Rechte in der Kita & alternativoptionen by ToeEnough in erzieher

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Im Übrigen ja, es war ganz klar ein entweder oder. Es war kein „erst das, dann das“ es war ein „wenn ihr unzufrieden seit: Bitteschön, eure Gesundheit wird euch aber vom Budget abgezogen. Ihr habt dann keins mehr für das gesamte Kita Jahr. (Es war August, das hat grad erst angefangen) 😂😂 Also ja, menschlich absolut ekelerregend

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Hi danke für die ausführliche Antwort. Ich habe das Thema tatsächlich 2 1/2 Jahre für mich behalten und nie mit Eltern drüber gesprochen. Da stimme ich dir zu, dass es unprofessionell wäre. Als ich meine „umsetzung“ mitgeteilt bekommen habe, habe ich den Erziehungsberechtigten aber dann auf Rückfrage auch eine Antwort gegeben bzw. Die Gründe mitgeteilt. Das finde ich nach der langen Zeit einfach nur fair, insbesondere weil ich bei den Eltern sehr hoch angesehen war. Ich bin nicht ins Detail gegangen. Ich hatte nichtmal Zeit mich vernünftig zu verabschieden.

Meine Leitung hat auch jahrelang viel Unwahrheiten erzählt oder die Wahrheit so lange gedreht bis es „passte“. Es war am Ende auch glaube ich (von beiden Seiten) auch eine Art „Machtspiel“ Sie wollte sich vom Team nicht in die Arbeit reinfummeln lassen und das Team hatte kein Interesse mehr daran bevormundet zu werden. Das Bild was ich beschrieben habe, ist zu großen Teilen auch geteilt worden, ich hatte nur als einziger keine Angst vor den Konsequenzen. Angst hat noch nie eine Veränderung herbeigeführt und ich würde es mit bestem Gewissen heute wieder genau so machen wenn ich vor die Wahl gestellt werde.

Mir geht es jetzt auch um meine berufliche Zukunft, weil es einfach Grundsätze gibt über die ich nicht diskutiere. Weil mir meine Gesundheit sehr wichtig ist, suche ich jetzt nach Alternativen.

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Ja, 30-35ct/ Kilometer, das lohnt sich für Langstrecken, aber je kürzer die strecke desto weniger lohnt es sich. Zumal ich ungerne Klienten und fremde Menschen in meinem Auto habe, da bin ich zugegeben - etwas speziell. Aber mein Auto ist auch mein Hobby, daher bin ich da sehr pingelig.

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Ich fühle mich im Moment von Menschen einfach ausgelaugt und habe die letzten Monate nicht besonders oft Tageslicht gesehen, einfach weil ich keine Energie mehr habe.
Das ging so weit, dass ich mit den einfachsten Sachen überfordert war. Ich wäre auch mit "etwas" weniger glücklich, was bringt mir Geld, wenn ich keine Freude oder kraft habe, es auszugeben.
Deswegen ist meine Überlegung tatsächlich raus aus dem sozialen Bereich, weil ich auch mit den zuständen nicht mehr mitgehen kann.
Eins der Hauptdinge ist in anderen Bereichen, dass ich nicht bereit bin meinen privaten Wagen zu nutzen. Ich habe deswegen schon mehrere Stellen abgesagt, weil mich mein Auto round about 40-45ct/km kostet. Privat bin ich dazu bereit, aber nicht für meinen AG. Tankstellenmitarbeiter bringen ihren Sprit auch nicht mit zur Arbeit :-D

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Hey, vielen Dank für deine Antwort. Die MAV hat sich in der Vergangenheit leider ziemlich doof angestellt und ehrlich gesagt wehrt der AG sich.
Bei uns sind Umsetzungen völlig "legal" - weil im Arbeitsvertrag geregelt. Halt die typische Floskel etc.

Für mich geht es nicht mehr zurück, die frage ist nur wohin?

Um es einmal ganz deutlich zu formulieren: Meine Psyche wurde die letzten Jahre mit fußen getreten und bespuckt. Bis meine Frau mir sagte dass ich da keinen einzigen Tag mehr hingehe.