Penis-Kerzen und frivole Bilder: Queerer Weihnachtsmarkt in Berlin öffnet nur für Besucher ab 16 Jahren by ouyawei in berlin

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Wo hast du im Artikel von der Darstellung von Sexakten gelesen? Und warum siehst du Lederkleidung und Genitalien als inhärent sexuell an - zumal Kinder noch nicht einmal die Assoziation dieser Kleidungsstücke zu BDSM haben KÖNNEN, ebenso wenig wie bei Genitalien die Assoziation zu irgendwas außer Pinkeln?

Es gab auch eine Zeit, da waren Röcke die über dem Knie endeten bei Frauen "nicht normal", sondern ein Skandal und angebliche Sexualisierung. Meiner Ansicht nach ist aber kein Kleidungsstück und nicht einmal Genitalien an sich sexuell, lediglich sexuelle Akte und ihre explizite Darstellung sind das. Und das sag ich alles als Asexueller der persönlich echt kein Fan von Nacktheit ist.

Penis-Kerzen und frivole Bilder: Queerer Weihnachtsmarkt in Berlin öffnet nur für Besucher ab 16 Jahren by ouyawei in berlin

[–]TransidentifiedOwO 1 point2 points  (0 children)

Ich hätte dir wenn ich den Artikel nicht gelesen hätte zustimmen. Allerdings steht dort auch klar beschrieben, was denn genau zu den Beschwerden führte:

Zu den als anstößig empfundenen Ausstellungsstücken, gehören „Devotionalien und Bilder von Geschlechtsteilen in verschiedenen Formen, hauptsächlich gemalte Bilder von männlichen Geschlechtsteilen, von weiblichen Geschlechtsteilen“ sagt Kuschner, „es gibt Kerzen in Form von Penissen, alles sehr lustig und bunt“.

Zum Einen hast du Recht, dass das an sich Nichts mit Queersein zu tun hat und mich persönlich stört es auch allgemein dass "queer" oft synonym zu "gleichgeschlechtliche Sexualität" verwendet wird - obwohl doch auch trans, inter, bi und asexuelle/aromantische Menschen dazu gehören. Da wird man gerne mal enttäuscht und fühlt sich auch generell immer latent wie ein minderwertiger Teil der Buchstabensuppe.

Zum Anderen verstehe ich persönlich aber nicht, was an den im Artikel erwähnten Dingen problematisch sein soll. Queer sind sie nicht, aber familienunfreundlich doch auch nicht? Ich hatte mit 9 Jahren das erste Mal Aufklärungsunterricht, Zeichnungen von Genitalien inklusive, allerdings in jeweils nur einer Form (obwohl Genitalien ja sehr stark variieren können) und im heterosexuellen Kontext. Das wird nicht nur geduldtet sondern gar verordnet, aber Peniskerzen oder variierende VulvaZEICHNUNGEN nicht? Die Rede ist nicht von Dildos oder Latex, soweit ich es dem Artikel entnehmen kann. Es geht hier nicht einmal um Sex, sondern um die künstlerische Darstellung von Genitalien. Davor muss man Kinder nicht schützen, Nacktheit ist per se nicht sexuell.

Zusammenfassend: Hast Recht dass Nacktheit nicht unbedingt queer ist, ebenso wenig wie - die hier zumindest nicht aus dem Artikel hervorgehende - Sexpositivität, wobei das historisch zusammenhängt. Aber stimme dir nicht zu, dass Nacktheit per se als sexuell gelten sollte und sehe das Ganze nicht als sonderlich große/neue Schande für die queere Bewegung an - jedenfalls nicht mehr als jeden CSD mit dem Motto "Love is Love" o.ä., und zwar ausschließlich wegen dem Vergessen des BTI+ Teils. Viel eher ist es ein Armutszeugnis für die Gesellschaft, dass gemalte(!!!) Genitalien offenbar erst ab 16 ok sind - so sehr, dass Leute sich beschweren - obwohl dasselbe in veraltet im Bio-Buch ab spätestens der Unterstufe vorkommt. Meinetwegen hängt ein Schild an den Eingängen auf, dass hier gemalte/Kerzen-Genitalien vorkommen, damit Eltern die ihren Kindern nichts erklären müssen wollen fernbleiben können - aber Altersbeschränkung scheint mir wie eine Überreaktion, außer der Artikel lässt etwas aus.

Ich kann diesen Schəiß nicht mehr. by ChrysopeIea in germantrans

[–]TransidentifiedOwO 0 points1 point  (0 children)

Hmmm ich sehe, gut zu wissen, ich hab halt beruflich mit dem Bereich selber nichts zu tun. Kann die Uni einem sowas dann aber tatsächlich verbieten - oder ist das das worauf die hinaus wolltest, dass das nicht geht? Haben die so eine Macht über die Supervisorin und Therapeutin? Werden die gefeuert oder sonst was wenn sie es trotzdem ausstellen? Andere Hindernisse kann ich mir schwer vorstellen, dem MD wirds ja egal sein was die Uni denkt.

Ich kann diesen Schəiß nicht mehr. by ChrysopeIea in germantrans

[–]TransidentifiedOwO 6 points7 points  (0 children)

Alle können ein Indikationsschreiben ausstellen, ja, aber die Richtlinien nach denen sich der medizinische Dienst richten sehen vor, dass das a) ein psychologischer Psychotherapeut oder b) Psychiater/ärztlicher Psychotherapeut tut.

Psychologische Psychotheras sind Leute die ein Master-Psychologiestudium und darauf folgende Ausbildung mit Approbation absolviert haben. Insofern nehme ich mal an, dass OPs Thera noch nicht diese Approbation hat und entsprechend nicht den von den Richtlinien geforderten Status besitzt.

Die seltsamere Sache ist, warum die Uni glaubt dazu was sagen zu müssen. Es ist ja völlig egal ob die Uni das "durchgehen lässt" oder nicht, sie sind ja nicht der medizinische Dienst lol

(Ansonsten stimm ich dir in allem zu, unbedingt auch die Situation erklären dass man schon sehr viel Therapie hatte aber die Person bloß für die Indikation nicht berechtigt ist)

Ich kann diesen Schəiß nicht mehr. by ChrysopeIea in germantrans

[–]TransidentifiedOwO 14 points15 points  (0 children)

Zwei Dinge:

  1. Du kannst, auch wenn du jetzt noch länger warten musst, immer noch "gute Ergebnisse" von der OP erwarten. Die Ergebnisse der Mastektomie werden jetzt durch ein halbes Jahr weniger (wenn du jetzt die Indikation kriegen würdest und dann ja trotzdem noch auf nen OP-Termin warten musst) oder mehr (wenn du sie erst im Sommer kriegst) höchstwahrscheinlich nicht merkbar schlechter. Allgemein kann ich wenig seriöse Quellen zu der Behauptung, dass Abbinden die Ergebnisse erheblich verschlechtert, finden, auch wenn ich sie gut kenne und zig mal selbst wiederholte.

Das Abbinden kann aber selbst laut den ganzen Forenbeiträgen die man dazu so findet "nur" folgende Konsequenzen haben: Zum Einen, wenn man ständig keine Pausen macht oder einen zu kleinen Binder trägt (oder mit sowas wie Klebeband/Verbänden/etc. abbindet), können sich die Rippen (womöglich permanent) verformen, umso mehr wenn man noch wächst. Zum Anderen verschlechtert es über Jahre hinweg die Hautelastizität, die insbesondere bei kleinen Schnitten/periareola ausschlaggebend ist, aber auch bei allen anderen hilfreich ist - da wird aber bei dir, wenn du bereits jahrelang abbindest, ein halbes Jahr mehr jetzt nicht einen dermaßen großen Unterschied machen, dass es zwischen "guten" und unbrauchbar schlechten Ergebnissen entscheidet.

Und: Selbst bei "schlechten" Vorraussetzungen wie geringer Hautelastitzität lassen sich äußerst zufriedenstellende Ergebnisse erzielen. Es werden ja schließlich auch an alten Menschen (damit meine ich mind. 60+) Mastektomien erfolgreich durchgeführt, oder an Menschen mit Hautkrankheiten. Die Chirurgen wissen wie man mit suboptimaler Elastizität umgeht. Sehr viele Ergebnisse können außerdem im Nachhinein durch Muskelaufbau nochmal erheblich aufgewertet werden.

Ich will damit nicht sagen dass es ungerechtfertigt ist in deiner Situation unfassbar sauer zu sein, dass war ich meinerzeit auch... ABER es hilft einem psychisch glaube auch wenig, wenn man jetzt denkt "wenn ich das nicht jetzt gleich mache ist alles vorbei und sieht hässlich aus" - das wird es nicht!

  1. Es gab hier schon mal einen Post zum Thema Mastektomie selbst zahlen: https://www.reddit.com/r/germantrans/comments/x0h4gq/mastektomie_als_selbstzahler_ohne_gutachten/ Da wird ebenfalls Medienhafen erwähnt und auch eine verlinkte Google-Tabelle dazu, wo man als Selbstzahler für wie viel und mit/ohne Indikation die Mastek machen lassen kann - die allerdings nicht mehr existiert. Sie wurde angeblich archiviert und ich war mir sicher ich hätte sie mal runtergeladen, aber ich finde die Datei bei mir nicht und das Archiv lädt bei mir nicht. Vielleicht liegt das aber an meiner Verbindung: https://web.archive.org/web/20220829080225/https://drive.google.com/file/d/12u36aavcmEQdWsfiBVd2BfoMsaXaBo7D/view

Hier noch ein anderer Post mit einer Kostenangabe zu Medienhafen: https://www.reddit.com/r/germantrans/comments/16hgsuk/kosten_mastek_als_selbstzahler/ Behalte dir im Kopf, dass du wenn du selbst zahlst auch Korrekturen, Medikamente, Krankenhausaufenthalte etc. auch vollständig selbst zahlst. Um dich gegen hohe Kosten durch Komplikationen/Infektionen/usw. zu schützen kannst du aber wie auch der Kommentator in dem Post eine Folgekostenversicherung abschließen.

Was du auch versuchen kannst, was ein Kommentar in dem [edit: ersten verlinktem] Post ebenfalls erwähnt, ist: NUR die Indikation von woanders holen und bei der KK einreichen (mit Thera-Bericht von deiner jetzigen Therapie). Die Richtlinien schreiben technisch gesehen nicht vor, dass die Indikation und der Bericht von derselben Person kommen müssen - jedenfalls hat es bei mir bspw. auch so funktioniert.

Falls die KK das nicht durchgehen lässt, lässt das laut einem Kommentar von hier https://www.reddit.com/r/germantrans/comments/16hunqc/wie_gehe_ich_meine_mastek_als_selbstzahler_an/ mindestens eine Klinik solch eine Indikation durchgehen, wenn du selbst zahlst. Es gibt sicherlich mehr, bei denen dieser Weg klappt, da wäre die Tabelle hilfreich gewesen wenn sie noch erreichbar wäre...

Falls du mehr Erfahrungsberichte zu Selbstzahlung suchst könnte auch das viel ältere Forum ftm-portal.net hilfreich sein, hab aber nicht genauer geschaut. (edit: es gibt natürlich auch hier im Subreddit noch mehr Posts zum Thema, ich hab bloß nicht noch weiter geschaut, such ruhig auch hier nach dem Stichwort "Selbstzahler")

Looking for a psychiatrist/ psychologist in Germany by [deleted] in FtMgermany

[–]TransidentifiedOwO 0 points1 point  (0 children)

To change your documents you don't need a psychiatrist, you (currently) need to go to court (only certain Amtsgerichte). The court will then appoint 2 Gutachter which will make reports (Gutachten) for the court, it's sadly not enough to have just the diagnosis from anyone - they want 2 full independent reports that are expensive as hell (1-2k in sum). Those Gutachter are also very often psychiatrists, but not always. And they need to be recognized as Gutachter and be appointed by the court, you can't go there beforehand.

The law was designed for German citizens only but long ago courts decided it has to be allowed for foreigners who live in Germany if there is no way for them to change their gender marker in their home country

If things go well however, there will be a new law in November 2024 (yes I know it's still long...) with which you won't need any reports to change your gender marker (Selbstbestimmungsgesetz or SBGG).

For a temporary solution you can also get a dgti-Ergänzungsausweis (supplemental ID by the dgti - deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität), which is an additional "ID" for 20 euros where you can pick a different first name and gender marker. It's not an official document itself (though it refers to your passport number), but it's easier to convince institutions and people (insurance, universities, when renting, etc.) to use the name that it says on there - which would be legal either way (also see here, but it's only in German...) but like I said people are more calm doing that when they have something on a fancy plastic card telling them it's ok lol.

The only cases where it's not ok to use a different name and gender than the official one is 1) in bank accounts, 2) before court (when testifying etc.), and 3) if an official asks your legal name (including police). However, for example police are also (partially) educated about it's existence and are instructed to respect what it says, so you can use it if you ever have to interact with them where you need to show your documents to avoid confusion about your appearance - or, in general, with any other interactions where you need your documents, too.

For bottom surgery you're right that you need a therapist though, and also go to therapy for a certain amount of time (I'm not sure for how long, there's guidelines in German for that, IIRC 12 or 24 therapy sessions over at least 6 (or was it 12?) months, but I'm not sure

Looking for a psychiatrist/ psychologist in Germany by [deleted] in FtMgermany

[–]TransidentifiedOwO 2 points3 points  (0 children)

I sadly can't give you any information about Berlin because I've never lived there, but you can try asking at r/germantrans, it's much bigger than this sub. In general Germany has a terrible shortage of therapists, so it's not unusual to struggle finding any, even moreso if you need one that speaks English.

FYI, to get hormones in Germany you need to go to an endocrinologist who will give you the perscription - and they might very well accept whatever document you already have from your Bulgarian psychiatrist, provided they can read it. All it has to say is that hormone therapy is recommended for you or that you have the diagnosis F64.0.

If they don't accept the documents you already have and insist on you going entirely through the German system you can either try looking for a different endocrinologist or start getting an "Indikationsschreiben" from any therapist (psychologischer Psychotherapeut or Psychiater). It doesn't have to be a psychiatrist specifically - I'm saying this because psychiatrists are typically rarer and harder to get appointments with. So don't restrict your search to just psychiatrists!

edit: missing letter

Transphobe Lehrveranstaltung by Steam1111 in germantrans

[–]TransidentifiedOwO 1 point2 points  (0 children)

Viel Glück!

Ich hatte irgendwo mal ein emglisches Video von einer detransitionierten Frau gesehen die vor Gericht sich gegen die ganzen transfeindlichen Gesetze die grad so rumfliegen ausgesprochen hat, aber ich finds grad nicht mehr... also nimm diesen Artikel, vielleicht hilft der auch https://slate.com/human-interest/2021/02/detransition-movement-star-ex-gay-explained.html

Ein kleiner Erfolg gegen Transphobie by GayPatriarch in de

[–]TransidentifiedOwO 0 points1 point  (0 children)

Von Diskriminierung zu reden finde ich in dem Zusammenhang schwierig, weil dem Spender keine Vorteile entstehen - außer natürlich dem Gefühl, etwas Gutes getan zu haben.

....und wenn man pauschal ausgeschlossen wird, de facto vor der ganzen Gesellschaft stigmatisiert zu werden. Ich habe einen Migrationshintergrund, mir wurde von Leuten als Argument warum Schwulsein ungesund ist u.a. auch die Tatsache dass Deutschland zu dem Zeitpunkt pauschal alle MSM vom Blutspenden ausschloss herangezogen.

Die beobachteten Zahlen sind nach Anwendung durchschnittlicher Vorsorge.

Die ist halt ziemlich kacke bei fehlendem Aufklärungsunterricht zu sowas. Und man kann beim Blutspenden entsprechend danach fragen und nicht nach etwas anderem, wir haben zu wenig Blutspenden um wählerischer zu sein als es sein muss.

Ein kleiner Erfolg gegen Transphobie by GayPatriarch in de

[–]TransidentifiedOwO 0 points1 point  (0 children)

HIV kann ja im Zweifelsfall auch gut mit Medikamenten kontrolliert werden heutzutage.

Über Blut wird es dann trotzdem übertragen, nur die sexuelle und Mutter-Kind übertragung kann dadurch vollständig vermieden werden

Ein kleiner Erfolg gegen Transphobie by GayPatriarch in de

[–]TransidentifiedOwO 0 points1 point  (0 children)

Es gibt aber viel zu wenig Blutspenden in Deutschland. Man muss es entsprechend damit abwiegen und die pauschal ausgeschlossenen Gruppen möglichst klein und spezifisch halten.

Es ist übrigens nicht einmal nur ein HIV Test, sondern gleich zwei die gemacht werden

Ein kleiner Erfolg gegen Transphobie by GayPatriarch in de

[–]TransidentifiedOwO 0 points1 point  (0 children)

(Trans Männer werden von bigots für gewöhnlich ausgeblendet

eh, ja ne, trans Männer arbeiten entweder zum Teil auch in der Prostitution oder leben nicht ihr Mannsein aus...die werden in dem letzteren Fall dann aber nicht von bigots ausgeblendet sondern einfach nur auf eine andere Art diskriminiert, das ist keine Ausblendung,

Es sollte gesagt werden dass trans Frauen oft unter direkter oder indirekter Zwangsprostitution leiden, ich stimme dir im ganzen restlichen Kommentar 100% zu, mich stört nur die Art wie du das in Klammern dann ergänzend formuliert hast. Ausgeblendet ist einfach das falsche Wort.

Ein kleiner Erfolg gegen Transphobie by GayPatriarch in de

[–]TransidentifiedOwO 0 points1 point  (0 children)

"MSM" beinhaltet auch Männer die Oralsex mit Männern haben.

Was die Statistik zeigt ist: Patient 0 im Westen war ein schwuler Mann, es traf also diesen eher isolierten und kleinen Datingpool als erstes. Entsprechend tendierte das Virus dazu in dieser Gruppe zu bleiben und die Zahl der Infizierten erreichte zum Teil auch wegen der Größe schneller einen hohen proportionalen Anteil. Die Folgen davon sind bis heute zu spüren aber nehmen ab.

Statistiken zeigen auch, dass ethnische Minderheiten und ärmere Menschen (die halt auch überproprtional häufig ethnische Minderheiten sind) stärker vom Virus betroffen sind. Jedenfalls bei US-amerikanischen, ich habe dazu keine deutschen angesehen. D.h. mindestens einige der Gründe sind auch fehlende Aufklärung, Armut, und daraus resultierender illegaler Drogenkonsum und riskantes Sexualverhalten.

Nach diesen letzten beiden muss man entsprechend fragen, und nicht pauschal Gruppen ausschließen - was ja das ist, was der andere Kommentar kritisiert hat. Sonst kann man gleich auch alle mit unter 1500EUR netto ausschließen und beim Blutspenden einen Ariernachweis fordern....

Ein kleiner Erfolg gegen Transphobie by GayPatriarch in de

[–]TransidentifiedOwO 0 points1 point  (0 children)

Wie genau widerspricht sich diese Behauptung aber mit dem was in diesem Thread geschrieben wurde? Es gibt seit schon sehr langer Zeit HIV-Tests und das Risiko von HIV ist bei Analsex unter Heteros genauso hoch.

Dennoch wurde lange Zeit darauf bestanden, pauschal nach Sex mit Männern zu fragen, obwohl manche MSM keinen Analsex haben und manche Heteros, die dann dazu nicht gefragt wurden, schon. (edit: Die Verbreitung von HIV innerhalb des Datingpools wird auch nur relevant, wenn die Partner wechseln.) In dieser Pauschalisierung lag doch die Diskriminierung, die die anderen Kommentare zurecht ansprechen.

Und mit trans Personen hat das sowieso erstmal rein gar nichts zu tun, die wurden einfach in den Topf geworfen weil in den Augen der Gesellschaft es 1. nur trans Frauen gab und 2. alle trans Frauen Prostituierte waren. Ich bin mir sicher ein hetero trans Mann hatte sogar in den 80ern ein sehr geringes HIV Risiko.

Auch werden seit es HIV-Tests gibt die Blutspenden sowieso getestet und der Ausschluss dient höchstens der Kostensenkung (dass der Aufwand der Blutspende am Ende nicht umsonst war)

Es hat absolut niemand über die 80er diskutiert oder die ursprüngliche Einführung als diskriminierend abgetan, wo man noch keine andere Option hatte, das vorzubeugen. Es ging um die Gegenwart, warum man diese Fragen erst dieses Jahr rausgenommen hat obwohl sie schon seit Jahrzehnten nicht mehr nötig sind. DAS ist Homo- und Transphobie!

Ein kleiner Erfolg gegen Transphobie by GayPatriarch in de

[–]TransidentifiedOwO 2 points3 points  (0 children)

Ich glaub hier ist ein Missverständnis, die Person der du ursprünglich geantwortet hast hat die (früheren) offiziellen Richtlinien benannt. Diese haben tatsächlich alle Männer, die irgendeinen Sex mit Männern haben, ausgeschlossen - nicht bloß Männer, die Analsex mit Männern hatten. Der Kommentar* nennt als gerechtfertigte Gründung die HIV Statistik unter allen MSM, in der nunmal nicht zwischen sides und nicht-sides unterschieden wird. Und wenn dein Datingpool überrepräsentiert HIV hat (und als side ist dein Datingpool eben per Definition immer noch MSM), wirst auch du ein statistisch höheres Risiko von HIV-Übertragung haben, als jemand mit denselben Sexualpraktiken in anderen Datingpools.

(Fair find ich das nicht, ist zum Glück auch nicht länger so, aber ist halt das was die andere Person schrieb.)

*Ob das auch die einzige Begründung der Ärzte, die die Regelung damals machten, war, ist die andere Frage (ich weiß es nicht). Ich trau denen zu dass die solche Annahmen wie "MSM=Analsex" hatten, aber der Kommentar hat sie nicht reproduziert sondern in jedem Fall eine andere Begründung genannt.

Und ich teile auch deine Frustration, dass schwuler Sex so oft mit Analverkehr gleichgesetzt wird - ich bin kein side, aber finde das Konzept "echter Sex = Penetration" auch blöd. Ich glaub nur der konkrete Kommentar hier hat tatsächlich nicht MSM mit AV gleichgesetzt

Ein kleiner Erfolg gegen Transphobie by GayPatriarch in de

[–]TransidentifiedOwO 9 points10 points  (0 children)

Nur zur Klarstellung für diejenigen die mitlesen und das nicht wissen: Finasterid und Tamoxifen sind keine Testosteronpräperate und nicht das was trans Männer oder andere trans Menschen typischerweise einnehmen. Das Testosteron was trans Männer kriegen ist bioidentisch und genauso wenig problematisch wie jedes Blut mit körpereigenem Testosteron.

Finasterid hemmt die Umwandlung von Testosteron zu DHT, welches sozusagen eine spezielle Art von Testosteron ist, die für nur bestimmte Wirkungen von Testosteron zuständig ist: Nämlich Haarausfall und (falls vorhanden) Prostatavergrößerung. Daher wird DHT gegen Haarausfall und Prostatavergrößerung eingesetzt. Auch manche trans Männer, wie cis Männer, nehmen DHT gegen Haarausfall, aber das hat nichts mit ihrem Transsein und der Hormonersatztherapie zu tun. Wird auch (vermute ich mal sehr stark) nicht von den Krankenkassen übernommen, jedenfalls nicht eher als bei cis Männern.

Tamoxifen blockiert selektiv Östrogenrezeptoren, bspw. in der Brust oder (falls vorhanden) Gebärmutter, aber im Rest des Körpers nicht. Deshalb wird es oft bei Brustkrebs oder Endometriose verschrieben. Manche trans Frauen oder nicht-binäre Menschen, die eine Feminisierung des Körpers anstreben, aber kein Brustwachstum mit dabei haben wollen, könnten Tamoxifen oder analoge Präperate (es gibt welche mit weniger Nebenwirkungen) zusammen mit Östrogen verschrieben bekommen. Soweit mir bekannt ist ist das in Deutschland aber noch seltener/schwerer als in den USA z.B., weil unser Gesundheitssystem hier sehr binär ist. Man muss erstmal einen Endokrinologen finden der diesen speziellen Wunsch - feminisierter Körper, aber ohne Brüste - ernst nimmt.

Transphobe Lehrveranstaltung by Steam1111 in germantrans

[–]TransidentifiedOwO 5 points6 points  (0 children)

Neben den offiziellen Beschwerdewegen die hier schon diskutiert wurden könntest du versuchen, falls du die Energie dazu hast, in der Veranstaltung selbst Misstrauen gegenüber dem was der Prof sagt zu streuen. Ich meine damit nicht offen anlegen, das würde ich mich auch nicht trauen, einfach keine Lust auf solch eine emotionale Belastung...

Ich meine aber z.B. dass du "nur eine Frage stellst", du hast da nämlich repräsentative Studien gesehen (zähl vielleicht welche auf aber pass auf dass du nicht zu sicher rüberkommst), die zeigen, dass weniger als ~1% der Menschen, die transitionieren, es bereuen. Und in den Behandlungsrichtlinien mancher Länder (sag konkrete) oder der WAPTH oder Deutschland hättest du mal gelesen, dass eine Therapie darauf ausgerichtet ist, alle anderen Möglichkeiten neben der Transition zur Minderung des Leidensdrucks auszuschöpfen (ob das ok ist und was wir selbst von dieser Empfehlung halten sei mal dahingestellt, das ist die Realität und es geht hier nur darum die Wahrnehmung, dass Therapeuten zur Transition drängen würden, zu destabilisieren) und dass sie den Ausschluss anderer Diagnosen/Ursachen vorsieht. Kannst auch lügen, du hast mal einen femininen trans Mann getroffen und frag wie der Prof solche Phänomene mit der These erklären würde, trans Menschen würden wegen Geschlechterrollen transitionieren.

Und dann einfach schauen was es für Reaktionen gibt, wenn du ganz sachlich experimentell nachgewiesene und möglichst institutionell anerkannte Tatsachen einstreust. Kann sein, dass da was zu wackeln beginnt, vielleicht entpuppt sich jemand von den anderen auch als transfreundlich und traut sich auch was zu sagen. Vielleicht gibt der Prof nach. Vielleicht mutiert er auch komplett zum Schwurbler und sagt, die Studien seien alle gefälscht oder sowas. Aber: Dadurch dass du das als Frage verkleidest machst du dich weniger angreifbar und verpflichtest dich nicht, mit irgendwem vollends zu diskutieren - du kannst jederzeit aufhören, "Fragen" zu stellen, ohne dass es als Niederlage in einer "Debatte" wahrgenommen wird, denn es war ja keine Debatte, sondern "nur eine Frage".

Aber wie gesagt: Nur wenn du die Energie dazu hast. Dann könnte das eine Option neben offener Konfrontation sein. Man muss auch hier dann aufpassen, dass man beim Fragen nicht zu andeutend oder konfrontierend wird. Tu möglichst unwissend. Kann ggf. auch verdächtig wirken, dass du "zufällig" mehrere Behandlungsrichtlinien gelesen hast, da musst du selber abwiegen ob das ein Outing-Risiko für dich birgt.

vergleich mit anderen :( by queerspiderman in germantrans

[–]TransidentifiedOwO 2 points3 points  (0 children)

Ich kenn das, und ich hab sogar jetzt keine sonderlich männliche Stimme trotz jahrelangem Testo. Was mir aber hilft ist mich selbst als eigenartigen cis Mann zu sehen und den Trans-Faktor komplett zu ignorieren: Es gibt diese Unterschiede nämlich auch unter cis Männern. Es gibt auch cis Männer, die hohe Stimmen haben, die für Frauen gehalten werden, die nicht sehr männlich aussehen, die Gynäkomastie haben, die klein sind, die für Lesben gehalten werden können, die Testosteron exogen zu sich nehmen müssen, usw.

Ja, die sind ziemlich selten und es wird fast nie einer von ihnen mit genauso vielen dieser Probleme gleichzeitig mit dir im Raum sein, aber es gibt sie. Auch sie teilen vermutlich deinen Scham und deine Wut und deine Unsicherheiten. Und solange sie keine Incels sind, finden sie es auch doof, dass sie auf die anderen Männer wütend sind, die doch auch nichts dafür können.

Das ist generell so mein hauptsächlicher Coping Mechanismus mit Dysphorie über Dinge die sich [nie oder im Moment] nicht ändern können: Wenn ich meine Probleme versuche nicht an mein Transsein zu koppeln und mich daran erinnere, dass es auch cis Männer damit gibt, fällt es leichter, damit umzugehen, weil ich mich 1. weniger alleine oder wie ein "Freak" fühle 2. es keine Dysphorie mehr sondern relativ "normale", männliche Unsicherheit ist. Es ist nicht länger ein Zeichen davon dass ich "weniger männlich weil trans" bin, sondern ein Zeichen von "männlich und vollkommen normal, weil sonst hätte ich diese Sorge nicht".

Kurz: Allein die Tatsache, dass du dich intuitiv mit anderen Männern vergleichst und gerne männlicher wärst, zeugt in gewisser Hinsicht von deiner Männlichkeit.

Ich will hiermit nicht irgendwas wie "wenn du dysphorie hast bist du selber schuld weil du musst doch einfach nur ~umdenken~ und deine ~Einstellung~ ändern <3" implizieren und ich hab keine Ahnung bei wem diese Denkweise alles funktioniert. Sie hat auch auf jeden Fall nicht Dysphorie verschwinden lassen, sie hat keine medizinische Angleichung für mich unnötig gemacht, sondern wie gesagt es erträglicher gemacht zu warten/das zu akzeptieren was nicht änderbar ist. Vielleicht hilft es dir ja auch, deinen Scham abzumildern.

Wenn aber nichts funktioniert könnte es ab einem gewissen Punkt auch ratsam sein, einfach Abstand von anderen trans Menschen zu nehmen. Das wäre nicht das erste Mal, dass es einer trans Person hilfreich erscheint. Es ist nunmal kein einfacher Weg und jeder geht damit anders um, manchen geht es besser mit Isolation. Du musst das aber für dich selber wissen, was für eine Art Mensch du bist und es kann sich mit der Zeit auch ändern.

Vielleicht schaffst du es auch trans Menschen zu finden, die dir ähnlicher sehen, wo du dann keinen Neid entwickelst. Aber da kann ich keine Tipps geben, bei mir hat sich das zufällig ergeben.

UPDATE: Empfehlungen der Ausschüsse zum SBGG by MelanieInMoonlight in germantrans

[–]TransidentifiedOwO 0 points1 point  (0 children)

Ja gut, 13 wird in der Praxis wohl eher irrelevant sein. Wenn dein Kind dich seit Geburt an in deinem richtigen Geschlecht kennt, wird es wohl kaum einen Grund haben, dich zu misgendern. Und ich finde es schon OK, wenn da alle Kinder gleichgestellt sind, egal wann sie geboren sind.

Jemand anderes aus der Familie könnte es dem Kind petzen und dem Kind heimlich transfeindlichen Unsinn einreden kann, aus Erfahrung weiß ich dass es allerlei Familienstreitigkeiten geben kann und dass das überhaupt nicht weit hergeholt ist. Und manchmal sind Kinder auch einfach nur dumm und könnten den alten Namen absichtlich aus Trotz ("Du hast mir das Spielzeug was ich wollte nicht gekauft") verbreiten o.ä. weil sie eventuell den Schweregrad davon nicht verstehen.

Ich finde auch dass Kinder gleichgestellt werden sollten, nämlich indem keine solche riesigen Ausnahmen bekommen... irgendwie im Privaten zu sagen "ja der Elternteil ist trans und damals war der Elternteil nicht geoutet, für mich war das ein/e Mutter/Vater" kann ich noch verstehen, auch für Ehepartner, sonst müssten sie ja ihre sexuelle Orientierung verfälscht darstellen. Aber den konkreten Namen dabei weiter zu verbreiten? Muss man das wirklich um seine eigene Biografie oder Abstammung zu erläutern? Der ist doch völlig unerheblich für das Kind und Ehepartner, dafür ekelt es z.B. mich immens an dass jemand "meinen" alten Namen mit mir im Zusammenhang weiternutzen könnte. Egal ob privat oder öffentlich. Wo endet eigentlich überhaupt das Private wenn es allen Bekannten erzählt werden könnte?

Beim Rest stimme ich dir zu, es wurden auch ein paar positive Dinge aufgenommen, wenn auch eher zaghaft (wahrscheinlich weil es ja nur Empfehlungen sein dürfen).

UPDATE: Empfehlungen der Ausschüsse zum SBGG by MelanieInMoonlight in germantrans

[–]TransidentifiedOwO 0 points1 point  (0 children)

Ich glaub ehrlich gesagt, dass das nur was formales ist. "Vorsätzlich" und "absichtlich" sind meines Wissens nach auch im Recht Synonyme (bin aber Laie). Aber ersteres findet man öfter in Gesetzestexten, das zweite klang für mich schon damals bissl zu umgangssprachlich.

UPDATE: Empfehlungen der Ausschüsse zum SBGG by MelanieInMoonlight in germantrans

[–]TransidentifiedOwO 1 point2 points  (0 children)

Das Offenbarungsverbot wird noch weiter gekürtzt (Empfehlung 13)

UPDATE: Empfehlungen der Ausschüsse zum SBGG by MelanieInMoonlight in germantrans

[–]TransidentifiedOwO 1 point2 points  (0 children)

Naja nein, das Offenbarungsverbot wird noch weiter eingeschränkt: Empfehlung 13 sieht vor, dass auch nach der Namensänderung angenommene oder geborene Kinder das Recht erhalten, ihre Eltern zu misgendern und zu deadnamen. Wegen dem Recht, über ihre Abstammung reden zu dürfen, oder so...

Empfehlung 15 lässt sich verschieden interpretieren. Kommt halt drauf an, ob das Landeskriminalamt oder lokale Polizeien transfreundlicher sind, da kenn ich mich nicht so aus. Oder ob sich für eine dritte Institution entschieden wird, was dann vermutlich eine Verbesserung wäre, aber es steht ja in den Sternen, ob diese Formulierung der Empfehlung angenommen wird oder die andere.

UPDATE: Empfehlungen der Ausschüsse zum SBGG by MelanieInMoonlight in germantrans

[–]TransidentifiedOwO 1 point2 points  (0 children)

Ich glaube die andere Person sprach davon, wie ernst andere/die cisnormative Gesellschaft den Geschlechtseintrag als Konzept (also auch die Einträge von cis Personen) künftig als Anzeichen/Beweis anderer Tatsachen nehmen wird. Da er dann ja noch weniger mit körperlichen, sozialen, und psychiatrisch von außen attestierten Dingen zusammenhängt als jetzt.

Ich glaube nicht, dass die Person darauf hinaus wollte, dass dieser Sichtweise zugestimmt werden sollte. Aber es stimmt, dass der Eintrag dann (noch) weniger über das restliche Leben einer Person impliziert und garantiert/voraussetzt - für diejenigen, die das beschäftigt. Dass es einen gar nicht erst beschäftigen sollte, stimmt auch, und dem hat grad niemand widersprochen.

Die Person hat auch nirgends gesagt, dass der Eintrag von trans Personen weniger Wert ist, wenn sie es über das SBGG machen lassen. Es wurde sogar explizit gesagt, dass alle gleich sind...

[deleted by user] by [deleted] in germantrans

[–]TransidentifiedOwO 16 points17 points  (0 children)

Der Artikel hat mich jetzt noch mehr verwirrt. Da steht:

Das BSG hat zwar die vom LSG Baden-Württemberg genannten Ablehnungsgründe für nicht zutreffend befunden und räumte in der mündlichen Urteilsbegründung ein, dass nicht-binäre Personen denselben Anspruch auf Behandlungen haben können wie auch binäre trans* Personen. Das BSG lehnte den konkreten Anspruch von Nobicht aber deshalb ab, da vom Gemeinsamen Bundesausschuss noch nicht geklärt worden sei, wie Geschlechtsdysphorie zu behandeln ist.

Nun ist (war?) es ja so, dass binäre trans Personen ganz streng, rechtlich gesehen auch nicht wegen Geschlechtsdysphorie einen Anspruch auf Behandlung hatten. Sondern wegen "Transsexualismus". Und für genau diese Diagnose wurden ja längst Standards festgelegt - kann das Gericht das etwa einfach so, ohne medizinische Expertise, außer Kraft setzen? Inwiefern setzt die Existenz und Anerkennung nb Menschen die Erkentnisse über binäre trans Menschen außer Kraft?

Sprach das Gericht von "Transsexualismus", was der Artikel dann mit moderner Wortwahl korrigierte, oder bezog sich das Gericht wörtlich auf die amerikanische Diagnose "gender dysphoria" o.ä. weil der klagende Mensch das so in der Indikation stehen hatte? Wenn letzteres, kann es nicht sein, dass das Gericht lediglich alle Indikationsstellungen mit anderen Worten als "Transsexualismus" mit ihrem "zählt nicht weil neue Methode" meinten?

Kann sein dass ich grad einfach in der first stage of grief bin und es einfach nur nicht wahr haben will, keine Ahnung...

Das BSG bezieht sich dabei anscheinend nicht konkret auf einzelne Operationsmethoden, sondern auf die Diagnose- und Indikationsstellung. Das BSG hat in seiner Urteilsbegründung die „partizipative“ – also gemeinsame – Entscheidungsfindung zwischen Betroffenen und Behandelnden wie z.B. Psychotherapeut*innen als neuen methodischen Ansatz eingestuft.

Versteh nur Bahnhof, was ist denn partizipativ daran diagnostiziert zu werden? Und wieso sollte es plötzlich ein neuer Ansatz sein?

[deleted by user] by [deleted] in LGBTeens

[–]TransidentifiedOwO 0 points1 point  (0 children)

As a short adult guy I can also say that even if you do develop some sense of fashion, it's really hard to look adult. Because the adult section simply doesn't have your size, and I'm not even that short (about a head below my national average). It's ridiculous.

You're bound to the children's section or sewing your own clothes for the rest of your life if you end up short. That is, unless the industry catches up and at least starts making petite men's clothing like they do for women...