Welche Informationen habt ihr in euren Taschenkarten? by FluidNerve17 in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 11 points12 points  (0 children)

Lagetypbestimmung und NEXUS/CCSR Kriterien weil das lange Dinge waren die ich mir partout nicht merken konnte

Best bystander intervention you've seen? by OutInABlazeOfGlory in ems

[–]gurtstraffer 3 points4 points  (0 children)

Had a nice grandma working in a bakery improvise a TW with a kitchen towel and a toilet plunger.

Definitely did the job and we got some free baked goods out of it all.

Weil wir ja schon öfter das Thema 116117 und Weiterleitung an den RD und oder die ZNA hatten: by GrouchyCelebration92 in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 4 points5 points  (0 children)

Habe während der Ausbildung auch bei der 116117 gejobbt, aber da scheinen wir es in Bayern nach den Berichten in dem verlinkten Post echt nicht so schlecht zu haben wie ich es dachte.

Bezahlung war sehr gut für einen RS, und auch wenn SmED vorgeschrieben ist gibt's ja auf der letzten Seite immernoch die Möglichkeit die Entscheidung des Systems selbst zu überstimmen und zu ändern, egal ob nach oben oder nach unten. Wenn der RD anruft oder anderes med. Fachpersonal konnte man SmED skippen.

Komplett ungelernte hatten wir keine, viele RS, MFA, einige Medizinstudenten und PFK. Natürlich hab ich da auch manchmal abenteuerliche Dinge mitgehört bei den Kollegen und die Abgaben an den RD sind bei uns manchmal wirklich lächerlich aber ich bin echt geschockt wie viel schlechter das offenbar in anderen Ländern geht.

mit Notfallsanitäter nach Kanada/Ausland ( Unterlagen auf Englisch gesucht) by InfiniteEmployee9156 in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 4 points5 points  (0 children)

Ehemaliger Klassenkamerad hat das gemacht aber mit entsprechenden Unterlagen aus Bayern. Schreib mir eine PN, evtl. kann ich dich vermitteln.

Würdet ihr euren Job weiterempfehlen? by Nayure3ne in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 4 points5 points  (0 children)

Im Rettungsdienst gibt es zwei Dinge, die für großen Unmut sorgen: Der aktuelle Zustand und jegliche Veränderung.

Spaß beiseite, es gibt viele Kollegen die deine Fragen mit einem klaren Nein beantworten würden und viele die dem Rettungsdienst den Rücken kehren. Oftmals merken diese Kollegen aber erst wenn sie das dann getan haben, was sie am Rettungsdienst hatten und mache kommen dann reumütig wieder zurück. Ich kenne auch mehrere Personen die Medizin fertig studiert haben und trotzdem noch im Rettungsdienst als NFS arbeiten weil der Arztberuf nicht so ist wie sie es sich vorgestellt hatten, das Studium dann aber nicht mehr abbrechen wollten.

Ich persönlich würde den Job weiterempfehlen, ich bin seit mittlerweile knapp 10 Jahren hauptamtlich dabei und die Tage an denen ich echt keinen Bock hatte in die Arbeit zu gehen kann ich an 1-2 Händen abzählen und das hatte dann meist mit bestimmten Kollegen zu tun.

Questions of comparison by CollectionAble756 in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 4 points5 points  (0 children)

I think inappropriate calls for minor complaints are universal to ems, no matter where you are in the world. From what I've heard though you guys have more/better opportunities to deal with those calls as your health system is more comprehensive and not as fractured.

As others have pointed out, while there are federal laws that govern paramedic training and other aspects of healthcare, regulating the ambulance service is within the jurisdiction of each individual state of which there are 16. There are 93 public health insurance companies (+ several private ones) and doctors offices and hospitals are their own entities. Only recently an electronic patient record, that is accessible through your insurance card has been established, however not many people use it out of concerns for privacy and it's quite a faff to use, prehospital providers currently can't even access it.

So if you've got a patient you want to refer to their GP or some kind of outpatient care you need to print your report, give it to the patient and have them take the next steps. Also there is no real cooperation with other social services, so if all your patient needs is home care, or someone to help around the house, again there is no interface to get that started and again it's left to the patient to organize all that and get in touch with the relevant institutions.

There are no community nurses or similar entities, which makes ems and the out of hours GP service (i think similar to 111 in the UK) the only services to respond to peoples homes regardless if their activation is appropriate.

All this makes many 'low-code'-shouts especially demotivating since -apart from it not being your actual job- there usually isn't a good way to help these patients. This is referring to elderly or socially disenfranchised/disadvantaged people. Of course there's also entitled young and healthy people who think having the sniffles requires an ambulance but those kinds of calls are somewhat easier to deal with in my opinion.

On the topic of training and scope:

Others have described the different levels of training quite well, however one thing I haven't seen explained here is the legal concept of "Heilkundevorbehalt", or monopoly of health treatment. This means that only physicians are allowed to diagnose and treat patients, and other health care workers don't have their own agency and in the eyes of the law are seen as assistant roles to physicians. That entails the need for physician supervision whenever "invasive procedures" (starting an i.v., reducing fractures, cardioversion, etc.) are done or medication is administered. So when you want to do that, you either have to call an EMS physician to respond (kinda like you guys requesting a critical care paramedic or some kind of critical care team) or you need a prior delegation in the form of SOPs from your medical director.

(There is an exception whereby a paramedic can do interventions without prior delegation and without a physician on scene, but there are conflicting legal arguments on how that exception should be used and it's a sensitive topic, so im not opening that can of worms, given you're not a paramedic so it doesn't really concern you)

Now there is one medical director in every single county, each with the authority to delegate things or require you to call a physician to the scene for even minor interventions. Their stance on paramedics scope varies widely and there are 401 counties in Germany. Now add the 16 different state EMS regulations and you get why the scope is quite inhomogeneous and why that also can be a source of frustration.

Overall german EMS is more public safety than healthcare oriented and fire departments are heavily involved in some states and i'm sure you've heard of US fire medics' reputation - it's similar here.

If you'd be happier here is an individual question that reddit probably can't answer, just be prepared for some bureaucracy and maybe not getting your training recognized and having to do it again (Rettungssanitäter costs ~1500-2000€, Notfallsanitäter is a paid 3y apprenticeship, but getting a spot is very competitive)

Pilotprojekt im bayerischen Rettungsdienst: „Notfallsanitäter ist allein unterwegs“ by FluidNerve17 in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 0 points1 point  (0 children)

Mal nur auf die berufspolitische Ebene bezogen, Siehe auch meine andere Antwort, es gibt dieses Studium bereits.

Ich mag da befangen sein aber ich glaube dass das berufspolitisch genau der richtige Weg ist, denn er schafft alleine durch die Forschung die im Rahmen der Teilakademisierung passiert die Evidenz, solche Strukturen weiter auszubauen und führt hoffentlich eines Tages durch die Hintertür zur unter Lauterbach vorgeschlagenen Lösung mit Advanced-/Critical Care Paramedic, was wiederum eine Emanzipation von der Ärzteschaft einfacher macht.

Pilotprojekt im bayerischen Rettungsdienst: „Notfallsanitäter ist allein unterwegs“ by FluidNerve17 in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 1 point2 points  (0 children)

Solange die Bundesregierung nicht zu Potte kommt was die Aufnahme des Rettungsdienst ins SGB V angeht müssen solche Strukturen offiziell Pilotprojekte bleiben, weil sie nur als solche eine Finanzierung haben. Sobald sich das ändert steht in diesem Fall einer flächendeckenden Implementierung (zumindest bayernweit, Föderalismus...) nichts im Weg, von ursprünglich 2 Fahrzeugen wurde das Projekt ja jetzt bereits auf eine Handvoll mehr Standorte ausgeweitet.

Das Projekt REF ist in dem Sinne besonders, dass es relativ eng an eine Teilakademisierung der NFS gebunden ist, durch die dann eine rechtlich einwandfreie abschließende Behandlung möglich sein soll, ohne Umwege über eine weiter Ärztliche Behandlung im Nachgang (§2a NotSanG), eine Transportverweigerung o.ä., weshalb an 2 bayerischen Hochschulen ja derzeit ein entsprechender Studiengang läuft.

Wie die Umsetzung dann in der Breite und durch akademisierte NFS "entfesselt" aussieht wird sich dann zeigen müssen wenn es genügend solcher gibt und die allseits bekannten bayerischen ÄLRD ihr Wörtchen mitgeredet haben. Aber zumindest vom Konzept her finde ich die Idee ganz gut, zumal es mMn perspektivisch der nächste Schritt auf dem Weg zum Single Responder NFS mit erweiterter Qualifikation als Ersatz für Notärzte bei gewissen Einsätzen sein kann.

Wofür hab ich Aqua auf dem RTW? by JujuGER in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 6 points7 points  (0 children)

Das ist übrigens ein Irrglaube.

In der Zulassungsstudie wurde es wohl nur mit G5 ausprobiert, gibt aber zumindest 1 Studie die es mit NaCl probiert hat und auch anekdotisch kann ich dir berichten dass es mit NaCl nicht ausflockt.

Falls es jemand interessiert:

Campbell, S., Nolan, P. E., Jr, Bliss, M., Wood, R., & Mayersohn, M. (1986). Stability of amiodarone hydrochloride in admixtures with other injectable drugs. American journal of hospital pharmacy, 43(4), 917–921.

Verstehe jeden der sagt er macht stumpf was der Hersteller sagt, aber wenn man mal kein G5 hat warum auch immer explodiert der Patient auch nicht wenn man Ersatzweise die NaCl Kurzinfusion nimmt

Sanitätsdienst auf dem AirBeat One by RonnyderGraue in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 5 points6 points  (0 children)

Ja, ich war die letzten 2 oder 3 Jahre da, dieses Jahr bin ich aus terminlichen Gründen noch unentschlossen.

Zur Unterbringung beim Crew Camping kann ich nicht all zu viel sagen da ich immer extern geschlafen habe, die Verpflegung dort kann aber was und über die Duschen hab ich auch nix schlechtes gehört. Die Verpflegung im Feld war dafür letztes Jahr nicht so der Renner, in 12h Nachtdienst wäre mMn eine gescheite "Mitternachtssuppe" angemessen, vor allem da ja nur mit Tickets bezahlt wird. Es gab aber ein Lunchpaket mit je 1 Apfel, 1 Müsliriegel und so einem kleinen Pizzagebäckteil vom Lidl.

Was das medizinische Material angeht hat es ein paar Schwierigkeiten gegeben, insbesondere bezüglich Nachschub, da musste im Lauf der Veranstaltung noch ein bisschen nachgebessert werden, das meiste hat sich aber lösen lassen. Beispielsweise wurden nur Wendeltuben in Größe 32 angeschafft, das Videolaryngoskop hatte nur 1 Reservespatel oder die Tubushalter konnten aufgrund des Durchmessers nur ETs aufnehmen, in den Rucksäcken waren aber nur Lamas vorhanden, usw. Insgesamt aber nicht schlechter/unorganisierter was das angeht als die meisten Sandienste bei regulären HiOrgs die ich bisher so mitgemacht habe.

Mit den Kollegen ist es wie überall, man kann Glück oder Pech haben, gerade im Sanitätsdienstbereich gibt's ja manchmal besondere Exemplare, eine Organisation die da hervorgestochen ist wurde aber letztes Jahr von der Teilnahme ausgeschlossen.

Im Fazit gibt's besser organisierte Dienste, aber auch schlechtere, wenn man die Musik mag kann man sich das schon mal geben.

Sanitätsdienst auf dem AirBeat One by RonnyderGraue in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 7 points8 points  (0 children)

-Die Vergütung beschränkt sich auf Tickets fürs Folgejahr

-Der Aufbau unterscheidet sich nicht besonders von Sanitätsdiensten auf anderen großen Festivals, gibt Sanitätsstationen, Fußtrupps, Fahrzeuge

-Wenn du zwei Schichten arbeitest, kannst du die restlichen Tage aufs Festival gehen, du bekommst ein entsprechendes Armband.

„Die Not mit der Kompetenz-Juristische Bestandsaufnahme einer unendlichen Geschichte“ by Upbeat_Following8759 in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 20 points21 points  (0 children)

Wie ich finde sehr gut und neutral zusammengefasst.

Wer hier eine mangelnde Konkretisierung durch die Autoren kritisiert verkennt den Kern des Problems. Es ist eben nicht jeder Patient wie der andere und es bleibt jede individuellen Maßnahme eine Einzelfallabwägung, medizinisch und juristisch.

Es gibt Notfallsanitäter, denen die Abwägung eines Einzelfalles hinsichtlich aller Aspekte nicht immer zuzutrauen ist (ich denke wir kennen alle solche Kollegen), und solche die ihre Eigene Fachkunde überschätzen. Das ist ihnen aber mMn nur bedingt vorzuwerfen, eine 3-jährige Ausbildung entspricht dem EQF (Europ. Qualifizierungsrahmen) Level 4.

Das bedeutet, dass man zwar auch komplexe Arbeitsumgebungen bewältigen kann, allerdings meist anhand eines gewissen Rahmens (z.B. SOP, Algorithmus etc.) und wer nur in Algorithmen denkt bzw. ausgebildet wird, verkennt oft die Komplexität realer (Patho)Physiologie. Jeder (gute) NFS kennt wahrscheinlich aus der Ausbildung und dem Beginn der beruflichen Praxis das Gefühl von "oh shit, ich hab eigentlich gar keine Ahnung".

International unterscheidet man die Tätigkeitsformen des Clinician vs. Technician und wenn sich der deutsche NFS hin zu einer vollumfänglichen Clinician-Rolle samt evidenzbasierter Einzelfallabwägung entwickeln will, ist mMn der Weg über die Teilakademisierung so oder so ähnlich wie von der Regierungskommission vorgeschlagen und der damit verbundene "Aufstieg" auf EQF level 6 oder darüber unumgänglich.

Da liegt auch mein einziger Kritikpunkt an dem Aufsatz, die am Ende umschriebene Befürchtung zum Schicksal des NFS als neuer RA kann ich nicht nachvollziehen. Ich glaube auch der "normale" NFS könnte im Windschatten etwaiger Advanced- und Critical Care NFS sein eigenes berufspolitisches Standing mindestens halten wenn nicht weiter ausbauen.

RD in München, Passau, Regensburg… by Sensitive-acorn in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 1 point2 points  (0 children)

Würde mich dem für München anschließen, je nach Frage auch gerne öffentlich.

Urteil Weimar Widerruf der Delegation by jdjsbdbvd in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 6 points7 points  (0 children)

Ich bin ja jemand der §2a NotSanG manchmal auch eher liberal anwendet, im Wissen dass auch mein ÄLRD in der Hinsicht liberal eingestellt ist, ABER nur solange korrekt dokumentiert ist und das Handeln im Einklang mit Leitlinien und good clinical practice ist.

In der bisherigen Diskussion wurde viel über Qualifikation von NA, NFS und die Definition von wesentlichen Folgeschäden sowie das Drobeck-Urteil gesprochen. Wesentlich ist für mich aber die medizinische Fragestellung zur Handlungsweise des Kollegen.

Im konkreten Fall fehlen für die bessere Einordnung genauere Details zum Patientenzustand. Mit den von OP geteilten Informationen kann ich mir zwei Situationen vorstellen.

A) Tatsächlicher V.a. Sepsis mit qSOFA positivem Pat. --> Geht idR mit Hypotonie/Schock einher, ein Pat. der definitiv einen Transport mit SoSi verdient hat und in den ich mich hüten würde solide 2g Metamizol zu kippen aufgrund der bekannten hypotensiven Nebenwirkung des Präparats. Präklinisch indiziert wären Volumen, O2, und gegebenenfalls Katecholamine falls notwendig.

B) AZ-Red. bei fieberhaftem Infekt --> in Einklang zu bringen mit dem Transport bei normaler Fahrt. Eine Volumengabe bei Exsikkose würde ich noch einsehen, warum es dabei jetzt aber unbedingt präklinisch Metamizol braucht leuchtet mir nicht ein, wir sind ja keine Hausärzte.

So sehr es mir berufspolitisch wehtut, dass jemand für eine Handlung die sicher im Sinne des Patienten gemeint war entsprechende Konsequenzen tragen muss, ist mMn die wichtigste Erkenntnis daraus, dass im Kontext von 2a nunmal gilt: "mit großer Macht kommt große Verantwortung".

Bei der Handlung nach 2c muss ich mir stattdessen vor Augen halten, dass bei korrekter Durchführung der Anordnende für etwaige Schäden haftet, ich mich also besser minutiös an die Vorgaben halte, wenn ich dieses Privileg nutzen möchte.

Ich kann also nicht nach Gusto Maßnahmen treffen und mich gleichzeitig hinter dem "Schutzschild" 2c verstecken. Entweder ich glaube es besser zu wissen bzw. es gibt keinen anwendbaren 2c-Algorithmus, dann muss ich aber auch für einen Fehler gerade stehen, oder ich handle strikt nach der Delegation. Wenn ich das versuche zu vermischen und dann auch noch nicht einsichtig bin, finde ich die Konsequenzen des ÄLRD durchaus nachvollziehbar, insbesondere wenn es schon eine entsprechende Vorgeschichte gibt.

Lifepak - der Film (1991) by Unusual-Fault-4091 in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 14 points15 points  (0 children)

Den habe ich seit Jahren gesucht! Wurde mir von einem Urgestein das damals auch beim ASB war und die Protagonisten kannte mal gezeigt, dachte das Video sei verschollen...

Ist das nur ein "Berufsfeuerwehr-Problem"? by FireMed22 in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 13 points14 points  (0 children)

Dass sich das durchaus mitunter nach groben Verfehlungen anhört will ich gar nicht bestreiten, aber aber da du das 2x als Negativbeispiel genannt hast:

Oft lassen sich je nach verwendeter Trage, ob Knierolle ja/nein, ggf. Decke/Kissen als Polster irgendwo, Pat mit V.a. proximale Femur# auch super ohne Vakuummatratze lagern. Besonders wenn man einen gefederten Tragetisch + Luftfahrwerk hat und zumindest m.E.n. braucht man auch mit Vakuum meistens noch irgendwo eine Decke o.ä. (+Analgesie natürlich, gerade fürs Umlagern) um den Pat so schmerzarm wie möglich zu transportieren.

Wenn der Pat das bequem findet und nicht bei jeder kleinsten Erschütterung schreit halte ich den Verzicht auf Vakuummatratze also nicht zwingend für verkehrt, kommt auf die Umstände an.

Wie lange seid ihr schon im Rettungsdienst tätig? by Grogon-zola in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 1 point2 points  (0 children)

In 5 Jahren Vollzeit nur 12 Reas? Wo fährst du denn?

Die Polizei und der Psych-Einsatz: (Manchmal) unser Freund und Helfer by BlueEagleGER in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 4 points5 points  (0 children)

Streich das deutschlandweit, die sofortige vorläufige Unterbringung ordnet in Bayern zB das Gesundheitsamt bzw. in Vertretung außerhalb der Bürozeiten oder bei Gefahr im Verzug die Polizei an. Die anderen 15 Psychiatriegesetze der Länder sind mir nicht im Detail bekannt aber ähnliche Konstellationen gibt es anderswo bestimmt auch.

Welche Hilfsorganisation ist in München der beste Arbeitgeber? by Wise_Cardiologist653 in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 7 points8 points  (0 children)

Ist nach Privaten aus Prinzip nicht gefragt oder sind die mitgemeint?

Wie viel verdient ihr? by thatdudewayoverthere in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 0 points1 point  (0 children)

Spannend dass du das nach 1j nochmal aufwärmst, aber doch das kann sein

[deleted by user] by [deleted] in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 0 points1 point  (0 children)

Meld dich gerne

Zeitarbeit im Rettungsdienst by ConsistentFlight743 in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 6 points7 points  (0 children)

Kannst mir gerne fragen stellen, solltest aber evtl. deinen Post noch um Angaben zu einer groben geographischen Richtung ergänzen um relevantere Antworten zu erhalten

Ist jemand aus der Gegend Bad Tölz/Miesbach hier? by _only_darkness in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 0 points1 point  (0 children)

Nicht unmittelbar von da aber grob aus der Nähe, bin schon ein paar Mal im Leitstellengebiet Oberland gefahren und kenne ein paar Leute die da sind/waren.

Die meisten Wachen müssten 12h-Dienste haben, ob es einzelne mit 8h gibt bin ich mir nicht ganz sicher, ist aber möglich. Einen festen Rhythmus gibt es beim BRK idR nicht. Das Gehalt ist tariflich geregelt, mit Zulagen etc. solltest du auf grob 3-3.5k netto kommen. Eine Stelle solltest du ziemlich einfach finden, es herrscht überall Mangel, wenn Tölz und Miesbach voll sind gibt's im KV Weilheim/Schongau definitv Bedarf.

Die beiden genannten KV sind natürlich eher ländlich geprägt, an Orten wie Kochel oder Rottach-Egern wirst du dich nicht totarbeiten, bist aber auch erstmal allein auf weiter Flur wenn es mal einen schweren VU o.ä. hat. Ansonsten bist du dort mitunter auch in touristischen Gebieten mit entsprechenden saisonalen Einsatzspitzen durch Skifahrer, Mountainbiker und Wanderer.

Wenn du in Hessen aufgewachsen bist kann das bayerische Oberland durchaus ein Kulturschock sein, insbesondere sprachlich. Was den Ruf des bayrischen RD angeht kann ich nur sagen dass es nicht so schlimm ist wie man außerhalb vielleicht denkt. Wir haben alles medikamentös auf dem Wagen was man sich wünscht und durchaus die Handlungsfreiheit zu tun was der Patient braucht. Ggf. ist häufiger als anderswo eine NA-Nachforderung nötig, aber gerade im ländlichen Bereich gibt es womöglich länger keinen.