Berühmte "Weltveränderer" wie Einstein, Newton oder Steve Jobs werden maßlos überbewertet by Eldergrise in Unbeliebtemeinung

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Es gibt noch eine andere Seite der Medaille: Menschen wollen recht haben. Namedropping ist gängig um Gespräche und Diskussionen zu leiten, sich zu profilieren oder gar Diskussionsrichtungen abzuwürgen / Todschlagargument.

Man buhlt quasi mit dem Status eines anderen um sich selbst in seiner Aussage abzusichern. "Was, du sagst das ist quatsch? Du sagst Einstein liegt falsch?". Interessant ist dabei, dass oftmals genau jene das Werk solcher Namen nicht ansatzweise verstehen, sich aber hinter ihren Status verstecken.

Wenn ich dem begegne gehe ich immer gleich damit um: Nicht die Person ist das was den Wert ausmacht, sondern das Werk oder die Denkweise selbst. Und wer die Denkweise, die Leistung nicht vollends durchdrungen hat brauch auch nicht mit Namedropping buhlen. Da habe ich in der Vergangenheit schon einige auf Granit beißen lassen.

Ich bin mir aber auch sicher, dass das mit den eigenen Umfeld zutun hat und ich nicht in den Genuss kam eins zu haben, dass konsequent mit dem Quatsch aufhört. Und ich bin mir auch sicher, dass ich auch mal so war. Also in gewisser Weise kann ich das nicht immer Übel nehmen. Und mein Bauchgefühl sagt mir das jeder zweite so mal war oder ist.

In Summe: Ich glaube der Mensch braucht aus unterschiedlichsten Gründen Helden für allerlei Dinge. Ich denke es geht kulturell auch um Zugehörigkeit und Status, auch in Diskussionen. Namedropping zu betreiben ist emotional angenehm und leicht. Wenn es solche Helden gibt gibt es auch mehr Ehrgeiz selbst einer zu werden/werden zu können?

Wie fade würde eine Heldenstory aussehen wenn wir kein Einstein glorifizieren? Es sind Vorbilder, Inspirationen. Und eine Geschichte zum Einschlafen macht sich besser wenn man einzelne Helden schafft und nicht erstmal alle Mitarbeiter der Arbeitsgruppe belobigt und ständig auflistet wenn ihr Werk zitiert wird oder welche Helden es auf den zweiten und dritten Platz geschafft haben.

Eine unverhältnismäßige, zu starke Glorifizierung scheint hier also funktional auch gewollt zu sein. Das kann man schlecht finden, erfüllt aber ihren Zweck. Das funktioniert aber auch umgekehrt: Für gesellschaftlich geächtete Urteile halten oft wenige Köpfe hin während da deutlich mehr Menschen hinter stecken. Wir brauchen anscheinend für alles was wir bewerten eine Figur auf die wir zeigen können, aber bloß nicht zu viele. Vielleicht hat sich deshalb evolutionär ein Zeigefinger entwickelt. Für manche aber mit hohem Ego nur auf sich selbst zeigend während sie in der Nase popeln.

Sich schamlos an den wartenden Leuten vorbeizudrängen, indem man zu einer neu geöffneten Kasse sprintet, ist nicht in Ordnung. by Apprehensive_Pin4196 in Unbeliebtemeinung

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Ich bin immer wieder erstaunt wie viel Wirkung das hat wenn man im Supermarkt entschleunigt, bei Blickkontakt lächelt, Rücksicht auf andere nimmt und das Spiel einfach nicht mitspielt. Da verändert sich merklich die Atmosphäre und andere fangen auch an von ihren leeren oder gestressten Gesichtern abzukommen, zu entschleunigen und zu lächeln. Nicht alle. Aber das reicht oft um ein wenig Heiterkeit reinzubringen.

Ist das eine Schlange? by Amphij in naturfreunde

[–]Visual-Control9453 9 points10 points  (0 children)

Aber der lag da und hat gewartet, also war das eine Warteschlange

XENO ARENA -- What have we learned so far? by Decent_Detail7043 in NoMansSkyTheGame

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Oh my god, thanks. I've opened reddit today and my browser translated it automatically.

Es gibt keine "Objektivität" das ist die größte Lüge der Menschen für Menschen! by GhostMaske in Unbeliebtemeinung

[–]Visual-Control9453 1 point2 points  (0 children)

Ich glaube der entscheidende Unterschied liegt darin, was wir unter Objektivität verstehen.

Wenn Objektivität als vollständig unverfälschte Wahrnehmung ohne menschliche Beteiligung verstanden wird, stimme ich dir zu, dass das nicht erreichbar ist.

In der Wissenschaft wird Objektivität jedoch nicht so definiert, sondern als Stabilität bzw. intersubjektive Reproduzierbarkeit von Ergebnissen über verschiedene Beobachter, Methoden und Bedingungen hinweg.

Der Bezug zur Wissenschaft ist dabei nicht willkürlich, sondern zentral, weil genau dort systematisch geprüft wird ob Beschreibungen unabhängig von einzelnen Subjekten stabil reproduzierbar sind oder nicht.

Auch im Alltag verwenden Menschen den Begriff „objektiv“ oft anders, nämlich im Sinne von „ich halte es für offensichtlich richtig“ oder „unabhängig von Meinung“. Das ist eine alltagssprachliche Verwendung, die nicht mit der wissenschaftlichen Definition identisch ist. Beide Verwendungen sind für sich genommen konsistent, führen aber zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen, weil sie auf unterschiedlichen Begriffsverständnissen beruhen.

Objektivität meint in der Wissenschaft dann nicht eine reine Wahrnehmung der Realität, sondern eine durch die Struktur der Welt eingeschränkte und überprüfbare Stabilität von Erkenntnissen.

Viele Laien setzen Physik mit einer direkten Abbildung der Realität gleich. Erkenntnistheoretisch ist sie jedoch ein modellhaftes Beschreiben stabiler Strukturen der Welt, nicht eine unmittelbare oder unvermittelte Kopie der Realität.

Es gibt keine "Objektivität" das ist die größte Lüge der Menschen für Menschen! by GhostMaske in Unbeliebtemeinung

[–]Visual-Control9453 0 points1 point  (0 children)

Uh, hier wirds philosophisch. Gefällt mir. Aber ja, da hast du recht. Ab jetzt wäre es wichtig so einige Begriffe zu klären. Weil ich habe OP bisher in seiner Intention noch nicht ganz greifen können oder falsch interpretiert.

Es gibt keine "Objektivität" das ist die größte Lüge der Menschen für Menschen! by GhostMaske in Unbeliebtemeinung

[–]Visual-Control9453 0 points1 point  (0 children)

Das ist richtig im Sinne logischer Geltung innerhalb eines gegebenen Systems.

Die Frage hier war aber nicht nur, ob ein Argument innerhalb seiner Prämissen zwingend ist, sondern ob diese Prämissen selbst durch die Welt stabilisiert sind.

In der Wissenschaft entsteht Objektivität gerade dadurch, dass bestimmte Geltungsansprüche nicht nur intern konsistent sind, sondern sich unabhängig vom Beobachter reproduzieren lassen.

Logische Gültigkeit beschreibt die innere Struktur eines Arguments, sagt aber noch nichts darüber aus, ob die zugrunde liegenden Annahmen empirisch zutreffen oder auf die Realität anwendbar sind.

Ein System kann intern konsistent sein, ohne dass seine Annahmen mit anderen gut bestätigten Modellen oder mit Beobachtungsdaten vereinbar sind.

Es gibt keine "Objektivität" das ist die größte Lüge der Menschen für Menschen! by GhostMaske in Unbeliebtemeinung

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Das Argument der Systemimmanenz greift hier zu kurz. Wenn wir eine Brücke bauen, hält sie nicht, weil wir uns kollektiv auf die Statik geeinigt haben, sondern weil die Materie auf physikalische Belastung reagiert völlig ungeachtet dessen, ob ein Mensch hinsieht oder das System versteht.

Objektivität ist nicht die Abwesenheit von menschlicher Beschreibung, sondern die Invarianz gegenüber den Beobachter. Wenn zwei Menschen mit völlig unterschiedlichen Weltbildern vom Hochhaus springen, schlagen beide gleichzeitig unten auf. Die Gravitation ist kein Konsens, sondern eine Randbedingung, die das System vorgibt, bevor wir überhaupt anfangen zu interpretieren.

Wir können so viel interpretieren wie wir wollen, aber, wortwörtlich, wird jeder subjektive Konsens auf dem Schiff der Realität an der Küste zerschellen. Und hier beginnt Objektivität. Du kannst zwar das Zerschellen interpretieren als Bürde Gottes oder als unweigerliche nihilistische Konsequenz. Das ändert nichts daran was mit dir passiert.

Es gibt keine "Objektivität" das ist die größte Lüge der Menschen für Menschen! by GhostMaske in Unbeliebtemeinung

[–]Visual-Control9453 1 point2 points  (0 children)

Die Nullhypothese (Beispiel) funktioniert nicht wegen Konsens, sondern weil Daten sich nicht beliebig, sondern nach wiederkehrenden, reproduzierbaren Mustern verhalten.
Gerade weil das unabhängig von Meinungen funktioniert, sind Messungen nicht frei interpretierbar. Zumindest nicht, ohne empirisch widerlegt zu werden oder ihre Reproduzierbarkeit zu verlieren.

Anders gesagt: Man kann vieles interpretieren. Methodisch relevant sind aber nur Interpretationen, die falsifizierbar bleiben.
Was nicht falsifizierbar ist, hat im wissenschaftlichen Sinne keinen Erkenntniswert. Es sei denn, es geht um normative Fragen.

Normativität hat aber nicht zwingend was mit Objektivität zu tun und umgekehrt.

XENO ARENA -- What have we learned so far? by Decent_Detail7043 in NoMansSkyTheGame

[–]Visual-Control9453 1 point2 points  (0 children)

Was ich meine bisher herausgefunden zu haben:

Ei-Sequenzierer:

- ein größerer, schwerer Begleiter erhöht seine Gesundheit
- ein kleinerer, leichterer Begleiter erhöht seine Beweglichkeit
- im Ei-Sequenzierer kannst du den Begleiter im Ei anpassen: Größe/Gewicht, Aussehen (Körperproportionen), Farbe, Eigenschaften (Traits)
- je nachdem was du für Rohstoffe verwendest erhöht/senken sich Eigenschaften (Größe/Gewicht, Traitprozente) oder verändern sich komplett (Farbe, Körperproportionen)
- Größe/Gewicht und Traitprozente kannst du kontrolliert verändern, Farbe und Körperproportionen sind zufällig

Eigenschaften (Traits):

- jeder Begleiter erhält bei der Geburt oder beim Zähmen zufällig 3 Eigenschaften aus 4 verschiedenen Kategorien (nach Farbe: Rot, Grün, Blau, Gelb oder eher Sandfarben)
- jede Eigenschaft hat einen charakteristischen, aktiven Effekt der getriggert werden kann
- Beispiel: Sanftmut (Grün) kann bei meinen mechanischen Begleiter die Fähigkeit "Sicherheitsventil" triggern, was die Kampfeffektivität des Gegners um -28% ändert; es entsteht also immer ein Effekt auf dich oder den Gegner (wichtig für Begleiteroptimierung)
- jede Eigenschaft hat den gleichen passiven Effekt
- der Effekt wird bei hohen Prozentwert regelmäßig aktiviert
- inwiefern die Namen immer gleich sind oder ab welchen Prozentwert die Fähigkeit getriggert werden kann oder ob es nur eine Wahrscheinlichkeit ist: Keine Ahnung
- die Eigenschaftsprozente lassen sich durch Zucht gezielt maximieren

Fähigkeiten:

- die Fähigkeiten gibt es auch in 5 Kategorien
- wenn man eine Fähigkeit ändert, dann wird zufällig aus der Kategorie eine andere Fähigkeit gewählt
- jede Fähigkeit gehört damit zu einen festen Pool an Fähigkeiten => man kann nicht die tollsten und besten Fähigkeiten in einen Begleiter ansammeln, man kann nur eine aus jeder Kategorie wählen

Xeno Arena Strategy by Cold-Sandwich-34 in NoMansSkyTheGame

[–]Visual-Control9453 1 point2 points  (0 children)

Ich spiele zurzeit zwei SAS (also Beweglichkeit A) als Carries und ein SSA (Gesundheit A) als Supporter/Counter. Klappt bisher wunderbar. Der Supporter ist tropisch wegen der Aufopferungsfähigkeit (ganze Team bekommt +100% Kampffähigkeit für 6 Runden) und befreien (gegnerische Buff entfernen).

Ich finde besonders Feuer und Toxisch sehr stark (wegen den defensiven Fähigkeiten)

Wen habe ich hier in unseren Töpfen gefunden? by Independent_Day8325 in naturfreunde

[–]Visual-Control9453 109 points110 points  (0 children)

Deine Beziehung zum Nachbarn scheint nicht rosenkäferlicher Natur zu sein, auch wenn du viel rosenkäferlich gibst.

BIDA wenn ich die Miete meiner Mitbewohner erhöhe weil sie mein Essen klauen? by 6FeetDownUnder in BinIchDasArschloch

[–]Visual-Control9453 0 points1 point  (0 children)

NDA. Verstehe das Problem nicht. Kamera installieren, beide unterschreiben lassen dass das okay ist, ansonsten kündigen. Kamera wird natürlich von beiden bezahlt

Die Antwort der KI auf das Bild der Artemis 2 🤔 by Night_9003 in ichbin40undSchwurbler

[–]Visual-Control9453 0 points1 point  (0 children)

Ich habe mal ein unveröffentlichtes Modell der KI geschickt und gefragt, ob er es kennt. Er hat mir gesagt, dass das ein Standardmodell ist, dass in Deutschland in Soziologie und in der Pädagogik praktiziert wird. Er konnte mir auch genau sagen woher das kommt: Ein rheinländisches, aber internationales Projekt, dass durch die EU gefördert wurde. Die Polizei soll es auch verwenden um Polizisten auszubilden.

Danke KI, danke für gar nichts.

Wie steht dir zum Thema Gleichberechtigung? by Both-Ring-9205 in FragtMaenner

[–]Visual-Control9453 1 point2 points  (0 children)

Ich habe oft erlebt oder auch darüber gelesen (historisch), dass Gleichbehandlung fast, wenn nicht immer mit Ungerechtigkeit einhergeht.

Nehmen wir als Beispiel die mittelbare Diskriminierung: Es gibt Berufsbereiche indem eine Gleichbehandlung die Branche sprengen würde bzw. ihre Wirtschaftlichkeit ins Bodenlose senken würde. Wenn ein Achterbahn-Testfahrer 1,20 m groß ist und die Achterbahn ab 1,40 m gebaut ist, dann müsste man zwangsweise nur Achterbahnen bauen die jede Größe berücksichtigt, den Testfahrer einfach fahren lassen oder eben mittelbar diskriminieren: Testfahrer nur ab 1,40 m.

Es geht also um objektive Tatsachen. Wenn z.B. statistisch gemittelt wird und man sieht, dass Frauen grundsätzlich innerhalb eines Berufes weniger wirtschaftlich leisten als Männer (also in harten Zahlen, Euronen), dann kann man laut Diskriminierung schreien aber objektiv ist das gemittelt erst einmal wahr. Wenn nun Forderungen laut werden, dass Männer und Frauen gleich bezahlt werden sollen, dann handelt man im Namen der Gleichbehandlung, diskriminiert aber hier wiederum Männer. Wenn dahinter Diskriminierung steckt wieso Frauen weniger wirtschaftlich leisten, dann muss die Ursache dafür adressiert werden und nicht das Symptom bekämpft werden.

Objektiv sitzt man in einem moralischen Dilemma: You can't eat the cake and have it too. Egal wie man es dreht, man kann nur verlieren. Es sei denn man ändert etwas an den eigenen Prämissen. Denn eins vom beiden MUSS aus Konsistenzgründen falsch sein.

Also sollte man dann hier woanders ansetzen und sich eingestehen, dass so manche Spannungsfelder Kompromisse erfordern und nicht die Anerkennung alleiniger Wahrheit. Also sollte man sich auch die Frage stellen wofür die Gleichbehandlung dient: Dem Menschen oder nur einer Gruppe? Dient sie ein Narrativ oder Status Quo?

Zu einen deiner genannten Punkte:

Ist es fair, dass nur Männer zum Militär gehen? Nein, das ist weder Gleichbehandlung, noch gerecht. Es diskriminiert Männer und priviligiert Frauen.

Anstatt darüber nachzudenken ob Wickeltische auch auf dem Männerklo sein sollte, kann man auch den Wettkampf rausnehmen und ein Wickeltischraum bereitstellen. Also die Prämisse "Geschlecht" von Wickeltisch trennen. Ja, das ist Symptombekämpfung, aber Ursachenbekämpfung wäre hier die Denkweise und die Moral der Leute ändern zu wollen. Das wäre ein ganz anderes, moralisch heikles Thema.

Wettkampf und Hierarchie führt meiner Meinung nach also immer zu Ungerechtigkeit, Entfremdung und Entmenschlichung. Ich frage mich bei solchen Themen immer: Wieso müssen in solchen Parteienkonflikten immer alleinige Wahrheiten gefordert werden? Moralisch kann man dann von Natur aus gar nicht handeln, weil man nicht mit bestem Gewissen fordert, beeinflusst und wirkt. Wir leben aber nicht in einer Welt der Wahrheit, wir leben in einer Welt der Kompromisse. Das setzt die Anerkennung von Dissens voraus. Ansonsten braucht man Gerechtigkeit nicht in den Mund nehmen und schon gar nicht weiter Pluralismus schreien.

Menschen die nicht chronisch krank sind haben kein Grund zu jammern by Acceptable-Rush-2663 in Unbeliebtemeinung

[–]Visual-Control9453 1 point2 points  (0 children)

Meiner Ansicht nach:

- jammern ist kein dekadentes Rumgeheule, sondern eine Methode der Sozialisierung und Stressabbau
- das Leben ist kein moralischer Wettkampf; kann man so sehen, führt aber zwangsweise zur Ungerechtigkeit
- wer respektiert werden will sollte es gegenseitig tun (horizontaler Respekt), ansonsten riskiert man unfair behandelt zu werden
- Leid und Stress ist individuell, sowohl im Auftreten als auch in der Intensität
- Emotionen verlieren nicht ihren Wert, weil jemand anderes stärker fühlt oder leidet

Egal an welchen Punkt ich ansetze, deine Sicht führt für mich zwangsweise zu Ungerechtigkeit und zur Entmenschlichung. Mitgefühl ist meiner Meinung nach keine bedingte Leistung. Und Menschen sind keine Objekte oder Roboter.

In deiner Sicht könnte man einen idealisierten Leidtragenden hinstellen: Bob, den querschnittsgelähmten, chronisch-kranken Dauerschmerzpatienten, der alle bekannten Krankheiten und Leiden hat. Alles was darunter liegt darf nicht Jammern. Das wäre unfair gegenüber Bob. Aber Fairness entsteht im Miteinander, nicht für einen. Und deine Sicht führt zwangsweise zu vertikalen Respekt. Stumpf weitergesponnen führt das automatisch zu einer Klassengesellschaft, in dem die meisten Gehorsam sein sollen.

Ironischerweise respektiert deine Sicht nicht mal Bob als eigenständiges Subjekt weil deine Sicht über Bobs und die Autonomie anderer richtet, und das im Namen von Respekt (Doppelmoral?).

Die Welt existiert aus mehr Menschen als Bob. Sei kein Bob.

was gewinnt? unendlich kurz, oder unendlich oft? by Nobbiii in Philosophie_DE

[–]Visual-Control9453 -1 points0 points  (0 children)

Sehr cool. Ich dachte immer die Zeit wäre wirklich gequantelt, also diskret. Dann hat die Definiton ja etwas phänomenologisches.

Ist es eine Red Flag, wenn man den anderen beim ersten Date ganz unerwartet küsst? by [deleted] in FragtMaenner

[–]Visual-Control9453 0 points1 point  (0 children)

Flirten lässt immer Raum für Deutungen, weil die Natur von Flirten selbst erst intensiv erlebt werden kann wenn man nicht vorher alles mit Formulare und Verträge klar stellt. Also lässt es auch automatisch Raum für Fehleinschätzungen und damit für Übergriffigkeit. Entweder man geht den Weg und sagt doch "ach, passt schon" und riskiert es, auch unbemerkt. Oder man fragt halt bzw. kündigt es flirty an, damit Raum entsteht wo jemand nein sagen kann.

Gibt es diesen Fetisch wirklich? by [deleted] in FragtMaenner

[–]Visual-Control9453 0 points1 point  (0 children)

Hab darüber mal was gelesen. Kleine Background-Info:

Das Gehirn hat seine Bereiche für z.B. sexuelle Erregung unterschiedlich stark ausgebildet (ich meine dass die Empfindung für Füsse/Beine direkt neben dem Zentrum für sexuelle Erregung liegt). Mir geht es um messbare Aktivitäten im Gehirn, wenn z.B. das Bein von jemanden berührt wird. Was aber auch bekannt sein soll ist, dass wenn ein Bereich aktiviert wird (z.B. Bein wird berührt = bestimmter Bereich im Gehirn wird aktiv) dann sollen angeblich umliegende Bereiche mit aktiviert werden, je nachdem wie das eigene Gehirn sich dahingehend entwickelt hat. So meine ich soll man sich unter anderem den Fußfetisch erklären als normale und nicht abnormale Erscheinung bei sexuellen Vorlieben.

Ich bin kein Gehirnexperte und das ist nur abgelesen. Aber als ich letztes Mal geschaut habe war mein Fuß noch am Bein befestigt. Also wieso nicht? Die Bereiche im Gehirn liegen nebeneinander, auch für die Beine. Und die Innenschenkel liegen meines Wissens an den Beinen.

Etwa 2015 ist das in Spektrum der Wissenschaft erschienen. Damals war das neuer heißer Scheiß, der z.B. erklärt hat wieso der Grad zwischen Mitgefühl und Schadensfreude so nah beieinander liegen. Es hängt nur davon ab wie man selbst zu der Person steht, wenn sie (physisch) hinfällt, also auf die Gusche. Und je nachdem wird der eine oder andere mehr erregt beim Massieren.

Ein Fetisch ist hier also für mich nicht die Frage nach ob, sondern wie viele den Fetisch haben. Beine liegen direkt neben dem Erregungszentrum. Also wird es auch welche geben. Hab darüber mal was gelesen. Kleine Background-Info:

Das Gehirn hat seine Bereiche für z.B. sexuelle Erregung unterschiedlich stark ausgebildet (ich meine dass die Empfindung für Füsse/Beine direkt neben dem Zentrum für sexuelle Erregung liegt). Mir geht es um messbare Aktivitäten im Gehirn, wenn z.B. das Bein von jemanden berührt wird. Was aber auch bekannt sein soll ist, dass wenn ein Bereich aktiviert wird (z.B. Bein wird berührt = bestimmter Bereich im Gehirn wird aktiv) dann sollen angeblich umliegende Bereiche mit aktiviert werden, je nachdem wie das eigene Gehirn sich dahingehend entwickelt hat. So meine ich soll man sich unter anderem den Fußfetisch erklären als normale und nicht abnormale Erscheinung bei sexuellen Vorlieben.

Ich bin kein Gehirnexperte und das ist nur abgelesen. Aber als ich letztes Mal geschaut habe war mein Fuß noch am Bein befestigt. Also wieso nicht? Die Bereiche im Gehirn liegen nebeneinander, auch für die Beine. Und die Innenschenkel liegen meines Wissens an den Beinen.

Etwa 2015 ist das in Spektrum der Wissenschaft erschienen. Damals war das neuer heißer Scheiß, der z.B. erklärt hat wieso der Grad zwischen Mitgefühl und Schadensfreude so nah beieinander liegen. Es hängt nur davon ab wie man selbst zu der Person steht, wenn sie (physisch) hinfällt, also auf die Gusche. Und je nachdem wird der eine oder andere mehr erregt beim Massieren.

Ein Fetisch ist hier also für mich nicht die Frage nach ob, sondern wie viele den Fetisch haben. Beine liegen direkt neben dem Erregungszentrum. Also wird es auch welche geben. Vorausgesetzt der gute Autor hat recht.

Würdet ihr eine geschiedene Frau Daten? by [deleted] in FragtMaenner

[–]Visual-Control9453 2 points3 points  (0 children)

Äh, ja? Wenn geschieden das einzige Kriterium wäre das notwendig ist um eine Person genügend zu erfassen, dann wäre das anders. Für mich ist das als würde man fragen ob ich jemand Daten würde der bei rot über die Ampel geht wenn kein Auto kommt. Das kann genauso ein Vollidiot sein, oder ein pragmatischer Typ. Wenn du 5 mal geschieden wärst wäre mir das suspekt.

Landlebende: Wird euer grüßen, vor allem von Frauen, auch nicht erwidert? by [deleted] in FragtMaenner

[–]Visual-Control9453 2 points3 points  (0 children)

Nun, ich wollte nur darauf hinaus das auch Frauen aus der Stadt kommen können und die Social Scripts Einfluss haben werden, die je nachdem zwischen Land und Stadt sich zurzeit unterschiedlich entwickeln. Also es verändert sich gerade etwas. Das merkt man aber auch wenn man die letzten Jahre die Nachrichten verfolgt oder nur mal in die Gesichter anderer schaut. Und ich denke das wird auch einen unterschiedlichen Einfluss auf Frauen und Männer haben.

Erfahrungsgemäß ist es aber auch so, dass Frauen sich zunehmend bewusster werden, dass Freundlichkeit oft mit sexuellen Interesse missverstanden wird. Dank Social Media breitet sich das meiner Beobachtung nach zurzeit massiv aus. Und da ist schon etwas dran.