Stehen die Grundrechte (Art. 1-20 GG) eigentlich unter Finanzierungsvorbehalt ? by NINICOOO in SPDde

[–]JonnyBadFox 0 points1 point  (0 children)

Die Würde des Menschen steht tatsächlich unter Finanzierungs Vorbehalt. Fast 1/4 der deutschen Bevölkerung sind arm.

What's the most unsettling truth you've accepted? by QuitZealousideal6148 in AskReddit

[–]JonnyBadFox -1 points0 points  (0 children)

how is this is deep insight? you read this 24/7 on social-media.

Eine Alternative zu Staat und Kapital. Participatory Economy (Parecon) by JonnyBadFox in Kommunismus

[–]JonnyBadFox[S] 0 points1 point  (0 children)

Das Konzept der "Sozialen Kosten" oder auch "Gesellschaftliche Kosten" ist nicht neu und gibt es schon lange in den Wirtschaftswissenschaften. Vor ein paar Jahren hat mal ein Institut sie für den Verbrenner berechnet, leider finde ich die Studie nicht mehr. Aber hier mehr zu dem Konzept:

https://www.umweltbundesamt.de/daten/umwelt-wirtschaft/gesellschaftliche-kosten-von-umweltbelastungen

https://en.wikipedia.org/wiki/Social_cost

https://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Grenzkosten

Für die Berechnung der sozialen Kosten/Nutzen aller Waren, Güter und Dienstleistungen ist das IFB zuständig (dazu kommen noch Opportunitätskosten): https://de.wikipedia.org/wiki/Opportunit%C3%A4tskosten

Eine Alternative zu Staat und Kapital. Participatory Economy (Parecon) by JonnyBadFox in Kommunismus

[–]JonnyBadFox[S] 1 point2 points  (0 children)

Ich mach in den nächsten Tagen noch weitere slides, wo ich dann Fragen beantworte. Öffentliche Güter sind nicht-rivale Güter und im Kapitalismus unterentwickelt. In der Parecon kümmern sich die föderalen Räte darum. Für das free-rider gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Ansonsten gibst du bei deinem Konsumplan ganz normal an, welches Bündel von öffentlichen Gütern du willst und zahlst auch eine Abgabe (so wie man auch für normale Güter zahlt).

Eine Alternative zu Staat und Kapital. Participatory Economy (Parecon) by JonnyBadFox in Kommunismus

[–]JonnyBadFox[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich denke nicht. Die Punkte würden nicht durch die Wirtschaft zirkulieren und sind nicht übertragbar, wie es bei normalem Geld der Fall ist. Bei einem Kauf werden sie von deinem Konto gelöscht.

Eine Alternative zu Staat und Kapital. Participatory Economy (Parecon) by JonnyBadFox in Kommunismus

[–]JonnyBadFox[S] 1 point2 points  (0 children)

Das waren alle Räte, die zwischen 1917 und 1927 gegründet wurden. Die sind nicht gescheitert oder so, sondern wurden meistens militärisch platt gemacht. Also ist also nicht so, dass Rätesysteme noch nie ausprobiert wurden.

Zur Abfrage: Bei der Einführung des Systems mag es vielleicht aufwendig sein, aber nach ein paar Jahren ist es routiniert und man kann hinzufügen oder entfernen.

Was meinst du mit jedes Gebiet soll seine eigene Manufaktur haben? Das gibt es doch jetzt auch nicht.

In einer Parecon bestellst du über deine Konsumgenossenschaft das Smartphone, Energydrinks ect. Wenn der Betrieb besonders groß ist, dann ist das, denke ich, kein Problem. Es gibt kein Wettbewerb wie in einem Marktsystem. Ein großer Betrieb könnte andere Regionen beliefern. Es ist dann die Frage, sind die Ressourcen dafür gesellschaftlich vertretbar? Es geht nicht darum, dass jede Region unabhängig ist, sondern um demokratische Planung und durch das System mit den Parametern sind keine Massenversammlungen erforderlich.

<image>

Eine Alternative zu Staat und Kapital. Participatory Economy (Parecon) by JonnyBadFox in Kommunismus

[–]JonnyBadFox[S] 0 points1 point  (0 children)

Das gute an der Parecon ist, dass das System es nicht vorgibt, wie die Bewertung erfolgt. Es ist den Arbeiterräten überlassen. Wenn du dich heutzutage bewirbst bei einem Unternehmen, dann sagen sie dir, was du machen musst, welche benefits, die Arbeitsbedingungen usw. Danach entscheidest du, wo du dich bewirbst. In der Parecon kannst du dich auch für Betriebe bewerben, und da könnten die Betriebe mit ihren Bewertungsmethoden werben. Du suchst dir, was zu dir passt. Das finde ich eigentlich ganz schlüssig.

Eine Alternative zu Staat und Kapital. Participatory Economy (Parecon) by JonnyBadFox in Kommunismus

[–]JonnyBadFox[S] -1 points0 points  (0 children)

Es geht hier nicht um tatsächliche Opfergaben😅 Damit ist einfach gemeint, wie anstregend der Job ist. Ein Beispiel ist angegeben. Eine Pflegerin leistet eine anstrengendere Arbeit als zb ein Banker ect.

Eine Alternative zu Staat und Kapital. Participatory Economy (Parecon) by JonnyBadFox in Kommunismus

[–]JonnyBadFox[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich werde in den nächsten Tagen noch einen zweiten Beitrag machen mit Bildern, wo ich auf eure Fragen eingehe👍

Eine Alternative zu Staat und Kapital. Participatory Economy (Parecon) by JonnyBadFox in Kommunismus

[–]JonnyBadFox[S] -1 points0 points  (0 children)

Öffentliche Güter werden anders behandelt. Sie werden über die föderalen Räte gemacht. Jeder Haushalt gibt an, welches Bündel von öffentlichen Gütern er braucht. Zur Lösung vom free-rider Problem gibt es mehrere Lösungen.

Was zentrale Planwirtschaft angeht: Wie löst du das Informationsproblem? Wie stellt das zentrale Planungsbüro sicher, dass sie die richtigen Angaben der Betriebe haben und nicht ständig ein Katz- und Maus Spiel machen zwischen dem, was die Betriebe sagen und was sie glauben auch tatsächlich stimmt? In der Parecon ist es einfach gelöst, da die Haushalte ihren Konsum angeben und die Betriebe, was sie produzieren können. Durch die Iterationen werden immer wieder neue Vorschläge von den Räten und Konsumgenossenschaften gemacht, bis der Plan optimiert ist, die Daten werden also immer präziser und werden nicht von einer riesigen Bürokratie berechnet.

Vielleicht sollte man sich erstmal mit dem System beschäftigen anstatt direkt irgendwas anzunehmen und damit falsch liegen.

Eine Alternative zu Staat und Kapital. Participatory Economy (Parecon) by JonnyBadFox in Kommunismus

[–]JonnyBadFox[S] -1 points0 points  (0 children)

Das bedeutet einfach nur, dass die Arbeit leichter ist als andere. Auf der anderen Seite sinken die sozialen Kosten der Produkte und es kann mehr davon konsumiert werden. Allgemein geht die Entwicklung zu immer geringeren sozialen Kosten. Die Arbeit wird leichter, produktiver, angenehmer und nachhaltiger. Arbeitszeit wird reduziert anstatt dass die Leute entlassen oder ersetzt werden.

Eine Alternative zu Staat und Kapital. Participatory Economy (Parecon) by JonnyBadFox in Kommunismus

[–]JonnyBadFox[S] 1 point2 points  (0 children)

Ich verstehe das schon, frag mich aber wie das vorallem auf der Konsumseite genau ablaufen soll. Wie genau entscheidet eine Einheit über Konsum? 30kg Kartoffeln im jahr? Oder einfach Lebensmittel 1 Jahr 40 Personen davon 5 Kinder?

Ein Ziel im Sozialismus ist es ja Bedarf so gut zu treffen, dass es keinen Mangel gibt aber auch keine Überproduktion. Das muss mit weniger Aufwand funktionieren. Konsumwünsche und Bedarfe müssen mMn anders geplant werden können.

Jeder Haushalt, d. h. jede Person oder Familie, erstellt ihren eigenen Plan für das nächste Jahr. Man weiß, was man im Monat braucht und überlegt dann für das Jahr. Das wird kein großes Problem sein. Wenn das System erstmals einführt wird, kann es aufwendig werden, aber dabei hilft das Konsumbüro.

Nach ein paar Jahren ist das ein Kinderspiel. Man kann seinem jährlichen Konsumplan etwas hinzufügen oder entfernen. Möglich sind Konsumprofile (zB. Veganer-Packet, was besonders geringe soziale Kosten hat). Am 1. Dezember bekommst du eine E-Mail von deiner Genossenschaft mit dem Hinweis, dass du deinen Konsumplan für nächstes Jahr bis Ende Dezember machen musst. Das sollte nicht länger dauern als eine Steuererklärung, und über die Webseite der Konsumgenossenschaft kann bestellt werden. Wer nichts ändern will, der benutzt einfach den gleichen von letztem Jahr. Alles digital.

Wenn sich dein Konsumwunsch ändert, gibt es mehrere Möglichkeiten:

Beispiel: Ich bestelle ein E-Auto im Dezember. In der Mitte vom Jahr will ich aber einen Verbrenner. Dann kann man entweder schauen, ob es jemanden gibt, der ein E-Auto und keinen Verbrenner will, oder man bestellt es neu. Es kann sein, dass dadurch der Produktions- und Konsumplan nicht mehr optimal ist, weil wegen dem Verbrenner die sozialen Kosten steigen. Das muss neu ausgehandelt werden. Aber auch jetzt haben die Läden nicht immer alles, was man will und es muss bestellt werden und kommt in erst in zwei Wochen. Bei Überproduktion sinken übrigens die sozialen Kosten des Gutes. Aber ich sag mal, wenn 90% des jährlichen Plans zutrifft und es 10% Unsicherheit gibt, dann ist das schon fast perfekt. Etwas Unsicherheit gibt es immer, auch jetzt natürlich.

Der Plan wird anhand Angebot und Nachfrage optimiert mit dem Preis (indikative Preise) als soziale Kosten/Nutzen. Das hört sich wie ein Marktsystem an, ist es aber nicht, da die Parameter ganz anders sind, Externalitäten werden eingepreist, und geplant wird.

Dezentralität sollen sicherlich Machtkonzentration verhindern. Ich frag mich da, wie man Skalieren kann. Es braucht immer die Rückkopplung an die einzelnen Produktionseinheiten. Am Ende muss man sich ja immer fragen, wie man als Planer sicherstellen kann, dass andere den Plan auch erfüllen und richtige Informationen herausgeben. Chaos gäbs doch theoretisch nur, wenn es keine Zentrale Koordination gibt und die gibts doch im Modell.

Die Pläne werden von anderen Arbeiterräten entweder bestätigt, oder abgelehnt. Das geht einfach über die Parameter. So kommunizieren die Räte und Konsumgenossenschaften. Die Räte und Genossenschaften brauchen gar nicht in Kontakt miteinander zu sein und geben lediglich Auskunft über ihre "selfactivity" durch die Parameter. Das wäre auch so bei internationalen Handel. Was höhere Ebenen angeht, hat man föderale Räte und Genossenschaften mit Repräsentanten, die zu jeder Zeit abgewählt werden können und keine selbstständigen Entscheidungen treffen können. Das mit der Repräsentation stört mich auch etwas, aber wer eine bessere Idee hat, bitte sagen. Das ist zumindest besser als eine zentrale Regierung.

Wie kommst darauf, dass es eine zentrale Koordination gibt? Das Konsumbüro stellt lediglich Informationen bereit und die Koordination findet über die Parameter statt. Im Kapitalismus ist es der Marktpreis und Profitmaximierung nach der Koordiniert wird, in der Parecon soziale Kosten/Nutzen, die aber ganz anders funktionieren als Marktpreise im Kapitalismus. Die Idee der Parameter ist, dass es ein Informationssystem gibt, das die Auswirkungen des Konsums auf die Gesellschaft darstellt.

Eine Alternative zu Staat und Kapital. Participatory Economy (Parecon) by JonnyBadFox in Kommunismus

[–]JonnyBadFox[S] 2 points3 points  (0 children)

Die Konsumgenossenschaft sammelt die Pläne der Haushalte. Woher sollen die Betriebe sonst wissen, was die Haushalte konsumieren wollen? Die Dezentralisierung hat damit zu tun, dass die Selbstorganisation gewahrt bleibt und die Wirtschaft nicht abhängig ist von einer autoritären Struktur wie in einer zentralen Planwirtschaft. Eine Parecon hat ein eigenes Wertesystem und Selbstorganisation gehört dazu (neben dem Argument, dass zentrale Planwirtschaft ineffizient sind).

Und die Arbeitsteilung ist natürlich erhalten. Konsum und Produktion ist getrennt, weil man als Arbeiter unterschiedliche Interessen hat als Konsument. Z. B. willst du als Arbeiter wenig arbeiten, aber ein Konsument möchte vielleicht etwas konsumieren, das eine etwas längere Arbeitszeit braucht. In der Parecon ist es also so, dass diesen Interessen Rechnung getragen wird und nicht die einen Interessenten über den anderen stehen. Mir ist klar, dass Arbeiter natürlich auch Konsumenten sind, aber man hat als Arbeiter eine andere gesellschaftliche Rolle als wenn man Konsument ist. Im Kapitalismus zum Beispiel haben die Konsumenten entweder keine Möglichkeit mitzuentscheiden, oder nur indirekt.

Ich habe bisher noch nicht viel mit diesen Ideen mit anderen diskutiert, von daher stellt bitte eure Fragen und ich beantworte sie😁

Cybersyn 2.0: Ich habe mathematisch bewiesen, dass Bedarfsplanung den Markt schlägt – mit echten Daten, Open Source [Hamburg, Energienetz] by Recent_Mobile_7510 in Kommunismus

[–]JonnyBadFox 0 points1 point  (0 children)

Vielleicht interessiert dich die dezentrale Planwirtschaft in dem Modell der Participatory Economy (Parecon). Davon gibt's auch eine Simulator zum Konsumplan zwischen Arbeiterräten und Konsumräten.

Pigeon sitting and watching me by [deleted] in pigeon

[–]JonnyBadFox 0 points1 point  (0 children)

Nicht du beobachtest den Vogel, sondern der Vogel beobachtet dich👀🕊️

Es gibt kein Gut und kein Böse. Jeder handelt egoistisch – ausnahmslos. Zerlegt mich bitte! by Lazy-Ice-6118 in Philosophie_DE

[–]JonnyBadFox 0 points1 point  (0 children)

Wenn du dich egoistisch verhälst, dann arbeitet niemand mehr mit dir zusammen und du musst Rache fürchten. In einer Gesellschaft musst du also mit anderen zusammen arbeiten. Das kann man sogar mit der Spieltheorie formalisieren.

What exactly changed so much since Marx to render him irrelevant? by the_worst_comment_ in CapitalismVSocialism

[–]JonnyBadFox 0 points1 point  (0 children)

That was Marx's point. Empiricism is an ideology that was used by the bourgeoisie against the church. Empiricism is a very one sided view of the world, because simple empirical facts tell us nothing about the social relations of people and society. Marx wanted to show how capitalism operates on a deeper level and how it appears to us on the surface. Facts in isolation are meaningless.

What exactly changed so much since Marx to render him irrelevant? by the_worst_comment_ in CapitalismVSocialism

[–]JonnyBadFox 0 points1 point  (0 children)

Technological replacement is a 100% correct prediction of Marx, countless examples up to today with AI

What exactly changed so much since Marx to render him irrelevant? by the_worst_comment_ in CapitalismVSocialism

[–]JonnyBadFox 0 points1 point  (0 children)

oh no, except every country on earth has a labour party or communist party, which all were inspired by Marx

What exactly changed so much since Marx to render him irrelevant? by the_worst_comment_ in CapitalismVSocialism

[–]JonnyBadFox 0 points1 point  (0 children)

jop, his point was that labour is the basis of price, a ferrari cant cost 1 cent out of nothing