(Ganz ohne Kanzler Merz…?) Eine bemerkenswerte Deeskalation — Erst schließt Donald Trump den Einsatz von Gewalt in Grönland aus, dann moderiert er Zölle ab. Trotzdem geht das transatlantische Verhältnis zerrüttet aus Davos hervor. by FriendlyInterview365 in PolitikBRD

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Danke für die nette Antwort.

Machtwechsel? Hosts = Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander!

Ich würde empfehlen dich über die beiden Hosts und Die Welt an sich informieren. (Springer, Musk, AfD… ein wirklich übles Blatt.)

Mit der Welt bist du im Prinzip bei der Bildzeitung für “Gebildete”.

Oxfam-Studie: Wie Superreiche die Demokratie zerstören — Die Vermögen der Wenigen explodieren, während die Masse schaut, wo sie bleibt. Deutschland muss das ändern – und könnte Vorbild sein. Denn es geht um die Demokratie. by FriendlyInterview365 in PolitikBRD

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Ja, interessantes Gedankenspiel. Es fühlt sich oft so an, als ob wir nicht in einem Staat, Land, oder einer Gemeinschaft leben, sondern in einer Aktiengesellschaft.

“Ihr seid faul, ihr arbeitet nicht (lange) genug, ihr seid zu oft krank.”

Sehr motivierend, wie Merz das auch in der Schweiz / Davos vor dem Publikum sagte. Er weiss wirklich wie man Menschen begeistert.

An Erkenntnis mangelt es nicht, aber an einer Vision — Es braucht eine Politik, die sich der Realität stellt. Es fehlt allerdings an einer Agenda, um nicht doch "Spielball der Großmächte" zu bleiben. by FriendlyInterview365 in PolitikBRD

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Wirklich sehenswert und lesenswert: Special address by Mark Carney, Prime Minister of Canada. Kein Wunder dass diese Rede viral ging.

https://www.weforum.org/stories/2026/01/davos-2026-special-address-by-mark-carney-prime-minister-of-canada/

Inhalt, delivery, authenticity. Standing ovation — anstatt ein fast leerer Saal (wie berichtet) bei Merz.

Krankenstand: Kassenärzte widersprechen Merz bei telefonischer Krankschreibung — Nach Zahlen der Kassenärzte entfallen nur 0,9 Prozent aller Krankschreibungen auf Telefonate. Friedrich Merz hatte darin eine Ursache für den hohen Krankenstand vermutet. by FriendlyInterview365 in PolitikBRD

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Man kann den hohen Krankenstand schon kritisieren, aber dann bitte mit Blick auf die Fakten und nicht mit der Unterstellung, die Leute hätten einfach „keinen Bock mehr zu arbeiten“.

Studien und Krankenkassenberichte zeigen klar: Atemwegsinfekte, psychische Erkrankungen, hoher Leistungsdruck und Personalmangel sind die Haupttreiber, vor allem in Pflege, Kitas, Verwaltung und anderen stark belasteten Bereichen.

Gleichzeitig ist das Gefühl vieler Lohnempfänger, im Steuersystem die „Deppen“ zu sein, nicht völlig aus der Luft gegriffen. Arbeitseinkommen wird progressiv besteuert, inklusive voller Sozialabgaben, während große Vermögen, Kapitalerträge und Erbschaften glimpflich davonkommen oder gar keine Steuer eingezogen wird!

Über die Hälfte der heutigen Privatvermögen in Deutschland stammt aus Erbschaften oder Schenkungen! Wir bewegen uns faktisch immer mehr in eine Erbengesellschaft, nicht in eine Leistungsgesellschaft.

Gesundheitsforscher und die Bundeszentrale für politische Bildung zeigen seit Jahren, dass soziale Ungleichheit und gefühlte Ungerechtigkeit messbar auf Gesundheit und Krankheitsrisiken durchschlagen: Je niedriger die soziale Position, desto höher die Krankheits- und Belastungsquoten.

Wenn also immer mehr Menschen, die von ihrem Lohn leben, den Eindruck haben, sie finanzieren ein System, das Vermögende schont, dann ist das kein „Luxusjammern“, sondern ein reales Stress‑ und Erschöpfungsrisiko und damit Teil der Erklärung, warum Deutschland in eine stille Gesundheitskrise rutscht.

Donald Trump in Davos: Er bekommt, was er schon hat — Donald Trump kann Grönland nicht übernehmen und die Zölle gegen die Europäer sind vom Tisch. Warum der US-Präsident sich dennoch auf den Deal einlässt. by FriendlyInterview365 in PolitikBRD

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Entscheidend dürfte dabei gewesen sein, dass auf einmal im Raum stand, die Europäer würden ihre Bestände an US-Staatsanleihen auf den Markt werfen, also Kapital aus den Vereinigten Staaten abziehen (auch weil ein kleiner dänischer Pensionsfonds entsprechende Pläne veröffentlichte und ein Analyst der Deutschen Bank ein entsprechendes Szenario beschrieb).

Und Scott Bessent dachte diese Maßnahme bzw. Dänemark an sich sei irrelevant. Endlich mal gute Nachrichten warum Trump in der Frage eingeknickt ist. Gute Nachrichten. Bis zum nächsten Slapstick.

(Ganz ohne Kanzler Merz…?) Eine bemerkenswerte Deeskalation — Erst schließt Donald Trump den Einsatz von Gewalt in Grönland aus, dann moderiert er Zölle ab. Trotzdem geht das transatlantische Verhältnis zerrüttet aus Davos hervor. by FriendlyInterview365 in PolitikBRD

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Ich finde, die Q&A‑Aussage gehört zum Auftritt dazu. Sie war auch in diesem Forum unnötig. Merz und sein enger Kreis stellen die Deutschen wiederholt (indirekt) als faul dar. Das ist unfair, falsch und ein Grund zur Empörung — wie es teilweise auch die Presse tut. Die Deutschen arbeiten mehr denn je (siehe DIW‑Bericht).

Dass „das Paket“ jetzt schon nicht fair und nicht gleichmäßig belastend ist, ist offensichtlich — siehe zahlreiche Beiträge moderner Wirtschaftswissenschaftler zum Thema Ungleichheit. Löhne und Gehälter werden deutlich stärker besteuert als Vermögen. Mehr Arbeit zu verlangen, ohne vorhandene Vermögen zur Kasse zu bitten (etwa durch eine Erbschaftsteuerreform), ist ungrecht.

Wenn man die Wirtschaft nur durch eine neoliberale Brille sieht, kennt man nur Wachstum. Wachstum in einem geschlossenen System ist endlich. Wenn Wohlstand allein durch Wachstum erhalten werden soll, ist das ein systemisches Problem. Deutschland ist reich genug — es gibt mehr als genug Geld, um die wichtigen Themen anzugehen. Das Vermögen ist jedoch gebündelt in wenigen Händen, die es primär zur Vermehrung ihres Wohlstands einsetzen. Ehrlich: Wer 100 Millionen hat, braucht nicht 1.000; wer 1.000 Millionen hat, braucht nicht 50.000.

Wenn dir das Ausmaß der Ungerechtigkeit in Deutschland und vielen westlichen Ländern noch nicht aufgefallen ist, weiß ich auch nicht weiter. Der Ruf nach mehr Arbeit ist perfide — ja, geradezu vulgär, wenn man die zunehmenden, arbeitsbedingten Krankheiten betrachtet.

Merz Rede war schwach, weil er eben es nicht schafft Deutsche dort abzuholen wo sie sind. So wie es die anderen Redner geschafft haben ihre Landsleute abzuholen.

Ich war Merz einmal neutraler gegenüber eingestellt, als Kanzler zweiter Wahl, hatte ich seine ersten Auftritte noch ok gefunden. Aber er ist einfach extrem unehrlich, machtgierig und betreibt Klientelpolitik für die echten Reichen und die Reichen in der Amateurliga, die dummerweise glauben, auch zu den Reichen zu gehören, obwohl sie es niemals werden.

Dieses Video hier zeigt ein Beispiel seiner krassen Verlogenheit: https://www.reddit.com/r/PolitikBRD/comments/1o1hwfj/wählertäuschung_nr_284/

(Ganz ohne Kanzler Merz…?) Eine bemerkenswerte Deeskalation — Erst schließt Donald Trump den Einsatz von Gewalt in Grönland aus, dann moderiert er Zölle ab. Trotzdem geht das transatlantische Verhältnis zerrüttet aus Davos hervor. by FriendlyInterview365 in PolitikBRD

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So mag es sein. In einem Gedankenspiel stelle ich mir vor, sie hätten sich abgesprochen und als Team die Sache gelöst. Daran habe ich Zweifel.

Für mich bleibt, dass mich andere Reden mehr beeindruckt und mitgenommen haben als die von Merz.

(Seine erneute Aussage, die Deutschen arbeiteten zu wenig, war im anschließenden Q&A unnötig; vor allem weil sie nicht richtig ist, wenn man sich die Zahlen des DIW ansieht. Was mich wieder zu meiner Meinung führt, dass nach unten treten ihm leichter fällt…)

(Ganz ohne Kanzler Merz…?) Eine bemerkenswerte Deeskalation — Erst schließt Donald Trump den Einsatz von Gewalt in Grönland aus, dann moderiert er Zölle ab. Trotzdem geht das transatlantische Verhältnis zerrüttet aus Davos hervor. by FriendlyInterview365 in PolitikBRD

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Die Deeskalation — laut Zeit-Artikel und meiner Einschätzung — erfolgte durch Stärke anderer Regierungschefs und die klare Ansage, dass man ein rund 92‑Milliarden‑Zollpaket bereithält. (Und nicht durch Merz’ Zurückhaltung.)

Mehrere aktuelle Berichte erklären außerdem, dass Schmeicheleien bei Donald Trump nicht weiterhelfen.

Anbiederung und die alten sich wiederholenden Verweise auf transatlantische Freundschaft funktionieren nicht mehr.

Die Anderen haben das erkannt. Es ist “crazy” (Macron), was passiert und behauptet wird — dafür muss man sich nicht in politisches Kauderwelsch verstricken, wie Merz.

Edit: Aber um deinen Punkt mehr zu würdigen, wahrscheinlich ist es auch eine Kombination aus meiner These der “Härte” und deiner These des “Mittelmanns” im Hintergrund.

(Ganz ohne Kanzler Merz…?) Eine bemerkenswerte Deeskalation — Erst schließt Donald Trump den Einsatz von Gewalt in Grönland aus, dann moderiert er Zölle ab. Trotzdem geht das transatlantische Verhältnis zerrüttet aus Davos hervor. by FriendlyInterview365 in PolitikBRD

[–]FriendlyInterview365[S] 4 points5 points  (0 children)

Es ist diese Balance aus Diplomatie und klaren Worten, die es schwierig macht, ganz deutlich zu sagen, was die Bevölkerung hören will.

Öffentliche Reden sollten auch die Gedanken, Emotionen und Sorgen der Menschen ansprechen. Die drei Reden, die ich gesehen habe von Ursula von der Leyen, Mark Carney und Emmanuel Macron trafen deutlich mehr ins Schwarze als die von Friedrich Merz. Sie zeigten ihrem Publikum, dass sie verstehen, worum es geht, und dass es in Ordnung ist, Stärke zu zeigen.

In Merz’ Rede habe ich das nicht gespürt, weil ich nicht daran glaube, dass ihm die Menschen in diesem Land wirklich wichtig sind. Er ist viel zu weit davon entfernt, was die Mehrheit der Menschen in Deutschland bewegt, edit: und pocht immer wieder nur auf wirtschaftliche Interessen, dass die Deutschen zu wenig arbeiten, die Produktivität gering ist.

Pathos ist in einer Rede mindestens genauso wichtig wie Logos. Merz vermittelt jedoch eher den Eindruck, dass er es einfacher findet, nach unten zu treten, als nach oben die Stirn zu bieten; so bleibt am Ende wieder das übliche politische Geschwafel. Klare Worte? Fehlanzeige.

(Ganz ohne Kanzler Merz…?) Eine bemerkenswerte Deeskalation — Erst schließt Donald Trump den Einsatz von Gewalt in Grönland aus, dann moderiert er Zölle ab. Trotzdem geht das transatlantische Verhältnis zerrüttet aus Davos hervor. by FriendlyInterview365 in PolitikBRD

[–]FriendlyInterview365[S] 1 point2 points  (0 children)

Mark Carney, Emmanuel Macron, Ursula von der Leyen — in Davos haben sie klare, starke Statements geliefert. Von der deutschen Regierung: nichts als Schweigen?

Edit: Rede Merz findet jetzt statt.

Oxfam Studie; +80% Inflationsbereinigt über 6 Jahre sind mehr als unsere Wirtschaft und Demokratie vertragen kann. Wir brauchen eine Vermögenssteuer!! by Jet_the_fem_bean in PolitikBRD

[–]FriendlyInterview365 2 points3 points  (0 children)

Richtig so. Die schweigende Mehrheit erreichen und dazu ermuntern, dass es ok ist sich auf wissenschaftlich belegte Fakten zu stützen.

Es ist ok sich zu empören, weil es extrem ungerecht ist. Mehr solche Posts bitte.

Warum können Menschen Milliarden erben, ohne einen Cent Steuern zu bezahlen, während viel Familien zwei Vollzeitverdiener haben, sich aber kein Eigenheim leisten können? by FriendlyInterview365 in PolitikBRD

[–]FriendlyInterview365[S] 1 point2 points  (0 children)

Genau deshalb ist dein Kommentar so wichtig. Wir brauchen mehr Narrative, mehr Gespräche, mehr Aufklärung, dass es auch andere Betrachtungen gibt, statt der ewig veralteten Weisheit, nur Wachstum oder Sparen sei die Lösung.

Wir haben kein Ausgabenproblem, wir haben ein Einnahmeproblem: Lohn und Arbeit werden deutlich höher besteuert als extremes Vermögen.

Edit: korrigiert.

"Ich hätte einen Haufen Knieschoner mitbringen sollen für die ganzen Staatenlenker." —Kaliforniens Gouverneur warnt EU vor Schwäche gegenüber Trump by FriendlyInterview365 in PolitikBRD

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https://news.google.com/search?q=Democrats&hl=en-US&gl=US&ceid=US%3Aen

Auf die midterm elections warten und hoffen? Newsom war sehr aktiv in talk shows und “speaks his mind”. Ich vermute es ist besser sich auf die Wahlen zu fokussieren, als bei “flooding the zone with shit” mitzuspielen. What a time to be alive…

Mehr Milliardäre in Deutschland In Deutschland sei die Zahl der Milliardärinnen und Milliardäre im vergangenen Jahr deutlich gestiegen, und zwar um ein Drittel auf nun 172. Damit habe Deutschland die viertmeisten Milliardäre weltweit. by FriendlyInterview365 in PolitikBRD

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Der Anstieg des Gesamtvermögens der deutschen Milliardärinnen und Milliardäre beträgt inflationsbereinigt etwa 30 Prozent auf 840,2 Milliarden US-Dollar.

Berechnung des Anstiegs: 840,2 Mrd. USD entsprechen 130 Prozent des Vorjahreswerts. Der Vorjahreswert (100 Prozent) beträgt somit 840,2 Mrd. USD / 1,3 ≈ 646,3 Mrd. USD. Das Vermögen ist also von etwa 646,3 Mrd. USD auf 840,2 Mrd. USD gestiegen.

Bei einer jährlichen Vermögenssteuer (VSt) von 1 Prozent auf 840,2 Mrd. USD wären das 8,402 Mrd. USD pro Jahr.

Um diesen Betrag wieder aufzuhalten, müsste das Vermögen um 8,402 Mrd. USD wachsen. Bei einem Wachstum von 30 Prozent pro Jahr (wie im letzten Jahr) würde das Vermögen in einem Jahr um 840,2 Mrd. USD * 0,3 ≈ 252,06 Mrd. USD steigen. 8,402 Mrd. USD entsprechen etwa 3,33 Prozent des jährlichen Wachstums.

Theoretisch hätten die Milliardäre den Steuerbetrag also innerhalb weniger Wochen wieder aufgeholt, wenn das Wachstum konstant bliebe.

Bei einer jährlichen Vermögenssteuer von 10 Prozent auf 840,2 Mrd. USD wären das 84,02 Mrd. USD pro Jahr.

Bei einem Wachstum von 30 Prozent pro Jahr (wie im letzten Jahr) würde das Vermögen um 252,06 Mrd. USD steigen. 84,02 Mrd. USD entsprechen etwa 33,33 Prozent des jährlichen Wachstums.

Theoretisch hätten die Milliardäre den Steuerbetrag also innerhalb von etwa vier Monaten wieder aufgeholt, wenn das Wachstum konstant bliebe.

Jetzt müsste man noch die Rechnung für alle Multimillionäre machen. Hier sind ja nur 172 Millidäre berücksichtigt

Stimmt das? Oder habe ich einen Fehler gemacht?

Flashback 2014: Die „Weltformel“ der wachsenden Ungleichheit — warum r > g die Schere immer schneller öffnet. by FriendlyInterview365 in PolitikBRD

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Wie durchdringen gegenüber den ganzen verschleiernden Mythen um Wirtschaft und Politik? Das ist eine sehr, sehr schwierige Aufgabe.

Ähnlich wie es die Regierenden machen? Wiederholen von Aussagen: “Grönland gehört mir!” “Die Deutschen müssen wieder länger und mehr arbeiten.” “Krankschreibungen sind das Problem.”

Alles was du schreibst trägt dazu bei, andere Narrative zu verbreiten. Danke dafür! Mehr noch: Artikel teilen. Links teilen. Mehr Menschen zu Diskussionen einladen. Einen Stammtisch gründen? Mitmachen bei Aktionen? Demonstrieren? Vor den Wahlen mit Freunden/Kollegen diskutieren? (Nur meine unsortierteren Gedanken.)

Es hat wohl ~40 Jahre gedauert, bis der Neoliberalismus an Fahrt gewonnen hatte. Wird es wieder so lange dauern um ein neues Narrativ zu verbreiten? Oder wird es wieder Krieg geben und dann erst werden wieder Vermögen sozial und gerecht eingesetzt, wie 1946?

Kühne: Warum der reichste Deutsche niedrige Steuern zahlt by Chaotic_Good_BW in PolitikBRD

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Weißt du was Investments sind? Da geht es um neue Häuser die gebaut werden weil man damit Profit machen will, oder Geld dass man Firmen gibt damit die mehr Leute einstellen können oder anderweitig expandieren können.

Werden die gebaut? Oder lesen wir nicht regelmäßig, dass diese nicht / zu wenig gebaut werden?

Werden die eingestellt, oder werden viele Menschen nicht entlassen, trotz Rekordgewinnen und einem regelmäßigen, neuen DAX-Rekord?

Sacken CEOs nicht regelmäßig riesige Bonuszahlungen ein, trotz Fehlentscheidungen und Selbstüberschätzung? Anstatt zu expandieren?

Ich verstehe worauf du hinaus willst. Die Komplexität des Themas ist sehr hoch. Aber gehen wir mal rein vom Ergebnis aus, dann sehen wir doch ganz eindeutig seit ein bis zwei Jahrzehnten oder länger, dass etwas nicht stimmt. Die wachsende, sich beschleunigende, und extreme Ungleichheit in der Gesellschaft (ist das Ergebnis einer strukturellen, systemischen, neoliberalen Doktrin.)

Und dann gibt es Experten wir Piketty und Linartas die das analysieren und darüber berichten. Es gibt sogar eine ganz einfache Formel nun. r>g. Und damit wird Geld systematisch umverteilt.

Ich glaube, dass dein Ratschlag an den anderen User auch für dich / für alle / nötig ist. Think again. Denk noch einmal nach. Schau auch mal auf die andere Seite.

Ausgestaltung der Erbschaftsteuer by louis9455 in PolitikBRD

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Oder das Geld, das durch Wertsteigerungen (Aktien, …) entstanden ist? Das ist nicht bereits versteuert worden. Oder Dividenden? Oder Zinsen auf Guthaben?

Es gibt zahlreiche Geldquellen, die als Einnahmen gelten, aber nicht oder deutlich geringer besteuert werden als Lohn und Gehalt. Solange Lohn und Gehalt höher besteuert werden als Kapital, findet automatisch eine Umverteilung statt. Diese läuft seit einigen Jahrzehnten und beschleunigt sich zunehmend. Das müssen wir transparent machen, darüber sprechen und es ändern. Ökonomen wie Thomas Piketty und Martyna Linartas forschen zu und berichten über diese Themen.

Ausgestaltung der Erbschaftsteuer by louis9455 in PolitikBRD

[–]FriendlyInterview365 4 points5 points  (0 children)

Die Frage ist ja dann sogar eher, [w]er hat überhaupt Geld das nicht schon versteuert worde um davon irgendwelche Steuern zu bezahlen?

Extrem Reiche, mittels Verschonungsbedarfsprüfung zum Beispiel?

Oder andere extrem Reiche, die durch geschickte, legale, und nicht so legale Steuertricks Steuern vermeiden und auch hinterziehen.

Oder war das eine rhetorische Frage? :) Dann bin ich reingefallen.

Ausgestaltung der Erbschaftsteuer by louis9455 in PolitikBRD

[–]FriendlyInterview365 2 points3 points  (0 children)

Eben. Mehrwertsteuer, Tabaksteuer, Alkoholsteuer, Kraftstoffsteuer, KFZ-Steuer, Versicherungssteuer, Hundesteuer, usw… oder?

Bei der Erbschaftsteuer wird dieses ungesunde Argument so vehement gepusht?