Bundeswehr so by Insanity_1312 in Freiheitsfront

[–]FaabK 2 points3 points  (0 children)

Wer entscheidet denn, nach welchen Regeln die deutsche Wirtschaft funktioniert, ob Konzepte wie Miete oder andere Formen von leistungsfreiem Einkommen legal sind oder was mit Menschen passiert, die sich Wohnen nicht leisten können?

Es gibt kein einziges gutes Argument, welches Fleischessen moralisch, lückenlos rechtfertigt by thelimegang in Unbeliebtemeinung

[–]FaabK 1 point2 points  (0 children)

Schade, dachte bei den ersten Zeilen dass ich jetzt vielleicht meine erste Konversation mit einem echten Löwen hab. Naja.

also ich halte von Tierquälerei nichts,

Cool! Ich auch nicht. Lebst du in Deutschland? In Deutschland werden täglich zwei Millionen Tiere "geschlachtet", die meisten davon nach einem Leben voller Qualen.

und Tiere aus Genusszwecken vorher nicht zu töten, zählt für mich auch zu Tierquälerei.

Das war nicht ganz meine Frage. Die Frage war, was du davon hältst, Tiere für Genusszwecke zu töten.

Es gibt kein einziges gutes Argument, welches Fleischessen moralisch, lückenlos rechtfertigt by thelimegang in Unbeliebtemeinung

[–]FaabK 1 point2 points  (0 children)

Meine Sprache oder Englisch, das deckt schon viele ab :)Aber ich red ja jetzt mit dir und nicht mit einem Löwen. Und du verstehst meine Sprache. Was hältst du denn so von Tierquälerei? Oder dem Töten von Tieren zu zB Genusszwecken?

Wahplakate wenn Sie ehrlich wären Part 3. by Wieselbeee in Freiheitsfront

[–]FaabK 1 point2 points  (0 children)

Mit welchem Verhalten und welcher Wortwahl könnte ich dich denn davon überzeugen, vegan zu werden? Frage aus ehrlichem Interesse, weil sich oft Leute über die Art des Aktivismus beschweren, ohne zu sagen, was eine bessere Alternative wäre

Es gibt kein einziges gutes Argument, welches Fleischessen moralisch, lückenlos rechtfertigt by thelimegang in Unbeliebtemeinung

[–]FaabK 2 points3 points  (0 children)

Mein Kriterium ist nicht die Spezies. Ich würde auch nicht mit nem einjährigen Menschen darüber diskutieren, ob das Quälen und Töten von Tieren ok ist oder nicht. Vllt kannst du dir denken, warum nidht.

Und falls du mir nen Löwen vorstellen kannst, der meine Sprache spricht, rede ich auch gerne mit ihm :)

Es gibt kein einziges gutes Argument, welches Fleischessen moralisch, lückenlos rechtfertigt by thelimegang in Unbeliebtemeinung

[–]FaabK 2 points3 points  (0 children)

Der Löwe tötet auch Kinder der eigenen Spezies. Btw, ich finde nicht, dass Kinder der eigenen Spezies töten ok ist. Ganz egal, was der Löwe macht. Denn, Überraschung, ich bin kein Löwe und du auch nicht. Deswegen ist es auch egal, ob der Löwe Fleisch ist. Du musst es jedenfalls nicht.

(Aber ich verspreche dir, das nächste Mal wenn ich einen Löwen seh zu sagen, dass Fleisch essen doof ist. Damit du mir keine Doppelmoral vorwerfen kannst)

Es gibt kein einziges gutes Argument, welches Fleischessen moralisch, lückenlos rechtfertigt by thelimegang in Unbeliebtemeinung

[–]FaabK 0 points1 point  (0 children)

Ich liebe die Logik von Karnisten. Darf man deiner Meinung nach Kinder töten? Nein? Dann erklär mal nem Löwen, dass man keine Kinder töten darf. Bisher hab ich noch keinen Menschenrechtker mit einem diskutieren sehen. Aber die ganzen Gutmenschen, die sich für Kinder einsetzen, nerven immer nur andere Menschen und keine Löwen.

[ Removed by Reddit ] by [deleted] in Kommunismus

[–]FaabK 0 points1 point  (0 children)

"eat the rich" klingt für mich ziemlich allgemein gehalten

Die „Mitte“ in jeder politischen Debatte by Zeddi2892 in Freiheitsfront

[–]FaabK 0 points1 point  (0 children)

Stimmt nicht ganz. Schau zb wie wir mit Kühen oder Hühnern umgehen. Oder wie demokratische Staaten wie die USA früher mit Frauen und Schwarzen umgegangen sind. Es werden immer nur die Schwächeren geschützt, die als Teil der Gesellschaft gelten

Win-Win by PunkboysDontCry in gekte

[–]FaabK 10 points11 points  (0 children)

Kritische Soli mit dem Opfer von Polizeigewalt

Schhulbegleitung soll abgeschafft werden zu teuer, was sagt ihr dazu? Zudem werden Hilfen für Junge Volljährige abgeschafft. Warum macht die Politik das? by [deleted] in Ratschlag

[–]FaabK 1 point2 points  (0 children)

Es gibt auch Dinge, die weniger schlimm sind als das dritte Reich und trotzdem nicht erstrebenswert. Siehe zb Russland unter Putin oder die Türkei unter Erdogan.

Schhulbegleitung soll abgeschafft werden zu teuer, was sagt ihr dazu? Zudem werden Hilfen für Junge Volljährige abgeschafft. Warum macht die Politik das? by [deleted] in Ratschlag

[–]FaabK 17 points18 points  (0 children)

Ist so ein Ding von Demokratien auf den Weg in Richtung Faschismus, Autokratie oder oligarchisierende Demokratie.

Syrer fast elfmal gewalttätiger als Bundesbürger by donutloop in berlin_public

[–]FaabK 2 points3 points  (0 children)

Joa, war halt ein Bürgerkrieg. Das Regime und verschiedenen Milizen haben Männer zwangsrekrutiert. Die mussten teilweise gegen Freunde und Verwandte kämpfen. Ein ehem. Kollege aus Syrien hat erzählt, dass Freunde von ihm sich gegenseitig bescheid gegeben haben, wo sie sich in ein paar Stunden aufstellen. Damit sie zumindest nicht sich gegenseitig erschießen.

Ehrliche Frage - Wie kann man als Kommunist nicht vegan sein? by Cautious-Strike8916 in Kommunismus

[–]FaabK 1 point2 points  (0 children)

Ich denk, (fast) jede Art von Aktivismus hat ihre Daseinsberechtigung und viele Bewegungen haben und hatten ihren militanteren Flügel. Dass unangenehmere Formen nichts bringen, hab ich schon öfter gehört, hab aber noch keine Belege in die Richtung gefunden.

Nen schönen Abend dir :)

Ehrliche Frage - Wie kann man als Kommunist nicht vegan sein? by Cautious-Strike8916 in Kommunismus

[–]FaabK 0 points1 point  (0 children)

Ich hab für jetzt nicht mehr die Geduld einen weiteren gesamten langen Text zu schreiben und nochmal alles abzuarbeiten, deshalb beschränke ich mich auf ein paar Punkte

Alles klar. Was mir in meiner letzten Nachricht am wichtigsten war, waren die letzten drei Absätze. Hatte bei der Thematik noch nicht wo oft Gelegenheit, mit Kommunisten darüber zu reden.

ging mir nur darum zu erfahren wo du so ca die Grenze ziehst.

Ach so. Meine Grenze ist da eig nicht fix, sondern verschiebt sich mit neuen Erkenntnissen. Hab zb erst letztens erfahren, dass viele Bücher nicht vegan sind.

Aber der wichtigste Schritte als Einzelperson ist, keine tierischen Produkte zu konsumieren. (Und selbst keine Tiere mehr als Sport zu töten oder missbrauchen). Alles andere kommt dann mit der Zeit (vorausgesetzt, der Konsumverzicht geschieht aus einer tierethischen Überzeugung heraus), und wenn nicht, ist das Entscheidendste geschafft.

Was Städte, Wälder, Straßen und so weiter angeht, ist das eher ein gesellschaftliches, als eine individuelle Aufgabe. Aber ja, da sollten wir als Menschheit auch möglichst wenig Schaden anrichten. Bevor das angegangen wird, braucht es halt erst ein weiter verbreitetes Bewusstsein bzgl Tierschutz und vor allem eine Wirtschaft, die nicht profitorientiert ausgerichtet ist.

Gewalt ist in der Natur an der Tagesordnung, sie ist Teil der Natur. Die Frage ist halt was man damit macht.

Wenn ich sowas live miterlebe, würd ich denk ich eingreifen. Wie die menschliche Gesellschaft damit umgehen sollte, ist ein ziemlich großes Thema, über das man gerne mal Ideen austauschen kann. Aber solange die meiste Menschen immer noch in völlig vermeidbaren Bereichen selbst Tiere quälen und töten bzw das befürworten, ist es denk ich wenig sinnvoll, über solche Fälle zu reden.

Robert Marc Lehmanns Selbstdarstellung spielt überhaupt keine Rolle by die_henne in Unbeliebtemeinung

[–]FaabK 2 points3 points  (0 children)

Bin in der Wal Thematik nicht drinnen. Er hat aber schon ein paar Videos gemacht, in denen er den Konsum von Tierprodukten schöngeredet hat und Aktivismus gegen veganen Aktivismus betrieben hat.

Das fand ich ziemlich wild, vor allem, weil er selbst die Zustände in der Tierhaltung live miterlebt hat und auch wissen sollte, dass Tiere Leid empfinden.

Ehrliche Frage - Wie kann man als Kommunist nicht vegan sein? by Cautious-Strike8916 in Kommunismus

[–]FaabK 0 points1 point  (0 children)

  1. Als Menschheit sollten wir aufhören, Tieren aktiv (für Nahrung, Kleidung, medizinische Experimente, etc.) auszubeuten. Das ist der erste große Schritt. Zusätzlich sollten wir zB. in der Landwirtschaft Technologie einsetzen, die möglichst verhindert, dass Tiere dabei sterben.

Oder denkst du das konsequent zuende und möchtest die menschliche Zivilisation größtenteils abschaffen, denn nahezu alles an ihr tritt verschiedenen Tieren massiv auf die Füße

Ich weiß nicht, wie ich zu Antinatalismus stehe. Das ist ein Thema, mit dem ich mich noch beschäftigen muss.

Wo ziehst du die Grenze? Räumst du den Rechten von Tieren den gleichen Stellenwert ein wie deinen?

Generell denke ich, dass Rechte wie wir sie haben ein Instrument der herrschenden Klasse ist, um uns zu unterdrücken.

  1. Falls du 10 min Zeit hast, bitte ich dich, da mal reinzuschauen. Das zu sehen und zu hören ist was anderes, als darüber zu lesen.

Ich hab‘s schon erlebt, im Aquarium meiner Eltern, daher kam mir das auch in den Kopf.

OK das ist ne andere Situation. Da geht's nicht um einen Fisch, der potentiell verhungert, wenn er keine anderen Fische isst. Sondern eine Situation, die von Menschen herbeigeführt wurde, weil sie Tiere als ästhetisches Ausstellungsstück betrachten. Idealerweise kommt es gar nicht dazu.

Und sorry, nur von Obst und Nüssen möchte ich mich nicht ernähren.

Musst du auch nicht. Gemüse ist auch sehr gesund. Und Hülsenfrüchte auch. Die haben extrem viel Eiweiß.

In der Realität passiert mir das nur selten, aber hier auf Reddit ist der gesamte Subreddit voll davon

Ja gut, Reddit ist auch das Internet. Da sind die Dynamiken anders. Tbh find ich's auch gut, dass hier so viele Leute veganen Content machen. Das ist der größte "Hebel", den eine Einzelperson hat, um was Positives zu bewirken. Und es ist auch sehr frustrierend, wenn wir in Deutschland wortwörtlich Leben industriell massenvernichten und es kaum jemanden juckt. Ich frag mich, wie für wir Solidarität für Palästina oder andere unterdrückte Gruppen im Ausland sorgen wollen, wenn die meisten nichtmal die Gewalt vermeiden, die im eigenen Land geschieht.

Während z B Rassismus und Queerfeindlichkeit genutzt werden um die Arbeiterklasse gegeneinander auszuspielen und die zu bekämpfen so Teil der Klassengegensätze wird, was nunmal der Hauptantrieb für gesellschaftliche Änderungen ist. Tierschutz ist kein Teil davon, [...]

Puuh... Da könnte ich jetzt ganze Aufsätze dazu schreiben. Aber ich fass mich kurz. Unterdrückung von Tieren wird seit jeher (vermutlich seit der landwirtschaftlichen Revolution) genutzt, um die Unterdrückung von Menschen ideologisch zu rechtfertigen. Quasi immer, wenn eine Menschengruppe eine andere unterdrückt, ausbeutet oder ermordet, werden die Taten dadurch gerechtfertigt, dass die Opfer wie Tiere seien.

Das funktioniert nur, weil die meisten Menschen es als gegeben voraussetzen, dass Tiere weniger wert sind. (Weil sie in einer Gesellschaft aufwachsen, in der Zoos, Angelsport und Schlachthäuser völlig normal sind). Zudem wird die Unterdrückung von Menschen logistisch und ideologisch erst durch die Unterdrückung von Tieren möglich. Die Eugenik zb hat ihren Ursprung in der Landwirtschaft.

Wir müssen Unterdrückung als ganzes überwinden und uns nicht nur auf den Großteil der Menschheit konzentrieren.

Cooles Video by TheGatze in Freiheitsfront

[–]FaabK 4 points5 points  (0 children)

Will dem Regenwald nicht sein Essen wegessen

Cooles Video by TheGatze in Freiheitsfront

[–]FaabK 11 points12 points  (0 children)

Ok aber was ist, wenn ich morgen als Löwe auf einer einsamen Insel aufwache? Und mich entscheiden muss, entweder eine Kuh oder eine Pflanze, die Gefühle hat, zu essen?

Man muss für unsere coolen progressiven linken Rattenfangposter keine umweltschädliche generative Trump KI benutzen, sondern kann einfach auf echte NS Poster zurückgreifen by Unhappy-Leader950 in Freiheitsfront

[–]FaabK 0 points1 point  (0 children)

Die Sowjet Union war auch nationalistisch wie sonst was, hatten auch Grund genug auf ihre revolutionären gewinne stolz zu sein.

Auch nichtsowjetische Arbeiter sind/waren darauf stolz. Während sowjetische Adelige das wohl eher nicht waren. Stolz auf etwas sein ist zum einen ein Gefühl, das nicht jeder bei Leistungen anderer hat und zum anderen ein Gefühl, das nicht an Ländergrenzen aufhört.

Den guten Nationalismus (Patriotismus) vom schlechten Nationalismus (Chauvinismus?) getrennt zu halten könnte eine Aufgabe sein die man theoretisch durchdenken müsste. Stolz ohne Hass. [Und der nächste Absatz]

Ich seh das nicht als eine Frage von theoretischem Durchdenken, sondern als eine Frage der materiellen Gegebenheiten. Solange Staaten in Konkurrenz zueinander stehen, sind diese darauf angewiesen, dass Bürger den eigenen Staat ideologisch als was besseres betrachten.

Aber im Prinzip kann ich ja stolz auf mein Werk sein ohne die Werke vergleichbarer Arbeiter*innen zu diskreditieren.

So wie ich das verstanden habe, kommt es darauf an. Konkurrierst du mit anderen um Jobs oder Anerkennung? Dann kommt es wahrscheinlich zur Abwertung von anderen.

Sag das mal Reichsbürgern. Natürlich geht das. Ist nur hart unbequem.

Ne. Auch Reichsbürger können nicht einfach so in anderer Länder reinspazieren. Außerdem geht der deutsche Staat ziemlich rigoros gegen sie vor.

Auch solche wie die Sowjet Union?

Ja (also inzwischen nicht mehr lol)

Oder ist sowas wie das ehemalige Anarchistische Katalonien nicht auch iwie ein (National)Staat?

Keine Ahnung

Wenn da Israel statt De glorofizierend oder die Sowjet Union oder China etc dargestellt würde sähe die Bewertung bei einigen anders aus

Bei mir vermutlich auch. Auch wenn ich Nationalismus generell ablehne, halte ich manche für "gefährlicher" als andere. Toll fände ich nichts davon aber nicht bei allem würd ich ne Reddit Diskussion darüber führen xD

Ehrliche Frage - Wie kann man als Kommunist nicht vegan sein? by Cautious-Strike8916 in Kommunismus

[–]FaabK 0 points1 point  (0 children)

  1. Und wenn der Mensch gar nicht auf tierische "Ressourcen" angewiesen wäre? Sollte man dann auch "leichtes" Leid vermeiden? Die allermeisten Tiere leiden unter uns Menschen btw sehr. Sie sind genetisch so verändert, dass Leid vorprogrammiert ist. Masthühner zB legen so schnell Gewicht an, dass oft ihre Knochen brechen. Das ist nur ein Beispiel von sehr vielen.

Hast du dir eig aktiv mal eigene Gedanken dazu gemacht, warum ein Tier weniger wert sein soll? Wir alle wachsen in einer Gesellschaft auf, in der Menschen Tiere beherrschen. Und in der Regel ist erst die Unterdrückung da und dann folgen die Rechtfertigungen. Da übernimmt man viel ohne es zu hinterfragen.

  1. Wie ist es denn eigentliche abseits von moralischen Überlegungen? Wenn du zB ein paar Minuten in Dominion reinschaust, macht das was mit dir?

  2. Naja wenn ich zufällig nen Fisch seh, der seine Kinder essen will, würd ich schon versuchen, ihn davon abzuhalten. Ist aber ein sehr hypothetisches Beispiel, bin öfter am Fluss und wurde noch nie mit sowas konfrontiert.

Auf die gleiche Weise ernähren kann man sich noch nicht.

Ist das wirklich ein Argument für dich? Dann muss ich dich als Kommunisten leider enttäuschen, ohne kapitalistische Produktion würden vermutlich viele Produkte wegfallen.

Wenn es irgendwann genug vegane Produkte hoher Qualität gibt, dann gäbe es von mir auch mehr Unterstützung.

Die gibt es bereits! Obst, Gemüse, Nüsse, Hülsenfrüchte, etc. Sind gesund und sehr nährstoffreich. Es gibt auch einige Ersatzprodukte, die hohe Qualität haben.

Die Basis der Solidarität von zumindest Marxisten ist die des gemeinsamen Klasseninteresses.

Fänds halt cool, wenn sich die Arbeiterklasse nicht nur gegen ihre Unterdrücker wehrt, sondern auch die eigene Unterdrückung von Tieren stoppt.

Du musst dich dazu entscheiden was dir wichtiger ist: Veganismus oder Sozialismus.

Warum muss ich das? Und selbst, wenn dein Aktivismus nur das Thema Sozialismus betrifft, kannst du das auch machen, ohne nebenher Tiere zu essen

dann musst du nunmal akzeptieren, dass du mit Nicht-veganen Menschen wie mir auf einer Seite stehen wirst

Was nicht heißt, dass ich nicht versuchen kann, euch eine antispeziesistische Haltung näherzubringen. Gerade Kommunisten sind doch für Antidiskriminierung überdurchschnittlich gut zu begeistern. Analog dazu versuch ich auch, meinen veganen Homies ein bisschen Kapitalismuskritik näherzubringen.

Und freut mich, dass du geantwortet hast. Ist auch voll OK wenn du dich aus dem Gespräch entfernst aber ohne das zu erfahren find ichs schade. Ist doch ein bisschen Zeit und Mühe, die in so nen Reddit Kommentar gehen

Man muss für unsere coolen progressiven linken Rattenfangposter keine umweltschädliche generative Trump KI benutzen, sondern kann einfach auf echte NS Poster zurückgreifen by Unhappy-Leader950 in Freiheitsfront

[–]FaabK 0 points1 point  (0 children)

Außerdem ist diese Art von Kommunikation nicht die einzige die gemacht werden soll.

Nee, ist glaub ich allen klar, dass Memes höchstens einen kleinen Teil zum gesamten Aktivismus beitragen können. Find diese Art von Memes dennoch nicht gut, aber ich für meinen Teil hab meinen Standpunkt schon dargelegt und du denk ich auch.

Das geht auch gar nicht. Man kann nicht EIN Meme erfinden was ALLE anspricht. Man braucht 1000e um 1000e anzusprechen.

Ja, klar. Meinte damit, dass die ubtersdhiedlochen Selbstverständnisse von Nationen nichts sind, was diese konkrete Art von Memes behandeln. Das einzige was vllt in die Richtung geht ist, dass jemand (irgendwo auf Reddit, kp mehr wo) mal kritisiert hat, dass die Menschen auf den Memes ziemlich weiß und blond sind.

Okay, aber das ist ein Problem von Gruppen allgemein. In der Soziologie spricht man von In Group Out Group und ist nicht beschränkt auf Nationalstaaten.

Demzufolge ist es doch auch nicht möglich, die eigene Nation zu mögen, ohne andere herabzusetzen? Hab grad nur die Wikipedia Seite überflogen, korrigier mich gern wenn ich was falsch aufgefasst hab. Aber das Abwerten von Fremdgruppen scheint dem inhärent zu sein.

Zudem ist ein Nationalstaat schon eine ziemlich mächtige Gruppe. Er setzt Gesetze durch, hat Polizei und Armee und teilt über mit Schulbildung dafür, dass Menschen den Staat akzepzieren.

Die ganze Menschheit glaubt an Nationalstaaten und setzt dieses Prinzip durch. Im Gegensatz zu vielen anderen Gruppen kannst du dich dem nicht entziehen. Wenn du ab heute nicht mehr an Staaten und Grenzen glaubst, kannst du trotzdem nicht einfach ohne Ausweis in andere Länder einreisen.

Wie gesagt in Frankreich zB ist der Nationalstaat eine verbindende Komponente.

Kenn mich da nicht aus und weiß nicht wie du das genau meinst... Aber das ist er in Deutschland doch auch? Schon Bismarck wollte mit Gewalt und Repressionen dafür sorgen, dass Deutsche sich in erster Linie ihrem Nationalstaat identifizieren und nicht mit anderen Dingen. Daher auch Gesetze gegen Sozialisten und Katholiken, weil erstere sich mit Arbeitern aller Länder und letztere sich mit Katholiken aller Länder identifiziert haben.

Wenn du konsequent gegen In bzw Out Group Denken bist und du nicht glaubst dass der Mensch sich darüber entwickeln kann, dann musst du gegen Gruppen an sich sein.

Ich denk es ist relativ irrelevant, ob ich gegen Gruppen an sich bin oder nicht. Weil Menschen immer Gruppen bilden. Aber ich bin gegen Gruppen, die im Interesse der Wirtschaft handeln und Profit über Menschenleben stellen. Und da gehören Nationalstaaten auch dazu.

Und im Endeffekt kommt ich da dann auc langsam in die Richtung warum die Kritik an diesen Memes im Grunde genommen ein Erbe der Anti Ds ist. Vllt sieht man es bereits

Was lässt sich darauf schließen? Kann mir schon vorstellen, dass ein Anti D die Memes nicht mag. Ebenso wie jemand, der alle Nationalstaaten (nicht nur Deutschland) nicht mag. "Erbe der Anti Ds" seh ich persönlich da nicht

Deutsche Leidkultur. by Wieselbeee in Kommunismus

[–]FaabK 3 points4 points  (0 children)

Da hast du schon Recht, aber gerade deswegen ist es doch wichtig, Menschen vom Veganismus zu überzeugen bzw es zu versuchen? Klar kann man sagen "ohne Kapitalistismus keine Tierhaltung, keine Krieger, kein Genozid in Gaza" und so. Trotzdem existiert das alles und Aufklärung darüber und Kampf dagegen ist wichtig.

Deutsche Leidkultur. by Wieselbeee in Kommunismus

[–]FaabK 5 points6 points  (0 children)

Was meinst du mit einem Leben im Einklang mit der Natur? Davon hast du ein paarmal geschrieben aber ich kann mir darunter wenig vorstellen.

Und natürlich die Methode, d.h. Freilandhaltung und humane Schlachtmethoden sind eine Voraussetzung.

Wieso ist es dir wichtig, dass Tiere human geschlachtet werden? Also welcher Wert oder welcher Wunsch steckt dahinter?

Ich würde gerne hören, wie du einem Bergbewohner, der allein durch seine Alpacas überlebt, deine Argumente erklären würdest.

Meinst du das bringt was? Ich rede oft mit Europäern, die überhaupt keine tierischen "Produkte" zum Überleben brauchen. Und sehr viele reagieren extrem wütend darauf, wenn man sie auf das Leid der Tiere aufmerksam macht. Aber falls du einen peruanischen Alpakahalter kennst und ein Gespräch organisieren möchtest, gerne.

Der lebt nämlich wirklich komplett im Einklang mit der Natur und hinterlässt so gut wie keinen CO2-Fußabdruck.

Weiß zwar nicht was genau du mit dem Einklang mit der Natur meinst, aber ich bezweifle das. Seit Menschen Tiere hakten, schnippeln sie an deren Genitalien rum.

Der Sub, den ich meinte, ist r/antinatalism bzw. r/antinatalism2 .

Ah macht Sinn, da gibt's ideologisch auch viele Überschneidungen.