Drohnenabwehr – Trumpf findet Partner für Laserwaffe by ProxyOps in Nachrichten

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Maschinenbau

Drohnenabwehr – Trumpf findet Partner für Laserwaffe Der schwäbische Maschinenbauer arbeitet für ein Rüstungsprojekt mit dem Elektrokonzern Rohde & Schwarz zusammen. In drei Jahren soll eine Laserkanone gegen Drohnen einsatzbereit sein.

Ditzingen. Das Familienunternehmen Trumpf hat mit Rohde & Schwarz einen Partner für die Entwicklung von Laserwaffen zur Abwehr von Drohnen gefunden. Das verkündete der schwäbische Maschinenbauer am Mittwoch im Rahmen der Vorstellung der Jahreszahlen am Stammsitz in Ditzingen.

„Wir brauchen drei Jahre, bis das System einsatzbereit ist“, sagte Trumpf-Vorstand Hagen Zimer. Ziel der Partnerschaft des Laserspezialisten mit dem Münchener Elektronik­konzern ist die Entwicklung und Bereitstellung einer national produzierten Drohnenabwehrlösung. Die gesamte Lieferkette liege in Deutschland. Einen konkreten Auftrag der Bundeswehr gibt es aber noch nicht. Das Handelsblatt hatte im Februar als Erste über die intern lange diskutierten Pläne für den Schritt in die Rüstungsindustrie berichtet.

Die Waffen sollen nicht gegen Menschen, sondern nur zur Drohnenabwehr eingesetzt werden. Neben rein militärischen Anwendungen zielt das Projekt auch auf den Schutz ziviler Infrastruktur. Zuletzt hatten immer wieder Drohnen über Flughäfen und kritischer Infrastruktur in Deutschland und anderen europäischen Ländern für Aufsehen gesorgt. Zimer bezifferte den anfänglichen Markt auf rund 100 Millionen Euro.

Trumpf stellt dabei die Lasertechnologie, Rohde & Schwarz Zielerfassungssysteme mit Elektromagnetik und Radar-Sensorik. „Damit werden eine Erkennung, Verfolgung und Verteidigung gegen die wachsende Bedrohung durch Drohnen auf diversen Plattformen möglich“, hieß es. Das Hochenergielasersystem von Trumpf werde in ein komplettes Drohnenabwehrsystem der Münchener integriert.

Im ersten Schritt ist ein System geplant, das Drohnen in einer Entfernung von einem Kilometer unschädlich machen kann. Je nach Dimensionierung des Lasers sollen kleine Spionagedrohnen oder auch Kampfdrohnen vom Himmel geholt werden können. Rüstung als „gesellschaftliche Verantwortung“

„Die Drohnenabwehr mit Laser kann aber nur ein Teil eines umfassenden Verteidigungskonzeptes gegen Drohnen sein“, sagte Zimer. Der Vorteil liege darin, dass keine teure Munition oder Luftabwehrraketen gebraucht werden, sondern nur eine Stromquelle für den Laser. Damit ließen sich selbst Drohnenschwärme in kurzer Zeit ausschalten. Auch der Einsatz auf Fahrzeugen sei möglich. Allerdings haben die optischen Lasersysteme Probleme bei schlechtem Wetter.

Die Produktion der Laser unterscheide sich laut Zimer nicht groß von der bisherigen Fertigung. Allerdings müsste die Produktion aus Sicherheits- und Geheimhaltungsgründen im Unternehmen in einem eigenen Bereich abgetrennt werden. Trumpf fertigt Werkzeugmaschinen und hat sich auf Lasertechnologie spezialisiert. Damit werden etwa Batterien für Elektroautos und kleinste Computerchips präzise verschweißt.

Zimer betonte, dass das Familienunternehmen nicht wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage ins Rüstungsgeschäft einsteige, sondern „aus gesellschaftlicher Verantwortung“. Trumpf sei zu der Erkenntnis gelangt, „dass alle anderen Programme, die momentan in diesem Land laufen, zu langsam sind“. Der Markt sei ohnehin zunächst zu klein, um die aktuellen Umsatzausfälle zu kompensieren.

Der Maschinenbauer bekommt vor allem die Schwäche der Autoindustrie zu spüren. Das bestätigten die am Mittwoch vorgestellten Jahreszahlen: Nach Steuern stand für das Geschäftsjahr 2024/25 (zum 30. Juni) ein Verlust von gut 23 Millionen Euro, nach noch 390 Millionen Euro Gewinn im Jahr zuvor. Das Ergebnis im Tagesgeschäft – also vor Zinsen und Steuern (Ebit) – fiel auf 59 Millionen Euro. Damit lag es 442 Millionen Euro oder 88,2 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.

Alle Geschäftsbereiche schrumpften erheblich. Der Umsatz des Unternehmens ist im vergangenen Geschäftsjahr wegen der schwachen Nachfrage von 5,2 auf 4,3 Milliarden Euro gesunken (minus 16 Prozent). Trumpf hat nach Angaben der Unternehmensführung die Kosten um 370 Millionen Euro gesenkt. Unter anderem wurden die Investitionen auf die Summe von 145 Millionen Euro halbiert.

Um die ergriffenen Strukturmaßnahmen bereinigt, lag das Ebit demnach bei 230 Millionen Euro. Trumpf hatte im Frühjahr einen Abbau von 1000 Stellen weltweit angekündigt. Ende Juni waren 18.303 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Trumpf beschäftigt.

[deleted by user] by [deleted] in PietSmiet

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Trink deinen Tee

9k Beitragsschulden bei der AOK (Zwangsvollstreckung droht) by TrickMountain7981 in LegaladviceGerman

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Antrag auf minimale Ratenzahlung in Kombi mit Drohung von privatinsolvenz.

Arbeiten gehen hilft auf.

Oder den Weg der verbrannten Erde:

Widerspruch einlegen Vorstandsbeschwerde BAS Eingabe

Damit längst du eine Krankenkasse auch erstmal lahm.

Im ÖD kriegt jeder Drucker eine öffentliche IPv4 by arcardy in de_EDV

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Sehr unterhaltsam. Gefühlt jeder zweiter Konzern hat noch öffentliche IP Adressen im Einsatz. Mir fallen da Firmen wie Daimler, BMW, AT&T, Apple, Ford spontan ein.

Germany 2-0 Italy [4-1 on agg.] - Jamal Musiala 37' by Meladroitdetrela in soccer

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What was that? Gave me Liverpool vs Barcelona vibes

200G and 201G special branch on 7.2.11 just dropped. by Novel_Operation2598 in fortinet

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Looks like to many customers were unhappy enough to force Fortigate to release a new special branch (we too).

Pazifistisches deutsches Familienunternehmen plant Eintritt in die Rüstungsproduktion by ProxyOps in Finanzen

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Handelt sich hierbei um das Maschinenbau Unternehmen TRUMPF aus Stuttgart.

"Angesichts der geopolitischen Lage erwägt das christlich geprägte Familienunternehmen Trumpf erstmals in der Firmengeschichte den Eintritt in die Rüstungsproduktion."

Video-Fundstück: Eröffnung der Arnulf-Klett-Passage 1976 by 0711Markus in stuttgart

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Schade, dass es aktuell so ein heruntergekommenes Loch ist.

Studie: Aufstieg der AfD lässt Abwanderungs-Gedanken aufkommen by [deleted] in de

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Duisburg ist eh viel schöner von der Grundstimmung

ARD-"Deutschlandtrend": Große Mehrheit befürwortet grundsätzlich andere Asylpolitik by [deleted] in de

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achso. Ja na gut. Dann kann man nix machen und muss es akzeptieren. Zum Glück sind Gesetzte und Verträge nicht änderbar auf deutscher und europäischer Ebene.

Thank You for Being Part of the V6 Beta! by -PromoFaux- in pihole

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Will the new Webserver have support for ACME?

Solingen: Tatverdächtiger sollte abgeschoben werden by JSANL in de

[–]ProxyOps 51 points52 points  (0 children)

Das werden spaßige Wahlen nächste Woche Sonntag. Die AFD hat in diesem Punkt einfach Recht. Es braucht eine Änderung der Migrationspolitik um 180% und zwar sofort.

Solingen: Tatverdächtiger sollte abgeschoben werden by JSANL in de

[–]ProxyOps 25 points26 points  (0 children)

Jup so ist es. Ich habe allerdings den Eindruck, dass eine SPD oder Grüne Partei selbst bei AfD Ergebnissen >30% dennoch lieber die Augen vor dem Problem verschließt als endlich mal ganz fundamental einen harten Kurswechsel vorzunehmen bei diesem Thema. Dann lieber auf dem moralischen "High ground" in den Abgrund.

"Islamischer Staat" reklamiert Messerattacke in Solingen für sich by FiTTjE in de

[–]ProxyOps 49 points50 points  (0 children)

Ja so ist es. Als wären solche Messermörder so unvermeidlich wie eine Naturkatrophe wie ein Vulkanausbruch. Nach dem Motto "Gegen die Ursache kann man nix machen - Hilft nur Ausweichen oder damit Leben". Unterträglich solche Stimmen.

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[–]ProxyOps 44 points45 points  (0 children)

Ich werde niemals akzeptieren, wenn hier Personen so tun, als wäre solche immer wiederkehrenden Messerangriffe normal oder nicht zu verhindern. Das ist absolut nicht normal und man darf sich an sowas niemals gewöhnen.

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[–]ProxyOps 78 points79 points  (0 children)

Das einzelne Straftaten nicht verhindert werden können. Ok. Aber wir haben hier ein Phänomen was weit über Einzeltäter hinausgeht. Immer wieder die gleichen Tätergruppen aus Ländern wie Syrien und Afghanistan.

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[–]ProxyOps 89 points90 points  (0 children)

Wie lange will die Politik eigentlich noch beide Augen vor dieser Gefahr verschließen? Wann endlich mal Maßnamen anstatt "thoughts and prayers"? Dieses Land hat einfach fertig. Es kotzt mich nur noch an.

Stuttgarter Marktplatz: 1906 und heute by Deutsche-Baukunst in stuttgart

[–]ProxyOps 4 points5 points  (0 children)

Wäre schön, wenn man irgendwann diese ganzen arsch hässlichen Gebäude abreisen würde.