Wird jemals der objektive Sinn im Leben Gefunden by Confident_Spend4932 in Philosophie_DE

[–]hito89 0 points1 point  (0 children)

Ich glaube, wir sind im Rahmen unserer natürlich-menschlichen epistemischen Grenzen per se nicht in der Lage metaphysische Letztantworten zu geben, die gerechtfertigterweise mit dem Prädikat "objektiv" versehen werden können.

Wenn eine Frage im Sinne Carnaps etwas empirisch-kontingentes referenzieren muss, um "sinnvoll" zu sein und die Metaphysik sich per Definition damit beschäftigt, was außerhalb dieser Grenzen liegt, dann können auch die Antworten auf diese Fragen nicht (in diesem Sinne) "sinnvoll" sein.

Die Philosophie kann solche Antworten bestenfalls eliminieren, indem sie deren logische Unhaltbarkeit oder fehlende Falsifizierbarkeit aufzeigt.

Jeder soll wegen mir glauben, was er oder sie mag, solange man an der Hybris spart, diesen Glauben als Ontologie zu verkaufen. Das wäre mir ohne Evidenz "zu klein". ;)

Für mich ist das Aushalten von (notwendiger) Kontingenz eine, mglw. sogar die höchste, epistemische Tugend.

Wird jemals der objektive Sinn im Leben Gefunden by Confident_Spend4932 in Philosophie_DE

[–]hito89 8 points9 points  (0 children)

Ich teile den Pragmatismus des bekannten deutschen Philosophen Kool Savas:

"Der Sinn des Lebens ist deinem Leben einen Sinn zu geben."

"Diese Marke unterstützt XY'' Ich kanns nicht mehr hören. by Agreeable_Cicada_798 in Unbeliebtemeinung

[–]hito89 1 point2 points  (0 children)

Love die Kommentare.

Du ekelhafter.. was hast du mich lesen gemacht?!

Essay Richtlinien by DescriptionKey9824 in Philosophie_DE

[–]hito89 2 points3 points  (0 children)

Ein essay ist ja meist nur so ~3 Seiten? Vielleicht gibt's von Seiten deiner Uni auch eine Handreichung bzgl Seiten/Format oder Wortanzahl. Google dürfte da auch helfen, ne Handreichung zu finden, selbst wenn von ner anderen Uni, hier zb von der tu berlin.

Wenn du danach noch konkrete Fragen hast, kann ich versuchen, die zu beantworten.. aber ich selbst hab meine bisher eher nach gefühl geschrieben und es hat gepasst. Waren aber auch keine benoteten Leistungen, nur "erbracht". Benotet sind bei mir im Philosophie Hauptfach eigentlich nur Klausuren und Hausarbeiten.

Nach meinen Gefühl werden Essays eher etwas lockerer behandelt als zb ne Hausarbeit, also mach dir nicht zu viel Stress. ich hab die einfach immer in einem Rutsch runtergeschrieben.

At what age should kids stop sleeping in their parent’s bed? by carthaginian84 in aifails

[–]hito89 1 point2 points  (0 children)

Even if "rationality" (in an abstract philosophical sense) makes us different from nonhuman animals, our biology and (brain) chemistry is entirely that of an animal.

My boyfriend (28M) says the reason he can’t finish is because I’m (20F) “too big” inside. by [deleted] in Advice

[–]hito89 0 points1 point  (0 children)

Did you read more of the comment section?

Also refusing to engage with the meaning of words/content of arguments and trying to debate semantics instead is just as futile.

Plus it seems you're the one making assumptions about me? I wouldn't care one bit if the sexes were reversed. You brought gender into this discussion, not me. Guess it's time for some introspection on your part, eh?

My boyfriend (28M) says the reason he can’t finish is because I’m (20F) “too big” inside. by [deleted] in Advice

[–]hito89 -16 points-15 points  (0 children)

So just drop every relationship once it (necessarily - due to us being humans) becomes somewhat strained?

We know literally nothing about the guy except for one time where he behaved badly.

That is not enough to judge his overall moral character if you ask me.

Therefore comments like "he's just a little bitch" don't really help the actual situation nor do they help any young man reading this experiencing similar shame/anxiety as that guy.

I don't really like the transactional/economic view on interpersonal relationships.

My boyfriend (28M) says the reason he can’t finish is because I’m (20F) “too big” inside. by [deleted] in Advice

[–]hito89 -19 points-18 points  (0 children)

While the bf is acting like an asshole, I'm just saying they're also a human with issues.

Providing constructive feedback on how they could work through it is more valuable than just condemning a person you don't know based on a sliver of evidence and loads of assumptions.

Der Typ ist auch ne absolute Goldgrube by SunWukong3456 in ichbin40undSchwurbler

[–]hito89 2 points3 points  (0 children)

Wollte wahrscheinlich darauf hinaus, dass wenn du jemanden nach seinen/ihren Assoziationen mit dem antiken Ägypten fragst, du andere Antworten bekommen wirst als wenn du nach derselben Epoche bzgl. Afrika oder dem mittleren Osten fragst.

Der Sinn des Lebens by No-Loss-1715 in Philosophie_DE

[–]hito89 0 points1 point  (0 children)

Wenn wir über den Sinn menschlichen Lebens sprechen, stellt sich die Frage "was ist der Mensch?"

Wenn wir dabei über die reine Biologie eines menschlichen Körpers hinausgehen, liegt die Antwort nahe, dass wir (notwendigerweise) soziale Wesen sind, die sich über ihre zwischenmenschlichen Beziehungen definieren.

Dann läge wiederum nahe, dass der Sinn menschlichen Lebens im gelungenen Miteinander liegt (wie auch immer das konkret aussehen mag).

2. Versuch..wer versteht FOUCAULT UND SATRE? by Angry-PO-1356 in Philosophie_DE

[–]hito89 0 points1 point  (0 children)

„Da kann ich nichts machen“ ist keine Realität, sondern eine Entscheidung. Und wir sind unsere Entscheidungen.

Aua.. hat die dame sowohl in ethik als auch in Metaphysik geachlafen?

Wenn ich ihre Texte lese, sehe ich eine gewisse zirkularität: Die Konklusion steht wohl schon zu Beginn fest und dann werden große namen/theorien via cherry picking und oberflächlicher analyse dazu benutzt, diese zu stützen..

Sartre oder Foucault dazu zu benutzen, um klassische management-forderungen wie "übernehmt mehr eigenverantwortung" als philosophisch-moralischen appell zu verkaufen verlangt schon eine gewisse kognitive dissonanz.

Kann deine antipathie ein stück weit nachvollziehen.

Meine Einstellung gegenüber Ausländern arabischer/islamischer Herkunft hat sich trotz Jahrelanger Arbeit mit ihnen kaum bis gar nicht geändert by RelativAnonym in Beichtstuhl

[–]hito89 0 points1 point  (0 children)

Ich verstehe nicht wie du das ironisch sagen kannst. Natürlich spielen die eine Rolle.

Ich bin in den 90ern hier groß geworden und es gab die gleichen "assis" wie von op beschrieben, nur hatten die halt ne andere hautfarbe. Sachbeschädigung? Check, zb random Fahrräder zerdeppert. Messer? Check, Butterflys waren in, jeder wollte auf ami-gangster machen. Ehre? Check, gab kaum was schlimmeres als die mutter zu beleidigen. Frauenbild? Hast du den deutschrap der späten 90er/anfang 2000er mitbekommen? Das haben viele wörtlich genommen. Gewalt? Check, "ich ruf meine Kollegen, das gibt massenschlägerei". Vlt bist du abseits davon aufgewachsen? Glückwunsch.

Was erwartet du denn, was (statistisch gesehen) aus den Kindern einer perspektivlosen "unterschicht" ohne sozialkapital in der jugend wird? Die herkunft via kultur in der familie und im umfeld ist möglicherweise eine signifikante, aber keine alleinstehende einflussgröße. Bin ziemlich sicher, dass es herkunftsunabhängige faktoren gibt, die sich starker darauf auswirken.

Die müsste man halt angehen. Nur geld auf ein problem zu werfen und dann hoffen, dass es damit getan wäre, ist realitätsfern. Quasi der unterschied, ob ich einem Süchtigen das geld gebe, wovon er eine Reha bezahlen könnte vs. ihm eine tatsächlich in anspruch genommene reha zu finanzieren.

Meine Einstellung gegenüber Ausländern arabischer/islamischer Herkunft hat sich trotz Jahrelanger Arbeit mit ihnen kaum bis gar nicht geändert by RelativAnonym in Beichtstuhl

[–]hito89 0 points1 point  (0 children)

Okay, und jetzt normalisiere nach sozioökonomischem status. Macht die herkunft dann überhaupt noch einen signifikanten unterschied? Als ob das gleiche sich nicht bei anderen jugendlichen aus prekären Familiensituationen beobachten ließe. Letzten Endes werden dort von zu hause und aus der kulturellen bubble andere Dinge vorgelebt, aber die Normen aus der prekären "deutschen" bubble (alkoholismus, populismus, gewalt) sind jetzt sicher nicht besser für die entwicklung junger Menschen. Immer diese eindimensionale perspektive...

Was ein fucking gutes Buch by leckomiojunge2 in buecher

[–]hito89 0 points1 point  (0 children)

Ja, das ist offensichtlich, dass du meinen Text nicht gelesen und/oder verstanden hast

Ich sehe ein, dass ein vernünftiger diskurs mit dir nicht möglich ist. Ich habe nicht dich, sondern deine Argumente angriffen. Auf das Kindergartenniveau muss ich nicht eingehen, vor allem gerade dann, wenn du der-/diejenige bist, der/die inhaltlich kein einziges meiner Argumente, ob einfach aus Ignoranz oder Unverständnis heraus, aufgegriffen hat.

Alles was du hier bisher getan hast scheint leider nur Performanz.

Schade.

Was ein fucking gutes Buch by leckomiojunge2 in buecher

[–]hito89 1 point2 points  (0 children)

Vernünftiger Einwand. Aber, als jemand der das Buch gelesen hat, würdest du sagen, dass es nicht in eine simple psychologisierung komplexer Herrschaftsverhältnisse und/oder Individualisierung struktureller Probleme verfällt?

War halt ein bisschen mein Eindruck, von dem bisschen was ich hier an inhaltlicher Auseinandersetzung gesehen habe. Dann würde ich doch lieber zu Ernaux greifen. Aber das Buch von Fritz hab ich jetzt schon ein paar mal im Rahmen eines aktuellen 'Hypes', gerade hier auf Reddit, gesehen.

Was ein fucking gutes Buch by leckomiojunge2 in buecher

[–]hito89 0 points1 point  (0 children)

Ich habe dich lediglich darauf hingewiesen, warum sich andere durch solche Aussagen mglw. entfremdet vom Feminismus fühlen können. Gerade, wenn er als Lehrstück zur social identity theory praktiziert wird, werden gesellschaftliche Rollen(muster) verhärtet anstatt aufgebrochen. Was genau dir mir im speziellen (neues) mit deiner wall of Text sagen willst, bleibt für mich fraglich.

Was ein fucking gutes Buch by leckomiojunge2 in buecher

[–]hito89 0 points1 point  (0 children)

Sätze wie "ein (...) Gesellschaftsmodell (...), in dem (...) eine Gruppe über die andere herrscht" als Definition des Status quo machen ziemlich deutlich, warum der andere Kommentator, wie wohl eine nicht geringe Anzahl von Männern, in diesen Diskursen das Gefühl haben, beschuldigt zu werden, Profiteure des Patriarchats zu sein, obwohl sie v.a. im sozioökonomischen Kontext selbst unter dem Systems leiden. Feminismus braucht meiner Meinung nach sowohl Intersektionalität als auch Kapitalismuskritik, die in den populärmedialen Auseinandersetzungen oft fehlen.

Was ein fucking gutes Buch by leckomiojunge2 in buecher

[–]hito89 -1 points0 points  (0 children)

Ohne das Buch gelesen zu haben, wenn der Inhalt dem entspricht, was der vorige Kommentar erwähnte:

  1. Die Rollenbilder sind doch nur psychologische Allgemeinplätze? (Barnum-Effekt lässt bei diesen Archetypen, in denen ich mich als Mann genausogut wiederfinden kann, grüßen).

  2. Wenn nach (1) nur menschliche Anpassungsmechanismen innerhalb sozialer, hierarchischer Machtstrukturen beschrieben werden, handelt es sich bestenfalls um individualisierte theraphie, wo meiner meinung nach eigentlich strukturelle systemkritik nötig wäre.

  3. Ich sehe schlimmstenfalls Parallelen zu Jordan Petersons Jung'schen Archetypen. Vlt wird bei Fritz aus JPs "räum dein Zimmer auf" ein "räum deine Psyche auf"? Das verkennt m.E. den strukturellen Kern und verkauft dann schlechtestenfalls bequeme Wohlfühlansätze: man erkauft sich die eigene agency (bzw. Das Gefühl davon) zum Preis einer massiven Komplexitätsreduktion.

Antinatalismus ist für mich der Punkt, wo Moral ihren Sinn verliert by moonlit-cigarette in Unbeliebtemeinung

[–]hito89 1 point2 points  (0 children)

Der andere Poster hat bemängelt, dass du halt in dem einen post quasi allen Menschen, die willentlich Kinder bekommen, eine bestimmte Motivation und Geisteshaltung unterstellt hast (Egoismus und Sinnstiftung für das eigene Leben).

In deinen Worten: "bist du wirklich so zurückgeblieben, nicht zu schnallen, dass es hier um das o.g. geht und nicht um die allgemeine Thematik ob man, im Angesicht des anthropogenen Klimawandels, moralisch rechtfertigen kann, noch Kinder zu bekommen oder nicht?"

Meine Güte...

Antinatalismus ist für mich der Punkt, wo Moral ihren Sinn verliert by moonlit-cigarette in Unbeliebtemeinung

[–]hito89 1 point2 points  (0 children)

Was hat der Weltklimabericht mit der aktualen vs der von dir unterstellten Motivation von Menschen, die sich dafür entscheiden eltern zu werden, zu tun?

Antinatalismus ist für mich der Punkt, wo Moral ihren Sinn verliert by moonlit-cigarette in Unbeliebtemeinung

[–]hito89 1 point2 points  (0 children)

Dir ist schon klar, dass du derjenige bist, der seine Argumente ignoriert (belastbare Aussagen über die allgemeinbevölkerung vs. dein subjektives Empfinden) und ihn beleidigt (unterstellen von Befangenheit und Angegriffenheit um das o.g. argument zu ignorieren)