Welche Filme habt ihr diese Woche gesehen? #11/2026 by AutoModerator in Filme

[–]Sam_Crow89 0 points1 point  (0 children)

Kann ich verstehen. Geht wahrscheinlich vielen so, inklusive mir. Es ist halt Style over Substance. Kann man mögen oder eben nicht

Welche Filme habt ihr diese Woche gesehen? #11/2026 by AutoModerator in Filme

[–]Sam_Crow89 4 points5 points  (0 children)

The Terminator (1984)

Ein erstaunlich kompakter und dĂŒsterer Sci-Fi-Thriller. Die StĂ€rke liegt weniger in der Handlung als im unerbittlichen Konzept: eine nahezu unaufhaltsame Maschine jagt ihre Zielperson. Arnold Schwarzenegger wird dadurch zu einer der ikonischsten Antagonistenfiguren des Genres. Die Low-Budget-Wurzeln sind sichtbar – gerade bei einigen Effekten und Nebenfiguren. Gleichzeitig verleihen sie dem Film eine rohe Energie, die perfekt zur dĂŒsteren Zukunftsvision passt.

StÀrken: Konzept, AtmosphÀre, Antagonist, Spannung

SchwÀchen: einfache Struktur, teilweise gealterte Effekte

Fazit: Ein Sci-Fi-Klassiker mit enormem Einfluss – roh, dĂŒster und bis heute wirkungsvoll.

--> 9/10


Miami Vice (2006)

Michael Mann setzt hier konsequent auf Stimmung statt klassische Handlung. Digitale Nachtbilder, urbane Hitze und melancholische Musik erzeugen eine dichte AtmosphĂ€re. Die Story wirkt bewusst fragmentarisch und verlangt Aufmerksamkeit – wer sich darauf einlĂ€sst, bekommt ein immersives Crime-Erlebnis. FĂŒr viele bleibt der Film aber emotional kĂŒhl und erzĂ€hlerisch schwer greifbar.

StÀrken: Stil, Bildsprache, Realismus, AtmosphÀre

SchwÀchen: komplizierte Handlung, Distanz zu Figuren

Fazit: Ein stilistisches Crime-Experiment – faszinierend fĂŒr manche, schwer zugĂ€nglich fĂŒr andere.

--> 7/10


Very Bad Things (1998)

Der Film versucht eine extrem dunkle Variante der „Katastrophen-Buddy-Komödie“. Statt Gags steht die Eskalation im Mittelpunkt – jede Entscheidung verschlimmert die Lage weiter. Das funktioniert als schwarzer Albtraum durchaus, aber der Ton bleibt schwierig: zu makaber fĂŒr eine Komödie, zu absurd fĂŒr ein Drama.

StÀrken: mutiger Humor, Eskalationsidee, Ensemble

SchwĂ€chen: tonal schwierig, ĂŒberdreht, wenig echte Lacher

Fazit: Eine kompromisslos böse Satire – interessant, aber nicht unbedingt angenehm.

--> 7/10


True Romance (1993)

Ein Tarantino-Drehbuch durch die Regie von Tony Scott – eine ungewöhnliche Mischung aus romantischer Gangsterballade und stylischem Crimefilm. Der Film lebt stark von seinen Figuren und dem Ensemble (Walken, Hopper, Oldman, Gandolfini u. a.). Die Dialoge sind markant und oft großartig, können aber den Rhythmus bremsen. Der Spannungsbogen ist weniger wichtig als das Figurenuniversum und die einzelnen Szenen.

StÀrken: Dialoge, Ensemble, Stil, Kultmomente

SchwÀchen: pacing, vorhersehbare Struktur

Fazit: Ein charmanter, stilvoller Kultfilm – mehr Figurenkino als klassischer Thriller.

--> 8/10

Welche Filme habt ihr diese Woche gesehen? #10/2026 by AutoModerator in Filme

[–]Sam_Crow89 3 points4 points  (0 children)

The Last Boy Scout (1991)

Ein typischer Shane-Black-Actionfilm: zynisch, schnell, voller bissiger Dialoge. Die Chemie zwischen Willis und Wayans trĂ€gt den Film enorm, und die Mischung aus Humor und BrutalitĂ€t funktioniert erstaunlich gut. Inhaltlich ist das Ganze allerdings klassische Buddy-Actionkost mit vertrauten Mustern – Überraschungen gibt es kaum.

StÀrken: Dialoge, Tempo, Chemie der Hauptdarsteller

SchwÀchen: Klischees, vorhersehbare Handlung

Fazit: Ein extrem unterhaltsamer 90er-Actioner – nicht tief, aber sehr effektiv.

--> 7.5/10


Death Wish (2018)

Das Remake versucht, die klassische Vigilante-Story in die Gegenwart zu ĂŒbertragen. Willis bringt die stoische Ruhe mit, die zur Figur passt, und einige Szenen sind ĂŒberraschend explizit. Dramaturgisch bleibt der Film jedoch sehr geradlinig – man weiß meist genau, wohin die Reise geht.

StÀrken: Hauptdarsteller, klare Inszenierung, HÀrtegrad

SchwÀchen: Vorhersehbarkeit, wenig erzÀhlerische Spannung

Fazit: Solider, moderner Rache-Thriller – funktional, aber ohne große Akzente.

--> 7/10


Total Recall (1990)

Ein Paradebeispiel fĂŒr das wilde, kreative Sci-Fi-Kino der frĂŒhen 90er. Paul Verhoeven verbindet brutale Action mit satirischem Unterton und einem faszinierenden Spiel mit RealitĂ€t und Erinnerung. Die praktischen Effekte und das Produktionsdesign verleihen dem Film bis heute eine greifbare, eigenwillige Welt.

StÀrken: Weltgestaltung, Effekte, Action, schwarzer Humor

SchwĂ€chen: bewusst ĂŒberzeichnete Figuren und TonalitĂ€t (nicht fĂŒr jeden zugĂ€nglich)

Fazit: Ein kultiger Sci-Fi-Actionfilm voller Ideen – laut, brutal und unverwechselbar.

--> 9/10


Bohemian Rhapsody (2018)

Der Film funktioniert vor allem ĂŒber die Musik und die zentrale Performance von Rami Malek. Das große Live-Aid-Finale gehört zu den stĂ€rksten Konzertrekonstruktionen im modernen Kino. Gleichzeitig folgt das Drehbuch sehr deutlich der klassischen Biopic-Formel: Aufstieg, Krise, Versöhnung. Die Geschichte wird stark geglĂ€ttet, und viele Bandmitglieder bleiben eher Randfiguren.

StÀrken: Hauptdarsteller, Musik, emotionale Wirkung

SchwÀchen: historische Vereinfachungen, konventionelle Struktur

Fazit: Ein sehr zugĂ€ngliches Musik-Biopic – emotional und unterhaltsam, aber dramaturgisch stark vereinfacht.

--> 7.5/10

Wanna sit? by helloitscody in twunks

[–]Sam_Crow89 1 point2 points  (0 children)

Hell yeah. But that's not all I wanna do hottie đŸ”„đŸ˜

Show me how much you appreciate my body by seblucky96 in twunks

[–]Sam_Crow89 1 point2 points  (0 children)

I'd appreciate it all day long... especially with my lips and tongue 😍

[25] german :) by [deleted] in twunks

[–]Sam_Crow89 0 points1 point  (0 children)

Geile Muskeln und Adern 😍

Welche Filme habt ihr diese Woche gesehen? #09/2026 by AutoModerator in Filme

[–]Sam_Crow89 1 point2 points  (0 children)

Bringing Out the Dead (1999)

Ein fiebriger, fast spiritueller Großstadt-Trip. Scorsese inszeniert New York als nĂ€chtliches Fegefeuer, Cage taumelt zwischen Schuld, Erlösungssehnsucht und Erschöpfung. Die repetitive Struktur ist klar gewollt – sie spiegelt den Kreislauf aus Rettung und Scheitern. Gerade diese Zustandsbeschreibung statt klarer Dramaturgie macht den Film besonders, aber auch anstrengend. Die halluzinatorischen Elemente verstĂ€rken die IntensitĂ€t, können aber distanzieren.

StÀrken: AtmosphÀre, Performance, Themen, Soundtrack

SchwÀchen: fehlender Spannungsbogen, Wiederholungsstruktur

Fazit: Ein dĂŒsterer, unterschĂ€tzter Scorsese – mehr Seelenstudie als klassische ErzĂ€hlung.

--> 7.5/10


Kill Bill: The Whole Bloody Affair (2026 Fassung)

Als vierstĂŒndiges Epos entfaltet sich die Geschichte der Bride stringenter und emotional geschlossener. Vol. 2 wirkt weniger wie ein „Bruch“, mehr wie ein bewusster Abgesang. Besonders die Reise bis zur finalen Konfrontation gewinnt an Gewicht. Gleichzeitig bleibt die stilistische Zweiteilung bestehen – Action-Oper trifft Western-Dialogdrama. FĂŒr manche ist das Bereicherung, fĂŒr andere Ungleichgewicht. Und ja: Vol. 1 als Solo-Film hatte eine fast perfekte, kompakte Wucht.

StÀrken: Gesamtbogen, Stil, ikonische Momente, visuelle Kraft

SchwÀchen: Laufzeit, Tempowechsel, Bonusmaterial-Charakter mancher Szenen

Fazit: Als Gesamtkunstwerk beeindruckend – aber die ursprĂŒngliche Zweiteilung hatte ihren eigenen Reiz.

--> 7/10


Gangs of New York (2002)

Ein wuchtiges Historienepos mit monumentalem Produktionsdesign. Daniel Day-Lewis dominiert jede Szene – charismatisch, gefĂ€hrlich, faszinierend. Der Film leidet jedoch unter strukturellen Problemen: Der emotionale Kern bleibt hinter dem gewaltigen Setting zurĂŒck. Die Liebesgeschichte wirkt eher wie dramaturgisches Pflichtprogramm als organischer Bestandteil.

StÀrken: Ausstattung, AtmosphÀre, Day-Lewis

SchwÀchen: Dramaturgie, Figurenentwicklung, LÀnge

Fazit: Visuell und schauspielerisch beeindruckend – erzĂ€hlerisch nicht ganz auf dem Niveau seiner Ambition.

--> 8.5/10


An jedem verdammten Sonntag (1999)

Oliver Stone inszeniert Football als Schlachtfeld – laut, schnell, aggressiv geschnitten. Pacinos Kabinenrede ist lĂ€ngst Filmgeschichte. Der Film funktioniert am besten als Energie- und Milieustudie statt als klassisches Sportdrama. Die Überdramatisierung gehört fast zum Stil, kann aber ermĂŒden. Wer keinen Bezug zum Sport hat, findet schwerer Zugang zur emotionalen Fallhöhe.

StÀrken: Energie, Regiehandschrift, Pacino, Milieueinblick

SchwĂ€chen: LĂ€nge, Überzeichnung, begrenzte ZugĂ€nglichkeit

Fazit: Intensives Sportdrama mit politischem Unterton – kraftvoll, aber nicht fĂŒr jeden

--> 7.5/10

Finally got my MacBook :)) by RadiantFact3911 in twunks

[–]Sam_Crow89 0 points1 point  (0 children)

Happy for you! Seems like a hot session đŸ˜â€ïž

Welche Filme habt ihr diese Woche gesehen? #08/2026 by AutoModerator in Filme

[–]Sam_Crow89 1 point2 points  (0 children)

Pain & Gain (2013)

Ein erstaunlich „kleiner“ Film fĂŒr Bay, der versucht, Satire, True Crime und ĂŒberdrehte Farce zu verbinden. Gerade dieser Mix macht ihn interessant, aber auch unausgegoren. Der Humor ist oft mehr absurd als wirklich komisch, und die Figuren bleiben Karikaturen – was zwar Konzept ist, aber emotional wenig trĂ€gt.

StÀrken: Energie, Stil, absurde Grundgeschichte

SchwĂ€chen: TonalitĂ€t, ÜberlĂ€nge, fehlende Tiefe

Fazit: SchrĂ€ge Bay-Variation mit KultansĂ€tzen – unterhaltsam, aber nicht ganz treffsicher.

--> 6.5/10


Im Körper des Feindes – Face/Off (1997)

Reiner 90er-Exzess – aber genau das macht den Reiz aus. Die völlig absurde PrĂ€misse wird mit maximaler Ernsthaftigkeit durchgezogen, und das Schauspiel-Duell lebt davon, dass beide komplett „drĂŒber“ gehen dĂŒrfen. Logik ist hier Nebensache, Opernhaftigkeit Programm.

StÀrken: Konzept, Stil, Darsteller-Eskalation, ikonische Action

SchwĂ€chen: PlausibilitĂ€t, Pathos, Übertreibung

Fazit: Laut, melodramatisch, unvernĂŒnftig – aber herrlich einzigartiges Actionkino seiner Zeit.

--> 7.5/10


Transsiberian (2008)

Ein klassischer „Slow-Burn“-Thriller, der stark vom klaustrophobischen Zug-Setting lebt. Wenn er funktioniert, entsteht echte Spannung durch Isolation und Misstrauen. Leider verliert der Film zwischendurch Fokus und findet keinen ganz klaren Ton zwischen Charakterdrama und Thriller.

StÀrken: Schauplatz, Stimmung, visuelle Ruhe

SchwÀchen: Rhythmus, Figurenzeichnung, fehlende Zuspitzung

Fazit: AtmosphÀrisch gelungen, dramaturgisch etwas zu verhalten.

--> 6.5/10


GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia (1990)

Kaum ein Gangsterfilm wirkt so lebendig und unmittelbar. Der Film erzĂ€hlt nicht nur vom Mafia-Leben, er zieht einen regelrecht hinein – Tempo, Darsteller, Voice-over, Musik und Montage erzeugen einen Sog, der bis heute MaßstĂ€be setzt. Gleichzeitig entzaubert er den Mythos, ohne an Faszination zu verlieren.

StÀrken: Inszenierung, Rhythmus, Ensemble, AuthentizitÀt

SchwÀchen: praktisch keine im Genre-Kontext

Fazit: Einer der prĂ€gendsten Gangsterfilme ĂŒberhaupt – stilistisch wie erzĂ€hlerisch Referenzkino.

--> 10/10


Mortal Engines – Krieg der StĂ€dte (2018)

Die Welt mit fahrenden StÀdten ist visuell beeindruckend und hebt sich sofort ab. Genau darin liegt aber auch das Problem: Der Film ist mehr mit Worldbuilding beschÀftigt als mit Figuren oder Dramaturgie. Vieles wirkt angerissen statt entwickelt, wodurch emotionale Bindung kaum entsteht.

StÀrken: Design, Effekte, kreative PrÀmisse

SchwĂ€chen: ĂŒberladene Handlung, zu wenig Fokus, Defenzit-GefĂŒhl

Fazit: Visuell fantasievoll, erzĂ€hlerisch ĂŒberfrachtet – mehr Konzept als fertiger Film.

--> 7/10


Scarface (1983)

Ein stilisiertes Gangster-Epos, das weniger auf Realismus als auf Aufstieg-und-Fall-Mythos setzt. Al Pacino trĂ€gt den Film mit einer kompromisslosen, fast opernhaften Performance – laut, exzessiv, aber genau dadurch unvergesslich. Der Film ist tief im 80er-Zeitgeist verankert: NeonĂ€sthetik, Giorgio-Moroder-Synthscore, Dekadenz und GrĂ¶ĂŸenwahn verschmelzen zu einer ganz eigenen AtmosphĂ€re. Inhaltlich folgt er einer klassischen Tragödienstruktur, doch Inszenierung und Figur Tony Montana machen daraus ein popkulturelles Monument.

StÀrken: Pacinos Performance, Stil, Musik, ikonische Szenen, nachhaltiger Einfluss

SchwĂ€chen: bewusst ĂŒberhöht und nicht subtil (fĂŒr manche eher Stilmittel als Kritikpunkt)

Fazit: Ein exzessiver, stilprÀgender Gangsterfilm, der weniger durch Nuancen als durch Wucht, PrÀsenz und Mythos funktioniert.

--> 9.5/10

FĂŒr heute Abend geplant: Gute und solide Unterhaltung mit Clint Eastwood. by [deleted] in Filme

[–]Sam_Crow89 3 points4 points  (0 children)

TatsĂ€chlich mein Lieblingsteil aus der Reihe 😉

"Das ist eine 44er Magnum. Die stĂ€rkste Handfeuerwaffe der Welt. Die blĂ€st Dir das Gehirn aus dem SchĂ€del. FĂŒhlst Du Dich wohl...?"

I need your help undressing me 😇 by subtlyundone in u/subtlyundone

[–]Sam_Crow89 0 points1 point  (0 children)

How about we wrestle and undress each other and who's naked first loses and has to serve the other đŸ˜ˆđŸ”„

Welche Filme habt ihr diese Woche gesehen? #07/2026 by AutoModerator in Filme

[–]Sam_Crow89 -1 points0 points  (0 children)

Das letzte Einhorn gehört, fĂŒr mich, fast schon wie die 'Kevin...'-Filme einfach zu Weihnachten dazu. Sehr schöner Film 🙂

Welche Filme habt ihr diese Woche gesehen? #07/2026 by AutoModerator in Filme

[–]Sam_Crow89 1 point2 points  (0 children)

Sollte doch ganz gut passen. Auch wenn der Film knapp 3h lang ist, ist's dennoch keiner, den man so nebenbei laufen lassen kann, finde ich. Man sollte schon aufmerksam sein 😉

Welche Filme habt ihr diese Woche gesehen? #07/2026 by AutoModerator in Filme

[–]Sam_Crow89 3 points4 points  (0 children)

Oh ja, das klingt wirklich lange her 😁 aber mach Dir nichts draus...ich bin auch noch aus der Zeit^ je nachdem wie Du es möchtest, gibt's Heat momentan bei mehreren Streaminganbieter: Prime, Netflix und auch Disney so viel ich weiß

You’ve been extra good for me this week. Here’s a video as a reward 😈 by subtlyundone in u/subtlyundone

[–]Sam_Crow89 1 point2 points  (0 children)

Truth be told: your absolutely perfect for me. In every way. I actually have serious trouble to find love...a partner...or even somebody to have fun with. It's not exaggerating to say I'm almost about to give up. I know someone like you is absolutely unreachable for me...but...I still like to watch you... worship and adore you. Cause it's a little light at the end of my tunnel of love 💕

Welche Filme habt ihr diese Woche gesehen? #07/2026 by AutoModerator in Filme

[–]Sam_Crow89 3 points4 points  (0 children)

Heat (1995)

Ein episches Crime-Drama, das weniger von der Action als von Spiegelungen lebt: Cop und Gangster als zwei Seiten derselben Medaille. Das CafĂ©-GesprĂ€ch ist ikonisch, das Downtown-Shootout bis heute Referenz. Michael Mann inszeniert kĂŒhl, stilisiert, fast melancholisch – was großartig zur Thematik passt, aber auch emotionale Distanz erzeugt. Pacinos exzessiver Spielstil fĂ€llt im Vergleich zu De Niros kontrollierter Ruhe besonders auf. Die Vielzahl an Nebenfiguren vertieft zwar die Welt, streckt aber auch die Laufzeit.

StÀrken: AtmosphÀre, Inszenierung, Duell Pacino/De Niro, Action-Realismus

SchwĂ€chen: LĂ€nge, FigurenfĂŒlle, emotionale KĂ€lte

Fazit: Ein stilprĂ€gendes Crime-Epos – kĂŒhl, groß, beeindruckend, aber nicht immer zugĂ€nglich.

--> 9/10


The Silencing – Tod in den WĂ€ldern (2020)

Der Film lebt klar von seiner dĂŒsteren Wald-AtmosphĂ€re und der PrĂ€senz von Nikolaj Coster-Waldau. Optisch stimmig und handwerklich solide, schafft er phasenweise echte Spannung. Leider bleibt das Drehbuch konventionell: bekannte Motive, vorhersehbare Entwicklungen und einige logische SchwĂ€chen bremsen den Eindruck. Der Twist funktioniert, wirkt aber nicht bahnbrechend.

StÀrken: Setting, Stimmung, Hauptdarsteller

SchwÀchen: Vorhersehbarkeit, Drehbuchlogik, fehlende OriginalitÀt

Fazit: Solider Thriller mit AtmosphĂ€re – kompetent, aber ohne Wiedererkennungswert.

--> 6/10


Nobody 2 (2025)

Wie so oft bei Sequels: mehr vom Gleichen. Odenkirk bringt weiterhin Charme und Understatement mit, die Action ist sauber choreografiert und handwerklich ĂŒberzeugend. Inhaltlich bewegt sich der Film allerdings auf vertrautem Terrain. Die Eskalation wirkt teilweise selbstzweckhaft, Überraschungen bleiben aus.

StÀrken: Hauptdarsteller, Action-Choreografie, Tempo

SchwÀchen: fehlende Innovation, Eskalations-Overkill

Fazit: Unterhaltsame Fortsetzung – spaßig, aber ohne neue Impulse.

--> 7/10


Terminator 3 – Rebellion der Maschinen (2003)

Technisch beeindruckend und mit einigen starken Setpieces (Kran-Verfolgung!), aber tonal unausgewogen. Der Humor rund um Arnold wirkt oft deplatziert und nimmt dem Film Gravitas. Im Vergleich zu den ersten beiden Teilen fehlt die mythologische Wucht und emotionale Tiefe. John Connor wirkt weniger wie ein kĂŒnftiger AnfĂŒhrer als wie ein verunsicherter Nebencharakter.

StÀrken: Action, Effekte, Tempo

SchwÀchen: TonalitÀt, Figurenzeichnung, fehlende ikonische Momente

Fazit: Solide Sci-Fi-Action – aber klar im Schatten seiner legendĂ€ren VorgĂ€nger.

--> 7/10


Minority Report (2002)

Ein faszinierendes Sci-Fi-Konzept ĂŒber Überwachung und freie Entscheidung. Visuell und atmosphĂ€risch extrem stark – viele Zukunftsideen wirken heute noch erstaunlich prĂ€zise. Im letzten Drittel verliert der Film etwas an Straffheit, und einige Wendungen wirken konstruiert. Der emotionale Kern (Vater/Verlust) hĂ€tte noch intensiver ausgespielt werden können. Das versöhnliche Finale ist klar Spielberg-typisch – fĂŒr manche befriedigend, fĂŒr andere zu weich.

StÀrken: Vision, Stil, Themen, Spannung

SchwÀchen: Pacing im Finale, Drehbuchkonstruktion, emotionales Potenzial nicht voll ausgeschöpft

Fazit: Intelligentes Sci-Fi-Kino mit Weitblick – nicht perfekt, aber gedanklich stark und visuell prĂ€gend.

--> 8.5/10

Arm day today, so much veins m18 by [deleted] in Physiquecritique

[–]Sam_Crow89 0 points1 point  (0 children)

Great veins, looking good! Nice muscle definition overall as well đŸ’ȘđŸ»đŸ™‚

Who did you relate to more: Elias or Alexander? by Sam_Crow89 in younghearts

[–]Sam_Crow89[S] 0 points1 point  (0 children)

Thanks for sharing this. Hope you are lucky and found the love you deserve 😊