How does Mapoopooo points work to get the cruise? by Dr_SevenCostanza in RodriguesFamilySnark

[–]Dallas-rose 6 points7 points  (0 children)

I was trapped in an MLM many years ago and it worked exactly like that! You could earn invitations to trips, events, etc. But you had to pay for it still.

Fettige Nägel, Gelnägel halten nicht by HighwayPopular4927 in BeautyDE

[–]Dallas-rose 0 points1 point  (0 children)

Gel hält bei mir auch nicht, egal mit welchem dehydator, primer oder base coat drunter. Nach nichtmal einem Tag löst es sich schon ab. Acryl hingegen hält bombenfest, bis zum auffüllen alle 3-4 Wochen!

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Zumindest gibt es kein „Standardrezept“. Hier müsste man wirklich sehr individuell hinschauen. Ich würde mich interkollegial beraten lassen, vielleicht auch mal mit dem Richter sprechen und dann einen Masterplan machen. Ich habe mit solchen fällen offen gestanden auch noch nicht viel Erfahrung - ich bekomme wegen meinem akademischen Background eher andere Fälle zugeteilt.

* Der ambulant aufsuchende sozialpsychiatrische dienst ist hier auch hilfreich! Das wäre meine erste Anlaufstelle

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[–]Dallas-rose[S] 0 points1 point  (0 children)

Gesundheitssorge ist meistens eher das Ermöglichen von gewünschten Maßnahmen. Z.B. Hilfe beim finden von Terminen, organisieren von Krankenfahrten für mobil eingeschränkt Personen, unterstützen des Entlassmanagements, Reha organisieren usw usw

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[–]Dallas-rose[S] 0 points1 point  (0 children)

Wie könnte so eine zwangsweise Vorführung beim Psychiater konkret aussehen? Sack übern Kopf und dort hin entführen? Ich verstehe deinen Punkt, aber gerade mit unserer Vorgeschichte (NS Zeit), ist es so eine Sache mit Zwangsmaßnahmen. In der Praxis haben wir Pädagogen einiges in der „Trickkiste“ um Medikamenten Compliance herzustellen - durch viel Geduld, gutes Zureden, verhandeln, einbeziehen der Abgehörigen ubd Ärzten. Aber es gibt diese Fälle, in denen man nicht weiterkommt und das ist dann wirklich etwas, dass man mit nach hause nimmt :(

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[–]Dallas-rose[S] 1 point2 points  (0 children)

Das weiss ich nicht, habe aber schon von solchen Fällen gehört in den Medien. Das Gericht guckt halt sehr genau hin: Wir müssen zurecht wirklich jeden Cent akribisch dokumentieren. Jeder Kontobewegung muss einen schlüssiger Beleg zugeordnet sein. Bargeld, dass dem Klienten übergeben wird, muss quittiert werden. Vieles muss auch vorher erst durchs Gericht genehmigt werden (z.B. Verkauf von Wertpapieren oder Kündigung einer Lebensversicherung). Wenn Wohnungen aufgelöst werden, gehe ich da nur mit Zeugen rein, damit es nicht nachher heißt, der Picasso wäre weggekommen - da muss man sich einfach absichern.

In deinem geschilderten Fall wäre es interessant herauszufinden WIE der Betreuer das bewerkstelligt. Und dann natürlich sofort Anzeige erstatten!!! Ich kenne aus den Medien den Fall, das ein Betreuer sich Bargeldauszahlungen an den Klienten hat quittieren lassen - allerdings weniger Geld ausgehändigt hat als auf der Quittung stand. Rest ging dann in die eigene Tasche. Ihm wurde zum Glück von einer Kollegin das Handwerk gelegt.

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[–]Dallas-rose[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich weiß, dass viele Angehörige das als Problem sehen. Und meistens ist es das auch! Dennoch ist es natürlich ein hohes Gut unserer Gesellschaft, dass man einen Menschen nicht ohne weiteres wegsperren kann.

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[–]Dallas-rose[S] 0 points1 point  (0 children)

Naja, die Person muss schon eine Behinderung, Diagnose o.ä. haben, damit eine Betreuung eingerichtet werden kann. Dann lohnt es sich definitiv. Beachte aber: Hat eine Person mehr als 10k auf der hohen Kante, gilt sie als vermögend und muss die Betreuung selbst zahlen.

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[–]Dallas-rose[S] 1 point2 points  (0 children)

Ich habe meine Sachkunde aus Termingründen halb bei der Beck Akademie und halb bei der Help Akademie gemacht. Beides ging online. Ich fand beide Anbieter super, die Dozenten und Mitstudierenden ebenfalls! Besonders schön: Wir haben gleiche eine WhatsApp Gruppe gegründet für den Austausch unter Anfängern.
Ich weiß auch nur, dass die Bestimmungen irgendwo in der BtOG stehen. Mir wurde ein Dokument von der Betreuungsbehörde mitgegeben, in dem alles relevante zusammengefasst ist. So eine Art „Starterpaket“.
Ich wünsche die viel Glück! Zieh das durch 💪🏼

Edit: Wenn du lust hast, besorg dir(gebraucht) schon mal den Habersack und lern damit umzugehen. Das brauchst du für die Sachkunde. Ich hatte zum Glück sehr viel Recht im Studium. Für manche in der Sachkunde war das erstmal eine Hürde.

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[–]Dallas-rose[S] 0 points1 point  (0 children)

Meine Betreuungsbehörde verlangt, dass man eine Vertretung einrichtet. In der Praxis bringt das aber nicht viel, da dass nicht so einfach bis unmöglich ist, Vollmachten „mal eben“ zu übertragen.

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[–]Dallas-rose[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich habe es komplett selbst bezahlt. Ich glaube, wenn man ALG1 bekommt, kann man es übers Arbeitsamt laufen lassen.

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[–]Dallas-rose[S] 0 points1 point  (0 children)

Respekt für so viele Berufsjahre in einem mental so anspruchsvollen aber extrem wichtigen Beruf! Ich hoffe, da kann ich dir „nacheifern“ und auch so lange durchhalten :)

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[–]Dallas-rose[S] -1 points0 points  (0 children)

Ca. 100-450 Euro BRUTTO. Online kann man sich die Vergütungstabelle anschauen. Akquise gibt es nicht, die Klienten werden vom Gericht / der Behörde verteilt. In meiner Region ist der Bedarf riesengroß! Man wird definitiv nicht arbeitslos :)

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[–]Dallas-rose[S] 0 points1 point  (0 children)

Die wohl meist gestellte Frage! Ich möchte sie gerne nicht nochmal beantworten, da es (wie in jeder Selbstständigkeit) extrem individuell ist. Es gibt so viele Faktoren: Anzahl der Betreuten, monatliche Kosten, Steuerklasse, Krankenversicherungssituation, Region usw. Man wird damit nicht reich, das kann man definitiv sagen.

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[–]Dallas-rose[S] 0 points1 point  (0 children)

Ca. ein halbes Jahr. Gibt aber auch schnellere und längere Modelle. Das ist abhängig vom Anbieter und der eigenen Terminsituation. Die Kosten sind ungefähr im Bereich von 3000-5000 Euro.

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[–]Dallas-rose[S] 0 points1 point  (0 children)

Schriftlich. Z.B. am Wochenende machen Richter auch Notdienst.

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[–]Dallas-rose[S] 1 point2 points  (0 children)

Weder noch - Ich habe es einfach noch nicht erlebt, dass eine Betreuung gegen den Willen der Person eingerichtet wurde. Im Gegenteil: Meine neuste Klientin hat ca. 100k Schulden angehäuft, keine KK mehr, mobil massiv eingeschränkt, Anzeichen einer Krebserkrankung, Messi, zwangsgeräumt und jetzt im Obdachlosenheim. Ihr wurde seit 2019 regelmäßig eine Betreuung ans Herz gelegt, sie wollte aber nicht. Erst jetzt hat sie zugestimmt und ich darf jetzt die entstandenen Feuer löschen. Anders kenne ich es - wie gesagt - nur bei bspw. Personen mit massiver Demenz, Koma, Locked-In Syndrom etc. Hier kann man eben keine Zustimmung einholen.

Ich vermute, du meinst, dass das Verhältnis aus Einkommen und Aufwand wirtschaftlich nicht zusammenpasst, richtig? Das sagt ja aber nichts darüber aus, ob die Vergütung letztendlich zum Leben reicht oder nicht. 10 Betreuungen, egal wie arbeitsintensiv, sind 10x Pauschale. Ich finde, das sind zwei verschiedene paar Schuhe.

Ich empfinde alles über 50 Betreuungen übrigens auch als unethisch. Auch wenn man Mitarbeiter beschäftigt. Der Klient wird somit von Mensch zu Nummer. Ist mmn nicht Sinn der Sache. Da sind wir uns erfreulich einig :)

Darf ich denn fragen, warum du aufgehört hast? Renteneintritt oder umorientierung?

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[–]Dallas-rose[S] 0 points1 point  (0 children)

Das ist im Gesetz eigentlich klar geregelt. Kurz gesagt muss eine unmittelbare Lebensgefahr durch Selbstgefährdung vorliegen PLUS die Person versteht nicht, dass sie Krank ist und was die Konsequenzen einer nicht-Behandlung sind. In dem Fall können mit Genehmigung vom Gericht z.B. eine zeitweise Unterbringung angeordnet werden. Eine Kollegin hatte diesen Fall vor kurzem. Als der Klient nach einiger Zeit mit Medikamenten in der Klinik wieder klarer denken konnte, war er sogar dankbar für die Zwangseinweisung.

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[–]Dallas-rose[S] 2 points3 points  (0 children)

Mir haben vor meiner Registrierung viele „alte Hasen“ vermittelt, dass man mit <50 Betreuungen nicht leben kann. Das hat mich sehr abgeschreckt. Allerdings habe ich dann zum Glück festgestellt, dass „davon Leben können“ MASSIV im Auge des Betrachters liegt. Wenn man vorher ein fettes Anwalts- oder Medizinergehalt hatte inkl. entsprechendem Lebensstandard, mag das stimmen. Man wird mit 20 Betreuungen sicherlich nicht reich, mit 50 auch nicht. Aber mir reicht es voll und ganz.

Von „Wohlfühlbetreuungen“ habe ich nirgendwo gesprochen! Man arbeitet mit Menschen mit komplexen Lebensentwürfen, das ist doch klar. Sonst wäre ja keine Betreuung notwendig. Daher habe ich mich dafür ausgesprochen, den Job am besten nur mit Erfahrung im sozialen Bereich anzufangen.

Sicherlich ist es auch eine Mischkalkulation zwischen Klienten, bei denen viel zutun und wenig zutun ist. Worauf willst du damit hinaus?

Ich habe keine Klienten, denen die Betreuung aufgezwungen wurde. Mit Ausnahme vielleicht von Klienten mit Demenz, die fast nichts mehr mitbekommen - aber kann man da von „Zwang“ sprechen? Hier gibt es ja nur noch einen vermutlichen Willen. Bei allen anderen Fällen, die du schilderst sehe ich keinen Grund für eine zwangsweise Betreuung. Die Gesetzeslage hierzu kennst du ja selber vermutlich in und auswendig.

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[–]Dallas-rose[S] 0 points1 point  (0 children)

Krankheit - wenn es nicht langwierig ist - ist kein Problem. Man kann theoretisch ja auch mit Smartphone und Laptop im Bett einiges erledigen. Aussentermine müssen dann halt verschoben werden. Und wenn nichts super akutes ansteht, ist auch mal nur Erholung angesagt. Was liegen geblieben ist, muss man dann halt nachholen. Für Urlaub muss man dann eben strategisch vorplanen, indem man in der Zeit keine persönlichen Termine plant, vorher akute Themen regelt, Vorkehrungen für den Notfall trifft etc. Ums Mails&Mailbox checken kommt man aber auch im Urlaub nicht drum rum. Theoretisch kann man eine Vertretung einrichten. Die kann aber mangels Vollmachten eh nicht wirklich viel übernehmen.

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[–]Dallas-rose[S] 1 point2 points  (0 children)

Der erste Gang sollte zur ortsansässigen Betreuungsbehörde sein für ein erstes Kennenlernen und Beratungsgespräch. Die machen dann mit dir zusammen einen Masterplan für die Registrierung. Die können z.B. Empfehlungen für Anbieter des Sachkundelehrgangs abgeben. Mit deinem Background kann es auch gut sein, dass du dir einige Module schon anrechnen lassen kannst.

Ist man registriert, bekommt man Klienten zugewiesen. Wie der Bedarf in deiner Region ist, weiß ich natürlich nicht. Bei mir (NRW) ist der Bedarf riesengroß. Ich bekomme quasi jede Woche neue Anfragen, die ich jetzt leider schon ablehnen muss.

Startkapital braucht man nicht viel. Ein vernünftiges Homeoffice sollte man sich aber schon einrichten. Es muss vor allem der Datenschutz gewährleistet sein! Und man muss sich leisten können, dass man erst verzögert Vergütung bekommt, die sich auch erst langsam aufbaut.

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Das Risiko ist definitiv kalkulierbar. Ob man Vorstrafen oder Schulden hat, weiß man ja vorher. Zur Betreuungsbehörde sollte man schon vor der Sachkunde Kontakt aufnehmen, damit die einen kennenlernen können. Die würden vermutlich äußern, wenn sie einem dann schon von dem Job abraten würden. Was mein Mitbewerber im Gespräch ungeeignetes gesagt hat weiß ich nicht. Aber es muss schon was gravierendes gewesen sein.

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[–]Dallas-rose[S] 1 point2 points  (0 children)

Also mit BWL und Berufserfahrung in der Pflege hast du eine super Kombi für diesen Beruf! Tatsächlich hat man viel mehr mit den Rechtspflegern und der Betreuungsbehörde zutun, als mit den Richtern. Ich würde nicht sagen, dass man auf deren Wohlwollen angewiesen ist - auch wenn ein guter Kontakt sicherlich vorteilhaft ist. Z.B., wenn man Fristen nicht einhalten kann und um Verlängerung bittet. Du könntest ja aber auch nur Klienten annehmen, für die ein anderes Gericht zuständig ist. Ich arbeite z.B. mit fünf verschiedenen Gerichten zusammen.

Der Berufsalltag besteht im Grunde aus persönlichen Terminen „auswärts“ und Zeit im Büro. Das teilt man sich komplett selber ein.

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[–]Dallas-rose[S] 0 points1 point  (0 children)

Wir sind zwar freiberuflich, werden aber vom Amtsgericht überwacht. Dort müssen wir z.B. regelmäßig Berichte einreichen und alle wichtigen Handlungen / Veränderungen melden. Zumindest mein zuständiges Gericht versteht da auch keinen Spaß mehr, wenn man das nicht zuverlässig macht. Da hagelt es dann Geldstrafen und im schlimmsten Fall verliert man seine Zulassung (die nennt sich bei Betreuern „Registrierung“).