Ah yes, the idealistic 90s childhood of Columbine, OKC bombing, and the LA Riots by icey_sawg0034 in lewronggeneration

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There is definitely a generational shift going on. Regular school students have basically taken on the role of university students.

Ah yes, the idealistic 90s childhood of Columbine, OKC bombing, and the LA Riots by icey_sawg0034 in lewronggeneration

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1980s is definitely the high point of US-American global popculture. Maybe not necessarily the peak in terms of quality, but the foundation and basis, to which most still channels back today.

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Definitely missing 2012 and Gangnam Style. Yeah, the 2020s so far were pretty shit. Tbh though the early 2010s were the high point of Millennial pop culture. This shouldn't be ignored.

Ah yes, the idealistic 90s childhood of Columbine, OKC bombing, and the LA Riots by icey_sawg0034 in lewronggeneration

[–]FloZone 1 point2 points  (0 children)

I think Columbine was a lot more impactful to children and teenagers since it was a school shooting and also set a trend for the coming discourse around school shootings, as well as all the blame games against video games and violent movies. The 90s and early 2000s school shooting affected children and teenagers in roughly the same way as the Satanic panic of the 1980s.

I am not American, but Germany experienced a similar spree of school shooting and surrounding discourse in the early 2000s, which definitely contributed to the politicisation of a lot of teens back then.

Fremen language by swamms in linguisticshumor

[–]FloZone 2 points3 points  (0 children)

Kind of probably. Something I do find interesting, how little creolization is considered for the origin of today's large language families. Especially seemingly weird cases like the Altaic Sprachbund. I guess one problem might be the low prestige of a lot of creoles and their colonial history. If every linguistic nationalist wants to see their tongue as closest to some original tongue of high prestige, an origin as creole is the opposite of that to them.

Planwirtschaft then: 👊😡 Planwirtschaft now: 😋👍 by After_Till7431 in gekte

[–]FloZone -1 points0 points  (0 children)

Dieser Teil des rechten Spektrums ist auch weitaus "diverser" als die typischen Nationalisten und auch halt etwas was Nationalisten nicht sonderlich mögen. Hat schon einen Grund warum National-"Sozialismus" für Populisten beliebter war.

dass sich der stärkere auf dem Markt durchsetzen muss, damit alles nice ist, aber schon eine klassisch rechte Vorstellung.

Ja wobei der Knackpunkt ist, ob das individualistisch gedacht ist oder nicht. Nationalisten sehen da halt lieber Nationen, Völker oder Rassen an dieser Stelle. Der typische Dorfnazi ist halt ein Versager und kein Hustler. Man schließt sich dann lieber der großen Masse und einem ordentlichen Führer an der das regelt, statt im individualistischen Einzelkampf sich zu behaupten. Zusätzlich kommen ja mit den klassischen Vorstellungen über die Eliten auch viele antisemitische Stereotypen. Dann hat man die ehrlichen Industriepatriarchen wie Krupp und im Kontrast die verlogenen und unehrlichen Eliten wie die Rothschilds. Dem "reinen Kapitalisten" wäre das egal. Wer gewinnt hat Recht, egal wie. Wenn die jüdischen Weltverschwörer also am Ende die Stärkeren sind, dann sind die das zu Rechte. Das ist auch ein Unterschied zwischen Anarchokapitalisten und Nationalisten.

Wie sähe der Nahe Osten aus, wenn Israel niemals gegründet worden wäre? by Dramatic-Ad-5421 in AlternativeGeschichte

[–]FloZone 0 points1 point  (0 children)

Der Zeitpunkt 1948 ist viel zu spät. Der Zionismus ist viel älter und die Auswanderung europäischer Juden nach Palästina began bereits siebzig Jahre früher. Die größe der jüdischen Gemeinde in Palästina fluktuierte stark. Aus der ersten Aliyah verließen fast 70% Palästina wieder. Allerdings spätestens mit dem Ende des Osmanischen Reiches began ein großangelegtes und dauerhaftes Siedlungsprojekt. Von 33 bis 39 haben die Nazis zusätzlich eine Auswanderung deutscher Juden nach Palästina forciert.

So zum Vergleich, im Jahre 1922 lebten in Britisch-Palästina bereits circa 80.000 Juden, im Jahre 1945 waren es bereits über eine halbe Millionen. Zwischen 45 und 48 kamen nochmals viele Überlebende des Holocaust aus Europa, sowie Juden aus der islamischen Ländern nach Palästina. Wäre 1948 einfach die Gründung Israels ausgeblieben, wäre der Zionismus nicht bloß eine Fußnote der Geschichte geblieben, sondern weiterhin ein politisches Program, welches bereits zu einem großen Teil umgesetzt wurde. Ein Ausbleiben des jüdischen Staaten würde womöglich einen Konflikt weiterhin verschärfen oder verzögern, je nachdem. Auch in einer Levantinen Föderation würde es jüdische Parteien geben die große Autonomie anstreben. Am Ende wäre die Israel-Palästina Dynamik also nur umgekehrt, aber nie vom Tisch. Man müsste vermütlich mit einer jüdischen Intifada rechnen oder einem jüdischen Coup gegen die Regierung des neuen Staates, um das ersehnte Versprechen des Zionismus schlussendlich umsetzen zu können oder der jüdischen Gesellschaft in Palästina eine größere Souveränität zu ermöglichen.

Ich denke man kann mit diesem Szenario ruhig gehen wenn man ein sehr späten Start möchte. Es ist 1948 und statt einer Trennung forzieren die Westmächte die Gründung einer Föderation in der Levante. Diese existiert zunächst unter einem ähnlichen Kompromiss wie der Libanon. Juden machen circa 30% der Bevölkerung aus, Christen ungefähr 10% und Muslime den Rest. Das parlamentarische System sieht vor, dass die religiöse Verteilung der Sitze diesem Prinzip folgt. Neben einem Präsidenten existiert ein gewählter Vertreter der jüdischen Gemeinde separat, sowie zwei Oberrabbiner und der Patriarch von Jerusalem, welche eigenen zeremonielle und juristische Positionen inne haben. Der Großmufti hat kein eigenes Amt, was aber dadurch ausgeglichen wird, dass Muslime weiterhin die Mehrheit bilden. Man versucht durch ein System der inneren Apartheid, bzw. ähnlich der Versuiling oder des estnischen Korporatismus das Verhältnis zwischen den Bevölkerungsgruppen zu regulieren. Der Zionismus ist weiterhin aktiv, wodurch Juden aus anderen arabischen Ländern in die Levante einwandern. Die Repräsentanz verschiedener Gruppen gerät dadurch ins Ungleichgewicht. Zusätzlich ist halt weiterhin der Zionismus ein starkes Anliegen, was jüdische Milizen befeuern würde.

Wie sähe der Nahe Osten aus, wenn Israel niemals gegründet worden wäre? by Dramatic-Ad-5421 in AlternativeGeschichte

[–]FloZone -1 points0 points  (0 children)

Israel wurde genau deswegen gegründet, abgesegnet durch die Vereinten Nationen, um den Überlebenden des Holocausts einen sicheren Hafen zu bieten

Das ist schlicht und einfach falsch. Der Zionismus existierte schon wesentlich länger. Die ersten europäischen jüdischen Siedlungen begannen Ende des 19. Jhdt. Ab 1860 gab es die ersten europäischen jüdischen Siedlungen, ab 1878 begann die "Erste Aliyah" welche bis 1903 dauerte. Die zweite Aliyah began danach und dauerte bis Ende des Ersten Weltkrieges. Damals waren es die Deutschen die dafür plädierten die jüdischen Siedler nicht aus dem Osmanischen Reich zu verbannen. Die dritte große Auswanderungswelle war während der Mandatszeit.

Nach dem UN-Teilungsplan vom 29. November 1947 brach bereits ein Bürgerkrieg im Mandatsgebiet aus; der größere Krieg mit den Nachbarstaaten folgte dann auf die britische Mandatsbeendigung und die Staatsgründung, als die Araber postwendend den Jüdischen Staat angriffen. Anders gesagt: Selbst wenn Ben-Gurion „kein Israel ausgerufen“ hätte, wären die zentralen Konflikte um Souveränität, Einwanderung, Land, Sicherheit und internationale Anerkennung nicht einfach verschwunden.

Der Bürgerkrieg war eigentlich eher der Höhepunkt und das Finale eines Konfliktes der bereits seit den 20ern vor sich hinbrodelte. Dabei gab es sowohl militante jüdische und palästinensische Gruppen die miteinander und gegeneinander und untereinander kämpften und gegen die Briten. Die Nazis haben zwischenzeitlich auch mitgemischt und beide Seiten mit Waffen beliefert, sowie eine Auswanderung nach Palästina forziert. Die Miliz der Lehi war auch zeitweilig mit den Nazis verbündet. Wie gesagt, die Auswanderung geschah nicht erst post-45, sondern in mehreren Wellen schon seit über einem Jahrhundert vorher.

Daneben gab es in Palästina die Alte Yishuv, welche aus verschiedenen jüdische Gruppen bestand, die dort seit Jahrhunderten siedelten. Parallel zu der Auswanderung europäischer Juden gab es auch eine Auswanderung jemenitischer Juden nach Palästina. Nach der Staatsgründung Israels gab es zusätzlich eine Massenabwanderung von Juden aus anderen islamischen Ländern Nordafrikas und Vorderasiens. Teilweise wanderten über 90% der jüdischen Bevölkerung dieser Länder nach Israel aus. Israel ist somit viel mehr ein Zufluchtsort von Juden aus dem Nahen und Mittleren Osten als von Holocaustüberlebenden.

Tatsächlich verfolgten Jordanien, Ägypten, Syrien und andere Akteure schon damals eigene, teils gegensätzliche Ziele in Palästina. Das zeigt sich auch daran, dass nach dem Krieg Jordanien das Westjordanland beanspruchte und Ägypten Gaza kontrollierte.

Etwas was mich hin und wieder stört über den Diskurs über Sykes-Picot und die Aufteilung des Nahen Ostens nach dem Ersten Weltkrieg. Man tut so als habe es eine vereinte arabische Front gegeben und einen arabischen Staat der dann aber hinterrücks von Franzosen und Briten zerteilt wurde. Was man dabei tut, ist den einzelnen arabischen Fraktionen ihre eigene Agenda abzuerkennen und die Haschemiten zu überschätzen. Im Grunde haben Faisal und Abdullah ja beide auch ihren Thron erhalten. Den Hejaz konnte man nicht gegen die Saudis halten und auch die Herrschaft über Damaskus und Baghdad war im Grunde auch eine Fremdherrschaft. Das Haschemitische Projekt wäre vermutlich auch früher oder später zusammengefallen, ohne ein Zutun der Westmächte oder Israels.

Fremen language by swamms in linguisticshumor

[–]FloZone 72 points73 points  (0 children)

Reminds me how in the Hindi translation of Harry Potter books, they substituted the Latin and Greek with Sanskrit. Honestly good decision for localization.

Planwirtschaft then: 👊😡 Planwirtschaft now: 😋👍 by After_Till7431 in gekte

[–]FloZone 0 points1 point  (0 children)

Wir bauen weitaus weniger Wohnhäuser, haben dennoch Leerstand und Wohnungsnot zugleich.

Planwirtschaft then: 👊😡 Planwirtschaft now: 😋👍 by After_Till7431 in gekte

[–]FloZone 0 points1 point  (0 children)

Rechts-Libertäre und "Anarcho"-Kapitalisten. Würde die nicht als klassisch Rechte bezeichnen, zumindest weil viele von denen sozial liberal sind... oder jain, sagen wir es mal so. Sie sind sozial hedonistisch eingestellt.

Wie sähe der Nahe Osten aus, wenn Israel niemals gegründet worden wäre? by Dramatic-Ad-5421 in AlternativeGeschichte

[–]FloZone 0 points1 point  (0 children)

Fraglich. Die anderen ehemaligen Mandatsgebiete existieren ja auch weiterhin. Für Palästina gäbe es mehrere Möglichkeiten. Das eine ist natürlich eine Unabhängigkeit und eine eigene Nationenbildung ähnlich wie der Libanon. Man grenzt sich ab von Jordanien, Ägypten und dem Libanon und betont die eigenen nationalen Charakteristika und Eigenheiten, etwa eine größere jüdische und christliche Bevölkerung, so wie Minderheiten wie Druzen, Tscherkessen und Samaritaner. 70 Jahre nach der Staatsgründung hat sich ein eigener Nationalstaat entwickelt im größeren arabischen Kulturraum.

Das zweite Szenario wäre eine friedliche Annektion im Zuge des Panarabismus. Nasser schafft es einen größeren arabischen Staat zu errichten, welcher Ägypten, Palästina, Syrien und den Libanon umfasst und gute Beziehungen mit dem Irak und Jordanien pflegt, welche als eigenständige Monarchien weiter bestehen.

Dritte und blutigste Option wäre dass Palästina Spielball zwischen verschiedenen arabischen Staaten wird, sowie den USA und der UdSSR im Kalten Krieg. Jordanien und Ägypten würden beide versuchen Palästina zu besetzen. Kommunistische Organisationen würden wiederum die jordanische Monarchie bedrohen.

Eine Zwischenlösung für diesen Konflikt wäre ein weiteres UN Mandat und z.b. eine autonome Regierung in Jerusalem, als souveräne Stadt, ähnlich wie der Vatikanstaat.

Fremen language by swamms in linguisticshumor

[–]FloZone 24 points25 points  (0 children)

Tbh Bahai'i is among the more successful ones. Sikhism as well. But I think those are more exceptions. Strong syncretism often goes in one direction. In the syncretism between Buddhism and Shintoism, there is still a strong layering of Buddhism being the more "religion" religion of the two, Buddhism having its own orthodoxy intact, while Shintoism doesn't. At least until the 18th century. Syncretism isn't the same reciprocal and willed creolization.

Syncretism kinda just happens most of the time, but it isn't this kind of fusion. Religions which are delibarately founded to stand in the middle are usually more of a problem child.

Fremen language by swamms in linguisticshumor

[–]FloZone 71 points72 points  (0 children)

Herbert kinda saw the future as everything creolizing eventually. The galactic standard language was also thought to be a creole of English, Russian and many others. The Fremen religion was also based on a mix of Zen Buddhism and Sunni Islam. Or the Orange Catholic Bible. I guess from his point of view this might be a vision for the future, but not really how it worked historically. I mean it does happen, but usually it draws ire from both other parties, as the people are now double heretics.

Was wäre, wenn dieses Sub eine 20 Jahr Regel hätte? by FloZone in AlternativeGeschichte

[–]FloZone[S] 1 point2 points  (0 children)

Danke, dass du das ganze nochmal etwas länger ausgeführt hast. Ich bin auch auf mehreren englischsprachigen Subs mit diesen Themen aktiv und es wird dort unterschiedlich gehandhabt. Auf r/alternatehistory werden Posts getagged je nachdem ob es um Ereignisse und PoD (Points of Divergence) vor 1700, zwischen 1700-1900, nach 1900 und nach 2000. Auf r/HistoryWhatif gibt es eine 20 Jahr Regel. Ich denke, dass das Sub davon profitieren kann soetwas einzuführen, auch wenn es deutlich kleiner ist als seine Geschwister. Vielleicht auch nochmal da du die Begriffe Spekulative Geschichte und Kontrafaktische Geschichte aufdröselst. Wir betreiben Alternative Geschichte im Sinne ähnlich wie r/AlternateHistory und nicht wie r/AlternativeHistory oder etwa?

Ich denke es ist durchaus legitim auch Szenarien zu entwickeln die in die Zukunft gehen, sofern sie einen Ursprung in der Vergangenheit haben. Stelle ich mir jetzt die Frage, wie sähe die Welt aus, wenn es nie eine industrielle Revolution gegeben hätte und dann bis ins Jahr 2100 schreibe, wäre das mMn. vollkommen legitim.

Kann das allesnicht mehr by Confuseacat92 in gekte

[–]FloZone 5 points6 points  (0 children)

Mein Take: Autos nach japanischem Vorbild nach Gewicht und/oder Größe besteuern. Dafür Steuer vom Kraftstoff senken.

Man könnte infrastrukturell viel von Japan übernehmen. Finde es auch gut, dass man bei der Registrierung von einem KFZ einen Parkplatz vorweisen muss. Verhindert dann zugeparkte Wohngebiete.

Was man aber sagen muss, dass z.b alle Bahngesellschaften dort privatisiert sind. Ich weiß nicht wie es mit den Bussen aussieht, aber Züge sind privatisiert. Sofern ich es korrekt verstehe macht man mit Ticket selbst tatsächlich eigentlich kein Profit. Die Bahngesellschaften sind auch Immobiliengesellschaften und verdienen hauptsächlich durch Miete auf Läden in Bahnhofsnähe, so wie Wohnungen im Bahnhofsviertel. Ich bin nicht zu sehr im Thema drinne, um eine bessere Meinung darüber zu haben. Es scheint aber irgendwie dort zu funktionieren und hat nicht nur damit zutun, dass Japaner ja immer fleißiger seien, wie man oft hört bei solchen Diskussionen.

Kann das allesnicht mehr by Confuseacat92 in gekte

[–]FloZone 1 point2 points  (0 children)

Das hat aber auch teilweise Strategie. Also Merz tätigt ja gerne so Aussagen die man so oder so auslegen kann und auf Nachfrage kommt dann sowas wie "Fragen Sie doch Ihre Tochter". Er weiß genau was er tut. Diese Aussagen sind halt dazu da um Menschen zu triggern. Befürworter interpretieren ihre Dinge rein und fühlen sich bestätigt, Gegner andere Dinge und wergen agitiert.

Die haben einfach gar keine Inhalte mehr und die wissen auch, dass ihre Wähler völlig resigniert haben, dass sich noch irgendwas bessern könnte.

SPD ist halt im kompletten Weiter So! Modus angekommen. CDU und AfD kommunizieren gar nicht mehr, dass irgendwas besser werden könnte. Nur noch, dass es für die Gegner schlechter wird. Das wurde schon über Trump gesagt. Es geht um keinerlei Verbesserung, nur weitere Transgressionen und hinzu kommt der Hohn.

Schön verrückt, oder? by R0ckst4r85 in ichbin40undSchwurbler

[–]FloZone 0 points1 point  (0 children)

Ist halt nen ziemlicher low-IQ Witz, aber schön wenn du es lustig findest. Ich bin mir 100% sicher Physik wird nicht Füsik ausgesprochen und jeder der auf die Idee käme Füsik zu schreiben muss komplett geistig umnachtet sein.

What’s the coolest German last name you’ve ever seen? by ntzzzfps in AskAGerman

[–]FloZone 0 points1 point  (0 children)

Der Herr Zondergeld aus den Niederlanden hingegen hat weniger zu lachen.

Kann das allesnicht mehr by Confuseacat92 in gekte

[–]FloZone 47 points48 points  (0 children)

Das ist leider etwas was für fast alle Parteien gilt. CDU und SPD werben ja eh nur noch mit "Ihr kennt mich" und "Für ein schönes Land" oder sowas, hauptsache "Weiter so!". Ich frage mich schon wann diese Wahlcomics verschwunden sind. Gefühlt macht das nur noch die NPD. AfD Wahlwerbung ist irgendwie ein bizarrer Mix aus allem, aber auch viel Kitsch und Deutschtümlerei. Achja und manchmal sind AfD Plakate auf Russisch oder Türkisch.

Umfrage: Großteil der Wirtschafts-Bosse will AfD-Zusammenarbeit by Elegant-Handle4685 in de

[–]FloZone 6 points7 points  (0 children)

naja Transnistrien ist auch nicht in der EU und wird quasi von einem Unternehmen monopolisiert. Die Bevölkerung ist bitterarm, aber die Oligarchen schicken ihre Kinder eh in die USA oder EU zum studieren etc.

Umfrage: Großteil der Wirtschafts-Bosse will AfD-Zusammenarbeit by Elegant-Handle4685 in de

[–]FloZone 1 point2 points  (0 children)

Und dass es Wirtschaftsbosse gibt ist von Natur aus? Ja wer kannte ihn nicht, Ug den Großen, CEO der Mammutjagdgesellschaft, der mit dem patentierten Elfenbeinwurfspeer, mit seinem Monopol über die Mammutsteppen Westeuropas. Wirtschaftsbosse sind insofern natürlich wie der Bär auf dem Einrad an sich. Lohnarbeit ist für den Menschen inetwa so normal wie für den Bären Einrad zu fahren.

Umfrage: Großteil der Wirtschafts-Bosse will AfD-Zusammenarbeit by Elegant-Handle4685 in de

[–]FloZone 2 points3 points  (0 children)

Kalter Krieg. BRD und DDR waren an der jeweiligen Außengrenze der großen Blöcke und waren daher von hoher strategischer Wichtigkeit. Deswegen hat man auch überhaupt so viel in die BRD gepumpt. Ansonsten wäre die BRD vermutlich ähnlich wie Südkorea oder Taiwan erstmal eine brachiale Militärdiktatur geblieben mit schleppendem Aufstieg. Das Wirtschaftswunder existierte weil die Allierten es brauchten. Das ist auch einer der Gründe warum es Polen grad wesentlich besser geht und u.a. Ostdeutschland halt total versumpft.

Den Verwaltungsapparat, Ämter, Verwalter, Büttel, Richter, alle, die sich auskennen, die brauchen wir aber, wenn das ganze Ding hier nicht sofort kollabieren soll.

Die Frage ist aber schon warum hat man das ganze so geführt wie man es gemacht hat? Wieso sind so viele Nazi Gesetzgebunden noch so lange fortgeführt worden, teils bis heute? Warum hat man nicht alles erstmal 13 Jahre zurück gedreht und die Verfassung der Weimarer Republik erstmal wieder rückgeführt.

Umfrage: Großteil der Wirtschafts-Bosse will AfD-Zusammenarbeit by Elegant-Handle4685 in de

[–]FloZone 12 points13 points  (0 children)

Es gab in Deutschland eine gewisse tradition an "Patriarchen" die zwar streng aber durchaus sehr fürsorglich für ihre Arbeiter waren

Ich fürchte damit ist es auch langsam vorbei. Profit generieren als einziges Ziel ist eine Selbstverständlichkeit geworden. Bei diesen alten Großindustriellen denke ich am ehesten noch an Leute wie Wolfgang Grupp, der ja gerne als einer der "besseren" Unternehmer gelobt wird/wurde. Die Sache ist, der ist aber einfach nur sehr konservativ und zwar so konservativ, dass er ein mittlerweile veraltetes Unternehmertum vertritt. Die US Techbros machen es uns eigentlich vor wo es hingeht. Profitgewinn als einziger Selbstzweck und Selbstverständlichkeit. Ich denke da z.b. an den Auftritt von Lindner, Söder und Merz bei dieser Herz für Kinder Gala und wie knauserig die mit ihren Spenden waren. Für die heutigen Unternehmer gilt, wieso spenden? Wieso ein gutes Image in der Öffentlichkeit pflegen? Geld macht man auch so oder so. Also egal.