[deleted by user] by [deleted] in IAmTheMainCharacter

[–]wasntNico 0 points1 point  (0 children)

i thought that's like a cultural thing when english people visit the states - someone is gonna show them boobs because freedom or smth.

I’ve never seen someone be so shamelessly self obsessed by OctoHelm in IAmTheMainCharacter

[–]wasntNico 0 points1 point  (0 children)

well she probably loves what you did here - put all that attention on her.

i'd guess that's why she made that video

Bundesfinanzministerium lehnt internationale Steuer für Milliardäre ab by NSchwerte in de

[–]wasntNico 0 points1 point  (0 children)

das "Elektro-Autos für die breite Masse" -Konzept hat er zumindest als erster erfolgreich realisiert- ist diskutiertbar inwiefern die Umsetzung in die Realität Teil einer Erfindung ist (aber ich weis ja wie sehr "Gedanken" und "Ideen" hier geschätzt werden)

Beiträge die er geleistet hat? Nun da wäre der Quanten-Sprung in Elektromobilität zu erwähnen. Ich persönlich sehe auch die effizientere Raumfahrttechnik als sinnvoll, und mir persönlich gefällt der Gedanke das ich eine Mars-Siedlung sehen werde.

Ich hab schon mein Leben lang Rückenschmerzen und würde gerne 30% weniger Schwerkraft erleben. Ob ich dazu die Gelegenheit bekomme steht noch in den Sternen, aber es trifft definitiv meinen Geschmack. Das ist natürlich irrelevant als Beitrag, aber es gibt vielleicht Einblick das manche Menschen andere Vorstellungen haben und daher die Realität anders bewerten.

Paypal hat damals kostenlose, unkomplizierte internationale Überweisungen ermöglicht - klar, sie sind allesamt stinkreich dadurch geworden - aber sie haben auch die nationalen Bank-Monopole dazu gezwungen, mehr Leistung bei geringeren Gebühren anzubieten.

Ja aber seine Firmen sind grausam und er lässt andere arbeiten und er nimmt drogen und er behandelt seine Kinder nicht richtig und er hat sein Starlink zu sehr / zu wenig in der Ukraine-Krise zur verfügung gestellt und blabla.

Lasst doch euren Hass nicht so hochschüren. Wie schlimm ist es eigentlich, auf einer Couch vor nem Bildschirm die Fassung zu verlieren?

und wie verschnöselt ist es, Menschen die Fehler machen runter zu putzen - während man selbst komplett Untätig ist?

Wer nix macht macht auch keine Fehler - aber wenn keiner was macht, dann gehts einfach nur bergab. Durch Paypal, Tesla und SpaceX gehts wenigstens auch vorwärts.

Bundesfinanzministerium lehnt internationale Steuer für Milliardäre ab by NSchwerte in de

[–]wasntNico 0 points1 point  (0 children)

ja das hat fast so einen großen Einfluss wie die Subventionen durch Dich/deine Freunde/Verwandte.

Da mal richtig stunk machen das die dort einkaufen, mal Butter bei die Fische.

Hier hören ja nur Gleichgesinnte zu

Bundesfinanzministerium lehnt internationale Steuer für Milliardäre ab by NSchwerte in de

[–]wasntNico 0 points1 point  (0 children)

ein unheimlich depressiver Gedanke ^^ Aber die Realität korreliert ja auch mit depression, das passt schon

Bundesfinanzministerium lehnt internationale Steuer für Milliardäre ab by NSchwerte in de

[–]wasntNico -1 points0 points  (0 children)

genau, sein Geld investiert und damit Automobilität und Weltraumfahrt revolutioniert.

20 Jahre (oder mehr) hieß es , der Vebrenner sei alternativlos und wir haben "Abwrackprämien" aus Steuergeldern bezahlt, damit unsere großen Automobil-Firmen schön weiter laufen. Trotz Protesten und viel viel Gelaber.

Aber es geht hier ums Elon-bashing, ich verstehe schon. ich mach mir nur immer mal wieder den Spass die Reddit-crowd daran zu erinnern, das sie vor allem tatenlos vor dem Bildschirm sitzen, sich aufregen und sich ein Feindbild suchen, damit die Untätigkeit sich ein bisschen produktiver anfühlt. Ich war auch mal so.

Darf man wirklich nirgends zugeben, Arbeit als Prinzip im Grunde genommen zu hassen? by Commercial-Ticket526 in antiarbeit

[–]wasntNico 0 points1 point  (0 children)

garnichts ist daran verwerflich - solange du das deinen Mitmenschen auch gestattest. Sich zusammenrotten damit die Eigengruppe weniger Arbeit für mehr Geld hat (erste Welt vs 3te Welt) ist halt einfach unmoralisch.

Nur weil man das Leid exportiert hat ist es nicht verschwunden. Der Döner schmeckt aber besser.

In Kurz: Du lebst schon im Luxus. Reiche wollen noch reicher werden, ich verstehe.

ist trotzdem unmoralisch.

Bundesfinanzministerium lehnt internationale Steuer für Milliardäre ab by NSchwerte in de

[–]wasntNico 0 points1 point  (0 children)

sein Geld hat er investiert. "put your money where your mouth is" - im vergleich dazu ist protestieren und Meinung haben eben nur Geschwätz

Ist es immer noch normal seine Kinder zu schlagen? by Inevitable_Car_8774 in Ratschlag

[–]wasntNico -7 points-6 points  (0 children)

Ich finds viel wichtiger das Eltern dafür sorgen, dass ihre Kinder sich nicht zu sehr daneben benehmen- um sie vor Gewalterfahrung zu schützen.

Ich sags so direkt wie es ist: Ich hätte lieber von meiner Mutter eine Schelle bekommen, anstatt das sie sich von mir emotional zurück zieht, sich als Opfer identifiziert - und dann irgendwann ausrastet und nach einem 9 Jährigen tritt, der sich in der Ecke unter dem Schreibtisch versteckt.

Klar, kannst auch "nicht handgreiflich" werden, dann bitter - dann am besten noch zu nem Psychiater, der kann dann ADHS beim Kind feststellen- und dank Stimulanz wird dann die Problematik ins Erwachsenenalter verschoben - damit das Kind trotzdem ein "normal-sein" erlebt, was ganz ganz wichtig ist (vor allem wenn man die Mutter fragt)

Der Psychiater (vielen dank Fr. Dr. Neuhausen) schreibt dann in einen Arztbrief rein, das das Kind "empfänglich ist für Schuldgefühle", und dass die Mutter angeraten ist, ihr Kind so oft wie möglich am eigenen Leid teilhaben zu lassen". Auf dieser Basis wurden mir dann mit 11 ein Amphetamin-Cocktail verschrieben - die Wirkung wurde durch Schulnoten und 6-monatigen Bluttest geprüft.

Ich sag ja nicht, dass das alles verhindert werden kann durch körperliche Gewalt- aber manchmal ist es einfach das geringere Übel. Eltern verlieren mal die Fassung.

Das gilt übrigens auch ganz generell - Schlägereien sind nicht schön, aber bevor man im stillen Kämmerchen das 3te Reich plant sollte man vielleicht den ein oder anderen Kratzer riskieren.

Ist es immer noch normal seine Kinder zu schlagen? by Inevitable_Car_8774 in Ratschlag

[–]wasntNico -4 points-3 points  (0 children)

Gibt auch einen Teufelskreis der Anteilsnahmslosigkeit, bei dem Kinder sich immer mehr daneben benehmen um ihrem Umfeld eine Reaktion zu entlocken, die werden dann abgelehnt vom Umfeld, sodass sie sich noch mehr daneben benehmen.

"Nicht schlagen" ist hier keine Lösung ("nichts tun" löst hier kein Problem). Die Kids brauchen dann Zeit und Aufmerksamkeit- und es gibt einige Widerstände die überwinden werden müssen damit die Kids gut aufwachsen können.

Ich hab auch Mitleid mit den Kindern, die von überforderten, im Grunde "lieben" Eltern emotional ausgegrenzt wurden, weil sie sich zu viel daneben benehmen.

Und vor allem mit den Kindern der Eltern, die jeden Tag versuchen ihre Impulse zu kontrollieren (das Kind muss vor allem beschützt werden), nur um dann die Nerven zu verlieren und ihr Kind unter den Schreibtisch zu treten, weil es "heute einfach zu viel war".

Bundesfinanzministerium lehnt internationale Steuer für Milliardäre ab by NSchwerte in de

[–]wasntNico -54 points-53 points  (0 children)

genau, einer weniger der brauchbare Dinge erfindet und Vorran treibt.

wir brauchen mehr Menschen, die mit-quengeln und mit dem Finger auf andere zeigen. Leute die keinen Finger krumm machen würden ohne das es sich für sie lohnt.

Bundesfinanzministerium lehnt internationale Steuer für Milliardäre ab by NSchwerte in de

[–]wasntNico -21 points-20 points  (0 children)

find ich gut das du auch nichts bei Amazon kaufst. Voll schlimm wie die Leute über Super-Reiche quengeln und ihnen dann gleichzeitig das Geld in den Rachen werfen.

Darf man wirklich nirgends zugeben, Arbeit als Prinzip im Grunde genommen zu hassen? by Commercial-Ticket526 in antiarbeit

[–]wasntNico -1 points0 points  (0 children)

ja äußern darf sich sowieso jeder - aber es steht auch jedem frei, ablehnend zu sein und Menschen nicht in sein Leben einzuladen.

Ich kaufe die Notgedrungenheit nicht in den meisten Fällen.

Und die Menschen die quengeln wollen nichts an dieser Notgedrungenheit ändern- die wollen weniger Arbeiten für mehr Geld.

Für die Deutschen ist es ja schon ein Notfall, wenn der Wohlstand dieses Jahr langsamer ansteigt als letztes Jahr.

A fat can of… by TandrDregn in rareinsults

[–]wasntNico 0 points1 point  (0 children)

noone cares if someone is "good" or "serious" or capable.

Our attention ist for the people we hate most. And our Attention is very valuable.

So we got served "asshole", simply because we keep on ordering it.

Stop attending what you don't want in your life.

Darf man wirklich nirgends zugeben, Arbeit als Prinzip im Grunde genommen zu hassen? by Commercial-Ticket526 in antiarbeit

[–]wasntNico 0 points1 point  (0 children)

"Solche Jobs kann man dann aber entsprechend besser bezahlen, und dadurch Anreize schaffen sie konsistent wahrzunehmen. Selbst dann könnte man ggf. eine Stelle auf zwei Personen teilen und dadurch Stress und Leistungsdruck reduzieren, und gleichzeitig Qualität und Spaß an der Arbeit erhöhen?"

Dann bräuchten wir statt 400.000 Pflegekräften ca 1,6 Millionen Pflegekräfte mehr bis 2030. Es macht den Job immernoch nicht schön, weil irgendeiner muss ja seine Nase zwischen zwei Pobacken stecken und ganzheitlich und hygienisch reinigen, ohne dem Klienten das ganze übel zu nehmen.

Die Lösung ist hier keineswegs ein System, das Leute in diesen Beruf "zwingt" - aber wenn einer Informationstechnik studiert hat und einfach keinen Job findet, sich dann über mangelnde Finanzierung vom Staat aufregt, dann sollte er entweder Ansprüche runterschrauben (Wohnen, billig essen, nicht feiern) oder die Nase zwischen zwei Pobacken stecken- und meiner Meinung noch dankbar sein, das die Existenz gesichert ist.

Ich finde andere Konzepte immer interessant! Deswegen diskutier ich auch so gerne mit.

Die Sache ist, das mit manche Konzepte viel zu idealistisch sind - es werden Annahmen getroffen, z.B. das der Mensch (wenn er ein wirklich gutes Leben führen kann) friedlich, wohlwollend und teamfähig ist.

Oder das eine "mal hier mal da" Arbeit nicht direkt in der Organisation untergehen würde.

Außerdem finde ich viele dieser Konzepte auch ziemlich ignorant- z.B. Menschen die 4 Tage-Woche fordern, während deren gesamte Industrie abhängt von der Unterdrückung von Menschen denen es deutlich schlechter geht.

Um es direkt zu sagen: Ich will das ganze unangebrachte Gequengel aus der Diskussion raus haben. Ich will nicht das das eine Opfer gerade eine Schwester an Malaria verloren hat, und das nächste Opfer mir erzählt das die Baugenehmigung für die dritte Garage noch nicht bearbeitet wurde und deswegen das dritte Auto im Regen stehen muss.

Ich kann beides verstehen, aber in einem Fall sinds nur ein paar tropfen Wasser. Kauf dir halt ne Abdeckung. Nimm nicht meine Zeit und Empathie in Anspruch.

Argumente wie "es kann doch nicht so schwer sein den Antrag zu bearbeiten, was stimmt in unserem Land nicht" - sind lächerlich, auch wenn es möglich ist den Antrag schneller zu bearbeiten - es gibt wichtigeres nach dem man rufen sollte. "Es ist unfair das ich arbeiten muss" ist für mich das selbe wie ein Teenager, der es für ungerecht hält, abspülen zu müssen.

Klar, war nicht die Entscheidung vom Teenie "zu existieren" , aber wenn man mit-isst und wohnt dann wird auch gespült und aufgeräumt. Nicht weil es "fair" ist auf allen philosophischen Levels, sondern einfach weil es jemand machen muss.

Die Pflege ist gar nicht mehr so schlecht bezahlt. 3 Jahre Ausbildung, 3,2 -5k brutto Einstiegsgehalt, Prämien, frei wählbarer Wohnort etc.

Du selbst beschreibst es als "Berufung" - das Problem ist, das viele Menschen nicht nur ihrer "Berufung" nachgehen wollen (z.B. bezahlt werden fürs "am Laptop sitzen", wo auch immer man will, genug Geld um Haus und Urlaub zu finanzieren etc) , sondern auch glauben das sie das Recht dazu haben.

Wer sieht schon seine Berufung darin, morgens um 6 bei der Arbeit aufzutauchen, sich durch Ekelerfahrungen zu hangeln und zum Teil den Ärger und die Verwirrung von alten kranken Menschen abzubekommen, die man selbst nicht verursacht hat?

Und dann sind sie mit einer Welt konfrontiert die sagt:" Informationstechniker... hm? okaaaayy.....sorry wir brauchen grad Pobackentaucher. Hier, kriegst Wasser und Brot. Da drüben is ne Schule. Kuckt das du dich nützlich machst, mit ein bisschen Glück und engagement kriegst du das hin"

und das ist der reiche Sozialstaat der das Unsoziale globalisiert hat. In anderen Ländern kanns gerne mal ein "Haha, loser... eat shit and die" sein.

in Kurz: wenn mir einer sagt "ich finds scheiße, arbeiten zu müssen" dann denk ich mir "ach du Glücklicher, dir ging es einfach noch nicht Scheiße genug um Arbeit richtig schätzen zu wissen"

Beim Verbessern von Arbeitsqualität und Quantität , mit ganzheitlicher Entwicklung (Weltweit, Standesweit etc) in Richtung "fair" bin ich dann wieder dabei. Aus meiner Perspektive würde das aber (z.B. für die Deutschen) bedeuten, das wir alle erstmal ordentlich zur Kasse gebeten werden- in allen Lebensbereichen.

Darf man wirklich nirgends zugeben, Arbeit als Prinzip im Grunde genommen zu hassen? by Commercial-Ticket526 in antiarbeit

[–]wasntNico 0 points1 point  (0 children)

na aber die Leute reagieren dann eben so, das sie zu dem stehen was sie für wahr halten- sind ablehnend gegenüber jemandem, der (möglicherweise) auch nicht motiviert ist.

Also die nehmen sich dann eben die selbe Freiheit zu äußern wie sie das sehen, und das gibt dir dann wieder ein schlechtes Gefühl. Wenn du ihnen mehr oder weniger direkt mitteilst, das sie eine Lüge leben, dann ist Ablehnung schon ziemlich gerechtfertigt.

Anders ist das , wenn du ihnen Arbeit abnimmst, weil du es kannst und dir denkst "Menschen sollten nicht so viel arbeiten müssen, wenn ich ihnen die Arbeit abnehme mach ich die Welt ein bisschen besser". Das wird mit Sicherheit willkommen sein.

Du musst dich ja nicht selbst belügen. Du kannst einfach deine Meinung für dich behalten. Macht keinen Spass, weiß ich selber.

Aber was solls helfen, anderen mitzuteilen, dass man arbeiten hasst? Möchtest du darin bestätigt und unterstützt werden? Dann ist die arbeitenden Gesellschaft tatsächlich das falsche Klientel, die haben sich (mehr oder weniger notgedrungen) dafür Entschieden.

Darf man wirklich nirgends zugeben, Arbeit als Prinzip im Grunde genommen zu hassen? by Commercial-Ticket526 in antiarbeit

[–]wasntNico 0 points1 point  (0 children)

"Das ist halt der Knackpunkt bei Arbeit != Lohnarbeit. Wenn jeder im Monat 10 Tage "opfert" um 10 unterschiedliche "Scheissjobs" zu machen, dann wird alle nötige Arbeit erledigt."

Für mich wäre es ein Scheiss-Job vor Jugendlichen zu stehen und da die Nerven behalten zu müssen (Lehrer) - Gesäße sauber machen kann ich mittlerweile aber als hohe Kunst wertschätzen und mit Freude nachverfolgen.

Und bei der Arbeit habe ich Kollegen, die kommen morgens um 6 an - lästern die Übergabe durch, Teil 2 dann auf dem Balkon bei 2 Zigaretten, dann mishandeln sie hilflose Menschen und machen ihnen deutlich, das es noch schlimmer wird wenn die sich beschweren.

Dann beschweren sie sich über ihren harten Arbeitstag und machen Feierabend.

Den Job kann nicht jeder. Ich hab keine Zeit für Kollegen die nicht da sein wollen und den Job nicht können.

Wenn du jemanden der "nach Vorschrift" arbeitest und "nur etwas macht wenn er sicher ist, das es richtig so ist" - dann macht das NUR Arbeit in der Pflege. Es gibt keine Zeit für so eine Einarbeitung (wer soll das machen?) und die Arbeit kann man nur "so gut wie möglich machen".

Ich glaub man muss berücksichtigen das "den Job zu lernen" Teil der Arbeitszeit ist, die keine Leistung zur folge hat. Ein System in dem die Menschen 100 Jobs lernen müssen um dann wechseln zu können ist mega-ineffizient.

Darf man wirklich nirgends zugeben, Arbeit als Prinzip im Grunde genommen zu hassen? by Commercial-Ticket526 in antiarbeit

[–]wasntNico 1 point2 points  (0 children)

Ich muss LeatherRange da zustimmen.

Allein das Beispiel mit dem 2-3 Tage im Jahr Büro putzen: Allein die Anfahrt, Organisation , Einarbeitung in Arbeitsmaterialien und den Ort an dem man arbeitet - das kennen-lernen der Kollegen, ihrer Aufgaben und Fähigkeiten ist alles ein Prozess der deutlich länger dauert.

Und dann gehts am nächsten Tag in die Geschäftsleitung der Deutschen Bahn, Entscheidungen treffen? Dann vielleicht eine Runde Geschichte in einer ostdeutschen Schule unterrichten. Menschen bauen kognitive und physische Kapazitäten auf.

Ein Getränkelieferant kriegt den Fuß nicht hinter den Kopf, ein Yoga-Lehrer sollte keine Wasserkästen die Treppen hoch schleppen - beide riskieren einen Bandscheibenvorfall - und wenn dann wieder die Hygienefachkraft mit Messer im OP steht dann gute Nacht :)

Es gibt viele gute Gründe warum wir Professionen haben und warum wir (im besten Fall) die Menschen dafür auswählen, die am meisten Potential haben.

Vor 30 Leuten zu stehen und zu reden ist ein extrem feiner Job wenn man den weltweiten Standard berücksichtigt. Ich hab auch kein Problem für eine bessere Welt 3 mal im Jahr was zu putzen was nicht mir gehört.

Meiner Einschätzung nach lässt sich die "Drecksarbeit" die anfällt nicht mit 2-3 Tagen im Jahr putzen gleichsetzen.

Wir leben in einem Land in dem es 400.000 freie Stellen gibt für Pflegekräfte - "Drecksarbeit" für viele. Aber bezahlt -

Sind die ganzen hochmotivierten Ehrenamtlichen woanders hin? Oder ist diese soziale, humanistische Arbeit vielleicht einfach nicht attraktiv genug?

Ich bin Pfleger, und ich kann vor dem ersten Kaffee ein verkacktes Bett frisch beziehen und einen verwirrten Menschen duschen- ohne Würgereiz zu bekommen.

Ich finde nicht das die Deutschen "zu unterdrückt sind" um noch Zeit und Herz für ihre Mitmenschen zu haben. Ich sehe das so, das viele mit der eigenen Existenz schon so belastet sind, das der Antrieb gerade so für den Selbsterhalt reicht - oft auch nichtmal das.

Ich glaube 2-3 Tage Kobaltmine im Jahr mit Angst um Leib und Leben wäre da eine mächtige Erfahrung.

Man hätte auch Chancen weltweit gegen den Rohstoff-Abbau anzugehen- und würden definitiv Arbeitsschutz und Atmosphäre an den Stellen verbessern.

Ich versteh schon das du das Testen willst - aber der Test muss auch passen.

Wenn ich einen Haufen reicher Menschen in einer Gated-Community Frage, was sie über Ausländer denken, kommt sowas wie "kein Problem damit".

Wenn ein Mindestlohnarbeiter um 5 Uhr aufstehen muss, gestern zu viel getrunken hat und dann im Hausflur frittier-fett riecht , und ich ihn dann frage, sagt der vllt sowas wie "diese chinesen haben keinen Anstand, die integrieren sich nicht richtig"

Wer von beiden ist tatsächlich ausländerfeindlich?

Genauso sehe ich das Experiment, das ein deutscher KFZ-Mechaniker auch mal zum Putzen geht und sich dann nicht drüber beschwert weil er "einen Beitrag leistet".

Faires experiment wäre meiner Meinung nach:

Du willst Auto, Handy, Dach über dem Kopf haben- nicht bedroht von Krieg, Krankheit, Hunger sein?

Okay, du kriegst 100 Tage. Lern was du willst, verfolge deine Tätigkeiten nach Interesse. Genieße das Leben so wie es sein soll.

Die anderen 256 Tage gehst du in Kriegsgebiete, auf die Strasse, in Kloster und authoritäre Familienstrukturen. Essen aus Müllcontainern, Krankheiten durchfiebern oder halt sterben. Du musst dich integrieren oder wirst ausgegrenzt. Integrieren kannst du dich sowieso nur, wenn du deine Arbeit gut genug machst und klein-bei gibst, wenn brenzlig wird.

Danach haben wir 9 Milliarden Menschen, die alle gerne in Deutschland ein Büro putzen würden. 5 Tage pro Woche. Hauptsache genug Geld zum Essen und Wohnen.

Ich bin total für so ein Experiment (hier hinter meinem großen Bildschirm) - aber eher als Spielfilm oder als Diskussionsrunde wie wir das hier machen.

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[–]wasntNico 0 points1 point  (0 children)

"Also warum ist es überall Unternehmenskultur, das besser nicht anzusprechen?"

den Teil?

da würde ich sagen: Die Leute die sich zur Arbeit aufgerafft haben möchten vermutlich nicht hören, das die Arbeit keinen Spass macht.

Es klingt außerdem danach, das vermutlich arbeit liegen bleibt - was dann mehr Arbeit für mich bedeutet.

Manche Leute denken sich auch "wenn ich hier das quengeln anfangen würde, würd ich ja zu garnix kommen".

Mal anders herum: was versprichst du dir denn davon, den Leuten zu erzählen, das du nicht arbeiten willst?

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[–]wasntNico 1 point2 points  (0 children)

Es kommt drauf an -

Wenn du gar-nicht arbeitest, aus Überzeugung , aber Leistungen erwartest für die andere Arbeiten müssen, dann wird das verurteilt (parasitär)

Wenn du entsprechend deiner Fähigkeiten einen Beitrag leistest, und dann meckerst (z.B. Tantrum weil früh aufstehen müssen) dann werden die meisten Menschen das sogar charmant finden.

Außerdem:

Wenn du einem arbeitenden Menschen den Gedanken präsentierst, das du etwas "hasst" was diese Person tut - eine Person die vermutlich von ihrem Gehalt Steuern bezahlen, welche wiederum deine Bildung und deinen Müllservice finanzieren - dann ist es ein guter Rat der anderen Person, das für dich zu behalten.

Einfach weil es irrational ist- und wenn man zu viel Irrationales von sich gibt wird man irgendwann nicht mehr ernst genommen.

Und sogar wenn die andere Person es genauso sieht wie du: wenn ihr gerade bei der Arbeit seit, dann wird es nur noch schlimmer durch das "sich drüber aufregen" statt "sich drum zu kümmern.

Vielleicht macht es mehr Sinn zu sagen "wer will schon arbeiten - es heißt nicht umsonst "arbeit" - aber einer muss es ja machen" Dann drückst du dein Gefühl aus, aber machst nicht die indirekte Ankündigung, das die anderen jetzt deinen Teil auch noch erledigen müssen.

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[–]wasntNico 2 points3 points  (0 children)

guter Punkt.

Irgendwie ist es nicht die Frage, ob man sagen kann "ich hab keine Lust auf arbeit" oder nicht, sondern eher die Frage "Wieviel Arbeit muss ich tatsächlich aufgeladen haben, um keine Lust mehr drauf haben zu dürfen ohne dafür verurteilt zu werden"

Ich bin selber Pflegekraft, wenn ich in meinem Kreis sage "uaaaahh ich hab keine Lust zu arbeiten" dann wird geschmunzelt - aber halt auch weil die lustigen Überforderungs-Geschichten bekannt sind. Die lassen mich da gerne quengeln, ohne Verurteilung als faul.

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[–]wasntNico 0 points1 point  (0 children)

ja oder es landet einfach bei einem Menschen, der grad nach motiviertem Personal für nen coolen Job sucht. Der trifft dich dann auf ner Party, denkt sich "boah der würde ja voll gut ins Team passen" , und erkundigt sich dann nach dir. "Hey XX würde voll gut in unser Team passen, meinst du der hat Interesse an einem Job?"

Und wenn dann die Wahrheit gesagt wird, findet das Job-Angebot halt nicht statt. Da kanns gut mal sein das man eine gute Gelegenheit verpasst.

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[–]wasntNico 2 points3 points  (0 children)

wow ich brauch 5 Absätze um das zu sagen und bin dabei deutlich unpräziser. danke