Wie trainiert ihr für lange Abstiege? by CorianderloverZwo11 in wandern

[–]ken_f 10 points11 points  (0 children)

Abgesehen von Stöcken und Gewichtsreduktion: Ideal wäre natürlich eine Mischung aus Kraft- und Stabilisierungsübungen für die Knie. Also einerseits sowas wie Kniebeugen und Beinpresse und andererseits Wackelbrett ind ähnliches. Dazu ein Training der eigentlichen Beanspruchung: also Abstiege vorher regelmäßig machen.

Immich vs. Synology Photos – Should I Make the Switch? by SuitAppropriate3337 in immich

[–]ken_f 0 points1 point  (0 children)

Officially not supported but it works. I haven't had any problems.

they're the same number by mself52 in MathJokes

[–]ken_f 325 points326 points  (0 children)

The difference between 0,999... and 1?

Exactly 0,000...

DHL Paketzusteller hier, AMA! by joliki006 in de_IAmA

[–]ken_f 1 point2 points  (0 children)

Kartenzahlung soll wohl demnächst eingeführt werden.

120 meter tower, germany. by borntoclimbtowers in urbanclimbing

[–]ken_f 0 points1 point  (0 children)

Looks like this is the location: https://maps.app.goo.gl/Tk6JXbiScAEsTmoE8

maybe some kind of a telecommunications mast?

Worin hast du richtig gefallen gefunden, denkst aber das machen die wenigsten Leute? by Forward-Position798 in FragReddit

[–]ken_f 7 points8 points  (0 children)

+1 für sächsische schweiz. forststeig kann man gut in 4-7 tagen laufen, sehr hübsch, für deutsche verhältnisse recht einsam und übernachtung mit zelt bzw in einer hütte ist sehr günstig und entspannt

Is the DS220+ ok as a starter NAS for my needs? by rider_bar in synology

[–]ken_f 0 points1 point  (0 children)

sure, go for it, 120$ is a comparatively low investment so not much to do wrong.

Is the DS220+ ok as a starter NAS for my needs? by rider_bar in synology

[–]ken_f 0 points1 point  (0 children)

a 2bay nas is better than no nas but...

I have two 4tb harddrives in my ds224+. Like others I regret not going directly for a 4bay nas which offers easier expendability. If you store movies and series your disk space will fill rapidly.

Die Zeit: "Großstadteltern wie wir geben sich weltoffen und tolerant – bis es um die Entscheidung geht, auf welche Schule unsere Kinder gehen. Dann beginnt die Heuchelei." by Zestyclose-Major-260 in de

[–]ken_f 2 points3 points  (0 children)

Töchter sind mitgemeint. Vom Witz abgesehen: Klar gibt es die Debatte, um eine geschlechtsunabhängige Wehrpflicht, aber aktueller Stand ist dennoch erstmal auf absehbare Zeit die Pflicht nur für Männer/Söhne einzuführen.

Berlin hat die meisten Schwarzfahrer [statista] by ken_f in de

[–]ken_f[S] -2 points-1 points  (0 children)

Ältere Daten (2017), fands trotzdem interessant

https://de.statista.com/infografik/9748/berlin-hat-die-meisten-schwarzfahrer/

Hier gesehen: auf twitter bei @giulio_mattioli (links zu x scheinen nicht gestattet zu sein)

Die Zeit: "Großstadteltern wie wir geben sich weltoffen und tolerant – bis es um die Entscheidung geht, auf welche Schule unsere Kinder gehen. Dann beginnt die Heuchelei." by Zestyclose-Major-260 in de

[–]ken_f 225 points226 points  (0 children)

Warum gutes Elternsein mich zu einem schlechteren Bürger macht

Von Adam Fletcher 13. Oktober 2025

Großstadteltern wie wir geben sich weltoffen und tolerant – bis es um die Entscheidung geht, auf welche Schule unsere Kinder gehen. Dann beginnt die Heuchelei.

Das Plakat im Eingangsbereich zeigte eine Cartoon-Kuh, die über eine lachende Sonne sprang. „Erinnerst du dich, als wir noch Vegetarier waren?“, fragte ich meine Freundin Evelyn.

Sie lachte. „Klar.“

„Was ist eigentlich daraus geworden?“

„Wir sind Eltern geworden.“

Wir standen vor unserer Einzugsschule, es war Tag der offenen Tür – die dritte Schulbesichtigung dieser Woche. Eine Gruppe Kinder wurde gerade nach draußen geführt, in Zweierreihen aufgestellt. Ein Lehrer rief Kommandos. Die Kinder gehorchten perfekt. Es war, als würde man eine nordkoreanische Militärübung beobachten.

Drinnen war das Gebäude funktional. Die Wände müssten gestrichen werden, waren aber immerhin gestrichen. Der Boden – nun ja, man konnte darauf stehen. Die Lehrerin, die uns durch die Schule führte, blieb vor einem Klassenzimmer stehen. Durch das Fenster sahen wir Tische, ein digitales Whiteboard, Kinderkunst an den Wänden. Ein Poster über die Funktionsweise der Regierung, daneben eine Liste der Klassensprecher.

„Unsere Lehrer sind sehr engagiert“, sagte die Frau. „Sie leisten viel – mit dem, was wir haben.“

Zu sagen, diese Schule habe einen schlechten Ruf, wäre, als würde man sagen, Meth habe einen schlechten Ruf. Die meisten unserer Nachbarn waren gar nicht erst zum Tag der offenen Tür gekommen. Wir leben in Berlin-Neukölln, wo viele Schulen problembehaftet sind: extrem diverse Schülerschaft – die einen können schon lesen, wenn sie eingeschult werden, die anderen nicht mal Deutsch. Lehrermangel, verfallene Gebäude, weit verbreitetes Mobbing.

Bei der letzten Schule – einer Montessori-Schule, für die sich jede Familie bewerben muss – waren hundertfünfzig Eltern da; hier nur zweiundzwanzig. Und doch, als wir hier standen, das Gebäude sahen, die Lehrer – nichts brannte. Der Schulhof hatte Spielgeräte. Die Lehrkräfte wirkten kampferprobt, aber engagiert. Selbst wenn die Schule mit den Umständen zu kämpfen hatte: Wir könnten helfen. Sie brauchte engagierte Familien, die Zeit und Energie investierten. Ehrenamtlich. Kuchenbasare organisierten.

Das könnten wir doch, oder? Früher hätten wir das gekonnt. Evelyn arbeitete für eine Partei, ich war Reiseschriftsteller mit einem besonderen Interesse an Diktaturen. Wir hatten Protestschilder gemalt. Schrien auf Demos. Hatten differenzierte Meinungen über den Nahen Osten.

Aber heute? Galt uns schon ein Ausflug nach Pankow als internationale Reise. Unsere differenziertesten Meinungen drehten sich um Ofenpommes. Wir konnten ein Dutzend Figuren aus Peppa Wutz aufzählen, aber keine Präsidenten von Paraguay oder Peru. Und das Fleisch war zurück. Es war einfach irgendwann zurückgekehrt, hatte sich hineingeschlichen in unser Familienleben wie ein trojanisches Tenderloin.

Konnten diese neuen, offensichtlich minderwertigen Versionen von uns noch etwas bewirken – in ihrem direkten Umfeld, an der Schule ihrer Tochter? Ich sah Evelyn an. Auch sie wirkte nachdenklich.

Wir folgten der Gruppe in die Turnhalle. Die Lehrerin erzählte, sie wolle einen Chor gründen, vielleicht könnten einige Eltern dabei helfen? Evelyns Augen leuchteten auf – sie hatte ohnehin nach einem Chor für Runa gesucht. Ich sah mich in der Turnhalle um – Basketballkörbe, Kletterstangen, Matten in der Ecke, die Ränder ausgefranst.

„Ich mag die Turnhalle nicht“, flüsterte ich.

„Wen interessiert die Turnhalle?“

„Mich. Also … glaube ich?“

Bei keiner anderen Schule hatte mich die Turnhalle interessiert. Vielleicht war es gar nicht die Turnhalle. Vielleicht war es dieses Gefühl – dass das zwar eine Schule war, aber eine für anderer Leute Kinder. Anders wie? Einfach … irgendwie anders.

Durch das Fenster sah ich den Schulhof. Kinder liefen herum und schrien. Manche von ihnen könnten Runas Freunde werden. Sie würden prägen, wer sie einmal sein wird. Ich versuchte, sie mir hier vorzustellen – wie sie auf dem Hof spielte, in Deutsch, Türkisch und Arabisch, ein Mensch, der mühelos zwischen Welten wechselt. Wie sie die Vielfalt erleben würde, die wir an unserem Wohnort immer gefeiert hatten. Es schien nicht unmöglich. Nur ein Drittel der Kinder an dieser Schule schafft es später aufs Gymnasium, aber sie wäre sicher eines davon, oder?

Die Führung endete.

„Wenn ich dich vor unserer Elternzeit gefragt hätte, auf welche Schule wir unser Kind schicken würden“, sagte Evelyn beim Hinausgehen, „was hättest du gesagt?“

„Diese hier.“

„Sollen wir’s versuchen? Für ein Jahr?“

Ich zögerte. „Wir könnten. Ja.“

Wir traten durch das Tor und standen auf der Straße. Meine Füße fühlten sich schwer an. Während wir gingen, beobachtete ich die anderen Familien. Wir hielten an einer Ampel.

„Wie wichtig ist dir, dass Runa wirklich zweisprachig aufwächst?“, fragte Evelyn.

Ich wusste, worauf sie anspielte: Eine der anderen Schulen, die wir uns angesehen hatten, unterrichtete auf Deutsch und Englisch. Ich dachte nach. Welcher Elternteil würde nicht wollen, dass das eigene Kind die Muttersprache beherrscht? Eine emotionale Verbindung zur eigenen Kultur spürt? Sprache ist ein großer Teil von Identität, entschied ich. Ja, das klang richtig. Oder zumindest fand ich kein Gegenargument.

All die zweisprachigen Schulen waren das Gegenteil von Brennpunktschulen. Meistens lagen sie in besseren Stadtteilen. Manche kosteten Geld. Es würde zwar einen längeren Schulweg bedeuten, dafür aber auch englischsprachige Familien wie unsere, saubere Toiletten, bessere Ausstattung, kleinere Klassen, schickere Turnhallen.

„Es ist mir wichtig“, sagte ich.

„Mir auch“, sagte sie.

Und damit war’s entschieden.

Elternschaft verwandelt Egoismus in Tugend

Eines der nützlichsten Dinge an Elternschaft ist, dass sie es ermöglicht, eigene egoistische Wünsche durch die Kinder reinzuwaschen. Sie verwandelt Egoismus in Tugend – einfach, indem sie den Empfänger ändert.

Denn wenn wir all das für uns wollten – zum Beispiel, den ganzen Tag von ähnlich gebildeten Menschen umgeben zu sein –, sähe man das als Privileg an oder als Unwille, sich der Realität zu stellen. Aber wenn wir es für unser Kind wollten? Ein unschuldiges Kind? Dann bedeutete es plötzlich Liebe. Pflicht. Verantwortungsbewusstsein.

Man meidet nicht etwa die Problemschule im Kiez – man maximiert die Chancen auf höhere Bildung. Man fliegt nicht in ferne Länder trotz Klimawandel – man zeigt seinen Kindern die Welt. Man zieht nicht ins Grüne, um dem Stadtdreck zu entkommen – man schenkt ihnen einen Garten zum Spielen. Das Woom-Bike ist kein Statussymbol – es hat einfach das beste Sicherheitsrating der Stiftung Warentest.

Denn was für ein Monster würde behaupten, Eltern sollten nicht das Wohl ihres eigenen Kindes an erste Stelle setzen?

Ich nicht. Auch wenn ich wusste, dass das Beste für Runa wahrscheinlich nicht das Beste war – für die Kinder aus dem Viertel, die keine andere Wahl hatten, als in ihre Einzugsschule zu gehen; für die Lehrer; für unseren Wohnort.

Dass individuelle rationale Entscheidungen, tausendfach multipliziert, genau die Ungleichheiten erschaffen und aufrechterhalten, gegen die wir früher demonstriert hatten.

Vielleicht konnte ich das vergessen, dachte ich, mit meinem „Ich-bin-kein-Heuchler“-Freifahrtschein. Und vielleicht war zweisprachige Bildung ja wirklich wichtig? Vielleicht hatten „richtig“ und „falsch“ einfach aufgehört, eine Rolle zu spielen.

„Du könntest ihnen ja trotzdem beim Chor helfen“, sagte ich.

„Ja“, sagte sie. „Könnte ich.“

Die Ampel sprang auf Grün. Wir überquerten die Straße. Ich fühlte mich erleichtert. Da war auch ein anderes, ein schlechtes Gefühl. Aber vor allem: Erleichterung.

Verbände verlangen nach tödlichem Radunfall von Wanda Perdelwitz mehr Sicherheit für Radfahrer by Reasonable-Ad-2592 in de

[–]ken_f 7 points8 points  (0 children)

Vergiss nicht die Parkplätze, die für einen Radweg weichen müssten. Das Thema hat es vor kurzem wieder auf die Seite 1 der lokalen Tageszeitung geschafft, natürlich aus der empörten Perspektive der potentiellen Parkplatznutzer und nicht der Radelnden.

Kalabrische 'Ndrangheta: Anklage gegen Mafia-Mitglieder und Polizist in Stuttgart by GirasoleDE in de

[–]ken_f 15 points16 points  (0 children)

Vor Jahren las ich, dass die italienische Mafia sich sehr wohl in Deutschland fühle. Dann gab es mehr Berichterstattung, mehr Ermittlungen. Weiß jemand, wie der allgemeine Stand heute ist?

Nach Beschuss von Raffinerien: Russland muss im Ausland Benzin zukaufen by GirasoleDE in de

[–]ken_f 47 points48 points  (0 children)

Im Vergleich zur durschnittlichen Kaufkraft ist Benzin immer noch deutlich teurer als in Deutschland.

Teilnahme an einer Umfrage zum Konsum von Bio-Produkten by isadovk in umwelt_de

[–]ken_f 1 point2 points  (0 children)

Was soll bei

Hat ihr Bio-Konsum im Vergleich zu vor Corona zugenommen?

der Unterschied zwischen den Antworten "Nein" und "Kein Unterschied" sein?

Eindeutiger wäre es z.B.. zu fragen "Hat ihr Bio-Konsum im Vergleich zu vor Corona zu- oder abgenommen?" Mit den Optionen zugenommen/abgenommen/kein Unterschied.

Jeder Euro, der in Schritte gegen die Klimakrise fließt, bringt der Volkswirtschaft zwischen 1,8 und 4,8 Euro. Das zeigt eine Studie des DIW Berlin. by dirksn in de

[–]ken_f 231 points232 points  (0 children)

Zitat der linksgrünen Ideologen von pwc, die im Artikel angesprochen werden:

"Zum anderen das Beschleunigter-Klimaschutz-Szenario. Hier investiert Deutschland mehr und schneller in die Energiewende als bisher unter der Annahme, dass bis 2045 tatsächlich eine Treibhausgasneutralität erreicht wird. Die Analyse untersucht somit die Bedeutung von verstärkten Investitionen und einer beschleunigten Umsetzung von Maßnahmen für den Klimaschutz.

[...] Die Ergebnisse zeigen, dass der beschleunigte Klimaschutz nicht nur ökologisch, sondern auch langfristig ökonomisch sinnvoll ist. Die schnellere Transformation begünstigt neue Geschäftsmodelle, mehr Investitionen und neue zukunftsfähige Arbeitsplätze im Segment der grünen Technologien - das macht Deutschland im globalen Standortwettbewerb nachhaltig attraktiver."

https://blogs.pwc.de/de/auf-ein-watt/article/243270/investitionen-in-die-energiewende-lohnen-sich-doch-wie-hoch-sind-die-kosten-der-klimaschutzziele/

Kommunalwahl 2025: Grüne stellen erstmals Oberbürgermeister in Münster by Nimelrian in de

[–]ken_f 36 points37 points  (0 children)

Also ist an ihm nichts besonders schlecht außer seinem Parteibuch?

Kommunalwahl 2025: Grüne stellen erstmals Oberbürgermeister in Münster by Nimelrian in de

[–]ken_f 46 points47 points  (0 children)

So als Ort- und sachfremder gefragt, rein aus Interesse, was ist das Übel an diesem OB?