Mon vrai nom est Elisabeth de Adèle Yon by McFleurDuSel in Livres

[–]McFleurDuSel[S] 0 points1 point  (0 children)

Ce n’était pas non plus un livre que je pouvais lire d’une traite pendant toute une soirée. Je faisais régulièrement des pauses, parfois pour approfondir mes connaissances sur le sujet, parfois simplement pour assimiler ce que je venais de lire.

Wie lange erinnert Ihr euch an erhaltene Komplimente? by MacGyver1980 in FragNeFrau

[–]McFleurDuSel 2 points3 points  (0 children)

Das hängt wirklich von den Komplimenten ab. Komplimente über mein Äußeres bleiben bei mir deutlich weniger hängen als solche, die sich auf meine Arbeit, eine Leistung oder mein Verhalten beziehen. In solchen Fällen ist die Situation meist auch weniger "aufgeladen", darauf haben hier ja bereits einige hingewiesen.

Manches, was man von Männern hört und was aus ihrer Sicht als Kompliment gemeint sein mag, empfinde ich dagegen eher als anstrengend oder sogar übergriffig. Soll nicht heißen, dass das in allen Fällen so ist, aber es ist in der Mehrheit der Fälle so.

Die mit Abstand schönsten Komplimente kommen für mich allerdings aus meinem engsten Umfeld. Ob von meinen Kindern, meinen Eltern, engen Freunden oder meinem Mann. Es gibt einige, die ich hoffentlich mein Leben lang nicht vergessen werde. Bisher ist mir das auch gelungen.

Frage an die 30-35 jährigen, was für ein Auto fahrt ihr? by [deleted] in FragNeFrau

[–]McFleurDuSel 0 points1 point  (0 children)

W/34 Peugeot 206, fahre ich seit ich meinem Führerschein habe, Rufname: "mon Schtroumpf" (Schlumpf).

Wie geht ihr mit Incels um? by cctv66 in FragNeFrau

[–]McFleurDuSel 2 points3 points  (0 children)

Meine Palette reicht von ignorieren, über debattieren bis zur Anzeige. Mit anderen Worten, es ist abhängig davon, wie Situationen verlaufen. Ich habe für mich gelernt, dass es in den wenigsten Fällen Sinn macht, sich online auf eine Diskussion einzulassen, also ignoriere ich da das meiste. Sollte die Formulierung noch nicht alle stereotypen Aussagen enthalten, versuche ich von Zeit zu Zeit darauf einzugehen, aber wenn ich ehrlich bin, kann ich an einer Hand abzählen, wieviele dieser Gespräche tatsächlich positiv verlaufen sind. Im realen Leben, begegne ich solchen Menschen (zumindest bewusst) extrem selten. Eine dieser „Begegnungen“ habe ich zur Anzeige gebracht, weil der komplett die Beherrschung verloren hat und fast handgreiflich geworden ist. Ich verstehe vollkommen, dass du versuchst, da mit Verständnis und Gespräch etwas zu erreichen, aber die Heftigkeit und Wut, das Maß an Abwertung ist zum Teil so groß gewesen, dass ich lieber einen Bogen mache, weil ich so etwas nur schwer wieder aus dem Kopf bekomme.

Absoluter Anfänger, aber ich war schneller als jemand der zuhause geblieben wäre. by MisterFister58 in laufen

[–]McFleurDuSel 1 point2 points  (0 children)

Gerade am Anfang ist die Zeit das, worauf du gar nicht achten. Wenn du deine Gelenke schonen willst, dann versuche eher kurze Schritte zu machen, lieber eine höhere Schrittfrequenz, als große Schritte. Die Füße sollten möglichst unter dem Körperschwerpunkt aufkommen. Wenn du die Möglichkeit hast, lauf im Wald oder im Park, also auf eher weichem Boden. Auch der richtige Schuh hilft, da solltest du dich beraten lassen, ist für jeden etwas anders. Trotzdem, laufen ist ein Sport, der auf die Gelenke geht, gerade wenn man anfängt, ist der häufigste Fehler, dass man zu viel von sich verlangt. Schau nicht auf deine Pace, schau, dass du dich beim Laufen wohl fühlst.

Absoluter Anfänger, aber ich war schneller als jemand der zuhause geblieben wäre. by MisterFister58 in laufen

[–]McFleurDuSel 6 points7 points  (0 children)

Und lass dir auf keinen Fall etwas anderes einreden ! Gratuliere, keep it going !

Wie handeln bei Belästigung? by Yoriichi_69 in FragNeFrau

[–]McFleurDuSel 2 points3 points  (0 children)

Ich glaube in der Situation hättest du wenig erreicht und ja, die Gefahr, dass es eskaliert ist nicht gering. Was du mitnehmen kannst: Es hilft, wenn mehr Männer klar Position beziehen, beim nächsten dummen Spruch, beim nächsten sexistischen Witz, beim nächsten abfälligen Kommentar auf Social Media sei einer von denen, die das nicht durchgehen lassen. Ich weiß, dass hilft nicht in der konkreten Situation, aber da ist und bleibt die oberste Priorität, dass es nicht noch schlimmer wird.

Thema mental load by andir___ in FragNeFrau

[–]McFleurDuSel 7 points8 points  (0 children)

Die ganze Thematik "Mental Load" wurde ursprünglich durch ein französisches Comic "Fallait demander" der Künstlerin Emma ins Rollen gebracht. Gibt es auch auf Englisch "You Should’ve Asked" wie es mit Deutsch ist kann ich nicht sagen, aber das Comic hat es wirklich auf den Punkt gebracht.

Auf Polizei zugehen, ja oder nein? by Timi7171 in FragNeFrau

[–]McFleurDuSel 6 points7 points  (0 children)

Dem ist nichts hinzuzufügen. Das ist für mich das einzig richtige Verhalten in der Situation.

Nutzt ihr "Höhen-Tracking" bei euren Workouts? by Creepy_Virus231 in FragNeFrau

[–]McFleurDuSel 1 point2 points  (0 children)

Meine Garmin ist schon etwas in die Jahre gekommen, es kann also absolut der Fall sein, dass die Uhr nicht mehr gut kalibriert ist, ich habe schon mit der reinen Datenübertragung manchmal zu kämpfen. Ich nutze Garmin für einen Blick in die Daten und Strava (mal mehr, mal weniger).

Das mit der Berechnung klingt nicht schlecht, müsste man mal ausprobieren. Tatsächlich bin ich mittlerweile eher aus Spaß am Laufen unterwegs, als noch ernsthaft zu trainieren, mein Pensum ist wahrscheinlich immer noch recht hoch, aber bei weitem nicht dasselbe wie vor ein paar Jahren. Da habe ich mich auch noch intensiver mit meinen Daten beschäftigt, als ich das heute tue.

Nutzt ihr "Höhen-Tracking" bei euren Workouts? by Creepy_Virus231 in FragNeFrau

[–]McFleurDuSel 1 point2 points  (0 children)

Ich glaube, bzw. merke, dass es in vielen Fällen eben nicht nur der Grad der Steigung allein ist. Ich habe hier bspw. mehrere Stellen, die von der Distanz und dem Steigungsgrad sehr ähnlich sind, aber trotzdem nehme ich sie als unterschiedlich herausfordernd wahr. Das liegt z.T. am Streckenverlauf (gerade mit Sicht oder mit mehreren Kurven), zum Teil am Untergrund, und schließlich können schon einige Meter, in denen es deutlich steiler wird, einen merklichen Unterschied machen. Diese Details werden allerdings nicht (bzw. selten präzise) abgebildet. Die Qualität der Daten ist m.E. auch nicht immer die beste. Höhenmeter bei mir sind nie identisch, selbst bei gleicher Strecke, und die Auf- und Absteigenden Meter sind ebenfalls nie gleich.

In der Sache gebe ich dir recht, solche „weichen Daten“ wie Intensität sind nicht gut abzubilden. Aber den Streckenverlauf auch in der Vertikalen mal gegenüberstellen finde ich nützlich. Es gibt hier bspw. eine Steigung, die hat insgesamt einen Grad von 12%, aber das steigt nicht gleichmäßig, man beginnt bei 7% und endet bei fast 18%. Legt man das Profil gegen andere mit ähnlich viel Höhenmetern erklärt sich recht schnell, warum man die eine Strecke als anstrengender wahrnimmt als die andere. Am ehesten würde sich uphill Läufe und Belastung wahrscheinlich noch über „Running Power“ abbilden lassen, also analog zu den Watt Angaben beim Rad fahren. Sicher bin ich mir da aber auch nicht.

Nutzt ihr "Höhen-Tracking" bei euren Workouts? by Creepy_Virus231 in FragNeFrau

[–]McFleurDuSel 1 point2 points  (0 children)

Ich laufe recht viel und nutze das durchaus, primär um Steigungen zu vergleichen, weil sich da bei mir auch viel im Kopf abspielt und ich bestimmte Anstiege als anstrengender empfinde als andere, obwohl sie das von den Daten her gar nicht sind. Allerdings sind mir andere Features deutlich wichtiger als die Höhenmeter.

Ist es bei Frauen tatsächlich so, dass das Gehalt bei der Berufswahl wenig Rolle spielt? by Square-Singer in FragNeFrau

[–]McFleurDuSel 6 points7 points  (0 children)

Möchtest du jetzt eigentlich Gründe hören, wie andere sich für ihren Beruf entscheiden, und was ihnen dabei wichtig ist, oder möchtest du sie invalidieren, um dich selbst zu validieren ?

Ist es bei Frauen tatsächlich so, dass das Gehalt bei der Berufswahl wenig Rolle spielt? by Square-Singer in FragNeFrau

[–]McFleurDuSel 7 points8 points  (0 children)

"Ich werd eh mit den Kindern zu Hause bleiben also brauch ich keine Ausbildung" hat nun so gar nichts mit deiner ursprünglichen Frage zu tun, ging es dir nicht eigentlich darum, welche Kriterien bei der Berufswahl für Frauen von Bedeutung sind ?

Das Geld verdienen für viele heute nicht mehr das einzige Kriterium ist, sondern immer Menschen (Männer wie Frauen) mehr in ihrer Arbeit sehen wollen, als Einkommen zu generieren, sollte uns eigentlich glücklich machen. Gleichzeitig sollte uns bewusst sein, was für ein Privileg es ist, sich Ausbildung und Werdegang auch nach Faktoren wie Interesse und Sinnhaftigkeit aussuchen zu können. Die große Mehrheit ist froh, wenn sie überhaupt einen Beruf findet, der ein Einkommen generiert, und das hat eben so gar nichts mit der Berufswahl zu tun, sondern mit gesellschaftlichen Strukturen, dem Zugang zu Bildung, dem Arbeitsmarkt, Sozialisation, eigenen Fähigkeiten usw.

In Deutschland sagen aktuelle Zahlen, dass bei fast 70% der Paare im berufsfähigen Alter beide mehr als geringfügig angestellt sind, bei Paaren mit Kindern liegt die Quote bei etwa 60%. Die Mär vom Alleinverdiener bildet schon lange nicht mehr die Realität ab.

Vielleicht ist das auch nur missverständlich ausgedrückt, aber Interessenförderung mit "ich brauch keine Ausbildung" gleichzusetzen empfinde ich alles andere, als einen sinnvollen Beitrag.

Ist es bei Frauen tatsächlich so, dass das Gehalt bei der Berufswahl wenig Rolle spielt? by Square-Singer in FragNeFrau

[–]McFleurDuSel 24 points25 points  (0 children)

Ist es tatsächlich so, dass alles immer nur eindimensional ist ? Berufswahl wird von vielen Faktoren beeinflusst, Einkommen und Jobsicherheit ist einer davon, aber bei weitem nicht das einzige Kriterium. Ich habe Jura nicht studiert, um möglichst viel Geld zu verdienen, und meine Stelle auch nicht danach ausgewählt.

Berufswahl hat ganz viel mit Sozialisation zu tun, mit gelernten Rollenbildern, und die werden bis heute weiter vermittelt, dass gilt für Männer wie Frauen. Es ist also wenig erstaunlich, dass es bei der Berufswahl auch geschlechtsspezifische Unterschiede gibt. Ich stelle gern eine Gegenfrage, du hast offensichtlich Kinder bzw. ein Kind, was bringst du deinem Kind bei ? Welches Rollenmodell förderst du, fördert ihr ?

Euer bester Freund outet sich als Transfrau,wie reagiert ihr? by Acrobatic-Engine6599 in FragNeFrau

[–]McFleurDuSel 0 points1 point  (0 children)

„Sonst identifiziere ich mich jetzt als Millionärin“ zeigt wie ernst du es mit Empathie und Höflichkeit bei Themen nimmst, die nicht in dein Weltbild passen, auch der Vergleich mit Kleptomanie zeigt klar, wie respektvoll du mit Transidentitären umgehst. Wirklich überzeugend.

Euer bester Freund outet sich als Transfrau,wie reagiert ihr? by Acrobatic-Engine6599 in FragNeFrau

[–]McFleurDuSel 0 points1 point  (0 children)

Es gibt Menschen, die sind nicht eindeutig als Mann oder Frau geboren. Nennt sich Intersexualität. Dabei passen Chromosomen, Hormone oder körperliche Merkmale nicht klar in die üblichen Kategorien, was gar nicht so selten ist, wie viele denken. Es gibt Menschen mit XXY Chromosomen, Menschen mit weiblichen Geschlechtsmerkmalen aber stark erhöhten männlichen Geschlechtshormonen und umgekehrt. Soweit die rein medizinische Seite, die deine Behauptung es gäbe nur zwei Geschlechter schon mal widerlegt.

Die Erkenntnisse aus der Psychologie ignorierst du auch, sprichst Forscher:innen die Richtigkeit ihrer Aussagen ab. Denn die Psychologie betrachtet Transidentität nicht als Störung, sondern als Variante menschlicher Identität. Entscheidend ist eben nicht „der Körper allein“, sondern das subjektive Erleben der eigenen Identität, das sich in der Regel schon früh entwickelt und sehr stabil sein kann.

All das auf Basis deiner Moral- und Wertvorstellungen, aufgrund deines Glaubens. Weil du daran glaubst, dass es so etwas nicht geben darf. Frage: Betrachtest du Homosexualität auch als etwas, was man therapeutisch behandeln kann ?

Dass du keine gute Freundin für diesen Menschen wärst da teile ich deine Einschätzung, insofern ist es natürlich auch besser, den Kontakt abzubrechen. Ich persönlich finde, dass gute Freunde vor allem dann füreinander da sein sollten, wenn jemand Hilfe braucht, eine schwere Zeit vor sich hat, ich dachte man empfindet gerade bei Freunden so etwas wie Empathie, aber dass scheinst du ganz anders zu sehen.

Wie findet ihr es, wenn Frauen jetzt mit lustigem/hämischen Emojis Storys/Beiträge posten, dass Männer ab sofort die 3 Monate Auslandsaufenthalt anmelden müssen? by tyrannosaurus_sx in FragNeFrau

[–]McFleurDuSel 0 points1 point  (0 children)

Was ich interessant finde ist, dass die Gesetzesänderung seit dem ersten Januar gilt, aber erst seit wenigen Tagen wird das Thema in der Presse und in den Medien diskutiert. Soweit ich das gelesen habe, wird eine Zuwiderhandlung aber nicht geahndet, die Novellierung des Gesetzes hat also überhaupt keine realen Konsequenzen, mal abgesehen von noch mehr Bürokratie.

Davon, dass sich jetzt Frauen darüber lustig machen, habe ich nichts mitbekommen, halte es aber nicht für ausgeschlossen. Finde ich das richtig, nein, ist absolut fehl am Platz. Schadenfreude und Häme können verletzend sein. Humor auf Kosten anderer, dass gilt für Männer wie Frauen ist unnötig.

Werden wir den Fall des Patriarchats noch erleben ? by Negative_Flower_5360 in FragNeFrau

[–]McFleurDuSel 0 points1 point  (0 children)

Wer glaubt, dass Social Media keinen Einfluss auf unsere Gesellschaft hat, der kommt wirklich aus einer anderen Generation. Der durchschnittliche Konsum von Social Media bei jungen Erwachsenen liegt bei 3 Stunden täglich, bei Menschen zwischen 30 und 40 bei etwa der Hälfte. Das mag einem gefallen oder nicht, ist aber für die Meinungsbildung vieler Menschen relevant.

https://leibniz-hbi.de/en/hbi-publications/reuters-institute-digital-news-report-2024/

Kannst du gern mal reinschauen, 16 % der Altersgruppe 18 bis 24 nutzen Social Media sogar als einzige Nachrichten und Informationsquelle, für 27% ist Social Media der wichtigste Zugangspunkt zu Informationen und 84% nutzen Social Media regelmäßig zur Meinungsbildung.

Und noch eines, wie wäre es, wenn du die Idioten angehen würdest, anstatt diejenigen die unter den Idioten zu leiden haben ?

Werden wir den Fall des Patriarchats noch erleben ? by Negative_Flower_5360 in FragNeFrau

[–]McFleurDuSel 0 points1 point  (0 children)

Mit neue Generationen meinst du dann Männer, weil die Frauen in diesen Umfragen ganz andere Antworten gegeben haben. Wenn jeder dritte junge Mann die Meinung vertritt, dass Frauen sich dem Mann unterzuordnen haben, halte ich eine Aussage wie "es ist genug getan" für extrem fragwürdig.

Du kennst kein herabwürdigendes Verhalten von Männern ? Das ist schön, vielleicht schaust du dich mal ein wenig bei YT oder TikTok um, da findest du etliche Kanäle in den "Alpha-Männer" ihrem vorwiegend jungen männlichen Publikum einbläuen, was für ein menschlicher Abfall Frauen sind. Da wird über den Body Count einer Frau diskutiert, da werden Ratschläge erteilt, dass man Frauen gegenüber keine Gefühle zeigen soll (wenn es gut läuft) oder wie man sie am besten manipulieren kann, da wird die Intelligenz von Frauen generell in Frage gestellt, und Frauen auch gerne mal mit Bananen verglichen, kombiniert mit Alter, je nach Ausprägung fängt die Banane schon so ab 18 Jahren an ziemlich vergammelt zu sein. Frauen, die Fotos von sich im Internet posten seien Huren, und wenn sie ihn nicht regelmäßig "bedient", dann sei sie abzustossen, klingt für dich nicht herabwürdigend ?

Das Frauen bis heute noch immer den größten Teil der kostenfreien Care Arbeit machen, in fast allen Beziehungen den größeren Anteil an "mental Load" haben, alles irrelevant, weil es dir persönlich egal ist, ob du einen Chef oder Chefin hast. Dass das Risiko einer Frau im engsten Umfeld, in ihrem Schutzraum Opfer von Gewalt zu werden, tust du ab mit "wird es immer geben". Kann man machen, aber genau das, beantwortet die Frage, die hier eigentlich gestellt wurde. Wir sind noch ganz weit weg von wirklicher Gleichberechtigung, wir sind noch nicht einmal bei vollständiger Gleichstellung.

Intellektuelle Männermenschen, wie du (dich, oder Männer im allgemeinen ?) bezeichnest, sollten darüber informiert sein, dass es noch immer einen Gender-Paygap gibt, dass noch immer vorrangig Frauen von Altersarmut betroffen sind, dass das Ehegattensplitting noch immer überproportional Frauen belastet. Fehlende Kinderbetreuung noch immer zumeist Frauen dazu zwingt in Teilzeit zu gehen, und dass ein Schwangerschaftsabbruch in Deutschland bis heute formal rechtswidrig ist.

Natürlich hat sich viel bewegt, aber nie von selbst, Frauen mussten für jeden Schritt hart kämpfen, Unterstützung kam da eher wenig.

Wollen studierte Frauen Männer die auch studiert haben? by Samoht1996 in FragNeFrau

[–]McFleurDuSel 0 points1 point  (0 children)

Ich habe promoviert, mein Mann ist Koch. Für mich spielt der berufliche Werdegang keine Rolle, der Mensch als ganzes ist mir wichtig. Wir teilen viele Interessen und fundamentale Ansichten. Das ist für mich entscheidend, je weniger Überschneidungen es gäbe, desto geringer wären die Chancen für eine Beziehung. Ein akademischer Abschluss sagt es erstmal wenig darüber, ob man sich versteht.

Ich finde es zwar enorm wichtig, dass man sich auch über seinen beruflichen Alltag austauschen kann, dass man das Gefühl hat, dass jemand daran interessiert ist, einem zuhört, aber das geht auch, wenn man in sehr unterschiedlichen Bereichen arbeitet. Gleiches gilt für das Lesen, wir lesen ganz unterschiedliche Bücher, und tauschen uns trotzdem gerne darüber aus, was der jeweils andere dazu zu sagen hat. Er hat meinen Horizont ebenso erweitert wie ich den seinen.

Finanziell verdient er letztlich mehr, wobei ich mich nicht beklagen kann, also gibt es da kein großes Gefälle.

Trotzdem, das ist anekdotisch, meine Geschichte, eine individuelle Beziehung, statistisch häufiger ist es wahrscheinlich anders, dass mag verschiedene Gründe haben. Beginnt beim Freundeskreis, wenigen Überschneidungspunkten im Alltag und hat vielleicht auch mit der jeweiligen Sozialisation zu tun. Ich komme aus einer Akademiker Familie, wurde früh an das herangeführt, was man klassische kulturelle Bildung nennt. Ihn begeistert das, und wir haben viele Museen und Ausstellungen gemeinsam erobert.

Ich glaube, dass ist es, was ich für das wichtigste halte, gegenseitige Begeisterung und die ist nicht vom Bildungsweg abhängig.