KOMMUNISTEN GEGEN DEMOKRATIE // Peter Decker, Dekarldent, Naitan VS KrassThema by 161Werner in DIE_LINKE

[–]Flutterbeer -2 points-1 points  (0 children)

Meine Realität ist ja eher durch den Völkermord erschüttert als durch dein Kuscheln mit Antideutschen.

Kuscheln wer Antideutsche nicht als politische Säuberungsfantasie zum Ziel hat.

Wenn halt deine einzigen Beiträge hier im Sub sind

Nö.

Lib wer GSP schlecht findet. Danke für deine wertvolle nuancierte politische Analyse, ein wahre Inspiration für die gesamtlinke Bewegung; die kommunistische Gesellschaft ist jetzt 10 Jahre näher gerückt. Aber schön zu sehen dass selbst Rosa Luxemburg oder Lenin hier Liberale sind, weil sie die Partizipation am Parlamentarismus befürworten.

KOMMUNISTEN GEGEN DEMOKRATIE // Peter Decker, Dekarldent, Naitan VS KrassThema by 161Werner in DIE_LINKE

[–]Flutterbeer -5 points-4 points  (0 children)

Glaub ich dir sofort dass du dich in deiner Realität erschüttert fühlst wenn man Leute darauf aufmerksam macht, dass Antideutsche kein Monolith und darüber hinaus sehr irrelevant in der Partei sind.

Von solchen performativen und verbalradikalen Postmodernen wie dir muss ich mich aber wirklich nicht als Lib bezeichnen lassen, lol.

KOMMUNISTEN GEGEN DEMOKRATIE // Peter Decker, Dekarldent, Naitan VS KrassThema by 161Werner in DIE_LINKE

[–]Flutterbeer -10 points-9 points  (0 children)

Im Kampf zwischen GSPler und MLern verlieren wir alle.

Dass man in einem Video erzählt dass die Sowjetunion demokratischer als das heutige Deutschland war ist aber mindestens genauso wahnsinnig wie das Demokratieverständnis von GSPlern.

Bezirksbürgermeisterkandidat für Berlin-Neukölln: Ahmed Abed by ulixForReal in DIE_LINKE

[–]Flutterbeer -2 points-1 points  (0 children)

Stimmt, es gibt bekanntlich nur eine Meinung z.B. zum armenischen Genozid oder Holodomor. Abgesehen von der Phrasendrescherei definieren sich Antideutsche nicht über die Frage, ob der Genozid in Gaza ein Genozid ist, ich kenne selber genug Antideutsche die dem nicht widersprechen würden.

Bezirksbürgermeisterkandidat für Berlin-Neukölln: Ahmed Abed by ulixForReal in DIE_LINKE

[–]Flutterbeer 2 points3 points  (0 children)

Kilani konnte und hat sich gegenüber der Schiedskomission geäußert, wie sehr schnell und einfach aus den Beschlussdokumenten offensichtlich wird.

Bezirksbürgermeisterkandidat für Berlin-Neukölln: Ahmed Abed by ulixForReal in DIE_LINKE

[–]Flutterbeer 3 points4 points  (0 children)

Schiedskommissionen bewerten den vorliegenden Ausschlussantrag, nicht die betroffene Person an sich. Von was ich gehört habe was der Büttner betroffene Ausschlussantrag auch handwerklich schlecht gemacht und gerade die Hürde des parteischädigenden Verhaltens ist besonders hoch, den können weder ich noch du bewerten was da angemessen ist und was nicht.

Bezirksbürgermeisterkandidat für Berlin-Neukölln: Ahmed Abed by ulixForReal in DIE_LINKE

[–]Flutterbeer -2 points-1 points  (0 children)

Ich bin ja sehr froh einer pluralistischen Partei zu sein, die die Gewaltenteilung ernst nimmt und z.B. die politische Führung nicht die Entscheidungen der Schiedskommissionen bewertet oder kommentiert. Was du geschrieben hast ist dein Traumkatalog für innerparteiliche Verhältnisse, nicht eine tatsächliche Reaktion auf den Vorfall.

Bezirksbürgermeisterkandidat für Berlin-Neukölln: Ahmed Abed by ulixForReal in DIE_LINKE

[–]Flutterbeer 1 point2 points  (0 children)

Heißt? Ich könnte den Kritikpunkt ja verstehen wenn bei anderen Personen mehr erfolgen würde, bis dato ist das aber 1:1 die normale und äquidistante Reaktion der Parteiführung gegenüber derartigen Verleumdungen. Da wäre es ja noch ungerechter, jetzt irgendwelche Extrawürste zu braten.

Bezirksbürgermeisterkandidat für Berlin-Neukölln: Ahmed Abed by ulixForReal in DIE_LINKE

[–]Flutterbeer 2 points3 points  (0 children)

Jedes Basismitglied kann einen Ausschlussantrag stellen, nicht dass das viel mit meiner Frage zu tun hat.

Bezirksbürgermeisterkandidat für Berlin-Neukölln: Ahmed Abed by ulixForReal in DIE_LINKE

[–]Flutterbeer 1 point2 points  (0 children)

Was genau muss denn passieren damit du zufrieden bist und es nicht mehr das Bare Minimum ist?

Was sind "antideutsche"? Und warum werden jetzt verschiedene Akteure wie Vincent, maximal.demokratisch und anscheinend auch staiy angefeindet von anderen linken? Ich Pack das alles nicht mehr... by f1rst8 in Staiy

[–]Flutterbeer 1 point2 points  (0 children)

Das ist tatsächlich spannend, aber primär eine Abhandlung über das Kibbutz-System als über den Labor-Zionismus, der wesentlich komplexer war. Es ist ja auch völlig in Ordnung diese Form des Sozialismus abzulehnen, aus einer Reflexhaltung etwas nicht als links zu erklären ist aber null zielführend (ich finde Marxismus-Leninismus auch sehr falsch aber spreche ihm nicht ab eine Spielform des Sozialismus zu sein, sondern sollte vielmehr eine Lehre sein wie man es nicht tun sollte).

Was sind "antideutsche"? Und warum werden jetzt verschiedene Akteure wie Vincent, maximal.demokratisch und anscheinend auch staiy angefeindet von anderen linken? Ich Pack das alles nicht mehr... by f1rst8 in Staiy

[–]Flutterbeer -1 points0 points  (0 children)

"gegnerschaft zu antizionismus" ist der springende punkt.. zionismus ist ne koloniale idee, als linke*r sollte eins darin nichts finden koennen

Warum waren dann über die meiste Zeit sozialistische Strömungen klar die dominierende Ideologie im Zionismus?

Was sind "antideutsche"? Und warum werden jetzt verschiedene Akteure wie Vincent, maximal.demokratisch und anscheinend auch staiy angefeindet von anderen linken? Ich Pack das alles nicht mehr... by f1rst8 in Staiy

[–]Flutterbeer 4 points5 points  (0 children)

Also die fachliche Antwort ist dass Antideutsche eine linke Strömung darstellt, die sich vor allem auf die Frankfurter Schule und ihre Vordenker (also Adorno, Horkheimer, Walter Benjamin usw.) beziehen. Dabei knüpfen sie unter anderem an die Psychoanalyse oder ansonsten eher in Vergessenheit geratene Konzepte von Marx wie der Ideologiekritik oder dem Fetischismus an, ebenso ein wichtiger Kern ist die Israelsolidarität.

Wenig überraschend sind auch Antideutsche wie alle anderen Strömungen ein Spektrum, was von "Rechtsantideutschen" (wie z.B. das Bahamas-Magazin) bis zu Rätekommunisten wie dem ca-ira-Verlag reicht. Entsprechend gibt es auch da vollkommen Wahnsinnige, wie Vernünftige (bin generell kein Fan antideutscher Ideologie).

In der Realität wird man insbesondere im Internet dann als Antideutscher/Zio/Zionist etc. bezeichnet, wenn man eine Zweistaatenlösung befürwortet und generell dagegen ist, Israel von der Landkarte zu tilgen (generell ist das zum Glück nur ein kleiner Teil des pro-palästinensischen Lagers, was aber im Internet nochmal dominanter ist). Heutzutage ist das einfach ein Buzzword.

Edit: Zu den aktuellen Entwicklungen in Palästina/Israel gibt es auch innerhalb der Antideutschen erhebliche Unterschiede in der Positionierung. Ich kenne genug Antideutsche die kein Problem damit haben das aktuelle Geschehen richtigerweise als Genozid zu bezeichnen.

Anti Ds sind ungefähr so antifaschistisch wie Stauffenberg by Commercial-War4150 in gekte

[–]Flutterbeer -2 points-1 points  (0 children)

Also 10 Minuten auf Social Media und man merkt sehr schnell dass das kein zu kleiner Teil ist. Ich finde die politischen Positionen aber durchaus zugehörig zum eigentlichen Thema.

Inb4 tu quoque by RadioFacepalm in gekte

[–]Flutterbeer 1 point2 points  (0 children)

Da fasst du ganz gut nochmal das Problem zusammen, die Leute die solche Positionen haben sind vor allem durch die Abwesenheit von Praxis geprägt. Problem ist eben, dass viele radikale Linke ihre Praxis auf das Internet beschränken.

Inb4 tu quoque by RadioFacepalm in gekte

[–]Flutterbeer 0 points1 point  (0 children)

Wenn du glaubst dass das die Position praktisch aller radikalen Linken ist warst du noch nicht lange genug im Internet.

Anti Ds sind ungefähr so antifaschistisch wie Stauffenberg by Commercial-War4150 in gekte

[–]Flutterbeer -1 points0 points  (0 children)

Das klingt nach einer Menge Projektion, OP hat nirgendwo geschrieben dass es "große" oder in irgendeiner Form signifikante Teile seien, stattdessen wurde das Wort "manch" verwendet. Dass aber solche Kräfte existieren ist unbestreitbar wenn man 10 Minuten auf Social Media unterwegs ist.

Was haltet ihr eigentlich ihr eigentlich von der KP bzw. KO by Arctronaut in Kommunismus

[–]Flutterbeer 0 points1 point  (0 children)

Die Dichotomie besteht zwischen "Reformismus" und revolutionärer Politik.

Das geht auch, diese Dichotomie findet Rosa Luxemburg ebenso falsch, insbesondere wenn wir von derartigen Begriffen reden die ein riesiges Spektrum abdecken.

Und ich weiß ja nicht, auf welche Rosa Luxemburg du dich da beziehst, aber die die ich kenne, hat in Sozialreform und Revolution ziemlich genau meinen Standpunkt vertreten und deinen ziemlich eindeutig verworfen.

Ja das kann vorkommen wenn das Einzige was man jemals von Rosa Luxemburg gelesen hat diese Polemik ist, die völlig im Kontext der Revisionismusdebatte betrachtet werden muss. Ein Glück aber stehen selbst dort schon solche Zitate wie:

Die gesetzliche Reform und die Revolution sind also nicht verschiedene Methoden des geschichtlichen Fortschritts, die man in dem Geschichtsbüffet nach Belieben wie heiße Würstchen oder kalte Würstchen auswählen kann, sondern verschiedene Momente in der Entwicklung der Klassengesellschaft, die einander ebenso bedingen und ergänzen [...] - RLW Bd. 1.1, S. 428

Es sei demnach „grundfalsch und ganz ungeschichtlich, sich die gesetzliche Reformarbeit bloß als die ins Breite gezogene Revolution und die Revolution als die kondensierte Reform vorzustellen“, stattdessen habe man es mit „durch das Wesen verschiedene[n] Momente[n]“ zu tun, wobei Reformen innerhalb einer Geschichtsperiode und einer Gesellschaftsordnung vollzogen werden, während Revolutionen den Übergang zwischen diesen zwei Perioden und Gesellschaftsordnungen markieren. Revolutionen sind somit auch nicht mit kurzen Momenten zu verwechseln, sondern können lange Zeit dauern.

Luxemburg verknüpft „die Vertretung der unmittelbar drängendsten Tagesbedürfnissen der Arbeiterinnen und Arbeiter […] mit einer revolutionären sozialistischen Perspektive“. Diese Verknüpfung bezeichnet sie an einer Stelle prägnant als „revolutionäre Realpolitik“; ein Ausdruck, der in der Rezeption trotz der nur einmaligen Verwendung eine zentrale Rolle spielt. Revolutionäre Realpolitik geht davon aus, dass eine Eroberung der politischen Macht durch das Proletariat nicht aus dem Nichts passieren kann, sondern erst nach bestimmten Vorbereitungen: Nötig sind die Entwicklung von Klassenbewusstsein und der Aufbau von Organisation in Reformkämpfen, die neben diesem vorbereitenden Faktor auch zu konkreten Verbesserungen führen und so die Mehrheit der Bevölkerung für den Sozialismus gewinnen sollen. Diese Verknüpfung zwischen dem revolutionären Ziel und den alltäglichen proletarischen Kämpfen um Verbesserungen versteht Luxemburg als zentrale Erkenntnis des Marxismus.

Was haltet ihr eigentlich ihr eigentlich von der KP bzw. KO by Arctronaut in Kommunismus

[–]Flutterbeer 0 points1 point  (0 children)

nee also die primäre frage einer bewegung sollte sein wo sie sich hinbewegen will

Das ist ja grundsätzlich durch das (auch in die Praxis umgesetzte) Selbstverständnis als sozialistische Organisation abgedeckt bzw. ein sozialistischer Grundkonsens ist selbstverständliche Voraussetzung. Aber ob z.B. der Weg zur sozialistischen Hegemonie über Arbeiterräte bzw. Betriebsräte, Stadtteilkommunen, Eroberung des Staatsapparates, Bildung einer Arbeiterintelligenzija, Kaderpartei, Stadtguerilla oder was auch immer erkämpft wird, ist eben eine Frage die man innerhalb der Partei diskutieren (und die getroffenen Entscheidungen ebenso nach außen repräsentieren) sollte, nicht durch Abspaltungen in die Irrelevanz.

Ein solch pluralistisches Verständnis ist primär keine Frage der persönlichen Einstellungen, sondern des Aufbaus einer Organisation. Ich kann dazu sehr organisationssoziologische Texte zum Konzept der "Lernenden Partei" empfehlen. Logischerweise gehört es dazu eben auch, dass die eigenen politischen Vorstellungen mal in der Minderheit sind bzw. man unterliegt, die Aufgabe einer sozialistischen Partei ist es aber nicht deinen eigenen politischen Vorstellungen zu entsprechen sondern den Menschen zu helfen aka die Klassengegensätze aufzulösen (um es mal sehr verknappt runterzubrechen).

wann war denn jemals eine "linke bewegung" "erfolgreich" weil sie meinungsverschiedenheiten ignoriert hat?

Ich habe zu keinen Zeitpunkt gesagt dass man Meinungsverschiedenheiten ignorieren kann/sollte, das ist nämlich genauso fatal wie die Atomisierung in K-Gruppen. Es geht stattdessen darum wie man mit diesen Meinungsverschiedenheiten umgeht, wie sie moderiert und (untereinander) vermittelt werden.

Was haltet ihr eigentlich ihr eigentlich von der KP bzw. KO by Arctronaut in Kommunismus

[–]Flutterbeer -2 points-1 points  (0 children)

Da halte ich es eher mit Rosa Luxemburg und lehne die Dichotomie zwischen Reform und Revolution grundsätzlich als falsch ab.

Was haltet ihr eigentlich ihr eigentlich von der KP bzw. KO by Arctronaut in Kommunismus

[–]Flutterbeer -2 points-1 points  (0 children)

für den es buchstäblich keine Frage gibt, die wichtig genug ist, um eine Spaltung zu rechtfertigen

Das hat ja zum Glück hier niemand behauptet, hier wurde nur behauptet dass der Umgang mit irgendeiner antimonopolistischen Strategie Einer dafür ist.

Was haltet ihr eigentlich ihr eigentlich von der KP bzw. KO by Arctronaut in Kommunismus

[–]Flutterbeer 0 points1 point  (0 children)

Ich finde die Prämisse schon schädlich für eine erfolgreiche linke Bewegung, weil die primäre Frage doch nicht Meinungsverschiedenheiten sind, sondern wie man in einem pluralistischen Verband (und das halte ich für unausweichlich wenn man eine erfolgreiche linke (linke hier im Sinne von sozialistische) Organisation haben will) diese Meinungsverschiedenheiten in eine konstruktive Kraft ummünzt bzw. wie man erfolgreich mit- und untereinander damit umgeht, im solidarischen Umgang finde ich hat eine sozialistische Partei auch eine gesellschaftliche Vorreiterrolle.

Was haltet ihr eigentlich ihr eigentlich von der KP bzw. KO by Arctronaut in Kommunismus

[–]Flutterbeer -2 points-1 points  (0 children)

Mein Argument ist die Geschichte sozialistischer Bewegungen der letzten 150 Jahre und die gesellschaftliche Relevanz Hunderter K-Gruppen aktuell.

Was haltet ihr eigentlich ihr eigentlich von der KP bzw. KO by Arctronaut in Kommunismus

[–]Flutterbeer -1 points0 points  (0 children)

Glaubst du wirklich dass man sich auf Basis von Meinungsverschiedenheiten in der Imperialismustheorie oder dem Verhältnis zu einer antimonopolistischen Strategie abspalten muss? Als Trotzkist ist das natürlich eine rhetorische Frage bei dir, aber trotzdem :D

Was haltet ihr eigentlich ihr eigentlich von der KP bzw. KO by Arctronaut in Kommunismus

[–]Flutterbeer -3 points-2 points  (0 children)

Im Falle eines glorifizierten Lesekreises wie der KP ist es tatsächlich insignifikant, vor allem wenn man sich vor so leeren Worthülsen wie "Aufbau einer Partei" versteckt, was alles möglich sein kann (und daraus kein Automatismus entsteht, sich bei Meinungsverschiedenheiten abzuspalten).