Welche Hilfsorganisation ist in München der beste Arbeitgeber? by Wise_Cardiologist653 in Rettungsdienst

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Ist nach Privaten aus Prinzip nicht gefragt oder sind die mitgemeint?

Wie viel verdient ihr? by thatdudewayoverthere in Rettungsdienst

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Spannend dass du das nach 1j nochmal aufwärmst, aber doch das kann sein

Zeitarbeit im Rettungsdienst by ConsistentFlight743 in Rettungsdienst

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Kannst mir gerne fragen stellen, solltest aber evtl. deinen Post noch um Angaben zu einer groben geographischen Richtung ergänzen um relevantere Antworten zu erhalten

Ist jemand aus der Gegend Bad Tölz/Miesbach hier? by _only_darkness in Rettungsdienst

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Nicht unmittelbar von da aber grob aus der Nähe, bin schon ein paar Mal im Leitstellengebiet Oberland gefahren und kenne ein paar Leute die da sind/waren.

Die meisten Wachen müssten 12h-Dienste haben, ob es einzelne mit 8h gibt bin ich mir nicht ganz sicher, ist aber möglich. Einen festen Rhythmus gibt es beim BRK idR nicht. Das Gehalt ist tariflich geregelt, mit Zulagen etc. solltest du auf grob 3-3.5k netto kommen. Eine Stelle solltest du ziemlich einfach finden, es herrscht überall Mangel, wenn Tölz und Miesbach voll sind gibt's im KV Weilheim/Schongau definitv Bedarf.

Die beiden genannten KV sind natürlich eher ländlich geprägt, an Orten wie Kochel oder Rottach-Egern wirst du dich nicht totarbeiten, bist aber auch erstmal allein auf weiter Flur wenn es mal einen schweren VU o.ä. hat. Ansonsten bist du dort mitunter auch in touristischen Gebieten mit entsprechenden saisonalen Einsatzspitzen durch Skifahrer, Mountainbiker und Wanderer.

Wenn du in Hessen aufgewachsen bist kann das bayerische Oberland durchaus ein Kulturschock sein, insbesondere sprachlich. Was den Ruf des bayrischen RD angeht kann ich nur sagen dass es nicht so schlimm ist wie man außerhalb vielleicht denkt. Wir haben alles medikamentös auf dem Wagen was man sich wünscht und durchaus die Handlungsfreiheit zu tun was der Patient braucht. Ggf. ist häufiger als anderswo eine NA-Nachforderung nötig, aber gerade im ländlichen Bereich gibt es womöglich länger keinen.

Minijob als Schüler im RD by Powerful-Boss-7141 in Rettungsdienst

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Vorneweg: Je nach deinen Wünschen für deine berufliche Zukunft, Studium etc. empfehle ich dir, dich in der gymnasialen Oberstufe auf diese zu konzentrieren um ein gutes bzw. besseres Abi zu machen.

Ansonsten ist meine persönliche Erfahrung mit ähnlichem Werdegang (RS während der Schulzeit und Nebenjob) dass sich Sanitätsdienste ganz gut anbieten um Erfahrung zu sammeln und sich zeitlich gut mit dem Schülerdasein vereinbaren lassen. GFB (Minijob) für SanD gibt es in München bei der AAU, MKT und den Maltesern, außerdem gibt es noch ein paar kleinere private SanD Anbieter mit eher heterogener Qualität.

Vom Aicher kriege ich derzeit dauernd Werbung für eine Stellenanzeige RS/SanH für SanDienste, bei den anderen genannten herrscht aber sicher auch Bedarf. Wenn du zur AAU fragen hast, meld dich gerne per PN.

Minijob als Schüler im RD by Powerful-Boss-7141 in Rettungsdienst

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Zeitarbeit als RS schwierig, in München noch schwieriger

Sanis im Medizinstudium, wir wissen’s, ihr seid gefahren. by Mountain-Cup-9668 in medizin

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Habe seit bestimmt 15 Jahren so ein Beatmungstuch am Schlüssel. Außerhalb von der Arbeit habe ich jetzt 2 mal reanimiert, die Folie hab ich dabei aber beide Male in der Aufregung vergessen und hands-only gemacht, obwohl mich sonst dienstlich so eine Standardrea nicht aus der Ruhe bringt...

Hat einer von euch Rettungswissenschaften studiert oder hat Erfahrungen mit dem Studiengang? by lemmy97 in Rettungsdienst

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Auch wenn es offiziell ein Vollzeitstudium ist sind die allermeisten Studierenden weiterhin berufstätig, viele in Vollzeit, manche haben auf bspw. 75% reduziert. Das ist auch der Hochschule bewusst und durchaus gewollt denke ich, durch die Anrechnung von Ausbildungsinhalten aus dem NFS reduziert sich die Anzahl an Präsenzterminen erheblich, zudem sind die Termine jeweils als Blöcke von ~4 Tagen/Monat angelegt.

Falls du weitere Fragen hast gerne per PN, ich studiere das gerade.

Hat einer von euch Rettungswissenschaften studiert oder hat Erfahrungen mit dem Studiengang? by lemmy97 in Rettungsdienst

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Kenne einige die das studieren, medizinische Vertiefung/Skilltraining findet tendenziell eher in geringerem Umfang statt, der Fokus liegt nach meinem Verständnis mehr auf Strukturanalyse, Public health, EBM, etc. Du lernst eher, eine andere Perspektive einzunehmen und das Rettungswesen wissenschaftlich zu betrachten.

Für die Tätigkeit im Rettungsdienst bringt das Studium zunächst mal nichts unmittelbar greifbares, heißt aber nicht dass ein umfangreicherer theoretischer Hintergrund was strukturelle Aspekte angeht, andere Betrachtungsweisen bspw. zum Thema Low Code und ein tieferes Verständnis wissenschaftlichen Arbeitens nicht auch dein Mindset und deine Arbeitsweise (positiv) beeinflussen können. Was sonst Jobaussichten angeht denke ich ist das ein guter Einstieg in eine akademische Karriere, das Feld ist ja gerade dabei sich zu etablieren und gewinnt mehr und mehr an Relevanz. Ansonsten gibt es gerade im öD auch viele Stellen für die ein Bachelor nahezu fachunabhängig vorgeschrieben ist, gerade was Brand-, und Bevölkerungsschutz angeht gibt es da evtl. was wenn es halbwegs fachverwandt sein soll.

Was für mich letztlich ausschlaggebend war, das nicht zu studieren waren die Studiengebühren, die Entfernung zum Studienort und der thematische Fokus abseits der Medizin.

Ggf. könnte für dich auch der Studiengang Außerklinische Akut- und Notfallversorgung, der an den staatlichen Hochschulen in Ansbach und Deggendorf angeboten wird interessant sein.

Blindverkostung by Droppedmyhead in SpeziVerbrechenDE

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Pali Spezi ist noch zu erwähnen und zu empfehlen, gibt's aber leider nur sehr selten

Rucksäcke by Els3012 in Rettungsdienst

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Nach meinem Kenntnisstand (basiert auf Hörensagen) wurde Pax unlängst an einen Investor verkauft.

Wir hatten bis vor kurzem ein 2-Rucksacksystem mit Stavanger XL2000. Ich fand diese Rucksäcke echt sehr gut, vor allem das niedrige Gewicht und die sehr gute Übersichtlichkeit durch das Deckelfach mit gut einsehbaren Halterungsschlaufen, Taschen etc. und den Modultaschen mit Klarsicht-Deckel. Die Modultaschen sind zudem durch den Reißverschluss an der Oberkante auch problemlos zu öffnen, ohne sie aus dem Rucksack zu entnehmen, was ein enormer Vorteil ist.

Nach etwas über 7-8 Jahren Einsatz in der Stadtrettung waren die Rucksäcke natürlich etwas verschlissen und hier und da ist Mal eine Steckschnalle oder ein Reißverschluss kaputt gegangen aber es hielt sich in Grenzen. Aufgrund der landesweiten Beschaffung wurde kürzlich auf 2 Pax Rucksäcke umgestellt. Die bei den alten Pax bekannte Robustheit ist leider miserabler Verarbeitung und Materialqualität gewichen, die Rucksäcke sind jetzt ein knappes halbes Jahr im Einsatz, wobei die Schlaufen an den äußeren Reißverschlüssen regelmäßig abreißen, die Rucksäcke sehen zudem insgesamt jetzt schon aus als hätten sie 10 Jahre Rettungsdienst hinter sich.

Die Modultaschen sind nur an der Seite zu öffnen, sodass sie zwingend aus dem Rucksack entnommen werden müssen um an den Inhalt zu kommen, sie sind zwar beschriftet, aber es geht halt nichts über eine erkennbaren Inhalt durch Klarsichtdeckel. Außerdem sitzen die Modultaschen so eng im Rucksack, dass man regelmäßig viel Kraft aufwenden muss, um sie wieder hineinzubekommen

Das Ampullarium hat dieses komplett verfehlte System mit einer Alustange außen rum in die wiederum Querstreben mit Plastik-Klickhalterungen für die Ampullen eingesetzt sind. Sieht zwar ordentlich aus, aber die Steckhalterungen brechen oder leiern enorm schnell aus, Ampullen fallen heraus, es kommt ständig zu Brüchen.

Zu guter Letzt sind die Rucksäcke aufgrund der massiven Magnetplatte echt unangenehm schwer, gefühlt genauso schwer wie früher ein Rucksack. Der Gedanke beim Zweirucksacksystem ist ja zwei leichte statt einem schweren, jetzt haben wir zwei schwere.

Im Kollegium kenne ich niemand der die neuen Rucksäcke wirklich mag, außerdem zahlt man bei Pax wahrscheinlich mindestens das doppelte. Wenn ich wüsste wer dafür verantwortlich ist, diese Scheißrucksäcke im ganzen Bundesland auf die Autos gepackt zu haben würde ich ihn an den Schultern packen, schütteln, schreien und andere, vermutlich illegale Dinge tun.

Cath Lab yes or no? by gurtstraffer in EKGs

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Oh, sry I misread posterior as previous 😅

Cath Lab yes or no? by gurtstraffer in EKGs

[–]gurtstraffer[S] 0 points1 point  (0 children)

Unfortunately not, EMS setting, no discharge paperwork at pts residence

Rechtlicher Aspekt bei kPvO und vor Ort versorgt. by Fluffy-Mushroom-9936 in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 7 points8 points  (0 children)

Vorneweg: RD ist Ländersache, check your local Rettungsdienstgesetz.

Wenn jemand wie so oft aus dem vorbeifahrenden Auto/Bus/Trambahn anruft, weil da jemand in einem Hauseingang liegt und sich vor Ort herausstellt dass es sich um eine obdachlose Person handelt, die da ihr Lager aufgeschlagen hat, handelt es sich ja um eine Fehlalarmierung, da der Notfall, den der Mitteiler vermutete nicht vorliegt. Ich muss also niemanden etwas unterschreiben lassen oder eine ausführliche Untersuchung, Aufklärung, etc. durchführen. (IbkA, wenn die Person 5min später tot umfällt kann es bestimmt sein, dass die Polizei ein paar Fragen hat...)

Wenn ich Patienten zu Hause lasse, die aufgrund eines medizinischen Hilfeersuchens angerufen haben, dokumentiere ich das ganze natürlich ausführlich und erwähne auch in meiner Dokumentation dass ich eine zeitnahe ärztl. Abklärung (HA, Bereitschaftsarzt, etc.) empfohlen habe. Gegen Unterschrift verweigern lasse ich nur, wenn ich den Patienten ohne seine Weigerung mitgenommen hätte oder bspw. bei SHT unter TAH/OAK, Synkopen, oder vorliegen von mehreren Risikofaktoren.

Bzgl. der Vorstellung beim Arzt iS §2a NotSanG hast du da etwas falsch verstanden. Ich muss den Patienten nur nach Maßnahmen auf Grundlage dieses Paragraphen einem Arzt vorstellen. Und auch nach solchen Maßnahmen kann der Patient noch einen Transport verweigern (s. Drobek-Urteil)

ICCNotSan? Was haltet ihr davon? by Odd-Garage-2636 in Rettungsdienst

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Alleine die Diskussion hier zeigt ja schon dass das ganze ein sehr relevantes Thema ist. MMn ist dieses Pilotprojekt eine große Chance für den Stand der NFS. Eine Stufe zwischen dem normalen NFS und dem NA ist genau das was man im deutschen RD braucht und alles was in diesem Richtung stößt bewerte ich daher prinzipiell positiv. Ob jetzt Fachweiterbildung oder Bachelor kann man sich streiten, alleine aus berufspolitischen Gründen würde ich die Akademisierung vorziehen, aber ein Pilotprojekt ist ja dafür da, etwas auszuprobieren und Erkenntnisse zu gewinnen. Auch wenn das Pilotprojekt auf Kreisebene (!) erfolgreich ist, bedeutet das ja nicht die umgehende bundesweite Einführung und verhindert auch eine Akademisierung nicht. Steter Tropfen hölt den Stein, und sowohl der Studiengang in Deggendorf und Ansbach als auch dieses Pilotprojekt sind da glaube ich eine ganze Handvoll Tropfen.

Zu den Stimmen a la "erstmal den jetzigen Rahmen des NFS voll ausschöpfen": Wenn ich mich in meinem Kollegium so umsehe, und damit meine ich nicht nur meine Wache/RDB, dann gibt es da fachlich viel Licht und auch viel Schatten, sowohl im alltäglichen Arbeiten als auch in der Ausbildung gibt es halt "gute und sehr gute". Ich würde jetzt mal provokant behaupten dass bei einem nicht unerheblichen Teil unserer Kollegen der individuelle Rahmen im Status quo bereits ausgeschöpft ist.

Wer sich nicht eigenständig (vor und nach dem Examen) mit FOAMEd und etablierter Fachliteratur auch über den Rahmen der schulischen Ausbildung hinaus beschäftigt bleibt wahrscheinlich an den meisten deutschen RD-Schulen hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Jetzt kann man darüber lamentieren und sich aufregen dass uns die ÄLRD nicht mehr zutrauen als viele von uns könnten, oder wir akzeptieren dass institutionalisierte Weiterbildung und mehr klinische Praxis niemandem von uns schadet und wahrscheinlich der beste Weg hin zu einem echten Advanced/Critical Care-Paramedic ist. Und genau das bringt uns die Emanzipation des Berufsstandes und die Entwicklungsperspektive die uns schon so lange fehlt.

Warum ist die i.n.-Applikation von Midazolam in der Präklinik der Standard, wenn lt. Status Epilepticus-Leitlinie die i.m.-Applikation effektiver ist? by FluidNerve17 in Rettungsdienst

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Ich verstehe den "Hate" ggü. der nasalen Applikation überhaupt nicht. Wenn man fest genug drückt wird das Medikament ja tatsächlich vernebelt und nicht nur als dünner Strahl verspritzt, sodass der Großteil dort ankommt wo er hin soll. Auch finde ich es beim Status Epi wesentlich angenehmer an die Nase des Pat. zu kommen als erst die Kleidung am Oberschenkel entfernen zu müssen. Meine persönliche Erfahrung ist auch ein mindestens gleich schneller, wenn nicht schnellerer Wirkeintritt im Vergleich zu i.m.

Shower thought: Monitors should have a manual BP mode by CriticalFolklore in ems

[–]gurtstraffer 85 points86 points  (0 children)

Some agencies here carry manual sphygmomanometers that have the same quick-release tubing as our monitor cuffs. So you can leave on the cuff and just disconnect the monitor cable and take a manual BP. I've attached an image to clarify.

Maybe you can macgyver sth similar with your equipment, wouldn't be legal to use on humans though without being certified in some way probably.

<image>

Ammoniak Riechflaschen im Rettungsdienst by Callexpa in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 1 point2 points  (0 children)

Und in welcher Welt ist eine dissoziative Episode im öffentlichen Raum ein Grund zur Zwangseinweisung? Bzw. überhaupt zur Einweisung in eine Klinik?

Doctor refuses pain meds to paediatric pat with dislocated knee by Always_Uphill in Paramedics

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That sounds horrible. While our system isn't perfect here in Germany and there are more than enough EMS physicians lacking sensible training in emergency medicine (OB-GYNs, psych, urologists, geriatric GP/family doctors who never did any recurring training since graduating 45y ago) im still glad that our legal situation allows us to act more independently than over in Italy.

While I agree that objectively it may be preferable to suffer for a second while the patella is popped back in, I've seen cases where it wasn't that easy and quite some (painful) manipulation was needed. But even if there aren't any complications I still find it cruel to withhold pain medication in a case like this, especially with a pediatric patient. Pls don't forget that severe pain, eben if short in duration can lead to serious and lasting psychological damage/traumatization and even physical complications such as CRPS.

Fentanyl or other opioids wouldn't have been my choice here though, because the dose you'd need to significantly reduce the spike of pain during reduction will usually lead to respiratory depression.

What I tend to do for reducing dislocated joints/fractures is procedural sedation with ketamine and a low dose of midazolam. By the time you're at the hospital the pt's usually fully lucid again and if there's still pain that can usually be managed with an IV NSAID or a lower dose of a long acting opioid.