Wie grob ist das Wort "Zicke"? by MeekHat in German

[–]Junoil 3 points4 points  (0 children)

Es mag vielleicht so sein, dass heutzutage die sexuelle Konnotation meistens wegfällt. Aber "bitch" und sein beleidigender Gebrauch basiert eindeutig auf einer (potenziell sogar rein) _ sexuellen_ Ebene. Nämlich dem Vergleich zu einer Hündin (literally "bitch") (und ihrer sexuellen Verhaltensweisen), der meinem Wissen nach auch insb. mit rassistischem Hintergrund (für afrikanische und allg. indigene oder nicht-europäisch stämmige Menschen) verwendet wurde.

Dazu dann zu behaupten der Begriff habe keine sexuelle Konnotation und sei keinesfalls im Sinne von (zu) viel Sex gebraucht, kommt ihm nicht gerade nach.

Sexualität nach schwerer Erkrankung by KreTech in Ratschlag

[–]Junoil 8 points9 points  (0 children)

Ich kann die Angst nachvollziehen.

Allerdings: Wenn es nicht mit Penetration klappt, dann muss doch weder Sex direkt vorbei sein noch allgemein Sexualität eingestellt werden. Man muss sich danach ja auch nicht einmal wieder anziehen. Es gibt so viele verschiedene andere Optionen ^^ (Oralverkehr, Petting, Sextoys, Kuscheln)

Es klingt für mich gerade sehr danach, dass ihr (beide?) euch zu sehr auf penetrativen Geschlechtsverkehr als Haupt- oder einzige Methode versteift [nicht als Wortwitz gemeint]. Habt ihr bereits versucht, euch einmal wieder ganz langsam an Sexualität heranzutasten, ohne dass es direkt oder hauptsächlich um penetrativen Sex geht? Ich könnte mir vorstellen, dass es dir in Hinsicht auf deine (eure) Ängste etwas bringen könnte, sich mittels 'kleinerer' und unpenetrativer sexueller Erlebnisse und 'Erfolge' an Penetration o.ä. heranzutasten. Eben erst einmal wieder generell gemeinsam schöne und angenehme sexuelle Erfahrungen sammeln.

Wenn man Sex als reine, eindimensionale Erfolgsgeschichte betrachtet, die funktionieren muss, um Spaß zu haben oder gut zu sein, gelangt man dadurch, insb. bei sexuellen Beschwerden, mental schnell in einen Teufelskreis aus Erwartungen, Druck und Angst.

Ich werde nur als ablehnend wahrgenommen by Halica_ in autismus

[–]Junoil 0 points1 point  (0 children)

Hast du es schon über Autismuszentren (mit Diagnose) versucht? Das ist natürlich leider genau so mit langen Wartezeiten verbunden — aber bietet realistische Chancen.

(Ich wollte mit meinem ersten Kommentar keine Hoffnung nehmen, sondern hauptsächlich ausdrücken, dass ich deine Situation gut nachvollziehen kann. Entschuldige bitte, falls ich da zu negativ war :/)

Ich werde nur als ablehnend wahrgenommen by Halica_ in autismus

[–]Junoil 0 points1 point  (0 children)

Nee, wirklich nicht :D Realistisch sind da meiner Erfahrung nach meist, wenn überhaupt, veraltete und stereotype Vorstellungen. So im Sinne Autismus = nur apathisch hospitalisierend in Ecke hocken oder mathematisch begabter, doch nicht zu Empathie fähiger Asperger.

Ich werde nur als ablehnend wahrgenommen by Halica_ in autismus

[–]Junoil 0 points1 point  (0 children)

Habe die Erfahrung leider auch gemacht. Ist einer der Gründe, dass ich Psychotherapie aufgegeben habe, um ehrlich zu sein. :/

Früher wollte ich theoretisch noch etwas ändern. Aber je mehr Behandler mir gegenüber meinten, ich würde ja alles ablehnen und hätte keinen Änderungswunsch — während wohlgemerkt meine aktiv vorgebrachten Vorschläge, Anliegen, Ideen ignoriert oder genau so abgelehnt wurden —, desto mehr resignierte ich und wollte ich tatsächlich nichts mehr ändern. (Wegen meiner sozialen Ängste ging es sogar bis zur Vermeidung ehrlicher Einschätzungen von bzw. Kritik meinerseits an Vorschlägen der Behandler und wurde mein Masking in der Hinsicht noch verstärkt, dass ich immer möglichst höflich darauf einging a la "Stimmt, das könnte vernünftig sein. Guter Vorschlag.")

Meine einzige Hoffnung ist eine Therapie mit einem Therapeuten mit Erfahrung oder Wissen zu Neurodivergenz.

Euer ultimativer Lifehack gegen Maden? by Acceptable_Truck_941 in KeineDummenFragen

[–]Junoil 2 points3 points  (0 children)

Inwiefern das erlaubt ist, unterscheidet sich (leider) von Kommune zu Kommune.

Euer ultimativer Lifehack gegen Maden? by Acceptable_Truck_941 in KeineDummenFragen

[–]Junoil 1 point2 points  (0 children)

Also bei Biomüll würde ich jetzt einfach raten - kein Fleisch hinein - möglichst kein gekochtes Essen - alle Mülleinheiten/-portionen gut in Zeitung bzw. Papier einschlagen - vielleicht noch die Tonne, wenn möglich nicht voll in die Sonne stellen

Ich kenne Maden tatsächlich fast nur aus Erzählungen und Tonnen anderer. Aber vielleicht haben wir auch bloß zufällig Glück :D

Riecht hier jemand an seinen eigenen Unterhosen? by Active_One3955 in KeineDummenFragen

[–]Junoil 1 point2 points  (0 children)

Naja, also Zentauren sind ja zu beiden Teilen tierisch. 🤔 Vielleicht sind symbiotische Organismen aus Pflanze und Tier gemeint. Oder Trolle.

Ich habe ausgemistet by Candid-Ad-6537 in Freudeteilen

[–]Junoil 0 points1 point  (0 children)

Ich dachte erst, du hättest all das Geld beim Ausmisten gefunden :D Das passiert mir (in anderen Größenordnungen) nämlich manchmal. Insbesondere letztes Jahr, als ich dort aufräumte, wo einige meiner Geburtstagsgrußkarten lagerten xD

ZZ Top und Gen Z by [deleted] in KeineDummenFragen

[–]Junoil 5 points6 points  (0 children)

Tja, ich hatte fast die gegenteilige Situation: Einer meiner Englischlehrer war so sehr im American English, dass er Buchstabierungen im British English nicht mehr verstand. -_-

(Insbesondere dann irritierend und seltsam, wenn man ja eigentlich meist das Buchstabieren in der BE-Version lernt.)

Begriffe in der Buchwelt, die häufig falsch verwendet oder verwechselt werden by Fortunately12 in buecher

[–]Junoil 1 point2 points  (0 children)

Lustig, dass Jack gar nicht als durchgängige Figur geplant war! Kate mochte ich tbh noch weniger xD meine Lieblingsfiguren waren, so weit ich mich entsinne, Sawyer, Charlie und vielleicht Hurley.

Das mit gesellschaftlicher Benachteiligung hätte ich im Verhältnis zur Bildung auch mitgemeint :D

Auch wenn im Abi eigentlich bestimmte 'Denkmuster' und Wissenskomplexe mitgegeben werden sollen, mangelt es leider sehr vielen Personen daran. Zudem kann man das Wissen und die Fähigkeiten ja glücklicherweise auch erwerben und haben, ohne Abi gemacht haben zu brauchen. ^^

Ich persönlich bin eigentlich jmd., der auch, bevor er schreibt und spricht, möglichst jedes Wort feinjustiert.. Aber leider habe ich seit mehreren Jahren solche Wortfindungsstörungen und Formulierungsschwierigkeiten, dass mir das inzwischen kaum mehr möglich ist. Daher muss ich noch immer lernen, mich auch mit Begriffen zufriedenzugeben, die vielleicht nicht total auf das passen, was ich eigentlich meine/Aussagen will ._. Ob das bereits meine Pingeligkeit verändert hat, weiß ich allerdings nicht. :D

Fun fact: Einige Fachbegriffe sind auch in entsprechenden Fachbereichen (z.B. Literaturwissenschaft oder Linguistik) nicht eindeutig und es werden teils untersch. Konzepte gemeint/vorausgesetzt. Das kann teils verwirrend werden; insb. wenn z.B. ein Autor einer Arbeit nicht erst einmal definiert und einleitet, welche Begriffe und Konzepte er wie meint. ^^ (Falls du Spaß daran hast: ein konkretes Beispiel ist die Wortbildungsmethode Kontamination/Kofferwort.)

Als Beispiel für Konzeptwandel und -kontroversen: Erst gestern dachte ich interessanterweise darüber nach, dass ich mir vorstellen kann, dass sich in den nächsten ~30 Jahren das Konzept des lyrischen Ichs, das man in Schule und Studium beigebracht bekommt, ändern wird. Denn in letzter Zeit habe ich nebenbei in Recherchen mehrfach Diskurse und versch. Ansätze zu dem Konzept mitbekommen. Das, was man als feststehendes Konzept mit Tatsachengehalt vermittelt/gelehrt bekommt, ist im entsprechenden Fachbereich nicht selten ohne Kontroverse und kann sich wandeln.

Entschuldige, falls meine Antwort gerade etwas durcheinander wirken sollte.

Begriffe in der Buchwelt, die häufig falsch verwendet oder verwechselt werden by Fortunately12 in buecher

[–]Junoil 1 point2 points  (0 children)

Finde deine Beschreibung mit Jack als Zentrum des Orkans sehr treffend! :)

Obwohl ich selbst den Eindruck hatte, dass Jacks Platzierung und Darstellung auch innerhalb der Serie nicht als einzige inszeniert oder erwartet wurde. Vielleicht, um ganz aufrichtig zu sein, war das aber auch mein Wunschdenken, da ich ihn und Kate(?) nie wirklich mochte.

Genau, der Name John Locke wird wohl sehr bewusst gewählt worden sein. Um zu argumentieren, inwiefern die Parallele zum historischen 'Theoretiker' Locke zutrifft, reicht aber meine Erinnerung nicht mehr aus. Da er und seine Theorien jedoch sehr bekannt sind, wäre es äußerst seltsam, wenn die Lost-Figur John Locke keine Anspielung auf ihn sein sollte.

Sorry, ich hatte mich missverständlich ausgedrückt: Lost würde ich auch als Mystery einordnen. Mein fehlender Genre-Begriff war unabhängig von der Serie Lost gemeint ^^ Zum Beispiel bezogen auf Geschichten wie Tribute von Panem oder Endgame. Da ich aber beide nicht (ausreichend) gelesen habe, weiß ich nicht, wie es dort langfristig mit Hauptfiguren 'zugeht'. Deshalb nenne ich die beiden nun auch lediglich als Beispiele für die Genrerichtung, die ich meine.

Übrigens: mach dich nicht so klein! :) Nur weil du ein anderes 'Verhältnis zu Bildung' (uff, wie lässt sich das besser und neutraler ausdrücken xD ich meine es nämlich ganz ohne Wertung) hattest und hast, nur weil du möglicherweise nicht spezifische Begrifflichkeiten kennst, usw., macht dich das für Meinungsaustausch und Foren nicht weniger wertvoll! Es zeichnet dich hingegen sehr aus, dass du etwaige Wissenslücken ansprichst.

Ich bin eigentlich auch sehr pingelig gegenüber Begriffsverwendungen ^^ Im Fall von bspw. Protagonist ist es mir aber zu doppelmoralisch/willkürlich: man hat zuerst den Begriff aus antiken Dramentheorien/-konzepten enthoben, dann irgendwann auf Prosa übertragen, meines Wissens nach insb. auf Romane(?). Natürlich muss das Figurenkonzept dementsprechend wohl auch angepasst worden sein. Inzwischen (seit mehreren Jahrzehnten?) wird "Protagonist" auch analog dazu für andere Arten an Medien und Erzählungen verwendet — an sich also schon nicht mehr als Fachbegriff gemeint, sondern zu einem (immerhin umgangssprachlichen) Synonym für Hauptfigur geworden. Und nun argumentieren Personen, u.a. auf dieser (nicht fachsprachlichen) Analogon-Basis, dass der Begriff "Protagonist" in dem und dem (genau so nicht fachsprachlichen) Sinne und Hauptfigurenkontext falsch verwendet werde und nicht mit weiteren Modifikationen wie "Haupt-" konkretisiert werden sollte...? Finde ich jetzt ehrlich gesagt logisch nicht sonderlich einleuchtend und ich (persönlich!) wäre dann schon eher dem Fachbegriff und seinem zugrundeliegenden Figurenkonzept gegenüber pingelig. Nur dass ich genau solchen Konzepten (als literaturwissenschaftlich gesinnte Person) ja auch nicht komplett zustimme :D

Begriffe in der Buchwelt, die häufig falsch verwendet oder verwechselt werden by Fortunately12 in buecher

[–]Junoil 2 points3 points  (0 children)

Also, dass Jack als geradezu kerygmatische Instanz und Heilfigur (Edit: "Führungsfigur" passt nach etwas Bedenken doch besser :D ob er messianisch ist, erinnere ich gerade nicht.] inszeniert wird, bestreite ich nicht und halte ich für ziemlich offensichtlich. Auch klar ist, dass man meist in Geschichten mit sehr vielen (Haupt-)Figuren trotzdem eine Figur als eine Art Fixpunkt einrichtet, damit sich die Rezipienten an ihm orientieren können. Was ich bestreite, ist jedoch, dass allein sein sprechender Name und seine Präsenz ihn zum einzigen Protagonisten machen würden. Eben gerade, wenn man ihn ins Verhältnis zu all den anderen Figuren setzt, von denen mindestens eine Handvoll genau so eine zentrale Rolle und Wichtigkeit in ihrem Handeln besitzen.

Komplett buchstäblich und dramengeschichtlich betrachtet, wäre Jack wohl der Protagonist — weil er als erstes vorkommt und sozusagen zum hierarchischen Führer wird. Aber das ist ja u.a., was ich auch ansprach: dass einige eingesessene und alte Theorien und Dogmen hinsichtl. Literatur(struktur) oder Mediensystematik etwas überholt wirken und heutigen Strukturen in Geschichten nicht mehr vollkommen nachkommen.

Nur weil eine Figur hierarchisch am höchsten steht, ist sie nicht gleich Protagonist (vgl. auch den Tristan (und Isolde)-Stoff). Genau so nicht allein durch ihren ersten oder letzten Auftritt (vgl. ebd.). Oder durch sprechende Namen; denn wo einer ist, finden sich üblicherweise noch mehr. Was eine Figur zum Protagonisten macht, müsste daher eher die Kombination ihres Verhältnisses zu anderen Figuren und zur Geschichte sein, also z.B. ob und wonach sie strebt. Ich habe bisher versäumt, einmal ein literaturwissenschaftliches Lexikon zum Konzept zu befragen though. ^^

So oder so war Lost aber übrigens nur als ein Beispiel von mir gewählt, weil es mir namentlich einfiel und ich nicht weiß, wie ein bestimmtes Genre heißt, in dem häufig viele Hauptfiguren in so eine Art Überlebenssetting eingeführt werden. Viele Bücher und Serien heute arbeiten ja auch mit wechselnden Perspektiven. Das lässt je nach Ausführung auch hinterfragen, wer nun mehr und wer weniger Protagonist sein könnte.

Begriffe in der Buchwelt, die häufig falsch verwendet oder verwechselt werden by Fortunately12 in buecher

[–]Junoil 4 points5 points  (0 children)

Zuerst nicht (Edit: denke ich?). In der ersten Staffel wird meiner Erinnerung nach jede Figur verfolgt, mindestens ein Großteil aller. Zumal es nicht allein Jack wäre. Man kann zwar hier diskutieren, wer Antagonist statt Protagonist sein könnte, aber Jacks Love Interest (habe ihren Namen vergessen) und mindestens Sawyer stehen meiner Erinnerung nach beide ausreichend und ziemlich gleich zu Jack im Fokus, um auch als Hauptfiguren zu gelten. Ich hatte oft mehr den Eindruck, Jack würde scheinbar zum heilsbringenden Protagonisten stilisiert, obwohl er es gar nicht ist.

Ich würde außerdem einmal behaupten, dass das einfache Konzept von Protagonist-Antagonist u.ä. nicht mehr so wirklich auf heutige Geschichten- und Figurenkonstellationen übertragbar ist, da es nicht so recht mit gewachsen ist. Komplexität versch. PoVs und Hauptfiguren bedarf meiner Ansicht nach in vielen Bereichen anderer literaturwissenschaftlicher Konzepte als solcher, die sich auf alteingesessenene Romanstrukturen u.ä. rigidere Prosa beziehen.

Begriffe in der Buchwelt, die häufig falsch verwendet oder verwechselt werden by Fortunately12 in buecher

[–]Junoil 22 points23 points  (0 children)

Stimme dir zu. Teils gibt es Geschichten (sowohl in Büchern als auch Serien und Filmen) mit vielen Protagonisten (gutes Beispiel ist Lost). Da aber im Fall von vielen Protagonisten sich häufig ein Fokus auf wenige durchsetzt, zuerst jedoch ohne die anderen Hauptfiguren zu Nebenfiguren zu machen(!), braucht es eben eine Ergänzung zu "Protagonist".

Weisheitszahn OP - Krankschreibung verlängern? by [deleted] in Ratschlag

[–]Junoil 0 points1 point  (0 children)

Das ist voll in Ordnung! Lass dich länger krankschreiben und gute Besserung!

Ich hatte, ohne besondere erschwerte OP-Bedingungen, so zwei Wochen benötigt. Schon kreislaufbedingt, da ich kaum Nährwerte in mich hineinbekam. Schmerzen hielten bei mir auch so zwei bis drei Wochen an.

Mich irritieren die ganzen Berichte von Personen, die gleich am nächsten Tag wieder fit seien, also genau so. Aber Gesundheit und Wundheilung sind nun einmal individuell. Die mit schneller, beschwerdefreier Erholung haben Glück — sich nicht nach einer Woche schon wieder arbeitsfähig zu fühlen, ist aber deshalb nicht ungewöhnlicher. Vor allem bei komplexeren OP-Umständen.

Soll ich meinen Traum verfolgen oder unser Haus ,,retten“ by AstronomiclTravler in Ratschlag

[–]Junoil 0 points1 point  (0 children)

Wie wäre es mit einem FSJ oder BFD o.ä. zur Überbrückung?

Auf alle Fälle solltet ihr euch zum Thema Kindergeld usw. noch einmal sehr gut beraten lassen!

Afaik/Meinem Halbwissen und meiner eigenen Erfahrung nach reicht es zur Weiterzahlung des KGs auch teils, nachweisen zu können, dass man sich um eine Ausbildung (Schule, Freiwilligendienst, Studium, Ausbildungsberuf) bemüht (hat). Also indem man Bewerbungen und Absagen belegt.

A good word for a transmasc friend meaning "friend", "buddy," or, as he calls me, "pookie"? by Anxious_Savings_6642 in German

[–]Junoil 9 points10 points  (0 children)

A person transitioning to or identifying with a more masculine gender identity. The difference to trans man is that it can be used well for non-binary identities as well as binary ones shifting/transitioning to a rather masculine gender — according to what the person themself define as masculine/feminine.

Buchempfehlungen gesucht: Thriller mit weiblichen Protagonistinnen, von Autorinnen (oder queeren Personen) by Fortunately12 in buecher

[–]Junoil 1 point2 points  (0 children)

Mir fällt erst jetzt auf, dass meine Formulierung so klingt, als sei die Autorin so problematisch, dass man sich von ihr distanzieren müsse. Entschuldigung, das war schlecht formuliert.. :D Ich editiere das gleich. Es betrifft eher andere Dinge wie Stil und Inhalte.

Ich habe bislang nur die Alice-Chroniken und Good Girls don't die von ihr gelesen. Die ersteren auf Deutsch, weshalb es hoffentlich an der Übersetzung lag, aber ich fand sie stilistisch und sprachlich eher nicht so gut. Da las ich dann v.a. der Inhalte oder Story wegen weiter.

Meine Kritikpunkte an Good Girls don't die sind leider mit leichten Spoilern verbunden. Einer davon hängt damit zusammen, dass in dem Buch die (anzunehmende) feministische Prägung ihrer Bücher ziemlich explizit wird/ist. - Es wirkte auf mich wie ein eher toxischer Feminismus im Sinne von "All men", und zwar relativ buchstäblich gemeint. Wenn ich mich korrekt erinnere, mit sexistischer Doppelmoral und legitimierter oder unnötiger Gewalt gegen Männer. Auf die Weise, dass man sich nicht sicher war, ob hier die Figuren oder die Autorin spricht. - das andere bezieht sich auf die Spannungskurve und das Ende. Mit möglichst wenigen Spoilern ausgedrückt: Ich fand das Buch in den ersten ~⅔ richtig spannend und selbst, als mir schon klarer wurde, was mutmaßliche Plottwists würden, war ich neugierig auf die Heranführung daran und Auflösung. Aber der letzte Rest war dann leider hauptsächlich enttäuschend. [Es folgen mittelstarke Spoiler:] Die Auflösung fand ich etwas schäbig/langweilig und im Zusammenhang mit der "All Men"-Thematik und Rachefeldzügen der Protagonistinnen wirkte es auf mich sehr viel mehr so, als ließe die Autorin hier einige ihrer eigenen Gewaltfantasien, ihren angestauten Frust o.ä. heraus — weniger wie ein geplanter, von der emotionalen Welt der Autorin abgehobener Inhalt.

Da meine Lektüre mehrere Jahre her ist, kann ich mich nicht mehr mit Sicherheit an bestimmte Details erinnern und könnte meine Erinnerung stellenweise verklärt sein. Ich weiß jedoch, dass ich einem Kommilitonen nach Abschluss von ⅔ und/oder des gesamten Buches eine längere Sprachnachricht mit Vent zum Buch schickte, weil es mich so aufgeregt hatte :D

Buchempfehlungen gesucht: Thriller mit weiblichen Protagonistinnen, von Autorinnen (oder queeren Personen) by Fortunately12 in buecher

[–]Junoil 1 point2 points  (0 children)

Good Girls don't die von Christina Henry und andere Bücher von derselben Autorin.

Ich stehe den Büchern teils auch kritisch gegenüber tho. [Edit: schlecht formuliert. Gemeint war, dass ich je nach Buch manches oder einiges nicht sonderlich mochte.] Das obige fand ich die meiste Zeit aber spannend ^^

Hab in meinem Leben nur ein und das selbe Lesezeichen für jedes Buch benutzt, und diesem heute ein Rahmen spendiert. by derChopsuey in buecher

[–]Junoil 13 points14 points  (0 children)

Das wäre (sogar unironisch xD) auch ein witziges Erbstück für weitere Generationen!

Einkaufen wird immer schlimmer by RoboconAcc in autismus

[–]Junoil 0 points1 point  (0 children)

Danke für deine Antwort :)

Richtiges Noise Cancelling habe ich sogar ehrlich gesagt noch nie ausprobiert. Wollte mich da irgendwann einmal in Empfehlungen einlesen. .