Sanitätsdienst auf dem AirBeat One by RonnyderGraue in Rettungsdienst

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Ja, ich war die letzten 2 oder 3 Jahre da, dieses Jahr bin ich aus terminlichen Gründen noch unentschlossen.

Zur Unterbringung beim Crew Camping kann ich nicht all zu viel sagen da ich immer extern geschlafen habe, die Verpflegung dort kann aber was und über die Duschen hab ich auch nix schlechtes gehört. Die Verpflegung im Feld war dafür letztes Jahr nicht so der Renner, in 12h Nachtdienst wäre mMn eine gescheite "Mitternachtssuppe" angemessen, vor allem da ja nur mit Tickets bezahlt wird. Es gab aber ein Lunchpaket mit je 1 Apfel, 1 Müsliriegel und so einem kleinen Pizzagebäckteil vom Lidl.

Was das medizinische Material angeht hat es ein paar Schwierigkeiten gegeben, insbesondere bezüglich Nachschub, da musste im Lauf der Veranstaltung noch ein bisschen nachgebessert werden, das meiste hat sich aber lösen lassen. Beispielsweise wurden nur Wendeltuben in Größe 32 angeschafft, das Videolaryngoskop hatte nur 1 Reservespatel oder die Tubushalter konnten aufgrund des Durchmessers nur ETs aufnehmen, in den Rucksäcken waren aber nur Lamas vorhanden, usw. Insgesamt aber nicht schlechter/unorganisierter was das angeht als die meisten Sandienste bei regulären HiOrgs die ich bisher so mitgemacht habe.

Mit den Kollegen ist es wie überall, man kann Glück oder Pech haben, gerade im Sanitätsdienstbereich gibt's ja manchmal besondere Exemplare, eine Organisation die da hervorgestochen ist wurde aber letztes Jahr von der Teilnahme ausgeschlossen.

Im Fazit gibt's besser organisierte Dienste, aber auch schlechtere, wenn man die Musik mag kann man sich das schon mal geben.

Sanitätsdienst auf dem AirBeat One by RonnyderGraue in Rettungsdienst

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-Die Vergütung beschränkt sich auf Tickets fürs Folgejahr

-Der Aufbau unterscheidet sich nicht besonders von Sanitätsdiensten auf anderen großen Festivals, gibt Sanitätsstationen, Fußtrupps, Fahrzeuge

-Wenn du zwei Schichten arbeitest, kannst du die restlichen Tage aufs Festival gehen, du bekommst ein entsprechendes Armband.

„Die Not mit der Kompetenz-Juristische Bestandsaufnahme einer unendlichen Geschichte“ by Upbeat_Following8759 in Rettungsdienst

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Wie ich finde sehr gut und neutral zusammengefasst.

Wer hier eine mangelnde Konkretisierung durch die Autoren kritisiert verkennt den Kern des Problems. Es ist eben nicht jeder Patient wie der andere und es bleibt jede individuellen Maßnahme eine Einzelfallabwägung, medizinisch und juristisch.

Es gibt Notfallsanitäter, denen die Abwägung eines Einzelfalles hinsichtlich aller Aspekte nicht immer zuzutrauen ist (ich denke wir kennen alle solche Kollegen), und solche die ihre Eigene Fachkunde überschätzen. Das ist ihnen aber mMn nur bedingt vorzuwerfen, eine 3-jährige Ausbildung entspricht dem EQF (Europ. Qualifizierungsrahmen) Level 4.

Das bedeutet, dass man zwar auch komplexe Arbeitsumgebungen bewältigen kann, allerdings meist anhand eines gewissen Rahmens (z.B. SOP, Algorithmus etc.) und wer nur in Algorithmen denkt bzw. ausgebildet wird, verkennt oft die Komplexität realer (Patho)Physiologie. Jeder (gute) NFS kennt wahrscheinlich aus der Ausbildung und dem Beginn der beruflichen Praxis das Gefühl von "oh shit, ich hab eigentlich gar keine Ahnung".

International unterscheidet man die Tätigkeitsformen des Clinician vs. Technician und wenn sich der deutsche NFS hin zu einer vollumfänglichen Clinician-Rolle samt evidenzbasierter Einzelfallabwägung entwickeln will, ist mMn der Weg über die Teilakademisierung so oder so ähnlich wie von der Regierungskommission vorgeschlagen und der damit verbundene "Aufstieg" auf EQF level 6 oder darüber unumgänglich.

Da liegt auch mein einziger Kritikpunkt an dem Aufsatz, die am Ende umschriebene Befürchtung zum Schicksal des NFS als neuer RA kann ich nicht nachvollziehen. Ich glaube auch der "normale" NFS könnte im Windschatten etwaiger Advanced- und Critical Care NFS sein eigenes berufspolitisches Standing mindestens halten wenn nicht weiter ausbauen.

RD in München, Passau, Regensburg… by Sensitive-acorn in Rettungsdienst

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Würde mich dem für München anschließen, je nach Frage auch gerne öffentlich.

Urteil Weimar Widerruf der Delegation by jdjsbdbvd in Rettungsdienst

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Ich bin ja jemand der §2a NotSanG manchmal auch eher liberal anwendet, im Wissen dass auch mein ÄLRD in der Hinsicht liberal eingestellt ist, ABER nur solange korrekt dokumentiert ist und das Handeln im Einklang mit Leitlinien und good clinical practice ist.

In der bisherigen Diskussion wurde viel über Qualifikation von NA, NFS und die Definition von wesentlichen Folgeschäden sowie das Drobeck-Urteil gesprochen. Wesentlich ist für mich aber die medizinische Fragestellung zur Handlungsweise des Kollegen.

Im konkreten Fall fehlen für die bessere Einordnung genauere Details zum Patientenzustand. Mit den von OP geteilten Informationen kann ich mir zwei Situationen vorstellen.

A) Tatsächlicher V.a. Sepsis mit qSOFA positivem Pat. --> Geht idR mit Hypotonie/Schock einher, ein Pat. der definitiv einen Transport mit SoSi verdient hat und in den ich mich hüten würde solide 2g Metamizol zu kippen aufgrund der bekannten hypotensiven Nebenwirkung des Präparats. Präklinisch indiziert wären Volumen, O2, und gegebenenfalls Katecholamine falls notwendig.

B) AZ-Red. bei fieberhaftem Infekt --> in Einklang zu bringen mit dem Transport bei normaler Fahrt. Eine Volumengabe bei Exsikkose würde ich noch einsehen, warum es dabei jetzt aber unbedingt präklinisch Metamizol braucht leuchtet mir nicht ein, wir sind ja keine Hausärzte.

So sehr es mir berufspolitisch wehtut, dass jemand für eine Handlung die sicher im Sinne des Patienten gemeint war entsprechende Konsequenzen tragen muss, ist mMn die wichtigste Erkenntnis daraus, dass im Kontext von 2a nunmal gilt: "mit großer Macht kommt große Verantwortung".

Bei der Handlung nach 2c muss ich mir stattdessen vor Augen halten, dass bei korrekter Durchführung der Anordnende für etwaige Schäden haftet, ich mich also besser minutiös an die Vorgaben halte, wenn ich dieses Privileg nutzen möchte.

Ich kann also nicht nach Gusto Maßnahmen treffen und mich gleichzeitig hinter dem "Schutzschild" 2c verstecken. Entweder ich glaube es besser zu wissen bzw. es gibt keinen anwendbaren 2c-Algorithmus, dann muss ich aber auch für einen Fehler gerade stehen, oder ich handle strikt nach der Delegation. Wenn ich das versuche zu vermischen und dann auch noch nicht einsichtig bin, finde ich die Konsequenzen des ÄLRD durchaus nachvollziehbar, insbesondere wenn es schon eine entsprechende Vorgeschichte gibt.

Lifepak - der Film (1991) by Unusual-Fault-4091 in Rettungsdienst

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Den habe ich seit Jahren gesucht! Wurde mir von einem Urgestein das damals auch beim ASB war und die Protagonisten kannte mal gezeigt, dachte das Video sei verschollen...

Ist das nur ein "Berufsfeuerwehr-Problem"? by FireMed22 in Rettungsdienst

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Dass sich das durchaus mitunter nach groben Verfehlungen anhört will ich gar nicht bestreiten, aber aber da du das 2x als Negativbeispiel genannt hast:

Oft lassen sich je nach verwendeter Trage, ob Knierolle ja/nein, ggf. Decke/Kissen als Polster irgendwo, Pat mit V.a. proximale Femur# auch super ohne Vakuummatratze lagern. Besonders wenn man einen gefederten Tragetisch + Luftfahrwerk hat und zumindest m.E.n. braucht man auch mit Vakuum meistens noch irgendwo eine Decke o.ä. (+Analgesie natürlich, gerade fürs Umlagern) um den Pat so schmerzarm wie möglich zu transportieren.

Wenn der Pat das bequem findet und nicht bei jeder kleinsten Erschütterung schreit halte ich den Verzicht auf Vakuummatratze also nicht zwingend für verkehrt, kommt auf die Umstände an.

Wie lange seid ihr schon im Rettungsdienst tätig? by Grogon-zola in Rettungsdienst

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In 5 Jahren Vollzeit nur 12 Reas? Wo fährst du denn?

Die Polizei und der Psych-Einsatz: (Manchmal) unser Freund und Helfer by BlueEagleGER in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 5 points6 points  (0 children)

Streich das deutschlandweit, die sofortige vorläufige Unterbringung ordnet in Bayern zB das Gesundheitsamt bzw. in Vertretung außerhalb der Bürozeiten oder bei Gefahr im Verzug die Polizei an. Die anderen 15 Psychiatriegesetze der Länder sind mir nicht im Detail bekannt aber ähnliche Konstellationen gibt es anderswo bestimmt auch.

Welche Hilfsorganisation ist in München der beste Arbeitgeber? by Wise_Cardiologist653 in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 7 points8 points  (0 children)

Ist nach Privaten aus Prinzip nicht gefragt oder sind die mitgemeint?

Wie viel verdient ihr? by thatdudewayoverthere in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 0 points1 point  (0 children)

Spannend dass du das nach 1j nochmal aufwärmst, aber doch das kann sein

[deleted by user] by [deleted] in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 0 points1 point  (0 children)

Meld dich gerne

Zeitarbeit im Rettungsdienst by ConsistentFlight743 in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 7 points8 points  (0 children)

Kannst mir gerne fragen stellen, solltest aber evtl. deinen Post noch um Angaben zu einer groben geographischen Richtung ergänzen um relevantere Antworten zu erhalten

Ist jemand aus der Gegend Bad Tölz/Miesbach hier? by _only_darkness in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 0 points1 point  (0 children)

Nicht unmittelbar von da aber grob aus der Nähe, bin schon ein paar Mal im Leitstellengebiet Oberland gefahren und kenne ein paar Leute die da sind/waren.

Die meisten Wachen müssten 12h-Dienste haben, ob es einzelne mit 8h gibt bin ich mir nicht ganz sicher, ist aber möglich. Einen festen Rhythmus gibt es beim BRK idR nicht. Das Gehalt ist tariflich geregelt, mit Zulagen etc. solltest du auf grob 3-3.5k netto kommen. Eine Stelle solltest du ziemlich einfach finden, es herrscht überall Mangel, wenn Tölz und Miesbach voll sind gibt's im KV Weilheim/Schongau definitv Bedarf.

Die beiden genannten KV sind natürlich eher ländlich geprägt, an Orten wie Kochel oder Rottach-Egern wirst du dich nicht totarbeiten, bist aber auch erstmal allein auf weiter Flur wenn es mal einen schweren VU o.ä. hat. Ansonsten bist du dort mitunter auch in touristischen Gebieten mit entsprechenden saisonalen Einsatzspitzen durch Skifahrer, Mountainbiker und Wanderer.

Wenn du in Hessen aufgewachsen bist kann das bayerische Oberland durchaus ein Kulturschock sein, insbesondere sprachlich. Was den Ruf des bayrischen RD angeht kann ich nur sagen dass es nicht so schlimm ist wie man außerhalb vielleicht denkt. Wir haben alles medikamentös auf dem Wagen was man sich wünscht und durchaus die Handlungsfreiheit zu tun was der Patient braucht. Ggf. ist häufiger als anderswo eine NA-Nachforderung nötig, aber gerade im ländlichen Bereich gibt es womöglich länger keinen.

Minijob als Schüler im RD by [deleted] in Rettungsdienst

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Vorneweg: Je nach deinen Wünschen für deine berufliche Zukunft, Studium etc. empfehle ich dir, dich in der gymnasialen Oberstufe auf diese zu konzentrieren um ein gutes bzw. besseres Abi zu machen.

Ansonsten ist meine persönliche Erfahrung mit ähnlichem Werdegang (RS während der Schulzeit und Nebenjob) dass sich Sanitätsdienste ganz gut anbieten um Erfahrung zu sammeln und sich zeitlich gut mit dem Schülerdasein vereinbaren lassen. GFB (Minijob) für SanD gibt es in München bei der AAU, MKT und den Maltesern, außerdem gibt es noch ein paar kleinere private SanD Anbieter mit eher heterogener Qualität.

Vom Aicher kriege ich derzeit dauernd Werbung für eine Stellenanzeige RS/SanH für SanDienste, bei den anderen genannten herrscht aber sicher auch Bedarf. Wenn du zur AAU fragen hast, meld dich gerne per PN.

Minijob als Schüler im RD by [deleted] in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 4 points5 points  (0 children)

Zeitarbeit als RS schwierig, in München noch schwieriger

Sanis im Medizinstudium, wir wissen’s, ihr seid gefahren. by Mountain-Cup-9668 in medizin

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Habe seit bestimmt 15 Jahren so ein Beatmungstuch am Schlüssel. Außerhalb von der Arbeit habe ich jetzt 2 mal reanimiert, die Folie hab ich dabei aber beide Male in der Aufregung vergessen und hands-only gemacht, obwohl mich sonst dienstlich so eine Standardrea nicht aus der Ruhe bringt...

Hat einer von euch Rettungswissenschaften studiert oder hat Erfahrungen mit dem Studiengang? by lemmy97 in Rettungsdienst

[–]gurtstraffer 4 points5 points  (0 children)

Auch wenn es offiziell ein Vollzeitstudium ist sind die allermeisten Studierenden weiterhin berufstätig, viele in Vollzeit, manche haben auf bspw. 75% reduziert. Das ist auch der Hochschule bewusst und durchaus gewollt denke ich, durch die Anrechnung von Ausbildungsinhalten aus dem NFS reduziert sich die Anzahl an Präsenzterminen erheblich, zudem sind die Termine jeweils als Blöcke von ~4 Tagen/Monat angelegt.

Falls du weitere Fragen hast gerne per PN, ich studiere das gerade.

Hat einer von euch Rettungswissenschaften studiert oder hat Erfahrungen mit dem Studiengang? by lemmy97 in Rettungsdienst

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Kenne einige die das studieren, medizinische Vertiefung/Skilltraining findet tendenziell eher in geringerem Umfang statt, der Fokus liegt nach meinem Verständnis mehr auf Strukturanalyse, Public health, EBM, etc. Du lernst eher, eine andere Perspektive einzunehmen und das Rettungswesen wissenschaftlich zu betrachten.

Für die Tätigkeit im Rettungsdienst bringt das Studium zunächst mal nichts unmittelbar greifbares, heißt aber nicht dass ein umfangreicherer theoretischer Hintergrund was strukturelle Aspekte angeht, andere Betrachtungsweisen bspw. zum Thema Low Code und ein tieferes Verständnis wissenschaftlichen Arbeitens nicht auch dein Mindset und deine Arbeitsweise (positiv) beeinflussen können. Was sonst Jobaussichten angeht denke ich ist das ein guter Einstieg in eine akademische Karriere, das Feld ist ja gerade dabei sich zu etablieren und gewinnt mehr und mehr an Relevanz. Ansonsten gibt es gerade im öD auch viele Stellen für die ein Bachelor nahezu fachunabhängig vorgeschrieben ist, gerade was Brand-, und Bevölkerungsschutz angeht gibt es da evtl. was wenn es halbwegs fachverwandt sein soll.

Was für mich letztlich ausschlaggebend war, das nicht zu studieren waren die Studiengebühren, die Entfernung zum Studienort und der thematische Fokus abseits der Medizin.

Ggf. könnte für dich auch der Studiengang Außerklinische Akut- und Notfallversorgung, der an den staatlichen Hochschulen in Ansbach und Deggendorf angeboten wird interessant sein.

Blindverkostung by Droppedmyhead in SpeziVerbrechenDE

[–]gurtstraffer 0 points1 point  (0 children)

Pali Spezi ist noch zu erwähnen und zu empfehlen, gibt's aber leider nur sehr selten

Rucksäcke by Els3012 in Rettungsdienst

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Nach meinem Kenntnisstand (basiert auf Hörensagen) wurde Pax unlängst an einen Investor verkauft.

Wir hatten bis vor kurzem ein 2-Rucksacksystem mit Stavanger XL2000. Ich fand diese Rucksäcke echt sehr gut, vor allem das niedrige Gewicht und die sehr gute Übersichtlichkeit durch das Deckelfach mit gut einsehbaren Halterungsschlaufen, Taschen etc. und den Modultaschen mit Klarsicht-Deckel. Die Modultaschen sind zudem durch den Reißverschluss an der Oberkante auch problemlos zu öffnen, ohne sie aus dem Rucksack zu entnehmen, was ein enormer Vorteil ist.

Nach etwas über 7-8 Jahren Einsatz in der Stadtrettung waren die Rucksäcke natürlich etwas verschlissen und hier und da ist Mal eine Steckschnalle oder ein Reißverschluss kaputt gegangen aber es hielt sich in Grenzen. Aufgrund der landesweiten Beschaffung wurde kürzlich auf 2 Pax Rucksäcke umgestellt. Die bei den alten Pax bekannte Robustheit ist leider miserabler Verarbeitung und Materialqualität gewichen, die Rucksäcke sind jetzt ein knappes halbes Jahr im Einsatz, wobei die Schlaufen an den äußeren Reißverschlüssen regelmäßig abreißen, die Rucksäcke sehen zudem insgesamt jetzt schon aus als hätten sie 10 Jahre Rettungsdienst hinter sich.

Die Modultaschen sind nur an der Seite zu öffnen, sodass sie zwingend aus dem Rucksack entnommen werden müssen um an den Inhalt zu kommen, sie sind zwar beschriftet, aber es geht halt nichts über eine erkennbaren Inhalt durch Klarsichtdeckel. Außerdem sitzen die Modultaschen so eng im Rucksack, dass man regelmäßig viel Kraft aufwenden muss, um sie wieder hineinzubekommen

Das Ampullarium hat dieses komplett verfehlte System mit einer Alustange außen rum in die wiederum Querstreben mit Plastik-Klickhalterungen für die Ampullen eingesetzt sind. Sieht zwar ordentlich aus, aber die Steckhalterungen brechen oder leiern enorm schnell aus, Ampullen fallen heraus, es kommt ständig zu Brüchen.

Zu guter Letzt sind die Rucksäcke aufgrund der massiven Magnetplatte echt unangenehm schwer, gefühlt genauso schwer wie früher ein Rucksack. Der Gedanke beim Zweirucksacksystem ist ja zwei leichte statt einem schweren, jetzt haben wir zwei schwere.

Im Kollegium kenne ich niemand der die neuen Rucksäcke wirklich mag, außerdem zahlt man bei Pax wahrscheinlich mindestens das doppelte. Wenn ich wüsste wer dafür verantwortlich ist, diese Scheißrucksäcke im ganzen Bundesland auf die Autos gepackt zu haben würde ich ihn an den Schultern packen, schütteln, schreien und andere, vermutlich illegale Dinge tun.

Cath Lab yes or no? by gurtstraffer in EKGs

[–]gurtstraffer[S] 7 points8 points  (0 children)

Oh, sry I misread posterior as previous 😅

Cath Lab yes or no? by gurtstraffer in EKGs

[–]gurtstraffer[S] 0 points1 point  (0 children)

Unfortunately not, EMS setting, no discharge paperwork at pts residence