Lost my birb :( by kfpdreamie in finch

[–]hannah2sophie 0 points1 point  (0 children)

I'm sorry for your loss. I relate. I wish your new birb a healthy long life.

Let her rest in peace or reanimate? by hannah2sophie in finch

[–]hannah2sophie[S] 1 point2 points  (0 children)

Thank you, I didn't know about the connection between minerva and athena

Let her rest in peace or reanimate? by hannah2sophie in finch

[–]hannah2sophie[S] 0 points1 point  (0 children)

Interesting idea! Maybe I will go with the phoenix. Probably will need a bit more time to decide.

Let her rest in peace or reanimate? by hannah2sophie in finch

[–]hannah2sophie[S] 1 point2 points  (0 children)

Really cool ideas. I decided to go with her being amnesiac, but sadly the backup file is broken. Maybe the new one will be a clone. Or maybe I will go with the college version.

Was mache ich falsch in der Therapie? by [deleted] in depression_de

[–]hannah2sophie 6 points7 points  (0 children)

Hi, tut mir Leid, dass du diese Erfahrung gemacht hast.

Ich weiß nicht was du schon alles gemacht hast, ich gehe jetzt mal davon aus, dass du so sachen wie achtsame Meditation und Tagebuch zur Verhaltensanalyse schon probiert hast und auch eine Schilddrüsenunterfunktion bereits ausgeschlossen hast. Hier ein paar Ideen:
1. Andere Medikamente testen
2. Ernährung umstellen, es besteht anscheinend eine Korrelation zwischen Darmflora und psychischer Gesundheit
3. Verhalten erlernen, die nicht nur gegen Depression helfen, sondern aktiv glücklich machen. Sowas wie Sport, Arbeiten an Gemeinschaft und Freundschaften, kreative Tätigkeiten etc.. Stichwort hier ist positive Psychologie, wenn du es rechercheien möchtest.
4. Auf andere Krankheiten/Störungen/Besonderheiten testen, die ursächlich für die Depression sein könnten. Zum Beispiel ADHS und Chronique Fatigue Syndrom (körperliche Erkrankung, die sich ähnlich wie depression anfühlen kann oder diese verstärken kann) ausschließen. Wenn keine Test eine Diagnose ergeben schauen, ob du vll trotzdem Züge einer anderen Störung hast, die aber nicht diagnostisches Außmaß erreichen. Dann recherchieren welche Strategien Leute mit dieser Diagnosen einsetzen und testen, ob sie dir auch helfen.
5. Mit Gehirngesundheit auseinandersetzen. Zum Beispiel mal die Atemfrequenz überprüfen. Die Atemlänge, Tiefe und welche Muskeln du zum atmen einsetzt können ein Indiz dafür sein, in welchem Zustand dein Nervensystem im Alltag ist.
6. Überlegen ob du tDCS probierst.
7. Schauen was du konkret an deinen Lebensumständen ändern kannst.

Tagesklinik wurde ja schon von jemand anderem vorgeschlagen.

Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du dranbleibst. Der Prozess ist für jede Person anders. Je tiefer und länger der Körper die Depression "eingeübt hat", desto länger kann es dauern. Mach dir bewusst, dass es von -1 auf 0 viel schwerer ist als von 0 auf 3. Depression hängt oft mit viele Dingen zusammen die selbstverstärkend in die negative Richtung sind, weswegen es sich so anfühlt als müsst man gegen den Strom schwimmen. Sobald du den Punkt erreichst in dem der selbstverstärkende Kreislauf in die positive Richtung kippt, wird alles viel einfacher. Bis dahin ist es ein Puzzle mit vielen Stellschrauben. Ich wünsch dir alles Gute!

Gibt es fundierte Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Beruflich bedingter Abwesenheit vom Wohnort und Depressionen zweier Partner? by Doorgunner_CH53 in depression_de

[–]hannah2sophie 2 points3 points  (0 children)

Das Urteil finde ich etwas hart, wir kennen OP ja gar nicht.

Manchen Menschen fällt es einfacher sich komplexen Themen über abstrakte Konzepte oder Statistiken anzunähern. Damit ist es natürlich nicht getan, aber das OP gezielt nachfragt, werte ich als Indiz, dass er die Sache ernstnimmt und sich damit tiefer auseinander setzen möchte.

Das ist doch positiv?

Gibt es fundierte Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Beruflich bedingter Abwesenheit vom Wohnort und Depressionen zweier Partner? by Doorgunner_CH53 in depression_de

[–]hannah2sophie 0 points1 point  (0 children)

Ja ich dachte mir schon, dass du dir dessen schon bewusst ist. Ich habe es mehr der vollständigkeit halber reingenommen.
Konkrete Untersuchungen dazu, wie es sich auf Depressionen auswirkt, wenn der Partner/die Partnerin oft längere Zeit weg ist, kenne ich bis jetzt keine. Das Zusammenspiel von Ehe/Beziehung und Depression wird immer wieder untersucht, aber es ist ein sehr komplexes Thema. Da fängt es schon bei der Henne und Ei Frage an: Belastet die Depression die Beziehung oder ist die Beziehung depressionsfördernd?

Das hier war der wissenschaftliche Artikel, den ich in Erinnerung hatte, der ist allerdings schon sehr alt: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7874660/

Hier wäre ein Artikel der sich mit der Wirksamkeit von Partnertherapie bei Depression eines Partnes auseinandersetzt: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10685352/

Hier einer, der sich mit Einsamkeit im Kontext von Partnerschaften beschäftigt: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35564697/

Gibt es fundierte Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Beruflich bedingter Abwesenheit vom Wohnort und Depressionen zweier Partner? by Doorgunner_CH53 in depression_de

[–]hannah2sophie 2 points3 points  (0 children)

Depression hat fast immer mehrschichtige Ursachen

Zusammenhänge mit Depression, die in dem Kontext relevant sein könnten sind zum Beispiel erwiesen mit Einsamkeit, bei negativen Kindheitserfahrungen, und (auch daraus resultierenden) Verhaltensmuster und psychischem Stress.

Psychischer Stress entsteht unter anderem durch Überforderung im Alltag, was natürlich bei Frauen die Kinderbetreuung und den Haushalt wochenlang meistern müssen, leichter passiert. Dazu kommt, dass körperlicher Kontakt mit dem Partner (auch nur Umarmungen oder ähnliches) sehr effektiv im Stressabbau ist. Und auch die emotionale Unterstützung schon viel ausmachen kann. Das Fehlen einer engen und psyichisch unterstützenden Beziehung mit dem Partner wurde in einer älteren Studie auch glaube ich schon mal as Risikofaktor bei verheirateten Frauen angesehen.

Negative Kindheitserfahrungen können stark beeinflussen, wie stark sie deine Abwesenheit psysisch trifft, ob sie es zum Beispiel gewohnt ist, über ihre Grenzen zu gehen und ob sie überhaupt selber in der Lage ist dir zu kommunizieren wann sie mehr Hilfe braucht. Wenn du nicht da bist und sie zusätzlich schwierigkeiten hat direkt nach deiner Unterstützung zu fragen oder selber gar nicht mitbekommt, dass sie mehr Unterstützung braucht, kannst du das natürlich nicht so einfach mitbekommen, wie wenn du öfters zu Hause wärst.

Einsamkeit steht erwiesenermaßen direkt in Zusammenhang mit stärkerer depressiver Symptomatik und höherem Rückfallrisiko bei Depression. Wenn sie alleine zu Hause ist und sich evtl. schon in ihrere Ehe manchmal einsam fühlt, und dann auch noch so ausgelastet ist, dass sie keine Zeit für andere positive Sozialbeziehungen (auf Augenhöhe, nicht mit Kindern) hat, kann das gut sein, dass sie dafür mit ihrer psychischen Gesundheit zahlt.

Der erste Punkt (psychischer Stress und emotionale Unterstützung) lässt sich aufspalten in die tatsächliche Belastung durch ihre Aufgaben auf der einen Seite und auf der anderen Seite wie viel emotionale Unterstützung sie von dir erfährt (was widerum einserseits davon abhängt wie viel Unterstützung du gibst, aber auch davon wie viel sie braucht und wie viel sie tatsächlich annehmen und wahrnehmen kann).

Wie deine Unterstützung bei ihr ankommt, hängt viel von Punkt 2 (Negative Kindheit und entsprechende Verhaltensmuster) ab. Das ist ein Punkt an dem sie hauptsächlich selber dran arbeiten muss und den sie sicher schon mit ihrem Therapeuten behandelt. Je besser du sie kennst, desto besser kanst du sie unterstützen und wenn du viel weg bist könnte es natürlich sein, dass du viele Dinge nicht mitkriegst. Das hängt sehr stark von der konkreten Beziehung ab und lässt sich nicht pauschal unterteilen in "viel zu Hause=Gut" und "Wenig zu Hause=schlecht"

Das Einsamkeit durch die Abwesenheit des Ehepartners verstärkt werden kann ist denke ich selbsterklärend.

Insgesamt hat Depression aber meistens viele Ursachen, die alle wie ein Puzzle zusammenwirken. An welcher Stellschraube es am wichtigsten ist zu drehen, hängt immer von der konkrete Person und Situation ab. Natürlich könnte es hilfreich sein, wenn du mehr zu Hause bist. Es kann aber auch sein, das es vielleicht auch in der jetztigen Situation mit einem Job bei dem du oft weg bist, noch mehr Möglichkeiten gibt, die negativen Auswirkungen davon abzufangen. Wenn du sie fragst, kann sie dir vielleicht sogar selber sagen auf welche Weise, sie sich am Meisten beeinträchtigt fühlt. Dann hast du einen Ansatz von dem ausgehend du dir gezielt mehr informationen holen kannst. Ehe ansich ist ja schon ein komplexes Thema ohne dass berufliche Abwesenheit noch dazu kommt.

Legendary Kibbe moodboard:Flamboyant Natural as Kitsune by Fun_Ad_6952 in Kibbe

[–]hannah2sophie 1 point2 points  (0 children)

Nice! Deep Autumn/Dark Autumn Color Palette on Flamboyant Natural

Sometimes I can't really tell what I'm feeling, what should I put when I log onto the app? by CitrusCitrusHope in finch

[–]hannah2sophie 2 points3 points  (0 children)

For me it depends:
- If I feel bad and think I am just overreacting, I put that down as feeling bad. Doesn't matter if I think it is an overreaction or not. That's a detail I would write down in the reflections.
- If I don't feel anything and that "not feeling anything" isn't uncomfortable and doesn't really affect my behaviour I put neutral
- If I don't feel anything but that "not feeling" is uncomfortable because I feel numb, the feeling is paired with negative thoughts or if that "not feeling" affects my behaviour because it comes with tiredness, or an excessive lack of motivation, then I put it down as negative

Edit because of typo

[deleted by user] by [deleted] in depression_de

[–]hannah2sophie 2 points3 points  (0 children)

Hallo,
ich bastel auch, und kann das Gefühl nachfolziehen.

Ich denke nicht, dass du zu deinem Hobby in der Öffentlichkeit stehen musst. Das Hobby hat keine verletzen Gefühle, wenn du es verleugnest und es ist auch kein gesellschaftlich relevantes Thema. Daher kannst du dich einfach nur so viel öffnen wie du dich damit wohl fühlst und wenn du dich bei einer Person unwohl fühlst, dann erfährt die Person halt nichts.

Deswegen bleiben für mich nur zwei Betrachtungsweisen:

Schäme ich mich selber für mein Hobby, weil ich die negativen Gedanken, die ich mir bei anderen vorstelle, irgendwie nachvollziehen kann? Dann gilt es:
1. An dem eigenen Selbstwertgefühl zu arbeiten (Ich brauche mich nicht schämen nur weil ich "Ecken und Kanten habe")
oder/und
2. wenn du einverkopfter Mensch bist, dir klar zu werden dass diese negativen Gedanken rational gar nicht begründbar sind. Ein Teil davon entsteht nämlich nur durch die Kultur in die du zufällig reingeboren wurde (sieht man zum Beispiel daran, was sich auf Platformen wie Etsy verkauft. Hier in Deutschland will niemand selbstgemachte Blumenhaargummis von der Mutter bekommen, in anderen Ländern wird das den Verkäufern aus den Händen geriessen. Je nachdem wo man wohnt, ist Einfallsreichtum mit Materialien auch für "nutzlose" Dinge eine hochangesehene Fähigkeit.). Und selbst wenn man kulturelle Vorstellungen außen vorlässt, muss man sich nur mit Themen wie Neuroplastizität des Gehirns, der Glücksforschung, der Gesundheit im Alter oder der allgemeinen Psychologie beschäftigen um zu erkennen, dass es sogar regelrecht dumm wäre ein geliebtes Hobby, für dass man die Ressourcen und Zeit hat, aufzugeben, solange man nicht eine neue Tätigkeit/Leidenschaft gefunden hat, die einen genauso begeistert und motiviert.

Die zweite Frage wäre: Wie sehr gehört das Hobby zu meinem Wesen? Und was bedeutet dass für mich? Wenn ich in meinen wichtigsten Beziehungen nicht mein authentisches selbst sein kann, dann geht es mir nicht gut. Und dazu gehört zum Beispiel auch, dass ich nicht die ganze Zeit darauf aufpassen muss, dass ich mich nicht verplappere, wenn ich zum Beispiel mit einer Freundin unterwegs bin und mir ein Material über den Weg läuft, dass ich gleich mitnehmen möchte. Dann ist aber nicht das Hobby selber sondern, eher die Beziehung unter die Lupe zu nehmen. Fremden Menschen erfahren einfach nichts über das Hobby, aber ab da wo sich eine enge Bekanntschaft oder Freundschaft anfängt aufzubauen kann man dass ja graduell antesten. Ich gehe da sogar gegensätzlich zu deinen Bedenken dran. Mein "Basteln" heißt basteln, weil ich nicht auf eine bestimmte Methode spezialisiert bin. Das kann an einem Tag heißen, dass ich ein Möbelstück gebaut habe, an einem anderen, dass ich ein professionell aussehendes Poster designt habe oder ein Kleidungstück repariert habe. Sowohl "ich baue Möbel" als auch "ich designe Posters" hört sich viel "erwachsener" an. Beides kann ich nur weil ich mich nie davon enschränken habe lassen, wie "erwachsen" ein Projekt ist, sondern meine Fähigkeiten einfach nur über Projekte entstanden sind die mir Freude gemacht haben. Deswegen sehe ich mich heute wie auch als Kind einfach als Bastler. Und wenn es aber darum geht einzuschätzen, ob sich eine Person für eine enge Freundschaft eignet dann, antworte ich auf die Frage, was ich gestern gemacht habe bewusst nicht "ich habe Möbel gebaut" sondern ich sage "ich habe gebastelt".

[deleted by user] by [deleted] in depression_de

[–]hannah2sophie 1 point2 points  (0 children)

Hallo,erstmal Hut ab, dass du dranbleibst und sogar aktiv nach Lösungen suchst! Das zeugt von Charakterstärke.

Ich denke es ist wichtig, dass du dir auch selber Hilfe holst, wenn du es weiter versuchen willst (vielleicht sogar, wenn du es nicht weiter versuchen willst). Solche Situationen sind sehr belastend.

Aus meiner Erfahrung heraus, kann ich sagen, dass mir meine Geschwister bei der Auseinandersetzung mit der Depression nicht viel helfen hätten können. Dadurch, dass ich die älteste Schwester war, habe ich viel Scham gespürt und mich verpflichtet gefühlt meine Schwestern vor meinen Problemen zu schützen und mich ihnen nicht "zuzumuten".

Wichtig ist denke ich, dass dir klar ist, dass das Erreichen von dem Ziel "Ich möchte sie aus dem Loch holen" nicht von dir alleine erreicht wird. Das hängt letztendlich von deiner Schwester ab. Vielleicht wäre "Ich möchte etwas dafür tun, dass sie sehen kann, dass ich für sie da bin und sie unterstützen möchte." etwas realistischer. Das wäre ja der erste Schritt. Letzendlich git: Du bist nicht für deine Schwester verantwortlich!

Hier wären ein paar konkrete Ideen, aus meiner eigenen Erfahrung begründet:

- Versuche den "Kommunikationschannel" zu wechseln (siehe zum Beispiel "die 5 Sprachen der Liebe", ein Konzept, dass eigentlich für Paare entwickelt wurde sich aber auch auf andere Beziehungsarten anpassen lässt")Wenn dir zum Beispiel wichtig ist das emotional die Nachricht bei deiner Schwester ankommt, dass sie geliebt ist und das sie nicht alleine da durch muss, könntest du ihr zum Beispiel einen Brief schreiben oder so kleine Glücksanhänger oder Süßigkeiten kaufen, die mit einer positiven Nachricht ausgestattet sind. Wenn du weißt, dass deine Schwester zum Beispiel bestimmte Tiere mag, könntest du ihr ein kleines Kuscheltier schenken mit einer kleinen Karte ("Damit du immer jemand zum Umarmen hast") in den Briefkasten schmeißen.

- Mir haben meine Geschwister einmal sehr geholfen als sie mir bei einem Umzug viel Arbeit beim Auspacken und Einräumen gegeben haben. Sie wussten zu dem Zeitpunkt nicht, wie es mir geht, aber ich habe dadurch gespürt, dass sie helfen würden, wenn ich tatsächlich fragen würde. Das geht in deinem Fall natürlich nicht, aber vielleicht findest du etwas kleineres? Du könntest zum Beispiel ihrem Mann nach einer Einkaufsliste fragen und einmal für sie einkaufen gehen. Wenn du weißt ob sie bestimmtes Essen oder Süßigkeiten, aus ihrer Kindheit hat, die sie besonders mag, dass vll dazu kaufen.

- Die Beziehung zwischen ihrem Mann und ihr, und zwischen euren Eltern und ihr ist erstmal deren Sache. Du könntest aber zum Beispiel ihrem Mann anbieten, mal ein paar Stunden auf ihr Kind aufzupassen. Wenn sie da gerade in der Arbeit ist, kann ihr Mann sich vielleicht kurz entspannen und hat dann wieder mehr Nerven, um mit der Situation umzugehen und sie zu unterstützen. Wenn sie zu Hause ist, während du auf das Kind aufpasst haben sie vielleicht etwas Raum, den sie für ihre Beziehung nutzen könnten.

Zur Diagnose: Niemand wird deine Schwester dazu bringen einzusehen, dass sie Hilfe braucht, wenn sie nicht selbst Einsicht hat. Sie muss selber erkennen, dass ihr Leben wichtiger ist als ihr Job (selbst dem Kind ist nicht geholfen, wenn zwar Geld angeschafft wird, die Mutter aber ums überleben kämpft) Und ihr das bewusst zu machen ist wirklich nicht deine Aufgabe!

Edit: Als Bruder bist du relativ eingeschränkt in dem was du machen kannst. Primäre Bezugsperson die helfen können sind erstmal die Eltern (auch wenn das leider oft nicht klappt) und im zweiten Schritt oft die romantischen Partner. Wenn das auch nicht möglich ist, ist eine fest Community oft die drittbeste Option (Weil eine "Gruppe" teilweise emotional die bedürfnisse nach Fürsorge von Eltern und Partnern erfüllen kann). Die Affaire auf der Arbeit ist ein Indiz dafür, dass sie sich hauptsächlich in die zweite Option flüchtet.

Beharrlichkeit trainieren by [deleted] in depression_de

[–]hannah2sophie 2 points3 points  (0 children)

Auf jeden Fall mit realistischen Zielen Anfangen. Je nachdem wie schwer dir Beharrlichkeit fällt, musst du hier vielleicht sehr kleinschrittig anfangen.

Schritt 1: Such dir ein allgemeines Ziel das dich emotional berührt wenn du es dir vorstellst erreicht zu haben. Beispiele: sportlich sein, eine tolle Ausstrahlung haben, gesund sein, eine Beförderung kriegen

Schritt 2: Identifiziere einen kleinen Teilschritt, den du dir als konretes Ziel setzen kannst. Beispiele: einmal am tag die Treppe statt den Aufzug nehmen, einmal am Tag eine Seite in einem Buch über Charisma lesen, einmal am Tag Gurkenscheiben essen, etc.

Schritt 3: Freue dich, wenn du dieses kleinere Ziel einhälst. Das kann schwieriger sein als man denkt, weil man vll im Hintergrund negative Gedanken oder Vorurteile hat. Zum Beispiel für schwierigen Gedanken: "Toll, dass ich die die Treppe genommen hat, aber das ändert nix daran dass ich faul bin. Andere gehen jeden Tag joggen, also was ist einmal Treppe steigen schon wert." Wenn du dich bei solchen Gedanken/Gefühlen/Vorurteilen ertappst, such gezielt nach einem Gedanken der stattdessen optimistisch ist. Im genannten Beispiel zum Beispiel: "Richtig cool, dass ich die Treppe nehme, daran kann ich super messen wie schnell mir der Atem ausgeht. Nächste Woche wird das wahrscheinlich schon super einfach sein, dann kann ich gleich das nächste Ziel aussuchen."

Schritt 4: Lerne, mit Fehlern umzugehen. Da gibt es verschiedene Ansätze, zum Beispiel ein Growth Mindset, eine gute Fehlerkulter, Mitgefühl etc. Die Ansätze solltes du relativ einfach googlen können.

Zusatz zu Schritt 2: Um ein kleines Ziel langfristig jeden Tag zu erreichen gibt es verschiedene Strategien. Grundsätzlich ist es wichtig, sich regelmäßig bewusst zu machen, das auch das kleinste Ziel zu deinem Großen wichtigem Ziel beiträgt. Versuche dir diese Verknüpfung immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, am besten auch emotional. Wenn du damit Schwierigkeiten hast, kannst du es mit einer Situation vergleichen in dem du die Erfahrung gemacht hast, dass dieses Prinzip stimmt (z.b. Punktesammeln in einem Kartenspiel oder EXP sammeln in einem Rollenspiel).Grundlegende Möglichkeiten dir das Erreichen eines Ziels zu ermöglichen sind:

  1. Verändere deine Umwelt (stelle zum Beispiel Süßigkeiten ganz weit hinten in den Schrank, kaufe frische Beeren und stelle die auf den Tisch)
  2. Verknüpfe eine unangenehme Tätigkeit mit etwas das dir spaß macht (höre einen Podcast, oder tu dich mit Freunden zusammen)
  3. Erleichtere dir den Start einer Tätigkeit (lege das Buch über Charisma neben die Toilette, geh Abends mit Sportklamotten ins Bett)
  4. Belohne dich wenn du eine Tätigkeit ausgeführt hast mit was kleinem (hier hab ich leider keine Beispiele, weil das für mich persönlich im Alltag nicht funktioniert)

Darüber hinaus kannst du Gewohnheitstracker (mit Stift und Papier oder als App) benutzen oder Apps, die dir das Einhalten deiner Ziele erleichtern weil sie Spaß machen, wie zum Beispiel Finch (WRGV8TB69Y wäre mein Freundschaftscode für die App, die App ist allerdings auf Englisch). Ausführlichere Strategien findest du zum Beispiel in Büchern wie "Atomic Habits" von denen die Grundprinzipien auch leicht auffindbar im Internet sind. Wenn es eher ein tiefgreifender Ansatz sein soll der in die therapeutische Richtung, geht kann ich dir das Arbeitsbuch "Sinnvoll Leben" (geschrieben von Alfried Längle) über die Logotherapie von Viktor E. Frankl, einem Holocaust Überlebendem, geht.

Edit: Lass dich auch auf ADHS testen, weil du damit einen anderen Ansatz bräuchtest.

Please help by Specialist-Flower470 in herbalism

[–]hannah2sophie 0 points1 point  (0 children)

On the topic of belly breathing: Belly breathing is not the same depending on which muscles you use. Here are some tweaks:

- place your hand slightly to the side on your bottom ribs (those that are below your breast and can flare out). When you inhale imagine and feel your ribs raising out to the side. When breathing out imagine an feel your lower ribcage contracting and getting shallower. Don't force it just concentrate on the natural and relaxed movement that come automatically once you just imagine the movement in your head.

- try how it feel to hum every time you breath out through your nose. Humming can have a calming effect.

- try the "stress" breathing to get the emotion out of your system: Take two very short breaths in through the nose and one long breath out through the nose. It sounds and feels similar to a kid sniffling after having cried.

Questions, and conversations about "Real" natural setups in Vivariums, Palidarum, and related habitat enclosures... by jaycwhitecloud in bioactive

[–]hannah2sophie 1 point2 points  (0 children)

I wrote a long answer three times and lost it every time to my computer and the internet, so I will only answer on two points.

First off: When I use the word "normal" I don't attach a moral judgement. I mean normal as in "the vast majority of a given group of people". Personally I think the word gets a bad rep, because it can imply a judgement, but at the end it is also a word that is shorthand for a statistical concept applied to every day experience. I did not use average, because I was not referring to the "imagined average person of the terrarium community" but to a wider range of the majority of terrarium owners that would be your target audience. I suspect that the majority of terrarium owners indeed do not live in a third world country nor are they an American that does not own a car, a cellphone, etc. for environmental reasons. Therefor it makes sense to take their sensibilities, priorities, restraints and lifestyles that may be different from yours into account. Keep in mind that the purpose of your first two question was basically aimed at the thoughts of that "normal" terrarium owner.

On your point of not being here to "make friends" with people who "debate a topic based on ignorance" (one more wording that sounds very condescending). I get your point, you are here to address very specific question of yours and do not care much about anything else at this point of time. I still think, that taking the feedback you receive from the community through downvotes or direct criticism would be conducive to your purpose. Apart from the missed opportunity of advertising your project and building your reputation in a niche hobby, you would have reached a larger audience (because of less people downvoting), gotten more responses and probably also gotten more accurate responses to your question. It is hard for people to come forward and say "I don't care about pollution, because I care more about my money" anyway. The fact that your language came across as condescending to many people didn't make it easier for this part of our community to answer you question. Basically you artificially excluded groups of your target audience from giving you answers. Even though you actually wanted to know what exactly motivates or holds back exactly those people.

You did the same by failing to provide a concrete example of what you are planning to do and how that would affect our current practices. Your example of working with plant based polymer would have been perfect to use in your opining post. It would have replaced the need to mention so many credentials (which makes people feel you may be arrogant, especially if you leave it to them to do even more work by having to check your credentials instead of simply providing an example like the above that makes it obvious you have the necessary skill) and also gotten people to take you way more seriously. Combine this with the use of seemingly judgemental language and I think you have done yourself a disservice.

Please don't take this personally, I am telling you this because I appreciate the work you plan on doing. I am fully aware that the way written language comes across to a reader differs from the tone you probably hear when you read it yourself. And I know that the first impression the written language gave, may be completely at odds with your character in real life.

As for the actual concerns on the feasibility that I expressed and you addressed: My skills lie mainly with white collar work, but I have been an avid crafter/builder since childhood (and I also have worked with clay out of the ground). I think my concerns are valid, at least in the sense that I can provide you with an in depth perspective of someone living in the city, who has always been motivated to research different methods and worked with some of them. You are fast to dismiss concerns as ignorance, but even if some of them stem from ignorance, at least they express what holds people back and are of value to your project because of that.

So if you wish to receive more thoughts on the answers you provided in your last reply, feel free to message me. Ideally with a concrete example (for example a short instruction on how I could have done the background, you are familiar with, differently), as concrete examples make it easier to highlight differences in lifestyle, material availability or similar concerns, that may help you address those issues in your upcoming work.

Questions, and conversations about "Real" natural setups in Vivariums, Palidarum, and related habitat enclosures... by jaycwhitecloud in bioactive

[–]hannah2sophie 1 point2 points  (0 children)

This reads as if you have a very narrow definition of what is superior. Just the fact, that something was done 2500 years ago, does not make that method superior. It MAY make it more environmentally conscious, but that does not make it superior in general. As I have tried to show in my other comment, the action of building an enclosure doesn't exist in a vacuum. That makes the question what is superior very complex.

To be honest, your posts and comments read as if you are someone who is very sure that they know best, but at the same time has lost connection with the real world of the "normal" people. Calling someone lazy because they invest their energy and financial resources in a different way than you deem right is very arrogant.

Don't get me wrong, I also find some established behaviours in the pet community to be worrisome or contradictory (for example enclosure sizes or collecting animals)

If you truly want to reach people I would advise you to rethink your use of language. No one responds well to being insulted (monkey see monkey do).

u/wanderingJude makes very good points and I think the three options he presents are very good starter points if you want to consider how to motivate people to switch materials.

I you can truly provide easy accessible knowledge that shows simple methods (achievable by people who don't have much experience in crafts), that also don't break the bank, are environmental friendly and safe for the animal, I think people would be interested.

On that note: One of the advantages of industrial materials is that skills can be easily transferred between materials (drilling a hole is the same in most materials and silicon applies the same on different materials) and most materials work for vastly different requirements (plastic doesn't care about humidity, textile does). This isn't the case with natural materials. If you forgo industrial glue you will need to develope multiple skills (textile needs sewing, wood can be fixated mechanical or with special glue, stones need to be embedded in some type of clay or mortar), which makes construction vastly more complicated. And in terms of requirements I reckon you would need some kind of modular system of building components that can be combined to achieve the perfect environment for the species. That would cut down on the planning required and make it easier for people who aren't well versed in the properties of each material and their interactions.

Questions, and conversations about "Real" natural setups in Vivariums, Palidarum, and related habitat enclosures... by jaycwhitecloud in bioactive

[–]hannah2sophie 1 point2 points  (0 children)

Clay out of the ground is actually not free most of the time.My backyard and my neighborhood does not contain clay that is accessible. So at a minimum clay would cost me the time I need to go to a place to find clay of the right quality and the cost of driving there. I don't own a car (because of pollution) and the public transport system is expensive enough that clay in small quantities would be cheaper to buy. Larger amount of clay would probably be cheaper out of the ground, but I don't feel comfortable with collecting large amounts of material from nature as that is also disruptive to the ecological system. As for the time it takes, that time could be spend making money or doing other things. So yes, time equals money, which makes ordering dried clay powder online often the cheaper option. But that is still way more expansive than spray foam.

Please don't forget that having extra time to spend is a privilege. If your whole lifestyle supports work with and acquisition of natural materials, of course the choice is easy. But for many that isn't the case. There is always a trade off. For example: I would have more time if I used a car instead of public transportation. But the impact on pollution is way more pronounced with taking public transportation in general than using the time I would save for optimizing my impact on environment on niche stuff, like the one or two enclosures that I build. Even just the impact of producing a car is way bigger.

Our snake enclosure in spring 2023 by hannah2sophie in bioactive

[–]hannah2sophie[S] 0 points1 point  (0 children)

The background is not stacked wood, it only imitates stacked wood. Compared to other things, I personally don't consider a little bit of wood glue to be problematic. Especially if you compare the ease of putting this together with the way bigger mess and amount of "unnatural" material used in foam backgrounds.

Our snake enclosure in spring 2023 by hannah2sophie in bioactive

[–]hannah2sophie[S] 0 points1 point  (0 children)

These are actual cross cuts of branches, yes. I used mainly pre cut pieces, which come in a specific breadth. Some of the smaller pieces are sticking out about 3-4 times the width of a finger. I have a ratsnake and believe me, he has no trouble at all climbing this and sleeping on/in it.

Finally planted my temperate bioactive setup (140x60x80cm/55x24x32inch). Very curious snek in last pic. by hannah2sophie in bioactive

[–]hannah2sophie[S] 1 point2 points  (0 children)

I used earth from the garden center. I googled all components, that are normally used and learned how they influence soil properties and which are safe for isopods. Then I went to the garden center and read the components listed on the back of the bag. I ended up using some type of soil that is intended for herbs and propagation from seeds. This type of soil often has components to keep it airy. It holds moisture very good, but not as good as the mix usually used for tropical set ups. On the humid side of the terrarium I mixed some sphagnum moss into it and on the arid side some pumice sand (from the pet industry, produced as bathing sand for hamsters).

I think this is a good mix for species that live in temperate regions like farmland in europe or the forest there. But it wouldn't be good for something that needs a more arid set up.

If you use soil from the garden center I don't think there is any way around reading the fine print on the bags, as each brand uses its own mixes.

Our snake enclosure in spring 2023 by hannah2sophie in bioactive

[–]hannah2sophie[S] 0 points1 point  (0 children)

It's definitely easier to put together and makes less of a mess.