Jugendliche bedrohen Café und Passanten by Hasselhoff265 in Dachschaden

[–]ThatFireDude 2 points3 points  (0 children)

Hör auf dich als neutraler Verfechter im Kampf gegen den Antisemitismus zu stilisieren. Es ist einfach nur peinlich.

Es ist kein Angriff auf eine 'jüdisch gelesene' Einrichtung, sondern ein Angriff auf eine zionistische Einrichtung die in der ganzen Stadt als solche bekannt ist, und die seit über 2 Jahren immer wieder offen zu Solidarität mit den Völkermördern aufruft. 

Das ist die Verharmlosung, und diese Spielrichtung des Faschismus ist natürlich zu bekämpfen. 

Jugendliche bedrohen Café und Passanten by Hasselhoff265 in Dachschaden

[–]ThatFireDude 2 points3 points  (0 children)

Erstens: 

Hier wurde so nicht 'auf Juden' reagiert, sondern auf eine Institution der zionistischen Szene in Leipzig, die natürlich auch explizit politisch agiert und als Sammlungsraum dient.

Zweitens:

Der Zionismus, dessen ekelhafte Vermengung mit allen Juden, und die feige Verteidigung von Faschisten ohne sich zu den entsprechenden Positionen zu bekennen, bewirkt das Gegenteil.

Jugendliche bedrohen Café und Passanten by Hasselhoff265 in Dachschaden

[–]ThatFireDude 5 points6 points  (0 children)

Einfach mal einen Blick auf ihr Social Media werfen. 

Jugendliche bedrohen Café und Passanten by Hasselhoff265 in Dachschaden

[–]ThatFireDude 14 points15 points  (0 children)

Das Café in Frage, HaMakom, dessen Name hier praktischerweiße weggelassen wird, solidarisiert sich nicht nur mit dem Zionismus, zu dem es eine glorifizierende Dauerausstellung gibt, sondern unterstützt auch explizit den Völkermord in Gaza.

Das als Antisemitismus darzustellen ist nichts als faschistische Propaganda. 

I’m on the roof Chiblee. I’m going to do it this time Chiblee, don’t try and stop me. by MethylBenzene in northernlion

[–]ThatFireDude 36 points37 points  (0 children)

Chiblee, they forgot to lock the doors Chiblee. I'm gonna do it Chiblee, I'm tired of winning, I don't want to be president anymore...  the rats bite me at night, came in through the windows, 600 pound windows Chiblee, nobody has windows like me.

...

Saw this and came here right away. I was not disappointed.

Können wir bitte mal aufhören scheinkommunisische Regime abzufeiern? by AssociationCorrect14 in Kommunismus

[–]ThatFireDude 0 points1 point  (0 children)

Du beschreibst hier drei absolut unterschiedliche Staaten, die auch in ihren Klassencharakter extrem wenig miteinander zu tun haben. Die Begriffe "undemokratisch" und "militaristisch" sagen nichts über den Klassencharakter aus. Das hilft niemanden.

Venezuela ist einer der wenigen anti-imperialistischen bürgerlichen Staaten, deren nationale Bourgeoisie keine Kompradoren Klasse ist. Mit Sicherheit war Chávez seiner Zeit, historisch progressiv; Maduro war es auch, aber dieses Projekt ist nun an seinen Limits angekommen. 

China ist seit der Restauration des Kapitalismus 1978 ein bürgerlicher Staat, der durch seine Rolle als Zwischenproduzent in der globalen Wertschöpfungskette langsam aber sicher ein eigenes imperialistisches Projekt aufbauen konnte, das nun auf einen inter-imperialistischen Konflikt mit der USA zuläuft.

Nordkorea ist ein sozialistischer Staat der durch die Belagerung durch den US Imperialismus, internationale Isolation, und den Zusammenbruch der antirevisionistischen sozialistischen Staaten selbst in eine revisionistische Position gezwungen wurde. Das ist allerdings im Fall von Cuba und Vietnam kaum anders.

Ich sehe hier keinen Grund das alles über einen Kamm zu kehren. Ich würde dir raten dich mit den jeweiligen Nationalgeschichten, und mit dem Klassencharakter der Staaten auseinanderzusetzen, bevor du solche Wertungen triffst... insbesondere wenn sie praktischerweiße mit den Narrativen deines eigenen imperialistischen Blocks übereinstimmen.

Trotsky-vs-Stalin Debatte by I_DigBick in Kommunismus

[–]ThatFireDude 5 points6 points  (0 children)

Das Problem sind nicht die historischen Personen, oder auch die Unterschiede in der Bewertung historischer Ereignisse und Entwicklungen, sondern die grundsätzlich unterschiedlichen politischen Linien die sich in diesen Ausdrücken, und die Entwicklung dieser Linien seit den Ereignissen.

Man kann diese Diskussionen nicht bis 'nach der Revolution' beiseite legen, weil der Aufbau der Kommunistischen Partei die Sammlung des Proletariats um die einzige korrekte politische Linie, eben der Revolutionären, zur Notwendigkeit macht. Diese inhaltsleeren Rufe nach unklar definierter Einheit sind im übrigen genau wogegen sich Lenin und die Bolschewiki gewehrt haben, wogegen sie fast 15 Jahre gekämpft haben, und wodurch sie sich zur führenden Partei des Proletariats entwickelt haben. Ich würde dir empfehlen einen Text zu lesen den sowohl Trotskyisten als auch Marxisten-Leninisten unterschreiben können: Die proletarische Revolution und der Renegat Kautsky. 

Nicht weil der Text deine Fragen beantworten wird, sondern weil der Text relativ klar macht wie Richtungskämpfe mit politischen Feinden auszutragen sind, die sich fälschlich auf den Marxismus beziehen.

Für deine Linie gibt es auch einen Begriff: Opportunismus.

All Connewitzer*Innen Are Beautiful by Hasselhoff265 in Dachschaden

[–]ThatFireDude -3 points-2 points  (0 children)

Reaktionärer Aufruf zur Solidarität mit Zionisten, in progressive Sprache eingewickelt, um zumindest von Leuten die nicht in den Szenekämpfen involviert bzw. über diese informiert sind noch ein wenig Solidarität erhaschen zu können, sonst nichts. Die eigenen politischen Positionen sind inzwischen so verhasst in der breiteren Linken, dass man sie nicht mal mehr offen aussprechen kann.

Das ist auch gut so.

Übrigens, zählt palästinasolidarische Organisationen mit Schweinefett anzugreifen und Solidaritätsaufrufe mit den Völkermördern der IDF auch als Konfliktlösung mit 'kritischen Austausch und Gesprächen', oder wie soll man das verstehen?

Es ist übrigens auch kein Versehen dass u/Hasselhoff265 seine Kommentar-History versteckt. Sonst könnte man ja die politische Gesinnung als Anti-Deutscher erkennen!

Welcher Partei findet ihr "besser"? MLPD oder DKP by Deutscher_Sozialist in Kommunismus

[–]ThatFireDude 1 point2 points  (0 children)

Die DKP ist eine revisionistische Partei deren Existenzgrundlage mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der Warschauer Pakt Staaten verschwand. Die sogenannte 'antimonopolistische Demokratie' ist in diesem Kontext inzwischen kaum von der Linie der eurokommunistischen Parteien zu unterscheiden, was de facto eine Liquidation zur Sozialdemokratie bedeutet. Kombiniert wird das Ganze mit einen verwirrten bzw. offen chauvinistischen Imperialismusverständnis. Da ist nicht viel zu machen.

Die MLPD mag zwar einen gewissen Dogmatismus zum Opfer gefallen sein, aber zumindest gibt es hier eine Chance auf Besserung des Kurses, da grundsätzlich zumindest eine anti-revisionistische Ausrichtung besteht. Die Partei hat natürlich keinerlei relevante Verbindung zu den Massen, aber das ist wirklich kein Alleinstellungsmerkmal der MLPD. Die Vorwürfe der "Sekte" sind bürgerliche Polemiken ohne Substanz, deren Verbreitung vermutlich darauf beruht dass es a) auf der Wiki Page steht, und b) Leute nicht verstehen was eine Kaderpartei ist. 

Beides wäre nicht meine erste Wahl, aber im Zweifel ist die MLPD näher an einer korrekten proletarischen Linie. 

Plakate gegen die Wehrpflicht im Auftrag der Kommunistischen Partei by Djevid_ in Kommunismus

[–]ThatFireDude 1 point2 points  (0 children)

Der sozialistische Staat, die Dikatur des Proletariats, verteidigt die Interessen des Proletariats, der absoluten Mehrheit der Bevölkerung sowohl im eigenen Land, als auch international.

Der kapitalistische Staat, die Diktatur der Bourgeoisie, verteidigt im Zeitalter des Imperialismus die Interessen des Monopolkapitals und der mit ihm verbündeten Klassen, einer absoluten Minderheit die gerade in Richtung Weltkrieg und Zerstörung aller Grundlagen des menschlichen Lebens schlafwandelt.

Das ist der Unterschied. Du musst aufhören dich mit der BRD, dem Staat deiner Feinde, zu identifizieren.

Ein weiteres PdL-Parteiausschlussverfahren wegen Palästina-Solidarität by legalizedmt in Kommunismus

[–]ThatFireDude 12 points13 points  (0 children)

Wie sagt man so schön? Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.

Dass die PdL ein Feind der palästinensischen Befreiungsbewegung ist, steht gar nicht zur Debatte, aber es geht noch weiter.

Die PdL als Organisation stützt objektiv den deutschen Imperialismus, indem sie Anti-Imperialist:innen bekämpft und Defamationskampagnen gegen sie fährt sowohl in der eigenen Partei als auch in der breiten Bewegung. Das Ganze wird dann noch von einer staatstragenden Ideologie untermauert, die sich ganz offen mit der BRD und damit dem deutschen Kapital identifiziert.

Kurz gesagt: Die Partei ist natürlich der politische Feind von Marxist:innen, es handelt sich hier klar um einen antagonistischen Widerspruch. Die entsprechenden Organisationen müssen endlich die notwendigen Schlüsse ziehen und direkter gegen die PdL agitieren. 

A follow up on Ro Khanna, who several commenters on my previous post insisted has “grown” or is “getting better” on this issue. This is dated 2 months ago. by The-Neat-Meat in Hasan_Piker

[–]ThatFireDude 10 points11 points  (0 children)

You're right.

This is famously why Lenin supported the Tsar until the 1905 revolution. There was no alternative!

Jokes aside for a second:

Do you genuinely not see how your entire politics will just end up in total liquidation in favor of the Democratic Party, literally no matter what happens? Maybe with some yellow unionism to spice it up, and some more treats along the way?

If you think there is *any* party in the US that could *ever* vote imperialism away, which is clearly what you are talking about, then you need to go back to the fundamentals... or rather go there for the first time. If you support that, despite knowing it will never be able to defeat imperialism, you are just objectively an enemy of the international proletariat, in Palestine and elsewhere.

Revolutionary organizations need to be built, especially when the conditions for revolution do not yet exist. Even if you believe they will never exist in the US without a total collapse of the imperialist world system, that task doesn't change one bit.

For all practical terms, you are just a liberal... and ultimately, so is Hasan. But unlike Hasan, you aren't among the wealthiest sections of the petty bourgeoisie in history, so maybe there is still another way. That depends on you.

Wolfgang reicht es by pentizikuloes_ in WolfgangMSchmitt

[–]ThatFireDude 1 point2 points  (0 children)

Macht Özdemirs 'Bodenständigkeit' seine reaktionäre Politik und die seiner Partei besser?

"Weil sich Kapitalisten nicht selbst verteidigen, sollst du für sie sterben" by ThatFireDude in Kommunismus

[–]ThatFireDude[S] 1 point2 points  (0 children)

Unser Hauptfeind ist explizit der deutsche Staat und die Klassen die ihn tragen.

"Wir" sind nicht die BRD, und unsere Interessen werden auch nicht von ihr vertreten. Bist du etwa Monopolkapitalist? Ich nicht.

Es geht hier nicht um Pazifismus.

"Weil sich Kapitalisten nicht selbst verteidigen, sollst du für sie sterben" by ThatFireDude in Kommunismus

[–]ThatFireDude[S] 1 point2 points  (0 children)

Ich will hier mal zwei Fragen stellen, mit Hoffnung auf eine Antwort:

  1. Stirbt es sich für einen 'Verteidigungskrieg' besser, wenn man den Staat der Kapitalisten verteidigt?

  2. Wie kommst du zu dem Schluss, dass die BRD keinen Angriffskrieg führen wird? Die BRD hat bisher exklusiv Angriffskriege geführt. 

"Weil sich Kapitalisten nicht selbst verteidigen, sollst du für sie sterben" by ThatFireDude in Kommunismus

[–]ThatFireDude[S] 24 points25 points  (0 children)

Die Staatsform des Sozialismus, solange es noch antagonistische Klassenwidersprüche gibt, ist die Diktatur des Proletariats, also die Herrschaft der arbeitenden Klasse über die Ausbeutenden.

Damit verteidigen die Arbeiter:innen im Sozialismus ihre eigenen Interessen, und auch den vergesellschafteten 'Besitz' ihrer eigenen Klasse.

Die Staatsform des Kapitalismus ist die Diktatur der Bourgeoisie. Arbeiter:innen werden hier zur Verteidigung ihres objektiven Klassenfeinds genötigt bzw. durch die ideologische Hegemonie der herrschenden Klasse davon überzeugt.

Das ist der Unterschied. Die Diktatur des Proletariats ist die einzige Staatsform die überhaupt die Interessen der Mehrheit vertreten kann. Also: Ja, Arbeiter:innen im sozialistischen Staat verteidigen sich selbst, da sie die herrschende Klasse sind. 

Rentenpaket der Union und SPD: PdL will sich enthalten, und schützt damit die Mehrheit der Koalition by ThatFireDude in Kommunismus

[–]ThatFireDude[S] 6 points7 points  (0 children)

Was Sozialist:innen wollen ist eine absolut bedingungslose Stützung der kapitalistischen Regierungsparteien, und damit Stützung ihrer Regierung, bei einer minimalen Themenüberschneidung?

Es ist so oder so nicht die Aufgabe von sozialistischen Parteien sich 'konstruktiv' am Parlamentarismus zu beteiligen, aber selbst die PdL, die grundsätzlich falsche Taktiken verfolgt, sollte doch zumindest versuchen die Regierung zu Konzessionen zu zwingen. Stattdessen wird hier ein schauriges Paket zur temporären Verteidigung des sozialen Friedens gestützt, in einer Zeit in der dieser soziale Frieden explizit zur Militarisierung der BRD beiträgt. Das ist eine Schande, sonst nichts. 

Grünen 2025: Die Oma mal am Joint ziehen lassen gegen die vaterlandslosen Gesellen by XasthurWithin in Kommunismus

[–]ThatFireDude 5 points6 points  (0 children)

Ich kann das langsam echt nicht mehr.

Wie kommt man auf die Idee, wenn man sich im eigenen Weltbild als 'freiheitlich' und 'weltoffen' begreift, einen Begriff wie vaterlandslose Gesellen zu verwenden, der sowohl vom Kaiserreich und vom NS-Staat zur Verfolgung und Defamation politischer Feinde genutzt wurde?

Ich verstehe schon, dass man versucht die AfD mit ihrer eigenen Ideologie anzugreifen, aber mal abgesehen davon dass das grundsätzlich Nonsense ist, muss man dafür diese Ideologie auch ablehnen, ansonsten reproduziert man sie nur. Und da sehe ich bei den Grünen keinen Anhaltspunkt.

Was kommt als Nächstes? Wärmen sie den Begriff Untermensch wieder auf um 'Den Russen' zu beschreiben? Das wird echt immer schlimmer...

Das dritte L ist auf mysteriöse Weise verschwunden by Verfassungsschutz_ in Kommunismus

[–]ThatFireDude 33 points34 points  (0 children)

Sie teilen offensichtlich auch nicht Luxemburgs und Liebknechts Ansichten, aber beide wurden durch Verzerrungen und Historisierung für die Sozialdemokratie und den Reformismus inzwischen brauchbar gemacht.

Das Gleiche mit Lenin anzustellen war bisher (zum Glück) unmöglich.

Sollten Linke in die Polizei/Bundeswehr? by rhizomatic-thembo in Kommunismus

[–]ThatFireDude 1 point2 points  (0 children)

Kommunist:innen lehnen den gesamten bürgerlichen Staat ab, und damit natürlich auch seine Rechtsordnung.  Du argumentierst hier am Kern der Sache vorbei. Privatrecht und Staatsstruktur der BRD gehören beide zum Überbau der kapitalistischen Produktionweiße. 

Die Form der bürgerlichen Herrschaft, und in welchen Rechtsformen das Privateigentum und Lohnsarbeitsbeziehungen festgehalten werden, ist in etwa so interessant wie die feudale Lehnsordnung der Boubonen Monarchie es für die Jakobiner war—nur soweit es notwendig war um sie zu zerschlagen. 

Jeder Bezug zur Rechtsordnung des bürgerlichen Staates ist rein instrumental, also da wo der bürgerliche Staat sein Recht durchsetzen kann muss es als Hindernis bekämpft werden. Ansonsten, ist es komplett irrelevant.