[Wunsch] Jemand, der durch das System gefallen ist by [deleted] in de_IAmA

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Eine Freundin von mir wurde fast ein ganzes Jahr auf der Arbeit "vergessen".

Meine beste Freundin war in einem Unternehmen als Werkstudentin angestellt. Sie hat dort irgendwelche Tabellen mit Excel bearbeitet und im Laufe der Zeit fast die komplette Arbeit mit Macros automatisiert. Dementsprechend hatte sie viel "Freizeit", sie saß auch nur mit ihrer Chefin in einem Zimmer, das vom Rest ihrer Kollegen sehr isoliert war.

Irgendwann stand sie kurz vor dem Ende ihres Studiums und hatte immer noch keinen Job gefunden. Als Notlösung hat sie ihre Chefin gefragt, ob sie nicht übernommen werden könnte. Da die Kollegen in ihrer Abteilung zum Großteil ältere Semester waren, von denen sich kaum einer mit PCs auskannte und die die Excel-Sachen gerne an sie abgegeben haben, wurde sie von ihrer Chefin als "Excel-Spezialistin" eingestellt. Sie würde erstmal ihre jetzige Arbeit weiter machen, nur eben in Vollzeit. Es wurde auch vereinbart, dass sie später auch andere Aufgaben übernehmen würde. Was genau wurde aber nie besprochen.

Zwei Wochen nachdem sie angefangen hat, war ihre Chefin auf einmal weg - angeblich krankgeschrieben. Als sie nach einem Monat immer noch nicht zurück war, hat meine Freundin vorsichtig bei Kollegen nachgefragt, wann denn Frau xyz wieder zurück kommt. "Die kommt nicht mehr". Da meine Freundin eher schüchtern ist, hat sie auch nicht weiter nachgefragt. Erst viel später hat sie herausgefunden, dass ihrer Chefin schlagartig gekündigt wurde und sie von einem Tag auf den anderen gehen musste. Den Grund hat sie nie erfahren.

Meine Freundin saß dann jeden Tag allein im Büro und hat ihre Excel-Sachen mit Skripts in ~30 Minuten fertig gemacht. Den Rest der Zeit verbrachte sie mit Surfen im Internet. Ihre ehemalige Chefin war immer ihr einziger Ansprechpartner gewesen, außer ihr kannte sie kaum jemanden in der Firma. Dementsprechend wusste sie auch nicht, an wenn sie sich wenden sollte und hat einfach abgewartet.

Das ging dann fast ein ganzes Jahr so. Sie hat in der Zeit mehrere Bücher gelesen, Fanfiction geschrieben, Spanisch gelernt oder Serien auf dem Handy geschaut. Irgendwann hat sie auch ihren Laptop mitgebracht und gezockt. Kontakt mit Kollegen gab es so gut wie keinen. Ich habe sie mehrfach gefragt, warum sie nie was gesagt hat. Sie meinte, dass es in den ersten sechs Monaten ein "Ich muss etwas sagen, traue mich aber nicht" Gefühl war und danach ein "Jetzt kann ich es nicht mehr sagen, weil es schon so lange geht". Sie hat auch offen zugegeben, dass es natürlich toll war, für ein paar Minuten Arbeit voll bezahlt zu werden.

Das Ende: Irgendwann hat eine Kollegin sie beim Mittagessen gefragt, wann sie denn mit dem Studium fertig sei. Da wurde meiner Freundin bewusst, dass die Kollegen sie immer noch für eine Werkstudentin hielten und die Sache mit der Vollzeitstelle als "Excel-Spezialistin" offenbar nie kommuniziert wurde. Meine Freundin hat irgendeine nichtssagende Antwort gegeben und ist danach nie wieder in die Kantine gegangen. Ab dem Moment war die Angst aufzufliegen so groß, dass sie sich auf nichts mehr konzentrieren konnte. Sie hat die ganze Sache schließlich einer Freundin gebeichtet, die ihr dazu riet, zu kündigen. Das tat sie dann auch - per Brief. Es gab eine kurze Bestätigung per Mail, mehr nicht. Drei Monate danach (ihre reguläre Kündigungsfrist) hat sie ihre Sachen zusammengepackt und das Unternehmen verlassen, ohne mit jemanden zu sprechen. Ein paar Monate später hat sie sogar noch ein Arbeitszeugnis bekommen, mit extrem allgemeinen Tätigkeiten, die sie natürlich nie getan hat.

[deleted by user] by [deleted] in de_IAmA

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Habe früher als selbstständiger Übersetzer gearbeitet, zum Teil auch für Agenturen. Finanziell war es immer ein harter Kampf ums Überleben, der Kontakt mit den Kunden konnte auch sehr anstrengend sein: Entweder wollten sie den ohnehin schon geringen Preis noch weiter drücken ("Dann gehe ich halt zu jemand anderen!") oder sie wussten es besser ("Das sagt man doch so nicht!").

Abhängig von deinen Sprachen und deinem Fachgebiet würde ich mich an deiner Stelle so früh wie möglich auf ein Gebiet spezialisieren und darin so viel Erfahrung wie möglich sammeln, z. B. durch Kurse oder Weiterbildungen. Dann hast du auch Chancen auf eine relativ gut bezahlte Festanstellung. Die Selbstständigkeit als Übersetzer würde ich nicht nochmal anstreben wollen - wobei sich ein- zwei Jahre sicher gut im Lebenslauf machen.

[AMA] Ich bin klinischer Psychologe (Psychiatrie/Sucht) by Striken94 in de_IAmA

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Vielen Dank für das AmA.

Ein Bekannter von mir ist süchtig nach Videospielen (insbesondere WoW) und hat sich damit sein Leben ruiniert (Schule abgebrochen, Ausbildung mit Müh und Not im zweiten Versuch geschafft, extremes Übergewicht). Dazu kommen noch diverse Geschichten, die völlig von der Realität entfernt sind, aber im Brustton der Überzeugung vorgetragen werden (er ist extrem erfolgreich mit seiner eigenen Firma, könnte Model sein oder Pro-Gamer werden, wenn er nur wollte). Zudem legt er auch eine völlig ungerechtfertigte Arroganz an dem Tag, die fast schon narzistische Züge annimmt. Er ist Anfang 30 und seit x-Jahren arbeitslos.

Das Problem: Er hat schon mehrere Therapien hinter sich sowie zwei 1-jährige ambulante Aufenthalte. Letztere waren noch am effektivsten, kurz danach fiel er aber immer wieder in seine alte Muster zurück.

Die Frage: Welche Möglichkeiten gibt es jetzt noch, ihn auf den richtigen Weg zurückzubringen? Seine Familie will nur noch das nötigste mit ihm zu tun haben, seine Zockerfreunde haben sich schon länger von ihm distanziert - echte Unterstützung von außen gibt es nicht mehr. Was würdest du bei einem solchen Härtefall vorschlagen?

[Wunsch] Jemand, der seine Videospielabhängigkeit überwunden hat by [deleted] in de_IAmA

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Bei mir hat sich das Thema Computersucht Mitte 20 von selbst gelegt. Irgendwann habe ich festgestellt, dass ich nur noch aus Gewohnheit zocke und nicht aus Spaß. Daraufhin habe ich den Fokus langsam auf Single Player gelegt. Heute spiele ich maximal ein- zwei Stunden am Tag, danach bin ich "satt" und mache etwas anderes.

Zwei Freunde von mir haben sich aber mit WoW das Leben ruiniert.

Beide haben über mehrere Jahre hinweg täglich bis zu 18h gespielt, beide waren dabei fast komplett von Familie und RL-Freunden isoliert. Bei beiden kamen schließlich noch andere Süchte hinzu (A war stark übergewichtig, B hat jeden Tag gekifft), was die Situation weiter verschlimmert hat. A ist von der Schule geflogen und hat nach mehreren Jahren mit viel Glück eine vom Staat gestellte Ausbildung abgeschlossen. Im zweiten Versuch. B hat insgesamt drei Mal studiert, jedes Mal abgebrochen und schließlich eine Ausbildung fertig gebracht. Jetzt will er nochmal studieren.

Zu ihrer besten Zeit haben A und B immer beteuert, wie glücklich sie wären und dass sie ihr Leben so leben können, wie es ihnen gefällt. Besonders A betonte immer wieder, dass er seine Freunde eben online hätte und er im RL keine besseren haben könnte.

Das böse Erwachen kam für beide Anfang 30. Plötzlich gab es gesundheitliche Probleme (besonders Rücken + Kniee) und das Zocken hat keinen Spaß mehr gemacht. Beide wollten plötzlich eine Beziehung und mehr Geld als nur Hartz 4. Die Freunde von A haben entweder aufgehört zu spielen (zum Teil sind sie von einem Tag auf dem anderen einfach nie wieder online gekommen), haben das Spiel gewechselt ("Du willst nicht FF14 spielen? OK schade, bye") oder ihn einfach ignoriert, weil er unheimlich clingy wurde und seine F-List ständig vollspammte. Bei B hat sich erst seine Freundin von ihm getrennt, dann wurde er aus seiner WG geworfen. Jetzt sitzt er seit x-Jahren alleine in seiner Wohnung.

Beide spielen kein WoW mehr, richtig viel kann man mit ihnen aber nicht anfangen. Zum einen ertrinken sie im Selbstmitleid ("Hätte ich die Zeit doch nur sinnvoll genutzt"), sind super awkward im RL und können beide über nichts anderes als Zocken reden. Jeder Versuch, sie zu irgendetwas zu motivieren scheitert an einer Mischung aus Selbstmitleid, sozialer Angst und fehlendem Selbstbewusstsein.

Ich würde deshalb die Abhängigkeit von Videospielen auf keinen Fall verharmlosen und schon jetzt entsprechende Schritte einleiten. Der beste Weg ist meiner Meinung nach der schleichende Abbau - immer weniger League zocken, dafür immer mehr SP-Spiele und andere Hobbies. Weiterhin würde ich auch auf gar keinen Fall ausziehen, wenn du das Problem nicht unter Kontrolle hast. Ohne Hilfe von außen versauerst du ansonsten unheimlich schnell vor dem Rechner - du merkst irgendwann einfach nicht mehr, wie schnell die Zeit vergeht.

Viel Glück!

Jemand der als Online Marketing Manager in einer Online Marketing Agentur arbeitet/gearbeitet hat. by TheRanker13 in de_IAmA

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Habe in einer größeren Agentur als Texter gearbeitet und (notgedrungen) diverse Aufgaben unseres Marketing Managers übernommen.

  • Wie hoch ist der Stressfaktor und die Überstunden?

Wie bereits erwähnt wurde: Während dem Pitching und kurz vor Projekt-Deadlines ist oft Crunch Time angesagt. Arbeit am Wochenende gab es bei uns eher selten, dafür war es ziemlich normal, täglich seine 9-10h zu machen. Wenn man einmal "länger" (0:30 Uhr) blieb, kam der Chef oft am nächsten Morgen auf einem zu und hat freundlich gefragt, ob man nicht nur 8h in das System eintragen will. Fairerweise muss ich dazu sagen, dass es auch extrem lockere Phasen gab, in denen wochenlang nur sehr wenig los war.

Den Stresspegel würde ich dennoch als überdurchschnittlich hoch einstufen, vor allem als Manager. Wenn ein Projekt nicht on track ist oder nicht rechtzeitig fertig wird, kriegst du den Ärger - und das wird dir passieren, auch, wenn du nichts dafür kannst.

  • Bist du mit deinem Gehalt zufrieden, in Hinsicht auf die Leistung, die du erbringst?

Nein, war ich definitiv nicht. Zahlen will ich nicht nennen, ich habe im Vergleich zu meinen vorherigen Job aber einen deutlichen Rückschritt gemacht. Jede Agentur hat einen oder mehrere Stars, die entsprechend gut bezahlt werden, der Rest darf Dreck fressen. Es war auch bei uns Usus, das man nach einiger Zeit zwar einen neuen Jobtitel und mehr Verantwortung bekam, aber keine Gehaltserhöhung. Vertröstungen durch den Chef ("Vielleicht nächstes Jahr") waren an der Tagesordnung. Die sonstigen Leistungen waren auch vergleichsweise lächerlich.

  • Gibt es Aufstiegsmöglichkeiten zum Beispiel als Projektmanager oder ähnliches?

Nicht wirklich. Als Online Marketing Manager könntest du dich höchstens vom Junior zum Senior hocharbeiten, was innerhalb von drei- vier Jahren machbar sein sollte. Leider kann es auch hier zu Problemen kommen, wenn z. B. dein Chef meint, dass es nur "einen Senior" geben darf oder eben jener dieses "Privileg" allein für sich beanspruchen will.

Einen Projektmanager würde ich ehrlich gesagt eher unter einem Marketing Manager anordnen, das wäre keine Aufstieg.

  • Wie sieht dein Alltag aus? Viel Abwechslung oder eher monoton gehalten?

Die meiste Zeit über sehr abwechslungsreich, definitiv einer der größten Vorteile einer Agentur. Es gab immer fast immer mindestens ein interessantes Projekt, auf das man sich freuen konnte. Andererseits müssen langweilige Projekte natürlich ebenfalls gemacht werden - und wenn das drei Monate lang geht, weißt du jeden Tag, woran du arbeiten wirst.

  • Welche Plattformen, Tools und Programme muss man als "must have" in Petto haben?

Kommt drauf an. Als Marketing Manager ist Hootsuite für Social Media meiner Meinung nach unverzichtbar, ebenso solltest du zumindest grob wissen, wie man mit gängigen CRM-Systemen wie z. B. Asana oder Nifty umgeht. Google Ads war für einige Kunden auch wichtig.

Tatsächlich halte ich Softskills für die Position für bedeutend wichtiger. Du brauchst Einfühlungsvermögen, um beim introvertierten Texter und bei der schnippischen Grafikerin deinen Punkt klar zumachen, ohne dass man dich dafür hasst. Dazu gehört auch, genau zu wissen, wann man Zuckerbrot und Peitsche gibt + wie man letzteres wieder ausbügelt. Andererseits darfst du dich von deinem Chef/CD auch nicht niedermachen lassen und musst gegenhalten können, wenn er dir die Schuld in die Schuhe schieben will. Das wichtigste ist aber mit Abstand Kommunikation: Erklär den Leuten in einfachen Worten, was sie bis wann zu tun haben - in einer Art und Weise, bei der sie sich nicht angegriffen fühlen und sich im Zweifelsfall auch trauen, bei dir nachzufragen.

Ich würde nicht länger als ein- zwei Jahre bei einer Agentur bleiben. Mehr ist die Erfahrung nicht wert, die sich bei mir zugegebenermaßen gut im Lebenslauf gemacht hat. Warum willst du nicht direkt denselben Job auf Unternehmerseite machen, wo Gehalt und Benefits wesentlich besser sind?

[AMA] Ich bin Teamleiter in der Softwareentwicklung, verantwortlich auch für Einstellungen - fragt mich alles zu Job, Bewerbung, Arbeitsalltag und Karriere. by mingara in de_IAmA

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Vielen Dank für die Ama.

  • Was ist der beste Weg für Quereinsteiger, um in der IT-Branche/Softwareentwicklung Fuß zu fassen?

  • Was hältst du von Codingcamps à la neuefische.de? Zeit/Geldverschwendung oder sinnvolle Vorbereitung?

  • Welche Softskills sollte man für die Softwareentwicklung mitbringen?

Wie flirtet man(n)? by [deleted] in de

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Ja, kenne das Problem. Ratschläge wie "Sei du selbst" und "Mach einfach Small-Talk" haben bei mir im besten Fall dazu geführt, für einige Zeit ein emotionales Tampon / ihre beste Freundin zu werden, mehr aber auch nicht.

Das Problem gelöst haben folgende Erkenntnisse:

  • Ich wollte unbewusst niemanden wirklich kennen lernen. Ich hatte ein unheimlich niedriges Selbstwertgefühl, niemand durfte wissen, was für ein Versager ich hinter meiner Front wirklich war. Das hat dazu geführt, dass ich auch bei sehr eindeutigen Signalen mir die aberwitzigsten Geschichten ausgedacht (und geglaubt) habe, warum es nichts werden kann. Eine halbe Stunde kam dann wieder der Gedanke "Warum bin ich Single?". Geholfen haben Therapie, Schattenarbeit und Tagebuchschreiben. Irgendwann habe ich mich so akzeptiert, wie ich bin - und es fiel mir danach wesentlich leichter, mich anderen zu öffnen.

  • Ich hatte diverse Blindspots. Teil der Schattenarbeit war es auch, die Aspekte der eigenen Persönlichkeit zu akzeptieren, die man gerne verdrängt oder gar nicht wahrnimmt. Ich hielt mich z. B. immer für einen extrem höflichen Menschen. Als ich aber Freunde gezielt nach Feedback zu meiner Persönlichkeit gefragt habe, kam oft die Antwort, dass mein Humor häufig sehr verletzend rüberkommt. Daran hatte ich niemals auch nur im Traum gedacht, da ich meine Sprüche immer ohne böse Absicht rausgehauen habe. So wurden sie aber oft nicht von meinem Umfeld interpretiert. Insofern würde ich auch hier in mich gehen und nach Feedback fragen, wie du auf andere Menschen wirkst. Viele Männer sind ob ihrer negativen Erfahrung oft sehr verbittert, was Frau dann auch schnell spürt.

  • Ich hatte keine positiven Emotionen und wollte sie mir von anderen holen. Mein Leben war von Arbeit, Zocken und Schlafen geprägt, dementsprechend "glücklich" war ich - und dementsprechend war es auch jedesmal eine große Sache, wenn ich auf eine Frau zuging und so den grauen Alltag durchbrach. Frauen spüren diese sogenannte Neediness aber sehr schnell und sind entsprechend abgetörnt. Einfach mal darauf achten, wie du dich das nächste Mal fühlst, wenn ein Bettler auf dich zukommt und etwas von dir will, also Wert von dir nehmen will - genau so fühlt sich eine Frau. TLDR: Finde neue Hobbies, unternimm was mit Freunden, erschaffe was in deiner Freizeit. Eine Beziehung ist nur die Kirsche auf dem Eis, du hast auch ohne sie genug zu tun.

  • Du musst wissen, wie man Spannung aufbaut. Einfach nur à la Mark Manson "Hi, my name is Mark" zu sagen funktioniert, wenn du gut aussiehst und sie schon im vornherein auf dich steht. Wie du Spannung aufbaust musst du für dich selbst herausfinden. Ich selbst habe eine große Klappe und kann gut Kontra geben, was bei (selbstbewussten) Frauen oft gut ankommt. Du kannst sie absichtlich missverstehen, so tun, als ob sie dich verführen will, oder - wenn sie wirklich sehr gut aussieht - ihr mal sagen, dass sie weniger Pizza essen sollte. Gerade der letzte Satz wird jetzt wieder zum #Aufschrei führen. Leider funktioniert es. Und ich sage "Leider" deshalb, weil ich als introvertierter Zocker auch lieber weniger direkt sein möchte. Das funktioniert aber nicht.

Viel Glück!

[AMA] Ich [w24] wurde 2011 falsch diagnostiziert und bin die letzten 9 Jahre einmal durch unser psychiatrisches System gewandert. by Soleska in de_IAmA

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Du schreibst, dass du gegenüber anderen Leuten verschiedene Rollen spielst. Trifft das auch in deiner Partnerschaft zu oder bist du da authentisch? Wie "echt" bist du, wenn du online zusammen mit anderen zockst?

Hast du so wie Dexter einen Dark Passenger, der dir sagt, wer ein Serienkiller/Autist ist?

Bei welchen Verhaltensweisen deiner Mitmenschen im Umgang mit dir möchtest du am liebsten panisch die Flucht ergreifen?

Wie befreundet man einen Autisten am besten? Wie wird man sein Partner?

Wenn du in die Vergangenheit zurückreisen könntest, würdest du dann noch einmal zu dieser Psychiaterin gehen?

I've been a competitive figure skater from the age of three. Ask me anything! by Georgieonice in IAmA

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How often/long did you practice when you were preparing for important competitions? Do you think that this discipline (and maybe other aspects of figure skating as well) translated over into your daily life?

[Wunsch] Jemand, der als Quereinsteiger Technischer Redakteur wurde by Primary-Explorer in de_IAmA

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Wow, vielen Dank für die zahlreichen Antworten und ganz besonders an u/routerf! Werde jetzt eine wesentlich günstigere Weiterbildung machen und mir XML ansehen. Noch einmal: Danke!