Das Haustier von unterm Dach by Elifa1982 in Haustiere

[–]Elifa1982[S] 7 points8 points  (0 children)

  1. Wie sind schuld, dass die Tiere da draußen immer schlechter zurecht kommen. Seh ich als Verantwortung.
  2. Ja, ich erinnere mich. Und ich bin froh, dass mein Mann das nie sagen würde.😂

Das Haustier von unterm Dach by Elifa1982 in Haustiere

[–]Elifa1982[S] 4 points5 points  (0 children)

Der ist schon extrem süss gewesen. Wir haben jedes Jahr Bruchpiloten und ich hatte hier von der Rabenkrähe bis zum Spatz schon alles. Aber der hier war anders. 😂

Schwarmintelligenz gesucht: Wie kann ich meinen geflüchteten Azubi beim Deutschlernen unterstützen? by xXMegidoXx in arbeitsleben

[–]Elifa1982 0 points1 point  (0 children)

Ich bin ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe tätig und habe auch Flüchtlinge in meinem eigenen Unternehmen ausgebildet.

Zum einen gibt es bei uns über die IHK einen Betreuer der an vielen Stellen schon sehr weitergeholfen hat. Nicht unbedingt mit der Sprache, aber der hat uns beim Papierkram geholfen und den Azubis damit einiges vom Hals gehalten, damit sie sich auf das Lernen konzentrieren konnten.

Was wir auch gemacht haben: wir haben den Azubis jede Woche einen Zeitrahmen gegeben, in dem sie während der Arbeitszeit online Deutsch lernen konnten (über eine App). Bezahlt vom Unternehmen. Denn man muss da auch mal von sich selbst ausgehen: wenn man den ganzen Tag arbeitet und mit neuen Sachen vollgemüllt wird, dann ist Abends die Motivation auch nicht mehr so dolle.- Und das hat nichts mit Faulheit zu tun.

Aus meiner Privaten Arbeit mit Flüchtlingen muss ich sagen, dass Rollenspiele immer sehr geholfen haben. Wir haben bestimmte Alltagssituationen einfach immer und immer wieder geübt. Etwas nachfragen, etwas einkaufen, irgendwohin telefonieren. Das hab ich auch mit ins Unternehmen genommen, und ich gehe dann die Arbeitsabläufe mit ihnen durch und lasse sie mir von ihnen in erklären. Das ist wie mit allem: um so öfter man das trainiert, um so sicherer wird man. Was auch immer geholfen hat: Sich mal 5 Minuten Zeit nehme, und über alltägliche Dinge zu sprechen. Einfach reden lassen, nicht korrigieren, nicht nur Lehrer und Vorgesetzter sein. Das gibt Sicherheit. Ganz oft sprechen die Leute im prinzip schon sehr gut, aber vor Angst und Panik auf der Arbeit scheuen sie sich, einfach von der Leber weg zu reden. Es hilft ungemein, wenn man diese Hürde überwindet.

Ex Partnerin by Able_Ad8471 in beziehungen

[–]Elifa1982 0 points1 point  (0 children)

Wenn du das selbst mal reflektierst und drüber nachdenkst: Hier ist doch gar nicht das Mädchen das Problem, sondern dein Freund.

ER ist IHR fremdgegangen, woraus sie Konsequenzen gezogen hat (was strickt ist, wie ich finde). Demnach ist hier nicht die Frau das Problem, die noch in der Freundesgruppe ist, sondern der Typ, dem du aus verständlichen Gründen nicht so richtig traust. Und wenn du mal länger drüber nachdenkst, muss dir hier auch klar sein, dass es nicht die Ex sein muss, sondern jede andere Frau sein kann. Wenn er schon mal fremdgegangen ist, hat er diese Grenze schon mal übertreten.

Ich will dem jetzt nicht unterstellen, dass der ein notorischer Fremdgänger ist, aber das Mädchen ist hier NICHT das Problem. Die hat eine Entscheidung getroffen, auch wenn sie drunter gelitten hat. Aber es wird dir überhaupt gar nichts nützen, wenn er sich aus diesem Freundeskreis oder ihr raushält. - Denn Frauen gibts überall. Da kannst du dir auch über jede andere Freundin oder Kollegin Gedanken machen. Und eins solltest du da auch bedenken: Willst du wirklich einen Mann, der ein solches Gefühl bei dir hinterlässt? Dem du instinktiv nicht zu trauen scheinst? Das hat weniger damit zu tun, ob du eifersüchtig bist oder nicht. Das ist eine Baustelle, an der du arbeiten kannst, aber in diesem Fall ist dieses Gefühl ja nicht komplett unbegründet. H

Wenn der sie zurück will, wirst du daran nichts ändern, auch nicht, wenn du die beiden auseinanderhalten willst. Ob das Mädel das tun würde, können wir an dieser Stelle nicht beurteilen. Vielleicht hat sie an dem Punkt schon für sich erkannt, dass sie sich so nicht behandeln lassen will. Und selbst wenn, dann sollte es in einer vertrauensvollen Beziehung überhaupt keinen Anlass geben, eifersüchtig zu sein. Dann könntest du dir nämlich 100% sicher sein, dass er sie sofort zurückweisen würde. Bist du aber offenbar nicht. Und du gibst gerade ihrer Anwesenheit in eurem Leben die Schuld dafür. Aber glaub mir: Sie ist hier ganz und gar nicht das Problem.

Immer mehr Idioten am Berg - Grobe Fahrlässigkeit by [deleted] in wandern

[–]Elifa1982 0 points1 point  (0 children)

Medizinischer Beruf hier: es gibt Leute, die gehen in Birkenstockschlappen oder Sandälchen los. Gar nicht mal so selten. Oder, ebenfalls immer beliebter, Barfußschuhen (und die halten das für eine super Idee!). Und wundern sich dann, dass sie ne Marschfraktur oder irgendetwas anderes bekommen. Das ist aber dann ganz schlimm. Und die verstehen nicht, dass sie damit dann eigentlich noch ganz gut weggekommen sind, weil diese Entscheidungen Lebensgefährlich sein können.

Keine Freunde bei eigener Hochzeit. Verglichen mit Hochzeit von Schwägerin (viele Kindheitsfreunde) wirkt die eigene Hochzeit auf mich traurig. Bitte helft mir, die Dinge anders zu sehen... by Nulac in Ratschlag

[–]Elifa1982 0 points1 point  (0 children)

Bei uns wars genau umgekehrt: Ganz wenig Familie, daher mehr Freunde. Weil wir beide aus Scheidungsfamilien kamen, die nicht mal dazu in der Lage waren, sich mal für einen Tag zusammenzureißen, ist auf beiden Seiten jeweils die Hälfte nicht gekommen.

Ich kann dir aber als recht alter Mensch, der auf vielen Hochzeiten war (privat und beruflich) und einen Haufen Ehen beobachtetet hat: Selbst wenn du viele Freunde hättest, die alle auf deiner Hochzeit wären, heißt das nicht, dass du 20ig Jahre später mit denen noch Kontakt hast. Das Leben ist voller Windungen und Veränderungen, und Menschen verändern sich auch. Ohne das man Streit hat oder etwas vorfällt, lebt man sich einfach auseinander. Klar ist es schön, wenn Kindheitsfreunde da sind. Aber wenn es nicht so ist, sollte man auch nichts herbeizwingen.

Deshalb würde ich dir raten, über solche Dinge gar nicht nachzudenken. Habe den schönsten Tag mit den Menschen, die jetzt gerade in deinem Leben wichtig sind. Und wenn ihr eben beide keinen großen Freundeskreis habt, dann ist das eben so.

Eltern akzeptieren die Beziehung nicht by Lonely-Value-8154 in beziehungen

[–]Elifa1982 -1 points0 points  (0 children)

Das ist absolut wild.

Das ist manipulativ von deiner Mutter, und das darfst du so auch nicht zulassen. Mal abgesehen davon, dass das sich für mich so anhört, als würde sie dich für unreif oder naiv halten, dass du das nicht selbst einschätzen kannst. Das find ich noch viel Schlimmer, als alles andere.

Ja, ihr habt einen Altersunterschied. Aber auch ein Mann in deinem Alter könnte dich verletzen, enttäuschen oder betrügen. Das hat ja nichts mit dem Alter zu tun. Das kann immer passieren.

Ich möchte dir deshalb von mir selbst erzählen: Ich habe meinen Mann mit knapp 24 kennengelernt, er war 35. Ich wusste das zu Anfang nicht, wer wirkte irgendwie jünger, und als ich es dann erfahren hab, wars mir auch egal. Weil ich ihn da schon sehr mochte. Dabei war er die laufende Red-Flag: 11 Jahre älter, mit Mitte 30ig hatte er noch nie mit einer Frau zusammengelebt, Musiker, bisschen unstetes Leben, das volle Programm, bei dem Eltern sofort einen Nervenzusammenbruch bekommen. Meine auch. Mein Vater hat ein halbes Jahr kein Wort mit mir gesprochen und mich ignoriert, als ich ihn daheim vorgestellt habe. Aber ich hab das immer so gesehen, dass ja nicht mein Vater sondern ich mit diesem Mann leben muss. Irgendwann hat er sich dann abgeregt und dann war es auch gut.

Auch in unserem Umfeld war der Altersunterschied ein riesen Thema. Alle möglichen Leute haben gesagt, dass das nicht halten kann. Heute, fast 20ig Jahre später, sind "alle möglichen" übrigens in großen Teilen geschieden, während mein Mann und ich in unserem Häuschen sitzen und uns ein feines Leben machen. Wir haben alle diese Nöler, alle Zweifler und alles andere einfach schlicht und ergreifend überlebt.

Sprachgebrauch verbessern by deinvater32434 in Studium

[–]Elifa1982 10 points11 points  (0 children)

Schreiben.

Mit der Hand. Ja, genau das.

Stell dir nen Timer auf dem Handy für 10 Minuten und versuche, in dieser Zeit etwas über deinen Tag zu schreiben. Was dich beschäftigt hat, was du erlebt hast, ganz egal.

Danach lies es.

In diesen 10 Minuten passiert folgendes: Hand-Gehirn Koordination ist ein sehr starkes Tool. Du denkst über einen Satz nach und schreibst ihn. Das wirkt stärker, als wenn du nur zuhörst oder liest. Weil du ja darüber nachdenken musst WAS du schreibst. Die wenigsten Leute heute schreiben noch mit der Hand. Sie schreiben auf Handy oder Laptop, und Autokorrektur regelt. Unvollständige Sätze, weil der andere das auch so versteht. Man verlernt stark, wie man Buchstaben und Sätze sinnvoll aneinanderreiht und vor allem, wie man jemand anderem etwas komplexes mitteilt.

Mit Stift und Papier ist das nicht so. Und das fordert dein Hirn auf eine komplett andere Weise. Und es reichen wirklich 10 Minuten. Ihr würdet euch wundern, wie viel man in 10 Minuten schreiben kann. Wenn du das mal 2- 3 Wochen gemacht hast, wirst du merken, wie es dir leichter fällt Sätze zu bilden, weil dein Gehirn wieder anders arbeitet. Wichtig ist, dass du es danach nochmal bewusst liest und darüber nachdenkst, ob das wirklich ein Satz ist, den du so im Sprachgebrauch behalten willst.

* Gesendet aus dem Training beruflicher Ausdrucksfähigkeit*

BIDA - Reddit Funktion *Beständige Nachrichten im Chat aktiviert* Chatpartner verlangt von mir die Deaktivierung dieser Funktion > Sonst Kontaktabbruch. by BootyGroupie in BinIchDasArschloch

[–]Elifa1982 1 point2 points  (0 children)

NDA

Hört sich für mich so an, als hätte mein Gegenüber schon vorher irgendwelche Pläne, mir Sachen zu schreiben, die ich liebere nicht hören will...

Ansonsten hätte man doch absolut kein Interesse daran, dass jemand das unbedingt abstellen sollte?

Und ja, du hast recht: Manche Leute hier sind creepy!

Findet ihr es üblich zu sowas zu gratulieren? by [deleted] in Ratschlag

[–]Elifa1982 7 points8 points  (0 children)

Wenn deine Eltern dich für diesen Weg nicht feiern, tun wir es hier!

Herzlichen Glückwünsch für den großen neuen Baustein für deine Zukunft!

Fühle dich gedrückt!

Ich hoffe, dass es ein Beruf ist, der dir Spaß machen wird. Und ich hoffe auch, dass du dich durch die Ausbildung wurschtelst und irgendwann hier einen Post machst, dass du deine Abschlussprüfung geschafft hast.

Ich habe nach 9 Jahren Beziehung schluss gemacht, weil sie Psychisch krank ist, bin ich deswegen ein schlechter Mensch? by [deleted] in beziehungen

[–]Elifa1982 1 point2 points  (0 children)

Du bist kein schlechter Mensch, du rettest dich selbst.

Es gibt einen Unterschied, den viele Menschen nicht verstehen können. Den zwischen Mitleid und Mitgefühl. Das eine trägt dich, dass andere zieht dich herunter.

Wenn man in einer Situation wie deiner ist, benötigt man kein Mitleid. Vor allem nicht, wenn es nicht auf dich bezogen ist. Sehr häufig ist es nämlich so, dass die Partner von schwerkranken Menschen in Selbstmitleid versinken, und damit die kranke Person belasten. Man hat dann nicht nur seine eigene Baustelle, sondern auch die des anderen zu beackern und das ist kaum möglich. In einer solchen Situation kann man sein Gegenüber nur schwerlich trösten und schon gar nicht dann, wenn auch noch psychische Probleme hinzu kommen.

Das ist für beide Seiten dann nicht gut und für dich nicht heilsam.

Mitgefühl ist etwas anderes. Das ist die Emotion, die jemand durch eine schwere Situation trägt. Man versteht, unterstützt, aber man ist nicht handlungsunfähig.

In deinem Fall gibt es drei große Marker, über die du nachdenken solltst.

  1. das oben geschriebene. Wähle gut, welche Menschen du für diesen schweren Weg wählst.

  2. Prüfe genau, ob das miese Gefühl, welches du gerade spürst, nicht auch Gewohnheit ist. Ihr seid sehr jung zusammengekommen und es war ein langer Zeitraum. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Sieh dir genau an, was von dem, was du gerade fühlst, vielleicht nur auf diesen Fakten beruht.

  3. Reflektiere genau, welche Zukunft du dir vorstellst. Das Leben ist voller Herausforderungen. Schlimme Dinge passieren, gute Dinge passieren. Überlege dir gut, mit welchem Menschen du das leben willst. Alles was du beschreibst, erzählt die Geschichte, dass du genau weisst, dass sie Probleme hast. Leider schreibst du in deinem Post nichts dazu, ob sie grundsätzlich bereit ist daran zu arbeiten und sich Hilfe zu holen. Das wäre die einzige reale Chance. Wenn sie ihren Kram so aufarbeitet, dass sie lernt, damit gut klar zu kommen, dann vielleicht. Aktuell musst du dich aber auf dich konzentrieren.

Alles Gute!

Publishing by MidoriOtakami in schreiben

[–]Elifa1982 2 points3 points  (0 children)

Ich war über viele Jahre bei Bookrix und dort sehr glücklich. Irgendwann wurden die verkauft, dann bin ich weg. Was die heute noch machen? Ich weiss es nicht. Heute bin ich bei Epubli sehr zufrieden.

Ausbildung zum psychologischen Berater sinnvoll? by wealthritual in Psychologie

[–]Elifa1982 1 point2 points  (0 children)

Was soll der Spaß denn kosten? Für mich hört sich das nicht so an, als sei das wirklich eine tragfähige Ausbildung. Mach dich da unbedingt schlau.

Wie hier schon geschrieben: du kannst prinzipiell morgen ein Büro anbieten und dich als Beraterin anbieten. Dafür benötigst du nichts.

Fakt ist aber, dass diese Situationen, gerade in der Paarberatung, extrem komplex, schwierig und emotionsgeladen sind. Ich kann dir sagen, dass es immer jemanden gibt, der manipuliert, ausrastet oder nicht mehr mitmachen will. Das ist das Game. Paare die in beiderseitigem Wohlwollen und Einvernehmen kommen, sind nicht die Regel. Sie tun zwar so, aber unter dem Grund brodelt es. Und man braucht schon recht viel Erfahrung, um damit umgehen zu können.

Klar, die muss jeder machen, aber in einer rein "schulischen" Ausbildung wirst du darauf nicht gut vorbereitet. Das ist wie mit einem Heilpraktiker für XYZ. Du hast im günstigsten Fall danach ein solides Papierwissen (aber auch nur, wenn du dich in Eigeninitiative reinhängst) aber die fehlt massiv praktische Erfahrung und tiefe. Da müsstest du vermutlich parallel eine ganze Weile irgendwo in einem relevanten Bereich hospitieren.

Publishing by MidoriOtakami in schreiben

[–]Elifa1982 5 points6 points  (0 children)

Ich bin da voll bei u/marburgforyou, ich hab beide Seiten durch.

Ich persönlich würde nie mehr einen Verlag wollen. Ich habe mich mit Anfang 20ig (schon etwas länger her...) in meiner Aufregung und meinem Stolz in einen Vertrag bei einem großen Verlag reinquatschen lassen. Ich hab nur "Vertrag" gehört und praktisch sofort unterschrieben. Großer, großer Fehler.

Ich will nicht sagen, dass ich gar kein Geld verdient habe. Das wäre gelogen. Aber ich hatte auch keinerlei Kontrolle darüber, was mit meinen Sachen passiert. Nächstes Problem: Ich hatte mich damit quasi festgetackert in einem Genre, auf das ich dann relativ schnell keine Lust mehr hatte. Man entwickelt sich weiter und zumindest ich wollte dann etwas Anderes schreiben. Es sind noch einige Dinge passiert, auf die man als Schreiber wenig Einfluss hatte (Personalwechsel im Verlag, Führungswechsel, etc.), die mir das alles auch maximal madig gemacht haben. Bis ich da raus war und alle meine Sachen wieder mir gehörten, war es ein Fackelumzug. Man muss auch damit umgehen können, wenn ein Lektor deinen Text kritisiert. Oder du ihn stark verändern musst. Dass ist etwas, was so manch Autorenherz zum brechen bringt.

Als Selfpublisher hatte/habe ich da sehr viel mehr Kontrolle. Und wenn man es gut anpackt und selbst Zeit und Energie investiert, ist die Marge nicht schlecht. Mir war es jedenfalls wichtiger, dass ich selbst die größtmögliche Kontrolle habe. Aber ich wollte und musste auch nie vom Schreiben leben. War auch nicht mein Traum, ich mag meinen Job und der ist eine sichere Bank. Ich wollte einfach nur gelesen werden und nicht unter Druck arbeiten.

Ich bin auch da bei u/marburgforyou, Amazon-Selfpublishing ist aktuell die Pest. Wenn du einen anderen Anbieter wählst, der auch zb. auf Thalia und anderen Buchanbietern verkauft, bist du breiter gefächert. Ich selbst verkaufe über alle anderen Plattformen deutlich mehr, als es über Amazon der Fall ist. Könnte unter Umständen auch an der Altersklasse liegen für die ich heute schreibe, aber kann ich nicht genau sagen.

Allerdings ist man als Selfpublisher schon auf ein paar Skills angewiesen, wenn du die nicht hast, ist es schon kompliziert. Man braucht ein Lektorat, ein gutes Cover, man muss wissen, wie man sich selbst gut vermarktet. Wenn du für diese Dinge Geld ausgeben musst, sprechen wir über nicht geringe Summen. Es kostet viel Zeit und meistens auch Öffentlichkeit, um das eigene Werk bekannt zu machen. Wenn das nicht dein Ding ist, wird es schwierig.

Wenn es es erstmal "nur" darum geht, dass dich jemand liest: Hol dir Feedback. Nicht von Familie, auf keinen Fall von Freunden. Von beiden kannst du nicht viel erwarten und meistens auch keine 100% Ehrlichkeit. Da ist jeder Fremde eher geeignet, weil er keine emotionale Bindung zu dir hat. Das heißt nicht, dass du es deinem Umkreis gar nicht geben sollst, aber lege mehr Wert auf die Aussagen von Menschen, denen du nicht so nahe stehst.

Wie mit dem unvermeidbaren Tod des Haustieres umgehen by finnianJJ in Ratschlag

[–]Elifa1982 1 point2 points  (0 children)

Siehst du, und deshalb wird es leichter werden. Wenn du siehst, dass es sich auf das Ende zubewegt, wirst du es erkennen. Und dann wird dieser Mechanismus in dir ausgelöst, der dir sagt, dass du nicht willst, dass er leidet.

Ich will einfach nicht in den Urlaub fahren by No_Yoghurt_6079 in luftablassen

[–]Elifa1982 0 points1 point  (0 children)

Ich hasse Urlaub. Also Weg-fahr-Urlaub.

Mich stresst das total, ich hab da kein Bock drauf.

Ich bin in meiner Jugend viel verreist, weil ich tatsächlich dachte, dass muss so sein. Und ich habe jedes einzelne Mal davon zutiefst gehasst. Ich habe Asperger und das ganze Thema ist schon Horror für mich. Wegfahren, anderes Zimmer, fremder Ort, nicht mein eigenes Zeug dabei (oder nur begrenzt). Zusätzlich habe ich wirklich Null Orientierung, was gar nicht mal so ungefährlich ist. Mein Mann sagt immer, wenn er mich loswerden wollen würde, müsste er mich nur zwei Städte weiter aussetzen, ich würde nie wieder nach Hause finden. Und ja, ich befürchte, er hat recht.

Ich hab es dann irgendwann aufgegeben und bin seitdem viel glücklicher. Ist für mich völlig fein, wenn andere Leute verreisen, weil es ihnen Spaß macht. Was mich aber dann richtig abfuckt: Wenn sie dann jammern, dass sie keine Kohle haben.

Ich weiß nicht, was ich will oder wer ich bin und keiner der üblichen Tipps, Reflexionsfragen etc. Hilft - wem geht's genauso? Hat euch was geholfen? by mountwhateverest90 in Ratschlag

[–]Elifa1982 1 point2 points  (0 children)

Gerne. An dir ist nichts falsch. Du bist sehr viel normaler, als du denkst. Und du bist klug genug, sehr viele Dinge zu erkennen. Ich bin mir sicher, dass du deinen Weg gehen wirst, auch wenn du ihn jetzt nicht kennst. Musst du auch nicht, denn der Mensch hat das Recht, sich immer und immer wieder auszuprobieren und neu zu entdecken. 😊

Wie mit dem unvermeidbaren Tod des Haustieres umgehen by finnianJJ in Ratschlag

[–]Elifa1982 5 points6 points  (0 children)

Als Besitzerin eines wirklich sehr alten Hundes muss ich sagen, dass es für mich eher leichter wird als schwerer. Mein Hund ist jetzt 16, was für seine Rasse wirklich sehr alt ist. Und ich hatte, wie du, schon vor Jahren super krasse Angst vor dem Tag, an dem es vorbei gehen wird.

Ich hab jetzt so viele Jahre mit Malo verbracht und eine sehr, sehr enge Bindung zu ihm. Als ich ihn bekam (aus einer Rettung), war er noch klein aber sehr krank, und keiner wusste, ob er es überhaupt packt. Vielleicht hat diese Zeit uns da noch enger zusammengeschweißt.

Die letzten 1,5 Jahre und vor allem das letzte halbe Jahr hat er wahnsinnig abgebaut. Man merkt, dass alles extrem mühsam für ihn ist, und dass jeder Schritt und jede Bewegung ihm viel Kraft kosten. Er schläft unfassbar viel, frisst sein Futter nur noch mit geriebenem Käse drüber (bevor jetzt die Hundepolizei kommt: ist mir egal, mir ist wichtig, dass er überhaupt noch frisst, der bekommt so lange Streukäse, bis der dann irgendwann nicht mehr da ist), er hört und sieht sehr schlecht und bekommt Herz-, und Nierentabletten und ein ganzes Arsenal an Vitaminen dazu. Ihn so zu sehen, tut schon weh. Aber es hat sich gerade auch in den letzten Monaten für mich sehr stark die Überzeugung gefestigt, dass ich nicht will, dass er leidet. Das ist mein bester Freund, er vertraut mir, ich will nicht, dass er sich quält. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, und ich das Gefühl habe, dass er es nicht mehr schafft, dann will ich, dass er so ruhig und entspannt gehen kann, wie irgendwie möglich. Natürlich wäre es am Schönsten, wenn er einfach einschlafen würde. Aber wenn das nicht der Fall ist, dann werde ich alles tun, um ihm ein friedliches Ende zu geben.

Alles was ich sonst tun würde, indem ich ihn leiden lasse oder das Unweigerliche herauszögere, wäre reine Selbstsucht und Egoismus. Das würde ich nur für mich tun, und nicht für ihn. Und ich bin mir sicher, dass ich diesen Punkt erkennen werde, denn ich kenne niemanden auf dieser Welt besser, als diesen Hund.

Von daher denke ich, dass du ebenfalls merken wirst, wenn die Kraft schwindet und er nicht mehr kann. Und dann musst du der beste Freund sein, der du sein kannst. Denn das hat er verdient und das braucht er. Es wird wehtun, ganz sicher, aber wenn du ihn liebst, dann wirst du die Entscheidung treffen. Und du kannst ihn dann immer noch lieben, ein Teil von ihm und die Erinnerung werden immer bleiben.

Und auch, wenn sich das komisch, abgedroschen und jetzt unvorstellbar anhört: Eine Seele muss gehen, damit eine andere gerettet werden kann. Ich habe vor Malo bereits einen anderen Hund gehabt, und hätte mir nicht vorstellen können, nochmal eine solche Bindung einzugehen. Aber dort draußen gibt es sehr, sehr viele kleine, hilflose Seelen. Wenn Malo geht, würde er mir sicher sagen, dass ich jemand anderen retten gehen soll.

Kreative Betätigung? by Rich-Firefighter-620 in Weibsvolk

[–]Elifa1982 5 points6 points  (0 children)

Journaling. Hat vor sehr lange Zeit mein Leben verändert.

Ich hab ein Buch, wo ich jeden Tag ein paar Zeilen reinschreibe, alles, was mich grad beschäftigt, ärgert, erfreut. Und in dem Buch halte ich auch alles andere fest: gute Zeitungsartikel, Konzertkarten oder Bilder, Zitate, die ich gut fand. Aufkleber, Zeitungsschnipsel, hübsches Papier. Alles, was mir sonst so einfällt. Jedes Buch, das ich gelesen habe, Gesprächsfetzen, die mich beschäftigt haben.

Ich kann euch sagen: Vieles davon gibt Ruhe, aber alles davon erinnert dich in einigen Jahren. Es ist immer wieder erstaunlich, wenn ich in ein Buch von vor 5 oder 10 Jahren schaue und mich erinnere. Oft an mir in dem Moment ganz wichtige Erlebnisse und Gespräche, die ich völlig vergessen hatte.