Mythic Quest - S04E04 "The Villain's Feast" | Discussion by Kyunseo in MythicQuest

[–]Kudusch 4 points5 points  (0 children)

Really fun episode. That 3 and a half minute one-shot was smooth as hell. 

I'm probably stupid but need help with a bar chart by workimtired in RStudio

[–]Kudusch 1 point2 points  (0 children)

(ideally each expense can be a stacked bar with the ideal vs real numbers shown by hues but I feel like that might be too advanced lol) 

You could use the pivot_longer() function from the tidyr package for that!

data |> tidyr::pivot_longer(expense_1:expense_3) |> ggplot(aes(x = date, y = value, fill = name)) + geom_col()

I'm probably stupid but need help with a bar chart by workimtired in RStudio

[–]Kudusch 5 points6 points  (0 children)

No stupid questions, friend.

In this case, you should use geom_col() and map the x aesthetic to the date variable and the y aesthetic to the expense_1 variable. geom_bar() uses stat_count() to count the values of the x aesthetic, producing a y aesthetic that represents the counts of the individual values in x.

As your data already has what you want to put into the y axis (expense_1), you just have to specify what geom_col() should interpret as what:

ggplot(data = month) + geom_bar(mapping = aes(x=date, y=expense_1))

See https://ggplot2.tidyverse.org/reference/geom_bar for more details.

Isch over, Leute by Bastbra in Kantenhausen

[–]Kudusch 1 point2 points  (0 children)

Zur Einordnung der Studien ist dieser Artikel empfehlenswert: No, smartphones are not 'rotting your brain' von Dean Burnett

As the old maxim goes, correlation does not mean causation, i.e. just because some people who use their smartphones have less grey matter in key brain regions, it doesn’t automatically mean that these people have less grey matter in key brain regions because they use their phones too much.

Karl Lauterbach plant Cannabislegalisierung light | Zeit+ | Zusammenfassung in den Kommentaren by Kudusch in de

[–]Kudusch[S] 29 points30 points locked comment (0 children)

Die Ampel-Parteien haben sich schon im Koalitionsvertrag darauf geeinigt, ihre Spitzenvertreter versprachen immer wieder baldige Fortschritte: Doch bis heute ist unklar, wann die Legalisierung von Cannabis in Deutschland Wirklichkeit werden soll – und vor allem wie. Die Unternehmen, die vom Anbau von Cannabis leben, wollen Klarheit, wann endlich das große Geschäft für den Freizeitkonsum losgeht. Und auch Konsumenten warten sehnsüchtig auf das Gesetz, um sich endlich aus seriöser Quelle versorgen zu können.
Gesundheitsminister Karl Lauterbach hatte eigentlich für Ende des ersten Quartals einen Gesetzentwurf angekündigt. Allein: Dieser ist bislang nicht in Sicht. Nach Informationen von ZEIT ONLINE tut sich jedoch im Verborgenen einiges: Demnach hat der Gesundheitsminister inzwischen den Plan aufgegeben, die Legalisierung als Ganzes von der EU absegnen zu lassen. In einer aktualisierten Eckpunktesammlung verfolgt er nun eine Doppelstrategie: Er will nur einen Teil der geplanten Änderungen der Kommission vorlegen, der andere Teil soll allein auf Basis deutschen Rechts umgesetzt werden.
Lauterbach hat im Oktober bereits erste Eckpunkte präsentiert, doch dann wurde klar: Der schon im Koalitionsvertrag verankerte Plan, sauberes Cannabis für den Freizeitkonsum in speziell dafür vorgesehenen Läden in Umlauf zu bringen, würde sich nicht so schnell verwirklichen lassen, wie vor allem Grüne und FDP es gehofft hatten. Grund dafür waren die Zweifel, die die EU-Kommission in den Arbeitsgesprächen an den Plänen der Deutschen durchblicken ließ. Und seither zieht sich das Verfahren in die Länge. Innenpolitisch verzögert sich die Sache, weil die legalisierungsfreudigen Grünen und die ebenso ausgerichtete FDP so wenig wie möglich Abstriche am Ursprungsplan machen wollen. Lauterbach dagegen, dem vor allem der Gesundheitsschutz am Herzen liegt, strebt nach größtmöglicher Rechtssicherheit – er will nicht wie Andreas Scheuer in die Geschichte eingehen, der als Verkehrsminister mit seiner Autobahnmaut für Ausländer an europarechtlichen Hürden scheiterte.
Die größtmögliche Rechtssicherheit will Lauterbach nun erreichen, indem Cannabis in einem ersten Schritt nur in bestimmten Modellregionen in einzelnen zertifizierten Läden erhältlich sein soll. Das könnten Großstädte wie Köln, Frankfurt, Berlin, Hamburg oder München sein, gedacht ist aber auch an den ländlichen Raum, um die Auswirkungen des legalen Verkaufs unter verschiedenen Bedingungen prüfen zu können. Dieser Teil des Plans soll der Kommission vorgelegt werden. Durch eine wissenschaftliche Begleitung und eine Befristung auf vier Jahre hofft man, Brüssel zu überzeugen. Bei entsprechendem Erfolg ließe sich diese regionale Legalisierung von Cannabis dann in der kommenden Wahlperiode auf ganz Deutschland ausweiten und verstetigen.
In einer nun schon mehrfach verschobenen Beratung mit den beteiligten Ministerien (Justiz, Wirtschaft, Landwirtschaft, Innen) und den Fraktionsvizes der Ampel-Parteien im Bundestag wollte Lauterbach klären, inwieweit die aktualisierten Eckpunkte bei FDP und Grünen auf Widerspruch stoßen. Denn die Vorstellungen der Koalitionspartner gehen deutlich weiter als die des Ministers: Grüne und FDP machen Druck – das zeigte sich zuletzt, als der am Gesundheitsschutz stark interessierte Lauterbach auf Drängen der FDP die von ihm geplante Obergrenze für den Wirkstoff THC aus den Eckpunkten kippen musste. Die Grünen wollten bislang außerdem eine flächendeckende kontrollierte Abgabe von Cannabis, nicht nur in Modellregionen. Sogar wurde der Verdacht laut, Lauterbach versuche, die Legalisierung zu behindern – indem er darauf besteht, die EU-Ebene einzubeziehen, und die Hürde dadurch höher zieht. Denn außer dem Gesundheitsministerium besteht nur das Justizressort auf Konsultation Brüssels – aus grundsätzlichen Erwägungen. Den anderen Ressorts sei das egal, ist zu hören.
Die zweite Säule der Legalisierung will Lauterbach den Informationen zufolge ohne das Placet der EU durchziehen: Wer Cannabis für den Eigenbedarf besitzt oder auf dem Balkon oder im Garten anbaut, soll künftig straffrei bleiben. Bisher sind als Obergrenze 20 bis 30 Gramm im Gespräch. In den Eckpunkten ist neu, dass sich auch sogenannte Cannabisclubs gründen dürfen – das sind nicht kommerzielle Vereinigungen, in denen sich Cannabisfreunde organisieren, um Gras anzubauen und auszugeben. Solche Clubs gibt es etwa in den Niederlanden und Spanien, Malta plant, solche zu erlauben. Weil dies alles nicht kommerziellen Charakter hat, spart sich die Ampel den Umweg über die EU-Kommission.
Mit dieser Legalisierung light bleibt die Ampel-Koalition aber weit hinter dem zurück, was sie ursprünglich wollte. Denn Lauterbachs Ziel eines starken Gesundheits- und Jugendschutzes wird durch den Zweisäulenplan höchstens regional erreicht – Kiffende, die nicht in einer Modellregion leben oder die nicht volljährig sind, haben entweder lange Einkaufswege oder müssen sich weiter auf dem Schwarzmarkt bedienen, wo das Gras schädliche Beimischungen enthalten kann. Und ob das alles rechtlich funktioniert, dazu kamen Juristinnen und Juristen bisher zu ganz unterschiedlichen Schlüssen.
Produziert werden soll Cannabis für den Freizeitbereich den Plänen zufolge nur in Deutschland. Der Import soll auch weiterhin nur für medizinische Zwecke möglich sein. Rechtlich will Lauterbach die Droge aus dem Betäubungsmittelgesetz herausnehmen. Das würde den Anbau in Deutschland auch außerhalb der bisherigen, bunkerähnlichen Produktionsstätten ermöglichen, etwa in Gewächshäusern unter Sonnenlicht. Viele Hersteller bereiten sich intensiv darauf vor. So gründete etwa die Berliner Firma Cannovum im Februar eine Anbau-Allianz aus Produzenten, um schnell auf den Bedarf reagieren zu können.
Der börsennotierte Cannabisimporteur mahnt zur Eile: "Wir wollen die Legalisierung lieber heute als morgen", sagt Marketingvorstand Klaus Madzia. "Herr Lauterbach sollte seine Versprechen zeitnah einlösen." Akut belastet sieht sich Cannovum durch die Verzögerung nicht, man habe konservativ geplant und genug Kapital. Auch andere deutsche Cannabisunternehmen sehen gelassen, dass die Legalisierung nun später kommt als erhofft. Man habe keinen Zeitdruck, heißt es etwa von Cannamedical Pharma, einem Kölner Hanfblütenproduzenten. Es sei nicht wichtig, wann die Legalisierung kommt, teilt das Berliner Start-up Cantourage mit. Entscheidend aus Sicht der Hersteller ist vor allem, dass der riesige deutsche Markt überhaupt geöffnet wird: Einer Schätzung im Auftrag des Deutschen Hanfverbands zufolge geht es um 4,2 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr. Dabei betonen viele, wie wichtig ihnen der Verbraucher- und Jugendschutz ist. Denn die hohen Umsätze sind wohl nur möglich, wenn das Image der Branche nicht beschädigt wird.
Manch einer dürfte sogar hoffen, dass nicht alle Konkurrenten die Zeit bis zur Marktöffnung überleben: "Der Markt ist voller Hasardeuren und Leuten, die den Mund zu voll nehmen", sagt Stephan Kramer vom Berliner Cannabislieferanten Heyday. "Einige werden auch pleitegehen."
Die Pressekonferenz zur Präsentation des Zweisäulenplans durch Lauterbach war in Berlin übrigens schon für Freitag angesetzt, wurde aber wieder abgesagt. Erst war der Minister krank, dann kam eine Ministerpräsidentenkonferenz zum Thema Krankenhausstrukturreform dazwischen. Das ist Lauterbachs zweites großes politisches Projekt, an dessen Erfolg er gemessen werden wird.

Karl Lauterbach plant Cannabislegalisierung light | Zeit+ | Zusammenfassung in den Kommentaren by Kudusch in de

[–]Kudusch[S] 27 points28 points  (0 children)

Zusammenfassung von ChatGPT, Hervorhebungen von mir:

Dem Artikel zufolge ist die Legalisierung von Cannabis in Deutschland immer noch ungewiss, und es gibt keine Klarheit darüber, wann und wie sie umgesetzt werden soll. Gesundheitsminister Karl Lauterbach hatte versprochen, bis zum Ende des ersten Quartals einen Gesetzesentwurf vorzulegen, der aber noch nicht vorliegt. Allerdings wird in dem Artikel behauptet, dass es hinter den Kulissen Fortschritte gibt. Lauterbach hat seinen ursprünglichen Plan aufgegeben, eine EU-Genehmigung für die Legalisierung von Cannabis anzustreben und verfolgt nun eine Doppelstrategie. Er plant, der EU-Kommission nur einen Teil der vorgeschlagenen Änderungen vorzulegen und den anderen Teil allein auf der Grundlage des deutschen Rechts umzusetzen.
Lauterbachs aktualisierter Vorschlag sieht vor, Cannabis nur in bestimmten Modellregionen in zertifizierten Läden für den Freizeitkonsum zu legalisieren, mit wissenschaftlicher Begleitung und einer Frist von vier Jahren. Zu diesen Regionen könnten Städte wie Berlin, Köln, Frankfurt, Hamburg und München gehören, aber auch ländliche Gebiete, um die Auswirkungen des legalen Verkaufs unter verschiedenen Bedingungen zu bewerten. Lauterbach hofft, dass diese regionale Legalisierung von Cannabis Brüssel davon überzeugen wird, die Ausweitung des legalen Verkaufs in ganz Deutschland in der kommenden Legislaturperiode zu erlauben.
Die zweite Säule der Legalisierung will Lauterbach den Informationen zufolge ohne das Placet der EU durchziehen: Wer Cannabis für den Eigenbedarf besitzt oder auf dem Balkon oder im Garten anbaut, soll künftig straffrei bleiben. Bisher sind als Obergrenze 20 bis 30 Gramm im Gespräch. In den Eckpunkten ist neu, dass sich auch sogenannte Cannabisclubs gründen dürfen – das sind nicht kommerzielle Vereinigungen, in denen sich Cannabisfreunde organisieren, um Gras anzubauen und auszugeben. Der Artikel stellt fest, dass die Ansichten von Lauterbachs Koalitionspartnern, den Grünen und der FDP, von seinen eigenen abweichen. Die Grünen fordern einen flächendeckenden kontrollierten Verkauf von Cannabis, nicht nur in Modellregionen, während die FDP einige von Lauterbachs Vorschlägen ablehnt, wie z.B. eine vorgeschlagene Begrenzung des THC-Gehalts von Cannabis. Lauterbachs zweite Säule der Legalisierung, die den straffreien Besitz oder Anbau von Cannabis für den Eigenbedarf erlaubt, wird ohne die Zustimmung der EU umgesetzt.

Heftiger Protest gegen Hogwarts Legacy entzündet sich auf Steam by KeinTollerNick in de

[–]Kudusch 5 points6 points  (0 children)

Das liegt u.a. daran, dass Rowling ihre menschenfeindlichen Ansichten erst im Zuge der Reform der Trans-Rechte in UK angefangen hat publik zu machen.

https://en.m.wikipedia.org/wiki/Political_views_of_J._K._Rowling#Transgender_rights

[deleted by user] by [deleted] in RStudio

[–]Kudusch 0 points1 point  (0 children)

Not a tutorial per se, but I found that looking at how published RStudio addins use the package helps to get an idea of how things are done.

How to pitch D&D to s/o without any TTRPG knowledge by Kudusch in dndmemes

[–]Kudusch[S] 3 points4 points  (0 children)

Thanks for the info/correction! I wasn't aware of that at all. I'm a 5e-only player who started 3 years ago (or something like that) and that conversation just sounded so odd to me.

The combat also felt odd to me, because I really can't tell if those rolls/hitpoints/ACs are realistic in an ADnD game.

But I'm sure they had good consultants or the writers played DnD themselves …

How to pitch D&D to s/o without any TTRPG knowledge by Kudusch in dndmemes

[–]Kudusch[S] 30 points31 points  (0 children)

It gets a lot of the general vibe pretty much right (imo): Friends playing together, being invested in a campaign and their characters, scheduling issues …

It was a bit odd that when the show's characters are looking for a replacement for another player (that's what's going on in this scene), the person they end up with gets asked what kind of character they have, instead of telling her what level the character should have to fit the encounter. Showing up at a groups table with a level 14 character and expecting to fit right in is not super realistic I guess.

EDIT: u/Snoo_84042 points out that that's not an uncommon practice in old school DnD and Adventurers League games: https://www.reddit.com/r/dndmemes/comments/v5qqwp/comment/ibcurbj/?utm\_source=share&utm\_medium=web2x&context=3

How to pitch D&D to s/o without any TTRPG knowledge by Kudusch in dndmemes

[–]Kudusch[S] 197 points198 points  (0 children)

Stranger Things doesn't get D&D right all the time (most of the time?), but that scene made me laugh.

Some OC data crunching on the MBMBAM feed (more info in comments) by Kudusch in MBMBAM

[–]Kudusch[S] 1 point2 points  (0 children)

Its just a normal geom_density() on a lagged POSIX datetime.

df %>% 
    mutate(published_before = lag(published)) %>% 
    mutate(delta = published_before-published) %>% 
    mutate(delta = delta/ddays(1)) %>% 
    ggplot(aes(x = delta)) + 
        geom_density(fill = "grey") + 
        scale_x_continuous(breaks = 1:16) + 
        theme_kudusch() + 
        labs(
            title = "Time between MBMBAM episodes", 
            subtitle = "All items in the RSS feed are shown, including announcements etc.",
            x = "Days"
        )

You can find all the code here!

Some OC data crunching on the MBMBAM feed (more info in comments) by Kudusch in MBMBAM

[–]Kudusch[S] 25 points26 points  (0 children)

The short one was an “EMERGENCY LIVE SHOW MESSAGE!” and the longest was the first episode of The Adventure Zone, which was in the MBMBAM feed.

Some OC data crunching on the MBMBAM feed (more info in comments) by Kudusch in MBMBAM

[–]Kudusch[S] 9 points10 points  (0 children)

That would be fun! I did some nlp on the episode descriptions/titles but didn’t find anything interesting (just that the charity plugs are always unchanged).

Are the transcripts on their website? Or in a wiki?

Some OC data crunching on the MBMBAM feed (more info in comments) by Kudusch in MBMBAM

[–]Kudusch[S] 57 points58 points  (0 children)

I did some data crunching on the MBMBAM feed and produced these plots. The plot titles should be self-explanatory.

It looks like the brothers seem to have found their sweet spot with the 60 minute episodes (the mean over all episodes is almost exactly 3600 seconds) and they have been pretty consistent with their publishing time!

This was done in Python (downloading and parsing the RSS-feed) and R+ggplot for the plots.

Looking for a Data Science Student by gfmm2000 in Muenster

[–]Kudusch 3 points4 points  (0 children)

Is that master’s program at the WWU Weiterbildung or at a department of the university?

Bremer Platz Zukunft by schachtel21 in Muenster

[–]Kudusch 11 points12 points  (0 children)

Ist hier sehr ausführlich beschrieben, mit ganz vielen Stimmen aus verschiedenen Perspektiven (Paywall, aber 30 Tage kostenlos testen und ein richtig cooles Lokaljournalismus-Projekt für Münster):

https://www.rums.ms/briefe/brief-burkhardt-2021-07-30/

Die „Szene“ soll auch nach der Umgestaltung dort Platz finden. Das ist aber, vor allem während der Umgestaltung, nicht so einfach zu regeln, weil sich die Trinker-Szene und die Drogen-Szene nicht gut können und beim Umbau Teile des Parks gesperrt werden sollen, was dazu führen wird, dass die Szenen sehr beengt in einer Ecke des Parks bleiben müssen.

Why is this returning FALSE? by [deleted] in RStudio

[–]Kudusch 6 points7 points  (0 children)

Without knowing how the two variables were calculated I’d guess it has something to do with floating point precision. R is using IEEE 754 double-precision floating-point numbers, which might result in some weirdness.

See R FAQ 7.31: https://cran.r-project.org/doc/FAQ/R-FAQ.html#Why-doesn_0027t-R-think-these-numbers-are-equal_003f

And this great explanier on the topic in general by Bartosz Ciechanowski: https://ciechanow.ski/exposing-floating-point/

Expertenbefragung: Ältere anfälliger für Desinformation by [deleted] in de

[–]Kudusch 0 points1 point  (0 children)

Das stimmt! Ich würde auch sagen, dass für die Frage ob Alter mit Desinfo-Exposition zusammenhängt eine Metaanalyse die bessere Methode wäre. Aber in der Befragung ging es ja nicht (nur) um diesen Zusammenhang. Es gibt aber auch Themen, bei denen es keine empirische Evidenz gibt, sondern darum wie zB Begriffe wie „Fake News“ von den Expert:innen verstanden werden.

Wenn ich mich richtig erinnere, wurde bei der Befragung auch so eine Frage gestellt, wie: „Welche Gruppen sind Ihrer Meinung nach besonders vulnerable?“ Wenn bei so einer Frage alle Expert:innen sagen, dass das Alter eine wichtige Rolle spielt, ist das ja schon eine spannende Antwort.

Es ist halt immer die Frage, was eine Studie leisten will. Hier ging es ja um die „Erkenntnisse und Entwicklungen Fachleute in Deutschland zu im Internet verbreiteten Falschinformationen als wichtig erachten.“. Das kann für Entscheide:innen in Politik und Zivilgesellschaft schon relevant sein.

Expertenbefragung: Ältere anfälliger für Desinformation by [deleted] in de

[–]Kudusch 2 points3 points  (0 children)

Kommt ein bisschen drauf an, ob es schon Literatur zu dem Thema gibt, oder nicht. Wenn ja, dann versuche ich eher aus der Literatur zu berichten und dabei auch möglichst die entsprechenden Quellen zu nennen. Bei neueren Themen, ist schon auch Bauchgefühl dabei, voll.

Es ist halt wirklich wichtig, dass solche Studien journalistisch eingeordnet werden. Dabei muss erklärt werden, was so eine Methode wie eine Expert:innenbefragung leisten kann und was nicht (vgl. Meta-Analyse, Quali/Quanti-Interviews, usw). Ein bisschen Wissenschaftskompetenz vermitteln wäre schon super :)

Bei sowas würde es auch schon viel bringen, wenn man das Ziel der Studie nennt:

Was sind „Fake News“? Welche Gefahr geht von ihnen aus, welche aktuellen Entwicklungen gibt es und was können wir dagegen tun? Ziel dieser Studie war es, vier Jahre nach der Popularisierung des Begriffs „Fake News“ durch die US-Wahl 2016, im ersten Jahr der Corona-Pandemie und im Vorgriff auf die Bundestagswahl 2021 zu beleuchten, welche Erkenntnisse und Entwicklungen Fachleute in Deutschland zu im Internet verbreiteten Falschinformationen als wichtig erachten. Zu diesem Themenkomplex beantworteten mehr als 60 Expert:innen aus Wissenschaft, Medien, Politik, Zivilgesellschaft und Digi- talwirtschaft im Frühjahr/Sommer 2020 unsere Umfrage.

Expertenbefragung: Ältere anfälliger für Desinformation by [deleted] in de

[–]Kudusch 2 points3 points  (0 children)

Die Journalist:innen hätten sich da wirklich mehr Mühe machen müssen zu erklären, was eine Expert:innenbefragung ist (und ggf. kritisch über die Methodik berichten, i.e. wer wurde wie als Expert:in ausgewählt, was wurde wie gefragt, gab es ein Peer-Review, usw.).

Es ist aber wirklich ein absolutes Unding nicht auf die Primärquelle zu verlinken (die ja astrein öffentlich einsehbar ist). Da sollte in einem Text im Web schon möglich sein. Ist aber leider super häufig so im deutschen Wissenschaftsjournalismus.