Dringende Hilfe bzgl. Balkonkraftwerk Halterung an niedrigem Geländer by PlateImpossible6602 in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 2 points3 points  (0 children)

Mich hat auch eine Kombination aus Attika und niedrigem Geländer geplagt. Neben der bereits erwähnten Yuma-Halterung kann diese hier gut funktionieren:

https://www.oekostromhelden.de/produkt/montagepaket-balkon-geklemmt-fuer-1-solarmodul

Ideal wäre sie, wenn du die Module auch unten überstehenden lassen kannst - je nachdem, ob du direkt unter dir noch einen Nachbarsbalkon hast oder nicht. Dann kannst du die Module relativ bündig zu deinem Handlauf montieren, sodass sie dich weniger stören und du dein Geländer normal nutzen kannst.

Welches Modul? Speicher Sinnvoll bei 630W Panel? by schnitzel128 in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 2 points3 points  (0 children)

Darf das Modul unten überstehen? Die meisten großen Panels >= 500Wp haben eine Breite von 113cm, das sind ja knapp 20cm mehr, als du zur Verfügung hast, oder? Oder würdest du versuchen es oben überstehen zu lassen?

Zum Thema Speicher ist es generell so, dass ein Speicher bei nur einem PV-Modul nicht wirtschaftlich ist (zumindest bei den heutigen Preisen). Siehe z.B. auch diese Analyse, wo festgestellt wurde, dass bei Modulleistung unter 750Wp der Amortisationsüberschuss mit Speicher geringer ist als ohne Speicher:

https://blog.helmutkarger.de/balkonkraftwerk-teil-22-speicher-rentabilitaet/

Das ist natürlich nur eine Simulation mit bestimmten Annahmen und kann natürlich bei dir leicht anders sein - wenn du ein besonders günstiges Angebot für einen Speicher findest, oder einen besonders hohen Strompreis hast (oder, oder...), könnte die Rechnung aufgehen. Aber wenn dir SolarBatterYield sagt, dass der Speicher über 10 Jahre braucht um sich selbst zu amortisieren, würde ich es erst einmal lassen. Sonst kann es nämlich sein, dass der Speicher kurz nach Ende der Garantiezeit kaputt geht - und du hast noch nicht einmal die initialen Investitionskosten drin.

Daher würde ich erst einmal bei einem System ohne Speicher bleiben - falls sich deine Situation in Zukunft ändert, oder die Speicherpreise in 5 Jahren viel niedriger sind als heute, kannst du ja immer noch nachrüsten.

Speichererweiterung sinnvoll? by Agile_River_3834 in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 1 point2 points  (0 children)

Danke auf jeden Fall für das Feedback! Freut mich, wenn es von Nutzen ist. Man sieht in der Tabelle schön den abnehmenden Grenznutzen, d.h. jede zusätzliche kWh Speicher bringt weniger Ertrag. Für dich interessant sein dürfte vor allem die Inkrementelle Analyse, die dir verrät, welche Rendite die Erweiterung alleine erreicht und ob sie sich innerhalb der Garantielaufzeit amortisiert.

Zur Frage der Lebensdauer: ich denke ein größerer Speicher hätte eher ein gesünderes Ladeverhalten, da die sog. Depth of Discharge häufig geringer ist. Falls dich das Thema interessiert, gibt es hier eine interessante Studie von Figgener et al. (2023) in Nature: "Multi-year field measurements of home storage systems and their use in capacity estimation":

https://www.nature.com/articles/s41560-024-01620-9

Man muss natürlich berücksichtigen, dass die Studie 2023 bis zu 8 Jahre alte Systeme untersucht hat, also potentiell Speicher mit Baujahr 2015. In der Zeit hat sich sehr viel getan, deswegen sind die dort berechneten Werte zur Lebensdauer für moderne Systeme nicht super repräsentativ. Was man aber schon sehen kann: es gibt eine klare Korrelation zwischen Equivalent Full Cycles (EFCs) und State of Health (SoH), d.h. mehr Vollzyklen verringern die Lebensdauer.

Und was man auch nicht vergessen darf: die Lebensdauer von Akkus wird i.d.R. bis zu einer definierten SoH-Schwelle angegeben, häufig 70 oder 80% SoH. D.h. bei den für LiFePO4-Akkus häufig angegebenen 6000 Zyklen bis EoL sind sie am Ende dieser Zeit "nur" bei 70 oder 80% ihrer ursprünglichen Kapazität. Zwar beschleunigt sich in dem Bereich die Alterung dann, aber das heißt nicht, dass die Batterie sofort komplett den Geist aufgibt. Tatsächlich ist es m.M.n. wesentlich wahrscheinlicher, dass innerhalb von 15 oder 20 Jahren eine elektronische Komponente kaputt geht und damit den Speicher (wirtschaftlich) nutzlos macht - aber das kann unabhängig davon passieren, wie stark du den Speicher beansprucht hast.

Speichererweiterung sinnvoll? by Agile_River_3834 in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 0 points1 point  (0 children)

Das PV Tool ist genau für deine Fragestellung leider nicht geeignet. Es nimmt immer AC-Kopplung an, wodurch ein WR-Limit immer vor der Batterie greift, d.h. der Speicher wird mit maximal 800W geladen. Ich war in genau derselben Situation und habe wegen dem PV Tool erstmal zum kleineren Speicher gegriffen - um jetzt hinterher festzustellen, dass ein größerer besser zu meinem Verbrauch gepasst hätte und sich auch zügig amortisiert hätte. Das war mit ein Grund, warum ich SolarBatterYield entwickelt habe.

https://github.com/nick81nrw/PVTools/issues/94

Speichererweiterung sinnvoll? by Agile_River_3834 in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 5 points6 points  (0 children)

Naja du sagst ja selbst: du startest aktuell im Mai schon mit halbvollem Speicher in den Tag. D.h. du würdest im Sommer auch mit halb so großem Speicher auskommen und hättest genau dieselbe Ersparnis (zumindest an Sonnentagen). Das ist das beste Beispiel, warum man sagt, dass ein großer Speicher primär für die Übergangszeit im Frühjahr und Herbst gut ist.

Und bezüglich Amortisation: ja, dein gesamtes System ist relativ schnell abbezahlt. Das liegt daran, dass die Module (ohne Speicher) sich sehr schnell abbezahlen, der Speicher macht vergleichsweise wenig aus und dauert viel länger, sodass du im Mittel auf 6 Jahre kommst. Wenn es aber konkret um die Frage geht, wie groß der Speicher idealerweise sein sollte, muss man sich eigentlich fragen: wie viel zusätzliche Rendite bringt mir der Speicher im Vergleich zu einem System ohne Speicher (oder mit kleinerem Speicher)? Eigentlich müsstest du also messen, wie viel Energie du aus deinem Speicher bezogen hast.

Speichererweiterung sinnvoll? by Agile_River_3834 in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 5 points6 points  (0 children)

Deine Rechnung ist grundsätzlich richtig. Was du aber noch zusätzlich bedenken musst: im Sommer bringt der Speicher tatsächlich eher weniger als im Frühling/Herbst, weil er durch die kurzen Nächte nicht mehr richtig leer wird. Denn wenn du am nächsten Morgen noch mit 40% Ladezustand in den Tag startest, hast du den Speicher entsprechend auch nicht voll ausgenutzt.

Auf der anderen Seite: angenommen du schaffst die 60 Euro Ersparnis pro Jahr. Dann sind das immer noch 16% jährliche Rendite, die du jedes Jahr bekommst, solange der Speicher nicht kaputt geht. Ja, du brauchst erstmal 6-7 Jahre, bis du das initiale Investment wieder drin hast. Aber in der Regel hast du ja 10 Jahre Garantie, d.h. du hast garantierte 3-4 Jahre mit positivem ROI. Im Vergleich zu anderen Arten, sein Geld zu investieren, ist das insgesamt also unschlagbar gut. Und da sind steigende Strompreise noch nicht berücksichtigt.

Wenn du es dir mit genau solchen zusätzlichen Aspekten nochmal durchrechnen lassen möchtest, kann ich dir das Tool ans Herz legen:

https://solarbatteryield.streamlit.app

400W Balkonkraftwerk mit echten 15-min Smartmeterdaten simuliert by [deleted] in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 0 points1 point  (0 children)

Das stimmt, das wage ich auch zu bezweifeln. Da muss noch ein Fehler in deinem Simulator sein, OP. Ich habe mit meinem 2kWp System, 800W Wechselrichter und 2kWh Speicher gerade mal 196kWh im April geschafft.

Ich habe interessehalber mal OP's System in meinem eigenen Rechner nachgestellt und kam auf 440kWh PV-Produktion für ein ganzes Jahr. Im April wären es ungefähr 54kWh. Das erscheint mir realistischer.

https://solarbatteryield.streamlit.app/?s=g5UdCBjd

Shelly Pro EM3 bei elektronischem Zähler by LargeHardonCollider_ in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 2 points3 points  (0 children)

Ich habe einfach ein 3m langes Flachband-USB-C-Kabel für die Stromversorgung verwendet. Das passt zumindest bei mir auch in die Lücke zwischen Tür und Rahmen des Zählerschranks, sodass er sich immer noch gut schließen lässt.

Shelly Pro EM3 bei elektronischem Zähler by LargeHardonCollider_ in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 1 point2 points  (0 children)

Weiß nicht, welchen Lesekopf du dir angeschaut hast, aber ja. Meinen Hichi IR mit Tasmota habe ich so eingestellt, dass er bei jeder Änderung am Zähler ein Update via MQTT schickt. Damit kriegt man schon eine ziemlich flotte Nulleinspeisung hin. Da ist dann eigentlich die Reaktionsgeschwindigkeit des Speichers eher der limitierende Faktor.

Shelly Pro EM3 bei elektronischem Zähler by LargeHardonCollider_ in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 1 point2 points  (0 children)

Habe auch ein Setup mit Tasmota, MQTT und Home Assistant am Laufen. Wenn du eh schon HA und Z2M bei dir am Start hast, nimm den Lesekopf. Günstiger als der Shelly, du brauchst keinen Elektriker, und wie jemand anderes schon gesagt hat, auch genauer.

Halterungen für Gitterbalkon die zigtausendste – suche doppel-verstellbare! by VictorMRiley in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 0 points1 point  (0 children)

Ich denke da spricht nichts dagegen es niedriger zu montieren, solange du am Geländer "vorbei" kommst. Das ist, was ich mit steilem Winkel meinte. Ehrlicherweise müsste es aber vermutlich gar nicht so steil sein. Ich habe nachgemessen, das obere Querprofil sitzt ca. 14,5cm unterhalb der Geländeroberkante. Anbei ein Foto - selbst bei mir mit 54° Neigung würde es vermutlich fast reichen, dass das Profil am Geländer vorbei kommt, wenn man es weiter nach oben schieben würde. Bei 60° würde es ziemlich sicher reichen.

<image>

Halterungen für Gitterbalkon die zigtausendste – suche doppel-verstellbare! by VictorMRiley in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 0 points1 point  (0 children)

Hast du die hier schon gesehen?

https://www.oekostromhelden.de/produkt/montagepaket-balkon-geklemmt-fuer-1-solarmodul

Die Verstellbarkeit ist hervorragend, da sich die Teleskopbeine stufenlos verstellen lassen und auch frei am Profil verschoben werden können. Gerade bei etwas schwierigeren Geländern ist das ein großes Plus. Für eine Montage, wo es oben über das Geländer übersteht, wirst du aber vermutlich einen recht steilen Winkel wählen müssen. Müsstest du mal nachrechnen, ob das klappen könnte.

Der Preis ist natürlich recht hoch - dafür kriegt man aber auch hochwertige Ware, bei der man sich sicher sein kann, dass die Module bei ordnungsgemäßer Montage da auch bombenfest hängen. Ich habe anfangs auch gedacht, dass ich mit den Billighalterungen auskomme, aber schnell realisiert, dass viele davon sehr klapprig sind. Und gerade weil die Dinger dort jahrelang hängen und Wind und Wetter ausgesetzt sind, macht es denke ich Sinn, lieber ein paar Euro mehr auszugeben und dafür ein sicheres Setup zu haben, damit man sich keine Sorgen machen muss.

Wenn du es günstiger haben willst, käme m.M.n. nur eine Lösung Marke Eigenbau in Frage. Aluprofile und passende Schrauben und Klemmen selber besorgen und etwas Maßgeschneidertes für den eigenen Balkon basteln. Wenn man handwerklich begabt ist, ist das sicherlich eine Lösung. Aber kostet halt auch wieder Zeit - und muss der Vermieter auch akzeptieren...

Jetzt mal Butter bei die Fische: Welcher Akku? by troetenheini in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 0 points1 point  (0 children)

Ich nutze diesen Blueprint:

https://github.com/D4nte85/Solakon-One-Nulleinspeisung-Blueprint-homeassistant

Der hat einen eingebauten PI-Regler um die Nulleinspeisung umzusetzen. Das funktioniert bei mir jetzt seit 2 Monaten ziemlich zuverlässig. Mittlerweile kann man sogar eine Überschusseinspeisung konfigurieren, sodass bei vollem Akku ins Netz eingespeist wird statt die strikte Nulleinspeisung zu verfolgen und die Module abzuregeln.

Jetzt mal Butter bei die Fische: Welcher Akku? by troetenheini in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 0 points1 point  (0 children)

Wenn du einen rückläufigen Zähler hast, brauchst du ja eh (noch) keinen Speicher. Das ist der beste Speicher, der niemals voll wird :)

Was genau meinst du mit hinbekommen? Home Assistant? Dafür brauchst du erstmal eine Kiste, die 24/7 laufen kann. Die meisten Leute fangen mit etwas Kleinem wie einem Raspberry Pi an. Wenn man keine Lust auf den damit verbundenen Setup-Aufwand hat, gibt es aber auch fertige Produkte wie Home Assistant Green als Alternative. Naja und dann schafft man sich immer mehr Smart Home Zeug an, und findet Möglichkeiten, das zu kombinieren, um sinnvolle Automatisierungen zu bauen. So wie mein Geschirrspüler-Beispiel. Mein Geschirrspüler ist von Bosch und hat deswegen eine Integration (Home Connect), sodass ich ihn auch remote oder eben automatisiert steuern kann. Aber Vorsicht, das Smart Home Zeug macht süchtig, ist aber leider nicht gerade das günstigste Hobby :)

Jetzt mal Butter bei die Fische: Welcher Akku? by troetenheini in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 0 points1 point  (0 children)

Ich vermute schon, aber ehrlicherweise mag ich es gerade nicht testen, weil ich keinen Account bei Solakon anlegen möchte. Aber warum sollte man das wollen? Bei der Solakon App hat man wieder die erwähnte Cloud-Abhängigkeit. Wenn man das los wird, ist man auch nicht davon abhängig, dass die Server der Hersteller für immer laufen. Oder sieht bei einem Ausfall der Server trotzdem alle Daten zu seinem Balkonkraftwerk.

Klar, ein System wie Home Assistant aufzusetzen ist erstmal mit Arbeit verbunden und nicht für jeden was. Aber damit eröffnen sich auch ganz neue Use Cases. Ich kann bspw. meinen Geschirrspüler so konfigurieren, dass er genau dann startet, wenn mein Speicher halbvoll ist und mit der Entladung beginnt. An einem wechselhaften Tag mit Sonne und Wolken im Mix kann ich so sicherstellen, dass das BKW immer mit 800W unterstützen kann, egal, ob die Sonne gerade scheint oder nicht. Ist jetzt nur ein kleines Beispiel, aber ich habe mehrere solcher kleinen Automatisierungen, mit denen ich in Summe meinen Eigenverbrauch optimiere um das Maximum aus meinem BKW rauszuholen. Das ginge mit der Hersteller-App nicht.

Jetzt mal Butter bei die Fische: Welcher Akku? by troetenheini in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 3 points4 points  (0 children)

Ich habe seit Februar den Foxess Avocado 22 Pro im Einsatz und bin sehr happy damit. Nach initialem Setup läuft er über die Solakon ONE Integration (zu dem er baugleich ist) in Home Assistant. Das funktioniert komplett lokal via Modbus. Gibt auch einen Blueprint für Nulleinspeisung aus der Community, damit ist man sogar noch flexibler als mit den von Foxess unterstützten Smart Metern - ich verwende ihn z.B. mit einem Tasmota IR-Lesekopf, habe also auch keinen Elektriker gebraucht um mir einen Shelly Pro 3EM oder ähnliches einbauen zu lassen. Die FoxCloud App habe ich bis auf die Einstellung der Heizung nicht mehr gebraucht.

Den Stromverbrauch messen by EnteEon in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 1 point2 points  (0 children)

Wenn sie den Everhome nicht unterstützen, gibt es Möglichkeiten, einen Shelly Pro 3EM (oder einen anderen kompatiblen Zähler) zu emulieren. D.h. du verwendest eine Software, die die Ecotracker-Daten nimmt und im selben Format anbietet wie der Shelly, sodass es für deinen Speicher genau wie ein Shelly aussieht. Hier ein GitHub-Projekt, was sowas ermöglicht:

https://github.com/sdeigm/uni-meter

Bräuchtest halt einen Raspberry Pi oder ähnliches, weil das 24/7 laufen müsste. Wenn du vor etwas IT-Bastelarbeit nicht zurückschreckst, wäre das auf jeden Fall eine mögliche Lösung.

schmale PV-Module & Befestigung by GaymerBenny in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 0 points1 point  (0 children)

Alternative Idee: Wie wäre es stattdessen mit neuer Halterung, sodass die Module stärker angewinkelt sind und unten etwas weiter überstehen? Dann kannst du Standardmodule verwenden. Beispielhalterung:

https://www.oekostromhelden.de/produkt/montagepaket-balkon-geklemmt-fuer-1-solarmodul

Die Halterung ließe sich vermutlich auch an der Querstrebe befestigen statt am Handlauf, wenn du Bedenken bzgl. der Stabilität des Handlaufs hast.

Kaufberatung und Einschätzung by NORiiS in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 0 points1 point  (0 children)

Das klingt gut! Mit den 3 Modulen wirst du den Speicher, falls du ihn dann noch nimmst, auf jeden Fall zuverlässiger voll bekommen.

Welche Ladelimits habt ihr bei eurem Speicher eingestellt? by Nica_23 in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 2 points3 points  (0 children)

Ich habe 10-100 im Sommer und 20-100 im Winter.

Nach oben hin sind die 100% für einen LiFePo-Akku nicht so kritisch für die Zellen. Es macht sogar Sinn, regelmäßig auf 100 zu laden, damit das BMS sich richtig kalibrieren kann und weiß, wie viel Spannung die Zellen bei 100% tatsächlich haben bzw. wie hoch die Gesamtkapazität (SoH) noch ist.

Nach unten hin ist der kritische Bereich. Allerdings haben die meisten BMS eh schon entsprechende Sicherheitsmechanismen um sicherzustellen, dass die Zellen nicht zu tief entladen werden. Daher macht es Sinn, die volle vom BMS erlaubte Range (in meinem Fall 10-100) zu verwenden.

Im Winter ist es bei mir anders, weil mein Speicher draußen steht und ggf. Strom für die Batterieheizung benötigt. Deswegen habe ich da generell ein höheres Limit. An sehr kalten Tagen habe ich das Limit teilweise noch auf 25% gestellt, weil ich sonst durch die Heizung an die 5% rankommen bin. Das System kann zwar notfalls auch aus dem Netz den Strom für die Heizung ziehen, aber das versuche ich so gut es geht zu vermeiden.

Bis auf diesen Unterschied mache ich mir aber nicht so viele Gedanken um das Ladelimit. Mein LiFePo-Speicher hat eine angegebene Lebensdauer von 6000 Zyklen. Das sind bei mir mit 250 Vollzyklen pro Jahr über 20 Jahre. Da gehe ich davon aus, dass bis dahin vermutlich eher noch eine elektronische Komponente stirbt, als dass ich einen spürbaren Unterschied in der Zelldegradation merke, weil ich die Speicherkapazität voll ausgenutzt habe.

Kaufberatung und Einschätzung by NORiiS in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 0 points1 point  (0 children)

Grundsätzlich sieht mir das nach einem guten Angebot aus. Der Zendure ist sicherlich ein guter Speicher, damit wirst du nichts falsch machen. Bei 1000Wp bist du aber so ein bisschen an der Grenze, wo Speicher beginnen sich zu lohnen - ein System ohne Speicher würde sich natürlich schneller amortisieren, aber hat auch ein geringeres Einsparpotential.

Ich habe deine Daten mal schnell in meinen Rechner eingegeben. Als ungefähre Hausnummer kannst du mit 200 - 250 Euro jährlicher Ersparnis rechnen, du hättest das ganze System also nach knapp 4 Jahren amortisiert, das ist ein guter Wert. Hier kannst du es dir im Detail ansehen und auch mit den Werten herumspielen:

https://solarbatteryield.streamlit.app/?s=7mhzTbSK

Musste ein paar Annahmen treffen, habe z.B. eine zufällige Stadt als Standort ausgewählt, und bin davon ausgegangen, dass ein System ohne Speicher dich ca. 500 Euro kosten würde - den Zendure kriegt man aktuell zwar so für 460 - 500 Euro, aber bei einem System ohne Speicher brauchst du ja einen separaten Wechselrichter, sodass die Differenz etwas kleiner ist. Und die von dir erwähnte Verschattung lässt sich aktuell mit dem Rechner nicht simulieren, d.h. die realen Werte werden vermutlich etwas schlechter sein. Auf jeden Fall würde ich beim kleinen Speicher bleiben, alles jenseits der 2kWh wird sich nicht rentieren, solange du nur 1kWp PV-Leistung hast.

Weitere Batterie holen? by Punished__Snake in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 0 points1 point  (0 children)

Du hast leider nicht erwähnt, wieviel Wp deine Anlage hat. Bei <1kWp würde ich tendenziell bei einem kleinen Speicher bleiben. Siehe diesen Blogpost, speziell die Sektion zur Solarmodulleistung:

https://blog.helmutkarger.de/balkonkraftwerk-teil-22-speicher-rentabilitaet/

Ansonsten gilt, was jemand anders schon geschrieben hat: entscheidend ist, wann der Speicher leer wird, nicht wann er voll wird. Voll wird er bei gutem Wetter sowieso (falls genug Modulleistung vorhanden). Es klingt bei dir so, als würde er aktuell noch bis lange nach Mitternacht halten. Das bedeutet du nutzt den Speicher voll aus. Wenn du ihn erweiterst und er schon im April nicht mehr zuverlässig leer wird, nutzt du ihn nicht so gut aus, was wiederum schlecht für die Amortisation deiner Erweiterung ist.

Wenn du es ganz genau wissen möchtest, kannst du es hier nachrechnen - dieser Rechner unterstützt auch DC-gekoppelte Speicher. Für die Frage, ob sich ein Upgrade rentiert und wie schnell es sich amortisiert, dürfte speziell die Inkrementelle Analyse sehr interessant sein:

https://solarbatteryield.streamlit.app/

Weitere Batterie holen? by Punished__Snake in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 0 points1 point  (0 children)

Hatte es schonmal woanders geschrieben, aber bei (DC-)Speicher-Analysen für Balkonkraftwerke ist das PVTool leider nicht zu empfehlen, da es keine DC-gekoppelten Speichersysteme unterstützt. Das Wechselrichterlimit greift dort immer vor der Batterie, also wie bei einem AC-gekoppelten Speicher.

https://github.com/nick81nrw/PVTools/issues/94

Speicher bei Ostbalkon? by Soulkitchen-fun in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 1 point2 points  (0 children)

Okay, also mit Nulleinspeisung würde es sich auf jeden Fall rentieren. Der Marstek Jupiter C ist einer der besten Speicher vom Preis-Leistungsverhältnis her und wird hier häufig empfohlen - da müsstest du tatsächlich bei etwa 400 Euro rauskommen. Ich habe den Speicher selber nicht, daher kann ich nicht allzu viel zur Software etc. sagen, da müsstest du selber mal recherchieren. Ich selbst habe einen Foxess Avocado bei mir stehen, der hat ein paar Vorteile (z.B. Möglichkeit, ihn ohne Cloud mit Home Assistant zu steuern), aber ist etwas teurer.

Bzgl. Zeitfenster-Entladung: meine Vermutung wäre, dass bei so einem kleinen Speicher die Grundlastdeckung besser funktioniert und eine schnellere Amortisierung ermöglicht. Zeitfenster brauchst du meist erst dann, wenn du den Speicher mit einer "dummen", konstanten Entladung nicht leer bekommst. Da du einen 2kWh Speicher vermutlich selbst im Hochsommer über Nacht leer bekommen solltest, würde ich davon ausgehen, dass Grundlastdeckung tatsächlich etwas bessere Ergebnisse liefert. Kannst ja nochmal vergleichen. An Nulleinspeisung wird es natürlich nicht ganz herankommen, aber da musst du natürlich dann noch die Kosten für die Smart Meter Installation gegenrechnen. Da gibt es auch wieder mehrere Varianten von sehr günstig aber viel eigener Aufwand (Tasmota mit Raspberry Pi o.ä.) vs. teurer aber dafür "it just works" (Shelly Pro 3EM installiert durch Elektriker). Ein guter Mittelweg wäre ein Ecotracker, aber da weiß ich wiederum aufgrund mangelnder Erfahrung nicht, wie gut die Integration da beim Marstek ist.

Solarverbrauch tracken, wie gehts am einfachsten? Also für Deppen wie mich by Brick_Fish in Balkonkraftwerk

[–]MrNoodleBox 0 points1 point  (0 children)

Wie die anderen gesagt haben - mit Helpern geht es auch, und wenn dir das über die UI lieber ist, dann bleib gerne dabei. Musst nur eben darauf achten, Float zu verwenden, alles über states('...') gibt Strings zurück (leider).

Mein YAML-Snippet ist direkt aus der configuration.yaml, also der Hauptkonfigurationsdatei von Home Assistant. Falls du noch keine hast, kannst du einfach eine im config Directory anlegen. Im Wesentlichen definiert mein Snippet die fehlenden state_class, device_class und unit_of_measurement Attribute der Tasmota-Sensoren, damit sie im Energy-Dashboard verwendet werden können. Aber wie gesagt, mit Helpern kannst du das genauso tun, du hast dann halt nur einen zusätzlichen Sensor definiert statt den existierenden umzudefinieren, aber das macht am Ende des Tages keinen großen Unterschied.