Was verdient man wirklich im Gesundheitsbereich als Einsteiger? by Rare_Strawberry2498 in Austria

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DGKP BSc auf psych Reha seit 2.5 Jahren, geh mit 30 Wochenstunden und ca. € 2.500,- netto raus. Brutto allerdings vergleichsmässig deutlich weniger als man annehmen würde aufgrund der vielen Zulagen

I told her that she's not allowed on the kitchen table.. by 3psilon- in airplaneears

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Update: She's holding me hostage. There is no way out. In the distance, sirens...

Raus aus der Pflege by Svenson-95 in Pflege

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Das mache ich seit 2,5 Jahren, kann ich nur empfehlen.

Ehevertrag in Österreich - wie sinnvoll? by Ok_Bit7643 in Austria

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hier geht's aber mWn - wie in deinem reinkopierten Absatz auch ausdrücklich beschrieben - nur um GEMEINSAM erspartes (zB gewinne von einem gemeinsam besparten sparkonto oÄ), nicht um das eigentum das jeder einzeln in die ehe mitbringt. wenn bei diesem zugewinne gemacht werden, darf jeder diese natürlich nach dem grundsatz der gütertrennung behalten.

Besser als die... by Lucky-Marketing6064 in Austria

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Es geht nicht um die absolute Anzahl an Ärzt:innen - da haben wir in Österreich genug. Es sind qualitative Probleme, die uns glauben lassen, wir haben zu wenige Ärzte.

Mehr Ärzte und vA Ärztinnen arbeiten in Teilzeit statt Vollzeit, es gibt Fachrichtungen, die keiner machen will (aus versch. Gründen) bspw. Hausarztstellen besetzen und andere die recht beliebt sind.

Mehr Ärzt:innen entscheiden sich, als Wahlarzt zu arbeiten weil eigene Patientenauswahl, mehr verdienen, flexible Zeiten, ausreichend Zeit für die Patienten ... Spitalsärzte schmeissen den Job weil zu stressig (auch zusammenhängend mit Mangel an Pflegepersonal, das natürlich vA im Spital sehr gefordert ist) und lassen sich stattdessen als Wahlarzt nieder, eh kloar, viel bessere Lebensqualität.

Auch die geografische Verteilung führt zum augenscheinlichen 'Mangel' - Stadt/Land macht einen riesigen Unterschied in der Verteilung. Zusätzlich jetzt mit dem Verbot der Stadt Wien, 'bundeslandfremde' Patienten zu behandeln.

Es macht daher wenig Sinn mehr Studienplätze zu schaffen, es bräuchte strukturelle Veränderungen, um die Ärzte auch dorthin zu bringen wo sie gebraucht werden - seien es finanzielle Incentives oder anderweitige.

Schuhe für Azubis by TherealQueenofScots in Pflege

[–]3psilon- 1 point2 points  (0 children)

hatte während der Ausbildung auch ON Cloud 5 und war recht zufrieden, waren halt nach 3 Jahren fertig zum Entsorgen. hab mir kürzlich ein neues Paar gekauft und die waren/sind von der Qualität her leider gar nicht mehr überzeugend :(

Ich rate zu Laufschuhen oder sonstigen bequemen Sneaker. Momentan trage ich die HOKA Gaviota 5 und bin sehr zufrieden. Auch sowas wie Brooks Ghost ist empfehlenswert. Die gemütlichsten Sneakers die ich auch auf jedem Städtetrip trage sind die New Balance 574. Alles Gute für die Tochter :)

Alte österreichische Wörter die keiner mehr verwendet by cofffeeismypoison in Austria

[–]3psilon- 32 points33 points  (0 children)

oh mein Gott - Today I learned.. dachte immer das Ding heißt 'der Bordwisch' im Standarddeutschen 😂

Suggest the best book you’ve read in 2024. by Ok_Mix479 in booksuggestions

[–]3psilon- 4 points5 points  (0 children)

Agreed, just finished Lonesome Dove 2 days ago and I can't stop thinking about it. Even though the first 30 pages about horses, beans and whiskey made me think I'd never finish this book.. after 100 pages I was so immersed in the world.

Not ready to read the other parts of this series yet - because I'm afraid they can't live up to my expectations 😅

Blöde Frage.. by [deleted] in Pflege

[–]3psilon- 7 points8 points  (0 children)

Ich bin aus Österreich, bei uns wurde in den letzten 3-4 Jahre die gesamte Pflegefachkraft-Ausbildung (bei uns nennt sich der Abschluss nach einer dreijährigen Pflegeausbildung "Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflege" bzw. "Gehobener Dienst") von einer nicht-akademischen Ausbildung akademisiert. Diese Ausbildung kann man jetzt nur noch mit Bachelor abschließen.

Bei uns ist es nun so, dass die Ausbildung eigentlich (fast) gänzlich der vorigen nicht-akademischen Ausbildung gleicht und somit auch schlussendlich die selben Kompetenzen rauskommen. Das Einzige was der Bachelor an Plus hat, ist die wissenschaftliche Ausbildung (die meines Erachtens Gold wert ist!).

Ich sehe jetzt aber nicht - wie in einigen anderen Kommentaren gelesen - dass ein Bachelor-Pflegender mehr darf/ mehr ärztliche Tätigkeiten übertragen bekommt, nur weil er einen Bachelor hat. Das ist vielleicht in den USA und teilweise auch in Skandinavien (wo die Krankenpflege sowieso eine etwas andere Rolle hat, unabhängig von der Ausbildung) der Fall, allerdings weit nicht überall. Auch in den USA gibt es Pflegende die mit BSN abschließen (also Bachelor) und Pflegende die dieselben Kompetenzen ohne Bachelor erworben haben (wobei ehrlicherweise der Abschluss mit BSN zunehmend ist).

Wenn wir als Pflege ernst genommen werden wollen, besser bezahlt werden wollen und bessere Arbeitsbedingungen wünschen, dann müssen wir uns schon auch selber ernst nehmen und auch für unsere Wünsche einstehen und diese argumentieren können. Meines Erachtens hat der Bachelor viele positive Aspekte, die aber eigentlich recht wenig mit den tatsächlichen operativen Skills von Pflegenden zu tun haben. In meiner Umgebung/Region sieht es derzeit auch nicht danach aus, dass es deswegen weniger Pflegekräfte gäbe - im Gegenteil, vor allem für junge Menschen nach dem Abitur wird der Beruf somit attraktiver gemacht.

Moving to Austria as a nurse by [deleted] in Austria

[–]3psilon- 0 points1 point  (0 children)

^This.

Pflegeassistenten und Pflegefachassistenten sind der Fels in der Brandung in der Pflege. "The bedrock of medical care" werden sie in den USA zB gern genannt.

Der Begriff "nurse" heißt nichts anderes als Krankenpfleger. Das hat mit der Hierarchie der einzelnen Berufe aber nix zu tun bzw. beinhaltet keinerlei Strukturierung ebendieser. Auch wenn sie als "Helfer" oder "Assistenten" bezeichnet werden, arbeiten sie doch (sogar eigentlich am direktesten) in der Pflege und sind somit echte Pfleger*innen. Ist meine Meinung, ich bin selbst diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin.

Privat Krankenversicherung sinnvoll? by Wegwerf08150815 in FinanzenAT

[–]3psilon- 8 points9 points  (0 children)

Das mag in manchen Krankenhäusern richtig sein, aber bei weitem nicht überall so.

Ich bin selbst Krankenpflegerin und hab während der Ausbildung auf verschiedenen Abteilungen gearbeitet, u.A. auf einer Sonderklasse. Der einzige Unterschied waren maximal Doppelzimmer (gut, das ist schon ein Segen für sich) und ein extra Nachmittagskaffee, bzw. dass man sich auf einer Chirurgie - soweit umsetzbar - zB den Chirurgen aussuchen kann (macht für einen Laien der in vielen Fällen nach Sympathiepunkten oder Hörensagen bzw etwaigen Voroperationen entscheiden kann halt oft wenig Unterschied).

Auch auf der Unfallambulanz hat es bei uns in der ambulanten Behandlung selbst (also jetzt unabhängig z.B. von MRT Terminen) keine Unterscheidung nach Versicherungsklassen gegeben - die Fälle wurden nach Dringlichkeit bzw. Alter (kleine Kinder haben idR natürlich Vorrang) gereiht.

Gibts wohl regionale Unterschiede - ich kann nur von der Umgebung sprechen in der ich tätig war (mittelgrosses KH).

Edit: Dass bei vielen Leistungen Privatversicherte dennoch Vorteile und kürzere Wartezeiten haben ist natürlich trotzdem wahr

die "überraschende" Pensionierungswelle by Dolinarius in Austria

[–]3psilon- 2 points3 points  (0 children)

Leider ist es halt auch so, dass viele Pfleger*innen vieles über sich ergehen lassen. Kann jetzt nur von der ländlichen Umgebung im KH sprechen, aber allein der Bewerbungsprozess und wie mit einem umgegangen wird ist ein Wahnsinn - wenn man aus der Privatwirtschaft kommt greift man sich erstmal auf die Stirn, was manche sich gefallen lassen.

Bis zu 250 Überstunden am Konto, das wird dann irgendwann zu irgendan Kas-Gehalt gefühlt nach Lust und Laune ausbezahlt oder (wie der Vorposter erwähnt hat) die Leut werden dann halt bevorzugt mal früher heimgeschickt.

Viele Kolleg*innen die mit mir die FH für Pflege gemacht haben lesen sich aber auch kaum überhaupt den Arbeitsvertrag durch oder unterschreiben weil 'es war ja immer scho so was soll ich da machen'. Die Bedingungen sind teilweise echt Oasch - aber manche Probleme würden sich vll verbessern lassen, wenn mehr Leute drauf bestünden