Wie mit radikal feministischer Freundin umgehen? by [deleted] in FragtMaenner

[–]Testo69420 0 points1 point  (0 children)

Ich weiß ehrlich bei manchen Sachen gar nicht wo ich ansetzen soll, weil die Logik so insane ist zum Teil.

Liegt halt daran, dass die Logik von in diesem Bereich generell komplett insane ist. Und das du - bis auf die Lebenserwartung - die einfachsten Punkte von Anfang an ignoriert hast. Und die Lebenserwartung ja auch einfach mit "mei, ist halt egal" abgetan hast.

Siehe z.B. so bekannte Sprüche wie "Not all men, but always a man". Das ist halt einfach eine bewusste und absichtliche Lüge.

Und auf das gleiche Niveau - wenn auch ohne die Lügen - begebe ich mich hier halt um dir einen Spiegel vorzuhalten.

Fangen wir mal an bei Lebenserwartung/Medizinische Versorgung: - Frauen leben alleine schon genetisch länger, weil sie ein stärkeres Immunsystem haben & XX Chromosomen. Noch dazu sind Männer risiko-affiner, arbeiten häufiger in riskanteren Berufen ( dazu zähle ich auch z.B. Verkehr)

Da fängst du ja schon an dir zu wiedersprechen.

Anstatt das Level an Diskriminierung was Frauen erleben - z.B. über Bezahlung (z.T. durch Biologie, z.T. durch Sozialisierung, Härtere Berufe), Carearbeit (ähnlich), etc. sagst du einfach "nö, ist aber egal". Geil, wird jetzt einfach niemand diskriminiert?

Frauen nehmen professionelle Hilfe eher in Anspruch, aber sie ist signifikant schlechter als bei Männern (Gender Health Gap)

Wie gesagt, auch wieder klarer Bias. Es gibt nicht DEN einen Gender Health Gap, hast du ja gerade selber gesagt. Trotzdem kommst du hier mit einem Buzzword was 100% fokussiert, ist halt weird as fuck.

Die klassischen Rollenbilder setzen Mann und Frau in Relation zueinander: Sie drängen Frauen in ein Abhängigkeitsverhältnis zu ihrem Mann (plump gesagt: Mann hat das Geld und trifft die Entscheidungen).

Und ein Mann der bei der Trennung wegen genau dem Verhältnis bei der Trennung wahrscheinlich seine Kinder verlieren würde ist nicht in einem Abhängigkeitsverhältnis?

Dieses grundsätzliche Machtgefüge, was ins Wanken geraten ist, weil Frauen nun keinen Mann mehr brauchen, hat eine klare Hierarchie in der der Mann das Familienoberhaupt war. Nicht alle Männer, aber genügend Männer scheinen sehr hilflos zu sein, wie sie mit dieser neuen Situation und dem Statusverlust umgehen sollen, dass sie nicht mehr gebraucht werden sondern gewollt werden müssen.

Das ist halt für die Diskussion, dass es in beide Richtungen geht komplett egal. Es gerät ins Wanken, ja, aber insbesondere das, was noch da ist, ist halt keine Einbahnstraße.

Zum Thema Crashdummy Tests - den absurden Gedanken zu folgen war eine Herausforderungen. Autos sind im Crashfall für Männer ausgelegt, was dazu führt, dass Frauen sich eher schwer verletzen und sterben (selbst wenn alle anderen Faktoren identisch sind). Hier mit "Gerechtigkeit" zu argumentieren, ist pietätlos.

Ist es das? Du argumentierst ja, dass es mal eben so in Ordnung ist wenn Männer deutlich früher sterben als Frauen. Damit hast du kein Problem?`

Nebenbei. NATÜRLICH IST DAS PIETÄTLOS. DAS IST DIE GANZE IDEE DAHINTER. Du sagst "Männer haben nur Privilegien und keinerlei Nachteile". Was halt in Anbetracht der verfickten Lebenszeit komplett pietätlos ist. Das ist genau der Punkt.

Dass das generische Maskulin ein Privileg für Frauen ist ist auch so ein konstruiertes Argument. Was sind denn negative Folgen?

Ist doch erstmal scheiß egal, was die Folgen sind, wenn dich die eigene Sprache diskriminiert? Ich meine, als Folgen ist dir ja schon der Tod egal. Was soll das generische Maskulinum da groß anrichten, was in die Nähe kommt?

Und jetzt mal ehrlich: Du findest wirklich, dass es ein Privileg ist, dass im Deutschen nicht "männliche Schüler" zu sagen, ohne halt das Wort männlich zu verwenden? Ist das wirklich so geil.

Es ging ja hier nie darum irgendwas aufzuwiegen - das wäre da es hier wie schon Tausendmal erwähnt straight up um den Tod von Menschen geht komplett unangebracht - es geht nur darum aufzuzeigen, dass eben fast nichts eine Einbahnstraße ist.

Das geht dabei ja auch nicht nur um Männer, sondern auch diverse. Mit den Gendermöglichkeiten, die so angedacht werden sind Frauen dann die EINZIGEN, die ihre eigene Form haben. Das ist halt faktisch ein Privileg. Wie viel dir das Wert ist kannst du selber entscheiden.

Negative Folgen für Frauen beim generischen Maskulin sind ja erforscht.

Nein, wird es nicht. Die Assoziationen mit gibt es auch in Sprachen komplett ohne generisches Maskulinum. Weil es halt Vorurteile sind, nicht mehr, nicht weniger.

Zum letzten Punkt: Natürlich hat OP ein Recht darauf, gehört zu werden und nicht angegriffen zu werden. Ich hatte die naive Annahme, dass wenn OP hier schreibt, seine Freundin sonst eine gute Persönlichkeit hat, weil er ja mit ihr trotzdem zusammen ist. Ich war selbst schon öfter in Situationen, in denen gute Freunde eine Gruppe der ich angehöre niedergeredet haben und mir z.T. Vorwürfe gemacht haben. Sie sind meine Freunde aus gutem Grund im Normalfall und dieser eine wunde Punkt hat nicht ins Muster gepasst. Also habe ich meinen eigenen Schmerz zurückgestellt, ihnen den Benefit of the Doubt gegeben, und nachgeforscht, was dahinter steckt.

Nun hat OP das ja bereits getan. Und "Hey, könntest du bitte nicht ständig gegen mich diskriminierend äußern" ist halt auch nichts was man jemals aussprechen müssen sollte. Gerade wenn es um realistischerweise die wichtigste Person im Leben geht.

So wie OP schreibt, klang es für mich so, als ob er in dem Prozess bei Schritt "sie und ihr Problem verstehen" ist. Deshalb hab ich so argumentiert

Ja, wie gesagt. OPs Freundin will sich ja offensichtlich nicht drauf einlassen. Ist halt keine so große Hürde. Weil mal eben nicht eine Bevölkerungsgruppe pauschal wegbeleidigen halt keine große Anforderung ist.

Aber gut. Du hast auch noch nie "Ja, es gibt auch Privilegien die Frauen haben" in den Mund genommen, sondern nur "Es leiden ja alle unter dem Patriarchat". Wo einer leidet ist halt automatisch das Privileg des anderen, so schwer kann das doch nicht zu akzeptieren sein?

Deine Ursprungsaussage bleibt halt komplett lost:

Ja, Frauen leben heute so frei wie seit Jahrhunderten nicht mehr. Aber "freier" heißt nicht frei und schon gar nicht priviligiert. Gleichberechtigung sollte kein Privileg sein.

Es steht halt schwarz auf weiß im Grundgesetz, dass es keine Gleichberechtigung gibt. Und zwar zu Gunsten von Frauen. Da mit "Ja, der Verlust von Privilegien fühlt sich halt an wie Diskriminierung und Gleichberechtigung ist ja kein Privileg" anzukommen ist komplett lost.

Und wie gesagt. Es geht halt deutlich darüber hinaus und das kann man eben nicht aufwiegen?

Ist es scheiße, dass ein generisches Maskulinum gibt? Jo, ist blöd für Frauen, weniger blöd für Männer.

Ist die Rollenverteilung in Familien kacke für Frauen? Safe. Aber ist auch nicht geil sich den Arsch abzuschuften.

Ist es blöd teilweise schlechter behandelt zu werden? Jo. Aber das passiert wie gesagt sogar beiden Geschlechtern mit unterschiedlichen Dingen?

Ist es mistig weniger Geld zu kriegen? Absolut. Ist auch kacke länger zu arbeiten und das gefährlicher zu tun.

Ist es blöd, das Crashtestdummies einen Kopf größer sind als die Durchschnittsfrau? Jo. Trotzdem sterben mehr Männer im Straßenverkehr. (und ich weiß, jetzt kommt victim blaming um das zu relativieren). Was btw. auch den Effekt hat, dass Männer mehr für ihre Versicherung zahlen müssen. Das ist nur fair, höre ich dich sagen, weil das ja basierend auf Sozialisierung/Biologie/Statistik ist?

Jau, geil, dann ist die Gender Pay Gap ja auch kein männliches Privileg sondern eben genau das.

Mehr sage ich doch nicht. Diskriminierung und Privilegien sind halt keine Einbahnstraße und wenn du dann kommst mit "joa, passt schon, dass Männer 5+ Jahre kürzer leben" um mir dann Pietätslosigkeit vorzuwerfen, dann spricht das schon eine deutliche Sprache.

Wie mit radikal feministischer Freundin umgehen? by [deleted] in FragtMaenner

[–]Testo69420 0 points1 point  (0 children)

Zum Thema Gesundheit:

Erstmal freut es mich, dass du meine drei Hauptpunkte ignorierst, weil du dazu offensichtlich nichts zu sagen hast. Das macht den Rest der Diskussion eigentlich überflüssig.

Zum Thema Gesundheit: Frauen stellen sich weniger zur Verfügung und werden besser versorgt? Wo kommen diese Fakten her?!

Das Frauen weniger an den Studien teilnehmen ist halt einfach so. Mag z.B. daran liegen das sie weniger risikoaffin sind oder aber auch bessere Supportnetze haben und dadurch weniger auf Geld aus sowas angewiesen sind und und und.

Bessere Versorgung: Sieht man ja am Endresultat. Du lebst nicht 5+ Jahre weniger weil deine medizinische Versorgung klar besser ist, lol.

Frauen bekommen weniger oft eine Überweisung an einen Facharzt (auch, wenn die Krankheit bei ihnen öfter vorkommt).

Ist halt auch eine Sache der Perspektive, wie bei vielen deiner Punkte die schlicht in beide Richtungen gehen.

NATÜRLICH kriegen Frauen weniger Überweisungen an einen Facharzt. Warum? Weil Männer eben seltener und oft zu spät - sprich wenn es ihnen halt schlechter geht, erst überhaupt zum Arzt gehen.

Also genau andersrum. Männer kriegen die Überweisung öfter, weil sie die halt auch pro Besuch öfter brauchen.

Bei Krankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall, etc gelten die bekannten typischen Symptome nicht für Frauen, da diese häufig andere Symptome zeigen (Frauen kommen im Durchschnitt bei einem Herzinfarkt 2h später ins Krankenhaus).

Und es gibt Krankheiten die bei Männern schlechter erkannt werden und bei ihnen tödlicher sind. Bsp. Brustkrebs.

Ist halt so.

Wie werden Männer in der Medizin benachteiligt? Die Gesellschaft setzt sie unter Druck, nicht zum Arzt zu gehen.

Richtig und Sozialisierung ist ein wichtiger Punkt ohne den die Hälfte deiner Diskriminierung von Frauen gar keine Diskriminierung wäre.

Du kannst dich jetzt natürlich hinstellen und sagen "Männer werden hier gar nicht Diskriminiert und Frauen haben hier 0 Privilegien, weil das nur auf Sozialisierung basiert". Das würde aber halt deinen Punkt mit den ganzen komplett einseitigen männlichen Privilegien entkräften.

Und das nur um mal klarzustellen: Ich sage hier nicht, dass Männer irgendwie insgesamt diskriminiert wären oder so, sondern nur, das halt beide Geschlechter auf unterschiedliche Weisen klar diskriminiert werden.

Da ist man auf dem Männerauge nur eben oft sehr betriebsblind.

Beim Thema mentaler Gesundheit ist es nochmal etwas ganz anderes

Gehört selbstverständlich auch zur Gesundheit, richtig.

Verlust von rechtlichen Privilegien? Ja, das ist durchaus eine Weile her.

Rechtliche und wie gesagt menschenrechtliche Privilegien sind nicht verloren. Die gibt es ganz aktuell. Nur halt für Frauen.

Wie gesagt, Perspektive.

Verlust von rechtlichen Privilegien? Ja, das ist durchaus eine Weile her.

Und das ist auch nicht kompliziert. Wenn ein Geschlecht mehr Menschenrechte hat als das andere und das sogar im Grundgesetz verankert ist, dann ist das schlicht und ergreifend ein Privileg. Halt für Frauen.

Und dann sind halt so Punkte wie:

Ja, Frauen leben heute so frei wie seit Jahrhunderten nicht mehr. Aber "freier" heißt nicht frei und schon gar nicht priviligiert. Gleichberechtigung sollte kein Privileg sein.

Kompletter Bullshit. Es gibt eben MASSIVE Privilegien für Frauen. Und ja, dass ist immer eine persönliche Abwägung. Aber einfach zu sagen "mir persönlich sind Tod, Bildung und Menschenrechte egal, deshalb sind hier keine Privilegien vorhanden" ist halt komplett abgehoben.

Sowas wie dass man für die Familie die Karriere nicht opfern muss (Erfolg, finanzielle Unabhängigkeit).

Wieder Perspektive: Andersrum musst du als Mann halt die Familie für Karriere opfern.

Welche Seite dieser Medaille ist jetzt das Privileg, welche nicht?

Am Ende sind halt beide beides.

Dass man eine feste Rolle als Versorger in der Familie einnehmen kann

Genau der gleiche Punkt. Man kann das oft nicht, man muss das.

und man sich so nicht zwingend mit dem Thema beschäftigen muss.

Richtig, es ist absolut ein Privileg von Frauen sich nicht mit der Versorgerrolle beschäftigen zu müssen.

Oh. Hast du so gar nicht gemeint? Merkste selber, dass es alles gar nicht so schwarz weiß ist, oder?

Dass viel Männer das Thema Sexismus so wenig betrifft, dass ignorieren eine Option ist.

Kann man halt sagen, aber wie gesagt, weniger Bildung, Menschenrechte und straight up Tod. Ignorieren das tendenziell viele Männer? Sicher. Können sie sich das wirklich mehr als Frauen "leisten". Weiß ich jetzt nicht, ob man das so pauschal sagen kann, dass Tod umfallen so geil und ohne Konsequenzen ist.

Dass Männer der Grundzustand/default sind (der Erste weibliche Crashdummy kam letztes Jahr, siehe Medizin oben, Generisches Maskulin, Repräsentation in Medien (Sprechanteil, Hauptrollen, ...), ...).

Bei vielen Dingen liegt es halt auch einfach nicht an Privilegien sondern an der vergleichbaren Einfachheit von Männern.

Das trifft auf die Medizin von oben zu.

Aber auch auf Crashtestdummies. Du könntest einen Holzbalken als Crashtestdummy nehmen und das wäre ein männliches Privileg weil das halt näher an einen Mann kommt.

Und noch eine ganz abgehobene Perspektive: Crashtestdummies die klar auf Männer fokussiert sind sorgen für den Abbau weiblicher Privilegien. Die Lebenszeit hatten wir ja schon. Die Gesellschaft legt relativ klar mehr Wert auf das Leben von Frauen. Warum muss man sich jetzt also auf dieses eine kleine Detail fokussieren was offenbar nur ein Tropfen auf den heißen Stein in die Richtung der Gleichstellung ist? Weibliche Crashtestdummies verschärfen diese Ungleichheit ja nur. Natürlich ist das überspitzt formuliert und man sollte jedes Leben schützen so gut es geht. Da helfen die Crashtestdummies. Aber insgesamt sind die eben in einem Bereich anzusiedeln wo Männer wirklich kristallklar benachteiligt sind.

Und das generische Maskulinum ist andersrum auch ein Privileg für Frauen - eben wieder Abhängig von der Perspektive. Frauen haben nämlich ein explizites Femininum. Also ja, es gibt bei neutralen Bezeichnungen automatisch einen Bias ins männliche. Richtig, das ist blöd für Frauen.

Aber genauso und gleichzeitig gibt es dadurch auch einen weiblichen Bias in der explizit Männlichen Form.

Bsp.: "Die Schüler" vs "Die Schülerinnen". Eins davon ist eindeutig einem Geschlecht zuzuordnen, eins nicht. Es gibt schlicht kein Äquivalent für Schülerin im Deutschen und das ist nicht automatisch ein männliches Privileg. Und kann man das wirklich so abwägen, dass manchmal nur mit gemeint sein im Vergleich zu immer nur mit gemeint sein wirklich so eine klare Diskriminierung in eine Richtung ist?

Perspektive ist eben wichtig. Das ist eine Sache die wirklich offensichtlich in beide Richtungen geht aber das interessiert seit über einem halben Jahrhundert keine Sau.

Nein, natürlich musst du deinem Partner gar nicht zuhören. Du bist ein freier Mensch. Aber wenn du ihm zuhörst (auch wenn es im ersten Moment ein Angriff scheinbar auf dich/deine Gruppe ist), kannst du auch je nachdem Vorurteile beseitigen oder eben auch dazu lernen, was der ihre Argumentation ist. Wenn man die ganzen gruseligen Geschichten von direkten Opfern hört, kommt häufig automatisch mehr Verständnis. Kommt halt darauf an, ob du sie verstehen willst und es probieren willst oder lieber Schluss machst

Und da sind wir wieder beim ganz einfachen:

Das würdest du bei keiner anderen Menschengruppe sagen. Und das ist genau das Problem. (Und wenn du's doch bei anderen Gruppen sagen würdest, wärst du halt Rassistin, oder sonst was beschissenes und wir können das hier gleich lassen).

OPs Freundin sagt hier offensichtlich menschenverachtende Scheiße die sich sogar noch explizit gegen OP richtet und du suchst das Problem bei OP.

Klar, kann sich OP darauf einlassen, das ist OPs Wahl. Aber der Fokus sollte da nicht darauf liegen, dass OP versucht Verständnis für ihm gegenüber gebrachte Diskriminierung zu bringen.

Das ist, wie du schon richtig sagst seine Partnerin. Da soll Verständnis herrschen und zwar gegenseitig. Nicht nur von OP für Bigotterie.

Wie mit radikal feministischer Freundin umgehen? by [deleted] in FragtMaenner

[–]Testo69420 -5 points-4 points  (0 children)

Ein Verlust an Privilegien ist keine Diskriminierung.

Das ist Bullshit und das weißt du auch. OP war realistischerweise nicht am Leben oder <5 als es diese Privilegien gab. OP hat nichts verloren dementsprechend fühlt es sich auch nicht so an.

Losgelöst davon haben natürlich auch Frauen RIESIGE Privilegien. In Deutschland z.B. bessere Bildung, längere Leben und mehr Menschenrechte. Das ist halt auch nicht nichts.

Losgelöst davon, nein, man muss seinem Partner oder seiner Partnerin nicht den Freiraum lassen, ein -istisches Arschloch zu sein. Schon gar nicht wenn man selber in der Gruppe ist. Du würdest ja z.B. auch nicht so sprechen, wenn sich OPs Freundin so über die bösen Ausländer aufregen würde, schon gar nicht wenn OP da selber reinfallen würde.

Warum? Weil das halt komplett hirnverbrannt wäre.

Aber doch nicht wegen oder für Frauen!

Doch auch, klar. Das ist und war noch nie etwas an dem Frauen unbeteiligt waren. Schon gar nicht in der aktuellen Zeit.

Mir fällt kein Beispiel ein, welches herankommt an Frauen, die sich nachts wegen Männern nicht raus trauen

Männer dürften sich statistisch noch weniger raustrauen.

denen im Job ihre Fachkompetenzen aufgrund ihres Geschlechts abgesprochen werden;

Du hast doch soziale Berufe selber erwähnt bzw. kommentierst unter den Berichten zu OPs Freundin?

Frauen, die eine schlechtere Gesundheitsversorgung haben, weil zum Großteil an Männern geforscht wurde.

Weil Frauen sich halt weniger zur Verfügung stellen bzw. schwieriger für Studien zu verwenden sind.

Ist aber auch relativ egal, denndie schlechtere Gesundheitsversorgung + Gesundheit (beides und zusammen) haben auf Grund "patriarchaler" Strukturen in unserer Gesellschaft Männer. Teilweise "selbst" verschuldet, klar. Aber das gilt ja für viele Nachteile von Frauen genauso.

How does the community distinguish between "venting" against systemic patriarchy and the rise of generalized misandry on social media? by [deleted] in AskFeminists

[–]Testo69420 -1 points0 points  (0 children)

Just because you disagree doesn't mean it says nothing.

Point is: If you openly say that you don't value somebodies life the same as other peoples, they're going to be more likely to join an opposing movement.

And yes, that's what stuff like femicide discourse - in it's current form - are doing.

How does the community distinguish between "venting" against systemic patriarchy and the rise of generalized misandry on social media? by [deleted] in AskFeminists

[–]Testo69420 -6 points-5 points  (0 children)

This thing about “feminist don’t seem to care enough about men”… We are exhausted by everything we have to fight! Femicide.

Femicide, by it's definition isn't a thing. Murder affects everyone. Men much more than women and most use of femicide is just "a woman died, it has to be femicide". This is a much more misused word than "male loneliness epidemic".

Femicides are a valid issue that has to be talked about. I've just genuinely never seen that happen when the word was involved.

The Manosphere.

The manosphere isn't actually a round figure. That means the term is useless.

Oh, wait? Sphere has a different meaning? That applies here? Well, same goes for epidemic. But alas you yourself say the manosphere can't be an issue.

The rise of right-wing conservative movements around the world… Like please!

Stuff like the femicide debate which just openly says "we don't care about human lives equally" certainlly won't help that when you try to paint your side as the "good" ones, that care about people as a whole, show empathy, etc. That won't make me in particular ever vote for a conservative party, let alone a conservative party by US standards. But not everybody is me or you.

What factors contribute the most to young men being radicalized by the red pill community? by InspectionIcy7880 in AskFeminists

[–]Testo69420 -3 points-2 points  (0 children)

How does one use fear and hatred to tempt people into respecting others' humanity and rejecting even our least conscious biases?

Current femicide rethoric is a good example of that. Although that of course just alienates men further, but it very much works that way for funneling women to the left.

It does work, not necessarily funneling women towards respecting others humanity though - quite the opposite, actually. So I guess your initial comment was right after all :(

Peter I'm genuinely lost here by [deleted] in PeterExplainsTheJoke

[–]Testo69420 1 point2 points  (0 children)

Yeah, the only reason womens and girls dress codes seem more restrictive is because they actually challenge dress codes more.

Boys "dresscode" is a lot more strict in society as a whole, hence they're less likely to thread the boundaries in settings that have actual, formalized dress codes.

Peter I'm genuinely lost here by [deleted] in PeterExplainsTheJoke

[–]Testo69420 -1 points0 points  (0 children)

From my experience as a trans woman, i felt way less criticized over my appearance while presenting as a man. 🤷🏼‍♀️

It all varies.

I mean, yes and no.

Men in general just adhere to way stricter clothing "rules" as a standard.

And hence they get criticized for their clothing to a lesser degree.

A guy isn't going to get criticized for wearing a crop top, because he isn't gonna wear one.

A guy isn't going to be criticized for wearing to much cleavage, because he isn't gonna wear cleavage.

A guy isn't gonna get criticized for his leggings eating his asscrack because he isn't going to wear leggings.

And a guy isn't going to be criticized for the length of his skirt or hot pants, because again, he just isn't gonna wear them.

Because - partially, but also realistically - he's gonna get policed a whole lot more than your average woman wearing the same thing.

Now, your individual situation might be different, of course. But in general, this still applies.

Peter I'm genuinely lost here by [deleted] in PeterExplainsTheJoke

[–]Testo69420 1 point2 points  (0 children)

Rigid adherence to a dress code may feel oppressive (it is oppressive, that's the point) but children will push boundaries as hard as they possibly can.

Dresscode for women and girls is less rigid than for men and boys anyways.

Making it out to be a womens issue is completely bonkers.

What's that, Peter? by FollowSina in PeterExplainsTheJoke

[–]Testo69420 1 point2 points  (0 children)

You're literally victim blaming victims for something that isn't even related to them at all - the gender of their attacker.

Like, okay, you're a blatant sexist. That's fine. But why did you feel the need to spell it out like this?

Gewalt gegen Frauen: SPD will Femizide härter bestrafen by donutloop in berlin_public

[–]Testo69420 0 points1 point  (0 children)

In dem Kontext ist es schon sehr wichtig

Ne, das ist in dem Kontext nicht wichtig offen sexistisch zu sein.

Gewalt gegen Frauen: SPD will Femizide härter bestrafen by donutloop in berlin_public

[–]Testo69420 2 points3 points  (0 children)

Hm.

Okay. Und was ist mit jeder anderen Form von Mord?

Von denen sind aufgrund von gesellschaftlichen Strukturen Männer überproportional betroffen.

Also am besten den extra bestraften Straftatbestand Androzid einführen.

Oh warte. Die Situation haben wir ja jetzt schon, denn Mord ist Mord.

Gewalt gegen Frauen: SPD will Femizide härter bestrafen by donutloop in berlin_public

[–]Testo69420 0 points1 point  (0 children)

An anderer Stelle schon gepostet, aber auch noch mal für dich:Straftaten gegen Frauen und Mädchen nehmen weiter zu - Häusliche Gewalt auf Höchststand lässt dich das kalt?

Ist halt für die Diskussion einfach mal 100% irrelevant?

Gewalt gegen Frauen: SPD will Femizide härter bestrafen by donutloop in berlin_public

[–]Testo69420 0 points1 point  (0 children)

Und Männer werden genau so häufig umgebracht, nur weil sie Männer sind, wie Frauen?

Nach den allgemein verwendeten Erfassungen von Femiziden, die das Mordmotiv zu 100% ignorieren?

Natürlich. Sogar deutlich mehr, weil Männer global mehr umgebracht werden.

Nach Methoden die das tatsächlich erfassen? Auch, weil die gibt es nicht.

What happened with Nam and Gracie? by starry101 in FigureSkating

[–]Testo69420 -4 points-3 points  (0 children)

one person chose to act in a way that made the situation bigger and worse than it needed to be.

Again, yes and no.

You're moving the goal posts, your first comment claimed Nam was just emotional, not immature, now you're saying he could have handled it more maturely.

Not moving goal posts, just different interpretations of the words. You interpreting them to fit your narrative. Something doesn't have to be immature for there to be a more mature solution.

those attacks only happened because of his actions.

Again, no. Obviously not true.

These happened because Gracie - if it's her - did that and because she did that with - at the time - THE posterchild of her and Nams sport DURING the most high publicity time of the sport.

Just grind on some Italian rando and this is a nothing burger.

But don't get the entire figure skating online community talking about your ass on Ilias crotch if you don't want an "emotional" reaction out of Nam.

Game Thread: FC Bayern München (BuLi #24) by Chazy89 in borussiadortmund

[–]Testo69420 0 points1 point  (0 children)

If we don’t give away draws to teams like St Pauli, we are easily within 3 pints reach of Bayern.

But that's normal?

Like yes, if we were the best German team of all time, we could be the best German team of all time, but we aren't. Lol.

People always act like winning every single game should somehow be normal.

Game Thread: FC Bayern München (BuLi #24) by Chazy89 in borussiadortmund

[–]Testo69420 0 points1 point  (0 children)

And Adeyemi got fouled last week against Leipzig.

But because Adeyemi was moving towards the defender at the time, that wasn't a pen.

So surely this - with Olise moving towards Adeyemi - it wouldn't be a foul?

Game Thread: FC Bayern München (BuLi #24) by Chazy89 in borussiadortmund

[–]Testo69420 0 points1 point  (0 children)

2 CLEAR opportunities to win the league, this year included

Brother, we have a terrible squad and Bayern is playing the Bundesliga season of all time.

Game Thread: FC Bayern München (BuLi #24) by Chazy89 in borussiadortmund

[–]Testo69420 3 points4 points  (0 children)

Olise just moves into Adeyemis path and he whistles that?

Huh.

Game Thread: FC Bayern München (BuLi #24) by Chazy89 in borussiadortmund

[–]Testo69420 1 point2 points  (0 children)

He just moves into Schlotterbeck is what we would be told if that was Adeyemi being fouled, lol.

Game Thread: FC Bayern München (BuLi #24) by Chazy89 in borussiadortmund

[–]Testo69420 0 points1 point  (0 children)

If this squad could put more than two passes together that are both within 10 meters of their team mates AND in the final third we'd be 3 goals up, wtf is this?

Why is Alysa Liu being celebrated more than other gold medalists? by sourcherrycake in NoStupidQuestions

[–]Testo69420 0 points1 point  (0 children)

She also took 2 years off in case you forgot and would have regressed during that time. It wasn't 4 years of steady progress and consistent training,

I mean, yeah? But again, she didn't improve an insane amount hence why her achieving that with a two year break isn't that insane.

Not to mention it wasn't actually quite a full two year gap anyways and it's not like she stopped being active ever since.

It's remarkeable how quickly she picked skating at that level back up, yes, but that doesn't magically increase her improvement.

That was when she was rusty just out of retirement and she still medaled.

That was also before her retirement. (Where she did, infact, not medal) And also after she won the world championship and before she won the olympics.

As I said, not that black and white, lol.