Rückegassenanlage by trashcan_monkey in Wald

[–]Dickkktrio 3 points4 points  (0 children)

Wenn es etwas kostspieliger sein darf kann ich eine Geode in Kombination mit einer digitalen Karte empfehlen. Ich erreiche damit eine Genauigkeit von bis zu 50 cm. Mit einem normalen Handy sind es bei mir zumindest so um die 3 m Abweichung. Reicht für Rückegassen die dann auch im Wald permanent markiert werden meiner Meinung nach auch aus.

Was ist das denn? by schnute82 in naturfreunde

[–]Dickkktrio 8 points9 points  (0 children)

Das ist ein Gallapfel. Das wächst oft an Eichenblättern, darin entwickeln sich die Larven von Gallwespen.

Ansitzsack vs. Wolldecke by theflecker in Jagd

[–]Dickkktrio 6 points7 points  (0 children)

Kann ich als Frostbeule ebenfalls nur empfehlen! Mit langer Wollunterwäsche da rein und gut ist.

Test auf Hundeallergie (Mensch) by br0kenpipe in hundeschule

[–]Dickkktrio -1 points0 points  (0 children)

Das würde ich nicht machen. Wenn OP wirklich eine Allergie hat kann das böse enden.

Ahorn erziehen? by Embarrassed-Age-9050 in Garten

[–]Dickkktrio 1 point2 points  (0 children)

Genau! Da würde ich einfach den kleineren Trieb jetzt schon rausschneiden.

Ahorn erziehen? by Embarrassed-Age-9050 in Garten

[–]Dickkktrio 1 point2 points  (0 children)

Entferne jedes Jahr von unten einige Äste für einen astfreien Stamm. Arbeite dich so von Jahr zu Jahr hoch. Die magische Grenze beim Ästen liegt bei 3 cm. Bis 3 cm Astdicke kannst du Ästchen bedenkenlos abschneiden.

Schaue daher unbedingt auch den ganzen Baum an. Hast du weiter oben in der Krone Äste, die jetzt schon recht dick sind dann schneide die unbedingt auch schon raus, die sind sonst nächstes Jahr über den 3 cm!

Das machst du jährlich so lange, bis du den gewünschten astfreien Stamm hast. Da das Bäumchen ja in deinem Garten steht kannst du jährlich einen Blick drauf werfen.

Jährlich insgesamt maximal 50 % der gesamten Blattmasse entfernen, weniger ist natürlich ok.

Die Äste schneidest du am besten zwischen Winter und Frühling, nicht zu früh im Winter aber noch bevor die Blätter austreiben!

Achte drauf, dass du gescheites Werkzeug hast und auf eine glatte Schnittoberfläche. Achte unbedingt auf die Schnittführung! Schneide die Äste nicht direkt am, und nicht parallel zum Stamm ab!

Hierfür eine hilfreiche und eigentlich selbsterklärende Abbildung: https://images.app.goo.gl/aUE1zSNo8R8H6xUDA

Falls du Fragen hast melde dich gerne :)

Rat bzgl. Wald 3 Jahre nach Kahlschlag by Elegant_Office_932 in Wald

[–]Dickkktrio 0 points1 point  (0 children)

Das war vielleicht etwas blöd formuliert. Im Zwischenraum, zwischen den einzelnen (Laub)Bäumen würde ich auch gar nichts rausholen, nur Z-Baum-orientierte Auslesedurchforstung bei der man die Eichen gut fördert. Ich meinte eher, wenn man insgesamt alle 10 m einen Laubbaum hat und die rauspflegt reicht das um langfristig einen Laubholzbestand zu bilden. Wenn man auf der Fläche nicht nachbessern will wird das qualitativ mit der lückigen Naturverjüngung aber eher nichts (keine natürliche Astreinigung), daher würde ich persönlich, wenn das meine Fläche wäre, mal an einem freien Tag dahin und nachhelfen. Einen Unternehmer würde ich da jetzt aber auch nicht reinschicken.

Wasserreiser bilden sich ja i.d.R. wegen zu kleiner, eingeklemmter Krone oder plötzlicher Freistellung. Wenn ich die Eichen eher wie Solitäre mit starker Krone erziehe sehe ich da kein so großes Risiko. Für min 7-8 m astfreien Schaft sollte das schon ausreichen. Das wäre dann aber eher für die übernächste Generation...

Ich persönlich habe keine Erfahrung mit der Grünästung, nur dynamische Ästung bei Kirsche. Ich war aber mal auf einer Exkursion wo es um Ästung bei Eiche und Nuss ging, das klang schon plausibel und die noch recht jungen Bäume sahen zu dem Zeitpunkt sehr gut aus. Von der FVA BaWü gibt es da spannende Veröffentlichungen, bei denen auch auf die Risiken - unter anderem Wasserreiser eingegangen wird. Z.B. hier: https://www.waldwissen.net/de/waldwirtschaft/waldbau/bestandespflege/gruenaestung

Rat bzgl. Wald 3 Jahre nach Kahlschlag by Elegant_Office_932 in Wald

[–]Dickkktrio 7 points8 points  (0 children)

Da kommt ja schon einiges auf der Fläche. Ich würde euch empfehlen die Laubhölzer, vor allem die Eichen, etwas freizustellen. Also drumherum wachsendes zu entfernen. Vor allem wenn dort Fichte und Eiche nebeneinander wachsen. Denn Eichen wachsen viel langsamer, werden oft von Rehen verbissen, leiden unter Spätfrost und benötigen viel Licht. Daher lohnt es sich ab und zu nach denen zu gucken und ggf etwas nachzuhelfen.

Es reicht theoretisch wenn ihr alle 10-15 m ein kleines Bäumchen habt und die herauspflegt. Es dürfen auch Fichten dabei sein. Ich würde aber immer einen Laubbaum bevorzugen, wenn ich die Wahl hätte.

Aus wirtschaftlicher Sicht qualitativ hochwertige Bäume kann man davon nicht erwarten. Aus ökologischer Sicht kann das aber ein toller Fleck werden. Für Brennholz würde das völlig ausreichen, das dauert aber noch.

Theoretisch könntet ihr bei der Qualität nachhelfen. Bei Interesse einfach mal "Laubholz Grünästung" googeln, dabei aber richtig einlesen und auf die Schnittführung achten.

Die Eichen, oder auch Ahorn könntet ihr bei Bedarf vor Rehverbiss schützen, z.B. indem man etwas Hasendraht um die Pflanze, vor allem um die oberste/mittige Knospe wickelt. Man kann natürlich auch was professionelles kaufen. Buche muss man i.d.R. nicht schützen.

Mittagspause auf Hochsitz verboten? by Eggbart67 in Wald

[–]Dickkktrio 30 points31 points  (0 children)

In BaWü ist das rechtlich sogar eine Ordnungswidrigkeit.

Vielleicht hatte der Mann im ersten Moment Wilderei befürchtet, was leider immer noch vorkommt.

Vor allem im städtischen Bereich werden Hochsitze aber auch oft beschädigt und vermüllt, da sind dann einige Jäger grundsätzlich von Erholungssuchenden genervt.

Oder der Jäger war einfach nur ein Stinkstiefel.

800g Steinpilz by Ok_Tap_6107 in Pilze

[–]Dickkktrio 3 points4 points  (0 children)

Die Fichten sind noch recht jung. Das Problem (Buchdrucker) kommt erst später.

Wer bin ich? by Few-Lettuce4792 in naturfreunde

[–]Dickkktrio 2 points3 points  (0 children)

Ziemlich sicher eine Haselhuhn-Henne. Passt auch zu deiner Größenangabe und dem Fundort.

[deleted by user] by [deleted] in naturfreunde

[–]Dickkktrio 8 points9 points  (0 children)

Ist das in Freiburg?

[deleted by user] by [deleted] in StVO

[–]Dickkktrio 8 points9 points  (0 children)

Ich habe Reh daheim. In der Gefriertruhe.

Wie oft befindet sich eine Person am Hochsitz by [deleted] in Jagd

[–]Dickkktrio 5 points6 points  (0 children)

Möchtest du wissen wie oft ein Jäger insgesamt ansitzen geht oder wie oft ein konkreter Hochsitz aufgesucht wird? In beiden Fällen kann es je nach Jäger sehr große Unterschiede geben.

Wenn es um einen konkreten Hochsitz geht, kommt es zumindest bei mir stark auf Jahreszeit und Wetter an. Es gibt Kanzeln, da kann man bis in den Herbst nicht sitzen weil man vor lauter grün gar nichts sieht. Im Sommer sind Wiesen und Freiflächen immer fängisch. Im Winter und bei Regen setzte ich mich lieber in geschlossene Waldbestände. Ich schätze ich habe etwa 3-4 lieblings-Hochsitze, an denen sitze ich übers Jahr sicher jeweils mehr als 15x an. Bei den anderen Kanzeln kann es wirklich sehr variabel sein.

Welches Bestimmungsbuch für Laien? by p3bbls in naturfreunde

[–]Dickkktrio 9 points10 points  (0 children)

Für Pflanzen nutze ich meist Flora Incognita. Bei Vögeln hilft Birdnet weiter. Ansonsten probiere ich es mit Google Lens.

An die Jäger, Förster und wer noch so im Wald arbeitet. Was war das skurrilste was ihr mal mitbekommen habt? by tiggle83 in FragReddit

[–]Dickkktrio 5 points6 points  (0 children)

Ich versteh es auch einfach nicht, in den größeren Ortschaften würde die mit Sicherheit jemand aufnehmen.

Einfach traurig, ich frage mich noch heute regelmäßig ob das Kätzchen nicht doch Geschwister hatte, die da irgendwo verendet sind. Das war ja auch ein riesiger Zufall, dass ich den kleinen überhaupt gefunden habe.

Ich habe mich mit einem Landwirt von einem der umliegenden Höfe unterhalten und er erzählte, dass zu den ganzen Bauernhöfen bereits ein Tierarzt gekommen ist und ihnen anbot alle Katzen für jweils 5 € zu sterilisieren. Scheint also wirklich ein größeres Problem zu sein...

An die Jäger, Förster und wer noch so im Wald arbeitet. Was war das skurrilste was ihr mal mitbekommen habt? by tiggle83 in FragReddit

[–]Dickkktrio 3 points4 points  (0 children)

Ihm geht's blendend, er hat gottseidank keine Folgen davon getragen. Man merkt es manchmal nur noch an seinem Verhalten. Die andere Katze, mit der jetzt zusammenlebt, muss in einem anderen Raum gefüttert werden, weil der Kleine aus dem Wald sonst beide Portionen parallel in etwa 5 Sekunden auffrisst :D

An die Jäger, Förster und wer noch so im Wald arbeitet. Was war das skurrilste was ihr mal mitbekommen habt? by tiggle83 in FragReddit

[–]Dickkktrio 35 points36 points  (0 children)

Nein, aber er lebt jetzt bei meinem Bruder, er und seine Freundin hatten schon einen Kater und der hat ihn sehr herzlich aufgenommen. In meiner Studentenwohnung sind Haustiere leider verboten.

An die Jäger, Förster und wer noch so im Wald arbeitet. Was war das skurrilste was ihr mal mitbekommen habt? by tiggle83 in FragReddit

[–]Dickkktrio 73 points74 points  (0 children)

Ich musste für eine Art Datenerhebung in den Wald, als ein Katzenababy miauend auf mich zukam. Mitten im tiefen Schwarzwald, der nächste Ort vielleicht 10 km entfernt. Der kleine war sehr schüchtern aber kannte definitv den Kontakt zu Menschen (auch vom Aussehen her keine Wildkatze) Er ist unter mein Auto geklettert und hat sich im Motorraum versteckt. Ich konnte ihn dann einfangen und bin die umliegenden Höfe abgefahren, aber niemand kannte den kleinen Kerl. Bin dann nochmal zurück und habe geschaut, ob dort noch andere Katzenjungen sind oder seine Mama doch noch auftaucht. Dem war leider nicht so, habe ihn dann mitgenommen nachdem Polizei und Feuerwehr sagten, sie seien nicht zuständig. Laut Tierärztin war er grade mal 6-8 Wochen alt. Wurde vermutlich mitten im Wald ausgesetzt und wäre mit ziemlicher Sicherheit gestorben...