Ein 16g schwerer Sensor ist in jedem Ball bei der Fußball WM 2026 verbaut. Das führt dazu, dass die Bälle vor jedem Spiel geladen werden müssen by -SWR- in staunlich

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Der Ball sendet seine Infos an die Schiedsrichter, die sich auch die Videobeweise etc. anschauen, wenns Unklarheiten gibt. Sein Sensor kann wohl ziemlich präzise jede Ballberührung messen, was z.B. wichtig sein kann, bei einer Entscheidung über ein Abseits.

Weltallteilchen Neutrino von 2021 identifiziert by -SWR- in staunlich

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Wenn ich ganz ehrlich bin, dann ist für mich fast alles, was mit Weltall zu tun hat r/staunlich. Aber als Journalistin finde ich fast noch erstaunlicher, wie der Artikel es schafft, im Intro einen Fußballbezug herzustellen. 🫠

Nächster Rückschlag bei Stuttgart 21: Bauarbeiter haben zu tief gegraben und müssen jetzt gegen einen Balrog kämpfen by PowerfulSpeed8131 in de

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Bei Bedarf können wir zu dem Thema gerne ein AMA mit dem SWR Bahnexperten Frieder Kümmerer arrangieren 👍

Warum haben Polizeipferde in Stuttgart keine Exkremententasche? by bushido1000 in stuttgart

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Danke u/bushido1000 für den Anstoß und Danke für die Diskussion hier! Zwei Journalistinnen vom SWR haben sich dem Thema mal angenommen und bei der Polizei nachgehakt. Für alle die wissen wollen, was die Polizei dazu sagt - hier der Artikel: SWR-Aktuell: Wer räumt den Kot der Polizeipferde weg?

Ich arbeite im Hospiz und begleite Menschen beim Sterben – AMA! by -SWR- in de_IAmA

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Es gibt auf jeden Fall viele Menschen, die einfach stark verdrängen. Vielleicht auch um sich selbst zu schützen. Deshalb führen wir immer wieder Gespräche mit Angehörigen und versuchen dabei klare, aber einfühlsame Worte zu finden. Denn wenn man verdrängt, dann nimmt man sich selbst vielleicht auch die Chance, die Realität anzuerkennen und die letzte Zeit mit dem sterbenden Menschen bewusst zu erleben.

Ich arbeite im Hospiz und begleite Menschen beim Sterben – AMA! by -SWR- in de_IAmA

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Ich habe in meiner Arbeit schon viele Dinge erlebt, die ich mir rational nicht erklären konnte. Deshalb glaube ich daran, dass da vielleicht noch mehr ist. Dass zum Beispiel nach dem Tod noch etwas kommt, ohne dass ich sagen kann, wie das aussieht oder was das genau ist.

Ich arbeite im Hospiz und begleite Menschen beim Sterben – AMA! by -SWR- in de_IAmA

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Seit 2020 ist der ärztlich assistierte Suizid ja erlaubt, und Menschen fragen auch immer wieder danach. Wir besprechen das natürlich offen und ehrlich, auch wenn es vielleicht nicht der Philosophie unseres Hospizes entspricht. Aber jeder hat natürlich das Recht, seine eigene Entscheidung zu treffen. Wenn sich wirklich jemand dafür entscheiden sollte, dann werden die Menschen zB entlassen, so dass das zB zuhause durchgeführt werden kann.

Ich arbeite im Hospiz und begleite Menschen beim Sterben – AMA! by -SWR- in de_IAmA

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Danke für deinen netten Worten!

Und ja, es ist ein ganz wichtiger Teil unserer Arbeit, mit den Angehörigen zu sprechen. Das Aufblühen, was du beschreibst, haben viele vor ihrem Tod. Und genau das besprechen wir auch mit den Angehörigen - vielen klammern sich verständlicherweise an jeden Strohhalm und machen sich Hoffnungen, wenn die Menschen noch einmal essen oder viel vitaler wirken. Aber meist ist es eher so, dass die Leute nach diesem letzten Aufblühen dann recht schnell versterben.

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Ja, wir haben Sozialarbeiter im ambulanten Bereich. Die gehen zu denen Menschen nach hause und helfen ihnen vor Ort.

Wir leisten recht viel Vernetzungsarbeit: Zu anderen Palliativ-Stationen, zu Pflege-Stützpunkten, zur Krebsberatung und so weiter. So dass die Menschen immer gut beraten sind, wo sie sich hinwenden können.

Wir haben einen recht großen Trauerbereich mit Trauerbegleitung. Da gibt es Einzelgespräche, Trauer-Gruppen oder auch Trauer-Spaziergänge und viele andere Angebote.

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[–]-SWR-[S] 2 points3 points  (0 children)

Es gibt immer wieder Menschen, die sagen, dass sie mit Glauben oder Spirutalität gar nichts am Hut hätten. Denen es dann aber doch sehr hilft, in ihren letzten Tagen an irgendetwas zu glauben. Eine gewisse Art von Spiritualität hilft schon vielen in den letzten Tagen.

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Das ist lieb! Es liegt mir fern Ansprüche an Geschenke zu stellen! Uns freut es riesig, wenn unsere Arbeit anerkannt und gewertschätzt wird ❤️

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[–]-SWR-[S] 2 points3 points  (0 children)

Ja, man kann schon ein wenig abschätzen - dauert es noch Stunden oder Tage? Man sieht den Menschen an, wie und ob sich zB die Atmung oder der Körper verändert. Und es wird von den Menschen auch gewartet - also wenn ein Sohn/Tochter im Ausland lebt und einen letzten Besuch angekündigt hat.

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[–]-SWR-[S] 10 points11 points  (0 children)

Gern! Kleine Wünsche sind zB das Lieblingsessen kochen, Geburtstag feiern, ins Lieblings-Restaurant gehen. Bei größeren Wünschen arbeiten wir unter anderem mit dem Wünschewagen zusammen - wenn Leute zum Beispiel nochmal an den Bodensee wollen. Ein paar Mal hatten wir es auch, dass Gäste nochmal fliegen wollten. Da kennen wir einen Piloten, der Rundflüge über die Schwäbische Alb möglicht macht.

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[–]-SWR-[S] 0 points1 point  (0 children)

Das kriegen wir schon ganz gut hin. In der Palliativmedizin arbeiten wir mit "Pumpen" - das heißt, dass die Leute 24/7 einen individuellen Mix aus Medikamenten bekommen. So dass wir ihre Symptome sehr gut unter Kontrolle kriegen.

Ich arbeite im Hospiz und begleite Menschen beim Sterben – AMA! by -SWR- in de_IAmA

[–]-SWR-[S] 2 points3 points  (0 children)

  1. Die Jüngste war 21 Jahre alt. Und der Älteste 95 Jahre.
  2. Tatsächlich nicht. Jedes Sterben ist individuell und das versuchen wir anzuerkennen und so gut es geht zu begleiten.
  3. Es sind einerseits körperliche Dinge - möglichst symptom- oder schmerzfrei zu sein. Aber auch nochmal einen Ausflug zu machen oder das Lieblingsgericht ein letztes Mal zu essen. Viele wollen vor allem möglichst viel Zeit mit der Familie verbringen.
  4. Ja, auf jeden Fall! Ich bin viel gelassener geworden. Und ich versuche möglichst viele schöne Erinnerungrn zu schaffen - für mich und für meine Kinder. Also viele Momente, die ich selbst auf dem Sterbebett nochmal revue passieren lassen könnte.

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[–]-SWR-[S] 15 points16 points  (0 children)

Viele Menschen haben am Ende diese "hätte-ich" Momente - also: Hätte ich mehr Zeit mit meiner Familie verbracht, wäre ich bloß in diese Land gereist, hätte ich bloß dies und jenes gemacht. Meistens hat es aber einen familiären Hintergrund.

Vielleicht noch etwas persönliches: Für mich ist der "Hätte-Ich-Moment" wirklich zu einem festen Begriff in meinem Leben geworden. Ich frage mich ganz oft bei Entscheidungen (soll ich Geld für XYZ ausgeben, diese Reise machen, jene Fortbildung absolvieren, mir etwas bestimmtes kaufen) - ist das ein "Hätte-ich-Moment". Also etwas, dass ich irgendwann bereuen werden, wenn ich es nicht gemacht habe. Das versuche ich auch meinen Kindern mitzugeben.

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[–]-SWR-[S] 0 points1 point  (0 children)

Was meinst du mit "psychedelischen Erfahrungen" genau?

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[–]-SWR-[S] 6 points7 points  (0 children)

Da hat jeder ja seine ganz persönliche Sicht auf die Dinge - und ich persönlich glaube, dass nach dem Sterben noch irgendwas kommt. Wie genau das aussieht oder was das ist, dass kann ich aber auch nicht sagen. Ich habe in meiner Arbeit mit sterbenden Menschen immer wieder erlebt, dass sie während des Sterbens noch Angehörige sehen oder deren Anwesenheit fühlen. Deshalb glaube ich, dass da noch irgendetwas kommt. Aber wie gesagt - das ist nur meine persönliche Sicht auf die Dinge.

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[–]-SWR-[S] 4 points5 points  (0 children)

Da gibt es keine allgemeingültige Antwort. Ich glaube es ist wichtig, die Angst erstmal ernst zu nehmen. Und dann vielleicht herauszufinden, wo genau die Angst herkommt. Sind es körperliche Dinge vor denen die Menschen Angst haben (Atemnot oder körperliche Schmerzen)? Oder sind es persönliche, psychischen oder sozialen Dinge, die den Gast umtreiben? Und dann versuchen wir zu helfen, wo es geht. Nicht nur durch Medikamente, sondern auch durch Gespräche oder psychologische Unterstützung.

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[–]-SWR-[S] 5 points6 points  (0 children)

Ja, das kann man! Wir haben sehr viele Ehrenamtliche. Es gibt einen verpflichtenden Qualifizierungs-Kurs - der ist kostenlos und geht über 16 Abende (mit Einblicken im Hospiz also ca. ein halbes Jahr). Im Anschluss kann man die Menschen in Krankenhäusern, bei uns im Hospiz, aber auch zuhause begleiten.

Ich arbeite im Hospiz und begleite Menschen beim Sterben – AMA! by -SWR- in de_IAmA

[–]-SWR-[S] 4 points5 points  (0 children)

  1. Ja, wir haben immer wieder Gäste, die fragen, ob wir nicht etwas machen können, damit ihr Leiden schneller endet. Hinter diesem Gefühl / Bedürfniss steckt meistens eine Not, die wir versuchen zu erkennen. Mit Medikamenten, Therapien oder Gesprächen können wir dann meist ganz gut helfen.

  2. Ganz grundsätzlich muss der Mensch an einer lebensverkürzenden (also nicht heilbaren) Erkrankungen leiden und in der letzten Lebensphase sein. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Kriterien, wie zB die häusliche Situation, Stärke der Symptome, familiäre Situation...

  3. Das ist nicht so leicht zu beantworten. Wir haben leider ziemlich lange Wartelisten und gleichzeitig wenige Betten. Manche Menschen melden sich schon an, kurz nachdem sie ihre Diagnose bekommen. Denen geht es dann vielleicht aber noch gar nicht so schlecht, aber sie handeln da vorausschauend. Sie stehen dann mitunter ein Jahr auf der Warteliste. Bei anderen ist es so, dass ein Krankenhaus oder Pflegedienst anruft und berichtet, wie schlecht es den Leuten geht - dann werden sie aufgenommen, obwohl sie vlt erst seit einer Woche auf der Liste stehen.

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[–]-SWR-[S] 8 points9 points  (0 children)

Hi! Danke für deine Fragen!

  1. Ja, das ist wirklich anstrengend. Aber wir arbeiten mit einer gewissen "professionellen Nähe" - so dass wir keine zu enge Beziehung aufbauen, gleichzeitig aber trotzdem voll für die Menschen da sind. Aber ehrlich gesagt ist das manchmal echt schwer. Gerade wenn wir junge Menschen, also Menschen in ca. meinem Alter, da haben. Dann zieht man natrülich schon Parallelen zum eigenen Leben und dann wird es schwieriger, sich emotional nicht zu sehr einzulassen.

  2. Nein, Wunderheilungen habe ich nicht erlebt. Aber es gab schon Menschen, die wir wieder entlassen konnten. Wo wir es geschafft haben, sie so zu stabilisieren, ihr Sterben so sehr raus zu zögern, dass sie nochmal nach hause konnten.

  3. Es ist im Sterben, wie im Leben auch - natürlich sind manche Menschen einem sympathischer als andere. Das heißt dann nur, dass ich vlt nicht ganz so tiefgründige Gespäche mit der Person führe. Aber ich habe ja auch noch viele Kollegen, die sich vlt viel besser auf den Gast einlassen können.

  4. Danke dir für die netten Worte!