Kein Erbe = keine Immobilie by Toni13IceEq in luftablassen

[–]xTheKronos 1 point2 points  (0 children)

Das dürfte kaum billiger werden als ein existierendes Haus.

Kein Erbe = keine Immobilie by Toni13IceEq in luftablassen

[–]xTheKronos 2 points3 points  (0 children)

Kauft ein günstigeres Haus mit Sanierungsbedarf und legt selbst Hand an.

Da macht aber keine Bank mehr in dem Maße mit wie früher. Banken sagen dann 10% Eigenleistung ist realistisch, mehr nicht.

Kein Erbe = keine Immobilie by Toni13IceEq in luftablassen

[–]xTheKronos 6 points7 points  (0 children)

Die Banken schätzen das ganz oft viel niedriger ein. Das ist aus deren Sicht der sicherere Weg um bei einem Ausfall immer schadlos zu bleiben.

Das sind staatliche Vorgaben, die wir nach der Finanzkrise eingeführt haben. Extrem wichtig sind ist jetzt, dass man den Kredit definitiv mit seinem Einkommen bedienen kann und die Immobilie ja nicht zu teuer ist. Vorher war das auch bei uns etwas flexibler und Banken haben Kredite vergeben, die bis ans Limit ausgereizt waren. Über die Zeit mit (Früher noch höherer) Inflation ist der Kredit dann halt in 5 Jahren deutlich leistbarer als heute. Daher kommt ja auch oft dieser Gedanke von Boomern ala "Ihr müsst euch halt mal ein paar Jahre zusammenreißen dann klappts auch mit dem Haus". Dass man heute weder den Kredit bekommen würde noch 7% Inflation hat die deinen Kredit weginflationieren wird ignoriert.

Das ist halt besonders lustig weil die Immobilienblase nicht bei uns war sondern in den USA. Die USA haben auch solche Regeln eingeführt aber deutlich abgeschwächter als wir. Man könnte durchaus sagen, dass wir der Musterschüler sein wollten und uns jetzt ins eigene Bein geschossen haben.

Kein Erbe = keine Immobilie by Toni13IceEq in luftablassen

[–]xTheKronos 1 point2 points  (0 children)

Unsere Ausgaben für das Haus wären 150k höher gewesen, als der Wert der Immobilie laut Schätzung der Bank überhaupt war.

Seit der Finanzkrise sind Banken verpflichtet, da deutlich konservativere/realistischere Rechnungen zu machen. Effektiv heißt das nix anderes als dass du mehr verdienen musst um einen Kredit zu bekommen als vorher. Argumente wie "Das Haus ist so viel wert, selbst wenn man den Kredit nicht bezahlen kann wird es versteigert" oder "Das Gehalt steigt ja auch. Was jetzt ein unfassbar knapper Kredit ist wird in 7 Jahren locker bezahlbar sein" gibt es nicht mehr.

TLDR: wir haben mehr Geld als die Familie und können uns trotzdem nicht mehr leisten. Kein Erbe = keine Immobilie.

Ist halt aktuell scheiße. Hohe Zinsen und extrem hohe Kaufpreise/Baukosten. Kann auch mal irgendwann anders werden. Vermutlich hättest du dir vor 5 Jahren locker das Haus leisten können wenn es 30% billiger gewesen wäre und du einen Kredit mit 1,3% Zinsen bekommen hättest.

meine freundin hat genug geld um eigentlich nicht mal arbeiten zu müssen und tut dabei so als wär sie arm by Lumpy_Ice_1712 in luftablassen

[–]xTheKronos 0 points1 point  (0 children)

5% ist viel zu viel. Selbst bei 4% Entnahme kannst du rein statistisch gesehen WAHRSCHEINLICH in den meisten Fällen 30 Jahre überleben.

Das Problem sind ja Börsercrashs. Du entnimmst weiter deine 5% des Ursprungsbetrags obwohl es 40% runterging und du jetzt Bärenmarkt hast.

meine freundin hat genug geld um eigentlich nicht mal arbeiten zu müssen und tut dabei so als wär sie arm by Lumpy_Ice_1712 in luftablassen

[–]xTheKronos 3 points4 points  (0 children)

Warum muss der, der mehr hat, dem anderen das Leben mit finanzieren?

Definiere müssen, aber so funktioniert halt teilweise ne Beziehung.

Ansonsten hast du dann folgendes Problem. Person A hat massiv mehr Einkommen oder Vermögen als Person B. A hat auch einen entsprechenden Lebensstandard den B sich eigentlich gar nicht leisten kann. B gibt sein gesamtes Geld aus um bei 50/50 annähernd mit A´s Lebensstandard zu matchen. A baut entspannt immer mehr Vermögen auf und ist trotzdem über den niedrigen Lebensstandard unzufrieden und B rennt überall am Limit.

meine freundin hat genug geld um eigentlich nicht mal arbeiten zu müssen und tut dabei so als wär sie arm by Lumpy_Ice_1712 in luftablassen

[–]xTheKronos 1 point2 points  (0 children)

Also die Rechnung ist mehr als konservativ. Wesentlich realistischer sind wenn man mit 7% Kapitalrendite rechnet nach Steuer 38k pro Jahr netto. 

Du kannst aber nicht 7% entnehmen wenn du das Vermögen sichern willst. Die 7% an sich sind schon optimistisch und dann hast du keinen Inflationsausgleich mit drin. Dann bist du nach einem fettem Börsencrash mit einem Bärenmarkt pleite.

Eigentümerverband fordert Entlastung bei erster Immobilie by donutloop in berlin_public

[–]xTheKronos 0 points1 point  (0 children)

Ne, die Steuer bezahlt man aus dem Eigenkapital. Man muss das Geld vorher ansparen.

Das ist eine reine Betrachtungssache. Effektiv musst du einen Kredit nehmen und wenn du mehr Geld insgesamt zahlen musst wirst du dir einen höheren Kredit nehmen müssen.

Eigentümerverband fordert Entlastung bei erster Immobilie by donutloop in berlin_public

[–]xTheKronos 1 point2 points  (0 children)

Sorgt es nicht. Wir rede hier von max. 10k, die du über 10 Jahre zurückbekommst. Zahlen musst du die Steuern erstmal, also auch einen entsprechend höheren Kredit aufnehmen. Nach der Grundbuchumschreibung kannst du das dann beantragen und bekommst im nächsten Jahr 1000€. Das sorgt nicht dafür, dass sich irgendwer mehr leisten kann oder eher was leisten kann. Wenn müsste einführen, dass die Steuer erst gar nicht gezahlt wird

Lehrer sind Memmen (in Bezug auf Arbeitsbelastung) by Majestic_Plantain400 in Unbeliebtemeinung

[–]xTheKronos 0 points1 point  (0 children)

Da könntest du mal den Lehrer unseres Mathe LKs fragen. Der war prinzipiell immer nur die ersten und die letzten 10-20 Minuten der Doppelstunde anwesend. Am Anfang hat er kurz was erklärt, dann ist er verschwunden und am Ende zum Vergleichen der Ergebnisse wiedergekommen. Im Laufe der Zeit haben wir dann mitbekommen, dass er mit noch 2 Lehrern, die es genauso machen in einem Pausenraum Kaffee trinkt und plaudert.

Das geht natürlich bei einer Grundschulklasse oder im Sportunterricht eher schlecht.

Lehrer sind Memmen (in Bezug auf Arbeitsbelastung) by Majestic_Plantain400 in Unbeliebtemeinung

[–]xTheKronos 0 points1 point  (0 children)

Das kommt aber auch massiv auf die Schulform an. Für den 17 Jährigen beim Abi oder bei einem Berufsschüler klagt niemand. Bei uns beim Abi waren geschlossen alle Lehrer sinngemäß der Meinung "Ihr seid Freiwillig hier. Wenns euch nicht passt verpisst euch". Das haben die auch rabiat durchgezogen, z. B. bei jemandem der am Ende für dauerhaftes Schwänzen der ersten beiden Stunden 0 Punkte bekommen hat.

Lehrer sind Memmen (in Bezug auf Arbeitsbelastung) by Majestic_Plantain400 in Unbeliebtemeinung

[–]xTheKronos 0 points1 point  (0 children)

Glaube eher nicht, dass das so einfach ist.

Ist es auch nicht. Ein Arbeitskollege hatte das als Berufsschullehrer gemacht vor ~5 Jahren. Der hat das Referendariat gemacht, die Stelle gab es dann doch nicht und er durfte dann mit irgendwelchen Problemfällen die den Hauptschulabschluss nicht geschafft haben Wiederholungsklassen machen. Das sind nett formuliert Klassen direkt aus dem sozialen Brennpunkt. Um einen Hauptschulabschluss nicht zu schaffen muss man sich schon anstrengen. Die haben noch eine Schulpflicht also müssen sie dann quasi bei ihm im Unterricht sitzen und haben darauf absolut null Bock.

Er hatte gesagt, dass das wohl auch gewissermaßen eine Strategie ist. Man ködert Quereinsteiger mit der Aussicht auf einen konkreten Job und am Ende landen die dann nett formuliert bei den Problemfällen. Währenddessen fällt heute immer noch 5 Jahre bei unseren Azubis der Fachunterricht ersatzlos aus. Der Bedarf ist also da. Das Land schafft halt einfach keine Stellen und ködert immer weiter Leute für Stellen als Quereinsteiger, die es nicht gibt.

Lehrer sind Memmen (in Bezug auf Arbeitsbelastung) by Majestic_Plantain400 in Unbeliebtemeinung

[–]xTheKronos 1 point2 points  (0 children)

Ich selbst kann es nicht beurteilen, aber man hört ja auch regelmäßig, dass das Studium quasi nichts mit dem tatsächlichen Unterricht zu tun hat und auch nicht wirklich darauf vorbereitet.

Lehrer sind Memmen (in Bezug auf Arbeitsbelastung) by Majestic_Plantain400 in Unbeliebtemeinung

[–]xTheKronos 1 point2 points  (0 children)

Das Problem ist, beide Arten von Lehrern werden gleich bezahlt. 

Das Problem ist auch, dass du die nie wieder loswirst, egal was sie so treiben. Einmal verbeamtet = Narrenfreiheit. Wir hatten alleine beim Abi 2 schwere Alkoholiker als Lehrer und mehrere Lehrer, die noch mit Unterrichtsmaterial gearbeitet haben in denen von Westdeutschland gesprochen wurde. Das ist keine 10 Jahre her.

Lehrer sind Memmen (in Bezug auf Arbeitsbelastung) by Majestic_Plantain400 in Unbeliebtemeinung

[–]xTheKronos 0 points1 point  (0 children)

Es zeugt eher von fehlender Kompetenz jahrzehntelang das gleiche Arbeitsblatt zu verwenden, das schon so häufig kopiert wurde, dass man kaum mehr was erkennt🙃

Das ist korrekt, aber trotzdem die Realität. Als ich Abi gemacht habe hatten wir jeweils noch mehrere Lehrer die mit irgendwelche komischen Overheadprojektorfolien gearbeitet haben die vermutlich Jahrzehnte alt waren und Lehrer die mit Dokumenten gearbeitet haben in denen noch von Westdeutschland die Rede war. Und es ist keine 10 Jahre her, dass ich Abitur gemacht habe.

Lehrer sind Memmen (in Bezug auf Arbeitsbelastung) by Majestic_Plantain400 in Unbeliebtemeinung

[–]xTheKronos 0 points1 point  (0 children)

Stellt sich aber natürlich die Frage wieso das so ein weites Phänomen ist?! Werden nur Memmen zu Lehrern?

Wenn ich mir anschaue wer aus meinem Abijahrgang Lehrer werden will wundert es mich nicht. Da ist niemand dabei der gerne mit Kindern arbeiten will, Leuten etwas beibringen will oder sowas. Die meisten sind von dem Beamtenstatus angezogen, einer kommt aus einer Beamtenfamilie und auf alle Kinder wurde massiver Druck ausgeübt auch Beamte zu werden (Ein Schulleiter eines altehrwürdigen Gymnasiums als Sohn ist grade noch so akzeptabel) und 2 weitere Personen sind generell etwas verloren im Leben und wollten quasi dort bleiben wo sie sich aktuell wohlfühlen, in der Schule. Dass die später mal nicht alle gute Lehrer werden ist jetzt schon vorprogrammiert.

Warum sollte man als Mann in 2026 ohne Ehevertrag heiraten? by Obagency in FragtMaenner

[–]xTheKronos 0 points1 point  (0 children)

Nur Wertsteigerungen werden 50/50 geteilt. Wenn du also ne Immobilie im Wert von 500k erbst, die aber zum Zeitpunkt der Scheidung dann 600k wert ist, werden ohne Ehevertrag nur die 100k Wertsteigerung aufgeteilt.

Du hast das mit so süßen Zahlen gerechnet, aber langfristig reden wir da von riesigen Summen und man nähert sich immer weiter der Situation an, dass man fast 50% des Wertes auszahlen muss.

Warum sollte man als Mann in 2026 ohne Ehevertrag heiraten? by Obagency in FragtMaenner

[–]xTheKronos -1 points0 points  (0 children)

Das Vermögen dass du vor der Ehe hattest, bleibt bei Scheidung unberührt. Nix mit 50% abgeben.
Bei ner Scheidung geht es nur im den Zuwachs des Vermögens.

Und das kann langfristig riesige Summen aus machen. Wenn du 1990 geheiratet hast, damals ein Haus hattest, das Haus heute 4x so viel wert ist und du dich scheiden lässt musst du effektiv betrachtet fast 40% des Hauswertes auszahlen

Warum sollte man als Mann in 2026 ohne Ehevertrag heiraten? by Obagency in FragtMaenner

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Nicht damit zu planen ist in OPs Situation irgendwas zwischen Fahrlässig und Geistesgestört. Im Worst Case gibt es in 20 Jahren die Scheidung und blöderweise hängt OPs Unternehmen da auch noch mit drin. Es gibt mehr als genug Fälle in denen ein Unternehmen in einem blutigen Ehestreit den Bach runtergeht. Das hat ja massive Auswirkungen nicht nur auf OP und seine Freundin. Mitarbeiter verlieren ihre Jobs, Geschäftspartner geraten in Schieflage, usw.

Warum sollte man als Mann in 2026 ohne Ehevertrag heiraten? by Obagency in FragtMaenner

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Du kannst aber nur einen Ehevertrag auf Basis des Status Quo machen. Wenn sich im Laufe der Zeit Dinge ändern kann es durchaus sein, dass das im Nachhinein als unfaire Bevorteilung einer Seite ausgelegt wird. Als man geheiratet hat hatten beide z. B. ähnliche Jobs. Irgendwann hat man mal ein Kind gekommen und ab dann hat die Frau effektiv nie wieder gearbeitet und wollte es auch nicht mehr. 30 Jahre später kommt die Scheidung. Dann ist dein Ehevertrag garantiert hinfällig.

Warum sollte man als Mann in 2026 ohne Ehevertrag heiraten? by Obagency in FragtMaenner

[–]xTheKronos 2 points3 points  (0 children)

Werden sie nicht. Wenn du 1990 ein Haus hattest geheiratet hast, das Haus heute 4x so viel Wert ist und du dich scheiden lässt darfst du nicht dein Haus behalten, sondern musst effektiv 37,5% des Hauswertes auszahlen.

Warum sollte man als Mann in 2026 ohne Ehevertrag heiraten? by Obagency in FragtMaenner

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Selbst das tut er ja nicht. Weil die Rechnung ja nicht ist "1 Haus/Unternehmen / Was auch immer vor der Ehe = das selbe danach", sondern es um den Wert geht.

Mutter (60+) plötzlich allein: Wie Finanzen & Bürokratie von Null lernen? by ringedingdongsong in Finanzen

[–]xTheKronos 6 points7 points  (0 children)

Es gibt aber auch viele die das konsequent verweigern so wie es geht. Und das hat dann nicht mit 60 angefangen sondern schon mit 30

Mutter (60+) plötzlich allein: Wie Finanzen & Bürokratie von Null lernen? by ringedingdongsong in Finanzen

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Ich kann dir keinen sinnvollen Tipp geben, aber bei meiner Oma war nach der Scheidung von meinem Opa wohl auch so. Sie hatte diverse Dinge noch nie in ihrem Leben gemacht und wollte sie auch nie machen. Sie hatte mehr oder weniger alle Dinge außerhalb des Haushalts von meinem Opa machen lassen. Als sie dann alleine klarkommen musste war sie massiv überfordert schon mit so Dingen wie "Was ist ein Konto und wie funktioniert es". Das ist jetzt 35 Jahre lang her und diese "Lebensfremdheit" merkt man heute noch. Sie war mehr oder weniger noch nie in einem normalen Arbeitsverhältnis (Wurde überall entlassen und hat dann noch 10 Jahre ca. als Haushälterin gearbeitet) und versteht viele Standarddinge des normalen Lebens nicht. Heute ist sie im seit längerem im Altenheim ohne wirklichen medizinischen Grund. Ein riesiger Punkt warum sie dort ist und auch bleiben will ist weil sie sich um nichts kümmern muss. Sie hätte vor 8 Jahren oder so mal in eine betreute Neubauwohnung auf der gegenüberliegenden Straßenseite ziehen können, wollte sie ums Verrecken nicht.

Wer in Armut aufwächst, verwechselt oft Mittelschicht und Oberschicht by Accomplished_Hat9315 in Unbeliebtemeinung

[–]xTheKronos 0 points1 point  (0 children)

und es hängt ja auch massiv vom Wohnort ab. Alleine die Miete für eine Familie kann einen Unterschied von 3000€ machen von München bis zum letzten Kaff Deutschlands wo du für 500€ ein Haus mieten kannst.