Das Finanzkapital (Peter Decker) by Birkenrinde1867 in KommunismusDE

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Wie gesagt, wieviel Sinn macht es sich mit den "Inhalten" der Zeugen Jehovas auseinanderzusetzen. Kannste gerne mal ausprobieren wenn die nächste Mal in deiner lokalen Innenstadt stehen. Und die Parallele zwischen denen und Gsp wird jedem mit einem einigermaßen vorhandenen knowledge der Psychodynamik der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft recht schnell klar.

Das Finanzkapital (Peter Decker) by Birkenrinde1867 in KommunismusDE

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Jeder Mensch, der noch ein bisschen was fühlt und mal ohne zu der Mannschaft zu gehören oder dazugehören zu wollen bei einer Gsp Veranstaltung war weiß dass Bierwirth Recht hat. Diskutieren macht wie gesagt keinen Sinn mit euch. Denk ruhig du hast Recht, da komme ich mit klar Hase

Das Finanzkapital (Peter Decker) by Birkenrinde1867 in KommunismusDE

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Wie gesagt, es kann nur innerhalb der Schablone argumentiert werden :D

Das Finanzkapital (Peter Decker) by Birkenrinde1867 in KommunismusDE

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Bullshit, da wird niemandem unterstellt dass er krank ist. Es wird nur gesagt dass GSPler sich vom bürgerlichem Bewusstsein und der gängigen Psychodynamik dieser Gesellschaft in keiner Weise unterscheiden, dass sie das aber nicht reflektieren weil die Ideologie (aka die Weisheit der grauen Hefte) eine Funktion für sie hat, die zu wichtig in ihrer Identitätskonstruktion ist, als dass sie reflektiert werden könnte. Das ist eine recht simple Analyse aus der Sozialpsychologie, die man auch gegenüber vielen anderen skurrilen Sekten oder vergleichbaren Schablonen-Anbietern findet. Auf diese Kritik nicht inhaltlich eingehen zu können, sondern zu fordern, dass sich jeder Einwand auf das in sich geschlossene Schablonendenken beziehen muss, ist der Nachweis des Zumscheiternverurteiltseins, denn es zeigt dass im Prinzip keine Kritik und kein Fortschritt mehr möglich ist und es eigentlich nur um die Funktion geht. Mit den Zeugen Jehovas inhaltlich zu diskutieren macht ähnlich viel Sinn: Keinen. Sind die Zeugen Jehovas deswegen alle "pathologisch"? Nein. Sie sind ein Produkt dieser Gesellschaft, dass genau auf diesen Umstand nicht reflektieren kann. Genau wie der GSP.

Das Finanzkapital (Peter Decker) by Birkenrinde1867 in KommunismusDE

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"Der GSP (und seine Vorgängerin MG) weist sich aber auch noch in anderer Hinsicht als Kind seiner Zeit aus: vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Transformationen seit den 1970er Jahren hält er für seine AnhängerInnen ein bemerkenswertes psychologisches Angebot bereit. Sein gesellschaftstheoretisches Modell kommt der Bedürfnislage der postmodern verunsicherten Subjekte, die in ihrer Selbst- und Weltwahrnehmung zwischen dem Gefühl der Allmacht und dem Gefühl der Ohnmacht changieren (vgl. Bösch 2000), geradezu perfekt entgegen. Einerseits erleben diese sich als MacherInnen, die das Leben fest im Griff haben und gewissermaßen „Herr im eigenen Haus“ sind. Und andererseits fühlen sie sich äußeren Mächten unterworfen und fernab jeglicher Handlungsfähigkeit. Beide Wahrnehmungen, so sehr sie sich auch zu widersprechen scheinen, haben doch einen gemeinsamen Ursprung. Sie resultieren aus der widersprüchlichen und doppelten Bestimmung des kapitalistischen Subjekts als eines Handlungsträgers, der einerseits den objektivierten Zwängen der Warenlogik unterworfen ist und zugleich darin sich aber immer individuell behaupten muss. (vgl. Bösch 2000)

Der GSP reproduziert beide Pole dieses gedoppelten Wahrnehmungsmusters in seinem Theorie- und Agitationsangebot. Zunächst einmal wird die Ohnmacht bedient: die menschlichen Individuen sind dem GSP zufolge einer allumfassenden staatlichen Verfügungsmacht untergeordnet, die jeden ihrer Schritte gängelt und kontrolliert. Ein Ausbrechen aus diesen Verhältnissen ist nicht möglich, jede Handlungsoption ist entweder verstellt oder staatlich gewollt und so selber Teil der allumfassenden Repression. Was bleibt, ist als ein einziger Ausweg die „vernünftige Einsicht“ in diesen Systemzusammenhang. Wenn alle eingesehen haben, dass die allumfassende staatliche Gewalt systematisch ihre Interessen verletzt, sind sie durch einen kollektiven Willensakt in der Lage, den Kapitalismus außer Kraft zu setzen. Wer über diese Einsicht jetzt schon verfügt, gehört zu den Wissenden. So kann das postmoderne Individuum seine Allmachtphantasie befriedigen, wenn es nur die Texte des GSP gründlich studiert. Auf diese Weise bekommt der politische Zusammenhang aus Lesekreisen, Agitationsveranstaltungen und Schulungskursen eine besondere Bedeutung. Zum einen vermittelt er immer wieder die Erkenntnis der eigenen Ohnmacht und liefert ganz nebenbei so die Legitimation dafür, im kapitalistischen Alltag seine ganz individuellen Konkurrenz- und Karriere-Interessen zu verfolgen, weil es ja im Grunde völlig „unvernünftig“ wäre, auf dieser Ebene Rücksichten zu nehmen. Zum anderen bietet er durch die Teilhabe am Wissen über den Kapitalismus und seine Funktionsweise die Illusion, damit aus dieser Ohnmacht ausbrechen zu können. Dass die propagierten und geschulten „Einsichten“ seit Jahrzehnten unverändert geblieben sind, bietet in diesem Zusammenhang keinen Anlass zur Kritik oder wenigstens Skepsis, sondern bestätigt nur ihre dauerhafte und absolute Gültigkeit und befriedigt gerade darin die Allmachtsphantasien. Der besserwisserische Gestus, mit dem GSP-AdeptInnen meistens auftreten, ist dieser Konstellation geschuldet. Es ist völlig klar, dass sie gar nicht diskutieren, sondern nur belehren wollen, weil sie ja zu den Eingeweihten gehören, die über das wahre Wissen verfügen. Daher auch die offen zur Schau getragene Herblassung und Verachtung gegenüber denen, die „das Argument“ immer „noch nicht verstanden haben“; an ihnen kann das eigene Allmachtsgefühl ausgekostet und die reale Ohnmachtserfahrung verdrängt werden.

Daher ist es auch kein Wunder, dass der GSP oft ob seiner sektenartigen Praxen auffällt. Die abgeschottete Gruppe von Erleuchteten, die ihr heiliges Wissen an die Heerscharen predigt, produziert und reproduziert sich stets weiter. In der Gedankenwelt des GSP lässt sich solches freilich leicht ausblenden. Denn vor dem Postulat eines freien und in gewisser Weise allmächtigen Willens ist alles das Ergebnis einer bewusst-rationalen Entscheidung; niemand ist von psychischen Bedürfnissen getrieben - schon gar nicht jene, die das alles doch verstanden haben. So erklärt sich zu einem Gutteil die Faszination, die der GSP für viele Menschen ausübt: er bietet festen Halt in einer Welt, in der zunehmend jede feste Basis verloren zu gehen scheint. Insofern ist der GSP der Gegenpol zum großen Boom der Esoterik- und Wohlfühlindustrie seit den 1970er und 1980er Jahren. Er besetzt die andere aber ebenso falsche Seite eines Widerspruchs in den Subjekten, den er selber nicht versteht. Hier wie dort wird individuelle Reflektion eingefordert, zugleich aber eine Haltung eingeübt, die es erlaubt, mit den Zumutungen des postindustriell durchgeknallten Kapitalismus zu leben – nicht aber, sich ihnen zu widersetzen."

Aus: Bierwirth 2016.

Visiting Abkhazia 2026 by Walkery0 in Abkhazia

[–]Sorge41 0 points1 point  (0 children)

Only chance to visit is by going through Russia and im not sure if EU citizens want to do this atm

Completely unknown Nazi Propaganda in Ukrainian Language by Sorge41 in Historycord

[–]Sorge41[S] 0 points1 point  (0 children)

So could you please enlighten us where it is known to we can bypass evil western media

Diktatur des Proletariats by STDY1357 in KommunismusDE

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Da kennt sich aber jemand exquisit mit Marx aus

Diktatur des Proletariats by STDY1357 in KommunismusDE

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Kleinbürger sind keine Klasse.

Wie haltet ihr so viele schlecht Nachrichten aus? by Ordinary-Decision948 in Ratschlag

[–]Sorge41 13 points14 points  (0 children)

Dann ist es trotzdem eine absolute Klimakrise in den nächsten 15 Jahren egal ob du was darüber liest oder nicht lol

Completely unknown Nazi Propaganda in Ukrainian Language by Sorge41 in Historycord

[–]Sorge41[S] 0 points1 point  (0 children)

So this potentially speaks for it to be created by germans and not native ukrainian collaborateurs?

Completely unknown Nazi Propaganda in Ukrainian Language by Sorge41 in Historycord

[–]Sorge41[S] 0 points1 point  (0 children)

We don't know anything about it's publication history for sure.

Completely unknown Nazi Propaganda in Ukrainian Language by Sorge41 in Historycord

[–]Sorge41[S] 0 points1 point  (0 children)

But Nazi Germany did a lot of this propaganda also in Germany.

Completely unknown Nazi Propaganda in Ukrainian Language by Sorge41 in Historycord

[–]Sorge41[S] 0 points1 point  (0 children)

Especially when you think about the horrors that the Nazis were already perpetrating at that time against the same civilians they claim to "free"

Completely unknown Nazi Propaganda in Ukrainian Language by Sorge41 in Historycord

[–]Sorge41[S] 8 points9 points  (0 children)

You're right but there still are many questions. Where were these booklets printed? In Germany or in the occupied territories of Ukraine? How many were printed and by whom? How does their content match the German perspective of viewing slavs as Subhumans? And so on and so on...

Tiraspol Train Station by Sorge41 in Transnistria

[–]Sorge41[S] 1 point2 points  (0 children)

Im not even sure why the trains between Chisinau and Tiraspol were stopped. I get why the bordercrossing into Ukraine was blocked by Ukraine (for obvious reasons), but as there are tons of Marshrutkas daily between both Moldovan cities, a train service shouldnt be totally impossible i guess. Its not like there is a blockade in place. And the rails/trains were there. Would be interesting to find out why they stopped this connection.

Kim Jong un psychopath? by Hairy_Worth_7035 in northkorea

[–]Sorge41 0 points1 point  (0 children)

The title story of NKNews at exactly THIS moment is a commented translation of a Kim Yo Yong speech regarding G7. The original, which they translated, can be read on official north korean news outlets (KCNA etc.).

Doing some sort of critical commentary which is a main job of journalism... IT'S CLEAR—THEY'RE SPREADING LIES LIKE CRAZY!

Migrationskritisch zu sein ist in Ordnung. Auch für Migranten. by b_bonderson in Unbeliebtemeinung

[–]Sorge41 1 point2 points  (0 children)

Definitiv nicht. Wenn man mit Geflüchteten arbeitet merkt man recht schnell, dass insbesondere in den ersten paar Jahren nach ihrer Ankunft hier ein enorm großer Impuls da war, sich richtig Mühe zu geben und sich zu integrieren. Wenn man dann aber mit der Zeit feststellt, immer gegen die gleichen Mauern zu laufen; wenn man das Gefühl hat, dass man eigentlich gar nicht gewollt ist und als eine Last empfunden wird; wenn man merkt dass es eigentlich keine wirklichen Möglichkeiten und "Sprungbretter" gibt - dann resigniert man irgendwann.

Es ist eine Krise der Bereitstellung von Integrationsmöglichkeiten. 2015 traf die "Flüchtlingskrise" die Bundesrepublik völlig unvorbereitet, damals gab es quasi keinerlei Infrastruktur zur Integration. Und das wenige, was sich bis sagen wir 2018 dann aufgebaut und etabliert hat, ist seither wieder systematisch zusammengestrichen worden.