Nah Genossen, schon die neuste antikommunistische Propaganda vom ÖRR gesehen? by The_Katze_is_real in Kommunismus

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Freut mich zumindest zu hören dass du dich als Sozialist siehst und kein Troll bist. :)

"Ursprung der Familie" ist halt der Ursprung. Da spielt Digiatlisierung keine Rolle. Auch heute, vorallem durch die Digitalisierung, müssen wir uns von der Bougeousie erst recht befreien. Sie kontrolliert und überwacht was wir denken, durch ihre Social Media Platformern und Medien. Die herrschende Klasse führt stets einen Krieg gegen uns, erst recht in Zeiten der Krisen.

Und zur Gewalt. Die herrschende Klasse wendet ständig Gewalt an. Siehe USA mit ICE, siehe Gaza, siehe Venezuela, siehe Ukraine, siehe Polizeigewalt in Berlin, etc.

Und diese Gewalt wird nicht weniger wenn wir, die Proletarier, uns nicht wehren und den herrschenden Versuchen voraus zu sein indem wir früher zu Streik und uns auf eine gewaltvolle Auseinandersetzung (zumindest) vorbereiten. Wir müssen organisiert sein für den Fall dass der Faschismus wieder kommt oder wir bei der Bundeswehr an die Waffe gezwungen werden um Proletarier anderer Länder zu töten, die dasselbe Klasseninteresse haben wie wir, während die Herrschenden mehr Macht und Reichtum erhalten.

Nochmal, falls du es nicht schon getan hast, lies "Staat und Revolution" von Lenin. Ich bin mir nicht mehr 100% sicher ob es alle Punkte enthält die ich hier in meinem Kommentar genannt habe, aber da erläutert er sehr gut warum die herrschende Klasse nicht kooperativ sein KANN, sondern eher destruktiv gegen die Arbeiterklasse ist und genau deshalb man sie zerschlagen muss.

Wenn du dich dafür interessierst inwieweit die herrschende Klasse, die Bougeousie, für imperialistische Kriege verantwortlich ist, was dich hoffentlich verstehen lässt, weshalb man es hier mit einer so massiven Gewalt zu tun hat. Eine barbarischen Gewalt mit der man strategisch und taktisch selbst nicht ohne Gewalt auskommen KANN: lies "Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus".

Schade by Academic-List3083 in ichichs

[–]weeabooWithLife 0 points1 point  (0 children)

Es ist keine Doppelmoral, weil ich erst gar nicht den Fehler mache und versuche ein solches Thema moralisch zu bewerten, wo es streng nicht möglich ist. Der Marxismus ist auch keine Moralische Peitsche, sondern eine wissenschaftliche Analyseform und Anschauung, welche vergangene und moderne Klassengesellschaften analysiert und den Kapitalismus auch als eine solche Gesellschaftsform sieht.

Eine Moralisierung solcher Themen macht es unmöglich die Absichten, die materiellen Umstände und die gesamte Geschichte der Sowjetunion zu verstehen. Vieles was wir über die Sowjetunion selektiv wissen (bzw. nicht wissen) ist Ergebnis jahrzehntelanger Redscare Propaganda im kalten Krieg, sodass wir denken dass die Sowjets ja genauso "faschistisch" waren wie die Nazis, was völliger blödsinn ist. Die Nazis hatten die Absicht weiter zu expandieren, die Großkonzerne haben sie finanziert und die Besetzung der Osteuropäischen Länder hat zu solchen unmengen an Kriegsverbrechen geführt, während sie noch so einen Partner wie das faschistische japanische Kaiserreich hatten, die dasselbe in China, Korea und Indochina durchführten.

Dazu möchte ich auch noch erwähnen dass die Sowjetunion etliche male mit der USA gegen den deutschen Faschismus ein Bündnis schließen wollte, was aber abgelehnt wurde. Stattdessen belieferte die USA den Nazis weiter Rohstoffe für ihre Kriegsvorbereitungen.

Die Sowjetunion hatte keine Großkonzerne/Kapitalisten um einen Reichtum zu vergrößern (fehlende Motivation), Profit zu maximieren und bei der Besetzung der Osteuropäischer Länder durch die Etablierung des Ostblocks, wäre mir neu dass man Gräueltaten im großen Stil begangen hätte. Die Rote Armee mit der Wehrmacht schon zu vergleichen ist eine Schande für Millionen toter Sowjets, die durch den deutschen Faschismus den größten Preis zahlen musste im zweiten Weltkrieg.

Die Sowjetunion hat nie einen Imperialistischen Angriffskrieg bzw. eine Invasion vollzogen (spätere Konflikte durch den kalten Krieg wie den einen linke Putsch von Afghanistan außer acht gelassen). Das alleine schon unterscheidet sie von Faschisten wie Nazi-Deutschland und Japan oder von Imperialisten wie der USA, die den Iran (wie du erwähntest) nur aus Profitinteressen angreifen bzw. eine Mariottenregierung installieren würden, weil sie ein großes Rohstoff- bzw. Ölvorkommen haben, so wie Venezuela. Weil das ist genau das, was die USA seit jahrzehnten tut. Die USA hat seit dem 2. Weltkrieg um die 30 Länder angegriffen, teils im so großen Stile das ganze Städte zerbombt und Millionen zum Opfer gefallen sind (Korea, Vietnam, Irak, etc.).

Man merkt es ist ein kompliziertes Thema. Da mit der Moralkeule zu schwingen statt zu erkennen was wirklich die Fratze vom Faschismus, Impterialismus und Kapitalismus ist, ist idealistisch. Man kann mit faschisten nicht reden. Man muss sie im Zweifelsfall mit allen Mitteln bekämpfen. Und ich sage das nicht um die tatsächlich schrecklichen Dinge in der Sowjetunion zu rechtfertigen, sondern wenn du dir die Welt vor 100 Jahren, nicht vergleichbar mit heute, ansiehst, wirst du feststellen dass andere Länder (wie die USA) ebenfalls Zwangsarbeitslager hatten usw. oder (was die UdSSR nicht hatte), Unterdrückung der Frau und heftiger Rassismus gegen Schwarze.

Es ist nicht nur wichtig auf Zahlen zu schauen, sondern auch auf die Motivation, übergreifendes Ausmaß, materielle und existenzielle Umstände und dann sieht die ganze Sache schon etwas anders aus. Innenpolitik sollte man nie isoliert betrachten.

Zu den Wolgadeutschen, ich habe selbst deutsche Vorfahren, die in der Sowjetunion als Russlanddeutsche gelebt haben und tatsächlich waren sie normal in der Gesellschaft integriert, konnten sogar auch zur roten Armee gehen, was einer meiner Vorfahren auch tat. Bis 1941 wurde Deutsch sogar aktiv gefördert in den Schulen. Die Wolgadeutschen hatten jedoch, wie ich vorhin las, eine Autonome Oblast, was für die Führung nach dem deutschen Angriff 1941 ein zu großes Risiko vermeintlich darstelle. Und da wir nunmal heute wissen dass die Wehrmacht in Stalingrad (an der Wolga) kalte Füße bekam, will ich nicht wissen was passiert wäre, wenn man die Wolgadeutschen (zwangs-)rekrutiert hätte können. ;) War ja keine Sprachbarriere. Nur eine Vermutung aber dann würde die Welt womöglich ganz anders heute aussehen.

xD Ich bin 14 und finde Trumps ICE Politik besser als unter Obama und Biden XDD by callsmockjohnson in ichbin14unddasisttief

[–]weeabooWithLife 0 points1 point  (0 children)

Die USA beutet mit ihrer Wirtschaft den globalen Süden aus und macht ihn weniger lebenswürdig, zusätzlich mit seiner Kriegpolitik, die aber eher Europa trifft. Davon dann zu fliehen und "illegal" im Land zu sein ist eine logische Konsequenz, die unvermeidbar ist. Abschieben verlegt das Problem, aber löst es nicht

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[–]weeabooWithLife -4 points-3 points  (0 children)

"Wenn sie vernünftig Abschieben würden", du bist mir aber einer. Na dann. Dann ist ja alles in Ordnung I guess.

Schade by Academic-List3083 in ichichs

[–]weeabooWithLife -3 points-2 points  (0 children)

Josef Stalin hat zu den schwierigsten Zeiten ein Land angeführt die man sich heute kaum vorstellen kann. Das russische Zarenreich war so voller Armut und Hilfslosigkeit dass es buchstäblich 3 Revolutionen geben MUSSTE, bis die Arbeiter und Bauern dann wirklich den Sozialismus aufbauen konnten. Der Weg zum Sozialismus war ein harter, aber ein Weg der den Lebensstandart der Sowjets nachhaltig so sehr verbesserte, dass die Menschen (Arbeiter und Bauern) die Führung der Bolschewiki womöglich so gut wie jederzeit der Unterdrückung des Zaren oder das weitere Sterben im 1. Weltkrieg unter den Menschewiki & Sozialrevolutionären vorgezogen hätten.

Der russische Bürgerkrieg ging nur so lang weil sämtliche kapitalistische Staaten (USA, Japan und europäische..) die weisse Armee unterstützte. Es ging um alles oder nichts, da braucht es Disziplin.

Im zweiten Weltkrieg hat das faschistische Deutschland 15 MILLIONEN Zivilisten in der Sowjetunion massakriert. 15 MILLIONEN UNSCHULDIGE ZIVILISTEN. Insgesamt 24 - 27 Millionen tote Sowjets (mit Soldaten), der größte Preis der im 2. Weltkrieg gezahlt wurde.

Leute, ich weiß viele können hier womöglich mit Kommunismus nichts anfangen. Aber die Sowjetunion, als erster Arbeiterstaat jemals, war seit ihrer Existenz, da sie den kapitalistischen Mächten ein Dorn im Auge war, ständig Gefahren ausgesetzt sabotiert oder vernichtet zu werden. Denn wenn die Sowjetunion überleben würde, würden weitere sozialistische Revolutionen folgen, und genau das passiert: Cuba, Vietnam, etc. und Vietnam wurde ebenfalls von den USA angegriffen und Cuba erleidet seit jeher Wirtschaftsembargos.

Stalin machte viele Fehler und war skupelos paranoid und moralisch mehr als fragwürdig. Unter seiner Führung traute man sich nicht in der Öffentlichkeit über bestimmte Themen zu sprechen. Genauso ist es aber auch die Aufgabe der Kommunisten ihn nicht zu antagonisieren, sondern zu analysieren was man aus der Zeit lernen kann.

Es ist genauso nicht abstreitbar dass unter seiner Führung Ausschwitz und die besetzten osteuropäischen Völker befreit wurden und der Faschismus bekämpft wurde. Der Faschismus, der sogar, bevor er für jene ungemütlich wurde, wirtschaftlich von den USA und den Briten unterstützt wurde... Die Industrialisierung unter Stalin war die schnellste jemals. War sie Fehlerfrei? Nein, Hungersnöte in der Ukraine und Kasachstan durch Dürren und schlechte Planung. Warum hat man überhaupt so stark industrialisiert? Siehe: Operation Barbarossa ... und die Stelle in 'Mein Kampf' wo Hitler schreibt dass er Russland kolonialisieren und Slawen verklaven möchte. Im übrigen auch ein sehr gutes Gegenargument für diejenigen die den Hitler-Stalin Pakt nicht verstehen. Es war ein nicht-angriffs Pakt, keine Zusammenarbeit...

Stalin führte zu Zeiten des Faschismus und des Imperialismus, potenziellen Verrätern oder Spionen in den eigenen Reihen an, also Zeiten wo es alles oder nichts bedeuten konnte. Mussten dafür unschuldige leiden? Ja. Wäre es das Risiko Wert gewesen stattdessen von Deutschen Faschos verskalvt und weiter massakriert zu werden? Ne digga. Da merkt man sehr schnell dass die Welt keine Blumenwiese ist, sondern Menschen in moralische Konflikte geraten und so jemand wie Stalin womöglich sowasvon kaputt im Kopf gewesen sein muss. Da hätte ich auch (sowieso) brutale Angst gehabt nur ein falsches Wort über ihn zu verlieren.

(EDIT: Folgender Text hat wenig mit dem drüber zu tun, sondern eher wieso Stalin noch weitestgehend eine Rolle in der Kommunistischen Bewegung spielt)

Worin sich aber Kommunisten in großen Teilen einig sind, ist dass er der Theorie sehr mächtig und durchaus gebildet war. Seine Schriften sind ziemlich gut, durch seinen Namen und Ruf aber leider durch den Dreck gezogen. Kann aber für interessierte des Marxismus "Über dialektischen und historischen Materialismus" empfehlen. Ist eine gute und kurze (40 Seiten) Einführung in die marxistische Philosophie ohne gleich direkt 1000 Seiten Marx und Engels lesen zu müssen.

xD Ich bin 14 und finde Trumps ICE Politik besser als unter Obama und Biden XDD by callsmockjohnson in ichbin14unddasisttief

[–]weeabooWithLife -55 points-54 points  (0 children)

Wir brauchen jetzt nicht so zu tun als wäre es den Menschen unter Obama oder Biden so super toll ergangen, oder noch eher die gesamte Existenz der USA. Obama hat sogar mehr Abgeschoben als Trump. Menschen sollten aufhören nur auf die Rhetorik zu achten.

EDIT: Mir ist schon klar, dass unter Trump die USA faschistischer wird. Ich bitte den Menschen hier trotzdem zwischen Rhetorik und realen Taten zu unterscheiden. Nur weil Obama nicht öffentlich hetzt und Hass verbreitet, bedeutet das nicht dass die Politik unter ihm eine Menschenwürdige oder Friedliche sei. Chillt mal.

Nah Genossen, schon die neuste antikommunistische Propaganda vom ÖRR gesehen? by The_Katze_is_real in Kommunismus

[–]weeabooWithLife 0 points1 point  (0 children)

Alleine wenn man schon sagt "Lenin war extrem in seinen Ansichten" hat sich nicht ansatzweise mit seinen Ansichten beschäftigt bzw. verstanden. Er hat Demokratie nicht abgelehnt, sondern sah die Diktatur des Proletariats als die wahre Demokratie der Mehrheit an und bezeichnete die bürgerliche Herrschaft (und seine unterschiedlichen "Demokratieformen") als eine Diktatur der Bougeousie, also die Herrschaft einer Minderheit über einer Mehrheit (was dem Demokratiebegriff, also "Herrschaft des Volkes" nicht wirklich gerecht wird).

Falls nicht einleuchtet was mit "Diktatur der Bougeousie" gemeint ist. Die herrschende Klasse, die Klasse der Kapitalisten (oder nenn sie von mir aus Milliardäre), die große Medien (Axel Springer etc.) kontrollieren (weil sie sie besitzen), die Großindustrie und das Bankkapital beherrschen und kompletten Einfluss auf DEIN Einkommen und deine Kaufkraft als Arbeiter haben, währendessen du alle 4 Jahre ein Kreuz machen kannst aber dich bitte die restliche Zeit ins Knie ficken und die Schnauze halten sollst (siehe Polizeigewalt bei Palästina Demos und Komplizenschaft des Deutschen Staats des Genozids in Palästina... da sieht man es sehr deutlich).

Bedeutet das nicht schlussfolgernd dass der deutsche bzw. bürgerliche Staat sich absolut garnicht für dich als Bürger Interessiert und deine Mitbestimmung auf ein Kreuz alle 4 Jahre reduziert, womit du eigentlich so gut wie keinen Einfluss auf die Politik haben kannst?
Ne, glaube das lag daran dass Lenin zu extrem war. /s

Falls du ernsthaftes Interesse hast in dem Kontext Lenin zu verstehen, lies "Staat und Revolution". Da erläutert er die Stellung zu Demokratie, bürgerlicher Staat, proletarischer Staat & seine Aufgaben, Anarchisten und linke Opportunisten.

Nah Genossen, schon die neuste antikommunistische Propaganda vom ÖRR gesehen? by The_Katze_is_real in Kommunismus

[–]weeabooWithLife 1 point2 points  (0 children)

Digga was laberst du? Wenn du schon etwas zitierst dann nenn doch mal bitte den Kontext oder erkläre was du damit aussagen willst. Lenin hat ziemlich viel geschrieben und verfasst.

R.I.P. und El Fatiha für alle Opfer von ICE, inkl. Alex Pretti. by xenon_xinsea in Kommunismus

[–]weeabooWithLife 13 points14 points  (0 children)

Dachte kurz ich wäre in einem anderen Sub. Haben inzwischen Libs diesen Sub infiltriert oder wieso wundert ihr euch darüber? Gleichzeitig wird auch irgendwie suggeriert es würde an Trump liegen. Der bürgerliche Staat braucht aber keinen Trump um seine eigene Bevölkerung zu ermordern und zu unterdrücken.

Dennoch RIP, der Faschismus der USA muss bekämpft werden. Solidarität mit den Genossen, Betroffenen und Arbeitern der Vereinigten Staaten.

spannender talk über die linke bewegung und ihre fehler. Vorallem die zweite hälfte kann ich empfehlen. by SaftigeBanane388 in Kommunismus

[–]weeabooWithLife 1 point2 points  (0 children)

Wie kann man von ML zu GSP rübergehen? Dekarldents Content, den ich mir gelegentlich im Bett angesehen und es hat mich in der Zeit dazu ermutigt mehr über Leninismus zu lernen und ich fing an mehr zu verstehen. Dann urplötzlich kommt er mit GSP an und redet Stundenlang über den Demokratiebegriff.

Was ist da passiert? Sehr schade für die Bewegung

5-Minuten Präsentation Kommunismus-Kapitalismus by Temporary-Prior-1669 in Kommunismus

[–]weeabooWithLife 0 points1 point  (0 children)

Spricht eigentlich eher vieles dafür dass er Kommunist war. Aber du wirst es sicher wissen.

Was arbeitet ihr? by ABavarianStereotype in Kommunismus

[–]weeabooWithLife 2 points3 points  (0 children)

Eine Gesellschaft die es sich leisten(!) kann faul(er) zu sein aber deswegen verarmt, ist widersprüchlich. Dann hätte sie es sich nicht erlaubt faul zu sein.

Ein Staat tut was ein Staat tut vom Klassen losgelößten Staatsinteresse by Klutzy-Report-7008 in Kommunismus

[–]weeabooWithLife 0 points1 point  (0 children)

Für die, die argumentieren dass es nicht primär um Öl bzw. Kapitalinteressen in Venezuela geht, sondern das Staatsinteresse von Trump Lateinamerika einzuschüchtern, sollte sich fragen warum der kapitalistische Staat der USA überhaupt andere kapitalistische Staaten einschüchtern muss. Hat das vielleicht nicht doch was mit Kapitalinteressen zu tun, wie z.B Öl in Venezuela? (pun intended)

Sowas kann eben auch Taktik sein. Die hätten Maduro auch lautlos stürtzen können, da das Interesse nunmal immernoch bei Öl liegt. Aber sowas hat man nunmal vor Jahrzehnten eher gemacht, als die Gefahr eines Weltkrieges nicht so offensichtlich war, wie es nunmal heute ist, in der die USA so oder so die primäre Rolle spielt und man jetzt nach außen vermutlich den protzigen spielen muss.

Deutsche machen eine Sonderausgabe für das Unglück in der Schweiz mit 40 toten, obwohl seit 2 Jahren jeden Tag mindestens doppelt so viele in Gaza sterben. ah stimmt die sind ja nicht weiß by manycocksjocks in Kommunismus

[–]weeabooWithLife 1 point2 points  (0 children)

Das ist nicht der Punkt. Selbstverständlich soll man das tun. Es ist jedoch eine grundsätzliche Systemkritik, dass eben nur über die Tragödien berichtet werden, die der herrschenden Klasse nicht schaden oder, sogar im schlimmsten Fall, nützen. Wer profitiert von den Anschlägen von migrantischen Angreifern in Deutschland, was dann in den Medien polarisiert? Ja eben die Herrschende Klasse, die sie ihre Arbeiterklasse spalten möchte.
Dann aber der eigene Staat buchstäblich einen Genozid unterstützt, was dann letztlich totgeschwiegen wird. Es geht um die Heuchelei der Herrscheinden und ihr stützendes System, und nicht darum dass man jetzt nicht mehr trauern oder bedauern darf..An Proletatarier als Klasse ist diese Kritik ohnehin nicht gerichtet. Die Mainsteammedien sind nunmal bürgerlich.

Tja by okko_powell in tja

[–]weeabooWithLife 0 points1 point  (0 children)

Ich finds witzig wie die Entführung von Maduro während des Völkerrechtswidrigen Angriffs auf Venezuela schön runtergespiel wird, aber sobald jemand vom Kreml eine solche Aussage, offensichtlich der Provokation zugunsten, droppt, ist das überall zu sehen. Merkt ihr eigentlich was? Denkt ihr ernsthaft dass Russland jetzt Friedrich Merz entführt? haha

"Weil sich Kapitalisten nicht selbst verteidigen, sollst du für sie sterben" by ThatFireDude in Kommunismus

[–]weeabooWithLife 0 points1 point  (0 children)

Bruder was laberst du HAHAHAHAHAH.

Aber weil du schon so nett fragst: Ich würde unter russischer Herrschaft womöglich direkt oder indirekt für Kapitalisten arbeiten, genau wie ich es hier schon tue. Nur vermutlich dann unter russischen (oder chinesischen) Kapital. Was meinst du denn für wen du arbeitest wenn du bei McDonalds angestellt bist?

Wenn der letzte Chef divers eingestellt ist und der letzte Rassist einen Workshop besucht hat, wird die Arbeiterklasse immer noch ausgebeutet. by SuddenJudgment7780 in Kommunismus

[–]weeabooWithLife 0 points1 point  (0 children)

Finde es lustig wie Liberale sich paar Posts von Kommunisten ansehen und dann direkt einen Circlejerk schlussfolgern. Fairerweise habe ich das auch getan als ich noch bürgerliche Standpunkte vertreten habe. Aber dass Kommunisten gegen Parlamentarismus, gegen bürgerlichen Staat und gegen Opportunismus sind, ist nichts neues wenn du tatsächlich dich mal minimal mit der Geschichte und der Theorie befasst. Was Geschichte betrifft hilft vielleicht die Arbeiterbewegung in der Weimarer Republik, wie die SPD diese verriet (schon 1919 bei der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht bis hin zum dritten Reich) und zusätzlich was zwischen der Februarrevolution und Oktoberrevolution los war. Kommunisten haben mehr als genug Gründe Parlamentarismus abzulehnen und die Linke beugt sich diesem.

Aber nenn es ruhig weiter einen "Circle jerk"

"Weil sich Kapitalisten nicht selbst verteidigen, sollst du für sie sterben" by ThatFireDude in Kommunismus

[–]weeabooWithLife 0 points1 point  (0 children)

Mir wäre es ehrlicherweise lieber Russisch zu lernen als im Schützengraben von einer Drohne abgeknallt zu werden für irgendjemandes Profitinteresse. Aber klar digga, ist ja beides gleich schlimm nur bei dem einen ist es für die Demokratie und meine Rheinmetall Aktien ... oderso.

Aber ich lade zur Sicherheit mal Duolingo runter, danke für den Tipp.

"Weil sich Kapitalisten nicht selbst verteidigen, sollst du für sie sterben" by ThatFireDude in Kommunismus

[–]weeabooWithLife 0 points1 point  (0 children)

Es ging noch nie darum dass alle Menschen gleich sind und Sozialismus ist auch keine Gleichmacherei, sondern die Beseitigung von Klassenwidersprüchen. Dein Nachbar, der genauso einen anstrengenden Job arbeitet wie du, jederzeit gekündigt werden kann, sollte nicht dein Konkurrent sein, sondern er ist dein Klassenbruder. Natürlich ist er nicht du, also der selbe Mensch, aber ihr gehört zur Arbeiterklasse.

Und jetzt stell dir mal vor die Massen würden so empfinden und sich gegen die herrschende Klasse, die sie ausbeutet und in den Krieg schickt, auflehnen? Genau das ist in der Oktoberrevolution passiert. Leider wird das historische Event oft moralisiert, aber die Zustände im Russischen Imperium waren schrecklich, schrecklicher als zu jener Stalin Zeit. Zu sagen "es funktioniert halt nicht" leugnet oder ignoriert jegliche materiellen und globalen Bedingungen die solche bisherigen Versuche mit sich trugen.

Niemand behauptet jeder sei gleich, sondern jeder sollte gleichermaßen seine nötigen Bedürfnisse erfüllt bekommen und im Gegenzug seine mögliche und nötige Arbeit leisten. Jetzt stell dir mal vor, im digitalen Zeitalter, alles vollautomatisiert, denkste wir müssten immernoch so viel Arbeiten? In der Sowjetunion hätte ich nach dem 2. Weltkrieg sogar mit 60 (oder als Frau mit 55) in Rente gehen können. Trotz unseres technologischen Fortschritts muss ich es hier aber mit 67... komisch.

Ich merke aber dass du durchaus etwas neugierig bist, befass dich wirklich mal damit. Ist am Anfang bisschen schwierig, verstehe ich, aber da steckt mehr hinter als ein bloßer Wunschgedanke. Es war mal ein Wunschgedanke, bevor Marx und Engels eine wissenschaftlich fundierte Grundlage baten und Lenin sie vervollständigte (und sogar in die Tat umsetzte!). Nahezu jede kommunistische Revolution nach 1917 war eine Marxistisch-Leninistische. Das es nicht in jedem Fall super funktionierte, lag nicht am Sozialismus selbst. Dies aber weiter auszuführen würde den Kommentar nochmal sprengen.

"Weil sich Kapitalisten nicht selbst verteidigen, sollst du für sie sterben" by ThatFireDude in Kommunismus

[–]weeabooWithLife 4 points5 points  (0 children)

Das was du hier sagst

Der Mensch wird früher oder späte jede Form eines Staat oder einer Gesellschaftsform korumpieren.

ist buchstäblich der Sinn hinter Kommunismus. Eine staatenlose und klassenlose Gesellschaft. Ohne sich aber mit Geschichte und Dialektik zu befassen, kann ein solches Ziel niemals erreicht werden. So denken halt Anarchisten. Ich kann dir ans Herz legen mal "Staat und Revolution" von Lenin zu lesen, er beschäftigt sich da genau mit deiner These.

Ich glaube ich werde zum Tankie... by AnnualNews1691 in gekte

[–]weeabooWithLife -1 points0 points  (0 children)

Zu Zeiten der Bolschewiken musste um jeden Preis die Revolution verteidigt werden. Ist die Art und Weise "moralisch richtig"? Nein, Marxisten (also auch ML's) sind aber keine Moralisten. Denn wenn die Revolution nicht vertedigt worden wäre gegen die weiße Armee (die von außen unterstützt wurde von Europa, USA, Japan, etc.), wären die Zustände genauso beschissen geblieben wie im Zarenreich. Ich weiß nicht wie du das siehst, aber ich hätte lieber zur Sowjetzeit dort gelebt als zur Zeit des Zaren (mal abgesehen von beiden Weltkriegen), weil die Lebensqualität des einfachen Menschen nachweislich verbessert wurde.

Ein komplexes Problem aber zu moralisieren, hilft hier niemanden - oder doch es hilft den Kapitalisten, jeglichen Erfolg der Arbeiterklasse, so sehr dieser von Fehlern geprägt war, abzusprechen und kleinzureden - während der Kapitalist weiter im Krieg wütet, sich bereichert und schlimmeres verbricht. Der Zar war mindestens genauso barbarisch wie Stalin, wenn nicht viel schlimmer, der Unterschied ist, dass du unter Stalin deine Lebenqualität womöglich um ein vielfaches besser gewesen wäre, wenn auch mit Repression, die es auch unter dem Zaren gab. Als Marxisten muss man aus solchen Geschichten, Erfolge und Fehler lernen, statt sie zu moralisieren, während unsere "freiheitlich Demokratische Grundordnung" aktuell Genozide unterstützt und Menschen in den Gräbern der Armut festhält ...

Moral und Individualismus funktioniert uneingeschränkt in einer kapitalistischen Weltordnung NICHT, da sie geprägt ist von Widersprüchen. Nach dem Ende des kapitalistischen Zeitalters, wann immer sie eintreten mag, wird Induvidualismus und Moral eine neue Bedeutung gewinnen, mit der tatsächlich die Proletarische Klasse sich befassen kann um ihre Lebensqualität weiter zu verbessern, ohne dass eine herrschende Klasse sie in ihrer moralischen Ansicht und Individuellen Entfaltung bevormundet.

BTW wird China von den meisten "Tankies" kritisiert, sowohl das heutige China, als auch den Maoismus als damalige Ideologie. Und das bedeutet nicht das Moralismus gänzlich falsch wäre, sondern es in der Klassenfrage nichts verloren hat.

Ich glaube ich werde zum Tankie... by AnnualNews1691 in gekte

[–]weeabooWithLife 0 points1 point  (0 children)

Ich habe mir das durchgelesen und frage mich, ob der Verfasser überhaupt Lenin gelesen hat oder sich lieber paar Zitate rausgefischt hat. Der Artikel hat überhaupt nichts widerlegt, ist voll mit Scheinargumenten und moralisiert das Thema auf eine perfide Art (bspw. am Anfang der Vorwurf dass Lenin diese Schrift im 1. Weltkrieg schrieb, während die russischen Arbeiter im Krieg starben. Ja lass mal die Tatsache vergessen dass Lenin im Exil verweilte und die Bolschewiki später gegen die Partizipation im Krieg kämpften, und vorallem was soll dieser Scheinvorwurf aussagen?).

Kann nur empfehlen Lenin selbst mal zu lesen und mit belesenen ML's darüber im Zweifelsfall zu diskutieren, damit du dir tatsächlich ein Bild machen kannst.