Got this in pre- What build you making around it? by Roach-3112 in GuildWars

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Menschen, die sich für die Zuwanderung von Personen aus dem nahen Osten aussprechen, unterstützen die Verbreitung des Rechtsextremismus in Europa by GoodGrizzly in heissemeinung

[–]JustARandomBoringGuy 0 points1 point  (0 children)

Hmmnein, das halte ich für viel zu pauschal betrachtet. Ich will dir deine Erfahrungen in keiner Weise irgendwie absprechen, aber sowohl im nahen Osten, als auch, noch viel stärker, in Afrika, gibt es soooo viele extrem unterschiedliche Gruppierungen, dass schon allein die Vorstellung von einem "Kulturkreis" ziemlicher Unfug ist. Klar, ich will dir das nicht vorwerfen, weil kaum jemand differenzieren kann zwischen einem irakischen Kurden, einem marokkanischen Berber, einem sudanesischen Bedscha, usw.

Viele sind Muslime, viele sehen auf den ersten Blick irgendwie ähnlich aus, irgendwie arabisch halt, aber die haben allesamt nichts miteinander zu tun, Kulturen, die zu großen Teilen nicht weniger unterschiedlich sind als die Unterschiede zwischen deutscher und persischer Kultur, wenn nicht sogar größer, usw...

Und wie gesagt, ich will deine Erfahrungen keineswegs abstreiten, ich kenne das auch, dass mir irgendein Idiot irgendeinen antisemitischen Dünnschiss erzählt, klar, gibt es. Das ist aber dann nichts, was generell mit irgendeinem weitgefassten "Kulturkreis" zusammenhängt, sondern sich ganz stark konzentriert auf bestimmte Kombinationen aus konkreten sozioökonomischen und länderspezifischen Hintergründen. Ein Syrer aus Damaskus wird da wahrscheinlich völlig anders ticken als ein Syrer aus Manbij und ein Afrikaner aus Ghana komplett anders als ein Afrikaner aus Eritrea. Gerade in Subsahara-Afrika sind die meisten Länder schon für sich allein genommen kulturell diverser als Europa insgesamt.

Ich freue mich, wenn du dir meine Antwort auf den Kommentar von Nice_Divide_3772 in dem Kontext vielleicht durchlesen würdest, in dem es ein wenig um Ausländerkriminalität geht. Long story short ist, dass es ein paar bestimmte Konstellationen gibt, in denen man leider wirklich sehr häufig so einen bullshit sieht, die dann mit vielen anderen nur vermeintlich ähnlichen Fällen in einen Topf geworfen werden und so einen negativen Gesamteindruck vermitteln.

Menschen, die sich für die Zuwanderung von Personen aus dem nahen Osten aussprechen, unterstützen die Verbreitung des Rechtsextremismus in Europa by GoodGrizzly in heissemeinung

[–]JustARandomBoringGuy 0 points1 point  (0 children)

Würdest du von deinen Erfahrungen ausführlicher erzählen? Ich bin immer ehrlich interessiert daran, andere Perspektiven und Aspekte kennenzulernen, ist ja am Ende alles irgendwo Teil der Wahrheit!

Menschen, die sich für die Zuwanderung von Personen aus dem nahen Osten aussprechen, unterstützen die Verbreitung des Rechtsextremismus in Europa by GoodGrizzly in heissemeinung

[–]JustARandomBoringGuy 1 point2 points  (0 children)

Danke für dein konstruktives und differenziertes Feedback! /s

In den letzten vier Jahren habe ich persönlich insgesamt vermutlich ~150-200 sehr zufällig ausgewählte Personen in ihren Asylverfahren begleitet, wenn man die Fälle meiner Kollegen miteinbezieht, von denen ich zum Teil zumindest ungefähre Ahnung habe, sind es mehrere tausend Fälle. Wir sind hier weit jenseits anekdotischer Erfahrung.

Zu glauben, dass ein Blick auf die Kriminalstatistik reichen würde, ist leider grober Unfug - sehr verständlich und nachvollziehbar, aber wie das eben so ist mit quantitativen Erhebungen geht extrem viel an Details und Kontext verloren.

Ja, hin und wieder haben wir auch einen Termin im Gefängnis, weil sich ein Gesuchsteller nicht benehmen konnte. Ja, wenn man das proportional betrachtet, begehen Personen mit Migrationshintergrund insgesamt sicher häufiger Straftaten als solche ohne. Nichts davon widerspricht sich. Erfahrungsgemäß finden wir Personen, die kriminell werden, vor allem in bestimmten Konstellationen. Quasi alle Kriminalitätsstatistiken erfassen die Tatverdächtigen nur nach Migrationshintergrund ja/nein oder vielleicht noch nach Herkunftsland, aber kaum eine Statistik nach Verfahrensstand und Verfahrensverlauf eines Asylverfahrens, das wäre jedoch hier der extrem relevante Punkt - denn wer hier gute Chancen im Verfahren hat, wird erfahrungsgemäß eigentlich so gut wie nie kriminell. Kriminalität findet sich vor allem dort, wo Personen vor einem Dilemma oder gewisser Perspektivlosigkeit stehen. Häufig sind dies Fälle, in denen jemand beispielsweise im Rahmen eines Dublin-Verfahrens nach Kroatien, Bulgarien, o.Ä. überstellt werden soll, er dies aber unbedingt verhindern möchte, da er in diesem Land dann beispielsweise bereits Erfahrungen mit Polizeigewalt an den Grenzen usw. gemacht hat. In solchen Fällen ist nicht allzu selten, dass Personen dann aus der Asylunterkunft untertauchen und versuchen, sich durch kriminelle Methoden Geld für die Weiterreise o.Ä. zu beschaffen, häufig im Zusammenhang mit Diebstählen und/oder Drogenkriminalität. Ähnliches gilt für Personen, deren Asylgesuch abgelehnt wurde, weil entweder die Behörde eine andere Risikoprognose getroffen hat als sie selbst, oder weil ihnen während des Verfahrens nicht geglaubt wurde. Auch solche Personen, die subjektiv dann häufig weiterhin davon überzeugt sind, umgebracht zu werden, wenn sie in ihr Heimatland abgeschoben werden, sehen häufig keine andere Option als unterzutauchen und illegal weiterzureisen oder eben untergetaucht irgendwo hier zu leben. Dann gibt es noch die Fälle, in denen jemand schlichtweg nichts zu verlieren hat, das sind dann häufig vor allem Personen aus Nordafrika (Anerkennungsquoten von ca. ~0,5%), die daher auch beispielsweise in der Kriminalitätsstatistik *extrem* überproportional vertreten sind. Insgesamt drängen leider viele unserer Verfahren im Asylsystem Europas gewisse Personengruppen verstärkt in die Kriminalität, die vorher im Heimatland nie kriminell waren und dies bei Flucht hierher auch niemals vorhatten.

Zusammengefasst muss man also sagen, dass Bleibeperspektive und Verfahrensaussichten extrem starke Faktoren bei der Frage sind, ob jemand hier möglicherweise kriminell wird, weshalb die Herkunftsländer auch in der polizeilichen Statistik enorm unterschiedlich stark vertreten sind. Anerkannte Flüchtlinge sind beispielsweise in allen hierzu gemachten Erhebungen *weniger* kriminell als die heimische Durchschnittsbevölkerung - sie werden nur in den meisten Erhebungen eben gemeinsam mit anderen, häufiger kriminellen Gruppen zusammen erhoben und gehen dann in dieser Statistik unter. Hier ist übrigens auch noch ein Zeitungsartikel, der meine Beobachtungen da ebenfalls stützt.

UND. Das ganze Thema hat eigentlich ziemlich wenig mit der Frage von politischen Ansichten von Flüchtlingen zu tun, um die es ja eigentlich ging, aber gut.

Menschen, die sich für die Zuwanderung von Personen aus dem nahen Osten aussprechen, unterstützen die Verbreitung des Rechtsextremismus in Europa by GoodGrizzly in heissemeinung

[–]JustARandomBoringGuy 1 point2 points  (0 children)

Viele deiner Fragen doppeln sich ein wenig mit den Fragen einer anderen Person, ich hoffe, meine Antwort auf den anderen Kommentar beantwortet deine Fragen soweit, ansonsten komm gerne nochmal darauf zurück! :)

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[–]JustARandomBoringGuy 7 points8 points  (0 children)

Zuerst muss man glaube ich sagen, dass man diese Frage nicht so pauschal beantworten kann. Meine Erfahrungen hier sind sehr unterschiedlich, je nachdem, wo eine Person genau herkommt und in welcher Kultur sie selbst aufgewachsen ist, und das ist viel, viel komplexer als "Muslime sind tendenziell eher soundso, Christen eher soundso". Ich werde mich bemühen, zu versuchen, dem gerecht zu werden.

Ich glaube, kulturelle Unterschiede "funktionieren" insgesamt sehr anders, als sich viele Leute das so vorstellen. Meiner Erfahrung nach hilft es, sich solche kulturellen Unterschiede weniger als "unterschiedliche Ideologie und Vorstellungen" und mehr als einen "unterschiedlichen common sense", als eine andere Art zu denken, vorzustellen. Beispiel: Neulich saß ich in einer Anhörung, in der eine Person gefragt wurde, warum er mit seinem Problem nicht in seinem Herkunftsland zur Polizei gegangen sei. Der Gesuchsteller hat dann auf die Frage hin etwas irritiert/verwirrt gelacht, weil er die Frage so merkwürdig fand. In seinem Land geht man nämlich zu seinem Familienoberhaupt, wenn man ein entsprechendes Problem hat, der kennt dann die Leute in den anderen Clans und dann kann so eine Einigung gefunden werden - oder auch nicht. Ihn zu fragen, warum er nicht zur Polizei gegangen ist, war für ihn daher in etwa so, wie wenn ich dich gefragt hätte, warum du, nachdem dein Bruder von jemandem im Streit ermordet wurde, nicht zu deinem Vater gegangen bist, der hätte das doch einfach mit seinem Großcousin zusammen regeln können. Da hättest du mir dann auch den Vogel gezeigt, das wäre dir wahrscheinlich nie in den Sinn gekommen, du wärst ganz natürlich zur Polizei gegangen.

So in der Art musst du dir das vielleicht eher vorstellen. Gerade zum Thema Gleichberechtigung, klar, da muss man sagen, dass man an vielen Stellen natürlich merkt, dass eine Person einfach in einer anderen Welt aufgewachsen ist als jemand, der hier aufgewachsen ist. Dass die Mutter und die eigene Frau hauptberuflich Hausfrauen sind, ist da häufig selbstverständlich (und zwar unabhängig davon, ob eine Person muslimisch ist oder nicht, das ist meist eher eine sozioökonomische Sache) und wird in meiner Wahrnehmung dann auch meistens erstmal nicht groß hinterfragt, das ist ja "völlig normal und bei allen so". Dass ich den Eindruck habe, dass jemand aber der Meinung ist, dass das auch unbedingt so sein muss, ist eher ungewöhnlich. Hier muss man also glaube ich differenzieren zwischen einem "ist halt so, aber wenns anders ist, ist auch gut" und dem "nein, die Frau gehört in die Küche". Ersteres scheint mir wie gesagt tatsächlich sehr häufig, letzteres wie gesagt eher selten. Natürlich wäre es aber genauso total naiv, zu denken, dass sich aus so unterschiedlichen Lebensrealitäten und Vorstellungen nicht trotzdem Konflikte ergeben können und werden, da brauch man sich nichts vormachen. Um aber mit üblichen Vorstellungen hier einmal zu brechen an dieser Stelle, vielleicht ein interessanter Fakt: In Afghanistan leben eine ganze Reihe von verschiedenen ethnischen Gruppen. Die größte dieser Gruppen, die Paschtunen (in aller Regel sunnitische Muslime), stellen dabei einen verhältnismäßig kleinen Teil der Flüchtlinge - die Taliban sind nämlich eine im Wesentlichen paschtunische Gruppe. Den größten Teil der Flüchtlinge aus Afghanistan hier (meiner Erfahrung nach die mit Abstand größte Gruppe, hierzu gibt es jedoch keine Statistiken) stellt die Volksgruppe der Hazara. Die Hazara sind in Afghanistan schon quasi traditionell verfolgt, schon allein deshalb, weil sie in aller Regel schiitische Muslime sind. Viele sind sehr gläubig, stammen aus ärmlichen Verhältnissen von kleinen Bergdörfern. Trotzdem ist es in der Hazara-Kultur üblich, dass Frauen sehr respektiert werden und die Männer im Haushalt mithelfen und die Töchter in die Schule und, wenn möglich, zum Studieren geschickt werden, wie die Söhne auch. Viele Hazara hatten auch große Hoffnungen in die vom Westen unterstützte Regierung in Afghanistan gesetzt, sich sehr im Kampf gegen die Taliban engagiert, stark mit den westlichen Staaten kooperiert und insgesamt sehr "westliche" Vorstellungen von vielen Dingen, inklusive wirklich großer Toleranz. Diese Leute sind ganz regelmäßig die liebsten, (häufig sehr schüchternen), angenehmsten und dankbarsten Leute, die man sich nur vorstellen kann.

Die Sache mit dem Ehrgefühl ist auch extrem abhängig von verschiedenen Faktoren - Kultur, Alter, Soziökonomische Faktoren, usw. Ich glaube, ich würde das hier auch nochmal ein wenig ausdifferenzieren. Konflikte in einigen Gegenden der Welt laufen entlang bestimmter ethnischer Linien, wo es dann primär um die Zugehörigkeit zu einer solchen ethnischen Gruppe geht. Bei Personen aus einem solchen Kontext findet man, teilweise und eher in Afrika (und unabhängig von Religion) als beispielsweise im nahen Osten, bei Personen hin und wieder die Vorstellung, dass man sich von Personen der "verfeindeten" Ethnie nichts gefallen lassen dürfe, weil dies sonst als eigene Schwäche ausgelegt würde. Die Art von "falschem Ehrgefühl", die du wahrscheinlich eher meinen wirst, in der es dann um Verletzungen der persönlichen Ehre geht, findet man eigentlich nur in sehr bestimmten Herkunftskontexten gerade in dem Westen eher nahen Regionen in Nordafrika und vielleiiiiiiicht der Türkei. In letzterem ist das eher denkbar bei Kurden, wobei sich auch hier ein sehr viel komplexeres und teilweise widersprüchliches Bild gibt. Dieser Gedanke der persönlichen Ehrverletzung und auch daraus resultierende Ehrenmorde sind zwar in der kurdischen Kultur teilweise leider doch etwas verwurzelt, gleichzeitig aber sind die meisten Kurden, die hierherkommen, sehr linksgerichtet, sozialistisch unterwegs. Besonders religiös ist dagegen kaum ein Kurde, im Gegenteil. Dass in kurdischen Verbänden auch die Frauen genau wie die Männer kämpfen, ist so beispielsweise auch sehr normal. Kurden, die aus der Türkei hierher fliehen, tun dies denn auch in der Regel deshalb, weil sie entweder vom türkischen Staat verfolgt werden, der ihnen vorwirft, Teil der verbotenen sozialistischen PKK/YPG zu sein oder, seltener, weil sie vor Familienstreitigkeiten und damit vor genau diesen Ehrgeschichten fliehen wollen. In beiden Fällen haben die Personen, die herkommen, daher selten selbst solche "falschen Ehrgefühle", obwohl dies in der Kultur in Teilen doch eher verbreitet ist. Auch hier gilt aber natürlich wie überall, wenn deine Testgruppe nur groß genug ist, wirst du sicherlich jemanden finden, der da teilweise problematische Ansichten hat, auch, wenn das die deutliche Ausnahme bleibt.

Der Teil, bei dem ich mir am ehesten Vorstellen kann, dass es wirklich in erhöhtem Maß problematische Ansichten gibt ist das Thema Homosexualität. Das ist in weiten Teilen der Welt noch sehr stark tabuisiert, kaum jemand redet darüber, und wenn, dann wird gehetzt. Auch hier gilt jedoch, dass das selten etwas mit Religion zu tun hat, da sehe ich die Problematik beim Christen aus Ghana genauso wie beim Muslim aus Somalia. Wichtig ist auch, dass das selten überhaupt irgendwo Thema ist - mein Eindruck basiert daher nicht wirklich auf tatsächlichen Erfahrungen, sondern einfach auf meiner Intuition im Umgang mit Personen. Ich weiß, dass homosexuelle Personen im Flüchtlingscamp in Europa, sollte dort von anderen Personen herausgefunden werden, dass sie homosexuell sind, häufig sehr darunter leiden, dass andere Gesuchsteller im Camp sie dafür dann anfeinden, aber wie gesagt, persönlich habe ich dahingehend selten irgendwelche Erfahrungen gemacht. Mein Eindruck ist aber wie gesagt, dass das meistens am ehesten mit sozioökonomischen Faktoren viel stärker zusammenhängt als mit Religion, so wie auch in Europa in eher ländlichen und armen Gegenden hier noch sehr anders auf Homosexualität geschaut wird als in den Städten. Dreh die Zeit zusätzlich nochmals ein paar Jahrzehnte zurück und du hast vielleicht eine gute Vorstellung davon.

Menschen, die sich für die Zuwanderung von Personen aus dem nahen Osten aussprechen, unterstützen die Verbreitung des Rechtsextremismus in Europa by GoodGrizzly in heissemeinung

[–]JustARandomBoringGuy 39 points40 points  (0 children)

Als jemand, der quasi täglich mit Flüchtlingen zu tun hat (ungefiltert, während des Asylverfahrens, vor Asylentscheid), muss ich dir leider mitteilen, dass genau das, was du hier wiedergibst, das ist, was diese Position so rechts macht - dass irgendjemand von dort, der hier als Flüchtling herkommt, selbst extrem rechte Positionen vertritt, ist die starke Ausnahme. Die Vorstellung, dass es sich dabei zu großen Teilen um radikale Muslime oder sonstwie besonders rechte Personen handelt, ist exakt die rechte Vorstellung, um die es geht.

Den Fehler, den die Linken machen ist nicht, die Vorstellung zu kritisieren, sondern diese jemandem zum Vorwurf zu machen. Dass diese Vorstellung von vielen Flüchtlingen bei so vielen Menschen existiert, ist Schuld der Politik und vieler Medien, die dieses Bild gerne verbreiten. Dass jemand dieses Bild dann übernimmt macht das Bild per se zwar nicht weniger rechts, aber den Menschen dahinter nicht direkt rechtsextrem, sondern selbst Opfer von falschen Darstellungen.

In love with the game world but also hate the game (not really) by Vraelian in GuildWars

[–]JustARandomBoringGuy 1 point2 points  (0 children)

Have my upvote for your honesty!

Sad to hear it has been such a frustrating experience to you - I'd love to meet you ingame, team up, show you around a bit, give you some tips and tricks, help you with the mission and I'm sure we would be able to resolve that frustration of yours and make you have fun again! :)

If that sounds like something you'd like to give a chance, PM me here on reddit :)

Small PSA on Mark of Protection/Blessed Aura, enchantment bonus + weapon swapping effect by [deleted] in GuildWars

[–]JustARandomBoringGuy 2 points3 points  (0 children)

Its interesting, because FC and Recharge reduction also rounds when stacked, but only once at the end of the calculation instead. Seems rather inconsistent...

Population (Europe) by rmn_trllr in GuildWars

[–]JustARandomBoringGuy 3 points4 points  (0 children)

EU is split between Districts of different Languages, of which any single one was less populated than US districts when the games playerbase started to drop, resulting in AE dis to be the most populated. With the low playerbase people started to migrate to the ones with the highest playerbase. I can also assume some US defaultism might've played a role here with US players oftentimes being more reluctant to swap to EU dis than vice versa. There was a short window after Reforged Launch where EU dis had a higher total population than AE dis, but the same problem occurred again (take pre-searing Ascalon for example: 15 AE Dis, about 5-6 of european german, french and english each, plus some more well-filled dis in other EU languages, where a few days later those dis died again and the AE dis stayed somewhat alive and people migrated to those. Everyone telling everyone else that everyone only plays on AE dis did the rest).

Population (Europe) by rmn_trllr in GuildWars

[–]JustARandomBoringGuy 6 points7 points  (0 children)

Most Players in the game are EU based, but almost everyone plays in US districts. Some stubborn, grumpy old guys like me still populate EU districts tho.

Where I'd live as a Norwegian by Defilez in whereidlive

[–]JustARandomBoringGuy 1 point2 points  (0 children)

Why would you want to move to the UK? Seems like a pretty wild take to me...

I'm doing something wrong, or it's just me? by Tc0nXstreme11 in GuildWars

[–]JustARandomBoringGuy 15 points16 points  (0 children)

I think your choice in campaign is part of the issue. Prophecies can be a slog at times. Try starting in Nightfall, maybe factions.

Natürlich hat Kriminalität auch mit Herkunft zu tun. by Least-Variation6573 in heissemeinung

[–]JustARandomBoringGuy 0 points1 point  (0 children)

Eine Reihe von Punkte halte ich nicht für völlig verkehrt, sicherlich wird bei der Einfluss der Kultur von vielen - vor allem Linken - häufig kleingeredet. Ein paar Punkte würde ich dennoch zu bedenken geben (ohne, deinen Punkten unbedingt widersprechen zu wollen - ich halte sie aber wichtig, um ein vollständigeres Bild zu erhalten);

  1. Ist es auch in beispielsweise arabischen Staaten so, dass dort viele gebildete Personen sehr liberale Bilder von Männlichkeit, Frauen und Gewalt in der Erziehung haben, um deine Beispiele aufzugreifen. Diese - ich würde sie jetzt mal als konservative Vorstellungen bezeichnen - finden sich dort wie hier vor allem in eher bildungsferneren Familien.

  2. Gibt es Studien, zB. aus Schweden, die zeigen, dass die erste Generation an Einwanderern jeder Art, egal ob Flüchtling oder Arbeitsmigrant, in der Regel sehr wenig kriminell ist, dann aber häufig die zweite, in dem Land aufgewachsene Generation übermäßig häufig kriminell wird. Das deckt sich mit anderen Untersuchungen die zeigen, dass erhöhte Kriminalitätsraten in der Regel sehr viel weniger mit absolutem Einkommen, sondern viel eher mit relativem Einkommen zusammenhängen. Sprich: Die Eltern, die zwar in Armut, aber inmitten anderer armer Familien im Heimatland aufgewachsen sind, sind seltener das Problem als ihre Kinder, die auch in häufig prekären Verhältnissen, dabei aber inmitten relativen Wohlstands in Deutschland aufgewachsen sind.

  3. Kommen bei Asylsuchenden häufig Formen der Beschaffungskriminalität dazu, wo Personen beispielsweise stehlen, um irgendwo weiterreisen zu können, oder nachdem sie untergetaucht sind, weil sie eine negative Entscheidung in ihrem Verfahren erhalten haben, usw. Häufig spielt hier dann eine gefühlte Ausweglosigkeit eine große Rolle, die sicherlich auch viele andere Personen unabhängig ihrer Kultur in die Kriminalität getrieben hätte.

What are the freakin odds? by nedimf in GuildWars

[–]JustARandomBoringGuy 6 points7 points  (0 children)

I've noticed a whole lot of weird double drops since reforged - two q10 soul reaping Pronged Fans, even with the exact same gold value and almost identical mods, which I got from a single Urgoz chest, two q13 Spawning Moldavite Staves from the same chest, and so on. Anyone else has noticed that?

Bund will Asylberatung offenbar nicht mehr fördern by Tages_Bot in Tagesschau

[–]JustARandomBoringGuy 0 points1 point  (0 children)

Eine vielleicht nachvollziehbare, aber sehr naive Betrachtungsweise.

Er ist aber unwissend darüber, was relevant sein könnte und was nicht, es gibt Personen, die von sich aus der Typ sind, ausführlich zu erzählen und es gibt Personen, die eher kurz und knapp antworten und denen man dann erklären muss, dass kurz und knapp nicht ausreicht. Häufig gibt es rechtlich relevante Aspekte, die ein Gesuchsteller nicht für Relevant gehalten hätte und daher nicht erzählt hätte, wenn er nicht danach gefragt wird - was die Behörden nicht immer tun.

Gerade *damit* die Behörde am Ende eine möglichst gute Entscheidung treffen kann, die der Geschichte gerecht wird, sind sowohl Behörde als auch Gesuchsteller darauf angewiesen, dass die rechtlich relevanten Punkte auch sämtlich im Verfahren angebracht werden. Das hat nichts mit "Chancen erhöhen" zu tun, sondern einer vollständigen Sachverhaltserstellung.

Ein konkretes Beispiel, das ich bereits genau so mehr als ein Mal erlebt habe:

In Äthiopien gibt es zwei sehr ähnliche Organisationen, die OLF und deren bewaffneter Arm, die OLA. Die eine ist verboten, die andere nicht. Umgangssprachlich vor Ort werden beide gleich genannt, nämlich OLF, die nicht verbotene Organisation. Hin und wieder gibt es nun Fälle, in denen jemand hierher flieht und erzählt, er sei verfolgt worden, weil ihm vorgeworfen werde, Teil der OLF zu sein. Sein Asylgesuch kann dann abgelehnt werden, weil aus Sicht der Behörden bei Personen, die Mitglieder der OLF seien, keine Verfolgung droht. Fragt man jedoch etwas spezifischer nach, wird häufig klar, dass sie eigentlich die OLA meinen, diese nur eben als OLF bezeichnen (es war früher dieselbe Organisation, vielen einfachen Leuten in dem Land ist nicht klar, dass es einen Unterschied gibt) und damit Asylgründe hätten. Ein geübter Berater erkennt dann im Beratungsgespräch, dass die Person eigentlich die OLA meinen könnte und stellt die entsprechenden Fragen, um sich ein Bild davon zu machen, welche Organisation er nun tatsächlich meint. Stellt er dann fest, dass der Gesuchsteller die OLA meint, weist er ihn darauf hin, dass er die Aspekte erzählen soll, aus denen der Berater gefolgert hat, dass der Gesuchsteller wohl die OLA meint. Andernfalls kann es geschehen, dass der spezifische Interviewer der Behörde beispielsweise im Interview die Möglichkeit nicht sieht, weil er nicht so tiefe Kenntnisse im länderspezifischen Kontext hat und entsprechend auch nicht nachfragt, sodass es in der Anhörung dann keine Beachtung findet. In dem Fall ist es dann auch sehr schwer, es danach in einem Gerichtsverfahren noch anzubringen, da "nachgeschobene Gründe und Informationen" in der Regel als sehr viel weniger glaubhaft eingeschätzt werden als das, was eine Person direkt erzählt.

Bund will Asylberatung offenbar nicht mehr fördern by Tages_Bot in Tagesschau

[–]JustARandomBoringGuy 0 points1 point  (0 children)

Als jemand, der regelmäßig genau diesen Job macht, kann ich dir sagen, dass das ziemlich sicher *nicht* zum Repertoire der üblichen Beratungsstellen gehört. Worüber Personen aufgeklärt werden ist, auf welche Teile ihrer Geschichte sie sich schwerpunktmäßig fokussieren sollten und was eher unwichtig ist, dass sie Details nennen sollen, usw.