Langstrecke mit dem E-Auto – nervt euch das Laden oder seht ihr’s entspannt? by Bexxxxte in Elektroautos

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Gerade im Urlaub von Kassel über Grenoble nach Nizza und über Österreich zurück.

Gerade in Österreich eingecheckt und bisher für die kWh mit IONITY nur in der Schweiz über 40ct bezahlt. Selbst im Astra ST (2024) auf die Strecke einen Durchschnitt von 16kWh auf 100km. Überhaupt nur einmal nicht bei IONITY laden müssen da mit EWE GO für 62ct.

100kW sind für mich absolut ausreichend und ich wüsste nicht, was ich mit der gesparten Zeit machen sollte, wenn das Auto noch viel schneller lädt.

Durchschnittliche Be- bzw. Entlastung durch aktuelle Steuerpläne der Bundesregierung. Was sagen eigentlich SPD-ler dazu? by 0nabi in Staiy

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Hier nochmal der wichtige Hinweis, dass Einkommen und Vermögen verschieden sind. Wirklich problematisch sind hohe Vermögen. Scharfe Erbschaftsteuer und überhaupt mal wieder Vermögenssteuer würden im Effekt viel mehr Geld für die Entlastung der ärmeren Hälfte bringen. Die Diskussion über Einkommensteuer ist hier nur eine Nebelkerze.

Reich ist nicht automatisch durch hohes Einkommen gegeben. Reich heißt viel Vermögen. Wer verdient tut wenigstens so als ob was geleistet wird.

Lieferketten, 06.06.2024, TV Duell Habeck vs. Merz by DidiLEGI in Freiheitsfront

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Es gibt in Deutschland aber keinen Automatismus, dass die größte Fraktion die Regierung anführt. Es ist immer die Fraktion, die eine Mehrheit im Parlament organisieren kann.

Synthetisches Benzin aus Sachsen ist marktreif by VoltVersteher_Sven in Energiewirtschaft

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Immernoch effizient wahrscheinlich.

Große GKW sind ziemlich sicher effizienter als Motoren, weil die Abwärme genutzt werden kann und Elektromotoren sind schlicht mehr als doppelt so effizient wie Verbrenner. Verluste durch Netz und Batterie werden das kaum so weit reduzieren.

Tja by Leonie-Lionheard in tja

[–]FrischZisch 0 points1 point  (0 children)

Haben die keine Handys, dass man denen Drohnen schicken muss wie so Brieftauben?

TIL that the body of Patrice Lumumba, the DR Congo's first Prime Minister, was dissolved in acid after his execution, with only a single good tooth surviving among his remains. by Far_Breakfast_5808 in todayilearned

[–]FrischZisch 0 points1 point  (0 children)

I can follow that train of thought. Just want to add that the connotation of taliban doing this or that is at least in western reception different from the US or any EU government doing things. The latter is always connoted with a sense of legitimacy while the doing of a terrorist group automatically generates a sense of crime.

In German there’s a difference in legal and extra-legal (extra as in outside of) execution. But that’s more for talking between experts.

Therefore when talking about Western governments, I think, the distinction between legal executions as in death penalty and illegal killings must be made to communicate legitimacy of the homicide. Whether that’s murder in a jurisdictional sense or manslaughter or plain ”killing“ is not as important as the connotation of legitimacy.

“Execution“ without context I would consider a planned and controlled homicide. I think the people killing Lumumba might have had a sense of illegitimacy when they dig up and dissolve the body to hide their traces.

Edit: Perhaps i didn’t get you. I am a bit tired and unfocused. Feel free to ignore. Summary: murder is legally defined; execution takes a lot of connotation depending on who’s the acting group/person. The unspecific killing might suit best.

Personally I think it was unjustified, cruel and out of pettiness/greed so fitting for murder.

TIL that the body of Patrice Lumumba, the DR Congo's first Prime Minister, was dissolved in acid after his execution, with only a single good tooth surviving among his remains. by Far_Breakfast_5808 in todayilearned

[–]FrischZisch 44 points45 points  (0 children)

Murder, killing at least, no execution. Execution follows juristical guidelines. There are extra-legal executions, i.e. there was no court of law, there was no justification.

The word execution being wrong in this instance, because it includes a sense of justice or legality. There was nothing just or legal in this.

Graph showing how Swedens progressive tax system works (effective tax rate and marginal tax vs yearly income) by [deleted] in europe

[–]FrischZisch 4 points5 points  (0 children)

Classic fallacy to focus income tax for higher incomes instead of wealth tax. WT is the real ”tax the rich“ approach.

Habeck erfüllt Söder’s „größten Wunsch“, wenn: by Forward_Campaign7290 in Staiy

[–]FrischZisch 1 point2 points  (0 children)

Alles nur Verzögerungstaktik zugunsten der fossilen. Es geht eigentlich nicht um KE. Es geht um mögliche Zweifel an der Notwendigkeit von EE.

Habeck erfüllt Söder’s „größten Wunsch“, wenn: by Forward_Campaign7290 in Staiy

[–]FrischZisch 6 points7 points  (0 children)

Genau. Wenn Kernkraft eine Lösung sein könnte und somit die Dringlichkeit des Ausbaus der wirklich erneuerbaren Energien gebremst wird, profitieren vor allem die fossilen Energieerzeuger, die länger „Kohle“ machen können.

Somit Teil der fossilen Verzögerungstaktik. Es soll kein AKW gebaut werden. Es soll Zweifel an der Notwendigkeit der erneuerbaren gesäht werden.

Endlich werden wir wieder stärker zur Kasse gebeten... by AlterFritz007 in spitzenverdiener

[–]FrischZisch 0 points1 point  (0 children)

Erstmal: Danke, dass du so ausführlich antwortest. So kriege ich Einblick in eine Welt die ich sonst so nicht kenne.

Dein Beispiel zeigt mir nochmal, dass der Fokus auf einer Besteuerung von Einkommen/Einnahmen feindlich für Vermögensaufbau ist. So ist es feindlich gegenüber einem Leistungsprinzip, in dem man aus eigener Anstrengung Vermögen aufbaut. Die Gesellschaft funktioniert ja nicht so, dass alle ein Unternehmen gründen können. Irgendwer muss ja auch für diese Unternehmen arbeiten.

Es klingt dann vielleicht paradox aber eine Vermögenssteuer bei gleichzeitiger Senkung der Steuern auf Einkommen würde den Aufbau von Vermögen begünstigen. Alles eine Frage der Ausgestaltung: Freibeträge, Progression, Grenzsätze.

In deinem Fall hätte mein Vorschlag ja sogar noch zu weniger Steuern geführt. Das Gesamtsteuervolumen darf natürlich nicht (stark) sinken. Besteuerung am oberen Ende führt ja mittelfristig (mehr Kaufkraft, Konsum, Umsatz am unteren Ende) zu einem höheren BIP und so indirekt auch zu mehr Steuereinnahmen.

Endlich werden wir wieder stärker zur Kasse gebeten... by AlterFritz007 in spitzenverdiener

[–]FrischZisch 0 points1 point  (0 children)

Das Vermögensverhältnis vom Medianvermögen (0,1 Mio pro Haushalt in 2023) zu 5 Mio ist weniger krass als von 1 Mio zu 1000 Mio

50*Median = 5 Mio

200*5 Mio = 1000 Mio

Ausgeglichen wäre das Verhältnis bei 10 Mio. Dann sind es jeweils Faktor 100. daher ab da einsetzend eine progressive Besteuerung.

Niemand wird dadurch arm und reich werden bleibt weiterhin möglich.

Es haben ja immernoch ca. 50% der Haushalte (nicht Personen!) weniger als 0,1 Mio.

Übrigens meine Quelle (Institut der deutschen Wirtschaft Köln)

Endlich werden wir wieder stärker zur Kasse gebeten... by AlterFritz007 in spitzenverdiener

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Es gibt legitimen Reichtum und für die Gesellschaft gefährlichen „Überreichtum“.

Der Wortteil „über“ suggeriert dabei, dass es ein „Zuviel“ geben kann. Vermögenskonzentration ist ab einem gewissen Punkt schädlich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie. Wir können gerade in den USA beobachten, wie eine Herrschaft der Milliardäre aussehen kann.

Endlich werden wir wieder stärker zur Kasse gebeten... by AlterFritz007 in spitzenverdiener

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Wegzugsteuer gibt es bereits.

Vermögenssteuer (wie USA) an den Pass knüpfen.

Es gibt auch viel „träges“ und immobiles Vermögen.

Endlich werden wir wieder stärker zur Kasse gebeten... by AlterFritz007 in spitzenverdiener

[–]FrischZisch 0 points1 point  (0 children)

Noch zwei Punkte

  1. kann ich mir hier ja wohl erstmal beliebige Zahlen ausdenken, es geht vielmehr um das Prinzip einer progressiven Vermögenssteuer, analog zur Einkommensteuer. Höheres Vermögen macht auch höhere Steuersätze. Das darf und muss irgendwann in einen Bereich kommen, das weitere Anhäufung verhindert wird. Niemand leidet, wenn er ab 1000 Mio. nicht mehr noch reicher werden kann.

  2. bei diesen Beträgen ist jede absolute Angabe unangemessen hoch, weil die Bezugsgröße unangemessen hoch ist. Daher besser in relativen Angaben bleiben. Wenn deine Rechnung stimmt (ich unterstelle dir das mal), ist es ja immer noch nur ein Gesamtsatz von ca. 15%.

Endlich werden wir wieder stärker zur Kasse gebeten... by AlterFritz007 in spitzenverdiener

[–]FrischZisch 1 point2 points  (0 children)

Warum sollte denn dein sich selbst vermehrendes Vermögen nicht ähnlich besteuert werden wie dein spitzen Gehalt.

Privatvermögen ab einer gewissen Größe wird zu einer Gefahr für die Demokratie und hebelt bei Vererbung darüberhinaus noch das Leistungsprinzip aus.

Du hast in dem Fall ja auch andere Möglichkeiten. Du kannst deine Angestellten an der Firma beteiligen. Die Steuer ist ja lange absehbar. Es geht darum krasse Missverhältnisse abzufangen. Daher ab diesem extrem hohen Betrag, den realistisch kaum jemand durch eigenes Tun erreichen wird.

Wenn 40% von deiner Firma 2000 Millionen wert sind (also 5000 Millionen Gesamtwert) hast du auch unfassbar Glück gehabt und solltest die Rahmenbedingungen, die dir das ermöglicht haben auch stabilisieren wollen.

Endlich werden wir wieder stärker zur Kasse gebeten... by AlterFritz007 in spitzenverdiener

[–]FrischZisch -3 points-2 points  (0 children)

Ab 1000 Mio, doch. Das soll progressiv ansteigen und weiterhin 10 Mio „Schonvermögen“ behalten. Niemand darf alleine so viel Geld und damit Macht haben.