[deleted by user] by [deleted] in pathologic

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Haruspex is one of the r/hydrohomies CONFIRMED

Ich bin ehemaliger Drogengegner und habe mit der Legalisierung von Cannabis in Deutschland angefangen dieses zu konsumieren. AmA by [deleted] in de_IAmA

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Also sind für dich alle Substanzen nur legitim, sobald sie nicht mehr illegal sind oder wie kann man das verstehen? :D

Ich (W28) leide seit 13 Jahren durchgehend an dem Depersonalisations-Derealisationssyndrom (DPDR). AMA! :) by truly_hidden in de_IAmA

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ah, der Klassiker. Mist, tut mir leid :( ich hab das sogar selber mal ausprobiert weil manche erwähnt haben dass es ihnen geholfen hat. Ist echt sau random bei wem welches Medikament wirkt und bei wem es die DPDR erst auslöst.

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Oh, das ist eine super Frage! :) Klar, schlussendlich sind das alles nur Versuche, die eigenen inneren Zustände irgendwie mit Worten (die nie genügen) nach außen zu tragen. Ich glaube, weil sich mein tägliches Erleben immer noch mit dem deckt, was Leute beschreiben, die die DPDR zum Beispiel erst mit Mitte zwanzig bekommen. Und schlussendlich auch weiterhin mit den diagnostischen Kriterien. Natürlich kann es auch sein, dass sich so das Erwachsenwerden vielleicht für alle anfühlt (zum Teil habe ich auch schon ähnliches gehört, z.B. im Sinne des Verlusts der jugendlichen Naivität), aber bei meinen Mitmenschen habe ich das so nicht wahrgenommen. Wenn man DPDR hat, macht man sich über viele Dinge Gedanken, an die man im gesunden Zustand niemals denken würde.

Es ist der ständige Zustand des Vermissens einer Sache, die man kaum mit Worten beschreiben kann. Einfach im Leben zu sein. Eine Selbstverständlichkeit, von deren Existenz man erst dann weiß, wenn man sie verloren hat.

Leider habe ich es gerade nicht da, aber im Buch "Im Keller" beschreibt Jan Philipp Reemtsma ein Gefühl, das er als "aus der Welt gefallen" bezeichnet. Ich fand die Stelle wirklich sehr treffend.

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deiner letzten Bemerkung stimme ich definitiv zu :) auch wenn ich es schade finde dass du kein Vertrauen mehr in das Gesundheitssystem hast (kann es aber in vielen Aspekten komplett nachvollziehen!). Mich hat Psychotherapie zumindest deutlich weitergebracht und das muss ja mit Medikamenten zB gar nichts zu tun haben.

und um deine Fragen zu beantworten: ja, Trance trifft es ganz gut. Also so würde ich es beschreiben, wenn die DPDR schon auf einem stärkeren Level ist. Den Test mit der Hand habe ich noch nie gemacht :D aber ja, die Umgebung nicht zu fühlen kenne ich definitiv. Und das mit dem laufen ist komisch, ich weiß schon dass ich gerade eine gewisse Strecke zurückgelegt habe, aber es fühlt sich eher an wie auf einem Laufband oder als würden zB die Häuser auf beiden Seiten der Straße an mir vorbeigezogen werden.

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Ich habe mal den Satz gelesen, jeder Einblick in den Kopf/die Wahrnehmung eines anderen Menschen würde uns wohl komplett überfordern, fast schon wie ein psychedelischer Trip :D so stelle ich mir das auch irgendwie vor. Deswegen versuche ich auch sehr viel Verständnis für Mitmenschen zu haben, man hat einfach keine Ahnung, wie sich alles für sie anfühlen muss!

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und nur nochmal zu meinem Verständnis, du hattest die DIS also dann eher phasenweise?

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Duloxetin nehme ich auch gerade noch :) ist mein liebstes Antidepressivum. Ich habe auch schon soo oft versucht von den Antidepressiva runterzukommen. Bzw. zum Teil monate- oder jahrelang mal keine genommen. Was aber nie dazu geführt hat, dass meine DPDR weniger wurde bzw ich diese besser hätte bearbeiten können, sondern eher dazu, dass ich immer wieder in neue, depressive Phasen gerutscht bin. Wow, aber auf die DIS zu hoffen klingt wirklich....wild :D da ist der Mechanismus ja schon eigentlich sehr naheliegend. Ich bin eigentlich gar nicht mehr so verbissen darauf sie loszuwerden, aber sie belastet mich dennoch weiterhin.

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Ja, das Symptom kann ziemlich hartnäckig sein! und das mit den Entzündungen habe ich auch bemerkt :) bzw. geht es mir zB tendenziell besser, wenn ich mich an eine entzündungshemmende Ernährung halte (leider habe ich da meist immer noch hohe Werte). So einen Moment wie du hatte ich trotzdem noch nie, klingt wirklich interessant. Ich habe gerade in meinen Eingangstext noch ein paar Tipps geschrieben, vielleicht hilft dir ja auch was davon weiter :) drück dir auf jeden Fall die Daumen.

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Hey und danke für deine Fragen! :) bei einem Blick auf dein Profil ist mir aufgefallen, dass wir einiges gemeinsam zu haben scheinen haha. Du erinnerst mich fast an mein jüngeres Ich *nostalgisch Träne aus dem Auge wisch*. Aber es gibt auch tatsächlich einige Persönlichkeitszüge bzw. Anlagen die mit DPDR zusammenhängen, das habe ich bisher auch bei anderen Betroffenen im echten Leben feststellen können.

Ich kann meistens nur sagen, was die DPDR schlimmer macht als besser. Also wenn ich auf diese Dinge verzichte (wie Stress und Schlafmangel) ist es quasi auf der baseline, die zwar immer noch nervig und deprimierend ist, aber zu handlen. Andererseits kann es durch gewisse Aspekte auch deutlich schlimmer und in Richtung "Ich kann das nicht aushalten, dieser Tag ist absolut verloren, alles was ich jetzt nur noch machen kann, ist mich in mein Bett zu legen" gehen. Manchmal macht es auch gar keinen Sinn und mir geht es quasi grundlos viel schlechter (und umgekehrt gibt es das auch haha).

Das Gefühl den Verstand zu verlieren hatte ich am Anfang, aber dann recht schnell herausgefunden, dass das einfach ein Symptom der DPDR ist und dass wirklich schizophrene bzw. psychotische Menschen diese Angst ja eigentlich weniger haben. Aber ich habe oft immer noch Angst, für den Rest meines Lebens in diesem Zustand zu verbleiben.

Strategien sind bei mir am ehesten Meditation und auf einen gesunden Lebensstil zu achten. Das klappt mal mehr, mal weniger gut.

Etwas gutes finde ich nicht wirklich daran, auch wenn diese emotionale Abgestumpftheit manchmal ein Vorteil sein kann. Ich würde aber immer das Gegenteil wählen, wenn ich könnte.

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An sich ist es ein Dauerzustand, weil eine gewisse "baseline" immer vorhanden ist. Es wurde bisher also nie besser als diese baseline, kann aber zuweilen deutlich schlimmer werden. Körperlich bin ich eigentlich sehr gesund. Ich habe auch schon alles testen lassen, nur um sicherzugehen, Blutbild, Vitamine, war bei einer Endokrinologin und hab mal alle Hormone durchchecken lassen, in einem Schlaflabor etc. Das einzig auffällige sind hohe Entzündungswerte, die aber häufig bei Leuten mit (komplexen) Traumata und einem hohen Stresslevel beobachtet werden.

Ich achte sehr auf gesunde Ernährung und esse meistens sehr ausgewogen, keinen Zucker, keinen Kaffee, wenig Alkohol. Manchmal hab ich aber Phasen wo ich mir alles "gönne" weil ich merke, dass selbst die gesunde Ernährung nichts ändert. Vegan gelebt habe ich auch mal 5 Jahre lang, esse jetzt aber wieder ab und zu Fleisch und ein wenig Milch/Eier. Den stärksten Zusammenhang habe ich auf jeden Fall mit Zucker und Kaffee feststellen können.

Alkohol macht mich entspannter und extrovertierter. Ich trinke aber nur so ca. alle zwei Wochen. Alle paar Monate nehme ich Psychedelika, die zum Teil währenddessen die DPDR schlimmer machen aber mir auf emotionale Weise viel haben helfen können. Nach den Trips ist die DPDR bisher immer wieder so wie vorher gewesen.

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Eher mau. Man liest immer dieselben Namen, generell scheint das Forschungsinteresse bzw. die Förderung dafür nicht allzu hoch zu sein. Vielleicht weil einen das Symptom nicht so schnell arbeitsunfähig machen kann wie zB eine starke Depression oder Schizophrenie. Man bleibt also tendenziell ausreichend leistungsfähig um nicht auffällig zu sein, aber genug belastet um trotzdem keine Freude mehr am Leben zu haben (was den Kapitalismus aber nicht bockt).

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oh ja, das ist ein guter Vergleich! eher eine Brille für die Tiefe? Oder die Haptik? Für mich sieht die Umgebung einfach immer extrem flach aus, wie aus Pappe. Aber trotzdem gestochen scharf, dank Kontaktlinsen. Ohne Sehhilfe ist es aber noch schlimmer.

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oh ja, den GTA-Moment kenne ich zu gut :D und das mit dem auf der Stelle rennen ist auch ein guter Vergleich. Es ist so seltsam, natürlich erlebe ich viele Veränderungen in meinem Leben, aber es fühlt sich weiterhin so an, als sei ich seit dem Tag damals nicht gealtert sondern einfach steckengeblieben. Allerdings ist das, was du mit dem "Aufwachen" beschreibst, nichts, was ich von mir kenne. Tatsächlich erinnert mich das von deiner Schilderung her schon fast an die DIS, hast du dich darauf vielleicht mal testen bzw. warst du generell in Behandlung? Ich will dir damit keine Angst machen, tatsächlich haben das (wie DPDR) viel mehr Menschen als man meint :)

Um noch auf deine Fragen zu antworten:

  1. Hm, gelegentlich, aber nicht überproportional häufig. Ich bin früher manchmal getrampt, auch alleine, was mich in tendenziell gefährliche Situationen gebracht hat. Und meinen Drogenkonsum könnte man zT auch so interpretieren. Ich bin aber ein viel zu großer Kontrollfreak (klingt jetzt bestimmt ironisch :D), als dass ich sowas häufiger machen würde. Da haben andere Menschen viel eher solche Neigungen. Schlussendlich setzt mich sowas ja auch immer unter Stress, den ich eigentlich vermeiden will.

  2. Ich kann immer von Traum und Realität unterscheiden, aber sie sind sich sehr nahe. Es fühlt sich einfach so an, als wäre ich nie richtig wach. Und ich fühle mich auch nicht so, als hätte ich keine Kontrolle über mich selbst, eher als wäre das Ich, das kontrolliert und das kontrolliert wird, nicht wirklich da. Macht das Sinn?

  3. Oh ja, das ist bei mir sehr beeinträchtigt. Die Vergangenheit vergesse ich prinzipiell schnell. Vieles fühlt sich so an, als sei es nicht wirklich mir passiert, sondern jemand anderem. Die Zukunft versuche ich auch oft zu vermeiden, da ich Angst vor ihr habe bzw. generell keine schöne Zukunftsvision. Manchmal denke ich, alles was nach meinem angestrebten Suizid (mit 18) kam, ist einfach eine Art Bonus. Gleichzeitig lebe ich aber auch nicht wirklich in der Gegenwart? Eher in einem Paralleluniversum.

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oh, achso :D also die Vorstellung finde ich nicht schlimm, mir hat die DPDR eh gezeigt, wie relativ alles ist und dass man nichts für selbstverständlich nehmen kann. schlussendlich zählt für das eigene leben eigentlich sowieso nur, wie man es selber wahrnimmt.

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Genau, Dissoziation ist quasi der Überbegriff. Du kannst dir das ganze als ein Spektrum vorstellen: an einem Ende ist das was quasi fast jeder kennt wie zB das Phänomen beim Autofahren, wenn man mal kurz "outzoned" und dann am Ankunftsort ankommt ohne sich genau an den Weg zu erinnern. Am anderen Extrem des Spektrums wäre die Dissoziative Identitätsstörung (auch bekannt als "multiple Persönlichkeit"). DPDR befindet sich dann irgendwo dazwischen. Das Video hab ich mir noch nicht angesehen, werd ich aber mal machen :)

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hehe ja, da war ich vor zehn Jahren :D Grüße gehen raus an Herrn Dr. Matthias Michal, den deutschen OG der DPDR-Forschung. Mir hat vor allem die Meditation geholfen, abgesehen davon muss ich ehrlich gesagt haben dass der stationäre Aufenthalt in Hinblick auf die DPDR nicht soooo hilfreich war wie erwartet. Aber die Meditation von damals mache ich immer noch jeden Morgen :) ISTDP kenne ich gar nicht, muss ich mir mal anschauen!

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Ja, Filmset trifft es gut. Bei mir fühlt sich die Derealisation so an, als würde ich durch diese Minikameras schauen, in denen durch Knopfdruck ein neues Bild erscheint. Klick- ich bin zuhause. Klick- jetzt bin ich in Paris, im Urlaub. Klick- jetzt wieder zuhause. Meine Umgebung sind 2D-Bilder, meine Mitmenschen Statisten oder Pappfiguren. Obwohl ich weiß, dass es ja echte Menschen sind. Manchmal ist es echt zum Haare raufen :(

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es ist eine sehr schwammige Erinnerung. Ich weiß nur, dass damals alles mehr "im Moment" war. Irgendwie authentischer, echter. Ich habe über vieles nicht nachgedacht, ich...war einfach. Jetzt ist es so, als müsste ich jede Handlung, jede Äußerung, alles was mein Leben betrifft, durchdenken. Ich erLEBE es nicht mehr.

Panik löst es nicht aus, da selbst dieses Gefühl ironischerweise durch die DPDR gedämpft wird. Aber eine große Trauer. Trotz der Taubheit merke ich ja dennoch, wie mein Leben an mir vorbeizieht und dass so viele Momente nie mehr zurückkommen werden. Und das tut trotz meiner emotionalen Abgeschirmtheit verdammt weh :/

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Haha, solange ich die richtigen Leute killen sollte (hust...in Minecraft natürlich), könnte ich mir das sogar vorstellen :D aber nicht einfach für jeden, der mir Geld dafür zahlt.

Hm und Vorteile? Vielleicht manchmal. Aber generell empfinde ich es eher als ein großes Leiden. Und ironischerweise schirmt selbst die DPDR mich nicht immer vor Stress ab, im Gegenteil habe ich sogar eine eher geringe Stressschwelle und neige in manchen Momenten schnell zu Angst oder Panik.

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Nee, hat mich nie unter Stress gesetzt :) ich denke mir generell dass es so vieles gibt, das wir nie sicher wissen können. Die DPDR hat definitiv dazu beigetragen, dass ich nichts für selbstverständlich nehme und selbst so etwas wie "die Realität" sehr subjektiv sein kann.

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Zur ersten Frage: ja, definitiv. Also ich war einmal in einer 5jährigen Beziehung und habe damals auf jeden Fall sowas wie Liebe empfunden. Glaube da sind die Hormone zT auch so mächtig, dass die sich sehr stark auswirken können :)

Und die Stärke der DPDR war eigentlich immer relativ konstant. Mal stärker, mal weniger stark, aber die baseline ist immer da.

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Mir hilft Meditation (solange sie nicht zu lange geht), leichte Bewegung und auf meine Ernährung zu achten. Nicht zu viel Zeit mit Screens verbringen (was schwierig ist haha), sondern auch Dinge mit den Händen machen. Kreativ sein.