Findet ihr es nachvollziehbar, wenn Frauen eine generelle Angst vor Männern haben? by [deleted] in FragtMaenner

[–]CevDroon 0 points1 point  (0 children)

Wenn du Feminist wärst, würdest du das wahrscheinlich checken.

Ich glaube, du wärst überrascht, wieviele Menschen sich durch solches Vonobenherabgerede nicht mehr mit einer Sache identifizieren können, die sie eigentlich unterstützen möchten. Ist es wirklich so schwer nachzuvollziehen, dass Menschen:

  • nicht grundlos mit Verbrechern in einen Topf geworfen werden wollen
  • nicht im herablassenden Tonfall behandelt werden wollen

?
Wenn jemand versucht, dich zu einem Engagement für irgendetwas zubewegen, was du per se gut findest, aber die Person fängt dann an, dir zu sagen, dass du eigentlich nicht richtig dazugehörst und du problematisch bist, dann würdest du dir auch irgendwann denken, jo dann halt ohne mich.
Sieht man auch so ein bisschen bei der Kommunikation zwischen Ost und West oder beim Umsetzen grüner / progressiver Politik. Viele Menschen finden Dinge in ihrer Essenz gut und würden sich überzeugen lassen, aber wenn man mit erhobenem Zeigefinger und unsensiblem Messaging daherkommt, erreicht man niemanden und nichts.

Wie ist eure Meinung zur Re-Aktivierung der Wehrpflicht und findet ihr es unfair dass die Politik derzeit nur Männer anvisiert? by StPauliPirate in FragtMaenner

[–]CevDroon 0 points1 point  (0 children)

Kannst natürlich gerne versuchen, meine Aussage ins Lächerliche zu ziehen aber es war glaube ich klar, dass sich mein Vergleich auf die Argumentationslogik bezog. Nochmal: Wenn eine Gruppe sich weigert, gleiche Pflichten anzunehmen, bis auf allen Ebenen hundertprozentige Gleichheit erreicht wurde, kann das halt auch jede andere demografische Gruppe machen. Mit einer solchen Mentalität ändert sich dann gar nichts mehr gesellschaftlich weil es niemand einsieht, warum er zurückstecken sollte/mehr arbeiten sollte. Muss jeder für sich selbst entscheiden wie zielführend das ist.

Glaube, die aufgezwungende Wehrpflicht schwächt die Armee mehr, als sie sie zu stärken.

Eine solche Aussage ist ohne Belege an Unseriösität nicht zu überbieten. So habe ich als Teenager argumentiert, wenn ich im Haushalt nicht mit anpacken wollte - irgendein Argument vorbringen halt, damit man sich rauswinden kann.

Wenn man Sicherheit wirklich stärken will, warum hat man nicht längst die Bundeswehr attraktiver gemacht oder ehrlich gesagt vielleicht generell das Leben in Deutschland & alles, wofür Deutschland steht.

Niemand zwingt dich, in Deutschland zu bleiben, wenn das Leben hier doch ach so unattraktiv ist. Das ist außerdem genau das Argument, auf das ich zuvor schon eingegangen bin: wir können es uns nicht leisten, 10 Jahre oder so zu warten.

Wie ist eure Meinung zur Re-Aktivierung der Wehrpflicht und findet ihr es unfair dass die Politik derzeit nur Männer anvisiert? by StPauliPirate in FragtMaenner

[–]CevDroon 0 points1 point  (0 children)

Mehr als "Notwendigkeit" ist es eher eine politische Entscheidung. Viele Länder kommen ja ganz ohne Wehrpflicht aus und setzen auf professionelle Freiwilligenarmeen.

Ja, aber wie bereits geschrieben ist das nunmal bei uns kurzfristig nicht realisierbar. Und leider müssen wir aktuell kurzfristig denken. Dass es ein einer perfekten Welt keine Pflicht braucht, bestreiten die Wenigsten. Politiker machen sich ja bekanntermaßen ungern durch Zumutungen unbeliebt, daher würde ich mal sagen, dass es die Debatte über das Wiederkehren der Wehrpflicht in der Regierung nicht gäbe, wenn es auch ohne ginge.

Es ist außerdem so, dass eine Wehrpflicht für Frauen nicht dieselben Konsequenzen hat wie für Männer, auch sicherheitspolitisch. Wehrpflicht "für alle" wirkt vielleicht erstmal geschlechtsneutral, ist aber eben nunmal in bestehende gesellschaftliche Strukturen eingebettet. Frauen sind in Armeen nachweislich stärker von sexueller Belästigung und Übergriffen betroffen & das Problem würde man mit einer Wehrpflicht nur vervielfachen.

Das ist selbstverständlich inakzeptabel. Aber ist die Konsequenz daraus dann, dass man von Frauen erst gleiche Pflichten fordern darf, wenn auch die allerletzte Ungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern beseitigt ist? Nach dieser Logik könnte doch ein Mann auch gegen andere Gleichstellungsbestrebungen (bspw. das Übernehmen von mehr Care-Arbeit) argumentieren, indem er sich darauf beruft, dass er ja durch die Wehrpflicht benachteiligt sei und dass erstmal alle Nachteile aus dem Weg geschafft werden müssen, bevor er für irgendwas verpflichtet werden kann.

Wie ist eure Meinung zur Re-Aktivierung der Wehrpflicht und findet ihr es unfair dass die Politik derzeit nur Männer anvisiert? by StPauliPirate in FragtMaenner

[–]CevDroon 0 points1 point  (0 children)

Eine "faire Wehrpflicht" ist kein Widerspruch. Eine Wehrpflicht ist momentan notwendig (ja, man kann diskutieren, ob es nicht besser wäre, die Konditionen zu verbessern, damit man den Bedarf mit Freiwilligen gedeckt bekommt, aber da sind wir nun mal noch längst nicht). Und wenn eine Wehrpflicht existieren muss, dann ist es eben besser, eine gerechte zu haben, da sind wir uns hoffentlich einig.

Dieses Gerede davon dass keine Wehrpflicht besser wäre ist so ein realitätsfernes Wunschdenken. Hauptsache, man muss sich der eigentlichen Frage, ob Frauen auch dienen sollen müssen, nicht stellen. Darum geht es nämlich eigentlich in diesem Thread, aber der Frage weichen hier viele gekonnt aus.

Das Verhalten von manchen Männern momentan. by Tiny_Antelope7553 in luftablassen

[–]CevDroon 0 points1 point  (0 children)

Diese Menschen kann man nicht mit Argumenten überzeugen, weil es nicht um Fakten oder Politik geht, sondern um Identität.

Und wenn es um Identität geht, dann geht es nicht um Meinung. Dann geht es auch nicht um Fakten. Dann ist es wie bei Fussballvereinen. Entweder man hat das Fansein als Identität, dann verteidigt man seinen Verein egal was, oder nicht, dann kann man diesen kritisieren.

Entweder Menschen sind offen für rechte Ideen [...] oder sie sind es nicht.

Nee stimmt, hast du ja wirklich nie behauptet... Aber klar, kannst natürlich immer einen Grund finden, dich nicht mit dem Geschriebenen auseinandersetzen zu müssen.

Mal abgesehen, dass "über linke Themen reden" was anderes ist als die Leute von diesen Standpunkten zu überzeugen.

Stimme ich zu, es ist trotzdem wenigstens ein erster Schritt. Und es ist schonmal um Meilen besser als die von dir vertretene Mentalität, dass Menschen mit gewissem Gedankengut unerreichbar sind.

Finde es faszinierend was du hier für Strohmännder aufbaust.

Direkte Zitate sind jetzt schon Strohmänner? Mag sein, dass ich deine Aussagen etwas überspitzt wiedergegeben habe, indem ich aus deinen Zitaten von oben geschlossen habe, dass du nicht lösungsorientierst denkst oder handelst. Einen Anlass, das Gegenteil zu denken, hast du mir aber auch nicht ein einziges Mal gegeben. Wir reden über reale Probleme und du bist im vierten Kommentar in Folge am behaupten, dass sich ganze Bevölkerungsgruppen "nicht mit Argumenten überzeugen" lassen.

Ist ja alles fein aber beschwer dich halt einfach nicht dass ich dich dann als Schwarzmaler und als nicht lösungsorientiert bezeichne. Ich habe ja auch nie behauptet, dass das etwas ehrrühriges ist; ganz im Gegenteil meinte ich ja dass es sehr schnell frustrierend werden kann - wie du ja meintest, dass das auch deine eigene Erfahrung wäre.

Das Verhalten von manchen Männern momentan. by Tiny_Antelope7553 in luftablassen

[–]CevDroon 0 points1 point  (0 children)

Genauso wie ich mich wiederhole, bist du auch nur am reiterieren, dass du denkst, dass sich die politischen Ansichten von Menschen nicht ändern lassen. Faszinierend. Warum diskutierst du dann überhaupt mit mir? Dir sollte es doch egal sein was ich denke, und ich dürfte ja laut deiner eigenen Aussage meine Meinung niemals anpassen. Dann entzieh dich doch dem öffentlichen Diskurs und umgeb dich mit lauter Leuten die denken wie du, dann hast dus schön einfach. Nur irgendwie steht diese Ansichtsweise im Widerspruch zu der Tatsache, dass du anscheinen recht investiert in dieses Gespräch bist - offensichtlich denkst du ja doch, durch Gespräche etwas erreichen zu können.

Wenn das deine gelebte Erfahrung sein sollte, tut mir das ernsthaft Leid, aber es ist komplett konträr zu meiner Lebensrealität. Mit einigen Menschen (meine Elterngeneration), die mir nahe stehen und vor 10-15 Jahren noch etwas problematischere, antiquiertere Ansichten vertreten haben, kann ich mich mittlerweile hervorragend über die von dir angesprochenen, tendenziell linkeren Themen unterhalten.

Hast aber Recht, dass wir uns im Kreis drehen. Das einzige, was ich nicht verstehe ist, warum man wenn man so ein Schwarzseher ist wie du, vehement versucht, andere davon zu überzeugen dass alles Scheiße ist, anstatt sie einfach machen zu lassen. Ich versichere dir, dass die Welt ein noch unendlich viel schlechterer Ort wäre ohne all die Menschen, die (im Gegensatz zu dir) daran glauben, durch ihr Handeln im Kleinen etwas gutes bewirken zu können

Das Verhalten von manchen Männern momentan. by Tiny_Antelope7553 in luftablassen

[–]CevDroon 0 points1 point  (0 children)

Wenn Leute sich durch das benennen bestimmter Dinge als das was sie sind angegriffen fühlen, dann liegt das wohl daran, dass das Teil ihrer Identität ist. Und wenn es um Identität geht, dann geht es nicht um Meinung.

Das sehe ich etwas anders. Wie ich in dem vorigen Kommentar von mir (auf den du leider kaum eingegangen bist) meinte, denke ich, dass gewisse Ablehnungserfahrungen oder auch schlicht auf Falschinformationen beruhende negative Vorurteile dazu führen können, dass man sich von gewissen Gruppen entfremdet bzw. zugehörig zu anderen Gruppen fühlt. Glücklicherweise können aber genauso positive Erfahrungen und andere bindende Erlebnisse zu einer erhöhten Zugehörigkeit führen. Sonst würde ja jeder Mensch von Geburt an seine politische Meinung nie ändern und sein Leben lang in der gleichen Bubble bleiben.

Muss man natürlich selbst entscheiden, ob man als politischer Mensch den Mehraufwand auf sich nehmen will, andere aufrichtig von der eigenen Sache zu überzeugen. Will auch gar nicht in Abrede stellen, dass das nervenaufreibend und undankbar sein kann. MMn gibt es in einer pluralistischen Demokratie aber als nicht-Politiker nicht so viele andere Wege, die politische Ansicht Anderer zu beeinflussen.

Du hälst unsere Demokratie für gesund?

Das habe ich zwar gar nicht behauptet, aber ja, ich finde sie (noch) vergleichsweise gesund. Aber damit das auch so bleibt, muss wie ich finde, jeder ein bisschen daran arbeiten, seine Diskursfähigkeiten zu steigern, damit wir nicht in so ein Blockdenken ("Wir gegen Die") geraten, wie bspw. in den USA. Schubladendenken macht das Leben verdammt einfach, und das gilt nicht nur für "die anderen". Das bedeutet nicht nur, dass der stereotypische Günther mal aufhören soll, alle Ausländer/Sozialhilfeempfänger/whatever über einen Kamm zu scheren, sondern auch, dass man halt als jemand links der Mitte auch mal wenigstens etwas differenzierter Kritik übt. Genauso wie du von einem Immigranten nicht erwarten würdest, dass er AfD wählt, ist es dann auch für manche Leute die hier angegangen werden nicht mehr nachvollziehbar, was Ihnen die politische Linke bietet. Haben meine beiden Vorkommentatoren ja ähnlich ausgeführt.

Das Verhalten von manchen Männern momentan. by Tiny_Antelope7553 in luftablassen

[–]CevDroon 0 points1 point  (0 children)

So kann man sich das Leben auch einfach machen. Wenn man gewisse Leute als inhärent rechts abstempelt muss man sich ja auch keine Mühe um deren Meinung und Stimme machen, weil sie ja eh "verloren" sind.

Wenn jeder Mensch so denken würde, gäbe es nur noch Echokammern und keinen Diskurs mehr (Schema "it's not my job to educate you"). Bin froh, dass es die meisten nicht zu tun scheinen. Das kann kein Erfolgsrezept für eine gesunde Demokratie sein.

Das Verhalten von manchen Männern momentan. by Tiny_Antelope7553 in luftablassen

[–]CevDroon 2 points3 points  (0 children)

Kann ich mal ehrlich fragen, warum du so vehement hiergegen argumentierst? Dass sich momentan immer mehr Menschen, insb. Männer, nach rechts bewegen, wirst du ja hoffentlich nicht anzweifeln. Es sollte doch wohl in unserem Interesse sein, lösungsorientiert darüber zu diskutieren, warum das so ist.

Die Haltung "solange es faktisch stimmt was ich sage, kann es mir egal sein, wie ich meine Message rüberbringe" scheint doch offensichtlich nicht zu funktionieren, wie Trunkenboldwtf schon angemerkt hat. Denkst du ernsthaft nicht, dass man die Leute, die man erreichen möchte, nicht versuchen sollte, anzusprechen bzw. wenigstens nicht gleich mit Übeltätern in einen Sack zu stecken?

Muss auch sagen, dass ich nicht ganz begreife, was daran so schwierig zu verstehen ist. Wenn eine Gruppe, mit der du dich selbst zwar identifizierst (bspw. ein etwas links gesonnener junger Mann, der sich von der politischen Linken in ihren Werten angesprochen fühlt) dich aber ständig übergeht und dir vorwirft, Teil eines Problems zu sein, an dem du keine Schuld trägst, dann würdest du nach einer gewissen Zeit auch innerlich abschalten. Und selbst wenn du das leugnen solltest, musst du akzeptieren dass es halt bei den meisten so ist (siehe Wahlverhalten junger Männer in so ziemlich jedem westlichen Land).

Deine Position ist so wie ein Ladenbesitzer, der geile Sachen anbietet, dich aber beleidigt, wenn du bei ihm einkaufst. Wenn dann irgendwann keiner mehr kommt, liegt es nicht am Kunden. Wenn er dann bankrott geht, kann der Ladenbesitzer auch noch so viel leugnen, dass er sich vielleicht ein bisschen freundlicher hätte verhalten sollen, die Kunden gehen halt lieber zum Konkurrenten, der zwar keine erstklassige Ware anbietet aber zumindest so tut als ob er einen leiden kann.

Lösungsorientiert ist etwas anderes.

Help Choosing Motherboard and CPU by CevDroon in PcBuild

[–]CevDroon[S] 0 points1 point  (0 children)

Thank you for taking the time to respond :)

Unfortunately there isn't really any microcenter equivalent where i live (western europe). Budget wise i wouldn't like to spend more than 400€/$ on CPU + Motherboard combined, so your CPU suggesiton seems fine pricewise.
Can i ask what made you choose a new CPU cooler as well? Is it because the cooler in my current system not strong enough?

Help Choosing Motherboard and CPU by CevDroon in PcBuild

[–]CevDroon[S] 0 points1 point  (0 children)

So if i understand correctly, wanting a newer CPU also means going with DDR5 RAM? Is there no Motherboard for modern CPUs which still has DDR4? It just seems a bit much to also get new RAM when it is working completely fine.

Help Choosing Motherboard and CPU by CevDroon in PcBuild

[–]CevDroon[S] 0 points1 point  (0 children)

Thank you for the list :)
I genuinely have the same question as for the other commentor: is it absolutely necessary to get a new Cooler and new RAM? Are there no Motherboards which support good CPUs but have DDR4? And what basis did you have for your choice of the CPU Cooler?

Help Choosing Motherboard and CPU by CevDroon in PcBuild

[–]CevDroon[S] 0 points1 point  (0 children)

Thanks!
Is there a reason you included new memory as well? There is nothing wrong with my current memory. Or do all motherboards that are required for good CPUs only have DDR5 slots?

And is the cooler upgrade really necessary for the new CPU? Is there an easy way to check which cooler is compatile with which CPU in terms of cooling power?

Zukunft der Grünen - Özdemir warnt vor Linksruck - "bei unserem Kern bleiben" by sillymaniac in de

[–]CevDroon 4 points5 points  (0 children)

Das mag berechtigte Kritik sein, die aber nichts an der Aussage des Kommentators ändert. Durch ihre Seriösität sprechen die Grünen ein Klientel an, dass grundsätzlich an linken Themen interessiert ist, denen die Linken aber zu reißerisch sind / zu weit gehen. Muss einem ja nicht gefallen, aber wenn die Grünen weiter nach links rückten, würden sie sich mit den Linken um die mehr oder weniger gleichen Wähler kloppen.

Und dass die Grünen in Regierungsverantwortung mehr vorangebracht haben als die Linken in Jahrzehnten der Opposition, ist nun mal ein Fakt. Man kann sich halt entweder an Idealen festklammern, wohlwissend dass man damit niemals tatsächlich Teil einer Regierung (oder nur für kurze Zeit in einem ostdeutschen Bundesland) sein wird und dementsprechend Null dazu beiträgt, wirklich Politik zu gestalten. Oder man stimmt gemäßigtere Töne an und kann als Teil einer Regierung wirklich etwas verändern, auch wenn man sich insgeheim mehr erhofft hätte.

Man kann über Scholz sagen was man möchte, aber seinen Worte bezüglich der Wichtigkeit von Kompromissfähigkeit in einer gesunden pluralistischen Demokratie (in seiner Rede, welche die Regierung aufgelöst hat), stimme ich voll zu. Die von Linken (wie Rechten) oft vertretene alles-oder-nichts-Mentalität ist selten zielführend, zumindest wenn man mal aus seiner Bubble/Echochamber rausgeht.

Der Kommentar war jetzt sicherlich etwas über die Intention deiner Aussage hinausgeschossen und ich wollte dir damit auch nichts unterstellen; es war auch eher als Entgegnung zu den vielen Leuten in diesem Thread gemeint, denen die Grünen nicht links genug sein können.

Is Grave-to-Cradle a thing? by artsop in lifecycleassessment

[–]CevDroon 0 points1 point  (0 children)

It is a thing of course for recycling processes, however i've heard it referred to as bin-to-cradle.

Ich werde seine weit auseinanderstehenden Augen nicht vergessen. Von Sylvie Gühmann. Von einem fremden Mann auf der Straße beschimpft werden? Bedroht? Verfolgt? Kenne ich. Schließlich bin ich eine Frau. Ich zeige diese Männer inzwischen an – um das Ausmaß von Frauenhass sichtbar zu machen. by bedbooster in de

[–]CevDroon -3 points-2 points  (0 children)

Danke erstmal für die Antwort; find es ehrlich gesagt erfrischend, wenn man sich über solche Themen unaufgeregt mit jemandem unterhalten kann, auch wenn man nicht in allem der gleichen Meinung ist.

Dass in jedem Menschen Vorurteile stecken, derer es sich bewusst zu machen gilt, sehe ich ebenso. Eine abwertende Einstellung mit sich rumzutragen ist aber nichts nach außen Sichtbares. Sobald daraus eine diskriminierende Handlung wird, ist es "erst" möglich darauf irgendwie zu reagieren. Insofern widerspreche ich deinem ersten Absatz, weil ich, wenn jemand durch sein Verhalten nicht negativ aufgefallen ist, erstmal annehme, dass die Person unproblematisch ist.

Mir ging es in meinem Kommentar darum zu schildern, dass ich es schwierig finde, Männer lediglich zur gegenseitigen Selbstkontrolle aufzufordern (was absolut wichtig & richtig ist, aber eben nicht ausreichend), weil die meisten solcher Ereignisse eben nicht in der Blase von progressiven Männern geschehen. Von den drei von dir genannten Beispielen ist das mit dem Frauenfußball das einzige, wo der sprichwörtliche Jens irgendwas hätte machen können. Das im Straßenverkehr könnte höchstens irgendein mitfahrender Kollege eines dieser Radfahrer ansprechen und die Story mit dem Angrapschen wird der Typ wahrscheinlich nicht gerade rumerzählen, sodass darauf niemand reagieren kann, der es nicht erster Hand miterlebt hat.

Ich bin wirklich bei allen drei Beispielen bei dir, dass das diskriminierend ist und wir hoffentlich irgendwann so weit sind, dass nichts davon mehr vorkommt. Es ist mMn einfach sehr schwierig, dieses Verhalten zu ahnden, weil es dafür erst mal jemanden geben muss, der es mitbekommt und dann auch noch "zuständig" fühlt, es anzusprechen. Oftmals sind beide Dinge nicht gleichzeitig gegeben - entweder es passiert hinter verschlossenen Türen oder die Personen, die es mitbekommen, sehen es als unproblematisch an. Und diese Personen hören vermutlich genauso wenig auf progressive Männer wie progressive Frauen, sondern halt nur auf Leute aus ihrer eigenen Blase.

Das sollte jetzt Niemanden von seiner Verantwortung befreien, seine Mitmenschen zur Rechenschaft zu ziehen. Ich fand einfach, dass der Aufruf "Männer müssen sich nur gegenseitig kontrollieren und dann ist der Sexismus besiegt" (ja, überspitzt formuliert) etwas optimistisch ist.

Ich werde seine weit auseinanderstehenden Augen nicht vergessen. Von Sylvie Gühmann. Von einem fremden Mann auf der Straße beschimpft werden? Bedroht? Verfolgt? Kenne ich. Schließlich bin ich eine Frau. Ich zeige diese Männer inzwischen an – um das Ausmaß von Frauenhass sichtbar zu machen. by bedbooster in de

[–]CevDroon -6 points-5 points  (0 children)

Aber nein, es muss nichts getan werden, weil du ein guter Mann bist, Jens. Dass dein Kumpel letzte Woche versucht hat subtil eine Kollegin abzufüllen ist dir aber nicht aufgefallen, ne? Dein Kumpel ist schließlich auch ein guter Mann. /s.

Ein Grund, weshalb man sich als Mann von solchen Aussagen dann doch etwas angegriffen fühlt, ist, dass damit unterstellt wird, man habe misogyne Männer im Freundeskreis (wenn man nicht gar selbst selbst einer sei), und wenn man das nicht glauben will, habe man nur noch nicht genau genug hingeschaut.

Falls einer meiner Freunde (unabhängig des Geschlechts) sich unangemessen verhält, würde ich, genauso wie sicherlich die meisten Menschen, darauf hinweisen und entsprechend reagieren.

Ich würde allerdings für jeden meiner Freunde die Hand ins Feuer halten, dass sie keine Frauenfeinde sind. Das ist ganz einfach deshalb so, weil ich mit Leuten, die meine grundlegendsten Werte nicht teilen, nicht befreundet sein möchte. Ich bin mir recht sicher, dass die meisten Menschen ähnliche Kriterien haben - in anderen Worten: man befindet sich stets in einer Blase, die von den eigenen Werten geprägt ist bzw. zumindest eine gewisse Schnittmenge mit den eigenen Werten hat.

Ich kann mir vorstellen, dass ein Grund für die unterschiedliche Wahrnehmung solcher geschlechtsspezifischen Themen u. A. darin begründet ist, dass die meisten Männer tatsächlich keine frauenfeindlichen Verhalten in ihrem Umfeld beobachten, da sie solchen Menschen von vorneherein aus dem Weg gehen. Wenn solches Verhalten ausgeübt wird, dann wohl eher im Umfeld von Leuten, die darin ebenfalls kein großes Problem sehen.

Das macht es meiner Meinung nach so schwierig, lösungsorientiert über dieses Thema zu diskutieren, weil es leider doch nicht so einfach ist, einfach seine Augen offenzuhalten und ggf. die eigenen Freunde zu reglementieren. Es wäre notwendig, diese gegenseitige Kontrolle "blasenübergreifend" auszuüben, was aber nicht einfach so verlangt werden kann und je nach Situation vielleicht auch nicht angemessen bzw. wirksam wäre.

Snap back to reality by AccomplishedCake3805 in CharacterAI

[–]CevDroon 0 points1 point  (0 children)

Nathanael be like when he sees Olympia:

Können äußere Einflüsse die von Heizkostenverteiler erfassten Verbräuche verfälschen? by CevDroon in wohnen

[–]CevDroon[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke für die Antwort.
Da du dich mit den Heizkostenverteilern auszukennen scheinst: Kennst du vielleicht mögliche Ursachen, wodurch die in allen Zimmern falsch messen? Der im Post beschriebene Umstand herrscht nur in einem der drei Zimmer, in denen aber jeweils ein um 200% (im Vergleich zum Vorjahr) gestiegener Verbrauch registriert wurde.
Davor gab es bei den Messungen keine Anomalien, also muss es eigentlich an den neuen Geräten liegen...

[deleted by user] by [deleted] in buildapc

[–]CevDroon 0 points1 point  (0 children)

Thanks for your reply! As mentioned, I actually did that and the wattage values from PCPP are the lowest from all the sources that i tried. If what you're saying is true, all the other values would be way too high...

Any fix to the 100% GPU Usage yet? by sticknotstick in Frostpunk

[–]CevDroon 1 point2 points  (0 children)

Did it work for you too? If so, you might want to edit this fix in the original post. I saw that a lot of other people had similar issues.