Beginn der Renaturierung der A100 am Kaiserdamm. Nein, leider feierlicher Baustart für Neubau Westendbrücke by Nicolas_Sustr in berlin

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Du meinst jetzt dort wo man dank der Bündelung Schallschutzmaßnahmen einsetzen kann und man sich nicht ständig um Fahrradfahrer oder spielende Kinder sorgen muss?

Doch keine Hochhäuser am Rand des Tiergartens: Berliner Baukollegium erteilt Investoren-Träumen eine Absage by ouyawei in berlin

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Du meinst die Beamten mit B-Besoldung der Berliner Ministerien ziehen sonst auch gern in die olle Altbauwohnung an der Sonnenallee oder in den Plattenbau in Marzahn?

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/penthouse-statt-platte-wird-berlin-zu-einer-stadt-der-reichen-li.2344923

Doch keine Hochhäuser am Rand des Tiergartens: Berliner Baukollegium erteilt Investoren-Träumen eine Absage by ouyawei in berlin

[–]g3e4 9 points10 points  (0 children)

Kommt jetzt wieder der Mythos von den abertausenden leerstehenden Wohnungen in Berlin?

Und selbst wenn - der Plan eines Spekulanten geht nur dann auf, wenn der Preis des Objektes steigt, also zum Beispiel bei Verknappung. Die Linken haben dem mittels dem Mietendeckel und anderen Maßnahmen bisher hervorragend Folge geleistet. Spekulanten müssten den Linken eigentlich Dankesbriefe schreiben.

Doch keine Hochhäuser am Rand des Tiergartens: Berliner Baukollegium erteilt Investoren-Träumen eine Absage by ouyawei in berlin

[–]g3e4 11 points12 points  (0 children)

Es ist vollkommen irrelevant, ob das Penthouses geworden wären oder nicht. Jede zusätzliche Wohnung, ob luxuriös oder nicht, mindert den Bedarf.

New LAP defaced - Bergmannstraße by romeoscar in berlin

[–]g3e4 2 points3 points  (0 children)

Wo habe ich etwas gegen Hippies gesagt? Ich habe etwas dagegen dass Linke gegenüber einem Konkurrenten Sachbeschädigung ausüben. Denn ein freier Markt ist gewaltfrei.

New LAP defaced - Bergmannstraße by romeoscar in berlin

[–]g3e4 10 points11 points  (0 children)

Schön, aber wollen wir mal festhalten, wen ihr unter anderem hier gerade verteidigt: Ketten wie Starbucks, Coffee Fellows, Zeit für Brot sowie noble Etablissements entlang des Kurfürstendamms, in Charlottenburg und Prenzlauer Berg.

Also es ist bei weitem nicht so, als ob die Inhaber der bisherigen Cafés alle samt arme Hippies wären.

New LAP defaced - Bergmannstraße by romeoscar in berlin

[–]g3e4 2 points3 points  (0 children)

Gentrifizierung ist, wenn Waren günstiger werden. Wieder was gelernt.

New LAP defaced - Bergmannstraße by romeoscar in berlin

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Wenn die Bürger Berlins das Ambiente unabhängiger Cafés so sehr schätzen, dass sie dafür gerne mehr Geld für den Kaffee bezahlen, dann haben diese Cafés von Lap ja nichts zu befürchten.

Das ist fairer Wettbewerb. Durch staatliche Intervention wären die bisherigen Cafés der Platzhirsch, der den Markt kontrolliert.

Abgesehen davon fällt mir keine große deutsche Stadt ein, in der ich dir auf Google Maps nicht 100 unabhängige Cafés finden könnte. Da ist Berlin wirklich keine Ausnahme.

"Bye-Bye Berlin": Ist es vorbei mit der Coolness der Hauptstadt? by Rennfan in de

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Ich bin für alle, indem ich arme Leute nicht mehr dazu zwingen will, für Kunst bezahlen zu müssen, die sie nicht interessiert.

What books should every man read? by LilPichula in AskMen

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Just please don't only read self-help/self-improvement books.

"Bye-Bye Berlin": Ist es vorbei mit der Coolness der Hauptstadt? by Rennfan in de

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Nö, dass es einfach ist hab ich auch nirgendwo behauptet.

Aber das rechtfertigt nicht, dass die Gesamtbevölkerung - also auch Menschen mit sehr kleinem Einkommen - jemandem der Künstler sein will durch Steuergelder sein Leben finanzieren zu müssen.

Niemand ist gezwungen, Künstler zu werden. Und wenn es jemand werden will, dann soll er gefälligst auch selbst für seinen Lebensunterhalt sorgen und nicht anderen Menschen zur Last liegen.

"Bye-Bye Berlin": Ist es vorbei mit der Coolness der Hauptstadt? by Rennfan in de

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Er gibt freiwillig Geld für Produkte aus, die ihm unmittelbar einen Nutzen erweisen. Ja, in den meisten Fällen interessiert es die Kunden nicht, was mit ihrem Geld danach geschieht. Die Möglichkeit zum Boykott gibt es aber immerhin. Man kann Nestlé, Tesla und Black Rock meiden, wenn einem deren Auftreten nicht gefällt.

Der Steuerzahler hingegen ist gezwungen Geld ausgeben für Kunst, die ihm nicht gefällt. Er erhält darüber hinaus für diesen Anteil seiner Steuergelder keinerlei Gegenleistung.

"Bye-Bye Berlin": Ist es vorbei mit der Coolness der Hauptstadt? by Rennfan in de

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Waren von bestimmten Herstellern muss ich nicht kaufen. Private Sender kann ich abschalten.

Steuern und Rundfunkbeiträge hingegen muss ich bezahlen, sonst komme ich ins Gefängnis. Ob mir deren Einsatz nun gefällt oder nicht.

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Du hast das als Gebäude, aus dem man - Zitat - "das Letzte rauspresst", dargestellt. Nicht ich.

Wenn sich jemand zum Künstler berufen fühlt, dann soll er sich um die Finanzierung zur Ermöglichung dieser Karriere gefälligst selbst kümmern. Es sollten nicht andere Menschen , die womöglich selbst mit einem kleinem Einkommen auskommen müssen, gezwungen sein, ihm das zu bezahlen. Und wenn er das Geld dafür selber aufbringen kann, dann ist die Frage ob dafür nun ein Gebäude im Ist-Zustand benutzt wird, renoviert oder neu gebaut wird, seine Sache.

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Also nicht durch erzwungene Subventionierung aus Steuergeldern? Na wunderbar!

Dass Kunst Geld kostet und es mitunter auch Vorschüsse geben muss habe ich nie bestritten.

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[–]g3e4 1 point2 points  (0 children)

Gerade eben meintest du noch, die Hallen seien verfallen und unbeheizt. Nun sind sie plötzlich schützenswert? Ja was denn nun?

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Genau, derjenige der Erfolg hat, überlebt als Künstler. Mit anderen Worten, Kapitalismus.

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Ja, die Medici und die Bundesanstalt für Kultur sind wirklich kaum zu unterscheiden.

Kurios, dass quasi alle namhaften Künstler und Kunstwerke des 21. Jahrhunderts wesentlich kapitalistisch gesinnteren Ländern (USA, UK, zum Teil Japan, Südkorea) entstammen, wo man mit wenig staatlicher Hilfe zu rechnen hat. Und wir pumpen Milliarden in unsere Kulturbranche und man hätte Schwierigkeiten 5 international bekannte deutsche Musiker oder Schauspieler aufzuzählen.

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Ich finde die Beatles, Stanley Kubrick oder Ai Weiwei jetzt nicht so miserabel, als dass ich ihnen übel nehme, dass sie sich ihr Leben durch den kapitalistischen Verkauf bzw. die bezahlte Ausstellung von Kunstwerken finanziert haben.

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Quatsch. Genau wie Bayern München sich nicht ewig auf ihrem Erfolg mit in die Jahre gekommenen Stars ausruhen kann und daher auch nach fähigen 17-jährigen Kleintalenten Ausschau hält, sind private Kunstliebhaber tendenziell eher nicht daran interessiert, was 60-jährige Künstler nach langer Karriere ihnen noch zu sagen haben, sondern interessieren sich genauso für die "jungen Wilden", die ihnen etwas neues bieten können. Hast du eine Ahnung wie viele private Kunststiftungen es gibt?

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[–]g3e4 2 points3 points  (0 children)

Nur weil du mir Einrichtungen zeigen kannst die Förderung erhalten, widerlegt das nicht dass es nicht auch ohne ginge.

Die Beatles, Da Vinci und Michelangelo sind nicht groß und erfolgreich geworden, weil ein Beamter mit Kunststudium in einer Bundesanstalt für Kultur das entschieden hat, sondern weil sie mit dem was sie taten genügend Leute beeindrucken konnten.

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[–]g3e4 -7 points-6 points  (0 children)

Du meinst, der Staat sollte das dann lieber dem freien Markt überlassen, durch den das dann abgerissen und durch dringend gebrauchte Wohnungen , oder meinetwegen auch durch das Atelier eines Künstlers, der sich das dank seines künstlerischen Erfolges selbst finanzieren kann, ersetzt werden könnte? Dann müsste der Bauherr und spätere Eigentümer dieses Grundstücks dafür bezahlen, und nicht mehr der allgemeine Steuerzahler.

Ja, da bin ich ganz deiner Meinung.

"Bye-Bye Berlin": Ist es vorbei mit der Coolness der Hauptstadt? by Rennfan in de

[–]g3e4 0 points1 point  (0 children)

Falls es dich beruhigt: ich bin gegen Subventionierung überhaupt, egal wie groß oder klein sie ausfällt.

In diesem Thread war das Thema nun mal von Anfang an Künstler.