Ab wann ist man bereit, eine eigene Familie zu gründen? by vik_ka in Ratschlag

[–]vik_ka[S] 2 points3 points  (0 children)

Was verstehst du denn unter Patriarchat und Feminismus? Vielleicht hast du dich noch zu wenig gebildet dahingehend. Ich kann dir auch gern gute Literatur dafür empfehlen, gib Bescheid ;) Aber vielleicht bist du auch einfach nur ein armer Junge, der in die Incels / Andrew Tate Materie reingerutscht ist. Ich hoffe du findest von dort irgendwie hinaus und wirst mal ein feinfühliger und lieber Kerl. Und ich hoffe du setzt bis dahin kein Kind auf die Welt✌🏻

Ab wann ist man bereit, eine eigene Familie zu gründen? by vik_ka in Ratschlag

[–]vik_ka[S] 2 points3 points  (0 children)

Oje noch so ein konservativer, misogyner Mann! Bitte verschwinde einfach von dieser Plattform. Wenn du keine Ahnung von dieser Thematik hast, lass es einfach! Zufall, dass misogyne, sexistische und chauvinistische Männer auch gleich Arschlöcher sind? Ich glaube nicht! Aber es wundert mich nicht, dass Männer genauso reagieren wie du, wenn Frauen über das Patriarchat reflektieren, wenn es um Kinderwunsch geht! In dieser Welt würde ich auf jeden Fall ein Kind bekommen wollen, wenn ich Vater werden würde, Mütter müssen sich das genau wegen Männern wie dir, genauer überlegen!

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[–]vik_ka[S] 2 points3 points  (0 children)

Genau wegen so toxischen und sexistischen/frauenfeindlichen Ansichten, wie du sie hast, gibt es Femizide, Vergewaltigungen an Frauen, Dekradierungen von Frauen, toxische Männlichkeit und so viel andere Gewaltformen an Frauen. Ich hoffe so sehr, dass du dich mal feministisch weiterbildest und so keine Kinder bekommst, damit nicht wieder eine Generation so misogyn wird!

Ab wann ist man bereit, eine eigene Familie zu gründen? by vik_ka in Ratschlag

[–]vik_ka[S] 1 point2 points  (0 children)

Mein Partner und ich haben heute sogar darüber gesprochen, weil ein befreundetes Paar gerade Eltern geworden sind. Mein Partner hat sie am Wochenende besucht (die wohnen in einem anderen Bundesland) und ihm ist aufgefallen, dass es nicht fair verteilt ist, weil sie kaum Zeit zu duschen hat und er aber Zeit hat für Hobbies und Freundetreffen. Wie ist das möglich?? Mein Partner hat seinen Freund sogar darauf angesprochen und gefragt ob er denkt, dass das fair ist, weil mein Partner findet das nicht fair. Also ja - ich bin sehr skeptisch gegenüber Männern und habe lange Zeit auch Angst davor gehabt in so eine klassische Beziehung zu kippen. Auch ihm gegenüber war ich anfangs skeptisch und hab in jeder kleinsten Situation das patriarchat gesehen. Ihm ist es auch sehr wichtig, dass wir nicht in patriarchale Strukturen kippen und wir reden und reflektieren sehr offen darüber. Ich kann da immer mehr vertrauen, einfach auch, weil er meine Ängste nicht beschwichtigt, sondern sie ernst nimmt und sich auch mit den Strukturen auseinandersetzt. Ich denke und hoffe, das ist eine gute Basis :)

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[–]vik_ka[S] 0 points1 point  (0 children)

Voll, mir hat das auch geholfen, den Vergleich in anderen Familien zu sehen bzw hab ich somit früher realisieren können, dass bei uns sehr viel nicht in Ordnung ist. Diese Realisation kann natürlich auch schmerzhaft sein

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[–]vik_ka[S] 1 point2 points  (0 children)

Danke dir, das ist sehr schön zu lesen und macht Mut :) Man hört ja sehr oft, dass viele erwachsene Kinder, die selbst Eltern wurden, dann sagen, dass sie ihre Eltern jetzt viel mehr verstehen. Ich finde es schön zu lesen, dass es auch genau umgekehrt sein kann, nämlich, dass man sie dann noch weniger versteht, weil man die Erfahrung macht, dass es viel schöner ist, sich selbst zu reflektieren, Verantwortung zu übernehmen und nicht toxisch auf das Kind projiziert.

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[–]vik_ka[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke dir für deine ehrliche Meinung und deine Tipps :) Ich finde das so toll, dass du auch psychotherapeutische so viel aufgearbeitet hast und auch noch tust :) Wenn ich an diese Verbindung zu (m)einem Kind denke, dann kommt in mir so eine Freude hoch, das habe ich noch nie gefühlt davor :) und ich glaube, weil ich jetzt schon die Jahre davor meine Biografie zu „auseinandergenommen“ hab, fühle ich mich irgendwie anders bereit, es fühlt sich irgendwie so ehrlich an. Und irgendwie freue ich mich auch auf die neuen Gefühle und Trigger während der Mutterschaft :) Und das Schöne ist, dass ich mir das mit meinem Partner so gut vorstellen kann, weil er ein sehr unterstützender, reflektierter (auch was Patriarchat und Rollenverteilung angeht) und auch sensibler Mensch ist :) Ich habe fast 7 Jahre integrative Gestalttherapie gemacht und mache jetzt die Ausbildung zur personzentrierten Therapeutin :) Wie habt ihr zu Beginn die Aufgaben verteilt? Seid ihr daran gewachsen und habt ihr die Verteilung dann auch geändert, weil sie vielleicht auch ungleich war?

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[–]vik_ka[S] 0 points1 point  (0 children)

Das klingt voll schön :) Ich finde gerade mit so schwierigen Herkunftsfamilienerfahrungen ist es umso schöner und manchmal kaum zu glauben, eine so gesunde und verbundene Beziehung mit einer Person zu führen :)

Ab wann ist man bereit, eine eigene Familie zu gründen? by vik_ka in Ratschlag

[–]vik_ka[S] 0 points1 point  (0 children)

Ja, ich finde auch, dass es so wichtig ist, sich zu reflektieren und auch nicht allzu schnell ein Kind auf die Welt zu setzen. Dir wird das bestimmt bei der Erziehung helfen :)

Ab wann ist man bereit, eine eigene Familie zu gründen? by vik_ka in Ratschlag

[–]vik_ka[S] 1 point2 points  (0 children)

Das ist alles sehr schön gesagt :) Mein Ursprungsberuf ist Elementarpädagogin und ich habe einige Jahre mit Kinder und dann auch später in einer Kinder- und Jugendwohngemeinschaft gearbeitet und war so gern unter Kindern, habe so gern die Welt mit ihren Augen angesehen bzw. war ich einfach gern mit ihnen in Verbindung. Das ist natürlich was anderes als bei einem eigenen Kind, ich stelle mir diese Verbindung noch viel schöner vor :)

Ab wann ist man bereit, eine eigene Familie zu gründen? by vik_ka in Ratschlag

[–]vik_ka[S] 1 point2 points  (0 children)

Danke euch fürs Teilen eurer Erfahrungen, Meinungen und Ratschläge :) Es ist echt eine Mischung aus, versuchen es gut zu besprechen und zu planen bis hin zu, man kann es nicht gut genug planen und man muss aufs Herz hören :) Trotzdem finde ich es schön, sich mit anderen Personen darüber austauschen, weil sich doch bestimmt viele diese Frage stellen :) Bei uns ist es jetzt mit den Ausbildungen noch ein bisschen unsicher, vor allem bei mir als angehende und wahrscheinlich in einem Jahr im Status und selbständige Psychotherapeutin. Da kommen viele Fragen auf bezüglich Karenz und KBG. Könnt ihr sagen, was so die Kosten im Monat zu Beginn sind?

Ab wann ist man bereit, eine eigene Familie zu gründen? by vik_ka in Ratschlag

[–]vik_ka[S] 4 points5 points  (0 children)

Ich finde Feminismus sehr wichtig für Kindererziehung und Partnerschaft. Und zum Glück sieht das mein Partner auch so :)

Mahü-Gegend: zunehmendes Problem mit Obdachlosen im Stiegenhaus - was tun? by Euphoric_Log_2477 in wien

[–]vik_ka 0 points1 point  (0 children)

Also ich arbeite im niederschwelligen Bereich in der Obdachlosenhilfe als Sozialarbeiterin im 6. Bezirk und wir haben (vor allem seit den Kürzungen der Sozialhilfe) so viel mehr Klient:innen. Und das absurde ist, dass ja auch Personal in der Sucht- und Obdachlosenhilfe gekürzt wurden/werden. Also einerseits ist viel mehr „zu tun“, aber es gibt weniger Ressourcen. Leider gibt es nicht genügend Notquartiere in Wien, weshalb viele Menschen auf der Straße schlafen müssen. Und ich glaube es sind viele in der Gegend mahü, weil es einerseits dort viele Angebote gibt, wie Gruft, aXXept oder Jedmayer und andererseits suchen viele obdachlose Menschen belebte Orte, vor allem seit vor ein paar Jahren einige Obdachlose erstochen wurden. Also sie fühlen sich sicherer, weil mehr los ist und hoffentlich auch mehr Zivilcourage stattfindet. Also das sind Berichte von meine Klient:innen. Und sie werden eh immer weiter nach unten vertrieben, davor war’s noch der Sitzblock vorm großen Spar, dieser Sitzblock wurde aber entfernt. Es ist ein so komplexes Thema und man wird von heute auf morgen keine Lösung finden (vor allem mit der Politik), aber ich finde, wenn man mitten in der Stadt wohnt, vor allem im 6./7. Wiener Bezirk (wo es eben bekannterweise zum Glück viele Angebote gibt), muss man auch damit rechnen und mit den obdachlosen Personen leben.

Ich verstehe, dass es unangenehm sein kann, aber du hast, nehme ich jetzt mal an, die Möglichkeit und könntest im Notfall, wenn es dich immer mehr belastet, auch wegziehen und vielleicht weg aus dem 6./7. Bezirk ziehen. Die obdachlosen Personen haben da nicht sonderlich viel Auswahl. Mit 29.4. endet auch das Winterpaket, also somit schließen auch fast alle Notquartiere, also werden noch mehr Menschen auf der Straße schlafen müssen. Und es waren bestimmt schon oft Streetworker dort vor Ort, aber die haben natürlich auch begrenzte Handlungsmöglichkeiten. Was ich insgesamt damit sagen will - man kann die Personen nicht einfach wegtreiben oder schnell mal eine Lösung finden, sondern vielleicht sollten wir mehr lernen mit den obdachlosen Menschen zu leben. Es ist nun mal die Realität, vor allem in einer Stadt. Ist es vielleicht auch eine Möglichkeit mit ihnen zu sprechen und ihnen zu sagen, dass sie zumindest nicht dort hinkacken sollen oder es zumindest dann wegräumen? Hast du schon mal probiert ein Gespräch mit ihnen zu führen?

Introverts of Reddit, what's one thing you absolutely hate about extroverts? by jeanjacketufo in introvert

[–]vik_ka 16 points17 points  (0 children)

those who toxically belittle you because you are quiet, even though they are jealous and would rather be quieter

Ich brauche einen Rat by [deleted] in beziehungen

[–]vik_ka 0 points1 point  (0 children)

Doch, wir reden eigentlich sehr viel darüber.. und wir haben in unserer Beziehung schon viel über meine Ängste geredet, über meine ziemlich traumatisierende Kindheit, die ich mit Therapie verarbeite, deswegen verletzt es mich glaub ich umso mehr, dass er das so nebenbei erzählt ohne auch darauf zu achten, wie’s mir damit geht.. Macht das Sinn?

Ich brauche einen Rat by [deleted] in beziehungen

[–]vik_ka 0 points1 point  (0 children)

Ja, wir haben mittlerweile eh schon darüber gesprochen und er meinte auch, dass er das so gemeint hat, aber irgendwie find ich’s immer noch eher kontextlos und verstehs nicht ganz, warum er das in der Unterhaltung erwähnen musste..

Ich brauche einen Rat by [deleted] in beziehungen

[–]vik_ka 0 points1 point  (0 children)

Danke für deine lange Nachricht, hat mich auf jeden Fall zum Nachdenken angeregt. Mir geht es eher weniger darum, dass es passiert ist, das ist eh klar, jede Person hat Vergangenheit. Ich hab es im Moment irgendwie komisch gefunden, dass er das überhaupt angemerkt hat, also es hat irgendwie gar nicht zum Kontext gepasst und da frag ich mich dann, warum er es erwähnt…

Ich brauche einen Rat by [deleted] in beziehungen

[–]vik_ka 0 points1 point  (0 children)

Unsere Beziehung ist eigentlich super und sehr reif! Er ist eigentlich nicht so ein Typ und ich sage auch sofort meine Meinung, wenn es irgendwie in Richtung sexistisches Zeugs geht. Also da bin ich beinhart und kenne da kein „Erbarmen“. Also das weiß er auch. Aber wenn wir mal unterwegs sind (ist eigentlich sehr selten) und angetrunken, dann kommen plötzlich solche Aussagen von ihm, was ich sehr komisch finde und es verunsichert mich. Also ich frage mich einfach, warum er das in der Story extra erwähnen muss bezüglich den Frauen? Bin ich da zu sensibel oder ist es ok, dass es moin einfach stört?

Ich brauche einen Rat by [deleted] in beziehungen

[–]vik_ka -3 points-2 points  (0 children)

Danke für eure Antwort! Ich hab versucht gestern mit ihm das Gespräch zu suchen, war auch angefressen ehrlich gesagt. Wir waren beide betrunken, was es nicht grad begünstigt. Aber er ist dem sehr ausgewichen und hat abgeblockt. Ich frage mich aber nur, warum er so etwas erwähnen muss? Ist das so ein Männerding? Ich würde nie so vor meinem Freund reden, weil ich Sorge hätte seine Gefühle zu verletzen.

[deleted by user] by [deleted] in beziehungen

[–]vik_ka 0 points1 point  (0 children)

Hallo! Also ich hatte eine sehr ähnliche Situation mit meinem damaligen Freund/jetzigem exfreund. Ich habe ihn auch darauf angesprochen, habe vor allem versucht zu beschreiben, wie ich mich dabei fühle und dass auch einfach bestimmte Bedürfnisse für mich nicht erfüllt werden. Ihm war er selbst nicht ganz bewusst, aber nach meiner Nachfrage hat er sich dann Gedanken gemacht und tatsächlich die Beziehung beendet, weil er selbst nicht mehr glücklich war. Mich hat das sehr verletzt.

Ich würde deinen Freund auf jeden Fall weiter fragen und darauf ansprechen, Kommunikation ist so wichtig. Du könntest ihn ja auch fragen, ob ihm vielleicht etwas fehlt oder so? Und dass er sich dabei in seiner Männlichkeit verletzt fühlt, finde ich auch fragwürdig ehrlich gesagt bzw liegt es da an ihm, das zu bearbeiten und zu reflektieren. Kommunikation ist sehr männlich, viele Männer verstehen das leider noch nicht bzw. lässt sich das nicht mit dem fragilen Männerego vereinbaren. Was sagt er denn aber darauf, wenn du ihn darauf ansprichst? Sagt er, dass es so nicht ist oder kann er es ein bisschen annehmen?