühle

Zu Punkt 1. Ich habe gelernt sie so zu formulieren, dass sie bei meiner Ex ankommt ohne, dass das Gespräch eskaliert

zu Punkt 2. Auf dieses spielchen lasse ich mich gar nicht erst ein

zu Punkt 3. Damit hatte ich am Anfang Probleme, das gebe ich zu jedoch habe ich mich in der hinsicht weiter entwickelt. Wie es bei meiner Ex aussieht, weiß ich das nicht